Den Weg gehen – V. 2016. Fünfzehn Jahre, Fünf Monate. Die Begegnung mit der Bestie.

Posted in Täglichlaufen. Rückschau. on 18. August 2016 by Täglichläufer

Täglichlaufen. Stolze und kostbare Fünfzehn Jahre und Fünf Monate in Serie. Wieder ist ein Monat Täglichlaufen gnadenlos vergangen und wurde für immerdar in den vergänglichen Abgrund der Erinnerung gerissen. Die Zeit vergeht ungerührt, das Leben nicht minder und auch mein Täglichlaufen setzt seinen Pfad in die Vergangenheit fort. Das gleiche alte Lied. Bis dereinst alles endgültig endet, enden muß. Die gefährliche Routine obsiegt und suggeriert einmal mehr den Schein der Unüberwindlichkeit, purer Energie voller Macht – besonders in Kombination mit den nun herrschenden angenehmen Temperaturen. Manche Illusionen sind zu verlockend. Demungeachtet ist der Genuß zurückgekehrt und mehrheitlich praktiziere ich mein Täglichlaufen mit Freude in Zufriedenheit. Möge sich dies ebenso fortsetzen.

In der vergangenen Phase alternierten die Temperaturen zwischen 26 °C und 10 °C und boten erneut keine Besonderheiten feil. Der dringend für die Natur – und auch für mich als Täglichläufer – benötigte Regen blieb wieder aus; die Versteppung schreitet voran. Ich will das nicht weiter bewerten. Immerhin blieben auch die schrecklichen Hitzeläufe aus, welches sich ganz banal durch den frühen Laufzeitpunkt begründet. Ich bin geneigt anzunehmen, daß dieses Jahr das erste überhaupt sein wird, in dem ich nicht einen Hitzelauf absolviert haben werde – was für eine grandiose Meldung dies doch ist. Jener Monat stand evident im Zeichen der Rehe, die sich nahezu täglich beobachten ließen. Vor allem ihre relative Zutraulichkeit erfreute mich wiederholt.

Einer d e r Höhepunkte in dem letzten Abschnitt fand eindeutig am 19.07. statt – ich stand mit einer Dame in einem Gespräch vertieft, als plötzlich ein Radfahrer vorbei fuhr, der nach 30 Metern anhielt und lautstark nach seinem Vierbeiner rief. Erwartungsfreudig beobachtete ich nun jene Richtung, aus der der Hund erwartet wurde und erspähte – nichts. Das Rufen intensivierte sich, unsere Ungeduld steigerte sich in das Unermeßliche und ich rechnete mit einem großen, gefährlichen Racker – die Situation schrie förmlich danach – vor meinem geistigen Auge bildete sich Nebel, eine gruselige Musik schien ich zu vernehmen, die Zeit hielt inne, ein Sturm wehte durch die Bäume und ein Blitz schlug am Firmament strahlend hell hernieder und ja, dann war es soweit – die Bestie erschien endlich. Schrieb ich soeben Bestie? Man möge mir diesen Fauxpas nachsehen – denn Egon kam angerannt! Mops Egon kam im Sturmlauf auf uns zu, gewahrte die für ihn fremden Personen, blieb jählings stehen, prüfte abwartend die Lage und traute sich nicht an uns vorbei. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen – damit hatte ich wahrlich nicht gerechnet – das war eine eindrückliche Begegnung. Die imaginäre Musik verstummte urplötzlich, der Nebel verschwand und auch Egon wagte sich irgendwann in den Wald. Egon – ein witziges Kerlchen.

Am 05.08. erlebte ich meinen 36. Wildschweinkontakt und wurde am frühen Morgen freudig begrüßt, halt, nein – begrunzt. Sodann sah ich die ganze Rotte von dannen rennen. Die lieben Schwarzkittel in freier Natur beobachten zu dürfen, ist stets ein wunderbarer Moment. Zwei Tage später fand der große Almabtrieb statt, über den mutmaßlich weltweit berichtet wurde. Meine Wollchens befinden sich nun wohlbehalten in ihrem Sommerurlaub und werden diese Zeit hoffentlich sehr genießen. Am 11.08. gelang es mir, einen wundervollen Schwarzspecht zu beobachten – hierbei handelte es sich um ein besonders großes Exemplar – das „groß“ bezieht sich auch auf die Neugierde.

Gestern lief ich im tiefen Hain mitten in einen zwei Meter langen Draht hinein, der auf dem Waldweg lag und im Zuge von Baumaßnahmen vergessen wurde. Glücklicherweise war auf der Teilstrecke meine Geschwindigkeit – aufgrund von Wanderwurzeln – sehr gemindert, so daß kein Schaden entstehen konnte. Damit sich nicht die lieben Waldbewohner daran verletzen, habe ich den Draht entsprechend gesichert und unschädlich gemacht. Heute traf ich zum ersten Mal den fünf Monate alten Golden Retriever Leo – doch was könnte ich hier noch bemerken? Goldies sind derart goldig, daß ich jedes Mal in Verzückung gerate – diese Putzels muß man lieben. – – So verabschiedet sich ein routinierter Monat Täglichlaufen. Es folgt – ein weiterer Tag Täglichlaufen; dem sich hoffentlich der eine oder andere Tag anschließen wird, um zu einem neuerlichen Monat heranzuwachsen. Die Zeit wird es lehren. Ich selbst bemühe mich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Gelebtes Täglichlaufen.

Der große Almabtrieb

Posted in Meine Schafe on 7. August 2016 by Täglichläufer

Mei, des wos a zünftige Sach! Tatsächlich fand heute der große Almabtrieb oder auch Viehscheid genannt – in gehaltvoll, traditioneller Atmosphäre statt. So absolvierte ich meinen Lauf in prachtvoller Ledertracht und trug dazu einen würdigen Hut, welchen ich mit Silberdisteln und Seidenblumen verziert hatte. Passend hierzu läuteten die Glocken und das Orchester spielte eine formidable Blasmusik in diesem Kontext. Nun, mir deucht, dies fand exakt so in einem Paralleluniversum statt – die hiesige, preußisch korrekte Version gestaltete sich durchaus weniger opulent – indessen jedoch schneidiger organisiert.

Ich wurde kürzlich gebeten, den Umzug meiner geliebten Wollfreunde in ihr Sommerquartier zu begleiten und so legte ich den Zeitpunkt meines heutigen Laufes entsprechend so, daß ich auf dem Rückweg, mich in hilfreicher Weise engagieren konnte. Als ich die heimatliche Weide erreichte, befand sich bereits eine freundliche Dame vor Ort, die die wichtige Funktion des Streckenpostens mit Hund einnahm, um Ausbrüche in den rückwärtigen Raum, heißt – in die Tiefe des Waldes – zu unterbinden. Im Zuge der ordnungsgemäßen Verlegung rückte sie nach und sicherte das Rückzugsgebiet in vortrefflicher Art und Weise.

Sodann wurden die Gatter geöffnete und die mähenden Wollies mit hervorragenden Köstlichkeiten begrüßt, so daß der Zweck der Traubenbildung um den „Herrn der Schafe“ sofort realisiert werden konnte. Das Wollschild baute sich stante pede auf und so rückte jener geschlossen vor – auf 12 Uhr Richtung Sommerresidenz. Ich selbst verlagerte meine Position vor und harrte den Dingen, die da kommen sollten – ebenso sehr gut mit kulinarischen Leckerlis bestückt. Das Geschehen wurde selbstredend in herziger Form kommentiert und allein die Lautäußerungen der Schafe zauberten mir mehr als ein Lächeln in das Gesicht.

Als sie nun meinen Versorgungsstützpunkt erreichten, stockte der Vormarsch ein wenig, so daß ich mich genötigt sah, zwei Wolldamen in die gewünschte Richtung zu dirigieren, in dem ich sie leicht über ihr sehr, sehr weiches wolliges Hinterteil streichelte. Und weiter ging der Vorstoß! Innerhalb kürzester Zeit war die Übersiedlung vollendet und die Schafe zogen in ihr neues Domizil – gewiß voller Freude. Ich muß gestehen, ich hatte mir den Ortswechsel als Herausforderung vorgestellt – allein die Putzels sind es gewohnt und haben ihre Sache hervorragend umgesetzt. So wurde aus dem großen Almabtrieb nur ein kleiner Woll-Umzug, der auch in dem Fehlen jedweder Almen begründet liegt. Dennoch, mein heutiger Lauf bildete somit eine Besonderheit, wie ich sie höchst selten erlebte. Mögen meine Wollies sich an ihrem neuen Ort sehr wohl fühlen!

Von Rehen

Posted in Besondere Momente, Täglichlaufen. Laufalltag. on 2. August 2016 by Täglichläufer

Der Tagesbeginn mühte sich redlich, sich von seiner finsteren Seite zu zeigen und reizte gar lieblich mit Nieselregen. Allein es blieb bei dem Bemühen, denn die Dunkelheit war nur latent ausgeprägt und auch der vermeintliche Regen zieht nicht in meine Regenstatistik ein. Demungeachtet wußte ich die angenehmen Temperaturen zu schätzen, welche sich kausal auf meinen heutigen Lauf auswirkten und für eine greifbare Energie verantwortlich zeichneten – wie ich sie lange nicht erfahren durfte. Die Einsamkeit des hehren Forstes war von einer wundervollen Einzigartigkeit geprägt und so genoß ich mein Täglichlaufen in einem besonders gehaltvollen Maße. Tief im Hain befand ich mich mittlerweile auf dem Rückweg und bog an einer Wegkreuzung ab, um jählings direkt vor mir ein mittelgroßes Reh zu erspähen.

Für den Bruchteil einer Sekunde fror die surreale Zeit scheinbar ein – wir sahen uns an und sinnierten wohl beide, wie die Begegnung sich nun weiter entwickeln würde. Ich verlangsamte abrupt meine Geschwindigkeit, indessen der Zeitenfluß sein gewohntes Tempo wieder aufnahm und das edle Reh sofort im Unterholz verschwand. Nachdem es zwei Meter hinter sich gebracht hatte, redete ich das schöne Tier auch schon an – getreu meiner Art, mit jedem Tier zu kommunizieren – und nach zehn Metern hielt es inne und drehte sich zu mir um und beobachtete mich. Ich hielt meinen Monolog fröhlich weiter und verließ den Ort des Geschehens, um nicht weiter zu stören. Das Reh zeigte auch – wie so oft – kein Fluchtverhalten mehr und ich freute mich sehr, diesen seltenen Vertrauensbeweis erhalten zu haben.

Bereits gestern früh gelang es mir, ein sehr großes Reh bei seinem Morgenmahl zu beobachten, welches in einem ungefähren Abstand von 100 Metern verharrte. Nach einiger Zeit gewahrte es mich – ich begrüßte es im Anschluß – es ließ sich aber mitnichten von meiner Präsenz stören. In der Tat, das ist Täglichlaufen. Und die bedeutendsten Momente sind für mich jene, wenn Wildtiere nach dem Anrufen nicht flüchten oder gar zurückkehren, wie ich es beispielsweise mit diversen Raubvögeln wiederholt erlebte. Solange sie nur auf mich treffen, werden sie auch n i e enttäuscht werden.

Den Weg gehen – IV. 2016. Fünfzehn Jahre, Vier Monate. Niedergestreckt.

Posted in Täglichlaufen. Rückschau. on 18. Juli 2016 by Täglichläufer

Täglichlaufen. Stolze und kostbare Fünfzehn Jahre und Vier Monate in Serie. In der letzten Rückschau konstatierte ich in dem Kontext der mentalen Unlust – ”Explizit diese Zeiten der Herausforderungen definieren den wahren Wert und verleihen meiner Intention ihre grundlegende Wertschätzung“. Wohlan, nur einen Tag später – nach diesen Worten, die im Zeichen der gefährlichen Routine entstanden – streckte mich die Gesundheit völlig unerwartet wie nachhaltig nieder. Für mehr als nur einen Moment gab ich mich dem Gedankenspiel hin, mein Täglichlaufen an dieser Stelle abzuschließen und ja, ich gestehe – es hing alles an einem seidenen Faden, der zudem schon „angeritzt“ war. Doch genug der nebulösen Worte. Ich mußte meine Umfänge auf ein Grad reduzieren, der fast schon als lächerlich zu bewerten ist, gleichwohl habe ich meine Intention fortgesetzt. Nach einigen Tagen kehrte ich behutsam auf das gewohnte Maß zurück und in der Konsequenz hat sich mein Denken, mein gelebtes Täglichlaufen als Geschenk zu definieren, um Welten intensiviert.

Und selbst die Hitze, welche mit den zuvor erwähnten Mückenplagen einhergeht, läßt mich nach dieser Phase nur noch müde lächeln. Eine derartige Reduzierung meines Täglichlaufens erlebte ich mutmaßlich 16 Jahre nicht. Dementsprechend ging ich davon aus, daß sich das auf meinen Körper im Kontext der Leistungsfähigkeit, wenn auch nicht negativ, so doch merklich auswirken würde. Ich bildete mir ein, derlei im Jahr 2000 herum erfahren zu haben, doch nein – dieses Intermezzo blieb folgenlos. Mittlerweile praktiziere ich mein Täglichlaufen in dem standardgemäßen Stil und „freue“ mich nun selbst über Mücken. Es ist wahrlich bemerkenswert, wie sich die Wahrnehmung durch harte, unerwartete Einflüsse verändern kann. Täglichlaufen auf der 15. Jahresebene – es ist das eine unfaßbare Gnade, ein einzigartiges Geschenk, was ich nicht reproduzieren kann und wahrscheinlich auch nicht will und welches sich nicht mit allen Kostbarkeiten der Welt aufwiegen läßt.

In dem vergangenen Abschnitt alternierten die Temperaturen zwischen 13 °C und 25 °C und ich bin nun sehr betrübt, hier keine besonderen Läufe vermelden zu dürfen. Zwar nieselte es dreimal während meiner Läufe, aber diese Ausnahmen als Regenläufe einzutragen, wäre doch sehr vermessen von mir. Am 02.07. dominierten die Mücken die Wälder in unbeschreiblicher Weise, aber was bedeuten schon ein paar Insekten? Drei Tage später stach mich eine Bremse in den Finger, aber auch dieser Vorfall gehört in das Reich der Bedeutungslosigkeit. Im Gegensatz zu der Begegnung am 08.07., die in meinem Laufareal stattfand – hier führte ich ein Gespräch mit einem Taubenzüchter, der ungefähr 60 Tauben fliegen lassen wollte. Seit jeher bin ich ein Taubenfreund und die Putzels beobachten zu dürfen, war freilich hochinteressant; das Gespräch nicht minder. Mögen sie alle wohlbehalten zurückgekehrt sein. Seit heute relativiert sich mein Gleichmut in Richtung der Insekten jedoch wieder, da mich vorhin ein unbekanntes Etwas in meine Wade stach – allein der Einstich generierte solche Schmerzen, wie ich es bis dato noch nie erlebte. So lebt sie wieder auf, die heikle Routine.

Zu einer gefährlichen Situation kam es am 15.07. an dem berühmt-berüchtigten Stop-Schild, wo mich ein LKW-Fahrer zwang, auf die Straße auszuweichen, die in der Sekunde jedoch befahren war. Ohne Worte. Ich kann meine Einschätzung über diese Spezies hier nicht näher erörtern. Viel schöner war die Rettungsaktion nur wenige Minuten später; denn eine wundervolle Weinbergschnecke lustwandelte einmal mehr über die Straße. Ihr vorzeitiges Ende war mit Sicherheit nur eine Zeitfrage, doch ich nahm mich ihrer an und überführte sie in den schützenden Forst. So vergeht ein durchaus nicht gewöhnlicher Monat Täglichlaufen, der in meiner Erinnerung einen besonderen Stellenwert einnehmen wird. Jener Abschnitt veredelt meine Intention in einem bemerkenswerten Maße, der mich noch demütiger werden läßt. Und so schließe ich mit den Worten – ein Hoch auf die Gesundheit. Gelebtes Täglichlaufen.

Auf dem Weg in die Unterwerfung Deutschlands

Posted in Absurdistan on 5. Juli 2016 by Täglichläufer

Nachfolgend verweise ich auf ausgewählte Beispiele aus den Medien und kommentiere selbige partiell – durchaus ironisch, was blankem Entsetzen und einer latenten Verzweiflung geschuldet ist. Weiterhin bin ich geneigt anzunehmen, daß diese Meldungen nur die Spitze des Eisberges bilden und das wahre Ausmaß gar nicht publiziert wird.

Sommerzeit. Als interessant ist die Meldung zu bewerten, daß die Tatbestände der Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Kindern in den Badeanstalten massiv angestiegen sind. Der Chef der deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt thematisiert gar private Sicherheitsfirmen in Schwimmbädern. Um was es sich für Täter handelt, muß ich hier eigentlich nicht erwähnen, denn es handelt sich in der Majorität natürlich um unsere islamischen Neubürger – durch die Bank begehrte Fachkräfte. Besonders erschreckend ist die Interpretation der Realität von Herrn Wendt, wie er mit jenem Satz beweist, Zitat: „Natürlich kann man den Eltern sagen: Schaut euch genau an, wie das Publikum zusammengesetzt ist, wo ihr eure Kinder hinschickt. Aber das wissen verantwortungsbewusste Eltern eigentlich.“ Mit anderen Worten, die Eltern müssen vorher prüfen, ob arabische Tätergruppen im Schwimmbad zu finden sind und wenn ja, so haben die Deutschen das Bad zu verlassen. Das nenne ich Integration und Anpassung – der Deutschen. Chapeau!

Um im maritimen Naß zu bleiben, in Hessen ertranken vor kurzem drei irakische Kinder in einem Löschteich. In dem Fall fand ich den Kommentar eines Angehörigen entsetzlich, der da konstatierte: „So etwas gefährliches habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen“. In der Tat, so ein Löschteich ist wahrlich dämonisch und ja, mir ist bewußt, daß im Irak grundsätzlich alle Pfützen umzäunt sind. Dort wäre derlei nicht passiert. Ich hoffe, die Familie verklagt die Stadt und erhält eine Millionenentschädigung. Auch muß der Teich sofort entfernt und die Verantwortlichen eingesperrt werden.

Weiterhin bemerkenswert ist das Interview mit Herrn Bassam Tibi, einem Politikwissenschaftler. Zitat: „Ich kenne eine somalische Familie, die schon im amerikanischen Ohio gelebt hatte. Der Vater beklagte sich, dass man in Amerika arbeiten müsse und wenig verdiene. Er hat es geschafft, aus Amerika nach Deutschland zu kommen und zu suggerieren, er wäre gerade aus Somalia geflohen. Amerika hat ihm nicht gefallen. Also hat er gelogen. Nun hat er eine Wohnung und die vier Kinder bringen ihm insgesamt so viel Geld ein, wie ich als pensionierter Professor beziehe. Er ist schon drei Jahre hier und spricht kein Wort Deutsch. Das wird er auch nicht lernen.“

Das sind genau die Personen, die Deutschland benötigt, um die Selbstauflösung zu forcieren. Leider ist dies kein Einzelfall, sondern wohl die Regel. Ich könnte noch zahllose weitere Beispiele aus den vergangenen Tagen anführen, die nachhaltig aufzeigen, wie sich Deutschland allenthalben unterwirft. Von der lieben Polizei, die sich nicht mehr in gewisse Areale traut, weil sie heillos unterlegen ist, von sogenannten Flüchtlingen, die ihre Frauen erschlagen und nicht verstehen, wieso das verboten sein soll. Aber in welchem Land leben wir auch, wenn man nicht mal seine eigene Frau nach Gutdünken töten darf? An die Schließung eines Märchenwaldes für Kinder wage ich mich nicht mehr zu erinnern – weil das Geld fehlt – welches parallel in arabische Analphabeten investiert wird, die zu Heerscharen nach Deutschland kommen. Und weil diese Menschenmassen nicht schnell genug ihren Asylantrag durchsetzen können, verklagen sie tausendfach die deutschen Behörden. Ist das nicht eine arrogante Unverschämtheit sondergleichen? Überhaupt frage ich mich, wieso Deutschland ganz Arabien, Afrika usw. usf. finanzieren muß? Wer das nicht goutiert, wer darüber nicht jubelt oder gar kritisiert, wie zum Beispiel die deutschen Frauen mißbraucht werden, der wird als Nazi oder als Pack bezeichnet. Nazi steht übrigens für Nationalsozialist = national und sozial. Wahrlich, sozial sein, ist abgrundtief böse – national eingestellt erst recht. Seien wir also asozial.

Was geht in den Köpfen der politischen Kaste – außer Nichts – eigentlich vor? Da paßt es perfekt in das Konzept, daß das NRW-Kabinett nicht mehr auf das deutsche Volk schwört. Welches deutsche Volk denn auch? Und die absonderlichen Grünen fordern, keine deutschen Flaggen und mehr bei der Fußball-EM zu schwenken. Tatsächlich, man möge die deutschen Fahnen und sonstige einende Staatssymbole sofort abschaffen. Patriotismus ist auch ekelhaft, oder? Woher kommt der Haß, diese verachtende Ablehnung gegen das eigene Volk? Diese feindliche Einstellung gegen das eigene Land? Es sind wahrlich schreckliche Zeiten angebrochen und es wird täglich schlimmer werden; nicht mal die DDR-Regierung oder die Diktatur im dritten Reich opponierte derart tiefgreifend gegen die eigenen Bürger – wie es heute an der Tagesordnung ist. Die absolute Unterwerfung ist nur eine Frage der Zeit.

Besonders gefährlich ist die widerwärtige Unterwürfigkeit der Entscheidungsträger im Kontext dieser prähistorischen Pseudoreligion: Islam. Solange Religionen existieren, standen und stehen sie für Gewalt, Mord und Kriege und Ausbeutung. Wer das negiert, greife zu einem Geschichtsbuch! Die Krönung dieser Märchen ist der Islam. Allein das Frauenbild, nein, ich wage nicht darüber nachzudenken, worauf das hinaus laufen wird, wenn weitere Millionen von diesen extremen Bildungsbürgern hierher einwandern und freilich auf Kosten der Deutschen alimentiert werden. Der „lustige Sexspaß“ in Köln und in diversen anderen Städten bildeten nur den Anfang. Man beachte die Urteile der Justiz, welche die Gewalttaten gegen die Frauen mit dieser „Rechtsprechung“ noch verherrlicht. Die aktuelle Regierung ist aufgestiegen zum Totengräber dieses Landes und ich bin überzeugt, es wird ihr gelingen. Wohlan, ihr lieben Damen und Mädchen in Deutschland – paßt auf Euch auf. Allah ist groß! Doch die geistige Beschränktheit der Spezies Mensch übertrifft das um Welten. Meine Vorfahren würden im Grabe rotieren, wenn sie das heutige Deutschland sehen könnten. Erbärmlich.

Den Weg gehen – III. 2016. Fünfzehn Jahre, Drei Monate. Mentale Unlust.

Posted in Täglichlaufen. Rückschau. on 18. Juni 2016 by Täglichläufer

Täglichlaufen. Stolze und kostbare Fünfzehn Jahre und Drei Monate in Serie. Wieder schwang die unnahbare Regentin der Zeit erhaben ihr edles Großschwert, welches den ehrfürchtigen Namen: „Unendlichkeit“ trägt, um einen weiteren Monat Lebenszeit für immerdar hernieder zu strecken und in ihr immerwährendes Reich der Vergänglichkeit zu verbannen. Gnadenlos und ohne Reue – wie zu allen Zeiten. Wir unbedeutenden Menschenwesen können uns der Großmeisterin nur unterwerfen – nicht weniger gnadenlos. So war es immer und so wird es immer sein. Jene vergangene Phase stand wahrlich im Zeichen der mentalen Herausforderung und selten habe ich mein Täglichlaufen mit einer derartigen Unlust praktiziert. Demungeachtet offenbaren sich an dieser Stelle die elementaren wie bedeutenden Abschnitte der ungewohnten Lustlosigkeit. Denn wie absurd und unehrlich wäre ein Täglichlaufen, welches immer nur großartig und scheinbar voller Freude absolviert werden würde? Explizit diese Zeiten der Herausforderungen definieren den wahren Wert und verleihen meiner Intention ihre grundlegende Wertschätzung.

In dem betreffenden Monatsabschnitt alternierten die Temperaturen zwischen 13 °C und 26 °C und somit wurden in mein statistisches Gemälde nur zwei Regen- und zwei Nebelläufe gemalt. Weiterhin erlebte ich am 25.05. meinen 35. Wildschweinkontakt, der sich in einer zahlreichen Rotte manifestierte – mit durchaus gewaltigen Anführern, die mich grunzend freudig begrüßten. Die freudige Wortfindung darf selbstredend negiert werden. Nur wenige Tage zuvor – am 19.05. – erspähte ich nach langer Zeit einen Hasen, der mir auf dem Damm entgegen kam; innehielt, als er mich gewahrte – sodann sich nicht sonderlich amüsiert umdrehte und von dannen hoppelte. Die nächste Hasenbegegnung erlebte ich am 23.05. – auf einem Feld saß Meister Lampe und beobachtete entspannt den Himmel. Freilich liegt es auch im Bereich des Möglichen, daß er sich nur sonnte – er teilte mir dies nicht näher mit. Als er den schwarz gewandeten Täglichläufer erkennt, wetzt er einen Meter weiter, um wieder anzuhalten und als er indes registriert, daß von mir keine Gefahr ausgeht, setzte er ungetrübt sein Tagewerk fort. Ich nahm mir dies als Vorbild und verfiel ebenso wieder in den Laufmodus.

Wenngleich von hitzigen Sommertagen noch keine Rede sein konnte, so wirkten sich die durchaus heißen Bedingungen entsprechend aus und generierten oft eine unangenehme schwüle Atmosphäre in meinen Wäldern. In diesen Kontext geht eine extreme Mückenplage einher, wie ich sie rückblickend betrachtet – bis dato nie erlebte. In den Wäldern wird man regelrecht aufgefressen und selbst mit hohem Tempo kann ich den Biestern nicht entkommen. Drehe ich mich während des Laufens um, erkenne ich massive Mückenbälle, die mich verfolgen. Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, daß das hiesige Bauamt die kompetente und erfahrene Familie Schwarzkittel beauftragt hat, tiefgreifende Wühlarbeiten auf den Forstwegen einzuleiten, welche mit Hingabe praktiziert wurde – und wird. In der traurigen Konsequenz kanalisiert sich der Fakt, daß ich meine Geschwindigkeit bedeutsam reduzieren muß, um etwaige Stürze zu vermeiden. Und je geringer die Laufgeschwindigkeit, desto höher ist wiederum die gravitätische Wahrscheinlichkeit für noch mehr Mückenstiche. Denke ich an längst vergessene Zeiten, so erinnere ich mich an Stiche, die kleine Quaddeln erzeugten, ein wenig juckten und nach wenigen Stunden verschwanden. Heutzutage scheint das Jucken permanent anzuhalten und diverse mückenhafte Blessuren sind eine Woche erkennbar. Es ist das eine schreckliche Zeit. So wird mein Täglichlaufen zu einer nicht unerheblichen Härte und minimiert die Freude. Mein gestriger Lauf bildet gleichwohl d i e Ausnahme, da starker Regen das Geschehen dominierte und mich zutiefst versöhnte; die mentale Unlust verflüchtigte sich temporär und hinterließ pure, greifbare Energieteilchen, die ihre Kraft an mein geistiges Selbst emittierten und einen einzigartigen Genuß hervorzauberten – was für ein Traumlauf.

Für Laufanfänger sind jene Bedingungen freilich exzellent – niemand kann so sehr zum Laufen motivieren – wie die Mücken es beherrschen. Ende Mai agierte ein wütender Sturm in meinem Laufareal und fällte mehrere Bäume in den kalt lächelnden Tod. Jenes Spektakel wiederholte sich wenige Tage später in ähnlicher Form. Am 09.06. saß ein edler Bussard auf einem Ast und beäugte mich neugierig; sicherlich sinnierte er ob der Tatsache nach, wie ich es wagen kann, ihn – meiner Art entsprechend – einfach so anzureden. Frau oder Herr Bussard sah mir nach und als ich später zurückkehrte, saß der Raubvogel immer noch auf seinem Aussichtspunkt und flüchtete auch bei meiner Rückkehr nicht. Ich bin geneigt anzunehmen, daß er mich nun an meiner Stimme erkannte. Indessen kannte meine Begeisterung keine Grenzen, so ein wunderbares Geschöpf aus nächster Nähe beobachten zu dürfen.

Diese Momente entschädigen für die unangenehmen Laufbedingungen und bilden ausgeprägte Höhepunkte. Dennoch, für die nächste Zeit habe ich Schneestürme bestellt und ja – wer bin ich schon, solche Wünsche zu äußern. Meine Ballade vom Täglichlaufen setze ich ungeachtet aller Widrigkeiten vor – auf diesem Planeten gibt es nicht genug Mücken, um mein Täglichlaufen zu konterkarieren. Wohlan, der nächste Abschnitt leuchtet mit seinen ureigenen Reizen und wird mich einmal mehr entführen – von der Zukunft in die Vergangenheit – in dieser surreal-seltamen Welt. Gelebtes Täglichlaufen.

Irrflieger

Posted in Fauna, Photos on 3. Juni 2016 by Täglichläufer

Vor wenigen Tagen wich eine kleine, goldige Kohlmeise von ihrem gewohnt routinierten Kurs ab und avancierte zu einem rasenden Irrflieger – leider mit einer betrüblichen Wende, denn das Putzelchen kollidierte und stürzte in der Konsequenz gnadenlos ab. Der Schreck war gigantischer Natur, doch Hilfe eilte schnellstens herbei und nach diversen beruhigenden Worten meinerseits – was zu Beginn noch schimpfend kommentiert wurde – sowie weniger Streicheleinheiten kehrte die Meise zurück in die ihre Welt – als Meisterin der Lüfte. Hoffentlich.

2016_Mai_Kohlmeise
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