Archive for the Photos Category

Froschelfreunde. Akt II.

Posted in Allgemein, Fauna, Photos on 3. September 2018 by Täglichläufer

Vielleicht existieren Läufer in der weiten Welt, die bereits einem Fasan auf gerader Strecke eilig und freudig motiviert hinterdrein gelaufen sind, ja, ihn direkt verfolgt haben – seit wenigen Tagen gehöre ich zu dieser – vermutlich seltenen Zunft – und nun wäre hier der perfekte Moment gekommen, ein entsprechendes Bild davon zu publizieren; allein, wer läuft schon mit einer Kamera? Jener Anblick war derart possierlich wie goldig – ich habe laut gelacht und kann an dieser Stelle nur konstatieren, dies war mitnichten despektierlich gemeint. Möge der arme Fasan seinen Schreck überwunden haben.

Alternativ möchten nun ausgewählte Froschelfreunde meinerseits den freien Platz einnehmen und ja, möglicherweise folgt ein weiterer Akt früher oder später.

Advertisements

Zwei Minuten zu spät oder wie Familie Schwan einen Ausflug unternahm

Posted in Allgemein, Photos on 15. August 2018 by Täglichläufer

Mein gestriger Lauf begann wenige Minuten später als ursprünglich geplant. Wenngleich es sich vielleicht nur um banale zwei Minuten handelte, so brachte mich jenes Zeitfenster doch um den Verlust einer spannenden Beobachtung, denn Familie Schwan unternahm einen Morgenspaziergang. Allein der Rückweg gestaltete sich als Herausforderung und so kam menschliche Hilfe zum Einsatz. Sogar die Polizei wurde informiert, welche einmal etwas sinnvolles tat und temporär eine Straße sperrte (sich zuvor freilich für nicht zuständig erklärte), um der liebreizenden Familie einen sicheren Heimweg zu gewähren.

Ich selbst traf leider nur noch die Helfer an und so nehme ich Anteil über die entsprechenden Momentaufnahmen. Liebe Anett, herzlichen Dank für die Bilder und insbesondere auch für Deinen bedeutenden Einsatz (und an die weiteren Beteiligten! Solche Aktionen verdienen doch wahrhaft eine Auszeichnung.

Der Winter…

Posted in Fauna, Photos on 7. Februar 2018 by Täglichläufer

…ist eine einzige Enttäuschung – denn er ist verlustig. Ich begebe mich mitnichten auf die Suche nach dem nebulösen Phantom, denn genau dies wird er bleiben – eine Illusion im weiten Nichts. Immerhin, gestern strahlte der Sonnenschein bei -09 °C hernieder und verzauberte jeden sensiblen Betrachter und erinnerte an alte und vergessene Zeiten, die längst vergangen sind und nur in der Hoffnung auf Wiederkehr weiterleben. So bleibt mir nur der latente Neid auf die lieben Altvorderen, die noch wahre Winterwelten erleben durften – die Glücklichen – Gefangene ihrer Zeit.

Gefiederte Freunde. II.

Posted in Fauna, Photos on 29. August 2017 by Täglichläufer

Einmal mehr – ohne Worte.

Gefiederte Freunde

Posted in Fauna, Photos on 24. Februar 2017 by Täglichläufer

Nun, nach meinem gestrigen Beitrag schlug mir die Empörung hart und unlieb entgegen; ich erhielt zahlreiche eMails, in denen sich meine diversen gefiederten Freunde über diese geringe Auswahl an Bildern beklagten. Zudem mißfiel der saloppe Titel, der nicht wirklich respektvoll ertönt und der fehlende Begleittext ist dieser edlen Zunft ebenso nicht würdig. Indem ich die Anzahl der Photos erhöhe, so bin ich nun geneigt anzunehmen, daß ich meinen Fauxpas heilen darf. Meine lieben Federfreunde, genießt das Leben und seid vorsichtig in dieser bösen Welt!

2017_februar_natur_01
2017_februar_natur_02
2017_februar_natur_03
2017_februar_natur_04
2017_februar_natur_05
2017_februar_natur_06

Bon Appetit

Posted in Fauna, Photos on 23. Februar 2017 by Täglichläufer

Ohne Worte oder – Bon Appetit.

2017_februar_01
2017_februar_02
2017_februar_03

Surreale Wintersonne

Posted in Photos, Täglichlaufen. Laufalltag. on 7. Februar 2017 by Täglichläufer

Erhaben thront die rotgoldene Wintersonne am unendlichen Firmament und sendet lächelnd ihre zarten Strahlen unablässig in die erstarrte Natur hernieder, welche dieses hehre Ansinnen mit kristallinen Funkeln goutiert und für den sensiblen Beobachter eine kongeniale Symbiose generiert. Strahlend weist sie mir den Pfad durch das natürliche Habitat und wartet mit traumhaften Impressionen auf, die freilich ihresgleichen suchen. Tief unter dem wundervollen Strahlenzepter obsiegte eines Morgens eine nachhaltige Nebelwand, die jedwedes Leben liebevoll umhüllte und nimmermehr hergeben wollte, ja – eingeschlossen für alle Zeiten in ein greifbares Traumreich der Illusionen.

1

Ich laufe und laufe und genieße sehr intensiv dieses einzigartige Schauspiel, wenngleich meine Augen den geringsten Anteil daran haben; denn wahres Fühlen und wahrer Genuß kann nur im tiefsten Innern entstehen. Jählings registriere ich, daß ich beobachtet werde und erspähe zu meiner Rechten drei Rehe, die mich erst beobachten und dann von dannen traben, bis ich sie beruhigend anrufe und ja, wie gewohnt bleiben sie stehen und lassen mich vorsichtig in einiger Entfernung passieren. Schlußendlich stehen die edlen Rehe versetzt in einer Reihe, vereinen sich schemenhaft mit den Nebelgewändern und verschwinden unmerklich aus dieser Welt, indessen die surreale Wintersonne den immerwährenden Konflikt mit der Finsternis für diesen Moment aufgibt und den Rehen folgen wird. Doch der Zeitpunkt ihrer Rückkehr steht längst festgeschrieben, in den Annalen des Lebens. Meine Wenigkeit folgt jenem Vorbild und so verliere ich mich selbst in der nebelhaften Einsamkeit und ziehe ebenso von dannen.

2

Meine liebe Inge, Dir gebührt an dieser Stelle mein herzlichster Dank für das Bereitstellen der grandiosen Photos, denn wie stets gilt während meines Täglichlaufens – die Welt für eine Kamera!