Archive for the Heiteres Category

Perspektivenhafte Metamorphose – Akt II.

Posted in Fauna, Heiteres, Photos, Pro Natur on 10. Oktober 2012 by Täglichläufer

Lautlos eroberte der schwarze Täglichläufer sein Laufareal, verschmolz in friedlicher Harmonie mit der Tiefe des Waldes und genoß die einsame, melancholische Weite, die ihresgleichen suchte und zärtlich vom Firmament gestreichelt wurde. In seinen Gedanken manifestierte sich ein Beitrag im Zeichen der imaginären Metamorphose aus längst vergangenen Tagen:

Nicht weit davon entfernt, immer noch im tiefen Forst huschte ein flinkes Eichhörnchen im Unterholz munter durch den Wald und sprang geschwind hier und dort über die unebenen Pfade, auf diesen oder jenen Ast in Perfektion balancierend. Auch die Eichhörnchendame sah die nicht wirklich ungewohnte Präsenz auf sich zu rennen, allein erschien ihr die Kreatur im Gegensatz zu der Ameise nicht gar so riesig und schlußendlich obsiegte die Neugierde. Sie versteckte sich hinter einem Baumstamm, lugte spitzbübisch hervor und beobachtete die nahende Dunkelheit. Selbige schwenkte das offenkundig unabhängige Oberteil in ihre Richtung und verlangsamte die Geschwindigkeit bis sie bewegungslos verharrte. Sodann vernahm das Eichhörnchen surreale Laute aus dem schwenkbaren Haupt, es hörte sich an wie: „Na, mein kleiner Wuschelputz?“, „Du bist ja ein süßes Kerlchen“, „Und sooo neugierig bist du“. Nun, weder war das süße Eichhörnchenmädchen ein Kerl noch ein Kerlchen und schon gar nicht neugierig!, zusätzlich verstand sie das menschliche Kauderwelsch per se nicht. Eins, zwei fix und schon erklomm die geschickte Sohlengängerin unbekümmert den hohen Baum und wunderte sich weiterhin über diese seltsame Begegnung mit der einhergehenden bewußten Aufmerksamkeit. Indessen das finstere Wesen mit seinem beweglichen, plappernden Kopf in hoher Fahrt davon lief. Was für eine komische Welt!

Einmal mehr turnte ein flinkes Eichhörnchen durch seinen heimatlichen Hain, als es erneut von diesem finsteren Menschen aufgeschreckt wurde. Und doch konnte es sich einer gewissen Neugierde nicht erwehren und beobachtete selbigen entsprechend. “Jetzt redet der mich schon wieder an; und – ist es nicht der gleiche, der neulich mein Familientreffen unaufgefordert störte und dabei so albern bis über beide Ohren grinste?“ – “morgen sehe ich den garantiert wieder!” mochte es denken und zog fast gelangweilt von dannen. „Ein komischer Kauz!“

Viele Kilometer von diesem einseitigen Dialog entfernt, thronte ein edler Eichelhäher in der hohen Krone eines Baumes. Auch er bemerkte das kleine, schwarze Etwas, welches mit rasanter Geschwindigkeit sich näherte. Freilich, für einen Eichelhäher war das alles andere als rasant. Doch nun reduzierte sich das Tempo und jetzt blieb der Schwarze gar stehen und nestelte mit seinen Greifwerkzeugen umher. Ein seltsames Gebaren! „Der hält einen Kasten hoch, direkt vor dem Schnabel, plötzlich surrt das Ding und es verändert sich in der Länge – das wird mir nun doch zu bunt, bloß weg hier!“ – ein letzter Blick und auch der Eichelhäher flog schleunigst davon, natürlich nicht ohne sein charakteristisches Meckern, ob dieses Eindringlings in sein Habitat. „Morgen werde ich den Störenfried gehörig ausschimpfen!“

Dieses Mal gelang es mir, zwei der herzigen Gesellen, von denen ich hier wiederholt spreche und an deren Leben ich während meines Täglichlaufens partiell partizipieren darf – auf ein Photo zu bannen. Freilich war das eine diffizile Angelegenheit, da mir hierbei jedwede Kooperation aufgekündigt wurde. Allein, kann man es ihnen verdenken? Denn sie sind die wahren Herrscher in den natürlichen Gefilden, es ist ihr Zuhause, ihr Heim. Ich – bin nur der Eindringling. Dessen bin ich mir bewußt.

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Perspektivenhafte Metamorphose

Posted in Heiteres, Pro Natur on 31. August 2011 by Täglichläufer

Vorsichtig krabbelte die kleine eusoziale Ameise über den unerkundeten Waldboden, die große, weite Welt immerdar im Blick haltend, eroberte sie Schritt um Schritt unbekanntes Terrain. Nicht weit entfernt, stets in olfaktorischer Reichweite im Pheromon-Kontext folgten ihre zahlreichen Kollegen – Familienangehörige oder Freunde aus dem exorbitant riesigen Kollektiv. So setzte sie engagiert ihren Weg fort, den grünen Hain erkundend. Auf der Suche nach Nahrung, natürlich. Plötzlich vernahm sie mit ihren feinfühligen Sinnen ein Vibrieren, erst leise und kaum wahrnehmbar; anschließend sich intensivierend und näher kommend. Sie hielt inne, prüfte die ihre Welt der Perzeption und beobachtete. Einige Körner im losen Sand rieselten hernieder, dann kam das schwarze Etwas donnernd in ihre Richtung. Sie blickte jählings nach oben und ward aus ihrer winzigen Sicht einen Riesen gewahr, der nahezu in Lichtgeschwindigkeit auf sie zu stürmte. Lichtgeschwindigkeit? Nein, noch viel rasanter, fürwahr in bahnbrechender Vehemenz – zumindest aus ihrer Perspektive heraus. Vor Schreck stand sie still und just dies sollte ihre Rettung sein. Der düstere Schatten senkte sich herab, doch sie hatte Glück – unmittelbar neben ihr materialisierte sich der Abdruck der Vernichtung. Tiefe Spuren in einem Abstand von über einem Meter im Sand hinterlassend raste die finstere Erscheinung vorüber und ach, wie groß war das Leid! – einige Freunde unter sich begrabend. Zertreten von jenem rücksichtslosen Etwas, welches die Ameisen nicht einmal registrierte. Aus dem nichts erschienen und schon längst wieder verschwunden. Kollektive Trauerstunde im Staat.

Nicht weit davon entfernt, immer noch im tiefen Forst huschte ein flinkes Eichhörnchen im Unterholz munter durch den Wald und sprang geschwind hier und dort über die unebenen Pfade, auf diesen oder jenen Ast in Perfektion balancierend. Auch die Eichhörnchendame sah die nicht wirklich ungewohnte Präsenz auf sich zu rennen, allein erschien ihr die Kreatur nicht gar so riesig und schlußendlich obsiegte die Neugierde. Sie versteckte sich hinter einem Baumstamm, lugte spitzbübisch hervor und beobachtete die nahende Dunkelheit. Selbige schwenkte das offenkundig unabhängige Oberteil in ihre Richtung und verlangsamte die Geschwindigkeit bis sie bewegungslos verharrte. Indessen mehrere Ameisen schleunigst schreckhaft wissend von dannen zogen. Sodann vernahm das Eichhörnchen surreale Laute aus dem schwenkbaren Haupt, es hörte sich an wie: „Na, mein kleiner Wuschelputz?“, „Du bist ja ein süßes Kerlchen“, „Und sooo neugierig bist du“. Nun, weder war das Eichhörnchenmädchen ein Kerl noch ein Kerlchen und schon gar nicht neugierig!, zusätzlich verstand sie das menschliche Kauderwelsch per se nicht. Eins, zwei fix und schon erklomm die geschickte Sohlengängerin unbekümmert den hohen Baum und wunderte sich weiterhin über diese seltsame Begegnung mit der einhergehenden bewußten Aufmerksamkeit. Indessen das finstere Wesen mit seinem beweglichen, plappernden Kopf in hoher Fahrt davon lief. Was für eine komische Welt!

Die uns bereits bekannte Ameise hingegen, freute sich ob der Tatsache, daß es nun endgültig verschwand, wenn auch nur bis zu dem nächsten Tag. Derweil kreiste hoch oben ein edler Bussard erhaben am blauen Firmament, stieß seine eigentümlichen Schreie aus und spähte nach schmackhafter Beute in die Tiefen herab. Irgendwann ließ er sich im Hochwasserschutzgebiet auf einem ehemaligen nur noch zur Hälfte bestehenden Hochstand nieder und beobachtete aufmerksam sein Areal. Bereits mehrere hundert Meter entfernt, erkannte er den dunkel gekleideten Menschen, der täglich sein Beutegebiet unsicher macht, gleichwohl er nie in Konkurrenz zu ihm trat und jagte. Sein Glück! Dennoch, die seit Jahren tägliche Präsenz besitzt durchaus einen nervenden Charakter. Könnte er nicht einmal einen Tag aussetzen? Er ließ ihn nicht mehr aus den Augen. Und als der Läufer auf drei Meter heran war, entschied der stolze Greifvogel ruhig sitzen zu bleiben, schließlich ging bis dato keine Gefahr von dem permanent wiederkehrenden Menschen aus. Jener unterbrach mittlerweile seinen Lauf, um auch hier wieder das prächtige Tier anzureden: „Naa, meine Schöne?“. Glücklicherweise währte die Pause nur einen kurzen Moment, so daß der Bussard diesen überflüssigen Kommentar standesgemäß ignorieren konnte. So verschwand er im Anschluß, ja, wer eigentlich? Welch – auch hier – obsolete Frage, natürlich.

Drei Beispiele aus meiner Welt des gelebten Täglichlaufens. Freilich aus einer perspektivenhaften Metamorphose heraus. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, von schreckhaften Schwänen über zutiefst beleidigte und schimpfende Fischreiher („Schon wieder der Täglichläufer, immer muß er mich erschrecken und vertreiben!“) bis hin zu schnatternden Graugänsen, schönen Rotfüchsen, jungen Rehen und grunzenden Schwarzkitteln. Viele Waldbewohner bleiben in der Majorität verborgen, indes andere fast täglich zu erspähen sind. Manche nimmt man bewußt wahr, andere selten bis nie. Und leider fallen einige Wesen dem Tod anheim, schlichtweg der Tatsache geschuldet, daß sie auf Grund ihrer winzigen Größe ungewollt unter den Laufschuhen verschwinden. Demungeachtet bewege ich mich mehrheitlich aufmerksam wie bewußt und mit Respekt im tiefen Wald, versuche beispielsweise größeren Insekten auszuweichen und die Waldbewohner nicht all zu sehr in ihrem Habitat zu stören und durchaus ändere ich meinen Weg, wenn eine Graugans oder ein Reh auf dem Pfad innehält – denn sie sind die wahren Herrscher in den natürlichen Gefilden, es ist ihr Zuhause, ihr Heim. Ich – bin nur der Eindringling. Dessen bin ich mir bewußt. – –

Wo die Ameise in diesem Moment wohl verweilt? Nun, mir wurde von einem Austauschprogramm berichtet; sie lebt derzeit in einem anderen Waldgebiet, bei einer Weinbergschneckenfamilie. Ja, und auch dort zog die Botschaft einer schwarzen Macht durch das Land. Sie hob eine sehr überraschte Weinbergschnecke auf einer Straße zwei Meter in die Höhe, um sie behutsam fern der Gefahr in das Gras zu setzen. Nichtsdestotrotz wurde die Flugstunde nicht goutiert, da sie gerade aus jenem Areal aufbrach. Unerhört.

Erschrecken oder Nichterschrecken…

Posted in Allgemein, Heiteres on 21. Juli 2011 by Täglichläufer

…das ist hier die Frage! Mit explizit dieser hehren Thematik beschäftigte sich einst William Shakespeare anno 1584 als er weithin bekannt gab und allen Ständen freudig verkündete, daß er sich fortan mit Liebe dem Täglichlaufen widmen wolle. Er fragte sich, ob er die holden Maiden und edlen Herrschaften während seines Täglichlaufens erschrecken dürfe und nach tiefem Sinnieren in der Einsamkeit – wie er diese Mißachtung jeglicher Höflichkeitskonventionen vermeiden könne. Nachdem er mehrere Monate als Täglichläufer jenen Genuß absolvierte, beschloß er ein gewaltiges Werk über seine Erfahrungen zu verfassen. Als Kernstück formulierte er einen bedeutenden Monolog, den der Protagonist mit Hingabe vorträgt und in dem er höchst engagiert über das Täglichlaufen nachdenkt. In den nachfolgenden Jahrzehnten der toten Vergangenheit wurde diese schöne Tragödie leider mehrfach umgestaltet, verfremdet und ist seitdem als „Hamlet“ bekannt; während der Urtitel noch „Der Täglichläufer“ lautete. Die hoch interessante wie zweifelnde Urheberschaftsfrage hinsichtlich der Werke von Shakespeare sollen in meinem Beitrag ohne Beachtung sein. Auch wurde mir nicht überliefert, wie lange der Autor damals sein Täglichlaufen praktizieren durfte.

Mir sind während meiner täglichen Läufe die unterschiedlichsten Spezies aus der Laufwelt begegnet. Manche von ihnen pusten und schnaufen wie Dampfmaschinen, nicht selten suche ich dann verwundert nach den nicht vorhandenen Rauchschwaden oder gar nach Gleisen. Ich selbst zähle zu den lautlosen Vertretern der nicht hörbaren Gattung, soll heißen, ich laufe ohne Schnauferei und Dampf und komme über diese oder jenen Menschen – nebensächlich ob Spaziergänger, Läufer oder Radfahrer im Stil der nicht wahrnehmbaren Annäherung höchst überraschend hernieder. Schlußendlich natürlich auch immer kausal durch den Untergrund bedingt. Und irrelevant, wie ich mich verhalte, dieses Dilemma im Hinblick der Schrecksituation kann ich nie adäquat auflösen. Verhalte ich mich still und ziehe an meinem „Opfer“ schweigend vorbei – zuckt es vorschriftsmäßig zusammen und wird unsanft von mir in seiner mehr oder weniger schlafenden Ruhe gestört. Rufe ich es vorher behutsam an und warne mit leiser Stimme: „Nicht erschrecken!“ – bekommt es ebenso den gebührenden Schreck – Ausnahmen bestätigen freilich die Regel.

Viele freundliche Gespräche und liebenswürdige Grußfreunde sind auf diesem Wege entstanden und letztendlich hat mir das nie wirklich jemand übel genommen. Im Wandel der Jahre bin ich dazu übergangen, die meisten weiblichen Personen ob meiner plötzlich erscheinenden Präsenz vorher zu informieren. Als täglichlaufender dunkler Gentleman bin ich selten finster, sondern stets höflich und zuvorkommend. Selbstverständlich. Die Herren überlasse ich gerne ihrem Schicksal, handelt es sich hierbei doch um das vermeintlich „starke“ Geschlecht. Doch auch hier zeigt sich – wie in allen Dingen des Lebens – der Irrtum dieser törichten Annahme, was sich auch im Schreckverhalten manifestiert. Die männlichen Vertreter zeigen sich in der Mehrheit viel schreckhafter als die wackeren weiblichen Maiden. Während viele Damen gelassen oder humorig abwinken, „SIE können mich gar nicht erschrecken!“, „ich weiß doch, daß sie hier täglich laufen“ oder „…nicht, daß SIE noch erschrecken!“. Die Herren hingegen, haben nicht selten ihre standesgemäße Contenance verloren, doch darüber schweige ich hier.

Vielleicht erwerbe ich demnächst eine läutende Kuhglocke; freilich ein schwarzes Modell – um so in Zukunft mein Täglichlaufen in sicherer Form zu praktizieren, enthoben jedweder Schreckmomente. Oder ich laufe mit einer auf einem Helm montierten Rundumleuchte, stilecht in blau. Mit Sirene. Adäquat galant taktische Annäherung im Felde. Täglichlaufen. Und Schrecksekunden. Eine aufregende Symbiose. Was würde wohl Shakespeare dazu sagen?

Die verborgene Künstlerin

Posted in Beobachtungen, Heiteres, Photos on 15. November 2010 by Täglichläufer

Heute war es soweit. Endlich! Ein Stelldichein! Mit einer Künstlerin, gleichsam Architektin wie formidable handwerkliche Baumeisterin in Vollendung. Sie versteht nicht nur ihre Kunst in Perfektion, nein, sie ist auch sehr attraktiv. Braune wundervolle Haare zeichnen ihren possierlichen Liebreiz aus, wenngleich ihre anmutige Eleganz erst im maritimen Element zum Tragen gereift. Sie beobachtet mich – oft, täglich! Allein, sie hat mich versetzt! Sie erschien nicht. Die verborgene Künstlerin, Frau Biber. So stand ich verlassen am Weiher, das Rendezvous fand nicht statt. Letztendlich blieb mir nur eines; ich hielt eine Auswahl ihrer Kunstwerke als digitale Impressionen fest. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns wieder?

Die amüsante Welt der Suchanfragen – II.

Posted in Heiteres, Suchanfragen on 7. Februar 2010 by Täglichläufer

Nach dem letzten sehr ernsten Artikel, der eine unmittelbare Bedrohung für mich thematisierte, ist es nun an der Zeit in etwas heitere Regionen aufzubrechen. Ich setze meinen Beitrag fort, der sich mit den zahllosen Suchanfragen beschäftigt. Das gleiche Schema, die eigentliche Suchanfrage, welche ich anschließend kommentiere, doch nicht ernst gemeint. In den meisten Punkten frage ich mich immer, was diejenigen Personen, die diese Wörter in den Suchmaschinen eingeben – sich eigentlich erhoffen? Welche Ergebnisse erwarten sie? Ich finde darauf keine befriedigende Antwort, demungeachtet schätze ich durchaus den feinen Humor – wenngleich dieser vermutlich unbeabsichtigt von den Urhebern entstand.

Skelette. Wohin man sieht, Skelette:


schaf kopf skelett
skelett hund
wildschweinskelett
skelett latein
mensch und hund skelette
fuchs skilett
skelett
wildschwein skelett
das sklett des schwanes
skelett, lustig
schlange skelett
wildschweinskelett kopf
tote skelette
zwei skelette liebe1
http://www.wildschweinskellet.com
skelett drachen
skelett eule
biber skelette

Eine Suchanfrage sei hiermit herausgehoben: „Tote Skelette“. Soll es möglich sein, daß lebende Skelette unter uns wandeln? Ich bitte um Aufklärung oder um Photos.


deutschlandkarte von nrw

Wie bescheiden. Ich favorisiere die Weltkarte von NRW.

die katze geht fremd

Welch ungebührliches Verhalten! Skandal! Treulose Miezekatze!

jeden tag muss ich bei dir vorbei laufen

Jeden Tag muß ich Dich hier vorbei laufen sehen.

indianerstamm superläufer

Vermutlich Cherokee oder doch Anishinabe? Da muß ich passen.

eines tages erschien eine kleine Öffnung

Das ist bemerkenswert. Wo? Wann? Und dann?

läuferfigur als keks

Ja, das ist köstlich! Ich mag Kekse sehr gern. Egal ob in Läuferform oder anderweitig. Wer viel läuft, darf mehr essen. Wer täglich läuft, darf noch mehr essen.

was dich nicht tötten stärkert dich

Welch harter Slang. Aber noch erkennt man den Sinn. Oder den Unsinn?

du hast doch auch einen sprung in der schüssel

Natürlich. Hier ist mein Sprung.

heul glatt rutschig

Ja, derzeit ist es wirklich sehr rutschig. Noch nicht zum Heulen – aber fast.

mühlenwerke brandenburg havel

Bitte sehr:

ablehnung von ex geliebter

Deswegen ist sie ja die Exgeliebte, gell?

beschreib eine jahreszeit

Nein, ich beschreibe alle.

hallo lutz,schau dir das mal an es ist an

Ich heiße zwar nicht Lutz, aber nun bin ich neugierig. Um was geht es?

die macht ist mit mir

Ich dachte, die Jedi-Ritter wären ausgestorben. Möge die Macht weiterhin mit Dir sein.

nacktläufer 2010

Sorry, ich bin ein Täglichläufer, kein Streakrunner. Aber dies sagte ich bereits.

männer laufen vor ihrer gefühle davon

Nicht alle, nicht alle.

welche jahreszeit gefallt dir

Ich liebe jede Jahreszeit, denn sie sind alle herrlich, wenn man die Schönheit darin nur erkennen will.

wie taufe ich mein schaf

Mähggie. Oder Mährlin.

täglich 6 kilometer laufen

Und?

das maeggie schaf

Genau. Siehe oben. Oder hier.

weiss bustenhalter

Da muß ich passen. Wirklich.

spinne muster auf dem rücken

Die ist schön, gell?

Schachbrettblume

Die auch.

liebe ist, wenn man sich im regen sonnt

Da kann ich nur zustimmen. Oder der Schnee durch den Schein des Herzens taut.

wieviel km sollte man täglich laufen

Das muß jeder selbst entscheiden. Ich betrachte 10 bis 15 Kilometer für mich als angemessen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Die Frage ist also nicht, wie viel man soll, sondern wie viel man kann und will.

laufschuhe auf vorrat kaufen

Sehr sinnvoll. Danke für diese Erinnerung.

schlange frisst schaf

Das arme Schaf.

danke! dass wir sehr gut verstehen.

Ich danke!

hummelschwärmer

Ein süßes Putzel:

bist du mit weihnachtsgeschenk zufrieden

Natürlich bin ich das. Und selbst?

havelschlÖsschen

Auch das habe ich hier:

täglich 90 minuten laufen

Das ist kein Problem. Wer es mag. Und wer es kann. Warum nicht?

sex verlustigt

Das vielleicht schon.

wie lang existiert die spezies mensch

Nicht mehr lange. Aber kein Wunder, so wie wir mit der Erde umgehen.

wie schreibt man alltagsbeobachtung

Alltagsbeobachtung. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

gegenteil schönwetter läufer

Das Gegenteil bin ich.

Das waren nur wenige Beispiele des täglichen Suchmarathons. Fortsetzung folgt. Garantiert.

Die amüsante Welt der Suchanfragen

Posted in Heiteres, Suchanfragen on 5. Dezember 2009 by Täglichläufer

Auf diversen Internetseiten begegneten mir Auswertungen von Suchanfragen, die mehrheitlich amüsant gestaltet waren. Bis dato konzentrierte ich mich nicht sonderlich auf diese Thematik, doch nun erhebe ich die suchenden Menschen in meinen Fokus. Bei zahllosen Begriffen fragte ich mich, wie die Personen bei mir fündig werden konnten, bis ich dann feststellte, daß die Kommentare meiner Leser ebenfalls von den Suchmaschinen erfaßt werden. Viele Termini offenbaren anscheinend einen tiefsinnigen Humor, andere gesuchte Ausdrücke deuten von einer ausgeprägten Traurigkeit – die mich sehr betroffen machten. Während wiederum andere absolut widerwärtig und somit ein Spiegelbild unserer Spezies sind. In der Zukunft sollte ich vielleicht weniger lateinische Titel verwenden. Im folgenden Beitrag stelle ich heitere Begriffe vor, nach denen einst gefahndet wurde. Ob dies im Einzelnen lustig ist, entscheidet der persönliche Geschmack. De gustibus non est disputandum. Offensichtlich kann ich es doch nicht lassen. Da dieser Beitrag latent aus dem Rahmen meiner Seite fällt, kompensiere ich dies demnächst mit einem nachdenklichen Artikel. Weiterhin humorvolles Suchen!

„ist täglich laufen möglich“ – Täglich? Ächz! Nein, das kann ich mir absolut nicht vorstellen.

„möchte meine tote schlange skelletieren“ – Na dann, viel Spaß dabei. Eine Anleitung existiert hier – noch – nicht.

„verdauung deutschlandkarte“ – Ich kann nur eine FSME Verteilungskarte anbieten. Der Link befindet sich weiter unten. Rechts.

„sind biber fluchttiere“ – Vermutlich nicht, da mir ein Biberangriff auf einen Hund bekannt ist.

„schreckgespenst“ – Das bin ich relativ häufig, korrekt!

„nur eine geliebte +nein danke“ – Ojeee, nur eine? Das ist definitiv zu wenig!

„laufen als lebensinhalt“ – Ich tendiere zwar leicht in die Richtung, aber das wäre nun wirklich übertrieben. Täglichlaufen bedeutet lange nicht alles.

„haarmodels“ – Das kann ich natürlich bieten:

„laufschuh schmatzt“ – Und wie der schmatzt, aber nur im strömenden Regen!

„dom st. peter und paul“ – Die Suchanfrage kann ich positiv bestätigen:

„ritterakademie brandenburg“ – Die Suchanfrage kann ich positiv bestätigen:

„das skelett vom wildschwein“ – Ich habe an alles gedacht:

skelett_x2

„plüschbienen“ – Ich sollte einen Zoo gründen:

„marienkäfer vorm tod retten“ – Sehr oft schon, sehr oft:

2009_Mai_Marienkäfer

„ich fühle mich, die mich verfolgen wird“ – Bitte präzisieren.

„hochlandrind fortpflanzung“ – Dann kommt das heraus:

„zuerst gefallenen blätter nun gefallen“ – Nur die, die zuerst gefallen sind; die nicht gefallenen sind ja noch oben.

„täglich 15 min laufen erfahrung“ – So wenig laufe ich so gut wie nie. Sorry.

„vorkommen regenwurm statistik“ – Bisher fanden die Putzels keinen Eingang in meine Statistik. Aber die Idee ist gut.

„weißes wildschwein“ – Noch nie gesehen, höchstens eine weiße Gans.

„wie schnell vergeht ein jahrzehnt“ – Viel zu schell! Tempus fugit! Wie war das mit dem Latein?

„wenn der traum nicht realität wird“ – Kann das erschreckend oder erfreuend sein.

„bewegung ist lustig“ – Oh ja, manchmal schon!

„werde ich mit meine gelibte schluss mach“ – Ja, mein Lieber, denke an Deine Frau! Tip: Geliebte schreibt man mit „ie“.

„wie warm soll ich mich einziehen beim joggen“ – Einziehen? Nicht anziehen? Kurze Hose und ein T-Shirt sind durchaus adäquat. Allerdings bin ich kein Maßstab.

2009_januar_schneelauf

„kuriose feuerlöscher“ – Die fehlen wirklich auf meiner Seite. Danke für den Tip!

„nackt im wald.com“ – Ich bin doch kein Streaker = Nacktflitzer!

„der gedanke an dich ist pure motivation“ – Merci, das geht runter wie Öl!

„schafe fressen zaun kaputt“ – Meine Schafe flüchten auch ohne Zerstörungen.

2009_03_schafbabys

„übergrosses menschliches skelett gefunden“ – Das würde ich melden. Sofort.

„telefonkasten privatgrundstück“ – Und weiter?

„ich bin das mädchen was gefühle für ihn“ – Hm, welches Suchergebnis erhofft man sich damit?

Fortsetzung folgt. Vielleicht.