Archive for the Contra Gesellschaft Category

Schützenswerte Straftäter

Posted in Contra Gesellschaft, Contra Politik on 25. Oktober 2017 by Täglichläufer

Gestern Abend startete ein Flugzeug in Leipzig mit ausreisepflichtigen Afghanen gen Heimat. Parallel dazu wurde dafür demonstriert, jenen Flug nicht zu absolvieren, denn Afghanistan bietet keine adäquate Sicherheit. Und eine Claudia Roth konstatierte selbstherrlich dazu, die Abschiebung stehe „in deutlichem Widerspruch zu unserer humanitären Schutzverantwortung“.

In dem gleichen Artikel ist zu lesen, daß es sich um Straftäter handelte, die abgeschoben wurden – und zwar Experten in Totschlag, sexuellen Mißbrauch von Kindern!!!, Diebstahl, gefährlicher Körperverletzung, Urkundenfälschung sowie Betrug.

Ich muß gestehen, mein Geist ist wahrlich zu schwach ausgeprägt, um derlei im Ansatz zu verstehen. Deutsche Politiker demonstrieren dafür, daß ausländische Verbrecher in Deutschland bleiben dürfen? Ich bin geneigt anzunehmen, daß so ein Verhalten und so ein Denken in nur einem Land auf diesem Planeten möglich ist – und zwar n u r in Deutschland. Ich kann nur an Frau Roth appellieren, Sexualstraftäter und Mörder bei sich zu Hause aufzunehmen – die Freude wäre sicherlich auf allen Seiten groß.

Auch frage ich mich, wo bleibt denn die Schutzverantwortung gegenüber den deutschen Bürgern? Und dann wundern sich diese realitätsverblendeten Politiker, daß die AfD durchaus einen bemerkenswerten Zulauf hat. Verrücktes Deutschland – noch absurder geht es tatsächlich nicht. Die Opfer werden verhöhnt, die Täter gefeiert. Wer freut sich da nicht auf die Zukunft? Die vorangegangenen Generationen würden im Grabe rotieren, könnten sie diese Schande, dieses Deutschland sehen.

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Im finstersten Mittelalter

Posted in Contra Gesellschaft, Contra Politik on 5. Januar 2016 by Täglichläufer

Im Juni vergangenen Jahres thematisierte ich hier in meinem Artikel: Kulturelle Bereicherung als Beispiel formidable Schlagzeilen, die wahrhaftig einer Komödie entsprungen sind. Nun folgt die Fortsetzung. Ich beschränke mich dieses Mal nur auf drei Verweise, wer will, kann Dutzende weitere finden. Freilich ist mir bewußt, daß das wahre Ausmaß weitaus gravierender ist und nur das in die Öffentlichkeit gelangt, was sich nicht mehr vertuschen läßt.

Focus, 05.01.2016
Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof: Gruppe von 1000 Männern war Ausgangspunkt – In Köln kam es zu einer Vergewaltigung

Focus, 05.01.2016
Massive Ausschreitungen: Video zeigt das Chaos in der Kölner Silvesternacht

Focus, 05.01.2016
Übergriffe an Silvester: „Wie Vieh gejagt“: Auch in Hamburg kam es an Silvester zu Sex-Übergriffen

Hunderte junge Männer, wahrscheinlich gar 1000 fielen über Frauen her, um sie auszurauben, sexuell zu belästigen, zu mißbrauchen und zu vergewaltigen. Ich kann mich nur wiederholen – „all jene Vorfälle fanden nicht im arabischen Hinterland oder in den finsteren Bergen am Ende der Welt statt, nein, sondern mitten in Deutschland.“ Und zwar in Köln. Und auch in Hamburg. Und wer weiß, wo noch. Entschuldigung, ich vergaß das Jahr zu erwähnen: 2016. Mit solchen Vorkommnissen fällt unsere Gesellschaft in das finsterste Mittelalter zurück, wenngleich ich mir nicht vorstellen kann, daß es damals solche derart extremen Vorfälle gab. Angeblich handelt es sich bei den Tätern um Asylanten, die bereits seit zwei oder mehr Jahren in Deutschland leben. Wenn das so ist, kann ich zu dieser gelungenen Integration nur gratulieren. Chapeau! Das sind Menschen, die in diesem Land aufgenommen worden sind, verpflegt werden, Unterkunft gefunden haben und auch finanziell und medizinisch versorgt und betreut werden – von deutschen Steuergeldern generös finanziert. Zum Dank dafür – werden die Frauen wie Vieh gejagt. Ich bin sprachlos. Ich bin geneigt anzunehmen, daß die Majorität dieser Attentäter einen Doktortitel führt.

Unsere inkompetente Regierung tut weiterhin alles dafür, um solche Ereignisse zu reproduzieren. Es ist das ein wahrer Jammer. Wir importieren Kriminalität sondergleichen und holen uns Menschen hierher, die uns mit ihren Werten (?), ihrer Sozialisation (?), ihrem Glauben und mit ihrer Kultur nicht konträrer gegenüber stehen könnten. Wohin das führt, sieht man täglich in den Medien. Aktuell wird die Weltbevölkerung auf ungefähr 7,4 Milliarden Menschen geschätzt. Vielleicht geht es davon fünf Milliarden Menschen schlechter als den Bürgern in Deutschland. Ich fordere alle diese Menschen auf, sich auf den Weg nach Europa zu begeben – dort gibt es ein sehr beschränktes Volk, welches sich freut, diese fünf Milliarden Menschen aufzunehmen und mit allem, was notwendig ist – zu versorgen. Natürlich auf Kosten ihrer eigenen Bevölkerung und ohne Gegenleistung. Und, Regeln und Gesetze gelten nur für Deutsche Staatsbürger – alle anderen haben Narrenfreiheit – wie Köln eindrucksvoll offenbart.

Unsere aktuelle Regierung wird wahrlich in die Geschichtsbücher eingehen. Sie wird die Regierung sein, die Deutschland in eine Zeit, Welt und Gesellschaft überführt(e), wie sie nicht der schlimmste Krieg hätte schaffen können. Willkommen im finstersten Mittelalter. Und ihr lieben Frauen, paßt bitte auf Euch auf! Mir bricht es das Herz, wenn ich an Köln denke. Köln. Eine große Zäsur auf dem Weg in das finsterste Mittelalter.

NACHTRAG: Man möge mir diesen Artikel nachsehen – er kam viel zu früh. Das wahre Ausmaß ist noch viel gravierender, explizit auch in dem Kontext der Vertuschung – woran sich gut erkennen läßt, daß wir mitnichten in einer Demokratie leben. Auch handelte es sich bei den Attentätern um frisch importierte Asylanten. Was mir wirklich weh tut, ist die Tatsache, daß die deutschen Frauen körperlich und seelisch zu leiden haben – aufgrund einer dekadenten politischen Kaste, die von der Realität Lichtjahre entfernt ist und zudem nicht den Ansatz von einem Nationalgefühl besitzt. Es ist erschreckend. Integration bedeutet hier nur eines: Deutschland hat sich anzupassen und zu unterwerfen. Für so ein Land respektive für diese Regierung hätte mein Verwandter sich einst nicht in der Widerstandsgruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg engagiert – er würde sich in Grund und Boden schämen.

Zweiter Nachtrag. Hier könnte man sich fragen, wo die Wasserwerfer waren, als die deutschen Damen belästigt wurden? Gegen das eigene Volk geht man stets hart vor. Dieses Land ist wahrlich erbärmlich.

Ein wahrer Jammer

Posted in Contra Gesellschaft, Täglichlaufen. Status. on 6. November 2015 by Täglichläufer

Der Tragödie erster Akt. Die Winde wehen in der Majorität mißlich. Sie tragen die Luft direkt in mein Laufareal hinein und sind selten gegensätzlicher Art. Freilich, nichts spricht gegen normalen Wind, nichts gegen Stürme oder gar gravitätische Orkanmächte. Nein, jene sind unangefochten und ich liebe derlei Bedingungen während meines Täglichlaufens. Doch sei der eine Moment unvergessen, in welchem publiziert wurde, eine industrielle Großanlage an den Rand eines Hochwasserschutzgebietes zu installieren. Unvergessen jener Augenblick, in dem öffentlich von einer Teilbaugenehmigung berichtet wurde und doch war der Bau dieser Anlage längst abgeschlossen – zumindest äußerlich betrachtet. Weitere Details wage ich hier nicht anzüführen. Und so muß ich damit leben, nahezu täglich weht ein metallischer, infernalischer Gestank in mein Laufareal; es ist, als ob man gegen eine Wand rennen würde, eine imaginäre Mauer aus ekligem Metallgestank, wovon einem regelrecht übel wird.

Manch einer definiert mein Täglichlaufen als eine gesunde Betätigung. Hier kann ich nur widersprechen. Wenngleich ich meine täglichen Strecken entsprechend korrigiere, kann ich dieser olfaktorischen Vergewaltigung nicht entkommen. Ich frage mich, welche Krebsart früher oder später in meinem Körper zur Entfaltung kommen wird; mir deucht, Lungenkrebs würde sich anbieten. Es ist ein Jammer. Aber so ist das in dieser dekadenten Welt, die bis in das Mark von Geld regiert wird – was sind heutzutage Leben wert? Menschliches? Tierisches? Pflanzliches? Irrelevant. Wenn nur Geld zu generieren ist. Sodann vernichten wir alles, mit einem süffisanten Grinsen. Viele Menschen sind davon überzeugt, daß sie ihre Kinder lieben. Aber das ist nur eine Illusion. Wenn wir unsere Kinder wirklich lieben würden, würden wir dann nicht dieses einzigartige Habitat auf diesem Planeten erhalten? In dieser Sekunde denke ich nur an mein unbedeutendes Laufareal, an die restliche Welt wage ich nicht in einem Traum zu denken.

Der Tragödie zweiter Akt. Die Stürme offenbarten in diesem Jahr eine vollendete Macht und wirkten dementsprechend mit gewaltiger Hand. In der banalen Konsequenz fielen zwei Baumriesen in den Tod; nicht weit von meiner Haustür – in dieser Straße. Zwei Vorgärten mit ihren Zäunen wurden zerstört – gewiß ein teurer Schaden. Es ist nur logisch und nachvollziehbar, wenn verantwortliche Kräfte Wiederholungen dieser Art vermeiden wollen und folglich kranke oder scheinbar gefährliche Bäume zurückschneiden oder komplett entfernen. Die allgemeine Sicherheit fordert ihr Recht ein und wer würde dies nicht verstehen? Demungeachtet kann ich nur konstatieren und ja, ich wiederhole mich – es ist ein Jammer. Seit Montag agieren hier die Berserker und sägen und sägen und sägen. Sie zerstören ohne Sinn und Verstand – vom kleinen Stauch, über junge Bäume und Holunderbüsche bis hin zu den großen ihrer Art. Ein Kahlschlag par excellence.

Ein intelligentes Agieren im Sinne von Sicherheit kann ich nicht erkennen; hier wird nur blanke Zerstörungswut gegen die Natur gelebt; in Kombination mit Schimpftiraden in Fäkalsprache der Arbeiter. Es ist ein Jammer. Ich wage nicht an die zahlreichen Vögel zu denken, welche hier seit Jahren heimisch waren und friedlich lebten. Von Spechten aller Art, wie Grün-, Bunt- und Schwarzspechten, Pirolen, Eichelhähern, Nachtigallen, Drosseln, Meisen, Rotkehlchen, Bussarde, Fasane, Eichhörnchen, usw. usf. Diese, nun sehr traurige Liste – ist lang. Ihre Heimat wurde und wird aktuell mit Hingabe vernichtet. Es ist eine schreckliche Zeit. Und ganz ehrlich, mein Täglichlaufen ist derzeit alles andere als eine Freude und auch von Spaß kann keine Rede mehr sein. Erschwerte Bedingungen in einer Zeit, in der allenthalben nur Narren regieren. Es ist ein Jammer. Ein wahrer Jammer!

Die Invasion hat begonnen

Posted in Contra Gesellschaft, Contra Politik on 6. Oktober 2015 by Täglichläufer

Krieg bleibt Krieg. Krieg ist immer gleich. Die Lieblingsbeschäftigung einer degenerierten, dekadenten und unintelligenten Spezies, die – bedingt durch einen evolutionären Irrtum temporär den Planeten dominiert – und seit ihrem Bestehen elementaren Spaß und Lust am Töten, Morden, Kriegen und Vergewaltigen hat. Wer das negiert, möge in einem Geschichtsbuch nachschlagen. Weitere tragende Elemente bildeten jeher Glauben/Religion und Machtgeilheit, ergo auch Streben nach Reichtum. Ich persönlich habe dieses – sehr menschliche Verhalten – schon immer verurteilt, ich bin in der Konsequenz also ein Unmensch. Freilich, damit bin ich nicht allein – ein Familienmitglied war Offizier im Kreise von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und tat das seine. Auch er wurde verfolgt und versuchte, zu flüchten. Krieg generiert Flüchtlinge. Ich hatte bis vor wenigen Wochen immer ein besonderes Verhältnis zu Flüchtlingen, bedingt durch die eigene Familie.

Ein Teil meiner Familie mußte einst flüchten. Ihre geliebte Heimat nach x Jahrhunderten verlassen; ihre Anwesen, ihre Güter, ihre Ländereien und ihre Wälder zurücklassen, weil der lustige Krieg alles verheerte. Glücklicherweise konnten – viele, nicht alle – ihr nacktes Leben retten und kamen bei Verwandten unter. Zahllose andere Flüchtlinge hatten nicht dieses Glück – sie waren an den neuen Orten nicht gern gesehen, sie wurden verachtet, ja, sie wurden wie Aussätzige behandelt. Doch auch diese Flüchtlinge waren Deutsche. Und sie wurden von Deutschen verachtet. Von ihrem eigenen Volk. Das ist wohl menschlich?

Nun, aktuell strömen unendlich viele Flüchtlinge in dieses Land – in einem Ausmaß, das jeder Beschreibung spottet und erst der Anfang ist. Die wenigsten davon sind echte Kriegsflüchtlinge. Das Gros dieser Menschen praktiziert eine Religion, die Welten und Lichtjahre vom Mittelalter entfernt ist, allein man betrachte das Frauenbild dieser Personen. Ich werde meine Worte nicht mit beispielhaften Links unterstreichen, denn am Ende gäbe es hier mehr Links als Wörter. Jene Menschen kommen zu Millionen hierher, mit einer unvergleichlichen Arroganz und fordern Unterkünfte, Verpflegung und Nahrung ein, sie überwinden Grenzen und stürmen alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Das Gros junge Männer, die statt ihre Länder aufzubauen und kriegerische Auseinandersetzungen zu beenden, lieber ihre Familien in dem Elend zurücklassen um in das Paradies Deutschland einzuziehen, um dort ihre Konflikte weiterhin auszutragen.

Deutschland jubelt. Die ganze Welt muß nach Deutschland kommen. Wer bezahlt das eigentlich alles? Irrelevant. In meiner Heimatstadt wurde ein Märchenwald für Kinder abgebaut – die großartige Einrichtung kann nicht mehr finanziert werden; es ist kein Geld vorhanden. Nicht weit davon entfernt, ziehen sogenannte Flüchtlinge in 4 Sterne-Hotels ein. Ich kommentiere das in dem Kontext nicht weiter. Wer bezahlt das eigentlich? Seltsam, oder? Die lieben neuen Mitbürger zerlegen indessen ihre Unterkünfte, basierend auf Glaubensstreitigkeiten und lehnen Wohnungen ab, die ihnen deutsche Frauen vermitteln wollen. Deutsche Frauen? Das ist ja auch widerwärtig, oder? Oder sie gehen mit Eisenstangen aufeinander los oder stechen sich gegenseitig ab (gestern hier passiert). Mir deucht, hierbei handelt es sich um eine Humoreske?

Ich frage mich, was das für Flüchtlinge sind? Jene, die noch fordern, prügeln und morden können? Ob die deutschen Flüchtlinge, die 1945 Schreckliches erlebten – ich erinnere stellvertretend an das „Frische Haff“, wo die Panzer in die (echten) Flüchtlinge hinein rasten, über Frauen, Mütter und Babys hinweg, alles zermalmend – hätten diese Menschen damals auch ihre Unterkünfte zerstört? Wäre ich ein Flüchtling, der einen „Krieg“ überlebt hätte, ich wäre meinen Gastgebern zutiefst dankbar und würde ihr Eigentum ehren und pflegen. Den Bildungsstand der neuen Fachkräfte wage ich gar nicht zu hinterfragen, mir reichen die kulturellen und religiösen Hintergründe, die mitnichten nach Deutschland gehören und hier nimmermehr integriert werden können. Wenn ich an Berlin denke, die „Integration“ der Gastarbeiter in dritter Generation, die kein Deutsch können, bekomme ich eine Gänsehaut. Respektive ist dies nur auf einem Weg möglich, wir Deutschen haben uns anzupassen und diesen Weg beschreiten wir längst. An dieser Stelle muß ich an das berühmte Zitat von Herrn Dr. Udo Reiter denken. Wie dem auch sei, es gibt kein Volk auf diesem Planeten, welches – mit Verlaub – närrischer agiert – als das Deutsche. Die Invasion hat begonnen und Deutschland begrüßt das mit Freudentaumel der regierenden Kaste. Erschreckend.

Schlußendlich frage ich mich, mit welchem Recht das deutsche Volk all das bezahlen soll? Für fremde Menschen, die konträr dem Land, Volk und Werten gegenüber stehen, die nichts für dieses Land beigetragen haben; nie in den hiesigen Sozialstaat (?) eingezahlt haben? Mit welchem Recht empfangen und generieren diese Menschen Billionen? Wodurch haben sie sich das verdient? Womit hat der deutsche Bürger die Steuererhöhungen verdient, die künftig vollzogen werden? Die Invasion hat begonnen und Deutschland jubelt. Aber was erwartet man von einem Land, in dem kein Nationalstolz existiert und jeder, der nicht mitjubelt, in die rechte Ecke gestellt wird?

Zum Autor. Mein Studium bestand zu 80% aus Politikwissenschaft. Ich lernte Politiker persönlich kennen und diverse Mitarbeiter von Bundesbehörden und anderen Institutionen. Basierend auf diesen Erfahrungen und Einblicken in das System wurde ich zum überzeugten Nichtwähler und ich bin davon bis heute überzeugt, allein – unsere Regierung hat es geschafft, mich als Wähler wieder zu aktivieren.

Deutschland, mir graut vor dir

Posted in Contra Gesellschaft, Contra Politik on 11. September 2015 by Täglichläufer

Wiederholt habe ich hier Heinrich Heine zitiert, eines meiner liebsten Zitate stammt von diesem großartigen Dichter, doch dies möchte ich heute nicht bemühen. Nein, denn wenn man sich das aktuelle Zeitgeschehen in diesem Land betrachtet, fällt mir nur der Beginn aus seinen Nachtgedanken ein:

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
dann bin ich um den Schlaf gebracht,
ich kann nicht mehr die Augen schließen.
Und meine heißen Tränen fließen.

Fürwahr, mir kommen die Tränen. Selbst am Tage. Ich schlage nun nicht wild in jene absurde Kerbe, die eigentlich nur einer banalen Humoreske entsprungen sein kann; doch wenige Beispiele dürfen nicht unerwähnt bleiben. Wovon ich rede? Freilich, von der sogenannten Flüchtlingstragödie. Vor kurzem sah ich das Bild einer tiefvermummten Frau, die sich weigerte ihre Unterkunft zu beziehen und stattdessen forderte, in ein Hotel einzuziehen. Eine hervorragende Idee, die längst praktiziert wird – wohlgemerkt in Vier Sterne Hotels. Wie frech muß man sein, um solche Forderungen zu stellen? Wäre ich nicht froh, überhaupt in Sicherheit unterzukommen? Ich bin allerdings auch nicht repräsentativ.

Sodann erinnere ich an Suhl. Irgendjemand riß aus einem Märchenbuch ein paar Seiten heraus – in der logischen? Folge zerstörten die Flüchtlinge ihr Haus, so publizierten es die Medien und verkündeten danach in charmanter Weise im TV: „Wir haben nichts gegen Christen“. Nun, wäre ich Christ, ich bekäme Angst. Es ist bemerkenswert, daß Flüchtlinge, die angeblich eine Odyssee hinter sich haben und dem Krieg mit blankem Leben entronnen sind, ihre neuen Heime zerstören, weil jemand ihren „Glauben“ antastet? Nun, käme ich aus einem Kriegsgebiet, nur mit meinem Leben – die letzte Idee, auf die ich käme, wäre jene, das Eigentum der Gastgeber!!! zu vernichten – auf Grund von Glaubenspossen. Erschreckend. Doch ja, ich bin nicht repräsentativ.

Wie beruhigend, die gestrigen Beiträge in den Medien. Ein Araber verkündete voller Freude, „wir machen uns auf den Weg nach Deutschland, Deutschland baut Häuser für uns!“. Das ist wohl das mindeste, was wir tun können – man leite die Forderung an die Regierung weiter. Und heute? Saudi Arabien bietet Deutschland an, den Bau 200 neuer Moscheen zu finanzieren. Dies freut mich außerordentlich, nun wird alles gut. Ich verweise auf den britischen Politologen, welcher vor kurzem konstatierte: „Die Deutschen haben ihr Gehirn verloren“. Dem kann man nicht mehr viel hinzufügen.

Unsere Regierung lebt in gigantisch hohen Elfenbeintürmen, Welten entfernt jedweder Realität – das ist kein Geheimnis; aber daß jene Türme derart unendlich sind, wagte ich nicht zu träumen. Möge sich jene Entwicklung fortsetzen, möge der Zustrom der „Fachkräfte“ ansteigen – oh Deutschland, mir graut vor dir. Ich denke an Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, auch bekannt als Fürst von Bismarck – würde er nur zehn Prozent erfahren, was heute in seinem Land passiert, er würde im Grabe rotieren. Unaufhörlich.

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
dann bin ich um den Schlaf gebracht,
ich kann nicht mehr die Augen schließen.
Und meine heißen Tränen fließen.

Gelebter Rechtsstaat Deutschland. Akt II.

Posted in Contra Gesellschaft on 6. August 2015 by Täglichläufer

Der geneigte Leser möge mir meinen bitterbösen Scherz in dem obigen Titel verzeihen. Ich weiß es freilich besser und um dies – leider, leider – einmal mehr zu unterstreichen, sei auf folgende aktuelle Thematik hingewiesen.

Artikel, Spiegel

Artikel, Hessenschau

Zwei Menschen wurden brutal ermordet, die Täter sind laut Medienberichten geständig und zeigen keine Reue und wurden demungeachtet freigesprochen!? Weil es angeblich Notwehr war? So so, Notwehr. Der armen Frau wurde von hinten! zweimal in den Rücken geschossen und der Mann mit 17 Messerstichen zu Tode gestochen. Dies ist also Notwehr in Deutschland; verdient einen Freispruch und wird in diesem erbärmlichen Land nicht bestraft. Freispruch! Jener verantwortliche Richter empört mich zutiefst. Allein wie muß es erst den Angehörigen gehen? Wie mögen sie empfinden? Ich wage nicht im Ansatz, mir das vorzustellen.

Und weiterhin, hat der Richter auch nur den Hauch einer Vorstellung, was er mit seinem Urteil in der Bevölkerung anrichtet? Ich rede nicht von möglichen Verbrechern und Straftätern, nein, sondern von „normalen“ Bürgern. Welcher Bürger in diesem dekadenten Land vertraut noch auf die „gerechte“ Justiz? Wer denkt ernsthaft, Deutschland ist ein Rechtsstaat? Angesichts solcher Urteile? Und das ist nur ein Urteil von vielen. Zudem kommt, daß die Opfer per se verhöhnt werden (sichtbare Bilder) und bei den Straftätern Täterschutz praktiziert wird (unkenntlich gemachte Bilder).

In Deutschland läuft derzeit sehr, sehr viel schief – die Gesellschaft erodiert allenthalben und eine solche „Justiz“ generiert nur Angst und Entsetzen und fördert die Selbstjustiz. Wo ist er hin, der Rechtsstaat Deutschland? Gab es ihn denn je? Jeder brave Bürger sollte sich schämen, in einem Land zu leben, welches Recht und Gesetz mit den Füßen tritt. Freiheit statt Strafe für Doppelmord – das ist fürwahr einzigartig. Erbärmlicher geht es nimmermehr.

Kulturelle Bereicherung

Posted in Contra Gesellschaft, Contra Politik on 13. Juni 2015 by Täglichläufer

Nun, ich bin wahrlich kein Ausländerfeind. Freilich, diese Einleitung muß als erstes formuliert werden. Ich lebe schließlich in Deutschland. Also weiter, ich wurde so nicht erzogen, mir ist bewußt, daß ich selbst auf der ganzen Welt ein Ausländer bin und auch die Religionen sind mir herzlich egal. Ob einer an Gott, Allah oder an Bauklötze glaubt, interessiert mich grundsätzlich nicht. Ich betrachte die Spezies Mensch als Einheit, woran sie sich messen lassen muß. Solche unnötigen Kategorien sind banal und bedeutungslos und je weiter man sich dieser Betrachtungsweise hingibt, um so negativer muß das Bild gezeichnet werden, von dieser dekadenten Spezies, die nur Krieg im Kopf hat und diesen wunderbaren Planeten von grundauf mit Hingabe zerstört. Und dennoch, diese Regierung, die dieses Land „regiert“, schafft es langsam, aber sicher, daß ich meine Einstellung ändere und zunehmend kritischer diese Thematik betrachte. Ist das nicht absurd? Nachfolgend eine minimale Auswahl aus den Medien, ich beschränke mich stellvertretend auf den Focus.

Focus, 15.01.2015

Nach tödlichem Fenstersturz: Gewalt-Exzess in Hameln: Großfamilie verletzt 14 Polizisten

Focus, 06.04.2015

Etwa 30 Leute beteiligt: Eisenstangen und Baseballschläger: Zusammenstoß zwischen zwei Großfamilien in Bremen

Focus, 04.06.2015

90 Polizisten beenden Massenschlägerei von Großfamilien auf Berliner Spielplatz

Focus, 05.06.2015

50 Beteiligte in Berlin-Neukölln: Tatort Spielplatz: Großfamilien liefern sich Massenschlägerei und Messerstecherei

Focus, 08.06.2015

Hochzeit in Berlin endet in heftiger Massenschlägerei – zwei Polizisten verletzt

Focus, 12.06.2015

Ein Verletzter: Massenschlägerei! Clans prügeln sich in Berliner Landgericht – Richter flüchtet

All jene Vorfälle fanden nicht im arabischen Hinterland oder in den finsteren Bergen am Ende der Welt statt, nein, sondern mitten in Deutschland. Insbesondere die letzte Meldung macht mich sprachlos. „Richter flüchtet“. So so, der Richter flüchtet also aus seinem eigenen Gerichtssaal. Das ist ja bemerkenswert. Soll ich nun weinen oder lachen? Zumindest hoffe ich, daß er von einer möglichen? Bestrafung absieht, denn dies könnte die kulturelle Integration – Integration? – stören und die Bereicherung konterkarieren. Wahrlich, eine irritierende Vorstellung. So weit ist es also gekommen, der Richter muß flüchten. Chapeau! An Herrn Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen wage ich mich nicht heran, aber was würde wohl der liebe Herr Goethe an dieser Stelle konstatieren? „Herr, die Noth ist groß, die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los.“ In diesem Sinn, möge zusammen wachsen, was nicht zusammen gehört.