12 Jahre – Täglichlaufen – 12 Jahre

Wie bei Artikeln dieser kostbaren Gewichtung gewohnt – im Zeichen exponierter Jubiläen – ist selbiger primär an meine Person adressiert und wie zu erwarten, zeichne ich ein positives Gesamtbild meines Täglichlaufens – natürlich. Weiterhin ist es nicht meine Intention andere Menschen vom Täglichlaufen zu überzeugen oder gar auf diesen Weg zu führen – das kann und will ich nicht im Ansatz, wozu auch – jeder muß seinen eigenen Pfad beschreiten und ich würde Täglichlaufen nie empfehlen; tägliche Bewegung hingegen immer. – – –

Tage kommen, gehen. Verblassen im säuselnden Wind. Reiten im wogenden Sturm ungestüm für immerdar von dannen, ziehen wehmütig in die allumfassende Unendlichkeit der Melancholie ein. Wohlan, der Tag ist gekommen – der 18.03.2013 – das Jahresrad hat sich einmal mehr laut knirschend in seiner unbeständigen Manifestation gedreht und eine neue Phase des Täglichlaufens aus der noch nicht geborenen Zukunft für mich offenbart. Ja, hierbei handelt es sich in der Tat um meinen Tag, schließlich laufe ich mit dem heutigen Tag respektive Lauf seit nunmehr 12 Jahren ausnahmslos täglich. Welch ein langer Weg in diesem flüchtigen Weltgesang! Temporär verblaßt in der Erinnerung. Zufriedener Stolz entfaltet sich, partiell im Kontext des latenten Surrealismus, der sich im Hintergrund leise etabliert. Welch eine bedeutende wie unbedeutende Zahl für mich. Der letzte Tag ohne eine Laufeinheit in meinem Leben war der 17.03.2001 – heute ist allein die geistige Vorstellung eines Ruhetages schier unfaßlich wie absurd. Wo sind die wertvollen Jahre nur geblieben? An der trotzigen Initiation meiner Serie kann ich mich derart greifbar erinnern, als ob jener Moment jählings in dieser Sekunde in mein Leben getreten wäre. Und doch liegt er ganze Welten verborgen in der Vergangenheit. „Ab sofort laufe ich täglich, das geht eh nicht lange gut. Vielleicht eine Woche, maximal zwei!“ – so oder so ähnlich sprach ich einst in einer ungehaltenen Stimmung der unzufriedenen Sehnsucht hinsichtlich meiner aufkeimenden Laufliebe.

Nun, aus den anfänglich gedachten zwei Wochen wurden bis heute 12 Jahre und noch immer währt der Stil. Was für ein kolossaler Irrtum! Was für eine subjektiv exorbitante Fehleinschätzung! Das hätte ich mir nicht einmal im Traum vorstellen können. Oh Leben, auf welchen ungewöhnlichen Weg hast du mich geschickt, auf welche mysteriöse Reise? Oh Leben, was bist du doch für ein Leben – aber ja, du hast Recht. Ich habe es tatsächlich erreicht, dieses irreal anmutende Jubiläum von 12 Jahren Täglichlaufen in Serie. – Gelebtes Täglichlaufen – ZWÖLF JAHRE – 18.03.2001-18.03.2013. Mein Weg in die Zufriedenheit. – Erneut habe ich für mich die nächst höhere Ebene der Natürlichkeit erklommen – auf diesem Weg, der aus dem unendlichen Nichts kommt und in das endliche Nichts führen wird. Ein neuerliches Jahr habe ich im Zeichen des widersprüchlichen Täglichlaufens generiert wie konsolidiert und ja, ich freue mich unbändig darüber. Bei all der erkennbaren und gleichzeitig unbewußten Fragilität im Dasein ist es für mich umso bemerkenswerter, daß ich mich immer noch meinem Täglichlaufen hingeben darf, seit nunmehr 12 Jahren – in der Tat ein essentieller Bestandteil in meinem Leben. Geistig erspähe ich die imaginären Alter Ego, die alle gleichzeitig mit mir laufen und die täglichen Läufe der vergangenen Jahre symbolisieren – ein beachtliches, schwarzes Heer – deucht es mir.

18.03.2013

Lauf für Lauf, Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr gehe ich diesen ungewollten und ungeplanten Pfad der inneren Zufriedenheit nun, wenngleich sich die Reise entwickeln mußte, wachsen; die viel zitierte Zufriedenheit obsiegte nicht von Beginn an, nein, wie könnte sie auch? Mein „Gelebtes Täglichlaufen“ ist wie das Leben selbst ein gewachsenes Konstrukt, das von mannigfaltigen Einflüssen tangiert wurde und wird – in welchem kausalen Rahmen der unberechenbaren Bedingungen auch immer. Das nebulöse Dasein selbst goutierte diesen meinen Weg des Täglichlaufens bis dato genauso lächelnd wie es ihn durchaus nicht selten konterkarierte. Freilich dominierte und lebt bis heute der erst genannte Part, denn sonst gäbe es keine 12 Jahre Täglichlaufen – dies versteht sich von selbst.

Gleichwohl muß ich an dieser Stelle eingestehen, daß diese meine Reise im geliebten, gelebten Täglichlaufen zum Jahresauftakt 2013 nahezu zum endgültigen Erliegen gekommen wäre. Eine gesundheitliche Lektion in Demut brachte dieses filigrane, fragile Konstrukt, welches nur diffizil zu interpretieren ist – fast zu einem ungewollten Schlußpunkt. Nun, der heutige Jubiläumslauf impliziert indessen die gelebte Fortsetzung, demungeachtet wurde die stete Routine wieder einmal par excellence kalt lächelnd mit einem erbarmungslosen Schwerthieb durchtrennt. Die gewohnte Routine birgt stets ihre Gefahren in sich. Zwar wird die stabile Konstitution in der Majorität positiv berührt, doch in raren Augenblicken löst sich das hehre Gebilde des Einklangs und der Harmonie auf. Als ob dies der Fährlichkeiten nicht genug sei, setzte sich das Trauerspiel der Fastunfälle fort. In einer diesbezüglichen Situation entkam ich dem rücksichtslosen Schrecken nur mit einem zeitlichen Hauch. Mit manchen Dingen im Leben rechnet man einfach nicht und selbiges hängt oft an banalen Fäden. Explizit diese unangenehmen Begebenheiten definieren doch schlußendlich den Wert meines Stils, welches ich wiederholt betone. Wie könnte man auch die Aussicht des bezwungenen Gipfels genießen – ohne vorher das tiefe Tal zu durchschreiten? Wahrer Stolz muß sich erkämpft werden, wenngleich das ein wenig pathetisch anmutet.

Auch die negativen Aspekte sind essentiell wie elementar und zeichnen letztlich verantwortlich für die adäquate Wertschätzung. So sei es. Gesundheitliche Herausforderungen kommen. Und gehen. Doch eines Tages werden sie für das wirkliche Ende meiner Konzeption sorgen; allein, alle anderen Optionen werde ich nicht akzeptieren. Vor vielen Jahren gewann ich die Erkenntnis, daß ich nur der Gesundheit Rechnung tragen werde, wobei meine Philosophie per se mit der Gesundheit steht und fällt und dieses Denken generierte einst den Beginn. Gesundheit – nichts ist wichtiger. Ungeachtet all der unzulänglichen Momente der Schwäche und der daraus resultierenden Widrigkeiten konstatiere ich, daß ich diese Konzentration in ein gewisses Gleichgewicht, eine Art Einklang kanalisieren konnte – die vergangenen 12 Jahre geben mir dementsprechend recht. Ob mir das auch zukünftig gelingen wird, wird die Zeit zeigen.

Aus aktuellem Anlaß noch einige Worte zum Thema „Leistung“. Viele Gesprächspartner in der letzten Zeit sprachen von der unglaublichen Leistung, die hinter meinem Tun steht, die ich selbstverständlich nach wie vor negiere. Bei dieser Natürlichkeit handelt es sich mitnichten um eine Leistung. Für eine sogenannte Leistung kann und muß man bewußt trainieren, 12 Jahre Täglichlaufen kann ich weder trainieren noch planen. Das ist pure Natürlichkeit, geboren aus sich selbst heraus, aus dem Nichts – vereint mit leidenschaftlicher Naturliebe und immens viel Glück. Diese extern verzerrte Wahrnehmung resultiert aus der Tatsache, daß die oben zitierten Diskutanten selbst nicht Täglichlaufen praktizieren. Wer darf darüber urteilen, ohne selbst diesen Weg gegangen zu sein? Und selbst ich verstehe mein Täglichlaufen glücklicherweise in manchen Momenten nicht. Zudem wirkt derartiges Agieren in unserer heutigen bewegungsfeindlichen Welt grundsätzlich als befremdlich. Dessen bin ich mir bewußt; ich nehme das mit einem Lächeln hin und verzichte wissend auf müßige Diskussionen.

Für heute gilt das natürlich nicht, ein wenig Selbstreflexion sei mir gestattet, der ich mich bereits während meines nachdenklichen Laufes im stärksten Schneesturm in den verschneiten Winterhainen hingab. Wie lange ich diese Liebe zum Täglichlaufen noch leben darf, ist und bleibt in meinem zentralen Fokus der Aufmerksamkeit, gleichwohl weiß ich dies zweifellos nicht; ich bin geneigt anzunehmen, daß ich das noch ein paar Tage praktizieren darf und hoffe inständig, daß der zukünftige Pfad darüber hinaus führen wird. So vergehen die Tage, die Zeit, die Läufe und das Leben. Ich laufe in die Zukunft und was bleibt? Die Erinnerung an die Vergangenheit wie beispielsweise viele Menschen, denen ich im Rahmen meiner täglichen Läufe begleitend verbunden war und die längst nicht mehr auf diesem Planeten weilen; manche Ereignisse ragen leuchtend in diesem grau wabernden Nebelreich auf und strahlen unablässig weiter, während andere mehr und mehr verblassen. Irgendwann wird mein Stil enden, muß enden – dann war es das, mit dem „Gelebten Täglichlaufen“ – die Vergänglichkeit wird dereinst obsiegen. Ich selbst werde irgendwann folgen, ebenso im nebulösen Nichts verblassen – wie Staub im Wind. Für immer und immer. Temporäre Existenz.

Aber bis es soweit ist, werde ich so viele Läufe und Tage wie möglich genießen – als die elementare Quelle meiner Selbst, wenn auch nicht jeden einzelnen. Ich möchte nicht einen Tag aus den vergangenen 12 Jahren missen. Selbst die unangenehmsten nicht, auch sie sind Bestandteil des Erlebten, meines Lebens und machen mich zu dem, was ich bin. Ich würde jeden einzelnen Schritt wieder so gehen – das gilt auch für jene, die mich – in welcher Form auch immer – gnadenlos zu Fall brachten. Hier reift der besondere Stolz, solche schmerzenden Episoden überwunden und die in meinem Leben einzigartige und nicht mehr reproduzierbare „Serie“ fortgesetzt zu haben. Und das ist es, worauf es meiner Betrachtung nach wirklich ankommt. Zu dem stehen, was passiert und nicht mehr zu ändern ist und das Schöne und Unangenehme annehmen und nicht negieren. Alles hat zwei Seiten im Leben, nie ist etwas nur positiv.

Genug der sinnierenden Worte. Einmal mehr gilt mein inständiger Dank meinen Eltern und Brigitte, ich verneige mich. Es sei Euch versichert, daß ich Euren Zuspruch stets zu würdigen wußte, zu würdigen weiß und immer würdigen werde. Verzeiht mir meine Sturheit und Unvernunft, die ich nicht selten an den Tag lege, aber Ihr kennt mich und wißt, daß das Außergewöhnliche (ist es das denn?) nicht auf glatten Wegen geschehen kann, was auch gar keinen Spaß machen würde! Das wäre auch zu langweilig. Und wenn ich erst einmal einen Pfad betreten habe, gehe ich ihn konsequent bis zum Ende, wann, wie und wo immer das sein mag und sich gestalten wird – partiell ohne Rücksicht auf andere Menschen – ich selbst schließe mich hierbei nicht aus, was durchaus eine Bedingung desselben ist. Entsprechend ordne ich manchmal andere Dinge rigoros meinem Täglichlaufen unter. Es ist mir zu teuer geworden, als daß ich anders handeln könnte, nein, anders handeln w i l l. Ihr werdet mein Täglichlaufen nie verstehen, tröstet Euch – ich auch nicht. Herzlichen Dank für Eure Nachsicht und Euer Verständnis und wenn ich Euch in den kommenden Tagen, Monaten und vielleicht auch Jahren mit meinem Täglichlaufen nerven werde – und mich selbst auch, so weiß ich doch Eure Milde zu schätzen. Von Zeit zu Zeit frage ich mich, ob ich ebenfalls diese Geduld bezüglich einer derart sturen Person aufbringen könnte, wie Ihr sie mir zuteil werden läßt. Die Antwort liegt evident auf der Hand, nein! Ergo werde ich mich bemühen, Euch auch in Zukunft ein wenig oder etwas mehr zu nerven. Gelebtes Täglichlaufen. Ich lebe es, weil ich es liebe und liebe es, weil ich es lebe.

Das dreizehnte Serienjahr kann kommen. Ich bin bereit das Lied auch zukünftig mit Hingabe zu singen und verharre mit einem Lächeln, irrelevant, was mich erwarten wird. Es beginnt. Jetzt. Gelebtes Täglichlaufen.

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84 Antworten to “12 Jahre – Täglichlaufen – 12 Jahre”

  1. Mein lieber Marcus!

    Nun ist er da, der Tag auf den wir alle schon gewartet haben. Du natürlich besonders.

    Ich gratuliere dir herzlich zu deinem tollen Jubiläum.

    Auch wenn du schreibst, dass es keine Leistung ist sich täglich in der Natur zu bewegen, so muss ich sagen, dass es doch eine ist. Schon deshalb, weil man doch diesen täglichen Lauf einplanen muss. Du läufst ja nicht gerade diese Mindeststrecke, sondern fast täglich 14 Kilometer. Für mich einfach unvorstellbar.

    So vieles ist in diesen 12 Jahren passiert. Menschen kamen und gingen, Tiere kamen und gingen, Freundschaften kamen und gingen. Und natürlich vergingen die Jahre!

    Du kannst dich glücklich schätzen, dass du ein so wunderschönes Laufareal zur Verfügung hast. Stell dir vor du müsstest in einer Stadt laufen, fast nur auf Beton! Vermutlich würde es dann anders aussehen. Glücklich kannst du dich schätzen, dass du eine doch recht stabile Gesundheit hast. Bis auf ein paar sehr sehr unschöne Begebenheiten. Auch wenn du es nicht hören willst; ich mache mir immer noch darüber Gedanken!

    Was muss ich da lesen? Du bezeichnest dich als stur? Du hast das nun öffentlich zugegeben? Da staune ich jetzt sehr, denn du streitest es immer wieder ab! Aber nun kann ich es weiß auf schwarz lesen höhö!

    Bei mir musst du dich nicht bedanken. Ich sehe doch Tag für Tag wie zufrieden dich dein täglicher Lauf macht. Außerdem gleicht es sich aus, da ich dich mit anderen Dingen, wie gesunder Ernährung und Vegetarismus nerve.

    Ich bin nach wie vor stolz auf dich!! Vielleicht können wir heute in einem Jahr deinen 13. feiern.

  2. Herzlichen Dank, meine liebe Brigitte. Ja, so vergeht die Zeit und das Leben und schon sind es 12 Jahre im Stil des gelebten, geliebten Täglichlaufens. So verflüchtigt sich die kostbare Lebenszeit, aber ich habe viel gewonnen in den vergangenen Jahren, in denen ich dieses Glück leben darf.

    Auf das Wort „Leistung“ reagiere ich immer etwas allergisch. Leistung impliziert für mich Trainieren, Planen, Üben, Verbissenheit etc. p. p. – in meinem Täglichlaufen bin ich fern dieser Welt. Zufriedenheit, Naturliebe und Gesundheit – Leistung ist weit davon entfernt. Die Kilometer sind letztlich ein gewachsener Kompromiß, das ist kein fester Wert, wenngleich es so erscheint.

    In den vergangenen 12 Jahren hat sich immens viel verändert – ich mich selbst auch – und doch besteht mein Täglichlaufen immer noch; besonders im Zeichen der Gesundheit ist das wohl sehr bemerkenswert.

    Innerhalb einer betonierten Großstadt wäre ich vermutlich auch nie diesen Weg gegangen, aber das ist nur Spekulation. Die Natur ist der wichtigste Aspekt in meinem Täglichlaufen und ich weiß mein Laufareal mit all ihren tierischen Bewohnern sehr zu schätzen. Heute morgen habe ich vier Buntspechte auf einem Baum beobachtet – herrlich! Über meine Gesundheit kann ich nicht klagen und auch die stabilste Konstitution kann und darf einmal versagen – das ist das Leben.

    Stur? Oha. 😯 Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Hackerangriff. 😀 Ich weise jede Schuld von mir.

    Manchmal nerve ich mich selbst mit dem Täglichlaufen. Aber das ist wohl normal, nehme ich an, gell?

    Wer weiß, wohin die Lebensreise in einem Jahr gehen wird. Doch 13 Jahre sind heute für mich schier unvorstellbar. Die 12 Jahre allerdings gefallen mir sehr. Ich freue mich darüber extrem.

  3. Lieber Marcus,

    etwas anderes als Dir zu gratulieren und meinen tiefen Respekt zum Ausdruck zu bringen für diese „Natürlichkeit“ ist gar nicht möglich, obwohl auch ich es für eine Leistung halte, denn auch diese ist nicht immer beabsichtigt und antrainiert 😉
    Ich wünsche Dir und natürlich auch uns noch viele Tage des alltäglichen Laufens und der damit verbundenen Blogeinträge. Ich freue mich sehr nun schon seit 5 Jahren hier mitzulesen und auch ab und an zu kommentieren. Es fühlt sich dann so an, als ob man Dich schon mal begleitet hätte, vielen Dank Marcus 🙂

    Salut
    Christian

  4. Lieber Christian,

    herzlichen Dank für Deine Worte. Auch wenn Du es ähnlich wie Brigitte betrachtest, ich persönlich kann mit einer „Leistung“ nichts anfangen. Ich spreche lieber von einer, nein!, meiner „Liebe“. 🙂

    Wie lange ich das leben darf, wird das Leben selbst dereinst zeigen. Ich hoffe freilich auf eine längere Fortsetzung. An dieser Stelle vielen Dank für Deine Antworten, über die ich mich immer freue. Und über die Virtualität hinaus ist doch eine gewisse Form von Verbundenheit entstanden – wie ich finde. Bis auf die Höhenmeter. 😉

    Liebe Grüße

    Marcus

  5. Hallo Marcus,

    Sensationell. Ich ziehe den Hut und bewundere deine Leistung.
    Durch deine Seite bin ich auch dazu gekommen, ein eigenes Experiment zu starten. Und wie du 12 Jahre hab ich gerade 12 Tage hinter mir. Ich bin genauso stolz und sehe dich als Vorbild.

    Viele schöne Läufe und alles Gute
    Karin

  6. Hallo Karin,

    vielen Dank für Deine Worte. Ich finde das sehr interessant, daß Du Dich inspirieren hast lassen und schon 12 Tage täglich läufst. Ich hoffe und wünsche Dir, daß Dir das Freude bereitet und vielleicht sogar Zufriedenheit entsteht und zu den 12 Tagen noch viele, viele weitere hinzu kommen werden.

    Alles Gute,

    Marcus

  7. Wie wahr wie wahr, in diesen 12 langen Jahren ist sehr sehr viel passiert und wir haben uns alle verändert.

    Dass dir das Wort Leistung nicht gefällt, ist mir klar und doch sehe ich es so. Aber eben nicht im Bezug auf Sportleistungen, sondern das was du für dich machst.

    Deine Tierbegegnungen finde ich immer so schön. Das mit den Buntspechten muss ja herrlich gewesen sein.

    Ein Hackerangriff auf dein Blog? Oje oje oje, dann stimmt es gar nicht dass du sowas von stur bist, dass ich manchmal den Kopf aufn Tisch aufschlagen könnte? Na sowas!

    Ob wir in einem Jahr wieder feiern werden, steht in den Sternen, aber ich traue es dir einfach mal zu.

  8. Umso erstaunlicher, daß dieses fragile Konstrukt immer noch besteht.

    Die Buntspechte haben sich gejagt und spielten miteinander – oder das war eine Art Balzverhalten; so genau kenne ich mich mit den Rackern nicht aus. Ich blieb jedenfalls stehen und habe sie in dem Schneetreiben beobachtet.

    Wenn ein Mensch nicht stur ist, dann bin ich das. 😉

    Ein Jahr ist eine lange Zeit und ganz ehrlich, daran denke ich heute nicht. Ich freue mich über 12 Jahre und diese hohe Zahl muß ich erstmal ein wenig geistig verarbeiten.

  9. Joachim Says:

    Ich gratuliere zu dieser Wahnsinnsleistung. Das ist für mich unvorstellbar. Respekt und weiter so!

  10. Vielen Dank, Joachim. In manchen Momenten ist es das für mich auch.

  11. Was sagst du da? Schneetreiben? Ist denn noch immer nicht Schluß? Hier fallen auch grad paar Flocken vom Himmel. Ärgerlich!

    Jetzt frage mich mich doch, mit wem ich dich in Punkto Sturheit verwechsle. Ich komm einfach nicht drauf. 😯

    Und in so einem langen Jahr kann viel passieren, das ist mir schon klar. 12 Jahre sind eh irre!

  12. Hier beherrscht starker Sturm das Firmament und es schneit und schneit und schneit. In meinem Laufareal war es sehr einsam, von den tierischen Freunden abgesehen.

    Das darfst Du mich nicht fragen. Aber im Ernst, ohne ein gewisses Maß an Sturheit kann ich nicht derart lange Täglichlaufen praktizieren.

    Korrekt. Ich konzentriere mich auf das, was ich erreicht habe. 🙂

  13. Joachim Says:

    Ich wünsche noch Gesundheit für die kommenden 12 Jahre.

  14. Besten Dank. Nichts ist wichtiger. Aber nochmals 12 Jahre? Unmöglich.

  15. Genau dein Wetter 😉

    Ich bin ja nur froh, dass deine Sturheit ein gesundes Maß angenommen hat. Und doch bin ich bei manchen Dingen bissi ungehalten.

    Was du erreicht hast, ist einfach klasse!

  16. Ja, das war einfach nur herrlich. Von den glatten Passagen abgesehen.

    Das ist alles relativ. Und abhängig von der jeweiligen Situation.

    Für mich ist das nicht reproduzierbar.

  17. Joachim Says:

    Die Dekade erschien auch unmöglich. Alles ist möglich.

  18. Das ist freilich richtig. Ich lasse mich überraschen.

  19. Für mich ist das ebenso nicht reproduzierbar, weil unvorstellbar.

    Ich freue mich einfach für dich 🙂

  20. Hätte mir das jemand vor 12 Jahren gesagt, ich wäre aus dem Lachen nicht heraus gekommen.

    Merci. 🙂

  21. Lieber Marcus,
    was soll ich schreiben, sagen?!? Es ist alles gesagt in den letzten Tagen, Wochen, Monaten. ABER… es ist doch eine leistung da muß ich dir wiedersprechen. Du hast in den Jahren Deine Beharrlichkeit trainiert, du hast deineWillenssträke trainiert. All das gehört für mich in erster Linie dazu. Also Hut ab vor dieser, Deiner Leistung.

    Liebe Grüße
    Marco

    P.S. – würdest Du nach beenden der Serie am nächsten Tag wieder laufen gehen?
    Diese Frage beschäftigt mich immens!

  22. Lieber Marco,

    vielen Dank für Deine Worte. Ich muß Deinem Widerspruch aber widersprechen. Einst sprach ich von Motivation, später von Disziplin und dann von Selbstdisziplin – mittlerweile lehne ich diese Begriffe alle ab. Bei Willensstärke bin ich noch unschlüssig. Mein Täglichlaufen hat – nahezu – den Status wie Atmen – auch wenn sich das nun übertrieben anhört. Und das ist ja auch keine Leistung. 😉

    Wahrscheinlich bedarf das Thema noch einer näheren Auseinandersetzung.

    P.S. – würdest Du nach beenden der Serie am nächsten Tag wieder laufen gehen?
    Diese Frage beschäftigt mich immens!

    Meine Antwort kann nur spekulativ sein und es käme auf die Situation an, die zum Ende führte. Aber meine Antwort liegt jetzt – an dieser Stelle – klar auf der Hand: JA. Ich schätze das Täglichlaufen viel zu sehr, um es irgendwann nicht mehr zu betreiben – die „Serie“ spielt keine Rolle.

    Und Du? Wie wäre Deine Antwort?

    • Ja ich würde am nächsten tag auch wieder laufen. Oder sagen wir mal in den nächsten tagen. Ich glaube ich müsste ein paar Tage die Sachen sacken lassen.

      • Das dachte ich mir. Wobei Du nun ein Feld berührst, was für mich absolut unvorstellbar (geworden) ist. Dieser Tag, der irgendwann kommen wird (muß), wird wahrscheinlich sehr hart für mich werden. Das unausweichliche Ende. 😯

        • Ich bin ja an so einen besagten Tag schon Gefühlte 20 mal wieder losgelaufen. Meine längste Serie war 67 Tage. 😦
          Mit Familie kommt immer etwas dazwischen. Aber ich bin on the Streak mein lieber Marcus. Du 12 Jahre ich den 1.Tag 🙂
          LOL aber wer kann schon sagen ob wir am 18.03.2014 nicht DU 13 Jahre und ich 1 Jahr schreiben. Wer soll das schon sagen können. Lassen wir uns vom Leben überraschen und ziehen in die Zukunft und lassen dieselbe nach einer sekunde hinter und.

          Liebe Grüße
          Marco

  23. Richard Says:

    Ich freue mich ihren einzigartigen Tag als Leser begleiten zu dürfen und gratuliere herzlich zu ihrem Ausnahme-Jubiläum von 12 Jahre Täglich-Laufen. Wie ich prophezeit hatte, haben sie ihren Jubiläumslauf souverän hinter sich gebracht. Nichts anderes habe ich erwartet. Ich spreche ihnen meinen tiefen Respekt aus, sie sind das Vorbild im Täglich-Laufen. Eine einzigartige Institution und ich hoffe, sie noch viele Jahre hier begleiten zu dürfen. Bleiben sie gesund und pflegen sie diese Seite, sie ist genauso eine Besonderheit wie sie es mit ihrem Täglich-Laufen sind. Ich danke ihnen dafür.

    Herzlichst
    Richard

  24. Vielen Dank für Ihre Antwort, Richard. Ganz so souverän verlief der restliche Weg zwar nicht (Fastunfälle), doch ist es mir letztlich gelungen, worüber ich mich sehr freue. Es ist ein langer, weiter und erfüllender Weg, auf den ich nun zurückblicken darf. Eine wertvolle Zeit liegt nun hinter mir und ich hoffe und wünsche mir, daß noch einige Läufe – in dem gleichen Stil – folgen werden.

  25. Lieber Marcus,

    ganz ganz herzlichen Glückwunsch zu Deinem großen Tag!!! Ich habe mich so gefreut, als ich vorhin Dein 12 Jahres Artikel im Postfach hatte. Das ist eine unglaubliche Leistung. Ich bin sprachlos und freue mich nur mit Dir. Dein Artikel ist wieder sehr tiefgründig, um ihn richtig zu verstehen, werde ich ihn ein zweites Mal lesen müssen.

    Ich wünsche Dir noch ganz ganz viele Jahre mit Deinem täglichen Laufen. Bleibe gesund und nimm das Glück auf Deinen Wegen mit.

    LG
    Beata

  26. Vielen Dank für Deine Worte, liebe Beata. Ja, nun hat er sich offenbart, der besondere Tag im Zeichen 12 Jahre Täglichlaufen. Ich bin nicht weniger sprachlos und gebe mich nur der Freude hin und der Hoffnung auf die Fortsetzung. 🙂

  27. Das kann man sich nur schwer vorstellen. 12 Jahre am Stück Laufen. Damals hättest Du das auch nicht geglaubt, oder?

  28. Die bewußte Vorstellung auch nur einen Monat täglich zu laufen, war absurd für mich. So kann man irren, gell?

  29. Lieber Marcus,

    mir ist als ob es erst gestern wäre…Dein 10-Jähriges Jubiläum, ein Tag, den ich niemals vergessen werde! Ein Tag, ei dem Marco, Meli und ich die Ehre hatten, mit Dir gemeinsam Dein Laufrevier zu erkunden und den Anlass entsprechend zu feiern.
    Zwei Jahre ist das nun schon wieder her – wie schnell doch nur die Zeit vergeht. die Monate, Wochen, Tage, und Stunden ziehen ins Land, die „Läufe“ vergehen, man erlebt dies und das, mal schöner, mal weniger erinnerungswürdig, doch eines bleibt konstant, über all die Zeit, Dein Täglichlaufen.
    Und ich kann Dein Argument verstehen, dies nicht als eine „Leistung“ zu werten, sondern eher wie das ständige Atmen zu sehen, ganz automatisch, wie von selbst.
    Und doch ist es sehr außergewöhnlich und bewundernswert und somit doch aller Ehren wert.
    Deshalb auch von mir die allerherzlichsten Glückwünsche lieber Marcus, und auch ich ziehe meinen Hut. Das aber nicht nur wegen der unglaublich langen Serie selbst, sondern auch und besonders wegen den Erkenntnissen und Denkweisen, die Du für Dich daraus gezogen und entdeckt hast.

    Ich bin sehr stolz, Dich persönlich zu kennen und bereits ein paat Meterchen mit Dir gelaufen zu sein.

    Dein
    Steffen

  30. Mein lieber Steffen,

    herzlichen Dank für Deine Wünsche. Wenn auch heute ein ganz besonderer Tag für mich ist, so bleibt das dekadente Jubiläum der EINE Tag für mich, der auch deshalb in einem besonderen Maße einzigartig ist, weil Ihr ihn mit mir gemeinsam begangen habt. Ja, heute vor zwei Jahren; es ist wahrlich erschreckend, wie die Zeit vergeht, nein, wie die LEBENSzeit dahin schwindet.

    Zwar erscheint mein Täglichlaufen sehr konstant, doch handelt es sich um eine sehr zerbrechliche Pflanze, die viel Aufmerksamkeit bedarf. Ich hoffe, sie blüht noch ein Weilchen – um bei diesem Beispiel zu bleiben.

    Ich bin sehr stolz, Dich persönlich zu kennen Das gebe ich sehr gern zurück und auch hier hoffe ich, daß wir eines Tages eine Fortsetzung hinbekommen werden. Denn es wird mal wieder Zeit, wie ich finde, gell? 🙂

    Nochmals vielen Dank und auch liebe Grüße an Melanie.

  31. Herzlichen Glückwunsch zu den 12 Jahren täglichem Laufen. Es ist eine mehr als bewundernswerte Leistung. Ich vermute mal, die Zahl der Leute, die außer Dir 12 Jahre tägliches Laufen geschafft hat, die dürfte nicht sehr groß sein.

    Ich wünsche Dir für die nächsten Jahre tägliches Laufen Spaß und die dafür nötige Gesundheit.

    Freundliche Grüße
    Bernd

  32. Vielen Dank, Bernd. Es steht und fällt mit der Gesundheit, von daher hoffe ich, daß selbige weiterhin mitlaufen wird.

    Mir ist nicht bekannt, wie viele Menschen ebenfalls 12 Jahre jeden Tag gelaufen sind; vermutlich wird es einige geben – mir fällt jedoch nur eine Person ein, die fast 13 Jahre realisierte.

  33. Ich antworte mal hier unten, sonst wird es zu schräg. 😉

    An Deine 67 Tage kann ich mich noch gut erinnern. Das ist doch nach wie vor grandios, wer läuft schon 67 Tage täglich? Wenige Menschen, sehr wenige.

    Die Frage lautet für mich, mit welchem Hintergrund Du täglich läufst; also was ist Deine Intention? Bewußt ein Jahr realisieren, ist diffizil – nur heute laufen, ist für mich sinnvoller. Der Rest ergibt sich. Und dann ist alles möglich. Eben auch den 18.03.2014, ein wunderbares Datum für einen Serienbeginn. 😉 Das wäre gar etwas für eine Pakt Neuauflage.

    Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen. Alles, was dafür nötig ist, besitzt Du bereits.

    • Diesen Pakt werde ich gerne hier und jetzt annehmen mein lieber Freund.
      Wobei ich es bei meinen 67 Tagen mit den Umfänger wohl auch etwas übertrieben hatte. Da war ich gerade im Ultrarunning-Fieber und bin täglich 20-30 Kilometer gelaufen. das hatte mein Körper mir dann nach 67 Tagen quittiert. 😦
      Wie gesagt ich laufe weil ich laufen möchte und weil ich laufen kann. Ich würde gerne sehen wie sich meine Umwelt in der ich laufe über das ganze Jahr verteilt verändert. Welche Tiere ich zu welchen Zeiten sehe. Wie die natur sich im Wandel der Jahreszeiten verändert und wie ich im Einklang damit laufen kann. Das wäre bzw. ist meine Intention Marcus.
      Ich laufe schon seit Monaten immer die gleiche Strecke in meinen Hagen-Hills. 14,5 Kilometer mit 355 Höhenmeter. Oder halt kürzer und vorher einen Seitenweg abgezeigt wenn ich mir nicht die ganze Strecke zumuten wollte.

  34. Nein, von mir keine Glückwüsche. So was gibt es zu Geburtstagen oder so.

    Von mir großen Respekt und der Wunsch, daß du so lange durch hälst, wie es dir gefällt.

  35. Vielen Dank, Skeeve. Das hast Du schön gesagt und ich hoffe, ich habe eines Tages die Wahl.

    Ich freue mich, von Dir zu lesen und hoffe, daß es Dir gut geht.

  36. Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung der 12 Jahre Täglichlaufen! Ich habe heute häufiger an Dich gedacht und mich in Gedanken mit Dir gefreut.
    Ich wünsche mir für Dich, dass Du diesen Weg des Täglichlaufens noch ganz lange so weitergehen kannst, jeden Tag ohne einen einzigen Tag Pause.
    Ich wünsche Dir dafür vor allem Gesundheit und Wohlergehen und alles Gute!
    Liebe Grüße
    Kornelia

  37. Vielen Dank, liebe Kornelia. So vergeht die Zeit und nun sind es bereits 12 Jahre, 01 Tag. Es setzt sich fort. Wie lange noch – wird das Leben zeigen.

  38. Lieber Marcus,

    herzliche Gratulation zu deinem Tag: 12 Jahre Streaken ohne Pause, ohne Ruhetage, ausnahmslos jeden Tag! Das ist einfach nur irre und macht mich sprachlos! Respekt Respekt und Respekt! Mehr kann ich nicht schreiben. Was das bedeutet, kann ich etwas erahnen, da ich es selbst mal versucht habe. Wenn auch nicht lang! :mrgreen: Aber 12 Jahre Streaken durchzuhalten, ist beispiellos. Streaken = Marcus. Ende.

    Für die nächsten 12 alles Gute, bleibe gesund und bleibe so wie du bist!

    Thx für alles!

    MfG

  39. Vielen Dank, lieber Otto. Du siehst mich ebenfalls sprachlos, in manchen Momenten der Nachdenklichkeit.

    Du erahnst vielleicht den Hauch einer Ahnung. Dennoch, das war einst eine interessante Erfahrung für Dich, nehme ich an. Möglicherweise wirst Du auch erneut zum Täglichläufer?

  40. Was ist mit dem Standardrückblick?

  41. Der folgt wahrscheinlich in einem Monat – in doppelter Ausgabe.

  42. Dietmar Says:

    Lieber Marcus,

    nachdem ich Deinen Beitrag und sämtliche Kommentare in Ruhe lesen durfte, gratuliere ich Dir ganz herzlich. Freilich nicht zu der Leistung eines zwölfjährigen Täglichläufers. Denn von einem gewissen Standpunkt soll es ja gar keine Leistung darstellen. Vielleicht ist das, was man äußerlich als Leistung wahrnimmt nur ein Nebenprodukt, allerdings kein Geringes Und wenn Du dann das Atmen und das Täglichlaufen im Zusammenhang bringst, dann wäre es ja fast tragisch, wenn Du nicht jeden Tag Laufen würdest. 🙂

    Ich gratuliere Dir aber von ganzem Herzen und mit großem Respekt zu dem von Dir selbst entwickelten Konstrukt des Täglichlaufens. Möge es Dir vergönnt sein es auch weiterhin zu praktizieren. So wie darüber schreibst macht es Sinn.

    Alles Gute
    Dietmar

  43. Lieber Dietmar,

    vielen Dank für Deine Antwort. Ich vergleiche mein Täglichlaufen gerne mit Atmen, aber immer im Kontext „fast“ oder „beinahe“; denn es wahrlich gleichzusetzen, wäre dann doch übertrieben – schließlich ist Täglichlaufen keine Religion. Irgendwann kommt der Schlußpunkt und wenn ich es dann in der Form interpretieren würde, wäre das wohl kontraproduktiv. Hinsichtlich des Nebenproduktes stimme ich Dir zu – das ist die „Serie“. Wenngleich ein meßbares Nebenprodukt.

    Ich hoffe auch, daß ich das noch weiter genießen darf. So wie heute, im Tiefschnee – im einsamen Winterwald. Was für ein Traumlauf! 🙂

    Alles Gute,

    Marcus

  44. Ich fasse mich kurz – und gratuliere Dir ganz herzlich zu Deinem ganz persönlichen und ebenso besonderem Jubiläum! Dir wünsche ich noch etliche Jahre in gleicher Weise – und uns, dass wir noch ebenso lange daran teilhaben dürfen!

    Viele Grüße aus Bremen
    Eddy

  45. Vielen Dank, lieber Eddy. Wenn mich das Leben und die Gesundheit weiterhin begleiten werden, so werde ich mich von Herzen bemühen, das „Gelebte Täglichlaufen“ zu erhalten. 🙂

  46. Hallo Marcus,

    herzlichen Glückwunsch zum 12. Jahr! Das liest sich immer sehr entspannt bei dir, aber welche Kraft und Ausdauer dahinter steckt, kann man sich nur schwer vorstellen. Weiterhin viel Freude im neuen Jahr und viel Gesundheit.

    Gruß

    Thomas

  47. Vielen Dank, Thomas. Die investierte Energie ist freilich nicht in meinen Beiträgen nachvollziehbar, aber auch der persönliche Gewinn nicht.

  48. Hallo,
    bin gerade erst über eine Blogroll auf diesen Blog aufmerksam geworden und kann eigentlich nicht glauben, was ich lese ..

    12 Jahre? Das ist schier unglaublich! Der blanke Wahnsinn! Wow.

  49. Hallo Benni,

    manche Wege des Lebens erscheinen seltsam – auch für mich und dennoch darf ich diesen täglichen Laufpfad beschreiten, was ich als Geschenk betrachte.

  50. Lieber Marcus,

    nun ist Dein großartiges Jubiläum bereits seit einer Woche Vergangenheit und ich komme erst heute dazu, dir ganz, ganz herzlich zu gratulieren. Und ja – für mich ist das eine großartige Leistung. Nicht in dem Sinne, dass du besonders schnell oder besonders weit läufst – nein, in dem Sinne, dass du es eben einfach täglich tust. Nicht weil du musst, , sondern weil du willst.
    Du hast das so sehr verinnerlicht, wie wohl kaum ein anderer Täglich Läufer.
    Und ein bisschen Sturheit gehört für mich einfach dazu. Gerade in schwierigen Situationen. Und gerade in diesen Situationen ist es schön zu wissen , dass die Familie und die Freunde dahinter stehen und deinem Laufstil wohlwollend gegenüber stehen.
    Möge er dir noch ganz lange die Zufriedenheit und das Glück geben, welches du in den letzten 12 Jahren erleben durftest.

    Ich wünsche dir alles Glück der Welt!

    Viele liebe Grüße
    Petra

  51. Liebe Petra,

    herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, nun ist der Tag bereits eine Woche her und mittlerweile ist der scheinbare Glanz von 12 Jahren verblaßt, im Zeichen der Routine, der sich alles mehr oder weniger unterordnet – das ist das Leben. Deine Einschätzung im Kontext Leistung hast Du schön beschrieben, das gefällt mir – danke. Ich vertrete per se die Auffassung, daß man Täglichlaufen aus einem Zwang heraus, weil man „muß“ nicht praktizieren kann (und ich gleich gar nicht). Vielleicht ein paar Monate, ein Jahr – darüber hinaus wirkt es zerstörend.

    Ich hoffe, daß ich mein Täglichlaufen noch ein Weilchen leben darf; in jedem Fall bin ich sehr stolz darauf, was ich in den vergangenen Jahren damit erreicht habe.

    Liebe Grüße,

    Marcus

  52. Lieber Marcus,

    ich wünsche dir frohe und friedliche Ostertage! Viel Freude im Schnee! :mrgreen:

    MfG

  53. Vielen Dank, lieber Otto – ich wünsche Dir und Deiner Familie ebenfalls herrliche Ostertage. Du kannst Dich langsam darauf einstellen, der Winter naht… 😉

  54. […] Das leben, was man liebt und lieben, was man lebt. « 12 Jahre – Täglichlaufen – 12 Jahre […]

  55. […] so manifestierte sich das wertvolle Jubiläum von 12 Jahren Täglichlaufen in Serie für mich. Was für ein Tag, Freude und viel, viel bedeutsamer, was für ein Gefühl!!! geht mit […]

  56. Holger Halfmann Says:

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und DANKE für die Überaus ausdauernde Berichterstattung!

    Was war passiert zur Jahreswende? Erzähl! Sorry, das ich nur selten die Mails lesen kann..

  57. Vielen Dank.

    Nur eine kleine gesundheitliche Lektion in Demut, die einmal mehr offenbarte, wie fragil die Gesundheit und das Leben sein kann.

  58. […] meine gelebte Dekade – der EINE Tag im Täglichlaufen, sodann materialisierte sich der Tag von 12 Jahren Täglichlaufen, welcher mitnichten andauerte, denn auch jene Feierlichkeit ist seit langer Zeit in das Reich der […]

  59. […] der 18.03.2013. Auch 2013 vollzog ich an diesem ausgewählten Datum mein gewichtiges Jubiläum: 12 Jahren Täglichlaufen in Serie. Nach der Lektion in Demut zu Beginn des Jahres mit seinen schwachen Stunden hatte ich damals nicht […]

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