Die vergangene Zukunft – Täglichlaufen. Jahresrückblick 2013.

Das Jahr ist noch neu, gleichwohl wird es mit eisernen Schritten wie alle anderen zuvor vergehen. Unausweichlich wird es für immerdar in den Strudel der Zeit gesogen und am Ende werden wir uns erneut fragen, wo die schönen Momente des Jahres nur geblieben sind. Dann beginnt es von vorn, das Spiel des Lebens. Immer wieder. Nur die Spieler können sich einer beständigen Ablösung sicher sein. So war die Ordnung der Dinge und so wird sie immer sein.

Nun ist es soweit. Es ist vorbei. Die temporäre Existenzberechtigung des Jahres 2013 wurde vernichtend aufgehoben und die omnipotente Herrscherin aus dem Reich der Erinnerungen hat sich seiner mit Hingabe bemächtigt. Vor uns liegt die Zukunft, eine hoffnungsvolle Zeit, die sich uns nach und nach enthüllen wird – bevor die Königin des Vergessens auch hier ihr Veto einlegen wird. Wir sollten jedweden Moment genießen, so genußvoll als möglich, denn der Kreuzzug der vergangenen Zukunft hat längst begonnen, dieses neue Jahr unbarmherzig zu verschlingen. Die Reise wird nie enden, sie führt uns in die Unendlichkeit, wenngleich wir als stille Beobachter nur einen Moment im Nichts daran partizipieren werden. Gelebte Endlichkeit. Umso essentieller das Auskosten des Seins, des Lebens. Mein letzter Beitrag in diesem Jahr; der obligatorische Jahresrückblick meiner vergangenen Zukunft. Das bald endgültig sterbende Jahr war voller Höhen und Tiefen, durchzogen von Glück, Zufriedenheit, Melancholie, Trauer, Heiterkeit, Schmerzen, Genuß, Herausforderungen, Widrigkeiten, Hoffnung und Frieden. Im groben Rahmen lasse ich exponierte Erlebnisse Revue passieren. Teure Momente aus dem geliebten Reich der Erinnerungen, die mir so vorkommen, als ob sie eben erst passiert wären. Wohlan, es mag beginnen.

Fürwahr, das Fazit kann ich vorweg nehmen, das Jahr 2013 war wieder ein zutiefst zufriedenes Jahr im Kontext Täglichlaufen für mich, was meine Konzeption des gelebten Täglichlaufens wie noch immer bestätigt und für sie spricht. Mein Täglichlaufen ist auch in diesem Jahr ein Garant für die stete Zufriedenheit gewesen, wofür ich sehr dankbar bin – entsprechend betrachte ich diesen meinen Weg mit Demut und werde ihn weiterhin in der gewohnten Form beschreiten – solange ich darf; denn das der Willen vorhanden ist, muß ich nicht exponiert betonen. Auch künftig werde ich Körper und Geist in diesem Stil wertschätzen; allein, wie könnte ich auch nicht?

Januar

Der vergangene Jahresauftakt eröffnete den ehedem neuerlichen Abschnitt jählings mit einem Höhepunkt und lud mich zu einem formidablen Regenlauf ein, der das neue Jahr nicht hätte besser einläuten konnte. Doch wie alles im Leben ist nichts ohne Schatten und nur wenige Tage später veröffentlichte ich einen Artikel mit dem Titel: „Erschreckende Paukenschläge“. Die Autorin war einmal mehr das Leben und glücklicherweise durfte ich mein Täglichlaufen weiterleben. Nicht viel später trat ich in die Pforte der Einsamkeit ein und war mit den vorherigen Widrigkeiten halbwegs entschädigt. In diesem Monat kam ich so nah an einen Fuchs heran – wie noch nie zuvor – in nur zwei Metern Entfernung lief ich an Meister Reineke vorbei – ein rarer Moment. Endlich fand meine langjährige Freundin Tina ihren gebührlichen Einstand auf meiner Seite; ich hoffe, daß wir uns auch im neuen Jahr oft begegnen werden. Zudem fand zu Jahresbeginn der letzte Wildschweinkontakt (21.) statt und bei meinen Wollies stellte sich herziger Nachwuchs ein, welchen ich mit Freuden begrüßte.

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Februar

Weitere Schafe betraten die Bühne des Lebens und eines der Neuankömmlinge schloß mich sofort in sein Herz; und ich ihn freilich auch und jene Liebe zu meinem „Schmusi“ hält bis heute an und selten findet ein Lauf ohne Streicheleinheiten statt. Der intensivste Lauf, einem mächtigen Feuermeer geschuldet, wird immer seinen mahnenden Platz in meiner Erinnerung einnehmen. Nicht minder beeindruckend waren zwei edle Seeadler, die ich bei ihrem Frühstück beobachten durfte – selbst ich erlebe derlei nicht alle Tage. Umso alltäglicher erscheinen mir die zahlreichen Bussardbegegnungen, wenngleich sie das natürlich nicht sind.

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März

Ja, der März. Nur ein Datum ist wahrlich von Bedeutsamkeit in diesem Monat – der 18.03.2013. Auch 2013 vollzog ich an diesem ausgewählten Datum mein gewichtiges Jubiläum: 12 Jahre Täglichlaufen in Serie. Nach der Lektion in Demut zu Beginn des Jahres mit seinen schwachen Stunden hatte ich damals nicht damit gerechnet, doch ja, es ist mir gelungen und die Herausforderungen habe ich mit einem Lächeln verbannt. Täglichlaufen. 12 Jahre. Ausnahmslos. Erneut habe ich für mich die nächst höhere Ebene der Natürlichkeit erklommen – auf diesem Weg, der aus dem unendlichen Nichts kommt und in das endliche Nichts führen wird. Ein neuerliches Jahr habe ich im Zeichen des widersprüchlichen Täglichlaufens generiert wie konsolidiert und ja, ich freue mich unbändig darüber. Bei all der erkennbaren und gleichzeitig unbewußten Fragilität im Dasein ist es für mich umso bemerkenswerter, daß ich mich immer noch meinem Täglichlaufen hingeben darf, seit nunmehr 12 Jahren – in der Tat ein essentieller Bestandteil in meinem Leben. Möge sich diese meine Reise weiter fortsetzen. Der tierische Höhepunkt an jenem Tag manifestierte sich in vier Buntspechten, die zugleich auf einem Baum umher tollten. Sodann hatte ich Ende März ein Stelldichein mit der lieblichen Maid der Höhenmeter, was ich schlußendlich auch genießen durfte. Statistisch bemerkenswert war die Tatsache, daß ich in diesem Monat meinen 800. Kältelauf absolvieren durfte, gerechnet ab dem 01.01.2000.

18.03.2013

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April

Meine Wollfreunde bewiesen indessen, daß sie ihre höchst kompetenten wie zertifizierten Fluchtfähigkeiten bis heute besitzen. So wunderte es mich nicht wirklich, als sie erneut ihre heimatliche Weide nahezu geschlossen verließen, um die umgebende Welt kulinarisch zu erobern. Auf Grund meiner skandalösen Intervention konnten sie ihre Freiheit leider nicht lange genießen, was jedoch im Rahmen der Sicherheit unumgänglich war – auch greift hier freilich meine Pflicht und Verantwortung als Ehrenschaf. Im April drangen die Vandalen in meine Laufwelt ein. Oh, meine liebe Winterkönigin, ich harre mit Inbrunst auf deine belebende und schützende Präsenz – konstatierte ich damals. Als Neuankömmlinge in meinem Weltgesang durfte ich mehrere Kraniche begrüßen, die sich scheinbar in meiner Laufwelt heimisch einrichteten und weithin ihre Anwesenheit verkündeten, in dem sie engagiert trompeteten. Ende April gab sich das erste Mal in diesem Jahr der Kuckuck die Ehre und begrüßte somit den Frühling. Im Mai folgte hernach der Pirol und debütierte mit seiner großartigen Sangeskunst. Die soeben erwähnten Kraniche wohnten Ende Dezember immer noch in meinem Laufareal und flogen erst heute morgen lautmalerisch in den Sonnenaufgang hinein.

Mai

Endlich durften meine Graugansfreunde ihrem herzigen Nachwuchs das Leben zeigen, was in diesem Jahr verzögert stattfand – ein wunderbarer Anblick, der stets ein Lächeln der Freude in mein Antlitz zauberte. Auch im Mai zeichnete ein Regenlauf kausal für einen der schönsten Augenblicke verantwortlich. Im einsamen Regenwind lief ich in die weite Abgeschiedenheit hinein, die ihresgleichen suchte und dementsprechend trat ich in jenen Sekunden in eine komplett andere Welt ein, in ein konträres Paralleluniversum der wahren Bedeutsamkeit, welches ich nicht in Worte kleiden kann und will. Fühlen im friedvollen Frieden der belebenden Natur; nicht mehr, aber auch nicht weniger. Manche Impressionen erfordern ein gehaltvolles Schweigen, um ihre ergreifende Wirkung auch par excellence zu registrieren und hernach zu festigen. Erneut stand ich Auge in Auge mit einem Rotfuchs, in dieser Sekunde hielt das Leben inne, fror die Zeit ein. Tempus fugit.

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Juni

Im Juni sorgte Königin Sol für die ersten Hitzeläufe, die ich natürlich nicht unbedingt mit einem Lächeln goutierte, demungeachtet nahm ich auch die schönen Seiten des Sommers wahr. Später tobte ein ungehaltener Wind über mein Laufareal und unsichtbare Sturmhände griffen gierig ächzend nach den hehren Bäumen, zerrten brutal an ihnen; die ihre unschuldigen Äste wehrhaft hoch empor gen Horizont streckten, um sie voller Zorn dem kostbaren Leben zu entreißen. Lange lagen die holzigen Überreste traurig weinend auf meinem Damm, doch riefen sie nie nach Vergeltung. So sei es. Die daraus resultierenden Schäden sind nicht vergleichbar mit jenen von Kyrill oder Xaver; dieser namenlose Sturm obsiegt über alle anderen, mit wehender Macht. Ein junger Waschbär zog ebenfalls in das tote Land ein, obgleich er völlig unversehrt aussah – ein trauriger Anblick.

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Juli

Meine geliebten Wollfreunde baten mich im Juli lauthals um Hilfe und als Ehrenschaf kam ich stante pede dieser Aufforderung nach und begab mich auf einen gewagten Rettungseinsatz, der auf Grund gewisser Obliegenheiten, die mich zu einer latenten Zurückhaltung zwangen – jedoch scheiterte. Abschließend informierte ich den adäquaten Ansprechpartner, den „Herrn der Schafe“, der entsprechend der Kompetenz kraft Natur der Sache seines Amtes walten wollte, was zu jenem Zeitpunkt obsolet war, denn meine vorwitzigen Wollmäuse hatten sich selbst geholfen. Die Aufregung war immens, ebenso die gewaltigen Schrammen, die ich davon trug, nicht zuletzt eine lädierte Laufhose – doch was tut man nicht alles, für diese herzigen Gesellen? Das galt auch für einen kleinen Nachwuchsfrosch, den ich hoffentlich in eine mehr oder weniger gesicherte Zukunft überführen konnte.

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August

Auch im August durfte ich zahlreiche tierische Freunde beobachten, von Seeadlern über Füchse bis zu Schwäne, die elegant durch die Lüfte schwebten. Ein weiterer Lauf wurde von einer belebenden Einsamkeit und wunderbaren Stille dominiert, Wolkenschwerter. In diesem Monat rettete ich noch eine prachtvolle Weinbergschnecke, die hoffentlich überlebt hat. Als nicht minder schön offenbarte sich ein Pirolkonzert von mindestens vier Pirolen – das war schier unglaublich. Ein ungehaltener wie zorniger Gewittersturm wütete in meiner Laufwelt und wirkte sich einmal mehr gewaltig aus – die Macht der Natur. Der oben angeführte Seeadler stellte noch eine Besonderheit dar, denn noch nie sah ich bis dato einen derart großen wie eminent stolzedlen Greifvogel in freier Wildbahn fliegen; dies erwies sich als eminent beeindruckend.

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September

Seit meinem einzigartigen Jubiläum ist bereits ein halbes Jahr vergangen und noch immer absorbiert die omnipotente Zeit jedwedes Leben, aber dennoch überdauert mein Täglichlaufen, lebt weiter und offenbart eine scheinbare Permanenz. Dementsprechend feierte ich mein Halbjahresjubiläum, welches in dieser Phase seine ureigene Gewichtigkeit besitzt, die ich nur unzulänglich in Worte kleiden kann. Und ja, noch immer setzt sich mein Täglichlaufen fort, auch über Zwölf Jahre und Sechs Monaten hinaus. Welch ein Geschenk, welch eine Gnade! Im September fand auch der schönste Regenlauf in diesem nun toten Jahr statt – das war mehr Schwimmen als Laufen. Langsam neigt sich das Jahr dem Niedergang entgegen und im Sonnennebel entfaltet die goldene Herbstmacht ihre temporären Gewänder des alljährlichen Wandels. Ein Heer von solaren Strahlen geht seinen Weg und leuchtet unablässig durch die hohen Baumkronen und Lichtkegel um Lichtkegel werden von dem endlosen Himmel herab gesandt, um die Wassertropfen auf den Grashalmen zu kitzeln. Formidable Lichtspiele alternieren im finsteren Schattenglanz und generieren eine beeindruckende Atmosphäre greifbarer Schönheit, die mich vergessen läßt, wo ich mich befinde und in welcher Welt ich lebe. Licht und Schatten dominieren kristallartig im Wechselschimmer des allumfassenden Nichts, die charismatischen Sonnenblitze werden immer wieder gebrochen und doch behaupten sie ihren unausweichlichen Pfad der Eroberung, gleich raren Diamantentränen der triumphierenden Einzigartigkeit. Nebelfelder erheben und streben willkürlich in scheinbar alles verzehrenden Wolken empor und vereinigen sich in Harmonie mit dem goldenen Schimmer und malen eine Momentaufnahme in das allgegenwärtige Leben, die so in dieser Form nimmer mehr zu sehen sein wird. Ich sauge jene bedeutenden Impressionen in mir auf und folge den Nebelreitern in ihr dichtes, graues Reich der Unwägbarkeit. Nicht nur über die leise wogenden Wasserflächen tanzen die Nebelbänke, sondern auch über die noch grünen Wiesen singen sie ihr graziles Lied der Verborgenheit.

2013_Sonnennebel

Oktober

Der Oktober begann ungewöhnlich frisch – mit nur -02 °C – und das am 02.10. – ein neuer Bestwert. Zu jenem Zeitpunkt wagte ich die Prognose: „Möglicherweise werde ich 2013 den bisherigen Höchstwert von 2010 übertrumpfen. Das mag nun keine Besonderheit sein, aber bemerkenswert sind die Fakten, daß es in den vergangenen 13 Jahren nicht einmal so früh d e r a r t kalt wurde; auf jenen genannten Zeitraum bezogen, kam der Wert von -02 °C anderthalb bis zwei Monate zu früh. Zudem erfolgte der letzte Kältelauf im Frühjahr so spät wie nie zuvor. Anders formuliert – das Jahr 2013 preist die Kälte“. Ich sollte mich nicht irren. Freilich irrte ich in der Annahme, daß der Dezember besonders kalt werden sollte – bei 12 °C am 24.12. erwies sich diese These als konträr. Von unangenehmer Natur sollte sich ein Sturz erweisen, der schlußendlich aber unbedeutend war, was für einen neuerlichen Hundeangriff nicht galt. Es handelte sich um den 22. Hundeangriff respektive Konflikt, den das Leben in meine Vergangenheit schrieb. Er wird nicht der letzte bleiben.

2013_Herbst_a

2013_Damm

November

Voller Zorn beginnt der November, denn erbärmliche Wilderer, die indessen schnellstens das Weite suchten, mordeten in meinem Laufareal. Ohne Worte. Seit Oktober vollziehe ich nahezu täglich einen Streichellauf nach dem nächsten, was sich freilich nicht nur auf die lieben Schafe beschränkt. Mittlerweile gilt das auch für zwei Katzen, die mich nun täglich vor dem Laufen begrüßen – ein weiteres Ritual hat sich etabliert und ich liebe es. Die liebliche Natur generierte viele Höhepunkte und insbesondere die künstlerischen Spinnen beeindruckten in tiefer Art und Weise: „Eines Morgens griffen die mit Reif behandschuhten Hände der galoppierenden Vorhut der anreisenden Winterregentin um sich und überzogen die hehre Welt mit einem weißen Hauch der Zärtlichkeit. Die unzähligen, filigranen Spinnennetze, die meinen Pfad zu beiden Seiten säumen, verwandelten sich in schimmernde Diamantketten, die zudem von der solaren Macht kristallfunkelnd angestrahlt wurden und in der Folge ein atemberaubendes reflektierendes Lichtspiel aufführten und damit der edlen Schönheit nicht genug, nein, weiterhin streichelten liebevolle Windhände über die traumhaften Netze hinweg, so daß sie leise erhaben in den Böen zitterten – und wieder muß ich an dieser Stelle festhalten, was für ein Anblick! Im Anschluß trug das natürliche Leben geisterartige Nebelkleider und die eben beschriebenen Meisterstücke der Arachniden erstarrten in und unter den wabernden Nebelfeldern der tief ausgeprägten Finsternis, die elegant eine unsichtbare Dramaturgie tanzten. Eingefroren im innehaltenden Diesseits, geschuldet einer melancholischen Romantik.

Dezember

In den letzten beiden Monaten sorgten formidable Nebelläufe für eine Atmosphäre der melancholischen Ruhe in einer schweigenden Welt der fühlenden Abgeschiedenheit für Impressionen, die es mir wiederholt unmöglich machten, sie in Worte zu gießen und mein diesbezüglicher Laufbericht demonstrierte dies entsprechend unzulänglich. „In der dämmernden Dunkelheit entfaltet sich mehr und mehr ein prosperierender Nebel, der gierig ungehalten den elementaren Weltgesang zärtlich umhüllt, um ihn in seine gedämpfte Atmosphäre des melancholischen Schweigens aufzusaugen. Stille. Lautlosigkeit greift entschlossen um sich; gepaart mit einer traurig weinenden Einsamkeit, die ihresgleichen sucht. Graue und schwarze Farbnuancen dominieren die weite, kahle Abgeschiedenheit in den menschenleeren Hainen der schweigenden Ruhe. Surreale Nebelbänke wabern leise vorüber, tanzen ihren eigenen Tanz der hernieder perlenden Tränen, der einer unsichtbaren Choreographie folgt und heißen mich ohne Worte in den Wäldern willkommen.“

Anfang Dezember lächelte die Natur zudem zutiefst stürmisch und pries die elementaren Winde – im Lächeln des Orkans “Xaver“. Mit unbändiger Kraft warf ich mich den wild um sich greifenden Sturmhänden entgegen, doch die tanzenden Böen lächelten nur ungehalten ob meiner törichten Ambitionen und trieben mir eiskalt die Tränen in die Augen. Hernach realisierte ich mein Pseudojubiläum von 300 Regenläufe – gerechnet ab dem 01.01.2000, was in der Summe gewaltig erscheint, aber schlußendlich doch nicht ist. Welche Interpretation auch nachhaltiger sein mag, die Zahl „300“ steht für vollendeten Genuß, der über alle Zweifel erhaben ist. Weiterhin erlebte ich in diesem Jahr 118 Kälteläufe – somit löst 2013 den bisherigen Rekordhalter 2010 mit seinen 105 Kälteläufen mit kühler Leichtigkeit ab. Endlich durfte ich im Dezember nach langer Zeit wieder mehrfach Meister Bokert erspähen. Abschließend sei noch angemerkt, daß ich das dritte Jahr in Folge 5000 Jahreskilometer realisiert habe – ein täglichlaufender Indikator von zufriedenem Genuß und gelebter Zufriedenheit in Harmonie und Frieden.

2013_Dezember_Sturm

2013_November_Wald

Statistikauszug 2013 hier mehr:

027 (2012: 29) Regenläufe
003 (2012: 07) Glatteisläufe
000 (2012: 01) Gewitterlauf
013 (2012: 09) Nebelläufe
121 (2012: 88) Kälteläufe
007 (2012: 08) Hitzeläufe
000 (2012: 00) Flutläufe
001 (2012: 01) Sturz/Stürze
001 (2012: 01) Hundeangriff(e)
001 (2012: 12) Mal Wildschweinkontakt
002 (2012: 07) Mal Biberkontakt
000 (2012: 02) Mal in Begleitung gelaufen
003 (2012: 01) Mal Fastunfälle mit Autos
119 (2012: 80) Mal Handschuhe getragen
041 (2012: 21) Mal ein langes Oberteil getragen
001 (2012: 12) Mal eine lange Hose getragen
001 (2012: 01) Mal zweimal gelaufen
kältester Lauf bei -15 °C (2012: -16 °C)
heißester Lauf bei 30 °C (2012: 35 °C)

Die Laufberichte des Jahres 2013

08.01.2013 Die Pforte der Einsamkeit
10.02.2013 Feuermeer
04.04.2013 Von Bergen, Höhenmetern und Kältewahrnehmung
26.05.2013 Einsam im Regenwind
02.08.2013 Wolkenschwerter
29.09.2013 Sonnennebel
02.12.2013 Melancholisches Schweigen
06.12.2013 Im Lächeln des Orkans

Ich habe in diesem Jahr 5061 gelaufene Kilometer erreicht – ohne „Marathon“, „Wettkampf“, „Leistungen“, „Pläne“, „Ziele“, „Training“ oder sonstigem Schnickschnack, der in der Laufwelt so gerne gepriesen wird – dies versteht sich natürlich von selbst. Nur die Liebe zum Täglichlaufen hat mir das ermöglicht. Traditionell bedingt, werde ich Silvester zwei Läufe absolvieren und damit das Jahr verabschieden; wenngleich ich vor einem Jahr die sogenannte Tradition bewußt torpedierte. So vergeht das Jahr, die Zeit, das Leben, das Dasein – unsere temporäre Existenz – alles schreitet beständig in die vergangene Zukunft, die doch noch nicht existiert und dereinst atemberaubend schnell vergehen wird. Das Jahr hat seinen endgültigen Eintritt in die Geschichte vollzogen. Was bleibt? Erlebnisse. Erinnerungen. Erfahrungen. Und, ein Lächeln. Ja, ich lächele. Das neue Jahr – 2014 – kann kommen. Wird kommen, muß kommen. Und wird sodann genauso rasant im Nichts verglühen. Die Reise wird nie enden. Aber ich, ich steige irgendwann aus. Für immerdar. Oh Leben, was bist du für ein Leben!

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46 Antworten to “Die vergangene Zukunft – Täglichlaufen. Jahresrückblick 2013.”

  1. Danke für diesen sehr lebendigen und wunderschön bebilderten Jahresrückblick, lieber Marcus. Er zeigt die Lebendigkeit Deines Täglichlaufkonzeptes in einem Laufareal, welches Dir unzählige Natur- und Tierbeobachtungen und vor allem große Zufriedenheit beschert. Möge Dir das möglichst lange auch weiterhin täglich vergönnt sein.

    Liebe Grüße
    Dietmar

  2. Lieber Dietmar,

    ich wünsche mir, daß ich mein Täglichlaufen in diesem Stil noch einige Zeit leben darf; freilich ist mir bewußt, daß Wünsche ohne Bedeutung sind und so kann ich nur der Dinge harren, die aus der Zukunft in meine Vergangenheit vom Leben geschrieben werden. Ich lasse mich also überraschen.

    Alles Gute,

    Marcus

  3. Der spektakulärste Jahresrückblick den ich je las. Faszinierend und beeindruckend zugleich. Bei jedem anderen würde ich lachen, der sagt, er läuft 5000 KM ohne Ziele etc. Die Authentizität ist hier jedoch über jeden Zweifel erhaben. Respekt! Weiterhin viel Kraft und Gesundheit. Alles Gute für 2014.

  4. Vielen Dank, Joachim. Vor einigen Jahren hätte ich bei diesem Wert mitgelacht, aber das Leben hat einen seltsamen Humor und – es hat Recht.

    Ich wünsche ebenfalls ein gesundes, neues Jahr.

  5. Lieber Marcus,

    MEGADANK für dein MEGApost!!! Die Jahreschroniken sind abgesehen von deiner Dekade immer die gewaltigsten Artikel auf deiner Site. Ich finde die total genial! Aber irgendwie krass wenn ich lese, alles ist vorbei. Das Jahr im Eimer und ein neues kommt schon wieder. Verrückte Welt! Meinst du nicht auch?

    Dein Jahresrückblick zeigt nochmal deine Streakhöhepunkte aus dem Jahr und manches kommt mir auch so vor, als obs gestern erst war. Auf in das nächste Jahr!

    Die 5000 KM waren mir klar, dazu sage ich nichts mehr. :mrgreen: Die 12 irgendwie auch! Mein Eindruck hat sich gefestigt, du bist durch nichts aufzuhalten! Also mach weiter so!

    2014 kann kommen! Bleibe Gesund mein Lieber!

    MFG

  6. Lieber Otto,

    vielen Dank für Deine Antwort. Obwohl ich mich sehr zurückgehalten habe in diesem Jahr – mit Artikeln und auch mit meinem Jahresrückblick ist er doch relativ umfangreich geworden. Und ja, das Leben verinnt in Lichtgeschwindigkeit, ob wir wollen oder nicht. Vielleicht sollten wir uns mehr auf das wirklich Wichtige konzentrieren.

    In meinem Täglichlaufen ist nichts klar und nichts ist einfach zu realisieren; jeder Lauf könnte der letzte sein. Dein unaufhaltsamer Eindruck täuscht Dich gewaltig.

    Aber ja, ich bemühe mich sehr, derlei auch künftig leben zu dürfen.

  7. Deine Endstatistik ist auch megageil! Jetzt mal Kritik: du hast viel zu wenig Laufberichte in 2013 geschrieben. Das bitte ich zu ändern und mehr zu bringen. Ich hoffe auf mehr in 2014!

  8. Weniger ist mehr oder alles was man übertreibt, wandelt sich in Traurigkeit. Ergo, lieber weniger Berichte, die überzeugen als viele Berichte, die nur Unfug enthalten.

  9. Guten Rutsch noch! Feier schön! :mrgreen: ::böller:

  10. Merci – das gilt auch für Dich. 😉

  11. Thx! **Dein unaufhaltsamer Eindruck täuscht Dich gewaltig.** Nope, denn immerhin hast du 12 Streakerjahre auf dem Buckel!

    Super WE!

  12. Das ist korrekt. Aber der schnöden Zahl ist es nicht anzusehen, wie heikel es in manchen Situationen oder Momenten einst war. Täglichlaufen ist und bleibt ein fragiles Konstrukt.

  13. Mein lieber Marcus,

    schon heiß von mir erwartet, ist er nun endlich da, Dein Jahresrückblick. Und er ist, wie soll es anders sein, ereignisreich und auch wieder verblüffend. V.a. die Anzahl der Kälteläufe ist ein Novum, aber dem langen Winter geschuldet, dennoch bemerkenswert aufgrund der seit Jahren stattfindenden Klimaerwärmung 😉
    Kein Lauf mit Begleitung in diesem Jahr? Ich hoffe doch, dass ich irgendwann die Möglichkeit bekomme mit Dir ein paar Kilometer zurück zu legen, bis dahin wünsche ich Dir einen guten Rutsch ins nahende Jahr 2014, mögest Du gesund bleiben und noch lange täglich laufen dürfen.

    Salut
    Christian

  14. Mein lieber Christian,

    vielen Dank für Deine Antwort. In der Tat ist dieses Jahr in partiellen Punkten bemerkenswert; so lange ich laufe – das „täglich“ lasse ich mal außen vor – erlebte ich nie so viele Kälteläufe. Nur gut, daß ich derlei liebe, sonst müßte ich es wohl lieben lernen. 😉

    Es gibt ja Theorien, die diese Kälte im Kontext der Klimaerwärmung „schlüssig“ erklären können, aber ich möchte eher der Adaption des angeblich sokratischen Zitates zustimmen, welches da lautet: „Die (Klimaforscher) wissen, daß sie nichts wissen“. 😯

    Kein Lauf mit Begleitung – ja, das ist korrekt und das erste Jahr seit 2004. Doch wer traut sich auch schon in der Dunkelheit in finstere Wälder? Ein gemeinsamer Lauf mit Dir würde mich freilich sehr freuen, vielleicht gar im strömenden Regen oder in einer durch Schnee verzauberten Laufwelt. Irgendwann wird das Realität.

    Ich wünsche Dir einen formidablen Jahreswechsel (ich freue mich bereits auf die Stille am 01.01.) und ein zufriedenes neues Jahr – mit viel Gesundheit.

    Alles Gute,

    Marcus

  15. Hallo Marcus,

    herzlichen Dank für den herrlichen Jahresrückblick. Auch 2013 ist schnell vergangen und vermutlich hast du recht, im kommenden Jahr wird es nicht anders. Fast bekomme ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich deine Kilometer sehe, so viel sind es bei mir doch nicht.

    Von Herzen wünsche ich dir und deiner Familie alles Gute. Erfreut euch am Leben und bleibt gesund. Viel Freude in 2014 und guten Rutsch.

    Gruß
    Thomas

  16. Vielen Dank, Thomas. Die künftigen Jahre werden nicht langsamer und nicht schneller als alle zuvor vergehen; es ist aber interessant, wie unterschiedlich wir die Zeit wahrnehmen – wenn es sie denn gibt.

    Ein schlechtes Gewissen ist unnötig. Außerdem darf man sich nicht vergleichen, derlei ist ebenso unnötig wie ungesund.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen angenehmen Jahreswechsel, alles Gute für das kommende Jahr und viel Gesundheit.

  17. Mein lieber Marcus!

    Hier ist er nun, dein Jahresrückblick 2013. Ich lese den sehr gerne.

    Vieles von dem was in diesem Jahr passiert ist, ist so unendlich lange her und doch kommt einem vor, als wäre es gestern gewesen.

    Schön ist es, dass die Höhen bei weitem überwiegen. Vorallem Schmusi hat es mir angetan. Er ist ein so schönes Schaf. Die muß man einfach lieb haben gell?

    Dieses ereignisreiche Jahr geht dem Ende zu und was folgt? Ja klar, das Jahr 2014! Aber bald wirst du 13 Jahre feiern. Ich wünsche es dir sooo sehr 🙂

    Deine Laufkilometer ist irre. Ich glaube das schaffe ich nicht mal mit dem Auto ;). Da müsste ich mal kurz drüber rechnen.

  18. Meine liebe Brigitte,

    vielen Dank für Deine Antwort. Eben hat das Jahr begonnen und nun siecht es dahin – der Lauf des Lebens. Ja, manches ist noch sehr präsent respektive wird es immer bleiben, da es unvergeßlich ist.

    Schmusi ist einzigartig; als Baby war er schon so zutraulich und das hält bis heute an. Nur ist es für mich sehr schwer, mich von ihm zu lösen – ich kann ja nicht festwachsen und über Stunden nur streicheln und dann diese treuen, ehrlichen Augen. Bald wird er ein Jahr. 🙂

    Bis ich 13 Jahre erreichen kann, wird noch viel Zeit vergehen und wer weiß, wie der Lebensfluß fließt – mich würde das jedenfalls sehr freuen. Schaun mer ma.

    Ich muß gestehen, mit dem Auto komme ich auch nicht auf diesen Wert. *lacht* 😉

  19. Ein Jahr ist einfach nichts mehr. Ruck zuck und wir meisseln vom Ende des Jahres 2014. Unglaublich ist das.

    Schafis sind sowieso einzigartig. Aber Schmusi ist eben etwas ganz besonders. Mir fällt es auch immer schwer mich von den Rackern zu lösen. Die Blicke sind irre.

    Nicht mal mehr 3 Monate und du hast es geschafft. Aber es kann natürlich immer etwas dazwischen kommen. Was wir jedoch nicht hoffen wollen.

    Habs kurz überschlagen. Ich komme auf ca. 10.000 km. Auch ganz ordentlich.

  20. Wie wahr. Wenn mir die Erlebnisse bereits vorliegen würden, könnte ich mit dem Jahresrückblick beginnen. Mir deucht, so rasant geht es dann doch nicht. 😀

    Wie wahr. Aber ich habe ihm heute erklärt, daß ich so geschwitzt nicht lange in dem Wind stehen bleiben kann – aber ein paar Minuten sind auch in Ordnung. Morgen sehen wir uns wieder, hoffentlich.

    Täglichlaufen ist ein fragiles Konstrukt und kann in jeder Sekunde beendet sein – wie mein Leben selbst freilich auch. Aus dem Kontext heraus ist es mehr als unglaublich, das 12 Jahre praktizieren zu dürfen. Nein. Leben. Ja, leben!

    Dafür brauche ich zwei Jahre im Laufmodus. Aber wer will schon einen bewußten Wert erlaufen? Das ergibt sich nur als Nebenprodukt.

  21. Leider dauert es noch soooo lange bis es wieder schön warm wird.

    Du müsstest dich ganz nah an Schmusi kuscheln, da wird dir ganz sicher wohlig warm. Die haben ja einen ganz tollen Pulli an 😉

    Na noch nehmen wir uns Zeit für unser Leben, so fix wollen wir dann doch nicht abtreten ;). Aber schon klar, es kann alles ganz fix vorbei sein.

    Vermutlich würdest du nicht jeden Tag zur Arbeit laufen wollen. Der weg ist dann doch etwas zu weit.

  22. Das geht schneller als Du denkst. Derzeit ist es sowieso wie im Frühling, 10 °C, die Piepmatzels singen, die Tauben gurren, die Kraniche trompeten und die Reiher meckern.

    Das sagte ich zu ihm auch: „Du hast eben einen wolligen Pullover an – im Gegensatz zu meiner Wenigkeit“. 😉

    In der Tat, doch zwischen dem Wille und dem Leben liegen Welten.

    Das versteht sich von selbst.

  23. Ich muss dir recht geben, es könnte schlimmer bzw. kälter sein. Auch hier hat es oftmals um die 10 Grad. Das passt mir schon so. Vögel höre ich jedoch keine zwitschern.

    Ich sag ja, rankuscheln :D. Schafwolle wärmt ungemein.

  24. Genieße die Zeit; der wahre Winter wird noch seine Macht entfalten und dann haben wir wieder bis Mai Schnee.

    Eine „Schafburg“ bilden, sozusagen. 😀

    Hier noch zwei Photos, die ich nicht einpflegte:

    Und Schmusi:

  25. Tjaaaa! So wirds kommen!

    Loooooooool! Ich liebe das Bild mit der dicken äh schicken Dame! Und Schmusi sowieso 😉

  26. *herzlich lacht* Sie ist nicht dick, sondern nur winterlich gekleidet – elegant mit Stil. 🙂

  27. Hab mich ja ausgebessert! Ein ganz schicker Pulli

  28. Mein Reden. Und sehr zweckmäßig.

  29. Von Herzen danke ich ihnen nicht nur für den konzentrierten Jahres-Rückblick, der anerkennenswert verdeutlicht wie schnell das Jahr mit ihrem Täglich-Laufen vergangen ist, sondern vor allem für ihre stets tiefsinnigen und spannenden Artikel, die sie mit uns teilen. Täglich-Laufen wie sie es betreiben, ist eine eigene Welt für sich. Ihr Tun und ihr „Gelebtes Täglich-Laufen“ dienen als leuchtendes Vorbild. Das eben angesprochene Teilen ihres Täglich-Laufens ist nicht selbstverständlich. Herzlichen Dank dafür. Für das neue Jahr wünsche ich ihnen das Beste, immer verbunden mit viel Gesundheit. Leben sie ihr Täglich-Laufen bitte weiter.

    Herzlichst
    Richard

  30. Vielen Dank für Ihre Antwort, Richard. Die Zeit rast in die Vergangenheit und wir rasen alle ungefragt mit – der Lauf allen Lebens. Als Vorbild tauge ich mit Sicherheit nicht, dafür ist der Stil viel zu speziell respektive natürlich. Und Vorbilder gibt es meiner Betrachtung nicht, jeder soll und muß seinen eigenen Weg beschreiten.

    Ich bemühe mich, mein Täglichlaufen auch künftig zu leben und sofern die Gesundheit entspannt mitlaufen wird, bin ich selbst guter Dinge.

    Ich wünsche Ihnen einen herrlichen Jahresabschluß und ein gesundes, neues Jahr.

  31. Lieber Marcus,

    da hast Du wieder einen gewaltigen Jahresrückblick her gezaubert. Dankeschön dafür! Wenn man die vielen Ereignisse nacheinander liest, kommt man wirklich auf den Gedanken, das dieses oder jenes erst heute passiert ist. Ich schließe mich meinen Vorrednern an und wundere mich auch darüber, wo die Zeit nur abgeblieben ist.

    Die Fotos mit den Schafen sind herzallerliebst, besonders das im März. *lach* Viel hast Du erlebt und das nächste Jahr wird ähnlich für Dich werden. Zumindest hoffe ich das.

    Auf ein schönes Jahr 2014 und einen guten Rutsch! Hab eine gute Zeit. 🙂

    LG
    Beata

  32. Liebe Beata,

    vielen Dank für Deine Antwort. Es ist wahrlich erschreckend, wenn ich all diese Momente nachlese – eben erst passiert und doch ewig her. Das Täglichlaufen konzentriert und intensiviert diese Empfindung wie Wahrnehmung zudem noch.

    Die Wollies muß man lieben. 🙂 Ich würde mir wünschen, wenn das neue Jahr ähnlich zufrieden werden wird. Ich lasse mich überraschen.

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Jahreswechsel,

    alles Gute,

    Marcus

  33. Was für ein gewaltiger Rückblick mit vielen Details.
    Es passiert eben sehr viel in einem einzigen Jahr. Mich freut, dass Dein Fazit so positiv ausfällt. Das ist doch das Wichtigste überhaupt, meine ich.
    Ich hoffe sehr, dass das auch im kommenden Jahr 2014 so für Dich weitergeht.
    Einen Guten Rutsch und Alles Gute für 2014
    wünsche ich Dir!
    Lieben Gruß
    Kornelia

  34. Von mir aus darf das Leben mein Täglichlaufen gerne in dieser Art und Weise weiter führen – meinen Anteil daran erfülle ich freilich mit einem Lächeln und der Rest wird die Zukunft offenbaren.

    Ich wünsche Dir ebenfalls einen angenehmen Jahreswechsel und ein gesundes Jahr.

  35. Lieber Marcus,

    ich wünsche dir von ganzem Herzen ein freudvolles, neues Jahr – mit vielen tollen Lauferlebnissen 🙂 – denn ich möchte auch in einem Jahr wieder so einen schönen Jahresrückblick lesen können!
    Rutsch gut rein – oder vielleicht sollte ich lieber sagen: Lauf gut rein?

    Und wer weiß – vielleicht wird 2014 wieder ein Jahr, in dem wir uns mal wieder sehen?

    Viele liebe Grüße
    Petra

  36. Liebe Petra,

    vielen Dank für Deine Wünsche – mögen sie in Erfüllung gehen. Hinein laufen werde ich wohl nicht, wenngleich ich heute Abend noch einen zweiten Lauf absolvieren werde.

    Und wer weiß – vielleicht wird 2014 wieder ein Jahr, in dem wir uns mal wieder sehen?

    Das würde mich sehr freuen – möge auch dies wahr werden. 🙂

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Jahreswechsel und ein schönes, neues Jahr – in dem sich all Deine eigenen Wünsche erfüllen, doch primär wünsche ich Dir Gesundheit – nichts ist wichtiger.

    Liebe Grüße,

    Marcus

  37. Es ist schön trotz längerer Abwesenheit immer wieder zu lesen das es Dir gut geht. Das deine Leidenschaft weiterhin besteht und meines Erachtens sogar noch wächst.
    Genieße weiterhin das Glück.
    Ich wünsche Dir die entsprechende Gesundheit dazu. Den sie ist die Basis alles anderen.
    Alles Gute für 2014!

  38. Vielen Dank, Gerd. Ja, es ist ein Glück, daß ich nach wie vor die Möglichkeit besitze, dieses Geschenk vom Leben anzunehmen – entsprechend groß ist meine demütige Wertschätzung.

    Gesundheit. Nichts ist wichtiger.

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Jahreswechsel.

  39. Servus Marcus!

    Spät, aber doch melde auch ich mich zu Deinem Jahresrückblick.

    Ja, Jaa, das wurde wieder einmal sehr komprimiert und spannend von Dir beschrieben. Gratuliere Dir von ganzem Herzen zu Deinem Schreibstil und auch Deinenm Lebensstil.

    Wie kann man sich der Leser vom Tageszeitplan einen typischen Alltag von Dir vorstellen?

    Kannst Du das uns einmal näher bringen. Ich bin überzeugt, das interessiert viele Leser.

    Für 2014 wünsche ich Dir alles, was Du Dir selbst wünscht, vor allem Gesundheit.

    Es grüßt Dich und
    Deine Leser!

    Quardian
    von der Munde

  40. Hallo Quardian,

    vielen Dank für Deine Antwort. Ja, das vergangene Jahr komprimiert in einem Artikel – erschreckend, wie die Zeit vergeht und wie all die schönen Momente in das Land der Erinnerung eintreten, um sich hernach zu verflüchtigen.

    Die wirklich relevante Frage im Kontext Täglichlaufen und Alltag offenbart sich im Laufzeitpunkt – wann laufe ich? Und das kann sehr verschieden sein; wenn ich jedoch die Wahl habe, präferiere ich die frühen Morgenstunden – aktuell laufe ich auch oft im Dunkeln.

    Möge 2014 für Dich ein schönes Jahr werden und die Gesundheit stets mitlaufen.

    Pfiat di,

    Marcus

  41. Hallo Marcus,
    ich glaube, ich habe noch nie einen solch langen Blog-Post gelesen. Ich weis gar nicht, wie mir jetzt zumute ist. Es sind soviele Emotionen verarbeitet. Vor allem die Passagen darüber, wie schnell die Zeit vorüberrennt und alles endlich ist, hat mich zum innehalten angeregt. Ende des Jahres 2014 blicken wir dann wahrscheinlich ebenfalls wieder zurück und denken uns: Es war ein schönes Jahr, erinnern uns an Dinge, die schon viele Monate zurückliegen und stellen fest, dass sie noch in greifbarer Nähe sind. Viel häufiger sollten wir in uns gehen und den Moment erleben. Ich wünsche dir (etwas verspätet, aber besser als nie) ein erfolgreiches Jahr 2014 und viele, sehr viele und noch viel mehr gelaufene Kilometer.
    Gruß Alex

  42. Hallo Alex,

    vielen Dank für Deine Gedanken und willkommen hier. Meinen Jahresrückblick habe ich erst gestern geschrieben – so scheint es mir und doch ist bereits der erste Monat im „neuen“ Jahr verweht im Nichts und der Februar folgt demnächst. Ja, die liebe Zeit – erschreckend, wie flüchtig sie ist und irgendwie ist sie zu meinem Thema geworden. Ich stimme Dir gerne zu, bald sitzen wir über das Jahr 2014 zu Gericht und werden uns lächelnd zurück erinnern, über die heute noch nicht geborene Zukunft.

    Den Moment festhalten und ihn wertschätzen – wohl dem, der das realisieren kann – in welcher Form auch immer.

    Ich wünsche Dir auch ein gesundes wie schönes Jahr 2014,

    alles Gute,

    Marcus

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