Frühling in Vollendung

In der Tat, die Vollendung des Frühlings ist längst vollzogen und an zahlreichen floralen Örtlichkeiten wurde der einzigartige Zenit betrüblicherweise überschritten, um dem unaufhörlich wiederholenden Spiel der omnipotenten Vergänglichkeit zu huldigen. Nichts in diesem surrealen Leben besitzt jene Beständigkeit wie der Eintritt der noch nicht geborenen Zukunft in das für immerdar wehende Reich der finsteren Vergangenheit. Und so wurden die grünen, edlen Gewänder der natürlichen Erhabenheit angelegt, um damit leise säuselnd im Wind zu tanzen – wild und zärtlich und doch lautlos, spielerisch wie malerisch, galant und ehern – doch immer auf dem wispernden Pfad der Vergessenheit, den wir alle mit Engagement beschreiten – bewußt oder unbewußt.

2016_April_1
2016_April_2
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