Willkommen in Absurdistan

Willkommen, herzlich willkommen in Absurdistan! Da sich jenes Land, welches früher unter dem Namen „Deutschland“ weltbekannt war – nun in der Auflösung befindet, staatlich verordnet und von der Regierung ordnungsgemäß (?) legitimiert, ist es an der Zeit, hier eine neue Kategorie einzuführen, eben: Absurdistan. Freilich konzentriere ich mich nur höchst sekundär auf diese Thematik, denn zum einen soll und wird hier immer Täglichlaufen die wahre Priorität in sich vereinen, zum anderen habe ich keine Lust, täglich Dutzende neue Beiträge zu veröffentlichen. Aus diesem Grund beschränke ich mich nur auf ausgewählte Beispiele.

Mein erstes Beispiel handelt von einem Einbrecher, der von einem Mieter respektive Opfer entdeckt, sodann mit einem Faustschlag neutralisiert wurde. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, daß es sich um einen Serieneinbrecher handelte, der wenigstens 200 Delikte vorweisen kann und zudem der Polizei längst bekannt war/ist. Ich frage mich an dieser Stelle nicht, wieso solche Subjekte nicht hinter Gittern sitzen, oh nein, das frage ich mich nicht. Nachfolgend zwei Verweise in die Medienlandschaft: Hessenschau und n-tv.

Das Ende vom Lied kann sich jeder denken. Gegen den Held dieser traurigen, wahren Geschichte wird nun ermittelt, weil er einen Einbrecher niederschlug. Ich frage mich nicht, wieso ihm nicht das Bundesverdienstkreuz verliehen wird? Sogenannte Experten von der Polizei empfehlen doch allen Ernstes, sich in vergleichbaren Fällen zu verstecken und natürlich, die Polizei zu kontaktieren. Ah ja, sich verstecken und sein Eigentum auf keinen Fall verteidigen. Den potenziellen Aggressor, der in mein Heim eindringt, Familie, Leib und möglicherweise Leben bedroht und mich bestehlen will – mit welchem Recht eigentlich? – bloß nicht angreifen; er könnte verletzt werden und dann könnte eruiert werden, der Täter hatte eine schwere Kindheit. Mir kommen wahrlich die Tränen. Ein weiteres Beispiel aus Absurdistan, aus diesem Land, in welchem jedwede Täter per Gesetz geschützt sind und die Opfer von grundauf verhöhnt werden. Ich erinnere nur an dieses groteske Urteil.

Mir deucht, es wird nur gegen rechtschaffene Bürger die Keule der Justiz geschwungen, die kriminellen Elemente sind per se vor Verfolgung geschützt oder warum kann jemand nach über 200 Einbrüchen munter weitermachen? Wäre ich nicht längst ein großer Verfechter der Selbstjustiz, spätestens jetzt würde ich mich damit vertraut machen. Es ist ein Trauerspiel in diesem Lande, doch wer nun denkt, dies sei erst in letzter Zeit so geworden, dem muß ich widersprechen; vor vielen Jahrzehnten konstatierte bereits der Schriftsteller Karl May:

„Unser Fachgebiet ist auch nur ein Urwald von Paragraphen und gesetzlichen Bestimmungen. Und vor allem, nur ja keinem der Herren Verbrecher ein Haar krümmen! Lieber kann ein Dutzend braver Leute dran glauben! Wie ich höre, ist sogar eine neue Vorlage eingebracht worden: der Polizeibeamte darf nur in der Notwehr zur Waffe greifen, und auch nur dann, wenn er schon tot ist.“

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