Die vergangene Zukunft – Täglichlaufen. Jahresrückblick 2014.

Das Jahr ist noch neu, gleichwohl wird es mit eisernen Schritten wie alle anderen zuvor vergehen. Unausweichlich wird es für immerdar in den Strudel der Zeit gesogen und am Ende werden wir uns erneut fragen, wo die schönen Momente des Jahres nur geblieben sind. Dann beginnt es von vorn, das Spiel des Lebens. Immer wieder. Nur die Spieler können sich einer beständigen Ablösung sicher sein. So war die Ordnung der Dinge und so wird sie immer sein.

Nun ist es soweit. Es ist vorbei. Die temporäre Existenzberechtigung des Jahres 2014 wurde vernichtend aufgehoben und die omnipotente Herrscherin aus dem Reich der Erinnerungen hat sich seiner mit Hingabe bemächtigt. Vor uns liegt die Zukunft, eine hoffnungsvolle Zeit, die sich uns nach und nach enthüllen wird – bevor die Königin des Vergessens auch hier ihr Veto einlegen wird. Wir sollten jedweden Moment genießen, so genußvoll als möglich, denn der Kreuzzug der vergangenen Zukunft hat längst begonnen, dieses neue Jahr unbarmherzig zu verschlingen. Die Reise wird nie enden, sie führt uns in die Unendlichkeit, wenngleich wir als stille Beobachter nur einen Moment im Nichts daran partizipieren werden. Gelebte Endlichkeit. Umso essentieller das Auskosten des Seins, des Lebens. Mein letzter Beitrag in diesem Jahr; der obligatorische Jahresrückblick meiner vergangenen Zukunft. Das bald endgültig sterbende Jahr war voller Höhen und Tiefen, durchzogen von Glück, Zufriedenheit, Melancholie, Trauer, Heiterkeit, Schmerzen, Genuß, Herausforderungen, Widrigkeiten, Hoffnung und Frieden. Im groben Rahmen lasse ich exponierte Erlebnisse Revue passieren. Teure Momente aus dem geliebten Reich der Erinnerungen, die mir so vorkommen, als ob sie eben erst passiert wären. Wohlan, es mag beginnen.

Fürwahr, das Fazit kann ich vorweg nehmen – wie schon in den Jahren zuvor war auch das Jahr 2014 wieder ein zutiefst zufriedenes Jahr im Kontext Täglichlaufen für mich, was meine Konzeption des gelebten Täglichlaufens wie noch immer bestätigt und für sie spricht. Aber das liegt in der Natur der Sache. Mein Täglichlaufen ist auch in diesem Jahr ein Garant für die stete Zufriedenheit gewesen, wofür ich sehr dankbar bin – entsprechend betrachte ich diesen meinen Weg mit Demut und werde ihn weiterhin in der gewohnten Form beschreiten – solange ich darf; denn das der Willen vorhanden ist, muß ich nicht exponiert betonen. Auch künftig werde ich Körper und Geist in diesem Stil wertschätzen; allein, wie könnte ich auch nicht?

Januar

Still und leise wurde der Jahresauftakt von mir vollzogen, in greifbarer Einsamkeit, verbunden mit melancholischer Abgeschiedenheit setzte ich am 01.01. mein Täglichlaufen fort – so wie es am 31.12. endete. Ich gab mich der trostlosen Hoffnung auf die weiße Winterpracht hin, wurde gleichwohl diesbezüglich immens enttäuscht – doch das ist das Leben. So darf es nicht irritieren, daß ich in der ersten Rückschau vom aufkeimenden Frühling sinnierte. Die Sonne regierte ungestüm von ihrem hehren Himmelsthron, derweil konzertierten zahlreiche Vögel und boten ihre Sangeskunst feil. Schlußendlich irrte ich mich aber. Nur vier Tage später vollzog ich meinen ersten Schneelauf und jener Lauf war ein Traumlauf ohnegleichen, ja, wenn ein Traum Wirklichkeit wird. Weiterhin durfte ich im Januar Meister Bokert, Meister Reineke und nicht zuletzt neue Wollies beobachten – ein wunderbarer Auftakt.

Februar

Auch im Februar betraten neue Wollfreunde von mir die Bühne des Lebens und mein liebster Wollfreund Schmusi feierte seinen ersten Geburtstag. So ein Schaf wie mein Schmusi hat die Welt noch nicht gesehen und wird sie wahrlich auch nie mehr erfahren. Doch in diesem Moment im Dezember, wo ich diese Zeilen niederschreibe, geht eine partielle Wehmut mit einher, denn aus seinem Sommerurlaub ist Schmusi nicht mehr zurückgekehrt, da er eine andere Heimat fand. Aber auch das ist das Leben. Nichts währt ewig, doch in meinem Herzen lebt er nach wie vor weiter – als das liebste Schmuseschaf, welches je existierte. Wiederholt lief ich im Februar sehr nahe an einem Bussard vorbei oder später an Enten und auch einige Kraniche tolerierten meine allzu nahe Präsenz. Bemerkenswert.

schmusi

März

Einmal mehr der März. Nur ein Datum ist wahrlich von Bedeutsamkeit in diesem Monat – der 18.03.2014. Auch 2014 vollzog ich an diesem ausgewählten Datum mein elementarstes Jubiläum: 13 Jahre Täglichlaufen in Serie. Und ich gestehe, ich habe es genossen, einfach nur genossen! Die Welt hat sich in den vergangenen Tagen rasant verdunkelt, Sturmmächte zogen drohend auf und rangen wild mit jedem, der es wagte sich ihnen entgegen zu stellen. Ungehaltene Wellen des wütenden Sees peitschten jähzornig an das weiße Ufer, die hohen Baumwipfel tanzten miteinander nach ihrer ureigenen Melodie, die doch niemand versteht und das hehre Blattgewerk säuselte gedankenvoll in den Böen und gab sich dem prosperierenden Blütenzauber hin. Der heutige Lauf war wie immer an einem 18.03. einer latenten Melancholie geschuldet, die sich kongenial mit den Witterungsverhältnissen vereinigte, die mich mit der geliebten Einsamkeit in meine reizenden Wälder begleiteten. Mannigfaltige Impressionen aus der Vergangenheit im Kontext Täglichlaufen werden wieder lebendig, erscheinen höchst real und bleiben doch nur flüchtige Bilder in meinem Geist. Bei aller Freude, bei allem Stolz frage ich mich, wie es mir gelingen konnte, diesen Weg bis heute zu beschreiten. Ich kann dieses Geschenk an mich selbst nur mit Demut annehmen – und mit dem Bemühen, es auch künftig mit aller Sorgfalt zu pflegen. Ein weiterer Höhepunkt manifestierte sich in einem riesigen Seeadler, der stolz und erhaben in die funkelnde Sonne gleich einem glitzernden Diamantenmeer hinein flog – was für eine faszinierende Darbietung! Zudem hörte ich Ende März zum ersten Mal – so lange ich hier überhaupt laufe – eine Eule rufen. Was für ein Monat!

13_Jahre

April

Der April stand im Zeichen meiner zahlreichen tierischen Freunde. Die lieben Graugänse bekamen herzigen Nachwuchs und es war mir eine große Lust, diese kleinen, kuscheligen Federbälle zu beobachten. Zum Ende des Monats gewahrte ich den Ruf des Kuckucks erstmalig und damit wurde der Frühling endgültig eingeläutet. Auch wunderbare Nebelläufe luden zum Genießen im Laufschritt ein und jene Einladungen nahm ich nur zu gerne an. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht erahnen, daß 2014 das Jahr des Nebels werden und sich in der gnadenlosen Konsequenz in meiner Nebelstatistik an die Spitze stellen würde.

Buntspecht

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Goldglänzender Rosenkäfer

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Schafnachwuchs

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Schafnachwuchs

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Eidechse

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Mai

Nach dem Kuckuck im April ließ sich der Pirol im Mai nicht lange bitten und begrüßte den warmen Weltgesang auf die seine Weise und ich nahm als stiller, laufender Beobachter daran teil. Und wie so oft in diesem Jahr, nahm ich mich auch im Mai den rasenden Weinbergschnecken an. Den wichtigsten Lauf in jenem Monat lasse ich hier erneut hochleben: Die flüchtigen Nebelelemente wurden gleich zarter Tupfer hauchdünn in meinem Laufareal aufgetragen, die sich in Wassernähe natürlich zart intensivierten. In geringer Höhe über die lieblichen Weiher zogen wispernde Nebelschwaden hinweg und vermittelten den Eindruck, als ob der See kochen würde; elegant trieben die weißgrauen Dämpfe über den nassen Spiegel und verzauberten in einer Art und Weise, welche ich bis dato noch nie beobachten durfte; ja, die erhabene Nebelfürstin zog mich in ihren wehenden Bann, umarmte mich hernach und maskierte alles Leben unter ihren Nebelgewändern. Auch die lächelnde Königin der Abgeschiedenheit entfaltete ihre Macht und breitete ihren Umhang der Einsamkeit auf diesen Augenblick aus, so daß ich vollkommen verloren in jenem wunderschönen Nebelreich meinen Lauf absolvieren durfte. Verhaltenes Schweigen in der Stille. In meiner Erinnerung werden diese traumhaften Kilometer nimmermehr vergehen.

Juni

Anfang Juni läutete der erste Hitzelauf, die mehr oder weniger heiße Phase in diesem nun sterbenden Jahr ein. Auch Schmusi kommt hier wieder bildlich zu seinem Recht. Indessen ließ mich ein Schwarzspecht auf nur fünf Meter an sich heran, um mich erst zu beobachten und im Anschluß seiner geschäftigen Klopftätigkeit nachzugehen. Sodann offerierte mir das hehre Leben höchstselbst drei Kontakte mit der lieben Familie Schwarzkittel und das sogar in unmittelbarer Nähe. Einerseits haben mich diese Begegnungen sehr erfreut, denn hierbei handelt es um sehr edle und freundliche Gesellen aus dem heimischen Forst, doch andererseits betrüben mich solche Treffen stets, da die Wildschweine derart verschreckt sind und voller Angst in hoher Geschwindigkeit flüchten. Als den wichtigsten Tag in diesem Monatsabschnitt möchte ich nur einen Lauf werten, der den bezeichnenden Titel Fühlen im Regen trägt und schloß mit folgenden Eindrücken – Ich selbst hingegen weilte längst in anderen Sphären, die sich nicht mehr in unzulängliche Worte kleiden lassen; hoch zufrieden passierte ich meine Wälder, genoß die traumhafte Regengunst, die sich unterdessen noch tatsächlich intensivierte und sog die außerordentliche Stimmung auf. Genießend, lächelnd und schweigend absolvierte ich meinen heutigen Lauf und ja, f ü h l e n d – nichts ist bedeutender. Ich erlebte und vollzog einen Lauf unter Bedingungen, die ihresgleichen suchten und ihn zu einer wahrhaftigen Rarität erwachsen ließen. Fühlen im Regen – der Rest ist Schweigen.

Wollies_aktuell_01
Wollies_aktuell_03
2014_Juni_Sommerzauber
Dunkelwolken

Juli

Lange habe ich mir den Tag herbeigesehnt und im Juli wurde meine Hoffnung endlich erfüllt – auf meinem Damm wurde erwartungsgemäß das Gras gemäht; eine banale Tatsache und doch durchaus essentiell für mein Täglichlaufen, denn somit konnte ich zu meiner geliebten Standardstrecke zurückkehren. Ende Juli weilte entspannt erhaben auf meinem Laufpfad ein edler Rotfuchs, der mich nicht eher bemerkte, als bis ich ihn anrief – wer nun vielleicht annimmt, er sprang sodann überrascht von dannen, der irrt – denn Meister Reineke erhob sich in aller Ruhe und bewegte sich in Richtung Wiese und das mit einer Contenance, die ihresgleichen suchte. Ein Prachtexemplar. Meiner seltenen Gewitterlauf-Statistik konnte ich eine weitere Einheit zuschreiben und auch meine Fast-Unfallstatistik erhöhte sich leider. Langweilig.

August

Gleich der fernen Zukunft nahm ich bereits im August ein unentschlossenes Leuchten wahr; mein täglichlaufender Pfad zog mich weiter und weiter in sein Reich und ja, das Halbjahresjubiläum warf seinen strahlenden Schattenglanz voraus. Der August wurde der heißen Jahreszeit gemäß von unsäglichen Dasenattacken dominiert – diese entomologischen Angriffe hoben mein Täglichlaufen wahrhaft in herausfordernde Spähren und auch meinen befreundeten Schnecken der Familie Weinberg nahm ich mich wieder in rettender Weise an. In der Monatsmitte konnte der sensible Betrachter bereits den ersten herbstlichen Hauch in den Wäldern wahrnehmen.

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2014_Juli_Froschels_03

September

Oh ja, auch im September obsiegte eine besondere Zahl – hierbei kann es sich nur um die 18 handeln, welche mein Halbjahresjubiläum, symbolisiert, was ich mit freudiger und feierlicher Genugtuung zur Kenntnis nahm. Die Gnade des Täglichlaufen war mir ein weiteres halbes Jahr hold und ja, ich preise es bis heute mit großem Behagen und in steter Zufriedenheit. Meistens. Schwächliche Phasen der temporären Unlust im Dezember darf ich hier im strahlenden September getrost ignorieren. Für den tierischen Höhepunkt zeichneten vielleicht fünfzig Schwäne verantwortlich, die einen beeindruckenden Kreis bildeten, der weithin in hellem Weiß erstrahlte und das aufmerksame Betrachterauge faszinierend bannte. Apropos Schwäne – ein Schwan flog unter einer Brücke hindurch, indes ich zu der gleichen Zeit auf ihr weilte und so durfte ich den eleganten Schwan unter mir fliegen sehen – was für ein seltener Anblick, geschuldet einer traumhaften Perspektive. Den schönsten Lauf des Jahres 2014 erlebte ich am 29.09. – geboren im Nebelreich; ein Lauf ohnegleichen – ohne Entsprechung, ohne Worte. So geht er hin, der wispernde September.

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Oktober

Spätestens im Oktober war es Zeit – wahrlich Zeit – das Jahr 2014 zum Jahr des Nebels zu küren, wenngleich sich derlei längst angekündigt hatte. Dementsprechend verwundert es nicht, wenn ein weiterer der schönsten Läufe überhaupt in diesem Jahr, erneut den Nebelwelten zugerechnet werden muß. Der Morgen triumphierte noch nicht und die Nacht hat sich indessen keineswegs endgültig verabschiedet, als ich den Wald verließ und die weite Wiese flankiert von dem ruhenden See in all ihrer Erhabenheit vor mir liegen sah. Doch freilich blieb mir das Wasser verborgen, es harrte unter einem grauen Odem, der fest verankert in der Luft zu schweben schien; diverse Ausläufer greifen gnadenlos nach der Wiese und generieren in drei Metern Höhe ein unbeschreibliches wogendes Nebelband, welches ambitioniert den Pfad erreichen wollte – mit aller Macht – und doch nicht durfte, so daß der finale Abschluß immer mehr ausdünnte und seufzend seine Unzulänglichkeit begreifen mußte. Jene Nebelschwaden lösen sich im unendlichen Nichts auf, wenngleich sie bei ihrer Initiation in omnipotenter Weise alles, aber auch wahrhaft alles aufsaugen und für immerdar verbergen wollen. Zum Ende des Monats traf sie endlich ein, die zärtliche Königin der Kälte – und regiert sodann die künftige Phase mit ihrem blauweißen Eiszepter; unerbittlich und doch stets lächelnd wie verzaubernd.

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November

Freilich durfte auch im November von Schnee keine Rede sein, das Wetter enttäuschte wahrlich. Doch in meinem Täglichlaufen ist ein Ereignis von besonderer Gewichtung und zwar meine fünfzehnjährige Mitgliedschaft in der Zunft der Täglichläufer. Seit diesem Herbst gebe ich mich nun seit 15 Jahren dem Täglichlaufen hin. Hierbei ist von der Konzeption des Täglichlaufen an sich die Rede; die rigorosen 13 Jahre und 08 Monate fließen zwar selbstredend mit ein, doch betrat ich den Pfad des Täglichlaufens bereits im Jahr 1999 und ja, es ist erschreckend, wo die Zeit bleibt. In diesen meinen Anfängen war es unvorstellbar für mich, auch nur im Ansatz an eine Entwicklung zu denken, wie ich sie in der Konsequenz vollzogen habe. Natürlich, einst stand jene Thematik per se nicht im Fokus meiner Konzentration – was ich heute als essentielle Grundlage für die gelebte Permanenz betrachte. Das Wissen von 15 absolvierten Jahren in diesem Stil – generiert ein stolzes Gefühl und läßt mich mit einem sehr, sehr zufriedenen Lächeln zurückblicken und in das Reich der Erinnerungen eintauchen. Am 20.11. durfte ich zum ersten Mal überhaupt beobachten, wie Schwäne miteinander kommunizieren. Ich stand am Ufer und drei Schwäne zu meiner linken und drei zu meiner rechten Seite führten eine Unterhaltung und jede Stimme hatte ihren ureigenen charakteristischen Klang. Seit so vielen Jahren durchstreife ich täglich mein Laufareal und derart viel Zeit mußte vergehen, bis ich derlei vernehmen durfte.

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Dezember

Wenngleich die weißstrahlende Winterpracht auch in diesem Dezember ein Schattendasein feierte, so wurde jener Abschnitt demungeachtet doch von der belebenden Kälte beherrscht. Am 09.12. durfte ich eine Blindschleiche retten und ich hoffte, daß mein gebasteltes Nest ihr eine sichere Heimstatt bot. Mittlerweile erreichen die Minustemperaturen bereits wieder zweistelligen Regionen, so daß ich heute gar in langer Hose gelaufen bin – zum dritten Mal in diesem Jahr. Eine lange Hose – schrecklich. Zudem absolvierte ich heute den 100. Kältelauf in diesem Jahr und in nächster Zukunft werde ich den 1000. Kältelauf zelebrieren. Zusätzlich wurde mir der heutige Kältelauf mit einer großen Geschenktüte versüßt, die unter anderem einen Dresdner Stollen beinhaltete, ja, auch das kann Täglichlaufen bedeuten. Ebenfalls am 28.12. durchbrach ich in diesem Jahr die Grenze von 5000 Jahreskilometern und blieb damit auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren. Durch mein Täglichlaufen sind meine Laufschuhe einer nicht gewöhnlichen Belastung ausgesetzt, gleichwohl muß ich an dieser Stelle konstatieren, daß die Qualität einen neuen Negativrekord erreicht hat. Doch halt, sprach ich von Qualität? Im Kontext Laufschuhe? – ich bin wahrhaft ein Narr.

Murks

Allein wer interessiert sich schon für unbedeutende Jahreskilometer? Gewichtiger erscheint mir doch die nachfolgende Betrachtung, welche ich aus meiner letzten Rückschau übernehme – … hätte ich das nie für möglich erachtet, derart tief in diese mysteriöse, unbekannte Welt vorzudringen; zuerst unbewußt im Kontext einer wahrlichen Banalität; geboren im Trotz – sodann immer bewußter, immer aufmerksamer, immer wertschätzender, immer respektvoller, immer fokussierter und lebendiger – fürwahr, immer einnehmender. Allein wie simpel ist dieses Täglichlaufen! So einfach, so einfach! Natürlich banal, ja, natürlich. Und doch so schwer, so herausfordernd und so unsagbar diffizil. In den vergangenen Tagen fragte ich mich in ausgewählten Momenten, was ich hier eigentlich mache – eingehüllt in tiefer Finsternis, nur umgeben von eisiger Kälte und mich dem stürmischen Odem des Winters entgegen werfend – obgleich ich derlei Bedingungen doch übermächtig liebe, wollte ich flüchten – nur noch flüchten. Und ja, ich flüchtete und rannte und rannte und registrierte einmal mehr das Schwere im Einfachen und das Einfache im Schweren. Schlußendlich obsiegte der Widerspruch über sich selbst oder ich selbst über mich? Täglichlaufen ist ein wahrer Widerspruch in sich; muß es sein. Wie dem auch sei, starke und schwache Phasen kommen, gehen. Schlußendlich erhalten sie die bedeutende Demut und dafür bin ich dankbar. Temporäre Zweifel sind noch stets ein Garant für die gelebte Permanenz des eigenen Handels gewesen. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung meines Jahresrückblickes kleideten sich die Haine und die Natur in weiß – in der Nacht schneite es mächtig und mein Lauf, noch in der Finsternis beginnend – war ein Traumlauf ohnegleichen. Unbeschreiblich schön. Geliebte Winterwelt im Schnee!

Statistikauszug 2014 hier mehr:

029 (2013: 027) Regenläufe
000 (2013: 003) Glatteisläufe
001 (2013: 000) Gewitterlauf
024 (2013: 013) Nebelläufe
104 (2013: 121) Kälteläufe
003 (2013: 007) Hitzeläufe
000 (2013: 000) Flutläufe
000 (2013: 001) Sturz/Stürze
000 (2013: 001) Hundeangriff(e)
003 (2013: 001) Mal Wildschweinkontakt
001 (2013: 002) Mal Biberkontakt
004 (2013: 000) Mal in Begleitung gelaufen
002 (2013: 003) Mal Fastunfälle mit Autos
102 (2013: 119) Mal Handschuhe getragen
023 (2013: 041) Mal ein langes Oberteil getragen
003 (2013: 001) Mal eine lange Hose getragen
001 (2013: 001) Mal zweimal gelaufen
kältester Lauf bei -13 °C (2013: -15 °C)
heißester Lauf bei 28 °C (2013: 30 °C)

Die Laufberichte des Jahres 2014

22.01.2014 Wenn ein Traum Wirklichkeit wird

25.06.2014 Fühlen im Regen

07.10.2014 Nebelwelten

09.12.2014 Das Singen des Eises

Ich habe in diesem Jahr 5049 gelaufene Kilometer erreicht – ohne „Marathon“, „Wettkampf“, „Leistungen“, „Pläne“, „Ziele“, „Training“ oder sonstigem Schnickschnack, der in der Laufwelt so gerne gepriesen wird – dies versteht sich natürlich von selbst. Nur die Liebe zum Täglichlaufen hat mir das ermöglicht. Traditionell bedingt, werde ich Silvester zwei Läufe absolvieren und damit das Jahr verabschieden. So vergeht das Jahr, die Zeit, das Leben, das Dasein – unsere temporäre Existenz – alles schreitet beständig in die vergangene Zukunft, die doch noch nicht existiert und dereinst atemberaubend schnell vergehen wird. Das Jahr hat seinen endgültigen Eintritt in die Geschichte vollzogen. Was bleibt? Erlebnisse. Erinnerungen. Erfahrungen. Und, ein Lächeln. Ja, ich lächele. Das neue Jahr – 2015 – kann kommen. Wird kommen, muß kommen. Und wird sodann genauso rasant im Nichts verglühen. Die Reise wird nie enden. Aber ich, ich steige irgendwann aus. Für immerdar. Oh Leben, was bist du für ein Leben!

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38 Antworten to “Die vergangene Zukunft – Täglichlaufen. Jahresrückblick 2014.”

  1. Endlich kann man wieder antworten!

    Ein Megapost heute! Das dauert, bis ich aw kann…

  2. Nur die Ruhe, lieber Otto.

  3. Mein lieber Marcus!

    Ein wunderschöner Rückblick! Bei einigen Berichten kommt mir vor als wäre es gestern gewesen und manches habe ich schon längst vergessen. Durch deinen Beitrag lebt es wieder auf.

    Es war ein ereignisreiches Laufjahr für dich. Wer kann das für sich noch so nachvollziehen? Ich kann es nicht. Ich führe kein Tagebuch und auch Blogbeiträge gibt es nicht mehr. Vieles vergesse ich – bin froh, dass ich es vergessen kann.

    Beim Lesen über Schmusi hatte ich ein paar Tränen in den Augen. Ich vermisse so deine Erzählungen von ihm. Aber hauptsache es geht ihm gut und er hat ein neues schönes Platzerl gefunden.

    Deine gelaufenen Kilometer – einfach so für dich – sind schon sehr beachtlich. Ein paar mehr werden noch dazu kommen. Meinen Respekt hast du!

    Ich wünsche dir eine ebenso erfolgreiches Jahr 2015!

  4. Vielen Dank, meine liebe Brigitte. In der Tat, die Zeit rast und vieles war doch erst gestern oder etwa nicht? Wenn ich mir nicht so viel in bezug auf mein Täglichlaufen notieren würde, so hätte ich vieles auch vergessen. Gerade das scheinbar banale, alltägliche verliert sich in der Erinnerung und dabei ist gerade das so wichtig.

    Ja, der liebe Schmusi – das ist wirklich traurig. Zu gern würde ich ihn wiedersehen; doch ich hoffe, er hat ein schönes neues Heim gefunden. In meiner Erinnerung lebt er weiter…

    Die Jahreskilometer. Das alljährliche Dilemma. Total uninteressant sind sie und unwichtig und doch interessieren sie mich. Ein Widerspruch. Wie mein Täglichlaufen.

    Möge das neue Jahr schön für Dich werden. 🙂

  5. Lieber Marcus,

    thx für den gigantischen Jahresrückblick! Das ist einer DER Riesenhöhepunkte im Jahr. Neben dem 18. Jubi jeweils. Gigantisch! Echt krass, was du alles erlebt hast und wie lange manches schon wieder her ist.

    Jetzt stehst du kurz vorm 14. Jubiläum! Schlappe 3 Monate und dann streakst du seit 14 Jahren. Irre! Weiter so!

    Kein Sturz in 2014? Sehr schön! Gesundheitlich hattest du auch keine Probleme in dem Jahr. Hoffentlich geht das so weiter für dich.

    Lange Hose? **schrecklich**??? :mrgreen: Deine Sorgen möcht ich haben!!!

    Danke für einen der besten Artikel aller Zeiten auf deiner Seite!

    Ich freue mich auf das neue Jahr mit dir, bleib gesund und rutsche gut rüber! Auch im nächsten Jahr wird das Leben dich nicht stoppen können! Hoffe ich jedenfalls für dich!

    MfG

  6. Die Zeit vergeht, lieber Otto und wir gehen alle mit und vergehen nicht minder.

    Die 14 Jahre im Täglichlaufen liegen noch so fern und sind doch so nahe. Wie dem auch sei, daran denke ich heute noch nicht.

    In der Tat bildet die lange Hose Anlaß zur Sorge. Denn ich könnte mich daran gewöhnen und das macht mir Angst. 😉

    Das Leben wird mich stoppen – früher oder später. Ich wünsche Dir ebenfalls ein wunderbares 2015, verbunden mit viel Gesundheit.

    Alles Gute,

    Marcus

  7. Ach ja! 4 Laufberichte? Viel zu wenig! Nur 4! Das ist noch schlimmer als in 2013! Das bitte ich zu ändern!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  8. Wie wahr! Die Zeit rast nur so dahin. Ich hoffe der Winter rast ebeso schnell dahin. Bis vor paar Tagen wars ja recht angenehm. Temperaturen bis 15 °. Und nun? Kalt und Schnee – genau mein Wetter 😯 Ich weiß du würdest dich darüber freuen hehe.

    Schmusi lebt nicht nur in deiner Erinnerung weiter, er lebt und das ist wichtig. Nun haben ihn andere Menschen lieb, den Süßen.

    Klar sind die Kilometer unwichtig und trotzdem will man wissen, was man geschafft oder auch geleistet hat.

    Ich hoffe doch, dass das nächste Jahr besser wird 😀

  9. Besser vier als zwei, oder? Lassen wir uns überraschen.

  10. Bis vor kurzem war kein Winter existent – nun haben wir immerhin etwas Kälte. Vielleicht trifft hier der Schnee auch noch ein – wünschenswert wäre es ja. Der Frühling naht sicher bald bei Dir. 🙂

    Das ist wahr – und ich habe viele Photos und Videos von ihm. Immerhin etwas.

    Das ist ebenso wahr, allein von Leistung möchte ich nicht sprechen. Es ist auch keine Leistung, wenn man atmet.

    Das wird es, das wird es. 🙂

  11. Über 5000 JahresKM! Du bist dir wieder treu geblieben, erstaunt mich aber nicht. So kennen wir dich!

  12. Solange die Liebe, das Glück, die Gesundheit und das Leben mitlaufen, ist der Wert nur ein automatisches Nebenprodukt.

  13. 1000 Kälteläufe? Welcher Zeitaum?

    Schönen Sonntag!

    MfG

  14. Gerechnet ab dem Jahr: 2000.

  15. Ich vermute es wird noch etwas dauern bis das Frühjahr Einzug hält. Aber dann erwartet mich Arbeit ohne Ende. Ein Garten der viele Jahre nicht richtig gepflegt wurde und den möchte ich wieder kultivieren. Da freue ich mich schon sehr darauf. Ein kleines Ziel für 2015.

    Schmusi wird immer ein Thema bleiben, er war ein Ausnahmeschaf. 😀

    Najaaaa fürs Atmen muss ich mich nicht erst motivieren, das geht ganz von alleine *ggg*. Es ist und bleibt eine Leistung.

  16. Wer weiß, wer weiß. Das ist zwar viel Arbeit, aber eine solche, die Spaß bereitet und vor allem, eine Tätigkeit, die am Ende nur Schönes generiert. 🙂

    Wer sich für sein Täglichlaufen erst motivieren muß, kann es auch gleich sein lassen. Es ist und bleibt keine Leistung.

  17. Na hoffen wir, dass ich es ähnlich schön schaffe, wie es Papa gemacht hat. Er ist und war Gärtner hier im Haus :D.

    Siehst du! Darum mache ich es nicht. Mich zu etwas zwingen oder auf etwas hinarbeiten, das würde ich niemals machen. Da bin ich zu unstetig?! Keine Ahnung ob man das so sagt.

  18. Wahrscheinlich wirst Du es gar übertreffen. Ich bin jedenfalls freudig gespannt. 🙂

    Wenn das Täglichlaufen bedeuten würde, so wäre ich auch kein Täglichläufer. Täglichlaufen und Zwang passen auch in keiner Weise zusammen. Wer da hinein Zwang erschafft, der wird nicht weit kommen.

  19. Na ich lass mich überraschen!

    Zwang kann man wohl für eine kurze Zeit gelten lassen, aber niemals über diesen langen Zeitraum. Da gehört schon einiges mehr dazu. Ich schaffe es manchmal nicht mal das zu machen, was ich mir für den Tag vorgenommen habe. Darum wäre das für mich nix, aber auch schon gar nix 😀

  20. Ein paar Monate möglicherweise, dann endet der Spaß. Und vor allem, warum sollte man sich das antun?

    Dann nehme Dir nichts vor und mache es einfach. Im Nichtwollen kann sich viel Macht verbergen. Bzw. im Unbewußten.

  21. Wer Deine Berichte über das Jahr verfolgt hat, lieber Marcus, den kann die insgesamt überaus positive Zusammenfassung nicht überraschen. Allein der Umstand, dass sich Dein derzeitiges Täglichlaufen ohne Unterbrechung im vierzehnten Jahr befindet, spricht ja schon Bände.

    Du betonst ja immer wieder, dass Dir die Anzahl der gelaufenen Kilometer eher unwichtig ist. Wohlan spiegelt sich darin die Intensität Deines Tuns wieder. Und außerdem: wer entsprechend viel (= lange) läuft, der hat auch die Möglichkeit zu entsprechenden Wahrnehmungen und Beobachtungen, wobei Dir dann noch zu Gute kommt, dass Du in einem entsprechend interessanten räumlichen Gebiet laufen darfst.

    So freut man sich dann auf das zukünftige mitlesen dürfen.

    Weiterhin viel Freude beim Laufen und auch sonst
    alles Gute

    Dietmar

  22. Vielen Dank, lieber Dietmar. In der Tat, sollte ich ein Gesamtfazit über all die Jahre ziehen, es wäre höchst positiv – bei allen Härten. Sonst würde ich das schon längst nicht mehr praktizieren.

    Tja ja, die unbedeutenden Kilometer, die ich doch erfasse und ständig erwähne – bei dieser Bedeutungslosigkeit – was für ein Widerspruch! 😉 Trotzdem, das Jahresresultat interessiert mich einfach. Das ist ganz banal – ohne besonderen Hintergrund.

    Das Jahr endet – erwarten wir die Zukunft.

    Alles Gute,

    Marcus

  23. Lieber Marcus,

    ganz herzlichen Dank für Dein unglaublichen Jahresrückblick. Das herrliche Bild, was Du von Deinem täglichen Laufen zeichnest, ist wie immer sehr beeindruckend. Wahrscheinlich muß man dafür geboren sein, um das so zu leben, wie Du es tust.

    Das Jahr gehört der Vergangenheit an. Hoffentlich wird das kommende ähnlich schön für Dich werden. Aus diesem Grund wünsche ich Dir nur viel Gesundheit, alles andere gelingt Dir sowieso bestens. *lach* 😉

    Einen guten Rutsch in das kommende Jahr und allzeit viel Freude!

    LG
    Beata

    P.S. Mir hat noch nie jemand etwas beim Laufen geschenkt. 😦

  24. Vielen Dank, liebe Beata. Wenn ein Mensch nicht zum Laufen, bzw. zum Täglichlaufen geboren ist, dann bin ich das. Ungeachtet der Tatsache, daß der Körper dafür konzipiert ist. Das sei Dir versichert. 😉

    Nichts ist wichtiger als die Gesundheit. Mögen wir alle reichlich davon bekommen.

    Alles Gute und ebenso einen wunderbaren Jahreswechsel,

    Marcus

  25. Lieber Marcus,
    vielen Dank für den ausführlichen und sehr interessanten Bericht über Dein vergangenes und noch immer vergehendes Laufjahr. Positiv sehe ich auch die ausgebliebenen Hundeangriffe, da steht bei mir schon einer aus der jüngeren Vergangenheit zu Buche und ich hoffe, dass es auf lange Sicht der Letzte bleiben wird. Ansonsten freut mich Deine Jahreschronik, ist sie doch geprägt durch intensive Naturerlebnisse auf den erlaufenen 5000 Kilometern, Respekt.
    Ich wünsche Dir im neuen Jahr weiter viel Lauffreude und v.a. Gesundheit für Dich und Deine Liebsten.

    Salut
    Christian

  26. Vielen Dank, lieber Christian. Mein früher Startzeitpunkt sorgt dafür, daß noch keine Hunde unterwegs sind und jene, die es sind, zählen alle zu meinen Streichelfreunden. Die Chance auf Wildschweine zu treffen, ist aktuell weitaus höher.

    Du hast einen Hundeangriff in der jüngeren Vergangenheit erlebt? Das liest sich gar nicht gut und ich hoffe, Du hast das ohne Verletzungen überstanden. Körperliche wie geistige. Nicht, daß Du noch eine Angst diesbezüglich entwickelst.

    Ich wünsche Dir ebenso einen schönen Jahreswechsel, stete Gesundheit für Dich und Deine Familie und freilich – keine Hundeangriffe und Schneeeeeee (oder ist der Schnee schon da?)

    Alles Gute,

    Marcus

  27. Lieber Marcus,
    was für ein imposanter Jahresrückblick. Das Schönste ist, dass Du gesund geblieben bist und so jeden Tag mit einem Lauf garnieren konntest. Wenn das nicht erfolgreich ist. Und ja, Du erlebst allerhand, hast viele schöne Tierbegegnungen und unglaublich viele Kilometer läuferisch zusammengetragen.
    Möge es noch lange so weiter gehen.
    Ich wünsche Dir für 2015 weiterhin Gesundheit, Glück und viel Spaß bei Deinen hoffentlich unfallfreien täglichen Läufen.
    Alles Gute!
    Kornelia

  28. Vielen Dank, liebe Kornelia. In der Tat, solange die Gesundheit immer fröhlich mitläuft, steht mein Täglichlaufen unter glücklichen Vorzeichen. Heute durfte ich einmal mehr einzigartige Tierbegegnungen erleben und das noch im tiefen Schnee! Endlich ist der Schnee angekommen und wie! 🙂 Ein Traum.

    Ich wünsche Dir ebenfalls einen angenehmen Jahreswechsel und alles Gute für das neue Jahr, vor allem Gesundheit.

    Alles Gute,

    Marcus

  29. Lauf weiter! Lauf weiter! Lauf weiter!

    Lieber Marcus,

    Du zeigst dass Deine Möglichkeiten, die Wirklichkeit von uns meisten Läufern, die auch gerne laufen, bei weitem übersteigt.

    Bravo und weiter so!

    Also Marcus!

    Lauf weiter! Lauf weiter! Lauf weiter!

  30. Lieber Quardian,

    vielen Dank für Deine positive Rückmeldung. Du kennst ja mein Lieblingszitat, „Die Herrlichkeit der Welt…“; einst war meine Wirklichkeit eine andere.

    Lauf weiter – ja, ich kehre eben von meinem heutigen Traumlauf zurück und morgen geht es weiter und das gleich zweimal.

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Jahreswechsel und viel Gesundheit, Frieden und Glück in dem neuen Jahr.

    Alles Gute,

    Marcus

    • Lieber Marcus!

      „Die Herrlichkeit der Welt…“, einst war die Wirklichkeit eine andere.

      Du hast für Dich eine Wirklichkeit geschaffen, deren Du, wie Du begonnen hast, gar nicht bewusst warst.

      Meine Devise beim Laufen und auch bei allen anderen Dingen ist

      FALLEN – AUFSTEHEN – WEITERLAUFEN! Dazu fordere ich mich immer wieder selbst auf.

      Du hingegen legst eine Erfolgsserie hin, die seinesgleichen sucht.
      Einfach Hut ab.

      Also Lauf – Marcus – Lauf!

      LIebe Grüße

      Quardian
      von der Munde

      • Lieber Quardian,

        oft bin ich gefallen und bisher bin ich noch immer weitergelaufen; wenngleich irgendwann die Zeit kommen muß, wo ich nur noch liegen bleibe. Aber möge dies noch fern sein. Ab morgen kommt eine ganz besondere Verantwortung dazu – darüber mehr in meiner nächsten Rückschau.

        Genieße Dein Laufen – ich hoffe, gesundheitlich paßt alles bei Dir.

        Alles Gute,

        Marcus

        P.S. Nicht selten kann man nur dann weiterlaufen, wenn man vorher gefallen ist.

        • Lieber Marcus!

          Ja, wenn man etwas so liebt, wie Du das Laufen, steht man bei einem Sturz sofort wieder auf, sofern der Sturz einem nicht außer Gefecht setzt.

          Das dies noch lange nicht zutrifft, wünsche ich Dir.

          Derzeit habe ich leichte Knieprobleme, nach einem Beinahesturz am Eis, aber der tägliche Auslauf funktioniert und ich hoffe es wird bald wieder so, wie es sein soll.

          Bin schon gespannt, was die Verantwortung ist, bist Du etwa auf den Hund gekommen???

          Oder ist es nur eine zeitweilige Verantwortung. Als mehr, bei Deiner Rückschau. Freu mich schon, wird sicher spannend.

          liebe Grüße

          Quardian
          von der Munde

          • Lieber Quardian,

            der letzte Sturz ist schon ein Weilchen her bei mir, doch der nächste wird gewiß folgen. Früher oder später. Zumal ich derzeit viel in der Dunkelheit laufe, aber die „Wanderwurzeln“ haben mich bisher noch verschont. 😉

            Mögen Deine Knieprobleme bald verschwinden, aber davon bin ich überzeugt.

            Auf den Hund gekommen bin ich nicht – eher auf das Schaf. Sonntag mehr darüber.

            Alles Gute und vor allem sturzfreies Laufen wünsche ich Dir,

            Marcus

  31. Lieber Marcus,
    mit Freude und Spannung habe ich deinen imposanten Jahresrückblick gelesen. Da soll doch einer mal sagen Täglich Laufen wäre langweilig! Du hast so viel erlebt und gesehen, durftest unzählige Male Schmusi streicheln, eine Blindschleiche retten, Schwänen zuhören, einen Fuchs „erleben“ und und und…
    Jawoll, Täglich Laufen macht`s möglich!
    Ich wünsche dir ein erfolgreiches neues Jahr mit vielen weiteren wunderbaren und erlebnisreichen Läufen. Bleib gesund. Das ist das Wichtigste. Dann kann dich nichts mehr aufhalten.

    Viele liebe Grüße
    Petra

  32. Vielen Dank, liebe Petra. Wer Täglichlaufen langweilig findet, hat es nie praktiziert oder verwechselt da etwas. 😉

    So geht es dahin, das Jahr – heute bin ich bereits gelaufen, aber ein zweiter Lauf heute Abend wird das Jahr traditionell endgültig begraben.

    In diesem Sinn, einen angenehmen Jahreswechsel und ein gesundes neues Jahr – im Zeichen des Täglichlaufens. 🙂

    Alles Gute,

    Marcus

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