Herbstlicher Hauch

Vernehmliches Schweigen. Melancholische Stille im Zeichen der Vergänglichkeit, geboren in der Einsamkeit auf der steten Suche nach der verlorenen Zeit. Rotgoldene, verlassene Haine der Abgeschiedenheit. Das eigentümliche Knistern des samtenen Blattgewerkes unter meinen Laufschuhen; den weiten Horizont mit einem Lächeln erobern. Sinnierend und gleichsam nicht Denken – sich mitreißen lassen in andere Welten, konträre Zeiten – in ein geheimnisvolles Kontinuum von Harmonie, Zufriedenheit und Genuß, berührt von dem sich intensiver entfaltenden Hauch der lieblichen Kälte in der harrenden Erwartung der wahren Winterregentin. Wie kann man diesen Weltgesang nur nicht mit einem täglichen Lauf preisen? Ich gestehe, ich bin zu schwach für Widerstände dieser Art. Herbstliche Impressionen. Der Rest ist Schweigen.

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