Die vergangene Zukunft – Jahresrückblick 2012

Das Jahr ist noch neu, gleichwohl wird es mit eisernen Schritten wie alle anderen zuvor vergehen. Unausweichlich wird es in den Strudel der Zeit gesogen und am Ende werden wir uns erneut fragen, wo die schönen Momente des Jahres nur geblieben sind. Dann beginnt es von vorn, das Spiel des Lebens. Immer wieder. Nur die Spieler können sich einer beständigen Ablösung sicher sein. So war die Ordnung der Dinge und so wird sie immer sein.

Nun ist es soweit. Es ist vorbei. Die temporäre Existenzberechtigung des Jahres 2012 wurde vernichtend aufgehoben und die omnipotente Herrscherin aus dem Reich der Erinnerungen hat sich seiner mit Hingabe bemächtigt. Vor uns liegt die Zukunft, eine hoffnungsvolle Zeit, die sich uns nach und nach enthüllen wird – bevor die Königin des Vergessens auch hier ihr Veto einlegen wird. Wir sollten jedweden Moment genießen, so genußvoll als möglich, denn der Kreuzzug der vergangenen Zukunft hat längst begonnen, dieses neue Jahr unbarmherzig zu verschlingen. Die Reise wird nie enden, sie führt uns in die Unendlichkeit, wenngleich wir als stille Beobachter nur einen Moment im Nichts daran partizipieren werden. Gelebte Endlichkeit. Umso essentieller das Auskosten des Seins, des Lebens. Mein letzter Beitrag in diesem Jahr; der obligatorische Jahresrückblick einer vergangenen Zukunft. Das bald endgültig sterbende Jahr war voller Höhen und Tiefen, durchzogen von Glück, Zufriedenheit, Melancholie, Trauer, Heiterkeit, Schmerzen, Genuß, Herausforderungen, Widrigkeiten, Hoffnung und Frieden. Im groben Rahmen lasse ich exponierte Erlebnisse Revue passieren. Teure Momente aus dem geliebten Reich der Erinnerungen, die mir so vorkommen, als ob sie eben erst passiert wären. Wohlan, es mag beginnen.

Das Fazit kann ich vorweg nehmen, das Jahr 2012 war wieder einmal ein sehr zufriedenes Jahr im Kontext Täglichlaufen für mich, was meine Konzeption des gelebten Täglichlaufens einmal mehr bestätigt und für sie spricht. Gesundheitliche Widrigkeiten erlebte ich in diesem Jahr nicht, auch daran ist mein Täglichlaufen nicht ganz unschuldig. Mein Täglichlaufen ist auch in diesem Jahr ein Garant für die stete Zufriedenheit gewesen, wofür ich sehr dankbar bin – entsprechend betrachte ich diesen meinen Weg mit Demut und werde ihn weiterhin in der gewohnten Form beschreiten – solange ich darf; denn das der Willen vorhanden ist, muß ich nicht exponiert betonen.

Januar

Der Jahresauftakt begann mit einem Höhepunkt par excellence und jener manifestierte sich in der ungeplanten Begegnung mit Marcel. In der grenzenlosen Finsternis vollzogen wir einen gemeinsamen Lauf, der elementarer hätte nicht sein können. Wenige Tage später durfte ich drei Wildschweine im schönsten Sonnenschein am Vormittag beobachten, die sich von der schwarzen Laufpräsenz nicht im Ansatz gestört fühlten. Auge in der Auge mit der Leitbache, freilich auf Distanz. Eine weitere, einzigartige Beobachtung sollte ich ebenfalls Anfang Januar erleben. Der weite Horizont bot ein Himmelsspektakel mit hunderten Graugänsen feil, die lärmend, nein, lautmalerisch musizierend über ihre heimatliche Wiese kreisten; derweil flogen im Hintergrund zwei weiße anmutige Höckerschwäne, die indessen von der golden leuchtenden Sonne angestrahlt wurden – ich unterbrach meinen Lauf und konnte dieses Schauspiel nur genießen. Erhaben blendendes, reines Weiß. Am 19.01. vernahm ich ein Drosselkonzert, wodurch ich den subjektiven Eindruck gewann, mich im allerschönsten Frühling zu befinden.

Februar

Im Februar gab ich mich ganz den ausgiebigen Biberbeobachtungen hin, die ich wiederholt erleben durfte. Nach all den Jahren, nach all den vielen Spuren ihrer Existenz durfte ich zum ersten Mal einen Vertreter der Biberzunft in freier Natur ohne Störung aus nächster Nähe beobachten. Im ersten Moment bekam Meister Bokert einen Schreck, später offenbarte er sich als neugieriger Geselle mit ureigenem Charme. Auf Grund einer greifbaren Kälte lief ich temporär in langer Bekleidung, was sich selbstverständlich als angenehm unangenehm erwies. Diese „Serie“ dauerte vom 30.01. bis zum 08.02. und das gab es vorher noch nie. Als ich endlich! zu meiner Standardbekleidung zurückkehrte, atmete und lebte ich wahrhaftig auf. In diesen Tagen absolvierte ich meinen 700. Kältelauf – bezogen auf einen Zeitraum von 12 Jahren. Mit der kurzen Bekleidung verstummten auch die Schreckrufe der Passanten, die über meine Winterkleidung entsetzt waren; immerhin nahm ich nun das gewohnte Bild wieder ein. Später gesellte sich zu der Winterkälte noch Glatteis, welches in dieser Zeit das Täglichlaufen zu einer Herausforderung machte, die freilich schlußendlich beherrscht wurde.

März

März. Freilich, das ist d e r Monat im Jahr für mich. Auch im diesem Jahr vollzog ich mein Jubiläum am 18.03. – seit nunmehr 11 Jahren hält meine Serie im gelebten, geliebten Täglichlaufen an. Wer hätte das gedacht? Ich? Nein, nie. Das ist das Leben. Doch es hat Recht. In diesem Sinn habe ich die Termini Disziplin wie Selbstdisziplin verbannt, denn das sind Definitionen für etwas, was unnötig ist. In meinem Denken ist dafür kein Platz mehr, derlei war vor einigen Jahren von gewichtiger Bedeutung. Elf Jahre Täglichlaufen hat mit Disziplin nichts mehr gemein. Ebenso der humorige Begriff „Motivation“. Wer muß sich schon für die Liebe, Zufriedenheit, Gesundheit, Einklang und Genuß motivieren? Als weniger angenehm enttarnte sich eine Drahtfalle mitten im tiefen Wald; glücklicherweise geriet der Installateur nicht in meinen Einflußbereich und viel wichtiger war indessen die Tatsache, daß ich die Sperre noch rechtzeitig erkannte. Dennoch, der März war mein Monat.

April

Im April sollte ich wieder einmal auf Familie Schwarzkittel treffen, wie so oft in diesem Jahr. Von prachtvoller Eleganz und edler Anmut zeugte ein wunderschöner Bussard; zuerst vernahm ich die kaum wahrnehmbaren Schwingungen des Flügelschlages, der im Anschluß in nur zwei Metern Abstand ruhig über meinen Kopf hinweg glitt und sich anschließend auf einem Ast hernieder ließ, um den kleinen Täglichläufer unten am Boden neugierig zu beobachten, indessen ich mit der gleichen Intention nach oben spähte. Als einer der schönsten Läufe erwies sich der pure Laufgenuß unter dem Sonnenfall der Stille. Was für ein Lauf! Ende April meldete sich der Kuckuck erstmalig in diesem Jahr.

Mai

Allzu viele Hitzeläufe bot dieses Jahr – welch Glück – nicht feil, doch der erste fand bereits am 11.05. statt. Spätestens im Mai realisierte ich, daß 2012 DAS Jahr der Wildschweine sein wird, der 12. Kontakt seit 1997 sollte stattfinden. Das ist bemerkenswert. Und dabei sollte es nicht bleiben. Am 17.05. mußte ich meinen Lauf unterbrechen, um meine wolligen Fluchtschafe zu ihrer Weide zurückzuführen – diese Ausbrecherkönige sind immer für eine Überraschung gut! Ebenfalls Anfang Mai nahm ich am ersten Pirolkonzert des Jahres teil. Später war ich Zeuge einer Schafschur; freilich unterbrach ich meinen Lauf, um das für meine „Wollies“ aufregende Ereignis persönlich in Augenschein zu nehmen und um den armen Delinquenten zu beruhigen, in dem ich ihr den Kopf streichelte.

Juni

Erneut fand ein Jubiläum statt. Seit nunmehr 15 Jahren gehöre ich der Läuferzunft an; jene Tatsache ist mindestens genauso bemerkenswert wie meine Serie im Täglichlaufen. Schließlich habe ich Laufen einst mehr oder weniger verabscheut. Und wieder durfte ich einen Lauf erleben, der seinesgleichen suchte, und sich nicht im Ansatz wahrhaft beschreiben ließ. Gleichwohl habe ich es versucht, ungeachtet dessen ist es bei einem „Versuch“ geblieben. An einem Tag durfte ich wieder einmal ein Schafbaby auf dem Arm halten, oh was war das für ein herziger Anblick – dieses kleine, kuschelweiche Baby! Am 09.06. gelang es mir, den größten – bis dato – von mir beobachten Seeadler zu erspähen. Herrlich!

Juli

Zu Beginn des Julis nahm ich ungewollt einen neuerlichen Hundekonflikt in meine Statistik auf; der 21. mittlerweile. Menschen. Sie lernen es nicht. Besonders prachtvoll hingegen, wurde eine neuerliche Bussardbeobachtung. Nicht viel später trottete mir ein herziger Nachwuchsfuchs entgegen, der jedoch leider einen direkten Kontakt vermied und sich rasant in die sogenannten „Büsche schlug“. Ein Anblick, der zu Herzen ging.

August

Im August fand während meines Täglichlaufens die 16. Wildschweinbegegnung statt und man sollte es nicht glauben, doch es werden weitere (auf 20 erhöht sich der Wert) folgen, womit ich nicht wirklich rechnete. Den 38. Fastunfall – immerhin der einzige in diesem Jahr – erlebte ich am 20.08. – ich wiederhole mich: Menschen. Sie lernen es nicht. Sodann erfolgte eine Begegnung mit einem vierbeinigen Gesellen, auch bekannt als Hund. Im grünen Sommerforst entstand urplötzlich ein lärmender Tumult im Unterholz, freilich erwartete ich eine Gruppe von Elefanten oder zumindest eine Rotte Schwarzkittel, doch ich sollte mich eminent irren – ein unsagbar kleiner Mikrohund brach engagiert durch das Gestrüpp und vollzog einen nie dagewesenen Sturmangriff auf meine Person. Nur eines sei an dieser Stelle angemerkt, ich wehrte mich nicht – demungeachtet verließen wir beide unversehrt den Ort des Geschehens. Am 15.08. kam ich in den Genuß eines unbeschreiblich schönen Laufes; hätte ich versucht, jene Kilometer in Worte zu kleiden – ich wäre gnadenlos gescheitert, entsprechend verzichtete ich auf die unzureichende Tat. Wie unbegreiflich herrlich ist doch die Natur!

September

Mein 270. Regenlauf wurde zu einem einzigartig herrlichen Lauf. Und natürlich, das Halbjahresjubiläum warf seine leuchtenden Schatten voraus. Am 18.09. vollzog ich das halbe Jahr und die Serie setzt sich fort – welch Gnade, welch Gnade! Der einzige Gewitterlauf des Jahres sollte ebenfalls im September stattfinden. Auch die süßen Eichhörnchen sorgten für eine Überraschung, denn auf einem Baum zählte ich sage und schreibe sieben Eichhörnchen, die sehr engagiert miteinander spielten und munter hin und her, herauf und herunter sprangen und mich dabei neugierig beäugten und keine Sekunde an Flucht dachten. Über diese süßen Wuschelputze mußte ich bis über beide Ohren grinsen. Nicht weniger faszinierend und doch gänzlich anderer Art sollte am 01.09. das Saisonende der segelnden Zunft eingeläutet werden. Dutzende Segelboote mit weißen Segeln, die von der frühen Morgensonne unter einem blauen Himmelspanorama angestrahlt wurden, leuchteten in hellen Formen und bildeten einen Anblick, eine rare Impression, die es wert gewesen wäre – von einem kompetenten Künstler in einem Gemälde für immer und immer festgehalten zu werden.

Oktober

Der Oktober bot einmal mehr viele Tierbeobachtungen feil. Besonders herausragend war jener Moment, als zwei Rehe meinen Weg kreuzten. Sie blieben trotz Anrede stehen, guckten mich neugierig an und gingen dann gemächlich weiter – ohne Angst. Wenn ich das Serienhafte in meinem Täglichlaufen ausblende und mich nur auf die Jahre an sich konzentriere, in der ich diese mit Hingabe lebe, so erreiche ich im Laufe der Zeit einen Wert von von 13 Jahren als Täglichläufer. Das Leben hat einen seltsamen Humor. Die geistige und körperliche Symbiose schreitet voran. Ich hoffe, daß noch einige Läufe, Kilometer und/oder Wochen diese selbstverständliche, natürliche wie nicht selbstverständliche, nicht natürliche Summe erhöhen werden, doch ich kann mich nur überraschen lassen und stelle mich entsprechend den Unwägbarkeiten des Lebens – lächelnd.

November

Der dunkle November besann sich und begann entsprechend gar nicht finster, sondern strahlend hell, was die Kathedralen der Sonne eindrucksvoll bewiesen. Doch sollte diese Witterung nicht von einer langen Beständigkeit sein und die edle Finsternis zog endlich in den lieblichen Hain der melancholischen Einsamkeit ein. In der Konsequenz wurden meine Läufe von einer greifbaren Stille beherrscht, die ich so sehr schätze.

Dezember

Oh ehemals zehnter Monat des Jahres, an jener Stelle wärst du würdig wie korrekt platziert in diesem Jahr – der zärtliche Winter macht sich rar. Liebliche Schneewelt, wo weilst du nur? So und nicht anders konstatierte ich vor einem Jahr an dieser Stelle. Doch in diesem Jahr begann er winterlich und pünktlich am 01.12. fiel der erste Schnee. Dementsprechend war es kein Wunder, daß ich hernach den 750. Kältelauf vollzog. Und jener Lauf war die pure Lust. Oh geliebte Winterwelt, dich kann man nur von Herzen lieben. Nach Jahren der abhärtenden Routine habe ich ausnahmsweise, die bis dato an den Tag gelegte Grenze, bis zu welcher Temperatur ich in kurzer Bekleidung laufe, verändert, freilich im Rahmen des Abhärtungsgedanken. Ein neuerlicher Höhepunkt offenbarte sich in einer wechselseitigen Beobachtung. Meister Reineke, gar nicht scheu, blieb plötzlich stehen, setzte sich gemütlich hin und beobachtete mich neugierig – so wie ich ihn, wenngleich ich stehen blieb. Irgendwann zog jeder mutig seines Weges. Nicht ein Tag vergeht ohne formidable Tierbeobachtungen – eine der intensivsten Gnaden des Täglichlaufens. Auch in diesem Jahr übersprang ich die 5000 Jahreskilometer-Hürde, wie der Dezember zeigen sollte. Mit aller Wahrscheinlichkeit werde ich gar die 5100 Kilometer aus dem Vorjahr überholen. Bei aller Bedeutungslosigkeit ist der Wert für mich ungeachtet dessen faszinierend, da er schlußendlich meine Liebe zu der Natur und zu meinem Täglichlaufen symbolisiert. Erstarrte Weiher der Friedlichkeit, weiße Eisflächen am Firmament, stille Windböen wispern melancholisch ihre Wehklagen, eingefrorene Wellen der harmonischen Bewegung begleiten die Einsamkeit in einen Weltgesang der tiefen Zufriedenheit und ich darf daran partizipieren. Täglich. So endet das Jahr.

Statistikauszug 2012 hier mehr:

29 (2011: 29) Regenläufe
07 (2011: 10) Glatteisläufe
01 (2011: 00) Gewitterlauf
09 (2011: 14) Nebelläufe
88 (2011: 90) Kälteläufe
08 (2011: 05) Hitzeläufe
00 (2011: 06) Flutläufe
01 (2011: 02) Sturz/Stürze
01 (2011: 00) Hundeangriff(e)
12 (2011: 01) Mal Wildschweinkontakt
02 (2011: 09) Mal in Begleitung gelaufen
01 (2011: 04) Mal Fastunfälle mit Autos
80 (2011: 80) Mal Handschuhe getragen
21 (2011: 10) Mal ein langes Oberteil getragen
12 (2011: 06) Mal eine lange Hose getragen
01 (2011: 04) Mal zweimal gelaufen
kältester Lauf bei -16 °C (2011: -10 °C)
heißester Lauf bei 35 °C (2011: 30 °C)

Die Laufberichte des Jahres 2012

27.01.2012 Ein Hauch von tanzender Lieblichkeit
02.02.2012 Erstarrtes Glück. Mein erster Biberkontakt.
26.04.2012 Unter dem Sonnenfall der Stille
03.06.2012 Das leuchtende Gemälde
13.09.2012 Spätsommer
13.11.2012 Kathedralen der Sonne
06.12.2012 Das weinende, leuchtende Gemälde der Finsternis

Ich habe in diesem Jahr 5109 gelaufene Kilometer erreicht – ohne einen einzigen Marathon oder Wettkampf, dies versteht sich von selbst. Traditionell bedingt, werde ich Silvester zwei Läufe absolvieren und damit das Jahr verabschieden. So vergeht das Jahr, die Zeit, das Leben, das Dasein – unsere temporäre Existenz – alles schreitet beständig in die vergangene Zukunft, die doch noch nicht existiert und dereinst atemberaubend schnell vergehen wird. Das Jahr hat seinen endgültigen Eintritt in die Geschichte vollzogen. Was bleibt? Erlebnisse. Erinnerungen. Erfahrungen. Und, ein Lächeln. Ja, ich lächele. Das neue Jahr – 2013 – kann kommen. Wird kommen, muß kommen. Und wird sodann genauso rasant im Nichts verglühen. Die Reise wird nie enden. Aber ich, ich steige irgendwann aus. Für immerdar. Oh Leben, was bist du für ein Leben!

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49 Antworten to “Die vergangene Zukunft – Jahresrückblick 2012”

  1. Ein wunderschöner Jahresrückblick. Was die Kilometer betrifft, da habe ich in diesem Jahr beim Laufen ein Fünftel von Deinen geschafft, auch mit dem Rad habe ich in diesem Jahr keine 5000 km erreicht.

    Die Zeit ist schnell vorbei, das ist wieder einmal deutlich zu merken und ich möchte Dir an dieser Stelle einen guten Rutsch aber nicht auf glatten Eis und ein schönes neues Jahr mit täglichen Laufen wünschen.

    Freundliche Grüße
    Bernd

  2. Danke, Bernd. Wenn ich meine Fahrrad-Kilometer addieren könnte, käme ich vermutlich nicht mal auf 500. Ich nehme an, Du hast bei weitem mehr.

    Das Leben rast dahin, die Zeit vergeht – das nächste Jahr wird nicht anders werden. Auf das Eis verzichte ich nur zu gerne.

    Ich wünsche Dir ebenso einen angenehmen Jahreswechsel. 🙂

  3. Wer läuferische Alltäglichkeiten sehen will, nimmt an einem Marathon teil. Wer läuferische Besonderheiten sehen will, liest „Gelebtes Täglich-Laufen“. Entschuldigen sie den Vergleich, mir ist bekannt wie sie zum Marathon stehen. Selbst mein Vergleich ist noch unzureichend, um ihr beeindruckendes Handeln hervorzuheben. Das Jahr ist schnell vergangen, sie zeigen es wieder eindrucksvoll. Mein Dank gilt ihrer Person, vor allem für ihre stets nachdenklichen und wichtigen Beiträge. Bleiben sie gesund und sich treu. Für das kommende Jahr wünsche ich ihnen alles erdenklich Gute. Leben sie ihr Täglich-Laufen auch 2013 weiter. Das wünsche ich ihnen.

    Herzlichst
    Richard

  4. Danke, Richard. Der Vergleich sei Ihnen verziehen und ja, das ist korrekt, ich kann mit „Marathon“ usw. nichts anfangen. Wieso sollte ich auch.

    Erschreckend schnell wie immer ist dieses Jahr gestorben, aber die schönen Momente werden in unserer Erinnerung überleben, bis wir selbst irgendwann vergehen.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Jahreswechsel und bleiben auch Sie gesund.

    Und vielen Dank für Ihre Treue. 🙂

  5. Lieber Marcus,

    das ist ein gigantischer Rückblick von Dir, wow! Da sieht man wirklich, wie schnell das Jahr vorbei gezogen ist. Du hast auch viel erlebt, aber am interessantesten finde ich Deine Statistik (neben den Bibern). Das ist einmalig.

    Glück auf im nächsten Jahr und einen guten Rutsch! Feiere schön. 😉

    LG
    Beata

  6. Vielen Dank, Beata. Ja, das ist schon erschreckend, gell? So reiht sich Jahr an Jahr…

    Die Biber sind mehr als herzig, die muß man lieben. 🙂

    Auch Dir einen wunderbaren Jahreswechsel und alles Gute,

    Marcus

  7. Kann man die streicheln?

  8. Wenn man sie mit Futter anlocken würde – vielleicht. Aber meine wurden sehr zutraulich und flüchteten später nicht mehr.

  9. Unglaublich wieviele Begebenheiten schon eine Ewigkeit zurück liegen. Anhand deiner Rückblicke sieht man erst wie schnell die Zeit vergeht.

    Auf ein schönes Laufjahr kannst du zurück blicken.

    Deine Statistik ist auch immer sehr interessant. Toll wenn man das nachlesen kann. Sowas gibt es bei mir gar nicht. Da bin ich viel zu faul um mir das alles auf zuschreiben.

    Am liebsten hab ich deine Beiträge wo die süßen Wollis vorkommen. Davon wird es nächstes Jahr sicher wieder einige geben.

    Jetzt wünsche ich dir noch ein paar schöne Läufe im Schnee (der kann aber bei dir bleiben) und ein zufriedenes Jahr 2013!

  10. Bei manchen Ereignissen ist es mir, als ob das erst gestern war, aber so kann man sich irren. Doch ist dies keine neue Erkenntnis.

    Ja, das Laufjahr war mehr als herrlich. Negative Erlebnisse waren eine Seltenheit und gesundheitlich war es grandios – von dem Sturz abgesehen, aber der konterkarierte meine Gesundheit nur indirekt.

    Ich liebe Statistiken und bin ein wenig betrübt, daß ich nicht gleich von Anfang so genau war.

    Meine Wollies werden sicherlich die Hauptdarsteller vieler Beiträge, die noch in der Zukunft liegen. Aber nach dem Nachwuchs ist vor dem Nachwuchs. 😉

    Vielen Dank, meine liebe Brigitte, das wünsche ich Dir auch. Und Schnee existiert bisher hier nicht. Leider.

  11. Als ich das eben von den Bibern las, war ich mehr als verwundert, dass das schon so lange zurück liegt. Unglaublich!

    Weiß ich doch, dass du gerne so gut wie alles notierst *gg*. Aber so entgeht dir kaum etwas.

    Nachwuchs? Wie meinst du das? Gibts denn Babies?

    Danke, 2013 sollte doch ein wenig positiver werden, so hoffe ich.

    Hier gibts auch keinen Schnee. Vermutlich das restliche Jahr auch nicht mehr höhöhö! Heute hatte es fast 9 Grad, aber plus 😀

  12. Die Biber waren damals Teil der kalten Phase, der Großteil der Wasserflächen war zugefroren und nur dort, wo sie aktiv waren, blieb das Wasser eisfrei – zumindest anfänglich. Tempus fugit.

    Nicht alles, aber viel. 😀

    Freilich wird es bei denen bald Nachwuchs geben; in ca. zwei bis drei Monaten erobern neue Wollies die Welt. 🙂

    Ja, das hoffe und wünsche ich auch. Dum spiro, spero.

    Heute früh beim Laufen waren 05 °C, aber mit den Sturmböen kam mir das kälter vor. Sturm und Regen soll das Jahresende dominieren – möge es so sein.

  13. Trotzdem kommt es mir nicht vor, als wäre das schon solange her!

    Da freu ich mich schon drauf, wenn die Lütten die Welt erobern und unsere Herzen!

    Sturm gibts hier zur Zeit keinen, muss ich auch nicht haben. Von mir aus kann es so bleiben, bis Februar, dann darf der Sommer einziehen *jawohl* 😀

  14. Auf die Photos freue ich mich jetzt schon und vielleicht darf ich wieder eines auf den Arm nehmen. 🙂

    Bei den Temperaturen derzeit und zudem scheint eben die Sonne – so muß ich annehmen, der Sommer ist schon da. 😉

  15. Das hoffe ich doch sehr, dass du wieder so eine kleine Maisie tragen darfst 😀

    Naja nur wegen der Sonne ist noch lange kein Sommer. Da fehlt noch das eine oder andere Grad!

  16. *lacht* Ja, die süße Maisi. Ohne Worte. 🙂

    Dann drücke ich Dir die Daumen – und mir nicht. 😉

  17. Oh ja, Maisie ist schon was besonderes. Oder auch Blossom und Timmy :D.

    Wie knuffig die Bilder bzw. Schafis doch sind.

    Darfst mir ruhig die Daumen drücken, da hab ich nichts dagegen.

  18. Wie wahr. Letztlich alle, oder? Wie gesagt, die Putzels muß man einfach lieb haben.

  19. Hi Marcus,

    thx für deine Jahresrückschau! Die ist einfach gewaltig! Ich lese immer alle Posts von dir und mir geht’s auch wie Brigitte. Bei manchem denke ich, das war erst vor kurzem. Irre, dass das Jahr schon wieder tot ist!

    Freut mich sehr, dass ich als Leser ein weiteres Jahr mit dir und deinem Streaken verbringen durfte. Für die 11, für die 5000 und für alles spreche ich dir meinen Respekt aus. Danke für das Jahr mit dir! Ich freue mich auf das nächste und wenn möglich, werde ich immer antworten.

    Guten Rutsch und auf in das neue Streakjahr!

    Bleib gesund!

    MfG

  20. Vielen Dank, Otto. Auch für Deine Treue. 🙂

    Ja, wo ist die Zeit nur geblieben? Wobei ich mir diese Frage nicht nur am Jahresende stelle – sie ist stets von Bedeutung für mich.

    Ich wünsche Dir einen famosen Übergang in die noch nicht geborene Zukunft.

  21. Ich meine natürlich Kalenderjahr! Sorry. :mrgreen:

  22. Ich habe Dich schon verstanden.

  23. Gratuliere zum bestandenen Laufjahr 2012. Guten Rutsch und ein erfolgreiches 2013. Schön gesund bleiben. Ich will weitere beeindruckende Jahresrückblicke lesen. Respekt.

  24. Vielen Dank, Joachim. Ich selbst würde mich auch über weitere Jahresrückblicke freuen, aber wer weiß schon, wie das Leben spielt. Ich wünsche Dir einen angenehmen Jahreswechsel.

  25. Glückwunsch zu diesem schönen Jahresrückblick. Aber vielmehr noch Glückwunsch zu dem hohen Grad der Zufriedenheit, auf den Du im Kontext mit dem Täglichlaufen hinweisen kannst. Mehr geht nicht, mag man dazu sagen. Verbleiben nur die guten Wünsche für das anstehende Jahr 2013, allen voran Gesundheit, dann kommt der Rest fast von alleine.
    Alles Gute
    Dietmar

  26. Vielen Dank, Dietmar. Ob ich den Grad an Zufriedenheit noch steigern könnte, kann ich nicht beantworten. Ich würde fast zu einem „Nein“ tendieren, aber ich habe gelernt, daß im Leben alles möglich ist, auch wenn es noch so unmöglich erscheint.

    Nichts geht über die Gesundheit, der Rest ergibt sich – wie wahr. In diesem Sinn, wünsche ich Dir ebenfalls ein gesundes, neues Jahr und einen harmonischen Übergang. 🙂

  27. Danke, lieber Marcus,
    für diesen wunderbaren, wenn auch nicht immer erfreulichen, Abriss aus dem vergehenden Jahr. Ich finde es bemerkenswert, dass Dich kein Infekt ereilt, obwohl Du Deinen Körper doch täglich forderst, aber ich gönn es Dir von Herzen. Egal ob Du es Abhärtung oder einfach nur Gewöhnung nennst, ich bleibe dabei, es ist bemerkenswert.
    Die Hunde werden für uns Läufer wohl ein Dauerthema bleiben und ich hoffe nur, dass wir vor Schlimmerem verschont bleiben, mir reicht es für die nächsten 100 Jahre.
    Ich wünsche Dir, und heimlich auch mir, dass Du gesund Dein sportliches Tun weiter zelebrieren kannst, denn nur dann kommen wir in einem Jahr wieder in den Genuss, einen solchen Rückblick mit den Höhepunkten aus 2013 zu lesen 😉

    Salut und einen guten Rutsch

    Christian

  28. Lieber Christian,

    vielen Dank für Deine Antwort. In diesem Jahr hatte ich (bisher) nicht mal eine Erkältung. Das ist partiell meiner kurzen Bekleidung 😉 geschuldet, wenngleich selbst die beste Abhärtung keine ewige Garantie darstellt – wie die Vergangenheit zeigt, dennoch wirkt sich das grundsätzlich positiv aus. Mein Körper wie Geist sind eben daran gewöhnt und wenn Du wüßtest, wie oft ich Gelenk- oder Knieprobleme usw. usf. als Normalläufer hatte – das wirst Du wahrscheinlich nicht glauben.

    In der Tat, Hunde und Läufer „gehören zusammen“ (zwangsläufig). Mir reichen meine 21 Angriffe/Konflikte ebenfalls, doch heute früh beispielsweise – habe ich wieder meine besondere Hundefreundin gestreichelt und mit ihr Ball gespielt; eine Laufunterbrechung ist dann Pflicht. Zum Glück sind solche Erlebnisse in der Mehrheit.

    Ich hoffe, daß das Leben auch im nächsten Jahr mit mir mitlaufen wird, vor allem auf die Gesundheit bezogen. Das gleiche wünsche ich Dir – ein wundervolles Jahr ohne gesundheitliche Sorgen.

    Einen angenehmen Jahreswechsel und alles Gute,

    liebe Grüße

    Marcus

  29. Hallo Marcus,

    das ist ein respektabler Rückblick. Ich kenne niemand, der Laufen auf diesem Leistungslevel so gekonnt mit Natur verbindet. Hut ab. Ich gratuliere dir zu einem erfolgreichen Jahr.

    Guten Rutsch und weiter so in 2013!

    Gruß
    Thomas

  30. Vielen Dank, Thomas. Ja, das war ein schönes Laufjahr und was wäre ich ohne die Natur? Nichts.

    Einen guten Rutsch wünsche ich Dir.

  31. Lieber Marcus,
    was für ein grandioser Jahresrückblick! Deine Statistik ist wirklich beeindruckend – und hierbei meine ich weniger die (ebenfalls grandiosen 5100km) sondern mehr die vielen Tierbegegnungen, Deine Lauferlebnisse in der Natur, Deine Jubiläen, einfach alles…
    Es ist interessant zu sehen, was Dir als Täglichläufer wichtig ist. Und es ist einfach schön zu lesen, daß es die natürlichen Dinge des Lebens sind, fernab von jedem Kommerz. Dein Leben ist das Laufen, ist der Wald, die Tiere, der Damm, Deine innere Zufriedenheit. Und das ist wunderbar – ich liebe es, darüber in deinem Blog zu lesen.
    Viele liebe Grüße und ein wunderbares neues Jahr wünscht Dir
    Petra

  32. Liebe Petra,

    vielen Dank für Deine Antwort. Bisher fehlen noch 19 Kilometer an die 5100, aber da in diesem Jahr noch drei Läufe folgen werden, werde ich diesen Wert noch erreichen. 😉

    Doch ja, Du hast Recht, dieser Wert bedeutet nichts, außer als Indikator für die Zufriedenheit und als Ausdruck meiner Liebe zum Täglichlaufen. Von wahrer Bedeutung ist nur die Natur, mit ihren wunderbaren Bewohnern und die daraus resultierenden Erlebnisse, an denen ich partizipieren durfte. Ohne die Natur gäbe es mein Täglichlaufen auch nicht – das ist sicher.

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Jahreswechsel und ein schönes, neues Jahr voller Gesundheit.

    Alles Gute und liebe Grüße,

    Marcus

  33. Boah, was für ein Jahresrückblick! Beeindruckend! Erschlagend!

    Du läufst in einem Jahr mehr Kilometer, als ich in zwei Jahren – und findest darüber hinaus auch noch Zeit für Deine tollen Berichte (mit ebenso tollen Fotos!) – das ist wirklich beachtlich und beneidenswert, mein Lieber!

    Ich wünsche Dir für 2013 Kraft und Zeit für weitere 5.000 Kilometer und einige neue Berichte. Freue mich schon auf die Lektüre!

    Guten Rutsch und bis bald,
    Eddy

  34. Vielen Dank, lieber Eddy. Das wirkt nur in der Summe scheinbar beachtlich. Das sind ja nur – in der Regel – 14 Kilometer pro Tag und das nimmt nicht sonderlich viel Zeit in Anspruch. Allerdings gestehe ich, daß dieses Jahr mein bestes Laufjahr bisher war – auf die reinen genußvollen Kilometer bezogen. Und ein paar Kilometer kommen heute Abend während meines zweiten Laufes noch dazu.

    Ich lasse mich überraschen, was 2013 bringen wird. Ich wünsche Dir einen herrlichen Jahreswechsel und ein schönes, neues Jahr voller Gesundheit.

  35. Lieber Marcus,

    nur noch ein 1 Lauf, dann hast du 2012 gepackt! Die 5100 KM hast du jetzt schon, wie ich sehe. Hut ab!

    Machs gut heute abend und guten Rutsch!

    Wir lesen uns nächstes Jahr! :mrgreen:

    MfG

  36. Und schon lebt das neue Jahr – wenn auch nur temporär.

    Auf den traditionellen zweiten Lauf habe ich verzichtet. Ich hatte schlichtweg keine Lust, aber ich bin auch genug gelaufen. 😉

    Dieses Jahr stehe ich bei 14 Kilometer. Und Du? 😀

    Alles Gute im neuen Jahr und viel Gesundheit.

  37. Boah, was für ein Jahresrückblick. Super geschrieben mit schönen Fotos noch dabei. Wow! Und was Du Dir so in einem Jahr zusammenläufst, da brauche ich locker zwei Jahre für.
    Aber letztlich zählt vor allem der Spaß an der Sache und der ist, wie ich sehen kann, nicht zu kurz gekommen.
    Ich wünsche Dir für 2013 alles Gute und vor allem Gesundheit und viel Spaß und Genuß bei Deinen täglichen Läufen!
    Alles Gute
    Kornelia

  38. Ja, letztlich zählt nur die Zufriedenheit und die Gesundheit. Und wie die schnöden Zahlen beweisen, war das vergangene Jahr hinsichtlich dieser beiden Punkte mehr als glücklich. Gerne darf es in dieser Form weiter gehen/laufen, aber das entscheide nicht ich.

    Ich wünsche Dir ebenfalls ein zufriedenes, neues Jahr im Zeichen der Gesundheit. Alles Gute. 🙂

  39. DAS dachte ich nicht! Du bist doch immer 2x gelaufen?!

    Jetzt hast du mich kalt erwischt! :mrgreen: 0,0 KM. Das Jahr ist jung! ^^

  40. Manche Traditionen muß man brechen, wenn die Zeit reif ist.

    Noch ist der Tag nicht zu Ende. 😉

  41. […] vergangene Jahr fand seinen endgültigen Abschluß und der Gradmesser der Zufriedenheit offenbarte sich mit 5109 […]

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