Täglichläufer. Seit 13 Jahren.

In den vergangenen drei Jahren habe ich jeweils zum Ausklang des Oktobers meine Zeit als Täglichläufer hochleben lassen – die als Nebenprodukt resultierende Serie – freilich absichtlich nicht gewürdigt und mich nur auf die Jahre Täglichlaufen per se konzentriert. Mittlerweile darf ich mich seit 13 Jahren als Täglichläufer titulieren; eine beachtliche Anzahl und doch, in diesem Jahr verzichte ich auf einen Beitrag, der mit einem allzu feierlichen Charakter aufwartet. Schließlich habe ich mich mit meinem Täglichlaufen en Détail auseinander gesetzt. Was gäbe es noch gewichtiges zu sagen? Dementsprechend werde ich diesbezüglich schweigen. An dieser Stelle zitiere ich mich selbst: „Ich will keine Lobeshymne auf mein Täglichlaufen verfassen. Wozu auch. Ich will andere Menschen mitnichten zum Täglichlaufen animieren. Warum auch. Denn wo ist die Besonderheit dabei? Es gibt keine. Es handelt sich um simples Laufen. Der Körper wie Geist erfährt das, wofür er konstruiert ist – tägliche Bewegung. Das ist pure Natürlichkeit. Allenfalls die rigorose Konsequenz ist vielleicht bemerkenswert, aber nein, ich interpretiere das für mich nicht in der Form. Ich laufe täglich – mein Körper und Geist danken es auf ihre Weise.“

– – Der goldene Herbst reizt mit mannigfaltigen Farbnuancen den aufmerksamen wie empfindsamen Beobachter der natürlichen Welt, die ihresgleichen suchen. Satte Rottöne leuchten weithin und kontrastieren mit gelben Blattwerk, partiell noch durchzogen von vereinzelt grünen Widerständlern. Die schwarze Königin der Dunkelheit breitete ihren finsteren Mantel huldvoll über meine Laufwelt und hüllte das omnipotente Leben in glänzendes, unergründliches Schweigen. Wohin ich sehe, wohin ich laufe, wohin ich mich begebe – tiefe Düsternis empfängt mich mit einem galanten Handkuß ihrer Lieblichkeit und die Dunkelregentin scheint mich entführen zu wollen; in die ihre Welt der einsamen Abgeschiedenheit, in ein Reich des lautmalerischen Schweigens, der Ruhe und der Stille. Das beredte Wispern ist wahrhaftig greifbar – ich bin umgeben von Frieden und Zufriedenheit in der leeren Weite. Und ich winziges Nichts darf daran partizipieren. Welch Glück, welch Gnade!

Gelbe Waldpfade, ausgekleidet von zahllosen Blättern, totes, abgefallenes Laub führen mich zum Damm, der traurig verlassen das unendliche Firmament zu erreichen versucht, allein es wird ihm nie gelingen. Nichtsdestotrotz folge ich diesem Wegweiser in die Unendlichkeit und nehme mit glücklicher Genugtuung wahr, wie sehr sich die Atmosphäre verdichtet – mehr und mehr – und leise, feine Wassertropfen träumerisch hernieder gleiten. Nein, von Regen sind diese Elementarteilchen Welten entfernt und dennoch genieße ich die belebende Frische im friedvollen Sein. Ich laufe weiter und weiter, nur begleitet von der Einsamkeit, die ich so schätze. Für einen Moment schließe ich die Augen und lasse mich nur von meinen Empfindungen leiten. Irgendwann erreiche ich meinen Lieblingsort und spähe auf den graudunklen See hinaus, der sich mit dem Horizont in zärtlicher Liebe vereinigt. Die klare Oberfläche beschließt nur den Hauch von sich bewegenden, filigranen Wellen und streichelt höchst behutsam das nahe Ufer, um im Anschluß scheu von dannen zu ziehen. Für immer und immer. Doch dann wiederholt es sich, das immer gleiche Spiel.

Erneut schließe ich die Augen und konzentriere mich auf das intensive Wesentliche in diesem Weltgesang. Mein geistiger Blick schweift weit über die Fluten hinaus, trotz geschlossener Augen nehme ich die mich umgebende Lebendigkeit schärfer denn je wahr, meine auditiven Sinneszellen vernehmen das zarte Säuseln des Schilfs und ja, ich fühle nur noch und gebe mich dem Augenblick im Jetzt hin. Fühlen, was ist elementarer als wahres Fühlen? Erinnerungen expandieren in der Gedankenwelt, 13 Jahre Täglichlaufen fordern ihren würdigen Tribut. Dem kann und will ich mich nicht verschließen. Mehr denn je bin ich mir meiner eigenen temporären Existenz bewußt, die nur einen Bruchteil in der Äonensekunde währt. Ein latentes Gefühl von Ohnmacht scheint sich meiner zu bemächtigen, geschuldet in diesem unbegreiflichen Kontext, wieso ausgerechnet mich das Leben vor langer Zeit zum Täglichläufer bestimmt hat – nie hätte ich jenen Weg bewußt gewählt! – und diese Konzeption bis heute leben darf. Diese mentale Unzulänglichkeit verbindet sich mit der geistigen Unlust der letzten Läufe und vergeht augenblicklich. Stattdessen etabliert sich eine Melange von Stolz, Glücklichsein und Zufriedenheit, stets in der Kombination mit der Unbegreiflichkeit, um was für ein exponiertes Geschenk mir mit dem Täglichlaufen zuteil wurde. Ich werde es nie verstehen, dazu bin ich zu klein und zu unbedeutend, aber nichts – außer der Gesundheit – kann mich daran hindern, es zu leben.

Erlebnisse, Personen, Situationen und Begebenheiten werden lebendig, verschwimmen wieder und verflüchtigen sich in der Vergänglichkeit; die Jahre kommen und gehen – in all der Zeit war ich täglich ein Teil der Natur. Wo ist die Zeit nur geblieben? Nicht einen Tag und sei er noch so von schmerzlichen Herausforderungen geprägt gewesen, möchte ich missen. Ich öffne meine Augen und setze lächelnd diesen meinen Weg fort. Irrelevant, wohin meine Reise im Täglichlaufen zukünftig gehen wird, weiß ich doch eines, ich bin und bleibe ein Täglichläufer. Mit allen Konsequenzen. Mit jedweder Hingabe, so sie denn adäquat ist. Nach 13 Jahren „Gelebtes Täglichlaufen“ ist mein Inneres mit dem Täglichlaufen tief verwoben und wenn ich eines Tages nicht mehr laufen werde – der Tag wird kommen – so lebt diese Philosophie in meinem Geist weiter fort.

Die geliebte Natur und mein geliebtes Täglichlaufen. Sie bilden eine sich bedingende Einheit, einen harmonischen Einklang im Frieden, der mich von Grund auf verändert hat und mich heute zu dem macht, was ich bin. Die gefühlte Dankbarkeit für dieses fragile Geschenk kann ich nicht in Worte kleiden. Doch wenn ich laufe, in der melancholischen Weite der endlichen Einsamkeit, geprägt von Emotionen, mich den natürlichen Elementen hingebe – die Natur in mich aufnehme und dort lebe, ja lebe! – dann bin ich meinem Element der Liebe. Täglichlaufen. Ich liebe und lebe es. – Vor einem Jahr sah ich mein praktiziertes Täglichlaufen anders als ich es heute tue; aber die Schlußworte besitzen nach wie vor ihre Gültigkeit: „…und konzentriere mich weiterhin nur auf den nächsten Tag, den kommenden Lauf. Täglichlaufen – seit 13 Jahren.

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43 Antworten to “Täglichläufer. Seit 13 Jahren.”

  1. Congratulation lieber Streakmaster zu 13 irren Jahren im Streaken!!!!! Was sind da die 7 Monate von neulich? 13 Jahre ist der pure Wahnsinn! Die 11 Jahre in Serie schlagen aber alles!

    Mit dem Post habe ich heute nicht gerechnet. Es hat mich umgehauen! Zwar hast du allen Grund zum Feiern, kommt aber auch traurig rüber. Hoffentlich überwiegt die Freude!

    Thx für das Post, danke für deine Seite, danke für deine schönen Beiträge!

    MfG

  2. Lieber Otto,

    ich danke DIR, für Deine Treue. Und freue mich, daß ich heute zeitnah antworten kann.

    Merci für Deine Glückwünsche. Ja, in der Summe wirkt das vielleicht gewaltig, aber man darf nie vergessen, daß nur Tag um Tag gelaufen wurde und die Summe langsam anstieg.

    Alles hat zwei Seiten. Keine Freude ohne Trauer und umgekehrt. Umso gehaltvoller die Emotionen.

  3. Noch eins: Bleibe immer gesund, damit du die nächsten Jahre **13?** auch packst. Dein Streaken ist absolut einzigartig und soll so bleiben!

  4. Vielen Dank. Nochmals 13 Jahre sind für mich unvorstellbar. Allein, wer weiß, was das Leben noch bieten wird.

  5. Das packst du! Zum 25. laufe ich mit dir! :mrgreen:

  6. Ich stehe bei 11 – innerhalb der Serie – und Du redest von 25 Jahren. *lacht* Das ist unvorstellbar.

  7. Das schaffst du! Ich will auch in den Pakt rein! :mrgreen:

    Super Abend, bin weg, bevor ich wegen Spammerei fliege!

  8. Abwarten. 😉

    Hier wird niemand zum Fliegen motiviert. 😉

  9. 13 Jahre – eine unvorstellbare lange Zeit. Und genau seit dieser unvorstellbaren langen Zeit bist du als Täglichläufer unterwegs. Das ist so irreal. Ich gratuliere dir zu dieser Zahl!

    Wie heute am Telefon schon erwähnt; die rot leuchtenden Bäume in der wärmenden Sonne sehen wunderschön aus. Da gefällt auch mir der Herbst. Aber leider sind diese Tage nur sehr selten, darum habe ich diesen Anblick vorhin so genossen. Meistens ist es aber grau und nebelig und das ist für mich die schlimmste Zeit im Jahr. Die Zeit des Sterbens und des Todes *graus*.

    Liest man jedoch deine Zeilen, so sieht man wie jeder Mensch den Herbst, bzw. die Jahreszeiten anders sieht. Du liebst ihn; ich hasse ihn.

    Dein Beitrag liest sich so wunderschön, da möchte man direkt neben dir stehen und die Seele einfach baumeln lassen.

    Hab noch einen schönen Abend und lass dich drücken!

  10. Vielen Dank, meine liebe Brigitte. Ja, das ist sehr irreal. Aber das Leben hat Recht. Wenngleich weniger die Zahl von Bedeutung ist, sondern das Fühlen im Hintergrund.

    Die Herrlichkeit der Welt… – ich führe das Zitat nicht weiter, aber so ist es nun einmal. Schlußendlich liegt es nur an der inneren Einstellung. Zudem, ich kann etwas lieben oder hassen, doch ändern wird sich daran nichts, wohl aber an uns selbst läßt sich etwas ändern – wenn man es zuläßt.

    Täglichlaufen = Seele baumeln lassen. 🙂

    Merci – fühle Dich umarmt.


  11. Im Nebel

    Ach Nebel, der das Land umgibt,
    Durchhaucht von frischem Morgenduft,
    Nicht minder bist du mir geliebt,
    Als schönen Morgens blaue Luft.
    Denn die Natur hat solche Fülle
    Und solchen Segen für das Herz,
    Daß mir oft lieb ist ihre Hülle:
    Nichts, als Beglückung, grenzt an Schmerz.

    (Karl Mayer)

  12. Auch die Zahl ist von Bedeutung, zumindest für mich, oder deine Leser, oder wie auch immer. Wie du das fühlst oder wahrnimmst, können wir nicht im Ansatz erahnen. Ich weiß nur, dass es dich zu einem zufriedenen Menschen gemacht hat. Sogar deine Sturheit hat nachgelassen :P.

    Wenn du fast noch nachts im Nebel deinen Weg zur Arbeit suchen musst, lernst auch du den Herbst zu hassen, glaube mir. Und nein, dadurch kann ich nichts ändern.

    Seele baumeln lassen ist immer gut, egal wobei!

  13. Nun, die Zahl macht es vielleicht „greifbar“ – aber das war es dann auch schon. Korrekt, Täglichlaufen macht mich zu einem sehr zufriedenen Menschen – von der Gesundheit ganz zu schweigen. Doch Sturheit? Mir deucht, kein Mensch ist so wenig von Sturheit geprägt – wie ich es bin. 😯

    Das bestreite ich nicht. Doch hat das mit meinem Täglichlaufen nichts zu tun. Das ist nicht vergleichbar. Wenn ich im Anzug vom Regen durchnäßt werde, freue ich mich auch nicht sonderlich. 😉

    Wie wahr, wie wahr.

  14. *ggg* Da nützt auch dein schönes Gedicht nichts.

  15. Schade – ich dachte, das hilft ein wenig. 🙂

  16. Ach! Ist das ein anderer Marcus der so extrem stur ist? *Kopf kratz*. Mir deucht das bist sehr wohl du!!

    Bezogen auf das Täglichlaufen mag der Nebel ja ok sein. Aber niemals für mich. Ich sehne mich jetzt schon nach dem Frühling!

    Tja, das käme wohl nicht so gut, wenn du deinen Anzug hinter dir nachschleifst *ggg*

  17. Möglicherweise stur im Kontext Täglichlaufen. Eine Grundvoraussetzung. 😉

    So schnell wie der Frühling und der Sommer verging, wird auch der Winter vergehen und der Frühling sehr rasant zurückkehren.

    Eben. Da endet dann selbst meine Liebe. 😉

  18. Da bleibt mir eigentlich nichts als zu den 13 Jahren täglichem Laufen zu gratulieren oder es einfach zu bewundern. Wenn man bedenkt wie lang 13 Jahre sind und sich dann vorstellt in so einem Zeitraum etwas bestimmtes wirklich jeden Tag zu machen ohne eine Unterbrechung dazwischen, das ist schon ungewöhnlich und einfach bewundernswert, erst recht wenn es so etwas ist wie Laufen. 13 Jahre täglich fernsehen können viele aber 13 Jahre täglich laufen, da dürfte die Zahl nicht so groß sein.

    Ich wünsche Dir weiterhin schöne tägliche Läufe mögen die Jahre dabei auch vergehen. 🙂

    Freundliche Grüße
    Bernd

  19. Vielen Dank, Bernd. Ja, 13 Jahre sind eine unendliche lange Zeit oder auch wieder nicht. Das ununterbrochene Täglichlaufen währt allerdings nur 11 Jahre und 07 Monate (und eine Woche). Fernsehen ist ein interessantes Beispiel und ich muß gestehen, daß ich da keine derart lange Serie erreichen würde. 😉

    Auf das Laufen bezogen, hatte ich schlußendlich immer viel Glück und oft genug hat die ganze Konzeption mehr als gewackelt, doch ist die Vase der Fragilität bis dato nicht zerbrochen.

  20. Achja, stur nur beim Täglichlaufen, ich verstehe 😛 😛

    Eben nicht, der Winter dauert einfach viel zu lange.

    Ich muss mir das jetzt die ganze Zeit vorstellen, wie der Anzung hängt *ggg*

  21. Etwa nicht? 😉

    Ich muss mir das jetzt die ganze Zeit vorstellen, wie der Anzung hängt

    … und ich aussehe wie ein Schluck Wasser… 😯

  22. Nö, etwa schon gar nicht!

    Na bei deiner Größe eher wie 2 Schluck Wasser *lach*.

  23. *herzlich lacht* Solange Du nicht von einer Pfütze redest. 😉

  24. Respekt! Da kann ich nur gratulieren. Wie viel Kilometer sind in den 13 Jahren zusammen gekommen, wenn ich fragen darf?

  25. Vielen Dank, Thomas. Allein auf die Jahre der sogenannten Serie bezogen, kam eine Erdumrundung zustande. Eine explizite Kilometerzahl kann ich nicht nennen, da mich 1999 ein Datenverlust traf.

  26. Lieber Marcus,

    es ist einfach nur überwältigend, eine so lange Zeit hat das Täglichlaufen zu einem selbstverständlichen Teil Deines Lebens werden lassen und keinerlei Ambitionen keimen auf. Nur der nächste Schritt bzw. Lauf zählt und nicht der Zwang die Serie aufrecht zu erhalten. Du weißt gar nicht wie sehr ich das bewundere, denn obwohl ich meist ohne Druck laufe, fängt mich der Ehrgeiz immer wieder ein und bereitet mir ein unangenehmes Gefühl, wenn ein Lauf mal nicht stattfinden kann oder der Umfang nicht das gesteckte Ziel erreicht hat. Selten zwar, aber es kommt vor 😉
    Ich wünsche Dir noch viele Kilometer und Tage an denen es ähnlich gut läuft, aber einen Tip hab ich noch: pass auf, wenn Du mit geschlossenen Augen läufst, das kann gefährlich sein :mrgreen:

    Salut und ein schönes Wochenende

    Christian

  27. Vielen Dank, lieber Christian. Manchmal frage ich mich, wie etwas selbstverständlich werden konnte, was man nie – bewußt – wollte? Ist das Leben nicht seltsam?

    Ambitionen sind bei mir durchaus existent, allerdings habe ich sie gut verborgen und weg geschlossen, da ich sie nicht mit dem Täglichlaufen vereinbaren kann. Einst war ich in einer Sportart relativ ehrgeizig und das ist bis heute vorhanden – würde aber das Ende im Täglichlaufen bedeuten, so ich es denn zulasse. Und so wie ich es letztlich handhabe, ohne Druck, Zwang oder ähnlichem – handelt es sich um eine zutiefst entspannte Angelegenheit. Meistens. 😉

    Wenn man zulange mit geschlossenen Augen läuft, neigt man ein wenig dazu, den geraden Pfad nach der einen oder anderen Seite zu verlassen. Man sollte es also nicht in der Stadt wagen, sondern idealerweise an einem Ort, wo links und rechts Wasser vorkommt. 😀 😉

    Ich wünsche Dir ebenfalls ein herrliches Wochenende.

  28. Herzlichen Glückwunsch zu der langen Zeit! Ich wünsche Dir noch viele Jahre mit kräftiger Gesundheit.

    Du hast das sehr poetisch geschrieben und nimmst Deine Leser immer mit Dir. Deine Zufriedenheit lese ich aus jedem Artikel heraus, Du lebst das wirklich. Bleibe gesund und Glück auf für die nächsten 13 Jahre.

    LG

    Beata

  29. Vielen Dank, Beata. Die Zeit vergeht, bisher hatte ich Glück und vielleicht wird sich dies fortsetzen.

    Über diesen Zeitraum Täglichlaufen zu praktizieren, ist nur möglich, wenn man es lebt. Einen anderen Weg gibt es nicht – nach meiner Betrachtung.

  30. Herzlich gratuliere ich zu dem Meilenstein in ihrem Täglich-Laufen. Nicht nur eiserne Disziplin, Glück und Gesundheit haben ihnen das ermöglicht, sondern auch ein Wille, der in unserer Zeit nur selten zu finden ist. Wenn ich an Täglich-Laufen denke, habe ich ihr Bild im Kopf. Sie sind das personifizierte Täglich-Laufen. Ich danke erneut für die Möglichkeit, an ihrem Ausnahmewirken als Leser teilzuhaben. Für die kommenden Jahre wünsche ich alles Gute und immerwährende Gesundheit.

    Herzlichst
    Richard

  31. Vielen Dank für Ihr Lob, Richard. Ich liebe das Täglichlaufen und lebe es entsprechend, aber von einem Vorbild bin ich weit entfernt; derlei maße ich mir nicht an. Von der Verantwortung ganz zu schweigen.

    Wie lange ich mich diesem Genuß noch hingeben darf, wird die Zeit zeigen, doch freue ich mich nach wie vor auf den nächsten Lauf. 🙂

  32. Sehr beeindruckend!

    Das ist für mich unverständlich, wie man das tägliche Laufen über die ganzen Jahre durchhalten kann. Ich möchte trotzdem gern dazu gratulieren. Auf das viele Jahre dazu kommen.

  33. Danke, Joachim. Verstehen kann man das nicht, aber es breitet sich ein Hauch von Verständnis aus, wenn man es über Jahre leben darf.

  34. Lieber Marcus,

    Glückwunsch zu 13 Jahren Täglichlaufen. Wenn man etwas über einen solch langen Zeitraum überwiegend mit Hingabe betreibt, dann scheint daraus ein persönlicher Gewinn zu erwachsen. Vielleicht kann man das Ergebnis am besten mit dem Wort „Zufriedenheit“ zusammenfassen? Diese Konsequenz und Fokussierung auf bestimmte Augenblicke Tag für Tag ist außerordentlich und bemerkenswert, wie die Leser deiner Beiträge es immer wieder nachlesen dürfen.

    Weiterhin alles Gute
    Dietmar

  35. Vielen Dank, lieber Dietmar. In der Summe generieren all diese Momente im Kontext Täglichlaufen durchaus Zufriedenheit und auch die heiklen Augenblicke sind ein gewichtiger Teil davon und tragen das ihre dazu bei. Man kann sich daran gewöhnen. 😉

  36. Lieber Marcus,

    13 Jahre sind ganz schön lang! Diese Zeit wirklich täglich laufend zu vollbringen ist eine tolle Leistung. Gratuliere!
    Wünsche Dir weiterhin alles Gute dafür!
    Lieben Gruß
    Kornelia

  37. Danke, liebe Kornelia. Die Zeit vergeht rasant…

  38. Lieber Marcus,

    so viele Eindrücke in 13 Jahren und immer wieder neue Emotionen, die Du erlebst, wie es scheint. Da würde mancher fragen :Was kann denn am Laufen so inspirierend sein, dass man über die Jahre auch noch so darüber schreibt?
    Ich freue mich, dass Du soviel von Deinen Eindrücken und Emotionen wiedergibst, die ich so wohl nie in Worte fassen könnte, aber sehr gut nachvollziehen kann.

    Ich wünsche Dir noch Millionen dieser Eindrücke, die gleichzeitig auch eine Wertschätzung des Lebens an sich sind.

    Laufende liebe Grüße

    Ginger

  39. Vielen Dank für Deine Antwort, liebe Ellen. In manchen Stunden stelle ich mir ähnliche Fragen und vor allem diese eine, warum laufe ich eigentlich noch täglich? Praktiziere ich das nicht lange genug? Vor langer Zeit habe ich das Laufen lieben gelernt und für diese Erkenntnis/Leidenschaft/Hingabe bin ich zutiefst dankbar – mit all ihren Konsequenzen.

    Meine Artikel hier sind in erster Linie an mich selbst gerichtet und ich bin betrübt, daß ich damit relativ spät begonnen habe. Gerne würde ich meine Empfindungen aus den Anfangsjahren nachlesen, doch derlei existiert nicht in geschriebener Form.

    Ich wünsche Dir einen angenehmen Sonntag,

    liebe Grüße

    Marcus

  40. […] verantwortlich. Ein weiterer Höhepunkt erwies sich in der Erkenntnis, daß ich mich seit nunmehr 13 Jahren als Täglichläufer bezeichnen darf. Die geistige und körperliche Symbiose schreitet voran. Ich […]

  41. […] konzentriere, in der ich diese mit Hingabe lebe, so erreiche ich im Laufe der Zeit einen Wert von von 13 Jahren als Täglichläufer. Das Leben hat einen seltsamen Humor. Die geistige und körperliche Symbiose schreitet voran. Ich […]

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