Spätsommer – Ein Gastbeitrag bei wellbo

Mein heutiger Artikel erscheint nicht wie gewohnt im Rahmen dieser Seite, sondern wird ausnahmsweise als Gastbeitrag bei „wellbo“ veröffentlicht, da die Fitneßcommunity mich gebeten hat, meine spätsommerlichen Gedanken auf das virtuelle Papier zu bannen.

„Die Welt ist eine andere geworden. Noch vor wenigen Tagen regierte die solare Sommerkönigin mit strahlender Herrlichkeit und einem verzaubernden Lächeln. Doch dann hat der kaum wahrnehmbare Wechsel begonnen, erst verhalten – nahezu zärtlich, gleichwohl mit eiserner Vehemenz. In den späten Abendstunden senkte sich die Finsternis immer schneller hernieder und die sich ankündigende Nacht brachte eine würzige Luft mit sich, die ihresgleichen sucht und in dieser Intensität nur im Spätsommer zu finden ist; in jener kurzen Phase, in der der eilende Herbst die heißen Monate mit einem charmanten Handkuß endgültig für dieses Jahr verabschiedet.“ – … für die Fortsetzung hier klicken.

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25 Antworten to “Spätsommer – Ein Gastbeitrag bei wellbo”

  1. Wenn ihr Laufbericht auch an anderer Stelle steht, so möchte ich ihnen dennoch vielmals dafür danken. Wie immer ist es ihnen perfekt gelungen, die Schönheit der Natur in bildreichen Worten einzufangen und das so zu schreiben, als ob man mit ihnen läuft. Ich danke und freue mich auf kommende Beiträge.

    Herzlichst
    Richard

  2. Ich habe für Ihre Antwort zu danken. Ich persönlich bin selten zufrieden, denn meine Laufbeschreibungen bleiben schlußendlich doch immer unzulänglich – die wahre Schönheit der Natur läßt sich nicht beschreiben – nur fühlen.

  3. Da muss ich Richard beipflichten; es ist klasse, dass du wieder einen Gastbericht geschrieben hast. Und wie immer ist er toll. Auch ich war auch mit dabei. *lach*

    Wobei mir persönlich dieses Jahr überhaupt nicht gefällt, dass der Sommer vorbei ist. Gerne hätte ich einen laaaaaangen und auch schönen Sommer mit … verbracht. Nunja, alles ist vergänglich und wir können absolut nichts daran ändern.

    Gerne würde ich nur annähernd so schreiben können wie du!

  4. So langsam bilden sich wieder die Grüppchen und am Ende läuft ein ganzer Zug durch den (nicht mehr einsamen) Forst. 😉

    Ich stimme Dir gerne zu. Dieses Jahr war mir viel zu trocken; in den Genuß von Regenläufen kam ich kaum – aber wie Du schon schreibst, wir können nichts daran ändern, was letztendlich auch gut so ist. Schrecklich, wenn jeder das Wetter nach seinem Gutdünken ändern könnte. Mein Ort würde dann Regenhausen heißen.

    Das kann jeder. Und wenn nicht, so ist die Natur die wahre Autorin.

  5. Das wird dann ja schon ein richtiger Volkslauf 😯

    Na an Regen hats es jetzt hier nicht gemangelt. Schön langsam wird es zuviel. Na hoffen wir auf einen schöneren nächsten Sommer. Dieser war einfach nur bescheiden, in jeder Hinsicht.

    Nein, das kann nicht jeder. Da gehört schon ordentlich was dazu.

  6. *lacht* Ich stelle mir das vor; da könnte man ein amüsantes Bild zeichnen. 😀

    Alles, was man übertreibt, wandelt sich in Traurigkeit. Das gilt auch für das Wetter. Aber nach dem Sommer ist vor dem Sommer. Vielleicht tröstet Dich das etwas.

    Merci. *verneigt sich*

  7. Wobei du mich ja huckepack nehmen müsstest hehe.

    Stimmt, der Sommer war richtig traurig, paar heiße Tage bringen gar nüschts!

    *mitverneich*

  8. *lacht* An manchen Örtlichkeiten ist das nicht zu empfehlen – sonst ist dies kein Problem. Und wenn ich ermüde, tauschen wir. 😉

    Es kommen auch wieder andere Zeiten…

  9. Hey Marcus,

    klasse Posting, kann meinen Vorrednern nur zustimmen! Mit dem Post hast du den Sommer verabschiedet, der eigentlich keiner war. Wann war denn mal brütende Hitze? Sei´s drum!

    Dafür ist dein Artikel absolut genial! Ich finde, der reicht sehr tief diesmal. Also noch tiefer als sonst.

    Super Abend!

    MfG

  10. Vielen Dank für Deine Antwort. Ich könnte genug Tage benennen, an denen es unerträglich heiß war, allerdings bin ich auch nicht der Hitzefreund.

    Tief ist relativ. Es handelt sich um einige wenige Impressionen aus meiner Laufwelt.

  11. Ein schöner, bildhafter Stimmungsbericht. Genauso ist der Übergang zwischen Sommer und Herbst. Wer da nicht raus geht verpasst was. Ich komme gerade von so einem Lauf mit bin restlos begeistert und zufrieden.

    Weiterhin viel Freude beim Laufen, lieber Marcus.

  12. Früher waren die Übergänge länger, heute scheint sich das innerhalb weniger Tage abzuspielen. Die ruhigen, gehaltvollen Wechselphasen vermisse ich doch ein wenig. Doch wir können das nicht ändern.

  13. Hallo Marcus,

    Du hast einen wunderschönen Bericht geschrieben. In Deiner Feder steckt viel Gefühl. Den Wandel der Jahreszeiten erleben ist eins, darüber poetisch zu schreiben wie Du es tust, ist etwas anderes. Das macht Lust auf mehr.

    Bis zu Deinem Jubiläum!

    LG
    Beata

  14. Merci für Deine Antwort. Die Zeitenwende findet sehr gefühlvoll statt, großartig von der Natur komponiert – wie auch hier formuliert – von der Natur. 🙂

  15. Hallo Marcus,

    das ist ein sehr anschaulicher Text, den du hier präsentierst. Zwar geht das in den Antworten ins komische, aber du hast tatsächlich die Gabe so zu schreiben, als ob man dabei wäre. Mir gefällt deine Schreibweise.

    Heute schon gelaufen?

    Gruß
    Thomas

  16. Vielen Dank, Thomas.

    Heute schon gelaufen?

    Natürlich. Heute morgen begann der Tag mit einem sehr, sehr einsamen Waldlauf.

  17. Mein lieber Marcus,
    entschuldige die Kommentarabstinenz, aber leider hat das reale Leben viel Kraft gekostet und ich musste mich erstmal wieder fassen und ich kämpfe noch…

    Dennoch kann ich Deine Zeilen – wenn auch an ungewohnter Stelle 😉 – nicht umkommentiert stehen lassen, denn auch ich habe ihn bereits bemerkt. Teilweise ist es fast paradox, die Buchen tragen noch ein dichtes grünes Blätterkleid und die Birken lassen schon die gelb gewordenen Blätter fallen. Die letzten Tage war der Spätsommer sehr kraftvoll und scheuchte mich ins Alpenvorland um den hohen Temperaturen zu entgehen 😉
    Vielen Dank für Deine Gedanken und Betrachtungen, der Herbst ist schon da und der Gevatter lauert….

    Ganz liebe Grüße und Salut
    Christian

  18. Mein lieber Christian,

    ich kann Dir versichern, daß für Deine Kommentarabstinenz keine Entschuldigung notwendig ist. Das wahre Leben geht immer vor und wie ich Deiner Antwort und Abwesenheit entnehmen darf, scheinen die Gründe dafür gar gesundheitlicher Natur zu sein. An dieser Stelle sende ich Dir viel Kraft und Gesundheit. Deinen gestrigen Artikel habe ich aus Zeitgründen bisher nicht gelesen, was ich heute noch nachholen werde.

    Als ich den Artikel schrieb und zu jenem Zeitpunkt als er erschien, lebte noch der herrlichste Spätsommer – und heute auch noch; dennoch, mittlerweile kann man den nachhaltigen Herbst nicht mehr leugnen. Das Leben wandelt sich und die hohen Temperaturen sollten langsam endgültig der Vergangenheit angehören.

    Alles Gute, möge es Dir gut gehen,

    liebe Grüße

    Marcus

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