11 Jahre. Gelebtes Täglichlaufen. 11 Jahre.

Vor einem Jahr konstatierte ich: Das elfte Serienjahr kann kommen. Ich bin bereit und verharre mit einem Lächeln, irrelevant, was mich erwarten wird. Es beginnt. Jetzt. Gelebtes Täglichlaufen. Tempus fugit. Der rasante Fluß des Lebens floß ungerührt in das weite Land der allumfassenden Unendlichkeit der omnipotenten Vergänglichkeit. Nun ist es vollbracht. Oh Leben, was bist du für ein Leben! Ich habe es tatsächlich erreicht, dieses surreal seltsame Jubiläum von 11 Jahren Täglichlaufen in Serie. – Gelebtes Täglichlaufen – ELF JAHRE – 18.03.2001-18.03.2012. Mein Weg in die Zufriedenheit. – Unfaßlich. Erneut habe ich für mich eine weitere Ebene der Natürlichkeit erobert – auf diesem Weg, der aus dem Nichts kommt und in das endliche Nichts führen wird. Ein neuerliches Jahr habe ich im Zeichen des widersprüchlichen Täglichlaufens generiert wie manifestiert und ja, ich freue mich unbändig darüber. Basierend auf diesem zerbrechlichen Konstrukt können immerhin bereits mehrere Monate eine diffizile Herausforderung darstellen und ich Antisportler habe gar die Dekade nachdrücklich zurückgelassen. Doch was könnte ich heute darüber schreiben?

Nach jenem Artikel, der im Zeichen der unvergleichlichen Dekade Täglichlaufen stand? Dieser elementaren Zäsur in meinem Leben? Was könnte ich noch formulieren? Was gäbe es zu sagen? Viel. Und auch nichts. Sind etwaige Worte nicht überflüssig, obsolet? Natürlich. Und doch wieder nicht. Freilich, die einzigartige Dekade wird immer ihren ureigenen und exponierten Charakter besitzen wie bewahren – nichts kann sie in den Schatten stellen; jene Jubiläen, die das möglicherweise könnten, liegen fern meiner Vorstellungskraft. Zudem wage ich das zu bezweifeln, ob sie das wahrhaftig könnten. Derlei war einmalig in meiner temporären Existenz auf diesem Planeten, das kann ich nicht reproduzieren, ja, dies will ich vielleicht auch nicht. Die Kernfrage an dieser Stelle lautet selbstverständlich, ob ich das überhaupt will? Wenn sich die Antwort durch die heiklen Unwägbarkeiten des Lebens auch erübrigt, könnte ich das per se nicht abschließend bewerten und bleibe somit der würdigen Betrachtung schuldig, was in der Natur der Sache liegt.

Demungeachtet habe ich nun die nächst höhere Stufe erklommen, gelassen habe ich Tag für Tag mein Lied, meine einsame Ballade mit lieblicher Hingabe gesungen; den Weg gehen – ihn beschreiten und das nicht selten mit einem Lächeln der tiefen Zufriedenheit. Ohne einer bewußten Konzentration auf diese Thematik, von törichten Zielen ganz zu schweigen. Partielle Widrigkeiten und unangenehme Herausforderungen konnte ich auch in dem vergangenen Jahr meistern wie ignorieren oder in einer sonstigen Art und Weise annehmen und in der folgerichtigen Konsequenz „besiegen“ – wie mich selbst auch, so daß ein weiteres Jahr im Stil des gelebten Täglichlaufens vollzogen wurde. Für diese Härten bin ich dankbar, denn erst sie etablieren die wahre Wertschätzung in meiner Intention. Das Leben hat Recht. Selbstverständlich habe ich das nicht erwartet, wenngleich latent erhofft. Wer denkt schon Monate voraus in die Zukunft? Sie ist noch nicht geboren und entsprechend ist jedwedes Sinnieren bar jeder Bedeutung, was mich durchaus nicht daran hindert, selbiges in schwachen Momenten dennoch zu tun.

Ich verweise auf die vollzogene Zäsur vor einem Jahr: „Wer will, darf sich Täglichlaufen wie das Erklimmen einer Pyramide vorstellen. Eine unendlich mächtige Pyramide, deren Ende man nie erreichen wird, schlichtweg weil keines existiert. Man steigt empor; an diversen Stellen nimmt der Wind reißerisch zu, ja, kräftige Sturmböen scheinen dafür zu sorgen, daß man wieder hinab fällt, sofern man sich nicht kräftig genug – mental – festhält. Wenn man jedoch die Macht über den Moment gewinnt und lernt, die Widrigkeiten zu beherrschen – so ist der Ausblick in die weite Ferne umso grandioser, gigantischer Art. Man klettert weiter und höher. Und je weiter man kommt, der Gipfel wird nie näher kommen. Was für die Zufriedenheit und den Stolz nicht gilt, sie wachsen beständig. Ebenso das intensive Empfinden. Der innere Frieden. Gleichwohl wird eines Tages der Punkt kommen, an dem die Stufen verschwinden werden – alle zugleich – und nur die glatte Schräge existiert kalt lächelnd. Für eine Sekunde verdichtet sich die Zeit, hält an und dann geht es hernieder. Aber jenen Punkt habe ich nicht erreicht“.

Nun, bis dato existiert die Treppe des Willens immer noch, die unabwendbare Schräge der Endlichkeit hingegen – bleibt ein Gedankenspiel. So sei es. Vor allem im Kontext der fragilen Gesundheit fasziniert mich die Permanenz, mit der ich mein Täglichlaufen in Demut bisher praktizieren durfte. Alles, was man übertreibt, wandelt sich in Traurigkeit und wie das vergangene Jahrzehnt und darüber hinaus bewiesen hat, gelang es mir bisher, die Konzeption mehrheitlich in Harmonie für Körper und Geist zu vereinigen; freilich wirkt sich Täglichlaufen grundsätzlich positiv auf jene Aspekte aus, ungeachtet einiger Lektionen oder Eskapaden, die indessen dazu gehören, ja, dazu gehören müssen. Allein, all das, was mir in meinem Täglichlaufen gelungen ist und ich spreche bewußt nicht von einer „Leistung“, denn das ist es nicht – ist schlußendlich ein Geschenk – ein Geschenk von mir an mich selbst. Was für ein pathetischer Hauch umweht in dieser Sekunde meine Seite; nichtsdestotrotz ist das die banale Wahrheit. Sodann verbanne ich die Termini Disziplin wie Selbstdisziplin, denn das sind Definitionen für etwas, was unnötig ist. In meinem Denken ist dafür kein Platz mehr, derlei war vor einigen Jahren von gewichtiger Bedeutung. Elf Jahre Täglichlaufen hat mit Disziplin nichts mehr gemein. Ebenso der humorige Begriff „Motivation“. Wer muß sich schon für die Liebe, Zufriedenheit, Einklang und Genuß motivieren? Vollkommen absurd. Doch das kann nur der verstehen, der einen identischen Weg absolviert hat, was wiederum nicht möglich ist.

Ich bin nicht mehr der, der ich vor einem Jahr war oder gar vor zehn Jahren. Das Täglichlaufen hat mich entführt, verändert und seitdem nicht mehr freigelassen und doch, und doch hat es mich in eine Freiheit entlassen, die ihresgleichen sucht und die ich wiederholt in meinen Laufberichten beschrieben habe. Hätte ich jenen Pfad nur früher beschreiten dürfen, nur früher! So vergehen die Tage, die Zeit, die Läufe und das Leben. Ich laufe in die Zukunft und was bleibt? Die Erinnerung an die Vergangenheit; manche Ereignisse ragen leuchtend in diesem grauen Nebelreich auf und strahlen unablässig weiter, während andere mehr und mehr verblassen. Irgendwann wird mein Stil enden, muß enden – dann war es das, mit dem „Gelebten Täglichlaufen“ – die Vergänglichkeit wird dereinst obsiegen. Ich selbst werde irgendwann folgen, ebenso im nebulösen Nichts verblassen – wie Staub im Wind. Für immer und immer. Temporäre Existenz.

Jener Zeitpunkt bricht möglicherweise morgen aus der unbarmherzigen Lebenswelt im wabernden Nebel hervor oder aber erst in zwei Jahren. Von einem bewußten Schlußpunkt kann bisher keine Rede sein, denn ich will mich meinem Täglichlaufen zukünftig mit gleicher Liebe und Leidenschaft hingeben, wie ich das in all den Jahren praktiziert habe. Aber bis es soweit ist, werde ich so viele Läufe und Tage wie möglich genießen, wenn auch nicht jeden einzelnen. Genuß allenthalben konterkariert mein Agieren zweifellos ebenso eindrücklich wie das schmerzliche Gegenteil. Gleichwohl möchte ich nicht einen Tag aus den vergangenen elf Jahren missen. Selbst die unangenehmsten nicht, auch sie sind Bestandteil des Erlebten, meines Lebens und machen mich zu dem, was ich bin. Ich würde jeden einzelnen Schritt wieder so gehen. Und das ist es, worauf es meiner Betrachtung nach wirklich ankommt. Zu dem stehen, was passiert und nicht mehr zu ändern ist und das Schöne und Unangenehme annehmen und nicht negieren. Und das tue ich, rigoros. Ich will diese Gnade nicht in Worte kleiden. Die Reise setzt sich fort; über stolze Höhen mit ihren ureigenen Wipfeln und durch herausfordernde Tiefen mit all ihren Widrigkeiten.

Nun habe ich oben Besserung gelobt, um meine Schreibfreudigkeit in Ketten zu legen, doch genau das Gegenteil hat sich entwickelt; wieder mal ein Widerspruch – wie mein Täglichlaufen selbst. Täglichlaufen ist die natürlichste Geschichte der Welt und ich weiß, jedwede Worte sind völlig überflüssig. Mein Körper und Geist bekommen das, wofür sie konstruiert sind, tägliche Bewegung. Wo ist die Besonderheit? Es gibt keine. Pure Natürlichkeit. Wenngleich ich dies nicht immer in dieser Weise für mich reflektierte. Dennoch bin ich stolz auf mich, was dieser einstmals schwache Körper vollbracht hat. Ja, ich bin extrem stolz auf mich. Wer kann schon von sich behaupten, er oder sie ist E L F JAHRE lang TÄGLICH GELAUFEN? Ich bin es. Ich habe es in der Majorität genossen und werde es weiterhin genießen. Ich engagiere mich von Herzen mit jedweder Hingabe, meine Intention auch zukünftig zu leben. Natürlich, wie könnte es anders sein? Ich laufe weiter. Solange es mir möglich ist. Täglich. Wie könnte ich auch nicht?

Einmal mehr gilt mein inständiger Dank meinen Eltern und Brigitte, ich verneige mich. Es sei Euch versichert, daß ich Euren Zuspruch stets zu würdigen wußte, zu würdigen weiß und immer würdigen werde. Verzeiht mir meine Sturheit und Unvernunft, die ich nicht selten an den Tag lege, aber Ihr kennt mich und wißt, daß das Außergewöhnliche nicht auf glatten Wegen geschehen kann, was auch gar keinen Spaß machen würde! Und wenn ich erst einmal einen Pfad betreten habe, gehe ich ihn bis zum Ende, wann und wo immer das sein mag – partiell ohne Rücksicht auf andere Menschen, was durchaus eine Bedingung desselben ist. Entsprechend ordne ich manchmal andere Dinge meinem Täglichlaufen unter. Ihr werdet mein Täglichlaufen nie verstehen, tröstet Euch – ich auch nicht. Herzlichen Dank für Eure Nachsicht und Euer Verständnis und wenn ich Euch in den kommenden Tagen, Monaten und vielleicht auch Jahren mit meinem Täglichlaufen nerven werde – und mich selbst auch, so weiß ich doch Eure Milde zu schätzen. Von Zeit zu Zeit frage ich mich, ob ich ebenfalls diese Geduld bezüglich einer derart sturen Person aufbringen könnte, wie Ihr sie mir zuteil werden läßt. Die Antwort liegt evident auf der Hand, nein! Ergo werde ich mich bemühen, Euch auch in Zukunft ein wenig oder etwas mehr zu nerven. Gelebtes Täglichlaufen. Ich lebe es, weil ich es liebe und liebe es, weil ich es lebe. Das zwölfte Serienjahr kann kommen. Ich bin bereit und verharre mit einem Lächeln, irrelevant, was mich erwarten wird. Es beginnt. Jetzt.

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53 Antworten to “11 Jahre. Gelebtes Täglichlaufen. 11 Jahre.”

  1. Lieber Marcus!

    Ich gratuliere dir hier nun auch zu deinem 11jährigen Jubiläum. Auch wenn du es anders schreibst; dein Geschenk an dich ist sehr wohl ein Leistung. Auch wenn die tägliche Bewegung natürlich ist, praktiziert das eine Minderheit. Motivation und Disziplin kann für dich gar nicht mehr gelten. Denn für das tägliche Zähneputzen musst du das ja auch nicht.

    Haben dir die Schafe auch, so wie es sich gehört, zu deinem Jubi gratuliert? Ich hoffe doch sehr.

    Nerven tust du mich mit deiner Liebe zum Täglichlaufen schon lange nicht mehr. Schpn deshalb, weil ich merke, wie du dich in den Jahren verändert hast, wie zufrieden du geworden bist. Deine Liebe zur Natur und zu den Tieren ist schon grandios! Wie sollte das nerven?

    Ich wünsche dir jetzt 365 weitere Läufe um das 12. Jahr dann feiern zu können. Aber wie schreibst du immer? Die Zuknuft ist noch nicht geboren. Also lassen wir uns überraschen.

  2. Vielen Dank, meine liebe Brigitte. Eine besonders weite Strecke zu laufen, ist eine Leistung – elf Jahre nicht. Aber auf diese Thematik bezogen, habe ich meine eigene Einstellung entwickelt. Zähneputzen ist ein grandioser Vergleich, wenngleich die Voraussetzung dafür etwas geringer ist.

    Die Schafis haben nicht gratuliert, da ich sehr zeitig unterwegs war und der Großteil sich noch der Ruhe hingab und die ersten benutzten ihren Kratzbaum.

    Wenn ich gewußt hätte, wie zufrieden man durch das Laufen werden kann, so hätte ich viel früher damit begonnen. Ein Jammer, wie viel Jahre ich durch Unwissenheit verloren habe. Trotzdem, mich selbst nervt diese Täglichlauferei auch hin und wieder…

    Genau, die Zukunft wird früh genug über uns hereinbrechen – in welcher Form auch immer.

  3. Mein lieber Marcus,

    gewartet habe ich seit Mitternacht auf Deine „Bilanz“ und sie ist genau so ausgefallen, wie ich sie erwartet habe. Die Demut und der Dank für das Geschenk des Täglichlaufens ist aus Deinem Beitrag deutlich herauszulesen. Ich freue mich über jeden Tag, an dem Du die Pyramide weiter nach oben kletterst, denn das gibt nicht nur Dir Kraft und Stolz, sondern auch anderen Menschen in Deiner Umgebung und einigen Bolognesern, nehme ich an.
    Es ist auch wunderbar zu lesen, welch wichtige Rolle Deine Eltern und Brigitte in diesem Konstrukt spielen….

    Salut mein Lieber

    Christian

  4. Vielen Dank, mein lieber Christian. Ich gestehe, gegen Mitternacht war ich mehr in der Welt von Morpheus unterwegs – als in der Laufwelt. 😉

    Die Dankbarkeit habe ich nur ein wenig angerissen, in Wahrheit ist sie noch viel ausgeprägter; ich kann das nicht wirklich beschreiben, wie ich darüber denke, nein, fühle. Nur fühlen. Das ist durchaus sehr emotional für mich.

    Bezüglich der Blogleser steht mir eine Beurteilung nicht zu, in meinem privaten Umfeld stimme ich Dir jedoch zu. Und ja, der Anteil meiner Eltern und Brigitte ist immens, ihre Unterstützung – wofür ich ebenfalls sehr dankbar bin.

    Herzlichen Dank nochmals.

  5. Natürlich ist es eine Leistung sehr weit zu laufen. Aber auch 11 Jahre Tag für Tag zu laufen. Das möge für dich keine Leistung sein, aber für mich und wohl auch für viele andere auch.

    Also mit den Schafis muss ich ein ernstes Wörtchen reden. Ich dachte schon, dass sie am Weidezaun stehen und dir zuwinken und dich anfeuern *ggg*.

    Zum Thema Täglich1,6meilenlaufen und Zähneputzen würde mir schon was einfallen, aber das passt nicht zum Jubibeitrag *ggg*.

    Die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern, also ist es auch kein Jammer, dass du das nicht schon früher angefangen hast. So wie es ist, ist es und das ist gut so.

    Ich finde es schön, wie deine treuen Leser – Christian zuzwinkert – sich mit dir freuen und auf deinen wunderschönen Beitrag gewartet haben.

  6. Ja, das liegt sicher im Winkel des Betrachters – wie mehr oder weniger fast alles im Leben.

    Vielleicht bin ich auch schuld, da ich heute nicht stehen blieb. Aber sie haben noch einen recht müden Eindruck gemacht.

    *lacht* Besser nicht.

    Da hast Du freilich Recht. Dennoch, ich wäre früher in diesen Genuß gekommen – oder auch nicht. Das ist nur Spekulation meinerseits.

    Ja, Euch gilt ebenfalls mein großer Dank. *verneigt sich*

  7. Dann waren sie wohl kurz später am Zähneputzen *lach*.

    Wäre es auch früher ein Genuss gewesen? Du wirst es niemals rausfinden und das ist auch gut so.

    Weißt was ich mir wünsche? Dass deine vielen stummen Leser, die täglich dich besuchen kommen, auch mal antworten würden…

  8. So kann man das auch nennen, ja. 😉

    Wer weiß. Jedenfalls habe ich eine relativ intensive Entwicklung in den Jahren vollzogen. Aber es ist ein schönes Gefühl, jetzt elf Jahre absolviert zu haben.

    Die Herrlichkeit der Welt ist adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet… (Heine).

  9. Lieber Marcus,

    ich verneige mich vor dir, freue mich mit dir und gratuliere dir ganz herzlich zu diesem Jubiläum, dieser so sagenhaften Serie!
    Bleib auf Deinem Weg und lass dich durch nichts beirren.
    Es ist DEIN Weg!

    Ich schicke Dir viele virtuelle Grüße und wünsche Dir einen tollen Jubiläumstag!

    Petra

  10. Vielen Dank, liebe Petra. Der Tag ist in der Tat ein grandioser für mich, derlei erlebt man nicht allzu oft – entsprechend wird der auch von mir gefeiert. 🙂

    Ja, es ist mein Weg – respektive zu meinem Weg geworden. Das Leben ist ein seltsamer Puppenspieler. Kurios, oder?

  11. お祝い zum 11er Jubi!!!

  12. поздравления zum 11er Jubi!!!

  13. Vielen Dank, Otto. 🙂

  14. parabéns zum 11er Jubi!!!

  15. congratulazioni zum 11er Jubi!!!

  16. Das wird langsam anstrengend. 😉

  17. félicitation zum 11er Jubi!!!

  18. Nochmals vielen Dank.

  19. Hoffe das reicht! 11x wollte ich nicht. **spam** :mrgreen:

    Herzlichen Glückwunsch zu 11Jahre Dauerstreaken!!! Bei dieser irren Leistung fehlen mir die Worte. Wahnsinnsrespekt! Mach weiter so. Jahr für Jahr und ich hoffe, du lässt uns hier alle noch lange dran teilhaben.

    Bleib gesund! Wann geht die Party los? :mrgreen:

    MfG

  20. Ich hätte mich schon über elf entsprechende Antworten gefreut. 😉

    Vielen Dank, lieber Otto. Solange ich mich dem Täglichlaufen hingeben darf, wird diese Seite – wahrscheinlich – nebenher bestehen. Endet es, so wird auch der Blog seinem Ende entgegen sehen. Zumindest denke ich das heute.

    Party wäre übertrieben, aber die würdigen Feierlichkeiten werden sich durchaus elf Wochen hinziehen. 😉

  21. Dietmar Says:

    Lieber Marcus,
    auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum von 11 Jahren Täglichlaufen in Serie. Wenn du selbst von dir sagst, dass du dein Täglichlaufen nicht verstehen kannst, dann ist das ja fast schon beruhigend. Und das meine ich durchaus respektvoll. Das gedankliche Konstrukt, das du in Worten kleidest, geht deutlich über das hinaus, was ich nachvollziehen könnte. Wahrscheinlich muss man dazu 11 Jahre täglich gelaufen sein. Was sich in einer solchen Zeitspanne alles um einen herum verändert. Da etwas selbst geschaffen zu haben was geblieben ist, was Bestand hat, ist schon ganz erstaunlich. Ich wünsche dir, dass der Zeitpunkt, in dem die Stufen der von dir beschriebenen Pyramide sich zu einer glatten Schräge verwandeln noch lange nicht gekommen ist. Weierhin alles Gute, Gesundheit und die Zufriedenheit, die du aus deinem Täglichlaufen ableitest.

    Liebe Grüße
    Dietmar

  22. Vielen Dank, lieber Dietmar. Nach meiner Auffassung kann man das zwar praktizieren oder gar leben, aber das wahre Verstehen werde ich wahrscheinlich nie erreichen. Darum sprach ich auch gestern davon, daß ich keinen Vorsprung habe, das scheint nur so. Mein Weg ist anders. Mehr nicht. Aber letztendlich ein sehr zufriedener für mich, sonst würde ich das schon lange nicht mehr ausüben.

    Wie wahr, in all den Jahren hat sich viel verändert; umso erstaunlicher, daß jene „Zuflucht“ immer noch Bestand hat. Ich bin mir dieser Gnade sehr bewußt und weiß das entsprechend zu schätzen. „Geschenk“ klingt immer ein wenig übertrieben, aber genau das ist es für mich. Ich lasse mich überraschen, wohin die Reise gehen wird…

  23. Hallo Marcus,

    ich gratuliere Dir zu Deinem Jubiläum. Ich denke, dass das einmalig ist. Ich kann mir das nicht vorstellen, obwohl ich gerne jogge. Hast Du mal die investierte Zeit in den Jahren ausgerechnet?

    LG
    Beata

  24. Vielen Dank, Beata. Für mich ist es einmalig und das wird es auch immer bleiben.

    Nein, das habe ich bisher nicht errechnet – die Möglichkeit ist vorhanden, aber der Aufwand ist viel zu hoch.

  25. Lieber Marcus,
    herzlichen Glückwunsch zur Vollendung des 11. Jahres Täglichlaufens in Serie! Eine wirklich tolle Serie, die Du gelaufen hast.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß und Gesundheit, damit Du auch weiterhin jeden Tag laufen kannst und Deine Serie noch wächst und weiter Bestand hält.
    Liebe Grüße
    Kornelia

  26. Vielen Dank, liebe Kornelia. Wenn die Gesundheit weiterhin als Begleiter fungiert, steht einer weiteren Ausübung nichts im Wege – so wage ich zu hoffen.

  27. Richard Says:

    Wie ich in meiner letzten Antwort geschrieben habe, werden sie auch zukünftig alle Herausforderungen in ihrem Täglich-Laufen in gewohnter Souveränität meistern, wovon besonders ihre Leserschaft profitiert. Ich gratuliere ihnen zu dem unvorstellbaren Jubiläum. Ich hoffe, dass sie ihren bedeutenden Lauf mit allen Sinnen erlebt und das geistig verarbeitet haben. Für die nächsten Jahre im Täglich-Laufen wünsche ich ihnen viel Kraft und Gesundheit.

    Herzlichst
    Richard

  28. Vielen Dank, Richard. Der Jubiläumslauf war ein Frühlingslauf wie er im Buche steht, soll heißen, die natürliche Bühne des Lebens war mehr als mannigfaltig – ebenso der Genuß, wenngleich Dutzende Graugänse ob meiner Präsenz schimpften.

    Und ja, ich habe das bereits verarbeitet. Die Dekade anzunehmen, war damals durchaus eine Herausforderung der Erkenntnis, die elf Jahre hingegen nicht.

  29. Hallo Marcus !

    Respekt und Glückwunsch zu dieser einzigartigen Laufserie, die du da hinlegst und (hoffentlich) noch weiter fortsetzen wirst!

    Bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen und habe gefesselt einige deiner Berichte, insbesondere aber auch deine tollen Statistiken, verschlungen 😉

    Ich selbst würde mich als Laufeinsteiger bezeichnen und bereite mich gerade auf meinen 2.Marathon vor (29.04. in Hmaburg).

    Wenn du Lust und Zeit hast, bist du gerne eingeladen meinen Laufblog http://www.meinmarathonblog.de, zu besuchen.

    Gerne können wir auch unsere Links tauschen….würde mich freuen!

    Beste Grüße und weiterhin viel Spaß beim Laufen,

    der Marathonblogger

  30. Vielen Dank, Marathonblogger. Ich hoffe auch, daß ich mein Täglichlaufen noch ein Weilchen praktizieren darf oder auch darüber hinaus.

    Wie Du festgestellt hast, mag ich Statistiken ganz gern, wenngleich das manchmal recht zeitintensiv sein kann. 😉

    Danke für die Einladung, selbige nehme ich gerne an – was ebenso für den Linktausch gilt. 🙂

    Ich wünsche Dir viel Freude bei Deiner Marathonvorbereitung,

    alles Gute,

    Marcus

  31. Lieber Marcus,

    wie ich Dir bereits gestern schon am …. gesagt habe, ich verneige mich vor dieser unglaublichen Leistung, für die keine passenden Worte gefunden werden können. Es gibt eibfach keine Beschreibung, die dieser unvorstellbaren Leistung auch nur annähernd gerecht werden würde.

    So verneige ich mich auch hier vor 11 Jahren gelebten Täglichlaufen, bin wahnsinnig stolz Dich als Freund zu wissen und wünsche Dir für die Zukunft alles nur erdenklich Gute,

    Steffen

  32. Auch hier meinen herzlichen Dank, mein lieber Steffen. Wahrscheinlich gibt es keine Beschreibung, weil das schlicht zu banal, zu natürlich ist. Wie Atmen beispielsweise.

    bin wahnsinnig stolz Dich als Freund zu wissen… Nochmals vielen Dank und dieser Satz gilt umgekehrt ebenso. Es ist grandios, Euch zu kennen – das ist eine große Ehre.

    Vielen Dank und liebe Grüße – natürlich auch an Melanie.

  33. Andreas H. Says:

    Hi Marcus,

    beeindruckender Artikel und eine noch beeindruckendere Leistung! Ich gratuliere dir dazu.

    Viel Gesundheit und weiter so,

    Andy

  34. Vielen Dank, Andreas. Das scheint nur so beeindruckend, die Realität ist weniger eindrucksvoll, dafür umso natürlicher.

  35. Damit hätte ich null Probleme, aber ich denke du verbannst mich dann. ^^

    Dann wollen wir hoffen, dass du noch ewig weiter streakst, also aufpassen! Um den Blog wäre es schade. Ich kenne niemand mit deiner Erfahrung im Streaken, der das so anschaulich im Web teilt! Für die Streaker bist und bleibst du das Vorbild!

    MfG

  36. Hier wird niemand verbannt. 😉

    Erfahrung ist relativ und besagt nichts. Danke für Deine Einschätzung, wenn ich dies auch ein wenig anders sehe.

  37. Hallo Marcus,
    erst einmal Sorry das ich mich jetzt erst nach Monaten melde, aber das Leben hat mich auf eine eigenwilige Reise mitgenommen in den letzten Monaten. Ich laufe seit Wochen nicht mehr und alles andere ist auch in den dunklen Schatten der Depression verschwunden. Na ja jetzt geht es wieder und ich werde ab den 02.04.2012 sogar eine Neue Arbeiststelle beziehen. Ich habe quasi mein Leben neu geordnet und es in die Bahnen gelengt die ich für richtig halte um weiter gut und zufrieden leben zu können. So wie du Menschen bei deinen Weg zum täglichlaufen hast auf der Strecke gelassen so habe auch ich in den letzten Monaten der Selbstreflektierung einige Menschen links liegen lassen bzw. den Kontakt gänzlich abgebrochen.

    Mal sehen wie sich das alles entwickelt bei mir/uns.
    Es geht immer weiter und man muß damit fertig werden.

    Noch vor einen jahr haben wir Gemeinsam den Tag des 10. Jahres gefeiert und verweilten bei einen schönen Tag zusammen. Nun ist das 11. Jahr schon vorbei und ich bin immer noch sprachlos im Geiste dieser grandiosen, wenn auch für dich natürlichen, Leistung.

    Meinen tiefen Respekt hast Du sicher.

    Viele liebe Grüße
    Marco

  38. Vielen Dank und willkommen zurück, Marco. Ich hoffe, daß die Kontaktabbrüche nur temporärer Natur waren und sich die Abbrüche verflüchtigen, die Kontakte hingegen erhalten bleiben – das wäre doch sehr schade, gell? Zumindest nach meiner Wahrnehmung. Ja, das Leben sorgt für seltsame Reisen und nicht allen kann man entkommen, aber wer weiß schon, wozu es gut ist. Was heute negativ ist, verkehrt sich in drei Jahren vielleicht in das Positive. Ich drücke Dir die Daumen, daß Du den Schatten der Depression nachhaltig verbannt hast und daß Du in die Laufwelt zurückkehrst, vor allem auch im Kontext des Ausgleiches und natürlich viel Erfolg bei der neuen Arbeitsstelle.

    Vor einem Jahr? War es nicht erst gestern? Erschreckend, erschreckend – wie die Zeit uns mitreißt. Das ist das Leben.

    Alles Gute, verliere Dich selbst nicht.

  39. Richard Says:

    Sie sind 2011 genau 5100 Kilometer gelaufen. Für ihr Täglich-Lauf-Jahr nehmen sie als Ausgangspunkt den 18.03. Darf ich fragen, ob das Täglich-Lauf-Jahr identische Dimensionen aufweist? Oder weicht der Wert ab? Wahrscheinlich liegen die Werte dicht beisammen. Danke für ihre Antwort.

    Herzlichst
    Richard

  40. In der Tat sind die Gesamtkilometer nahezu identisch. Auf das Jahr selbst bezogen, handelte es sich um 5100 Kilometer und basierend auf der besonderen Rechnung als Täglichläufer lag die Kilometerzahl bei 5101 Kilometer. Also nahezu identisch.

  41. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem tollen Jubiläum.

    Gruß aus Bremen
    Andreas (Huchtinger)

  42. Hallo Andreas,

    herzlichen Dank für Deine Gratulation.

    Viele Grüße,

    Marcus

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