Geliebte Wollfreunde

Heute werde ich die beiden exponierten Wörter nicht verwenden, welche in der letzten Zeit durchaus wiederholt hier zu lesen waren. Das erste, was mit „T“ beginnt und mit dem Buchstaben „n“ endet und freilich das zweite feierliche Wort, beginnend mit „D“ und mit einem „e“ abschließend. Nein, ich werde weder „Täglichlaufen“ erwähnen, noch die stolze „Dekade“, wenngleich jene, über die ich heute berichten darf, einen nicht unerheblichen Anteil an meinem Agieren hatten und haben – als täglicher erster Höhepunkt. Heute geht es um wahrlich bedeutende Dinge, wobei dieser Terminus wiederum inkorrekt ist – handelt es sich doch um Personen, ja, gewichtige Persönlichkeiten, die über alle Maßen prominent sind und bereits mehrfach in den Medien wie Zeitungen, Fernsehen und Internet auftraten. Und das ohne jedwede Allüren. Ihr letzter würdiger Auftritt auf meiner Seite war im Juni des vergangenen Jahres, so daß es nunmehr an der Zeit ist – sie erneut zu ehren.

Natürlich handelt es sich um „meine“ geliebten Schafe, die knuffig-knuddeligen und herzallerliebsten Wollpelze. Wenn ich auch nicht mit Drillingen aufwarten darf, wie Brigitte mit ihren goldigen Bergschafen, so sind auch die Zwillinge und die anderen kürzlich geborenen Nachwuchslämmer nicht minder herzig. Die kleinen Putzels stecken voller Lebendigkeit, Energie, Neugierde und purer Lebensfreude, die sie auch engagiert zum Ausdruck bringen. Ohne eine tägliche Beobachtungspause, die für mich stets in wahrer Wonne mündet, komme ich nicht an ihnen vorbei. Wie könnte ich auch? Fürsorglich werden die kleinen Lämmer von ihren Müttern umsorgt, wenngleich mir die stolzen Mamas hin und wieder ein wenig leid tun, da die Schafbabys ihre Nahrung partiell recht grob genießen – und ihre kleinen Schwänzchen dann wie außer Kontrolle geratene Rotoren kreisen. Mittlerweile zupfen sie ihr köstliches Gras selbst und schnuppern gerne an meinen Händen, während ich das Mamaschaf streicheln darf. Zu dem nachfolgenden Video sei angemerkt, daß die vernehmbare Geräuschkulisse nicht von den Schafen stammt, die vielleicht als Fremdsprache gerade „Graugänsisch“ lernen, nein, die Urheber sind wirklich Wildgänse, von denen derzeit ebenfalls viele Nachwuchs haben und sehr aufmerksam über ihre Küken wachen. So sorgen allein meine geliebten Wollfreunde schon für den täglichen Beobachtungsgenuß par excellence; von den anderen Waldbewohnern ganz zu schweigen.

20 Antworten zu “Geliebte Wollfreunde”

  1. Lieber Marcus,

    was für ein schöner Beitrag – und so passend zum Osterfest! Sind das süße Lämmchen. Kein Wunder, daß du da nicht vorbeikommst ohne Anzuhalten. Die muß man doch einfach liebhaben!
    Ich wünsche dir noch viele schöne Momente mit deinen geliebten Schafen und auch hier noch einmal ein wunderschönes Osterfest!

    Viele liebe Grüße
    Petra

  2. Vielen Dank, liebe Petra, auch Dir nochmals ein frohes Osterfest in der Sommersonne.

    Ja, an diesen herzigen Rackern komme ich nicht vorbei; es fällt schwer, sich von ihnen zu lösen, um in den Laufmodus zurückzukehren. 🙂

  3. Brigitte Says:

    Ein Beitrag, ganz nach meinem Geschmack! Deine Zwillinge sind nicht weniger putzig, wie meine Drillinge! Was haben wir doch für ein Glück, dass wir diese schönen Geschöpfe *haben*. Ich freue ich immer, wenn du von ihnen erzählst.

    Danke, dass du die Drillinge erwähnst, denn sie sind wirklich allerliebst. Freu dich schon mal auf die Videos. Die kommen bald auf meinen Blog!

    Ich wünsche dir, dass du sie noch ganz oft und ausgiebig streicheln, beobachten und einfach lieb haben darfst.

  4. Die Putzels sind alle süß; sie muß man einfach liebhaben. Ja, wie wahr, sie bereichern das Leben ungemein. Ich könnte mir meinen täglichen Lauf ohne die Schafe gar nicht mehr vorstellen. 🙂

    Ich finde die Ohren von den Bergschafen so goldig. *lacht*

    Vielleicht füge ich das „Kratz-Video“ noch ein – das war auch witzig.

    Merci, ich wünsche Dir das ebenfalls.

  5. Ich freue mich auch immer, wenn ich sie besuchen kann/darf! Ich bin sowieso ein Tiernarr!

    Diese Öhrchen sind wirklich genial und bei den ausgewachsenen Schafen die dünnen Beine! Herrlich.

    Jaaaaaa mach das! Das ist echt lustig.

  6. Das sind schon besondere Momente, vor allem, wenn die Putzels ein gewisses Vertrauen zeigen, aber sie wissen genau, bei wem sie das wagen können und bei wem nicht. Tiere haben diesbezüglich ein feines Gespür. Meistens.

    Ja, so richtig knuffig sieht das aus. Wenn sie geschoren sind, wirken die Beine wieder anders.

  7. Was ich von den Drillingen mehr als behaupten kann. Die wären mir am liebsten auf den Schoß gehüpft. Und dann kommen die auch ganz ganz nahe. Das ist schon wunderschön.

    Noch habens ihr Winterfell udn sehen ganz schön dick aus. *lach*

  8. So zahm sind meine nicht, allerdings sind sie auch keine Handaufzucht. Heute früh hat ein Kleines an meinen Fingern geschnüffelt, leider hatte ich nichts Eßbares dabei…

    Bald sind sie wohl dran… 😉

  9. Lieber Marcus,

    diese Schäfchen sind wirklich unheimlich süss und ich bedaure es ehrlich gesagt sehr, dass ich diese Art von Begegnungen nicht hin und wieder habe. Bis vor einem knappen Jahr gab es in der Nachbarschaft auf einem großen und nicht ohne weiteres zugänglichen Grundstück ein paar Schafe. Das Blöken konnte man von meinem Balkon aus hören. Das Grundstück wird aber zukünftig bebaut und die Schafe sind schon nicht mehr da. So wünsche ich Dir, dass Dir diese Begegnungen auch zukünftig erhalten bleiben, natürlich bei Deinen Aktivitäten, die mit „T“ beginnen und mit „n“ enden.
    Ich wünsche Dir schöne Ostertage.

    Liebe Grüße Dietmar

  10. Lieber Dietmar,

    ich wünsche Dir wunderbare Osterfeiertage im Sonnenschein. Ja, die Schafe sind allesamt sehr lieb und wenn ich mich von ihnen verabschiedet habe, freue ich mich bereits auf den nächsten Tag.

    Das ist sehr bedauerlich, daß die Schafe auf Grund von Baumaßnahmen weichen mußten. Ein sehr großer Verlust, was wahrscheinlich der Eigentümer anders sieht. Doch vielleicht kehren sie eines Tages zurück? Allein das Blöken hat etwas Beruhigendes, wie ich finde.

  11. RunningOtto Says:

    Hey Marcus, Klasse Post wie immer! Bin eben aufm Sprung, Grillparty! :mrgreen:

    Super Ostern und erfolgreiches Eierfinden! :mrgreen:

    MfG

  12. Auch Dir wunderbare Ostern und ich hoffe, die Grillparty war von sehr köstlicher Natur. 😉

  13. RunningOtto Says:

    ps Das Vid ist super, witzige Kerlchens! Thx!

    Feier schön!

  14. Ebenso. Die Realität bleibt dennoch unerreicht. 🙂

  15. DocRunner Says:

    Lieber Marcus,
    zu aller erst wünsch ich Dir ein schönes Osterfest im Kreise Deiner Lieben und dazu gehören inzwischen sicher auch die Schafe, denen Du diesen Beitrag gewidmet hast. Es ist schon toll, wenn Du unterwegs Lebewesen triffst, die bedingungslos Deine Zuneigung entgegen nehmen und DIr gleichzeitig soviel zurück geben, das passiert mit Menschen nicht so oft 😉

    Salut

    Christian

  16. Lieber Christian,

    ich wünsche Dir ebenfalls feierliche Ostertage im fabelhaften Sonnenschein mit Deiner Familie. Für heute lassen wir den Regen lieber weg. 😉

    Da hast Du allerdings Recht, diese tierische Welt mit ihrem Vertrauen ist absolut ehrlich – in jeder Hinsicht. Und ich genieße das sehr.

    Euch allen frohe Ostern!

  17. Ach, was für ein schöner Bericht! Die Fotos und erst recht das Video gefallen mir außerordentlich gut, übrigens auch meinen beiden kleinen Freunden. Die haben auf die Vogelgeräusche lautstark geantwortet. Ich habe herzlich gelacht darüber. Ich sende Dir einfach mal liebe Grüße von den Beiden!
    Da würde ich wohl auch gerne stehen bleiben und sehen, wie es ihnen so geht. Schön ist das.
    Ein angenehmes Osterfest wünsche ich Dir!
    Liebe Grüße
    Kornelia

  18. Das ist witzig; wahrscheinlich haben die Beiden sogar verstanden, worüber die Graugänse sprachen. 😉 Schade, daß wir dazu nicht in der Lage sind. Ebenfalls schöne Grüße an Deine knuffigen Freunde!

    Einen angenehmen Ostermontag wünsche ich Dir.

  19. Lieber Marcus,
    gut, das du die Lösung für die beiden Worte mit T und D geliefert hast, ich wäre nicht darauf gekommen…
    Übrigens ganz herzlichen Dank für deine Ostergrüße, diese haben uns unglaublich gefreut, besonders das darin enthaltene Bild – und wenn ich mir diese und die die hier gezeigten sowie dein Video ansehe – es ist als wären wir bei euch!!

    Ach ja, was war das so wunderschön….

    Ich wünsche dir ein „beLämmertes“ Wochenende,
    Steffen

  20. In letzter Zeit habe ich diese Wörter viel zu oft verwendet, allein, kann man es mir verdenken?

    Ja, die putzigen Racker vermissen Euch und lassen herzliche Grüße ausrichten, wenngleich der schwarze Nachkömmling Euch noch nicht persönlich kennt. 😉

    Das Wochenende begann sehr belämmert – ich berichte gleich darüber.

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