Den Weg gehen – XII. 2011. Eine Dekade Täglichlaufen.

Der eine Tag. Nun ist der eine Tag seit gut zwei Wochen in das gefürchtete wie gelobte Land der Vergänglichkeit eingetreten. Für immer und immer. Noch viel rasanter als ich jemals dachte. Und so setzt sich das omnipotente Agieren des Raubtieres Zeit fort. Erbarmungslos. Meinen Dank an die Kommentatoren und an all jene, die meine unbändige Freude mit zahlreichen Mails, Grußkarten, per Telefon und in persona mit mir teilten und Anteil an meinem einmaligen Jubiläum nahmen. Nur geteilte Freuden vervielfältigen sich und ihr ward – in welcher Form auch immer – dabei. Es war mir eine Ehre. Der eine Tag, der 18.03.2011 war eine elementare Zäsur in meinem Leben, ein Moment von einer derart gewichtigen Bedeutung, was ich so nur einmal im Leben erfahren durfte. Das wird sich nicht wiederholen. Aber zu einem wahrhaft unvergeßlichen Ereignis wurde es erst durch die Begleitung von Melanie & Steffen und Marco. Eine Konstellation der tiefen Verbundenheit in meinem Dasein – nur einmal im Leben. Einzigartig. In meiner Erinnerung lebt dieser Tag weiter.

Mit stolzer Zufriedenheit blicke ich zurück und reise gelassen in die Zukunft. Ich gehe meinen unangepaßten Weg des gelebten Täglichlaufens beharrlich weiter und die Erkenntnis sowie das Wissen über die vergangenen zehn Jahre als Täglichläufer sorgen für eine zutiefst entspannte Wahrnehmung. Es handelt sich schlichtweg um ein grandioses Gefühl. Das ist unbeschreiblich. Allein, welcher Läufer könnte mich verstehen? So setzt sich mein Weg fort, das Lied des Täglichlaufens. Ich singe es auch zukünftig – bis ich dereinst die letzte Strophe endgültig vortragen werde.

Da nur mein Jubiläum von einer Dekade Täglichlaufen von wahrer Bedeutung war, beschränke ich mich in diesem Rückblick auf das einmalige Ereignis. Erwähnenswert sind natürlich meine geliebten Schafe, die erneut Nachwuchs auf die Welt brachten, worüber ich mich eminent freue. Und nicht zu vernachlässigen, mein letzter schwerer Sturz, der doch relativ unangenehm war. Ich mußte unmittelbar danach eine Pause einlegen, weil ich nicht aufrecht stehen konnte und mir schwindlig respektive schwarz vor Augen wurde – in Kombination mit Unwohlsein. Nach einigen Minuten normalisierte sich mein Befinden jedoch wieder. Auch das ist Täglichlaufen – erlebte Widrigkeiten, die den Wert der Konzeption definieren – und den Stolz.

Aktuell beobachte ich meine Kilometerkonzentration im Hintergrund mit Widerwillen. Diese törichte Kilometerzählerei habe ich nie geschätzt, was mich nicht davon abhielt es zu tun. Sie ist so widersprüchlich wie mein Täglichlaufen selbst. Bei aller an den Tag gelegter Ignoranz interessieren mich die absolvierten Jahreskilometer freilich dennoch. Ein Pseudodilemma. Ab sofort lasse ich den Kilometervergleich in Relation zum Vorjahr außen vor; der nächste Schritt manifestiert sich entweder in der kompletten Abkehr der Veröffentlichung meiner gelaufenen Kilometer oder aber in der Einstellung des monatlichen Rückblickes. Ich gestehe, ich bin diesbezüglich noch etwas unschlüssig. Denn mein tägliches Genußlaufen in die Zufriedenheit läßt sich nicht mit Kilometern beschreiben. Eine Thematik, die weitere Aufmerksamkeit verdient. – – –

Heute. Rückweg, Damm. Urplötzlich vernahm ich in der Ferne ein lautes Getöse, ein Schreien. In noch nie gehörter Intensität. Ich spähte in jene Richtung und wie aus dem nichts heraus verdunkelte sich die leere Weite am Horizont und es wurde schwarz. Partielle Finsternis. Die Graugänse, als Verursacher dieses wunderbaren Spektakels – flogen direkt in meine Richtung. Ich unterbrach selbstredend meinen Lauf und starrte gen Himmel, denn geschätzte 300-500 Wildgänse in dieser geballten Konzentration wie Nähe war ein Novum für mich. Sie flogen kreuz und quer durcheinander, nicht in ihren charakteristischen V-Formationen. Sodann bildete der Schwarm eine Art lebenden Tornado, äquivalent einer Spirale vollzogen die ersten Gänse ihren Landeanflug. Der Wirbelwind sog immer mehr Graugänse auf, um sie schlußendlich behutsam dem Boden preiszugeben. Und es kamen mehr und mehr Nachzügler hinterdrein. Hernach war die Mittelwiese zu einer – nach meiner Betrachtung – riesigen Kolonie von Graugänsen geworden, die lauthals schnatterten. Was für ein imposantes Schauspiel! Eine phantastische Strophe in meinem Lied vom Täglichlaufen. Ich singe es auch in der Zukunft. Mit leidenschaftlicher Hingabe.

19.02.2011 14 KM – leichter Schneefall
20.02.2011 14 KM – Radfahrer überholt
21.02.2011 14 KM
22.02.2011 14 KM
23.02.2011 14 KM – Schafe gestreichelt, Eislauf
24.02.2011 15 KM – Eislauf
25.02.2011 14 KM – Eislauf, Eichhörnchen beobachtet
26.02.2011 15 KM – Eislauf
27.02.2011 15 KM – Eislauf, Eichhörnchen beobachtet
28.02.2011 16 KM – Eislauf, mehrere Gespräch geführt
01.03.2011 16 KM – herrlicher Sonnenlauf
02.03.2011 14 KM – Gespräch mit Grußfreund, Rückgang Hochwasser
03.03.2011 14 KM
04.03.2011 14 KM – zwei Rehe aus der Nähe beobachtet
05.03.2011 14 KM – Schafnachwuchs – so goldig!
06.03.2011 13 KM – Schafpause
07.03.2011 14 KM – Schafpause
08.03.2011 16 KM – Schafpause, schwerer Sturz
09.03.2011 15 KM – schmerzhafter Lauf
10.03.2011 14 KM
11.03.2011 15 KM
12.03.2011 10 KM – Trauriges Erlebnis mit einem Reh
13.03.2011 14 KM
14.03.2011 14 KM – Regenlauf
15.03.2011 15 KM
16.03.2011 12 KM
17.03.2011 14 KM – Regen- und Erkundungslauf
18.03.2011 05 KM – 10 Jahre Täglichlaufen – eine DEKADE
18.03.2011 18 KM – Jubiläumslauf mit Melanie & Steffen und Marco
Jahres-KM bis 18.03.2011: 1100 KM
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29 Antworten to “Den Weg gehen – XII. 2011. Eine Dekade Täglichlaufen.”

  1. Hallo Marcus,
    schön wieder hier von Dir und Deinen Lauferlebnissen zu lesen. Ich habe sie schon fast vermisst. Aber klar, das 10-jährige Täglichlaufjubiläum musste ausgiebig genossen werden. Wer schafft so etwas schon. Es ist tatsächlich grandios.
    Dein Sturz muss aber wirklich sehr arg gewesen sein. Bist Du mit dem Kopf irgendwo auf- oder gegengeschlagen? Offensichtlich ist mittlerweile alles längst wieder verheilt. Ja, auch das gehört zum Täglichlaufen dazu.
    Über die neuen Schafbabys würde ich mich wohl auch sehr freuen.
    Aber auch über das grandiose Erlebnissen mit den vielen Graugänsen. Das kann ich mir sehr gut vorstellen, was das für ein Geschnatter war. Zu gerne wäre ich dabei gewesen.
    Auch wenn die gelaufenen km nicht von der Anzahl so bedeutend sind. So würde es mich doch interessieren, wieviele nun in den 10 Jahren zusammengekommen sind. Es reicht doch bestimmt für eine Erdumrundung, oder?
    Liebe Grüße
    Kornelia

  2. Ich wollte den Artikel erst zehn Wochen stehen lassen, allerdings habe ich mich dann doch anders entschieden. 😉

    Der Sturz war in der Tat höchst unangenehm, Platz zwei auf meiner Sturz-Rangliste. Nein, mein Kopf schlug nirgends gegen, aber wenn man mit 14/15 KM/h plötzlich wie ein nasser Sack zu Boden geschickt wird, macht sich das eben drastisch bemerkbar. Wobei der Sturz in dieser Intensität eine Ausnahme war. Mittlerweile ist alles wieder verheilt, manche Wunden lassen sich nur noch erahnen.

    Graugänse sind hier nicht ungewöhnlich, im Gegenteil – aber so viele zur gleichen Zeit und dann noch in der Tornado-Formation – das war unbeschreiblich schön. Erneut ein Moment, wo ich alles für eine Kamera gegeben hätte. Wahrscheinlich ist es bei Dir ähnlich derzeit. Und ich hoffe, sie werden bei Dir in Ruhe gelassen – im letzten Jahr sah es diesbezüglich sehr bedrohlich aus. Und in diesem Jahr?

    Um einen genauen Wert anzugeben, müßte ich die Kilometer der einzelnen Läufe in den Anfangsjahren nochmals berechnen, was nicht so ohne weiteres möglich ist. Aber Du hast Recht, es tendiert in die Richtung einer Erdumrundung.

  3. Wie schnell die Zeit doch vergeht. Viele Tage sind seit deinem Jubiläum vergangen. Unfassbar.

    Schade wäre es schon, würdest du einen Rückblick einstellen. Ob mit oder ohne KM – mir ists egal *g*.

    Die neuen lütten Schafis sind herzig! Einfach zum Knuddeln. Jetzt gehts uns beiden so. Das freut mich ganz besonders. Danke für das Bild bzw. die Bilder ;). Ich kann mich daran gar nicht satt sehen. Papa meinte heute, ich soll mir doch endlich eins mitnehmen *gg*. Wenn das so einfach wäre.

    Die Begegnung mit den Gänsen ist ja herrlich. Ein Schauspiel, das wohl ihresgleichen sucht. Hier gibts maximal Enten, aber das macht auch immer Spaß.

    Ich wünsche dir noch ganz viele Läuferjahre, egal ob 10 oder weniger.

  4. Freitag sind es bereits zwei Wochen, das ist schon verrückt. Und bisher hält der Spaß an, also mein Täglichlaufen. 🙂

    Du bist für eine Fortsetzung dieser Reihe – ich halte das fest.

    Ja, die kleinen Putzels sind einfach nur liebenswert. Nur schade, daß ich nicht verstehe, was sie mir so erzählen, da nützen mir meine Ehrenschaf- und Schafrettungsmedaille leider auch nichts. Eines mitnehmen? Eine schöne Idee, nur – welches? Am besten alle. 😉

    Korrekt, das Schauspiel war einzigartig. Noch nie sah ich so viele und dann als Wirbelsturm formiert, das war großartig. Enten leben hier auch viele, die „Donalds“ meckern immer gehörig.

    Vielen Dank, meine liebe Brigitte. Ich lasse mich überraschen.

  5. Oft hab ich das Gefühl, die Zeit rennt mir/uns einfach zu schnell davon. Im Moment überhaupt.

    Wenn ich bloß genügend Platz hätte, dann wären hier schon lange lebende Rasenmäher stationiert, das kannst mir glauben *lach*. Schön wärs!

    Hoffentlich hast noch ein paar mehr Begegnungen mit den Gänsen, oder auch mit Enten, oder oder oder 😀

  6. Wie wahr. Zumal unsere Zeit per se sehr knapp bemessen ist. Unser temporäres Gastspiel auf diesem schönen Planeten ist nicht einmal ein Wimpernschlag im Nichts. Vielleicht sollten wir die Zeit gut nutzen?

    *lacht* 😀 Das kann ich mir vorstellen. Gleichwohl bedeutet das auch viel Verantwortung. Aber das wäre es wert.

    Graugänse, Enten und Raubvögel sehe ich täglich. Derzeit dominiert Familie Eichelhäher. Fasane hingegen, vermisse ich. Die sind wohl ausgewandert.

  7. Schön, wieder von Dir zu lesen – ich hab es seit Deinem Jubiläum vor zwei Wochen leider noch nicht zu einem neuen Blogbeitrag geschafft… Irgendwie gab es aber auch nichts interessantes zu berichten. Und dann schweig ich lieber. Und nehme mir die Zeit fürs Laufen:

    Irgendwie scheinst Du mich angesteckt zu haben. wenn ich morgen wieder meine Runde drehe, kann ich auch auf ein kleines Jubiläum feiern. Denn dann bin ich auch eine Dekade gelaufen. Allerdinds beschränkt sich meine Dekade nur auf 10 Tage. Aber immerhin… 🙂 Für mch ein Rekord. Ungewollt, aber auf jeden Fall von Dir inspiriert! Dankeschön!

  8. Die knapp bemessene Zeit in das Laufen zu investieren, ist in jedem Fall sinnvoll. Wobei ich theoretisch zum Täglichblogger mutieren könnte. Irgendwelche interessanten Begebenheiten erlebe ich täglich und jene, die scheinbar uninteressant sind, sind gerade die für mich bedeutenden Dinge des Lebens.

    Du weißt ja, ich würde Täglichlaufen nie empfehlen, aber wenn Du das nun praktizierst, finde ich das großartig. Und ganz ehrlich, da beneide ich Dich sogar. Auch wenn Du das ungewollt ausübst, so ist es Dir bewußt; entsprechend sind Dir Deine Gedanken und Gefühle diesbezüglich bewußt. Was ich an meinem zehnten Tag einst dachte, werde ich nie mehr erfahren. So bist Du klar im Vorteil. 🙂

    Ergo erlebst Du doch interessante Erfahrungen. Viel Spaß und Freude weiterhin. Ich bin gespannt, wohin Dich Dein Weg führt.

  9. Einen wunderschönen guten Morgen Marcus.
    Das du diesen Tag in lebhafter Erinnerung behalten wirst ist für mich ohne jeglichen Zweifel. Begegnungen mit besonderen Menschen ist eben auch was tolles und das an einem solchen Tag zählt dann eben auch zu den „Einmaligkeiten“( hmmm… wieder ein neues Wort erfunden… juhuuu 😀 )
    Das die kleinen Pulloverschweine wie ich sie ja liebevoll nenne wieder Nachwuchs haben ist toll. will ich sehen. Und zwar nicht nur auf den Bildern!
    Was deine Kilometerzählerei angeht kann ich gut verstehen, dass du dich hin und her gerissen fühlst. Es ist ja auch nicht gerade wenig was da zusammen kommt. Aber ich persönlich habe damit aufgehört. Erstens schätze ich die Kilometer die ich laufe nur noch, weil es mir zu unangenehm ist immer diesen doofen Sensor am Fuß zu haben, und zweitens intressiert mich nur noch was ich in etwa in einer Woche gelaufen bin. Aber da ich vollkommen andere Hintergründe als du habe ist das auch reine Nebensache und nur eine Randnotiz.
    Nun möchte ich noch mal konkret werden was unseren geplanten gemeinsamen Lauf angeht. Mein Vorschlag ist an dieser Stelle Donnerstag den 7. Aprill zu nehmen. Das ist der einzige Tag an dem ich Abends Zeit habe und der in recht naher Zukunft liegt.
    Bin mal gespannt ob du Zeit hast. Fals nicht werde ich ruhig aber beharlich die kommenden wochen ins Auge fassen.
    Liebe Grüße
    Marcel 😀

  10. Auch Dir einen herrlichen Morgen, genieße die dunkle Wärme.

    Der Tag war schlichtweg einzigartig. Wie mehrfach gesagt, das Jubiläum war nur ein Aspekt, die Vollziehung des Paktes mit besonderen Menschen war der wahrhaft unvergeßliche Moment.

    Pulloverschweine. *Lacht* 😀 Ich nenne sie Pelz- oder Wollkugeln. Wie auch immer, diese Putzels muß man einfach lieben. Nur schade, daß ich mich nicht mit ihnen unterhalten kann. Da muß ich noch üben.

    Kilometer zählen, ist im Prinzip komplett unsinnig und hat auch nichts mit Täglichlaufen zu tun. So wie ich es verstehe und lebe. Bisher habe ich das auch nur nebenbei gemacht und früher gar nicht. Aber in den letzten Jahren interessiere ich mich dann doch wiederum für die gelaufenen Jahreskilometer. Das ist durchaus ein Zwiespalt. Vielleicht lasse ich sie zukünftig im Rückblick weg oder aber den Rückblick selbst. Schaun mer ma.

    Ob ich in einer Woche Zeit habe, kann ich heute noch nicht sagen. Das weiß ich meistens zwei, drei Tage vorher. Wir sollten das auch per Mail besprechen, sonst werden uns nicht nur 150 Wildschweine begleiten, sondern auch 450 Läufer. 😯 😉

  11. RunningOtto Says:

    Hey Marcus, endlich geht’s hier weiter! Hab schon drauf gewartet. Fast dachte ich…….. Scherz! Bevor du mit streaken aufhörst friert die Hölle zu. :mrgreen:

    Geile Fotos! Die Erinnerungstafel sieht cool aus. Passt perfekt zu deiner irren Leistung! Wenn du in Zukunft auf Stürze verzichtest werdens nochmal 10 Jahre. (gut für uns Leser) Go on!

    Die KM´s sind super wie ich finde. Immer wieder beeindruckend deine Laufumfänge nachzulesen. Ich bin für eine Fortsetzung!

    Keep on STREAKrunning

    MfG

  12. Erst wollte ich zehn Wochen innehalten, aber dann habe ich mich anders entschieden. Keine Sorge, derzeit läuft alles mehr als entspannt und ich kann keinen Grund erkennen, warum ich aufhören sollte. In meiner BW Einheit hieß es einst, „Panzergrenadiere sterben nicht. Sie fahren zur Hölle und formieren sich neu.“ – auf Täglichläufer trifft das wohl nicht zu. 😉

    Die Umfänge sind weniger beeindruckend als vielmehr Natürlichkeit. Aber dies ist wohl relativ. Du votierst also ebenfalls für eine Fortsetzung – das ist notiert.

  13. Von mir aus kannst Du weiterhin Deine Kilometerzahlen veröffentlichen. Da kann ich dann immer bewundern, das es da jemanden gibt der über 10 Jahre täglich läuft und dabei so viele oder sogar mehr Kilometer schafft wie ich mit dem Rad. 8)
    Ich schaue mir gerne Deine Monatsrückblicke an, wobei die Zahlen nur einer von vielen Gründen sind.

  14. Vielen Dank für Deine Meinung, Bernd. Ob ich den Rückblick weiterhin fortführe, beschäftigt mich schon eine Weile. Du bist also auch dafür – das ist notiert.

    Deine Fahrradjahreskilometer sind doch sicherlich sehr hoch. Da wage ich es nicht im Ansatz von meinen zu reden. Wahrscheinlich erreiche ich nicht einmal 500 Kilometer auf dem Rad. 😉 Aber derlei sollte man per se nicht vergleichen.

  15. Lieber Marcus,
    schön, wieder was von dir zu lesen! Es gibt doch soviel zu berichten – aber die Schafbabies stehen da bei mir immer ganz oben auf meiner Wunschliste. Die sind ja sooooooooooooooooooooo süß! Einfach zum Knuddeln!
    Ich würde mich auch sehr freuen, wenn du deinen Jahresrückblick weiterführst. Ob mit oder ohne Kilometer ist doch egal. Das, was du erlebst, siehst, fühlst ist doch viel interessanter. Und dein Rückblick zeigt doch immer wieder, wie abwechslungsreich und vielfältig tägliches Laufen ist. Irgendwie erlebt man immer wieder was Neues, Schönes. Ich bin heute einem Häschen begegnet. Das war soo süß und hat mich ziemlich nah rankommen lassen, bevor es weggehoppelt ist. Einfach goldig!
    Dein Erlebnis mit den Graugänsen war bestimmt auch einmalig schön.
    Ich wünsche dir ein tolles Wochenende!
    Viele liebe Grüße
    Petra

  16. Im Prinzip könnte ich täglich neue Beiträge schreiben, liebe Petra. Vor allem jetzt im Frühling. Die natürliche Welt ist einfach phantastisch. Was meinst Du, wie goldig die Racker in der Realität aussehen!? Wenn sie 20 cm vor einen stehen und Dich neugierig mit ihren herzigen Gesichtern angucken. Und da soll man nun vorbei laufen? *lacht* Unmöglich! 🙂

    Ich trage Dich ebenfalls auf die Pro-Rückblick-Liste ein. Ja, Du hast Recht, an mangelnder Abwechslung kann ich mich nicht beklagen. Dein Häschen war ein Laufhöhepunkt, gell? Ich habe hier schon länger keine gesehen, wobei das auch an den Laufzeiten liegt. Allerdings, gestern sah ich zum zweiten Mal überhaupt – einen Nerz. Und zwar nicht aus der Ferne, sondern in ca. zwei, drei Metern. Zudem ist das putzige wie schwarze Kerlchen nicht geflüchtet, sondern hat mich neugierig beobachtet. Und ich ihn. Meine Begeisterung hält jetzt noch an. Als wir uns beäugten, dachte ich – genau deswegen laufe ich täglich. Das ist es. 🙂

    Momentan erschlägt die Natur mit ihrer Schönheit den aufmerksamen Betrachter förmlich. Bloß gut, daß ich das täglich beobachten darf.

    Auch Dir ein herrliches Wochenende mit wunderbaren Läufen.

  17. Schön lieber Marcus wieder Deine Zusammenfassung zu lesen. Die Schafe sind besonders putzig. Ein schönes Bild. Kilometerzählen mag vielleicht töricht sein, wenn man das Täglichlaufen so intensiv lebst wie Du es tust. Ich stoppe sogar noch die Zeit dazu. Am Ende hörst Du auf die Lauftage zu zählen? Die zählen dann Deine Leser für Dich, solange Du noch davon berichtest.

    !Alles Gute und schon jetzt ein schönes Wochenende

  18. Die Schafe bilden den ersten Höhepunkt meiner Laufstrecke; nur selten laufe ich ohne Pause an ihnen vorbei. Morgen werde ich mich einmal mehr mit Karotten bewaffnen.

    Die Lauftage zählte ich nur kurzzeitig und das schon lange nicht mehr, sie sind noch unbedeutender als die Distanz. Ich zähle primär die Jahre und sekundär die Monate.

    Auch Dir, lieber Dietmar, wünsche ich ein grandioses Wochenende im Frühling.

  19. So ganz ohne Statistik könnte ich nicht.
    Aber ich könnte auch nicht täglich Laufen. Jedenfalls habe ich bis heute noch keinen Bezug dazu.
    Aber wer weiß schon im voraus wohin sich so ein Läuferleben entwickelt! 😉

  20. Wenn ich nicht schon täglich laufen würde, so würde ich auch nicht täglich laufen. 😉

    Im Ernst, es ist mein Weg und ich liebe es von Herzen. 🙂

  21. Das nächste erwähnenswerte Jubiläum kenne ich auch schon, 11 Jahre und 11 Tage!!!!
    Rate mal, wann das ist?

  22. Das wäre Ende März 2012. Du meinst sicher 11 Jahre, 11 Monate, 11 Tage, gell? 😉

  23. […] Ausdrucksmöglichkeiten für die interessantesten Momente verantwortlich. Die eindrucksvolle Demonstration des Graugans-Geschwaders in der Formation eines Wirbelsturms werde ich nie vergessen, so nachhaltig […]

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