Abschied eines Sommers

In dieser Zeit. Ein willkürlich bestimmtes Jahr im Raum. Dieses Universum. Irgendeine ferne Galaxie am Rande desselben. Unser Sonnensystem. Ein unscheinbarer Planet. Von einer unterentwickelten Spezies als „Erde“ bezeichnet. Nordhalbkugel. Europa. Ein Land, seit einiger Zeit als Deutschland bekannt. Erneute Präzisierung. Das Land Brandenburg. Irgendein Waldgebiet. – – –

Ein unbedeutendes Individuum aus einer Subgattung der – temporär dominierenden – Primaten, seines Zeichens ein Täglichläufer absolviert seinen friedlichen Lauf in der von ihm so geliebten Natur. Der blaue Himmel scheint zu lächeln, nur wenige Wolken ziehen am Horizont entlang, sie bilden nur einen Hauch am Firmament. Strahlender Sonnenschein wird von zarten Wellen des Sees reflektiert, ein unaufhörliches Blitzen erobert die Welt. Die letzten Tage des Sommers; der Herbst ist schon da und der Winter folgt demnächst. Schneller als wir uns vorstellen können – und wollen. Ein leiser Wind bei angenehmen 16 °C wird zu meinem treuen Begleiter.

Als ich ein Grundstück unmittelbar in der Nähe des Waldes passiere, erspähe ich zwei Damen, die sich angeregt unterhalten. Sie erkennen mich und einmal mehr dringen die Worte: „…läuft jeden Tag! Jeden Tag, jeden Tag!“ an mein Ohr. Doch was wissen sie schon? Sie und auch jene, die mein Täglichlaufen näher kennen. Freilich, sie beobachten mich seit Jahren und gleichwohl wissen sie nichts. Wie auch. Die Natürlichkeit des Täglichlaufens wird von unserer faulen und verweichlichten Gesellschaft negiert. Man kann es sich nicht vorstellen. Wer kann schon nachvollziehen, was es bedeutet jeden Tag zu laufen – bei Regen, im Schnee, durch Sturmböen, bei Gewitter und Glatteis – und dann stets in kurzer Bekleidung im Kontext der Abhärtung. Nachts im finsteren Forst, während die Sonne auf- oder untergeht, bei kalten Minusgraden und bei unerträglicher Hitze. Tag für Tag, Jahr für Jahr – mit über 4000 gelaufenen Kilometern (in den letzten Jahren) pro Jahr. Seit bald 11 Jahren. Niemand kann mich verstehen.

Mein Halbjahresjubiläum folgt in wenigen Tagen – Neun Jahre und sechs Monate – und so steht mein Täglichlaufen im gedanklichen Mittelpunkt meines Denkens. Ein würdiger Beitrag diesbezüglich wird folgen. Jetzt sei nur angemerkt, daß diese Entwicklung, die ich durchgemacht habe – mich selbst immer noch erstaunt. Ich wollte nie ein Täglichläufer werden. Wie könnte man das auch bewußt wollen? Ich bin es geworden, ja, einfach so. Eine bewußte Entscheidungsfindung hätte die später entstehende Disziplin wie Selbstdisziplin nur konterkariert und somit auch die Langfristigkeit und die Tendenz einer Art Lebenseinstellung, was ich freilich vorher nicht wußte. Wie dem auch sei, das Leben hat Recht.

Ich laufe auf dem einsamen Damm und beobachte drei Rehe, die ebenfalls täglich die große Wiese frequentieren. Wie immer lassen sie mich nicht aus den Augen und wenn der Abstand groß genug ist, konzentrieren sie sich wieder auf ihren Speiseplan. Und ich hänge meinen Gedanken über das Täglichlaufen nach, über den Sinn wie Unsinn, über Widrigkeiten und Herausforderungen, über lustige Erlebnisse und traurige Ereignisse, gefährliche Situationen und Angriffe, über Menschen, die kamen und gingen – die großen Anteil an mir zeigten oder mich ignorierten. Letztendlich muß ich lächeln. Wie die Ritterspornblüten auf den Bildern die Vergänglichkeit des Daseins symbolisieren, vergehen der Sommer, meine Täglichläuferphilosophie, ich selbst und das Leben. Doch eine Erkenntnis bleibt, in diesem Wimpernschlag im Nichts bin ich nur eines, Staub im Wind – und nichts ist wirklich wichtig, nur das jetzt, dieser eine Moment im Fluß der Zeit – ja, nur der ist von Bedeutung.


Was ist unser Tun auf Erden?
An die Welt geboren werden:
Sprach- und ganglos in der Wiegen
Sonder eigne Hilfe liegen:
Kriechen, Laufen, Stehen, Sitzen,
Hungern, Dürsten, Frieren, Schwitzen:
Eitle Müh und Arbeit tragen:
Sich mit vielen Sorgen plagen:
Stets in Todsgefahren schweben:
Und zu letzt den Geist aufgeben:
Wiedrum Staub‘ und Asche werden,
Das ist unser Tun auf Erden.

(Johann Grob – 1643-1697)

34 Antworten zu “Abschied eines Sommers”

  1. Lieber Marcus,
    ich spürte mit jeder Zeile, wie du das tägliche Laufen verinnerlicht hast, das es ein Teil von dir selbst ist. Du brauchst keine Disziplin, um loszulaufen! Ich glaube, das ist es, was Täglich Laufen ausmacht.
    Bleib gesund, lieber Marcus und genieße auch weiterhin jeden deiner Läufe!
    Viele liebe Grüße
    Petra

    • Running Otto Says:

      Ich schätze, Disziplin braucht er schon lange nicht mehr.

      Keep on running!

      MfG

      • Ich pflichte Dir bei. Wenn das auch anmaßend klingt, so ist Disziplin dafür nicht mehr nötig. Es tendiert eben in Richtung einer Art Lebenseinstellung. Tendiert, wohlgemerkt! Es ist keine. Denn es existieren unendlich viele Dinge, die weitaus wichtiger sind – als Täglichlaufen.

  2. Vielen Dank, liebe Petra, möge die Gesundheit mit Vehemenz herrschen!

    Nach der langen Zeit ist das Täglichlaufen sehr intensiv mit mir verwoben, mit meinem Inneren. Das ist höchst positiv wie gleichsam negativ; schließlich ist nichts ewig. Doch daran denke ich heute nicht. Ich freue mich einfach auf den morgigen Lauf. Morgen sage ich das gleiche. 🙂

  3. Running Otto Says:

    Hey Marcus, erst dein 200. raining-running-lauf und in ein paar Tagen dein 9 ½ jähriges. Bei dir stehen die Jubiläen Schlange. ^^

    Deine Entwicklung ist garantiert einzigartig und ich unterschreibe deine Worte, dass das niemand weiter verstehen kann. Ich denke, um dich zu verstehen, muss man die gleichen Erlebnisse gemacht haben. Auch von der Disziplin her. Andere können nur spekulieren.

    Um deine wunderbaren tiefsinnigen Texte zu verstehen, muss man zum Glück kein Streakrunner sein. 😉 Thx dafür. Selbst bei diesem Post, wo es ums (innerliche?) Streaken geht, verleihst du dem Thema eine Tiefe, die das Leben betrifft.

    Keep on running! MfG

  4. Aus 200 Regenläufen wurden mittlerweile 202. Und Jubiläen gäbe es in der Tat genug, beispielsweise 13 Jahre als Läufer überhaupt. Seit diesem Sommer.

    Ja, korrekt. Ich habe derlei einst in einem eigenen Beitrag formuliert. Wahres Verstehen setzt die gleichen Erfahrungen, Erlebnisse, Ereignisse, Siege und Niederlagen voraus – das stete Ringen mit sich selbst und das Meistern der Herausforderungen und auch das Verkraften von Mißerfolgen und Rückschlägen.

    Nun, das Leben IST. Ergo betrifft alles und nichts das Leben. „Innerliches Täglichlaufen“ ist gut gewählt – danke. Das trifft es durchaus; zu Erkenntnissen gelangen, die nur innerlich aus sich selbst heraus betrachtet werden können. Das tangiert bereits einen philosophischen Rahmen. 😉

  5. Lieber Marcus,
    was mich an deinem Täglichlaufen noch mehr fasziniert als die Tatsache, das du bei Wind und Wetter, Hitze und Kälte unterwegs bist, wie man das trotz so manchem Wehwehchen und so mancher Krankheit bewerkstelligen kann! Dies fasziniert mich ungemein, gut, es hat was mit Wille usw. zu tun, aber trotzdem, ich bin ob deiner unglaublichen Leistung mehr wie begeistert.

    Der Tag wird kommen, der Tag des 10-Jährigen, und ich freue mich schon sehr darauf.
    Wobei – erst einmal freue ich mich auf Berlin, wobei der dortige Marathon selbst dank dir gewaltig in den Hintergrund gerückt ist!

  6. Ja, Du hast Recht, der Geist entscheidet. Wie Cato so trefflich formulierte: „Tu, si animo regeris, rex es, si corpore servus.” In Deutsch: “Wenn du dich vom Geist regieren läßt, bist du ein König, wenn du dich vom Körper regieren läßt, ein Sklave.“ Ich bemühe mich ein wenig, danach zu handeln. Aber was nützt das größte Bemühen, wenn der Körper nicht mitspielt? Diesbezüglich hatte ich immer großes Glück und an den Tagen, wo ich es nicht hatte – siehe „mein Weg“ – habe ich einiges riskiert, was bisher gut ging. Dennoch, irgendwann endet es. Möge der Tag in weite Ferne liegen. Aber das kann sehr schnell gehen.

    Beispiel: Am Samstag lief ich meine übliche Strecke und als ich knapp 20 Minuten später erneut einen bestimmten Punkt erreichte, lag genau an diesem Ort ein großer Ast, ca. vier Meter lang und mit einem durchschlagenden Durchmesser. Soll heißen, wenn der Zeitpunkt ungünstig gewesen wäre, so hätte sich der Ast für mich als nicht sehr positiv gezeigt. Mit manchen Gefahren rechnet man nicht. Aber so ist das Leben.

    Ach, der Marathon ist doch der Hauptgrund, lieber Steffen! Aber ich freue mich sehr auf „Runningfreaks treffen Täglichläufer“. 🙂

    • Nein Marcus, da irrst du gewaltig. Der Marathon war es einmal, doch dich endlich einmal zu treffen ist definitiv das größere Ereignis an diesem Wochenende!

      Ja, das Glück muss einen schon auf seinen Wegen begleiten, das ist schon klar. Und das mit Körper und Geist ist auch irgendwo klar, wobei ich das eher in einer gesunden Kombination sehe – Geist regieren = König ist in Ordnung, doch Körper Regieren = Sklave sehe ich nicht ganz so extrem. Für mich ist es die gesunde Kombination, denn oftmals irrt der Körper nicht und nicht selten sollte man seine Signale zu verstehen wissen. Doch in einem gebe ich dir recht, man sollte nicht immer auf ihn hören…
      Wo kämen wir denn da auch hin, da hätte ich wahrscheinlich keinen meiner 100er gefinisht ;-).

      Nein, der Geist sollte stets die Überhand haben, aber trotzdem die Sprache des Körpers verstehen, ich denke da wird für mich ein Schuh draus.

      Aber wie dem auch sei – wie du genau dies nun fast schon 10 Jahre hin bekommst, es ist und bleibt für mich einfach unvorstellbar.
      Mal im Ernst, was ist da ein 100er, ein 24 h-Lauf oder sonst etwas? Da reißt man sich mal ein paar Stunden zusammen, erträgt den einen oder anderen Schmerz und gut ist es, aber 10 Jahre TÄGLICH auf der Piste zu sein, eine unvorstellbare Leistung.
      Das ist für mich so wie 1000 Km am Stück zu laufen…oder noch weiter, eben auch unvorstellbar.

      • Na, so extrem sehe ich das auch nicht. Ich bin ein Verfechter der Ausgewogenheit; alles, was man übertreibt, wandelt sich in Traurigkeit und verkehrt sich in das Gegenteil. Soll heißen, sich nur dem Geist unterordnen und den Körper komplett negieren, funktioniert natürlich auch nicht. Das gesunde Mittelmaß zählt wirklich und wenn man das mehrheitlich lebt, kann man auch mal Ausschläge, in welche Richtung auch immer – gut respektive besser verkraften. Und auf meinen Körper zu hören – das habe ich in den vergangenen Jahren recht gut gelernt.

        Deinen letzten Absatz finde ich aus meiner Sicht „witzig“ – da ich das auch so sehe, nur umgedreht auf Deine Person bezogen. Für mich sind 100 KM Läufe und 24 h Läufe etc. einfach unvorstellbar, zumindest für mich. Das sind Leistungen von Euch, die meinen tiefen Respekt haben. An anderer Stelle schrieb ich eben: „…im Nachhinein wirkt mein Täglichlaufen vielleicht gewaltig; aber das hat sich aus vielen kleinen Teilchen ergeben, jedes für sich total unbedeutend und gar nicht interessant – die Zeit addiert es vielleicht zu einer Besonderheit, wobei ich lieber von Natürlichkeit spreche.“

        Dazu kommt, ich weiß definitiv, das ich diese Leistung in meinem Leben NIE wieder erreichen werde – entsprechend werde ich das weiter praktizieren, solange ich kann.

        • Dann lass es mich etwas anders formulieren:“aber das hat sich aus vielen kleinen Teilchen ergeben“ – ja genau! ABER, wenn jeder unserer am Stück gelaufenen Kilometer einem Deiner Läufe entspricht, dann wäre eine vergleichbare Laufleistung von uns 3650 Km am Stück!
          Marcus, und das ist kein Witz, ich bin überzeugt davon, das auch du SOFORT 100 Km am Stück bewältigen könntest. Und das wahrscheinlich auch noch in einer wirklich guten Zeit. Ich würde wirklich Wetten darauf abschließen. Wer in der Lage ist, den Willen zu 10 Jahren Täglichlaufen aufzubringen, eine Wochenkilometerleistung von etwa 90 Km vorzuweisen hat, der würde auch das schaffen, 100 %ig! Du hättest wahrscheinlich Schmerzen, müsstest die eine oder andere Gehpause machen, aber du würdest es schaffen. Das ist meine ganz feste Überzeugung!

          Nein, aber 10 Jahre täglich zulaufen, das ist definitiv etwas ganz anderes.

          • Ja, mag sein, aber diese beiden Stile kann man nicht vergleichen. Klar, wir laufen, aber doch in einer sehr unterschiedlichen Art und Weise. Beides Obst, aber verschiedene (leckere) Früchte. 😉

            Da überschätzt Du mich! Ich kenne mich und meinen Körper sehr genau, aber 100 KM würde ich definitiv nicht schaffen. In diesem Jahr habe ich gerade mal einen einzigen Lauf über 20 KM absolviert und wenn der auch problemlos und nicht zu spüren war (wie auch) – so bin ich für diese Distanzen nicht trainiert. Außerdem gibt es Menschen, die sind dafür geboren, ich bin es nicht.

          • Glaube ich auch und würde jede wetter halten.

  7. Lieber Marcus,

    ein sehr schöner Artikel, gefällt mir wirklich sehr gut. So wie Du tagtäglich schon seit so vielen Jahren läufst, das ist schon einzigartig. Es macht eben jeder so sein Ding. Deins gefällt mir besonders gut und vor allem die Art und Weise, wie Du es hier immer wieder beschreibst.
    Ich wünsche Dir noch unendliche viele tägliche Läufe bei bester Gesundheit und ohne unangenehme Zwischenfälle.
    Genieße Dein Leben und vor allem Deine täglichen Läufe. Sie sind etwas ganz Besonderes.
    Liebe Grüße
    Kornelia

  8. Vielen Dank, liebe Kornelia! Mehrheitlich gelingt es mir, mein Täglichlaufen zu genießen. Freilich nicht immer. Vor kurzem hatte ich auch wieder einige Läufe, die ich lustlos absolviert habe und nach nur 13 Kilometern schnell beendet habe. Aber derlei muß auch vorkommen, sonst kann man das Positive nicht schätzen.

    Es ist eben jeder Tag und Lauf verschieden, auch wenn die Strecke identisch ist.

    • Es gibt immer Höhen und Tiefen, gute und weniger gute Tage. Doch gerade die weniger guten auch erfolgreich durchzulaufen, machen einen Täglichläufer viel mehr aus, als alles andere. Das sind die Tage, die uns wirklich stark machen.
      Trotzdem wünsche ich Dir natürlich lieber die guten Tage, ist doch klar!

      Kornelia

      • Mein Reden. Das ist es, was den Wert des Täglichlaufens ausmacht. Wenn das alles immer nur problemlos ablaufen würde, wie könnte ich dann darauf stolz sein? Gerade die Widrigkeiten sind es, die die individuelle Wertschätzung definieren.

        Gleichwohl ist die Ausgewogenheit wichtig.

  9. Na dann mein Bester, nun neigt sich also der Sommer mit den wie ich finde vielen schönen Tagen dem Ende entgegen. Auch wenn viele nun jammern dass er nicht so doll war, kann ich nur mal an die Tage in denen es hier bis zu 38°C heiß war zurückerinnern und daran wie oft einige da doch gejammert haben 😉
    Der Herbst mit seinen tollen Farben ist nun in großen Schritten zu uns unterwegs. Er wird uns noch so manchen Sturm und auch sicherlich noch den ein oder anderen tollen Regenlauf beschehren. Da ich weiß dass das ganz nach deinem Geschmack ist freue ich mich schon jetzt auf die ersten herbstlichen Beiträge auf deiner Seite.
    In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Woche und viele tolle Tage.

    Liebe Grüße

    Marcel 😀

  10. Es ist noch gar nicht lange her, da habe ich auch ein wenig „gejammert“. 😉 Zumindest zu Beginn der Hitzephase, als sie dann vorbei war, blickte ich einmal mehr wehmütig zurück – wie ich das immer handhabe, wenn ein neuer Abschnitt beginnt. Der Herbst wird sicherlich grandios werden, darauf freue ich mich. Und, nach dem Sommer ist vor dem Sommer.

    Auf viele Regenläufe hoffe ich ebenfalls; bisher verlief 2010 nicht im Ansatz so enttäuschend wie 2009. Doch bei Regenläufen kriege ich nie genug und will mehr! :mrgreen:

  11. Du gehörst nun mal auch zu den „Exoten“ wie Margitta so treffend beschreibt. Aber das ist Dir wohl schon lange bewusst. 😉

  12. Exot? 😯

    Ein wenig, Gerd, ein wenig. 😉

  13. Einerseits find ich den Artikel total klasse, andererseits nicht. Nicht deshalb, weil ich einfach nicht mag, dass sich der Sommer verabschiedet. Viel zu kurz war er in diesem Jahr und die paar schönen Tage kann man an den Fingern abzählen – leider. Viel zu schnell hat der Herbst den Sommer verdrängt.

    Schön finde ich ihn deshalb, weil er wieder zeigt wie sehr du der Natur verbunden bist, egal bei welchem Wetter, Witterung, Jahreszeit. Ein bisschen von deiner Disziplin würde mir gut tun. Gerade jetzt.

    Ich freu mich schon auf dein großes Jubiläum! Das schaffst du ganz sicher. Schon wegen deiner Sturheit ;).

  14. Nun, der Sommer interessiert sich weder für Dich noch für meinen Artikel. 😉 Er geht und kommt wie es ihm paßt – in dem Fall verflüchtigt er sich und bietet dem Herbst und Winter das Zepter der Witterungsmacht.

    Nach meiner Statistik hatte ich mehr Hitzeläufe als 2009; außerdem war es auch insgesamt heißer.

    Ich bin eben ein Naturläufer. Natur- und Täglichläufer. 🙂 Ob ich das erreiche, wird sich zeigen. Noch denke ich nicht daran, es ist noch zu weit entfernt, wenngleich die Zeit rast.

    Die Disziplin ist längst in Dir. Du mußt sie nur erwecken und von Deinem Geist kontrollieren lassen.

  15. Genau das ist der Punkt, dem Wetter ist das völlig egal, was wir wollen, bzw. der Jahreszeit püh!

    Bei dir mags gepasst haben, hier war der Sommer nicht toll.

    Meine Disziplin lässt im Moment sehr zu wünschen übrig. Ausserdem werden meine Pläne ständig durcheinander geworfen. Nichts passt so richtig und viele Kilometer muss ich zur Zeit fahren. Da bleibt einiges auf der Strecke. Aber ich weiche von deinem schönen Thema ab – dein geliebtes Täglichlaufen!

  16. Ja, aber das paßt perfekt zum Artikel – wir sind nur Staub im Wind. Völlig ohne Bedeutung. Ein Nichts im Wimpernschlag von Äonen.

    Das Täglichlaufen ist ja kein thematisches Korsett, nur eine Art Rahmen der Orientierung. 🙂 Es kommen auch wieder andere Zeiten; Zeiten der Ruhe. Wie gesagt, Du hast die Disziplin in Dir – aber Du mußt auch wollen.

  17. (Marco): Glaube ich auch und würde jede wetter halten.

    Mein Reden, das sind andere Dimensionen. Mein Täglichlaufen ist dahingehend weit entfernt.

  18. ramonarun Says:

    Hallo Marcus,
    es sieht wirklich so aus, dass der Sommer vorbei ist. Schade und schön zugleich. Die Blätter fallen von den Bäumen, die Äpfel ebenfalls. 🙂 So schön wie der Sommer ist, diese herbstliche Zeit ist für mich mit angenehmeren Temperaturen verbunden. Auch, wenn es teilweise schon sehr kalt geworden ist.
    Nun, wir können das Wetter nicht ändern, aber unsere Einstellung dazu. Es gibt immer wieder schöne Momente zu jeder Jahreszeit, die wir immer wieder wahrnehmen dürfen. Da muss ich gestehen, mir ist das erst durch das Täglichlaufen richtig bewusst geworden.
    Liebe Grüße
    Ramona

  19. Bei 10 °C läuft es sich eben viel angenehmer als bei 35 °C. Da hast Du Recht. Im Prinzip ist mir das Wetter egal, wenn ich auch gewisse Vorlieben habe. Und ja, jedes Wetter und jeder Tag hat seine besonderen Reize, man muß sie nur erkennen. 🙂

    In gewisser Weise hat das Täglichlaufen die Wahrnehmung verändert, gell? Irgendwie sieht man die Welt mit anderen Augen, viel intensiver.

    Genieße die angenehmen Temperaturen! 🙂

  20. Abschied vom Land der tausend Farben…

    Zurck in Capetown gilt es erneut, Zeit totzuschlagen bis unser Flieger nach Dubai startet.“ Nun ist es also soweit, das Ende unseres Sdafrika-Aufenthaltes ist gekommen. Die letzte Woche sind wir etwas ruhiger angegangen und haben unsere Ferien in der…..

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