Täglichlaufen. 18.03.2001-18.03.2010. Neun Jahre.

Nach meinem letzten wortreichen Artikel zum Halbjahresjubiläum schließe ich heute das achte Täglichlaufjahr ab. Erneut wurde ein Jahr Täglichlaufen in die endliche Erinnerung verbannt. Für immer und ewig. Wo ist die Zeit nur geblieben? Mit den heutigen 19 Kilometern in 92 Minuten, bei insgesamt 898 Jahreskilometern – ein schwächerer Start im Vergleich zum Vorjahr, kausal durch die extreme Glatteisphase begründet – wurde mein Jubiläum vollzogen. Jener Weg dorthin wurde Anfang der Woche gnädigerweise durch drei traumhafte Regenläufe in Folge wohlwollend flankiert. Und mein Jubiläumslauf? Blauer Himmel, Sonnenschein und frühlingshafte 14 C°. Die Pflanzenwelt ist erwacht und reckt sich gen Himmel, die Piepmätze singen ohne Unterlaß, geschäftiges Treiben der Eichhörnchen und laut meckernde Graugänse, die es sich auf ihrem Damm gemütlich gemacht haben, während die Grau- und Silberreiher grazil und majestätisch das aufkeimende Leben genießen. Einige von ihnen sind bereits an meine tägliche Präsenz gewöhnt und flüchten nicht mehr, was ihre Wachsamkeit aber nicht tangiert. Kurzum, mein heutiger Jubiläumslauf war ein Traumlauf wie er im Buche steht.

Tatsächlich, es ist mir gelungen. Täglichlaufen. Ohne Ruhetage. Neun Jahre. Ununterbrochen. 18.03.2001-18.03.2010. Was für ein Jubiläum! Der widersprüchliche Sieg eines Antisportlers über sich selbst. Dabei wollte ich nie bewußt zum Täglichläufer werden und gelegentlich erachte ich das Täglichlaufen heute noch als absurd. Verrücktes Leben! Mit immenser Vorfreude und noch größeren Schritten raste die verschleierte Zukunft auf mich zu und verzauberte mich mit einem Lächeln, während die seltsame Realität des Lebens mir diese Leistung ermöglichte. Wahre Freude ist immer eine ernste Angelegenheit und als solches betrachte ich den heutigen Tag. In den vergangenen Wochen schimmerte der Jubiläumsschein immer heller, wies mir den Weg, den ich mit Freuden – aber auch mit latenten Zweifeln beschritt. Ich könnte nun schreiben, nichts ist schöner als Täglichlaufen, mit Leichtigkeit begangen und mal eben so habe ich neun Jahre absolviert. Doch das wäre blanker Unsinn. Ich lebe es zwar, aber richtig verstehen werde ich es nie und dennoch ergibt es für mich einen vollkommenen Sinn. Gleichwohl habe ich mit diesem Stil die beste Konzeption für mich entwickelt, für Körper und Geist. Aber wie mit allen Dingen im Leben, wechseln sich die Höhen beständig mit den Tiefen ab. Ich wäre ein Narr, wenn ich mein Täglichlaufen nur loben würde. Nichts ist nur positiv.

Gerade in der letzten Zeit fiel es mir relativ schwer, trotz der ersten warmen Frühlingstage. Weniger in körperlicher Hinsicht, nein, mehr auf die mentale Einstellung bezogen. Natürlich könnte man annehmen, daß nach über zehn Jahren Täglichlaufen und ab sofort neun Jahren in Serie, Widrigkeiten und Probleme diesbezüglich obsolet wären, aber auch das wäre ein Irrtum. Starke und schwache Phasen kommen und gehen. Auch sie gehören dazu, müssen dazu gehören. Selbst nach Jahren treten Zweifel und Selbstkritik auf – temporäres Hinterfragen des eigenen Agierens ist substantiell – es kommen Tage, an denen ich mich frage, warum ich das eigentlich immer noch praktiziere. Doch all dies sind Gedankenblitze im Nichts, die sich spätestens nach den ersten Kilometern verflüchtigen. Daß ich meinen täglichen Lauf durchziehe, liegt so oder so evident auf der Hand. Solange meine Gesundheit mich treu begleitet, kann mich nichts aufhalten, auch diese schwermütigen Gedanken konterkarieren mein Handeln nicht. Letztendlich besteht Stärke auch aus Schwäche, beide sind tief miteinander verwoben und bedingen sich. Nichts ist perfekt; alles und nichts ist stark – alles und nichts ist schwach und nichts ist, wie es zu sein scheint. Ein Blatt, doch stets zwei Seiten, wobei man die andere nicht immer sehen kann – trotzdem ist sie da. Gerade diese Komplexität ist ein von mir sehr geschätzter Part; das Zusammenspiel der gewachsenen Philosophie des Täglichlaufens mit der eigenen Persönlichkeit. Der Willen als essentieller Beginn.

Es liegt nur an mir selbst, wie ich mein Täglichlaufen lebe. Die Selbstdisziplin basiert erheblich auf Schwierigkeiten und Herausforderungen, die es zu besiegen gilt oder eben nicht. Die Qualität des Täglichlaufens errechnet sich auch durch die gewonnene Erfahrung, welche wiederum zu einem primären Teil aus Widrigkeiten generiert wird, die den Wert definieren und legitimieren. Wenn all dies immer leicht und locker von der Hand gehen würde, ein dauerhafter Spaß ohne Probleme – was per se illusorisch ist – so wäre Täglichlaufen ein langweiliges Etwas, welches ich mit Sicherheit nicht ausüben will. Glücklicherweise entspricht das Gegenteil der Wahrheit. Mutlosigkeit und Hoffnung, Freude und Trauer, Schmerz und Glück, Harmonie und Frieden, Ruhe und Genuß, Wohlbefinden und Probleme, ja, Täler und Wipfel befinden sich im steten Wechselspiel und sorgen tagtäglich für neue Überraschungen und Wendungen.

Freilich obsiegt mehrheitlich der Genuß, aber längst nicht immer – denn wäre es sonst etwas Besonderes in der Natürlichkeit und wüßte ich es dann angemessen zu schätzen? Langfristiges Täglichlaufen ist also kein permanenter großer Spaß, sondern ganz banal ein Stil mit vielen Vorteilen und selbstverständlich auch mit einigen Nachteilen. Man kann es nicht planen, nicht versuchen oder einfach mal nachmachen, weil es der Nachbar zufällig ausübt oder jemand davon las. Täglichlaufen ist viel komplexer als es den Anschein hat; die bedeutenden Punkte habe ich allesamt en détail erläutert. Mit der Zeit lernt man, diese zurück gewonnene Natürlichkeit zu lieben; sie zeichnet verantwortlich für eine tiefe innere Zufriedenheit und läßt eine harmonische Gelassenheit empfinden. Sofern man sich der Nachteile bewußt ist und durchaus auch mal kritische Selbstzweifel zuläßt, welche evident ihren Anteil an der prägenden Langfristigkeit besitzen.

Demungeachtet schleicht sich die von mir oft angesprochene Routine ein, die etwaige Hürden in einer Phase der Problemlosigkeit in einem wabernden Nebel verschwinden läßt. Wie vehement diese trügerische Sicherheit durchbrochen werden kann, wurde mir im September 2009 beeindruckend demonstriert. Ich bin geneigt anzunehmen, daß ich meinen Körper hervorragend kenne und vertraue; ich habe diverse Grenzen ausgelotet, tendiere nicht (mehr) zu Übertreibungen und praktiziere meine Konzeption in einem gemäßigten Rahmen der Balance, welcher die Grundlage der gelobten Zufriedenheit bildet. Alles was man übertreibt, wandelt sich in Traurigkeit. Und dennoch, auf Grund von Unbedachtsamkeit und einer Prise Selbstüberschätzung erhielt ich von meinem fragilen Konstrukt – meiner Gesundheit – die rote Karte. Mein Körper reagierte mit einer Notabschaltung, verursacht durch vier unbedeutende Punkte, die sich in der Summe erheblich auswirkten, was jedoch zum Glück glimpflich verlief, gleichwohl auf einem sehr schmalen Grat – die massivste Bedrohung im vergangenen Täglichlaufjahr – Hundeangriffe lasse ich hierbei außen vor.

Vor einem Jahr verglich ich meine Jahre des Täglichlaufens mit einer Hippeastrumblüte. Meine Serie kam aus dem Nichts, sie besteht für Nichts und wird dereinst im Nichts verlorengehen – so meine damaligen Worte. Die Blüte als Symbol ist durchaus treffend, doch das folgende Photo des Eiszapfens enttarnt sich als adäquateres Sinnbild. Tag für Tag, Jahr um Jahr wächst meine Täglichlaufserie – sie wird länger und mit jedem weiteren Lauf vermindert sich gleichzeitig meine Bereitwilligkeit aufzuhören, respektive wird die Grenze diesbezüglich immer höher. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr weiß ich das Geschenk „Täglichlaufen“ zu würdigen. Ich darf täglich laufen. Ich kann täglich laufen. Ich laufe täglich. Nichtsdestoweniger ist der Eiszapfen, meine Serie – irrelevant wie schön, stark oder diszipliniert – nur ein temporäres nicht greifbares Gebilde. Es kann leicht brechen und wenn die Sonne zu intensiv strahlt, schmilzt es; und das weitaus rasanter als es aufblühte. Mein Täglichlaufen und die damit einhergehende Philosophie, die ich im Laufe der Jahre entwickelte, ist wie ich selbst – nur Staub im Wind. Und gleichgültig, welche Ereignisse ich zukünftig erfahren werde, letztendlich fürchte ich den Schlußpunkt nicht, denn nichts währt ewig.

Ich könnte mich nun lächelnd zurücklehnen und das Ende verkünden. Und jene mit Interesse beobachten, die den gleichen Stil betreiben. Vielleicht erreichen sie ebenfalls neun Jahre und stellen selbst das mit gewichtiger Leichtigkeit in den Schatten; alles ist möglich. Aber den Weg, den ich bisher beschritten habe, wird niemand wieder in der gleichen Form gehen können. Das ist mein Weg, der so nur einmal möglich war. In meinem Leben. Mir ist bewußt, daß ich die Ebene, die ich heute passiert habe, nie wieder in meinem Leben erreichen werde. Neun Jahre Täglichlaufen wird mir nicht noch einmal gelingen. Dies ist für mich, für meinen Körper eine einzigartige Leistung, die nicht mehr reproduzierbar ist. Aus diesem Kontext heraus, werde ich mich weiterhin bemühen, diese Konzeption auch in der Zukunft zu leben. Sofern ich nur im Ansatz die Wahl habe, werde ich mein Täglichlaufen fortsetzen, mit all den zukünftigen Herausforderungen, die noch auf mich warten werden. Ob ich das wunschgemäß realisieren werde, steht freilich auf einem anderen Blatt, die Zukunft ist noch nicht geboren und irgendwann endet alles; wobei ich den Bogen doch einigermaßen gut heraus habe. Aber Wissen und Erfahrung müssen sich auch dem chaotischen Leben unterordnen – jedoch – was man liebt, ehrt man entsprechend.

Schließlich liebe ich mein Täglichlaufen, wobei sich das gemächlich entwickelte. Zu Beginn handelte es sich um eine Trotzreaktion; danach begründete ich es aus statistischen Gründen, um sich anschließend in ein Ritual zu wandeln. Nun war es kein langer Weg mehr, bis die Verinnerlichung erfolgte und Jahre später triumphierte es zu einer Art Lebenseinstellung. Zu einer „Art“ wohlgemerkt. Den finalen Schritt gehen und es zu einer Lebenseinstellung zu definieren, wage ich nicht. Denn dann würde es in Richtung einer törichten Religion tendieren und die Leidenschaft würde sich verabschieden und der Fanatismus ließe grüßen. Für mich wäre dies ein Irrweg. Ich liebe mein Täglichlaufen, aber es ist lange nicht alles im Leben. Viele Dinge sind weitaus wichtiger, die Familie zum Beispiel und nicht zuletzt, das Leben selbst. So sei es. Genug der Härten.

Nichtsdestoweniger sind jene täglichen Kilometer, in denen ich mich als Gast in der geliebten Natur bewege, sehr bedeutende Minuten am Tag. Allein in der natürlichen Welt, in der Einsamkeit genieße ich die beschauliche Ruhe – möglichst ohne andere Menschen. In der Abgeschiedenheit die Weite des Horizontes erleben, beobachten und fühlen, begleitet von meinem vertrauten Körper im Laufschritt – das ist meine Welt, in der ich Kraft schöpfe und die Freiheit des Lebens spüre. Für einen Moment die Zeit anhalten, in der Bewegung Stillstand empfinden und den Moment der Empfindung verkörpern. Zurück zu den Gefühlen, zum Fühlen der eigenen Lebendigkeit und emotionalen Kraft in einer wunderbaren Natur. Meine Zeit, nur für mich. Die Quelle meiner selbst.

Wenn es auch diverse Unannehmlichkeiten im achten Täglichlaufjahr zu vermelden gab, handelte es sich letztendlich nur um Einzelfälle – gemessen an den herrlichen Tagen, an denen das Täglichlaufen vom Genuß dominiert wurde. Hier zeichnete in erster Linie die nahezu omnipotente Natur verantwortlich, die mich während all meiner Läufe treu und ergeben begleitete und nicht selten spektakuläre Gaben darbot. Und wie das achte Jahr begann, endete es auch, mit süßem Nachwuchs bei den Schafen, die mich selbstredend vom Laufen abhielten und mich neugierig beäugten, wie ich sie auch – doch dazu mehr in einem der nächsten Artikel. Ein exponierter Lauf wird eine besondere Position in meiner Erinnerung einnehmen und zwar mein „Salamilauf“. Mittlerweile habe ich selbige angeschnitten und sie hat vorzüglich gemundet. Dieser Lauf verdeutlicht par excellence, was Täglichlaufen auch sein kann: Genußlaufen.

Ich bedanke mich einmal mehr von Herzen bei meinen Eltern und bei Brigitte. Es sei Euch versichert, daß ich Eure Unterstützung stets zu würdigen wußte und immer noch weiß. Verzeiht mir meine Sturheit und Unvernunft, die ich nicht selten an den Tag lege, aber Ihr kennt mich und wißt, daß das Außergewöhnliche nicht auf glatten Wegen geschehen kann, was auch gar keinen Spaß machen würde! Und wenn ich erst einmal einen Pfad betreten habe, gehe ich ihn bis zum Ende – manchmal ohne Rücksicht auf andere Menschen, was durchaus eine Bedingung desselben ist. Herzlichen Dank für Eure Nachsicht und Euer Verständnis und wenn ich Euch in den kommenden Tagen, Monaten und vielleicht auch Jahren mit meinem Täglichlaufen nerven werde – und mich selbst auch, so weiß ich doch Eure Milde zu schätzen. Manchmal frage ich mich, ob ich ebenfalls diese Geduld bezüglich einer derart sturen Person aufbringen könnte, wie Ihr sie mir zuteil werden läßt. Vermutlich nicht.

Nun habe ich mich doch wieder ausführlich über eine Thematik ausgelassen, die eigentlich gar keine Worte verdient. Täglichlaufen. Die natürlichste Geschichte der Welt, äquivalent dem Atmen – meiner Intention nach. Mein Körper und Geist bekommen das, wofür sie konstruiert sind, tägliche Bewegung. Wo ist die Besonderheit? Es gibt keine. Pure Natürlichkeit. Wenngleich ich dies nicht immer in dieser Weise für mich reflektierte und die unwissende und verweichlichte Gesellschaft uns gerne das Gegenteil suggeriert. Eine Gesellschaft, die für die natürlichsten und simpelsten Erkenntnisse wissenschaftliche Studien zur Verifizierung benötigt. Dennoch bin ich stolz auf mich, was dieser einstmals schwache Körper vollbracht hat. Und wenn der „Antisportler“ weiterhin einen festen Platz in meinem Gehirn einnimmt, so ist der Körper doch nicht mehr der, der er einmal war. So vergehen die Tage, die Zeit, die Läufe und das Leben. Ich laufe in die Zukunft und was bleibt? Die Erinnerung an die Vergangenheit; manche Ereignisse ragen leuchtend in diesem grauen Reich auf und strahlen unablässig weiter, während andere mehr und mehr verblassen. So endet mein achtes Jahr, hell glänzend und melancholisch dunkel – doch möchte ich nicht einen einzigen Tag missen. Selbst die unangenehmsten nicht, auch sie sind Bestandteil meines Lebens und machen mich zu dem, was ich bin. Täglichlaufen – mit dem Herzen. Ohne Ruhetage. Neun Jahre. Ununterbrochen. 18.03.2001-18.03.2010. Mein Weg in die Zufriedenheit. –

Das zehnte Serienjahr kann kommen. Ich bin bereit und verharre mit einem Lächeln, irrelevant, was mich erwarten wird. Es beginnt…

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52 Antworten to “Täglichlaufen. 18.03.2001-18.03.2010. Neun Jahre.”

  1. Lieber Marcus!

    Nun ist es wirklich soweit! Du läufst seit mittlerweile 9 Jahren jeden einzelnen Tag deine Kilometer. Und bald eben solange begleite ich dich dabei – zumindest im Geiste *g*. Ich bin richtig stolz auf dich, stolz auf deine Disziplin in jeder Hinsicht, nicht nur beim Laufen. Dazu möchte ich dir vom Herzen gratulieren! Es ist schön, dass du einen so schönen Tag erwischt hast und dann noch 19 km gelaufen bist – Wahnsinn!

    Neun Jahre mit Höhen und auch einigen Tiefen. Für mich war das schlimmste, als dein Körper dir zeigte – für heute ist Schluß! Aber auch das hast du, wie sollte es anders sein, gemeistert!

    Oft habe ich es gesagt und auch geschrieben, dass ich dich anfangs überhaupt nicht verstanden habe, was genau du da eigentlich treibst. Ich hab mich geärgert und war oft sauer. Doch das hat sich schon lange ins Gegenteil geändert. Ich freue mich mit dir, wenn du von schönen Läufen erzählst und ich mache mir Sorgen, wenn Unangenehmes passiert. Was ja in letzter Zeit öfter der Fall war. Nichts ist jemals einfach.

    Das Highlight dieses Jahres (also für mich jetzt) war dein Anruf, wo du mir über die Geburt von kleinen süßen Schafen erzählt hast. Deine Freude darüber war so richtig ansteckend. Das sind eben die schönen und tollen Seiten deiner Läufe.

    Ganz toll finde ich auch, dass du es nicht immer nur lobst. Ach wie toll, ach wie schön, ach es gibt NICHTS besseres als laufen, ach wenn nur alle laufen würde,… Laufen, laufen, laufen…. das ist langweilig. Aber auch solche gibt es und deren Leben muß wohl sehr langweilig, traurig und leer sein. Deines jedoch ist ausgefüllt und das zeichnet dich als zufriedenen Menschen aus.

    Du hast nun ein Ziel erreicht, welches du aber nicht wirklich angestrebt hast, aber du hast dich dann doch darüber gefreut. Ist ja klar, alles andere wäre ja gelogen.

    Neun Jahre lang jeden Tag laufen ist schon etwas besonderes. Vor allem deshalb, weil du es NUR für dich machst. Für niemanden sonst. Zeiten und Ranglisten interessieren ich in keinster Weise. Wäre das nicht so, so würde ich wohl einen anderen, verbissenen und ständigen unzufriedenen Menschen in dir sehen. Das wäre schade.

    Spotzl, mach einfach weiter so, solange es dir Spaß macht. Du nervst damit schon lange nicht mehr. Ich warte schon jeden Tag darauf, was du erzählen wirst. Aber völlig egal, ob du täglich oder jeden 2. Tag läufst, du bist wer du bist und du bist wertvoll! Die letzten Jahre haben dich geprägt, aber im positiven Sinne!

    Ich freue mich schon auf weitere (Lauf)Berichte von dir. Hab dich sehr lieb mein Sturköpferl!

  2. Herzlichen Dank, meine liebe Brigitte! Vom Wetter her, war es der perfekte Tag für dieses Jubiläum – besser geht es kaum. Und die Sonne strahlt mich immer noch so fröhlich an, weil ich so schön laufen war. 🙂

    Viele Tiefen, aber noch mehr Höhen. Damals war es schon ein großer Schuß vorm Bug, den ich allerdings herausforderte. Zum Glück ging es gut. Was ich manchmal hier treibe, also mein Täglichlaufen, verstehe ich oft selbst nicht. Aber so ist das nun mal, denn ich habe mir das nie bewußt ausgesucht.

    Meine Freude über die Nachwuchsschafis hält nach wie vor an. Heute waren sie übrigens fast alle auf dem Weg, auch die Kleinen und määääääääääähten mich an und sprangen zu mir. Die sind soooo goldig, die muß man einfach lieben. 🙂 DAS ist Täglichlaufen, sich als ein Teil der Natur zu fühlen. Wenn auch nur ein unbedeutender Teil. Das ist meine Welt.

    Zum Loben. Ja, es wäre unsinnig, Täglichlaufen über alles zu loben. Klar, es ist mein Weg in die Zufriedenheit, aber auch das gelingt nicht immer, das wäre auch schlimm. Diese Konzeption vereint eben Vor- und Nachteile. Was man letztlich daraus macht, liegt nur an uns selbst.

    Das nicht angestrebte Ziel. Ja. 😉 Ich freue mich sehr darüber, eben weil ich weiß, daß mir das nie wieder gelingen wird. Aber nun freue ich mich auf den morgigen Lauf, der hoffentlich auch im Sonnenschein stattfinden wird.

    Neun Jahre lang jeden Tag laufen ist schon etwas besonderes. Vor allem deshalb, weil du es NUR für dich machst. Für niemanden sonst. Zeiten und Ranglisten interessieren ich in keinster Weise. Wäre das nicht so, so würde ich wohl einen anderen, verbissenen und ständigen unzufriedenen Menschen in dir sehen. Das wäre schade.

    Da stimme ich Dir absolut zu. Mit einer Ergänzung. Wäre ich auf Zeiten und Ranglisten scharf, wäre meine Serie längst beendet. Das verträgt sich nicht zusammen. Zumindest kann ich das für meine Person bestätigen.

    Mal sehen, wie lange der Spaß noch weiter gehen wird – ICH weiß es nicht. Aber das wird eine Überraschung sein. Wenngleich sie von mir aus noch ruhig etwas entfernt sein kann. 😉

    Verbindlichsten Dank für Deine Antwort und Deine Unterstützung! *verneigt sich* *knuddel*

  3. Herzlichen Glückwunsch zu neun Jahren Täglichlaufen. Eine Leistung vor der ich einen riesigen Respekt habe. Für die nächsten neun Jahre Täglichlaufen, da wünsche ich Dir viel Spaß, das jeder Lauf Freude macht und viele schöne Erlebnisse in der Natur. Aber keine unangenehmen Begegnungen mit Hunden und ihren Haltern, keinen Baumfrevel und keine Großbrände. Da werden die nächsten neun Jahre im Fluge vergehen.

    Nächstes Jahr kommt dann das große 10. Jährige Jubiläum. 🙂

  4. Herzlichen Dank, Bernd! 🙂

    Nochmals neun Jahre? Ich weiß nicht, ich weiß nicht. 😉 Aber lassen wir uns überraschen. Mögen sich Deine Wünsche erfüllen, ja!

    Allerdings, ich bin geneigt anzunehmen, daß in diesem Jahr erneut ein Großbrand folgen wird – es muß nur richtig heiß werden.

    Vielen Dank für Deine Antwort; ich bemühe mich, die 10 zu erreichen.

  5. Ja, das glaube ich dir, dass du die Schafe liebst, die sind sowas von herzig! Bin schon auf deinen Bericht darüber gespannt. *hihi*

    Na simma froh, dass du kein Zeitenjäger bist, das würde sich irgendwie nicht vertragen, da hast recht 🙂 . Ich mag kein verbissenes und verhärmtes Spotzl!

  6. Aber ICH liebe nicht nur SIE, nein, auch SIE lieben MICH. Immerhin bin ich ihr Schlußschaf. Denke an den Artikel. 😀

    *lacht* Ich favorisiere auch lieber die Zufriedenheit.

  7. Boah …. *STILLE*

    was soll ich schreiben? Ich habe mir den Artikel gerade zum zweitenmal durchgelsen.
    Mir fehlen einfach die Worte das zu Beschreiben was ich gerade fühle. Diese Intensität mit der Du Dein Leben beschreibst rührt mich derart fast zu Tränen. Ich bin ehrlich froh einen Menschen wie Dich zu kennen bzw. von meiner Seite aus zu meinen wenigen Freunden zählen zu dürfen.

    Gradlinige Menschen gibt es zu genüge und gerade deswegen können wir wenigen Dich auch so gut verstehen. Weil wir alle irgendwie gleich sind. Wir alle die sich hier täglich auf deiner Seite treffen und miteinander kommentieren haben den gelichen Hang zum Leben und zur Natur.

    Obgleich jeder seine eigene Laufintension hat fühlen wir ähnlich.
    Für Außenstehende mag es ein wenig Bizarr wirken wie wir Denken und Handeln aber es ist unser kleiner Mikrokosmos den wir haben und ausleben.

    Lasst uns alle so bleiben wie wir sind und lasst uns versuchen mit unseren Denken und Handeln die Welt da draußen ein wenig besser zu machen.
    Vielleicht bringt der ein oder andere Artikel auf unseren Blogs ja doch jemanden zum Handeln oder Umdenken. Es wäre schön wenn es so wäre.

    Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und hoffe das wir uns vielleicht noch vor den 10 Jährigen Jubiläum treffen.

    liebe Grüße die mit Respekt gefüllt sind
    Marco

  8. hehe ich auch Nicht! 🙂

  9. Zweimal gelesen, lieber Marco? Da hast Du aber eine Menge Zeit investiert. 😉

    Herzlichen Dank für Deine schöne Antwort! Zum zehnjährigen Jubiläum kannst Du Dich persönlich überzeugen, was ich mit meiner formulierten Naturliebe gemeint habe. Wenngleich das nur ein Versuch war. Die jetzige Frühlingswelt kann man sowieso nicht beschreiben. Aber wem sage ich das, Du denkst in ähnlichen Dimensionen.

    Du hast das gut erkannt, wir leben in einer Art Mikrokosmos, den nur sehr wenige Menschen verstehen, aber das müssen sie auch nicht. Ich lebe mein Täglichlaufen für mich. Ob andere Menschen das nun verstehen oder nicht, darum geht es letztlich nicht.

    Ich bin ehrlich froh einen Menschen wie Dich zu kennen bzw. von meiner Seite aus zu meinen wenigen Freunden zählen zu dürfen.

    Es ist mir eine Ehre, Dich zu kennen und ich freue mich schon auf unseren gemeinsamen Lauf! Und ja, vielleicht kriegen wir vorher schon ein Treffen hin – das wäre toll! 🙂

    Nochmals vielen Dank!

  10. Hihi, bin ich froh Marco, dass auch du zu Tränen gerührt bist und nicht nur ich!

  11. wie gesagt wir sind alle irgendwie gleich Brigitte ! UND DAS IST AUCH GUT SO !!!

  12. Das rührt mich nun wieder!

    Ich danke Euch, bleibt so wie Ihr seid! Schön, so wertvolle Menschen wie Euch zu kennen! 🙂

  13. Lieber Marcus-

    ein sehr wortreiches Jubiläum- wortreiche Glückwünsche.

    Ich möchte mich klein halten.

    Ich gratuliere Dir von ganzem Herzen! Du weisst- ich fühle mich Deiner Art täglich zu laufen mehr als verbunden. Ich bin sehr stolz, die Art von Täglichlaufen zu praktizieren, wie Du sie lebst- für mich die einzig wahre Art!

    Ein Satz berührt mich sehr und der entspricht auch meinem Denken:##Nichtsdestoweniger sind jene täglichen Kilometer, in denen ich mich als Gast in der geliebten Natur bewege, sehr bedeutende Minuten am Tag. ## Genauso empfinde ich es!

    Ich verneige mich vor Deiner Leistung und beglückwünsche Dich zu jedem einzelnen, gelaufenen Tag! Und bedanke mich für die immer sehr schönen Berichte, die sehr zu Herzen gehen!

    Alles Gute für das 10. Jahr- Ines

  14. Herzlichen Dank, liebe Ines!

    Viel zu viel Worte – für eine viel zu natürliche Geschichte, oder? Da Du das selbst lange genug praktizierst, wirst Du mich sehr gut verstehen.

    Jener Satz drückt eigentlich den Kern des Täglichlaufens aus. Mit meinem nächsten Beitrag werde ich das einmal mehr untermalen – ich sage nur, „Schafbabys“.

    Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringen wird. Ich bin jedenfalls bereit. 🙂

  15. Was war das mit dem Link?

  16. Gratulation, nochmals an dieser Stelle und Hut ab vor dieser Leistung, bei Wind und Wetter, nichts kann dich aufhalten, kein KFZ kein“ der will doch nur spielen“ kein Wildschwein.. mach weiter so… LG aus Sachsen

  17. Besten Dank, Ulf!

    Ja, „der will doch nur spielen“. Und ich will „doch nur laufen“. 😉 Ich werde mich auch weiterhin bemühen.

  18. das mit den LINK… ja das war so eine SDache… erzähl ich dir später 🙂

  19. *lach- nein nicht zuviele Worte ! Einfach nur faszinierend, wie tiefgreifend Du darüber schreiben kannst und ich freu mich natürlich auch, dass Du wortreiche Antworten bekommst- aber ich konnte eigentlich nur bei jedem Absatz nicken und zustimmen- so kam bei mir außer meinen Glückwünschen nicht viel rum. Ich konnte innerlich immer nur denken: ja so ist es 🙂 und Dir eine anerkennnde Verbeugung zugute kommen lassen! Zu sehr ist unser Denken gleich und ich kann nichts hinzufügen 😉

  20. Das freut mich, daß Du das so siehst. Aber es wundert mich nicht. 🙂

    Du weißt ja, ich sehe mich als eine Art Bote. Für meine Laufberichte zeichnet die Natur verantwortlich und jene Themen, die das Täglichlaufen tangieren, basieren eben auf dem Stil selbst. Ich bin nur der Bote. Und heute ein Frühlingsbote. *lacht* 😉

  21. Hallo Marcus,
    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zur Vollendung des 9. Jahres, wo Du tagtäglich gelaufen bist. Eine wirklich tolle Serie! Du hast so viel erlebt in dieser Zeit. Ich bereue es fast schon, dass ich Deinen Weg erst seit ca. einem Jahr verfolge. Deine Artikel über das Täglichlaufen sind für mich immer ein Highlight. Ich lese sie sehr gerne.
    Tägliches Laufen empfindet jeder anders. Jeder hat zu einem anderen Zeitpunkt damit angefangen aus unterschiedlichsten Gründen, läuft zu einer anderen Tages- / Uhrzeit …
    Gut finde ich, dass Du für Deinen Jubiläumslauf solch gute Bedingungen hattest.
    Ich wünsche Dir noch ganz viele solch schöner Läufe und möge Deine Serie noch sehr lange anhalten.

    Liebe Grüße
    Kornelia

  22. Herzlichen Dank, liebe Kornelia! Ich selbst bereue es ein wenig, daß ich nicht schon viel früher meine Erlebnisse ausformuliert habe – aus heutiger Sicht wäre dies ein Schatz für mich. Wie habe ich zum Beispiel 1999 gedacht? – etc. leider kam ich damals nicht auf diese Idee.

    Täglichlaufen ist eine sehr individuelle Geschichte, die jeder anders lebt. Oder auch nicht. Wie oben bereits geschrieben, ich kann mich nur überraschen lassen, wohin mein Weg führen wird. Eines weiß ich und zwar, daß ich nichts weiß. 😉

  23. Ich gratuliere Dir von ganzen Herzen und freue mich am meisten darüber, dass dein Jubiläumslauf dem Ereignis entsprechend auch ein Traumlauf war.
    Es sollen noch viele, viele folgen!
    Von Herzen alles Gute!
    Gerd

  24. Besten Dank! Besseres Wetter hätte es für meinen Jubiläumslauf nicht geben können. Ich habe das gut erwischt, heute hat sich die Sonne wieder versteckt. Dennoch ist es jetzt schon sehr warm.

  25. Lieber Marcus,

    auch ich habe gerade deinen Artikel 2x gelesen und weiß gar nicht, was ich zuerst schreiben soll….
    Einfach zu gratulieren erscheint mir soo banal… Ich erbiete dir meine Ehrfurcht und meinen tiefen Respekt. Ich schicke dir Glückwünsche für jeden Tag, jeden Lauf, den du in den letzten 9 Jahren erleben durftest. Für die Freude, die du empfunden hast, die Höhen, die du erlebt hast aber auch die Tiefen, die du durschreiten mußtest. Du hast alle Tiefen gemeistert und bist gestärkt aus ihnen hervorgegangen. 9 Jahre lang. Was für eine unvorstellbar lange Zeit! Du kannst zu recht stolz auf dich sein.
    Ich weiß, daß du nicht in die Zukunft schaust, du lebst für das Heute. Aber ich wünsche dir auch für das 10. Täglichlaufjahr viele schöne Läufe und daß es dir vergönnt sein wird, dieses 10. Jahr vollenden zu können. Du bist ein ganz besonderer Mensch und ich schätze mich glücklich, dich zu kennen – wenn auch leider nur virtuell. Aber vielleicht haben auch wir irgendwann einmal im realen Leben die Gelegenheit, uns kennen zu lernen. Ich würde mich sehr freuen.
    Marcus – alles Liebe und Gute für Dich – bleib wie du bist und erfreue uns noch mit vielen schönen Artikeln!
    Viele liebe Grüße
    Petra

  26. Herzlichen Dank, liebe Petra!

    Selbst für mich erscheint die Zahl – Neun Jahre – herrlich abstrakt und bisweilen surreal. Und besonders kurios, daß ich das nie so wollte, bzw. mir nie hätte vorstellen können. Aber was soll ich sagen? Das Leben hat Recht.

    An das zehnte Jahr denke ich jetzt noch nicht, das ist noch viel zu weit entfernt. Meine Konzentration liegt erst einmal auf den heutigen Lauf.
    Ich habe bereits einige Menschen aus der virtuellen Welt in der Realität treffen dürfen und in diesem Jahr kündigen sich weitere an. Vielleicht gelingt uns das auch, ich würde mich ebenfalls sehr freuen. 🙂

    Wohlan, die Zukunft kann kommen!

  27. Lieber Marcus,
    als ich heute morgen Deinen Beitrag las war ich den Tränen so nahe, dass ich nicht in der Lage war meine Gedanken vernünftig zu ordnen, so sehr hast Du mich mit Deinen Worten berührt.
    So dauerte es bis zu meinem heutigen Lauf, mich einigermaßen zu fassen. Und bei diesem Lauf waren meine Gedanken fast ausschließlich bei Dir und Deinem grandiosen und unfassbaren 9-jährigen Jubiläum des Täglichlaufens. Mir gingen so wahnsinnig viele Gedanken durch den Kopf, erneut Dein heutiger Bericht, viele Deiner Erlebnisse und Schilderungen aus der Vergangenheit und erst recht viele Ausführungen Deinerseits rund um das Täglichlaufen selbst.
    Dein heutiger Bericht aber hat mich so sehr berührt und emotional so unheimlich ergriffen weil er so verdammt wahr ist und ich jedes Deiner Worte so gut verstehen und nachempfinden kann. Auch wenn ich mir nicht vorstellen könnte jemals täglich zu laufen, so sind wir doch was unsere Ansichten und Denkweisen angeht sehr oft auf der gleichen Wellenlänge.
    Marcus, ausser Dir meine allerherzlichste Gratulation und meinen zu tiefst empfundenen Respekt für diese unfassbare Leistung auszusprechen, möchte ich diese Gelegenheit aber auch dazu nutzen, Dir herzlich zu danken. Zu danken für all die wunderbaren Blogeinträge, in welchen Du es immer wieder verstanden hast, mich mit auf die Reise zu nehmen, mich Deine Erlebnisse und Emotionen mit erleben zu lassen und mit Dir auf einer Ebene sein zu lassen. Danke zu sagen für unzählige Denkansätze und Gedankengänge, zu welchen Du mich durch Deine Sichtweise der verschiedensten Dinge gebracht hast. Danke zu sagen für Deine unzähligen Erfahrungen die Du ganz uneigennützig an uns weiter gegeben hast. Dir für unzählige Kommentare auf unserem eigenen Blog zu danken, die Du immer sehr ehrlich, aus Deinem tiefen Inneren und zuweilen auch mit angebrachter Kritik, aber immer fair wohlwollend abgegeben hast.
    Und am meisten möchte ich mich bei Dir dafür bedanken, das Du mich als Läufer und als Blogger so akzeptiert hast wie ich bin.
    Lieber Marcus, es macht mich sehr stolz, Dich, wenn auch bis heute leider nur in der virtuellen Welt, kennen gelernt zu haben. Ich fühle mich zu tiefst geehrt Dich zu kennen, Du bist eine sehr faszinierende, einzigartige Persönlichkeit mit einer für mich ganz besonderen Aura und Austrahlung.
    Danke Dir für alles.

    Steffen

    Es ist schön zu wissen, dass es in der heutigen Zeit noch solche Menschen wie Dich gibt – und auch viele Menschen, die hier in Deinem Blog sind und ähnlich wie wir denken. Manchmal könnte man glauben wir wären so etwas wie eine Einheit, denken und fühlen wir doch sehr ähnlich!

  28. NACHTRAG:

    Marcus, ich Danke Dir für alles und wünsche Dir für die Zukunft alles Gute, viel Gesundheit, Zufriedenheit und innern Frieden.

  29. Herzlichen Dank für Deine sehr bewegende Antwort, lieber Steffen, die mir sehr nahe geht. Ich muß gestehen, daß ich mit so einer Wirkung nicht gerechnet hätte. Vielleicht liegt das an der Thematik selbst, Laufen ist eine zutiefst emotionale Angelegenheit, sofern man es mit ganzem Herzen betreibt und seine Gefühle zuläßt. Und das tun wir. Einst schrieb ich, Täglichlaufen ist ein Gefühl. Daß Du das besonders gut nachvollziehen kannst, wundert mich nicht. Zwar läufst Du nicht täglich – mußt Du auch gar nicht – dennoch sind unsere Gedankengänge wirklich oft sehr ähnlich. Laufen verbindet eben und ich gebe gerne zu, daß ich diese Seelenverwandtschaft sehr schätze. Wenn ich auch vom Ultralaufen weit entfernt bin. 🙂

    Hier muß ich noch anmerken, daß ich mir das früher auch nicht vorstellen konnte, täglich zu laufen. Hätte mir vor 13 Jahren jemand derartiges erzählt, so hätte ich mich wohl totgelacht. Das Leben geht seltsame Wege…

    Einheit, ja. Hier haben sich viele Freunde – wunderbare Menschen – versammelt, die alle etwas Besonderes sind und ihr Laufen auf eine ganz besondere Art und Weise praktizieren.

    Weiterhin meinen herzlichsten Dank bezüglich der vielen Komplimente, die Du mir zuteil werden läßt. Auch hier muß ich gestehen, daß ich mich leicht unwohl fühle – bei so viel Lob. Denn ich selbst sehe mich nicht so. Wie im Artikel angesprochen, ich bin nur Staub im Wind. Nicht mehr, nicht weniger. Natürlich freue ich mich über Deine Worte, danke Dir von Herzen und verneige mich.

    Es ist mir eine Ehre, Dich zu kennen und ich freue mich darauf, die virtuelle Welt zu verlassen und auf den Tag, an dem wir uns real begegnen werden!

  30. *Tränchenwegwischt* bei den schönen Kommentaren!

  31. Ja, wunderbare Antworten, voller Gefühl – die sehr bewegen. Ich danke Euch von Herzen!

  32. Christian Says:

    Lieber Marcus,

    es ist wie es ist und Dein Selbstverständnis – nicht nur was das Laufen angeht – ehrt Dich. Nicht nur die Leistung findet meine Anerkennung, sondern vor allem das, wie Du das Laufen verstehst und den Zweck, den es erfüllt. Dazu kann und will ich Dir ganz herzlich gratulieren.
    Dein Beitrag fasst es in so schöne Worte, selbst die wenig erfreulichen Dinge aus dem letzten Jahr erscheinen dann weniger schlimm.

    Ich wünsche Dir noch viele positiv emotionale Lauftage und -kilometer, unschwer erkenntlich ist, dass Du eine treue Leserschaft hast, die Dich in ihre Gedanken einschließt.

    Lass es Dir gut gehen

    Salut

  33. Herzlichen Dank, lieber Christian!

    Im Nachhinein sieht man die heikleren Ereignisse im Leben mit anderen Augen und erkennt vielleicht sogar die versteckten Chancen, die damit einhergehen (können). Das mag zwar nicht immer gelingen, aber es kommt vor.

    Dein Wunsch im Hinblick auf emotionale Lauftage hat sich bereits heute erfüllt. Ich hielt heute bei den Schafen an, als mich der Besitzer einlud, das fünfte Babyschaf (ein Tag alt) zu begrüßen. Ich durfte es auf den Arm nehmen und ausgiebig streicheln. Die Natur ist einzigartig und läßt mich immer noch lächeln. 🙂

    Laß es Dir ebenfalls gut gehen, ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, mit hoffentlich etwas Zeit für Dich und Deine Familie!

  34. Schöne und teilweise ergreifende Kommentare.
    Wie schön es ist zu wissen das es einige Menschen gibt die unsere alle Gefühle teilen und genauso denken.
    Die Welt braucht mehr von dieser Art Mensch!!!
    Aber leider wird das ein Frommer Wunsch bleiben.

    Laufen heisst Leben, Leben heisst Lieben, Lieben heisst Leben !

    In dem Sinne
    Ein schönes WE
    Soulrunner

    P.S.
    http://soulrunner.de/2010/03/19/eine-neue-ra/#more-1265

  35. Ja, unser kleiner Mikrokosmos, den ich sehr schätze.

    Mehr Menschen? Ja. Aber vielleicht existieren noch viel mehr, nur wissen sie es selbst nicht?


    Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt. Die meisten Menschen existieren nur. (Oscar Wilde)

    Ergo, leben wir!

  36. Ja wir leben.
    Wie wahr Oscar Wildes Worte gerade in der Heutigen Gesellschaft sind kann man nur erahnen.

    Schönes WE
    Marco

  37. Was letztendlich durchaus auch gewollt ist.

    Ebenfalls ein schönes Wochenende, ich komme heute wohl in den Genuß eines Regenlaufes!

  38. Richard Says:

    Verspätet, aber dafür nicht minder herzlich gratuliere ich ihnen zum 9-Jahre-Streakrunning-Jahrestag und übermittele ihnen meine Verehrung! Wann immer ich von Streakrunning höre, muss ich automatisch an sie denken. Sie verkörpern ihr Streaken auf eine faszinierende Weise, die ihresgleichen sucht. Sie leben das Streakrunnertum, ich danke ihnen für den emotionalen Artikel, der nicht nur ein tiefen Einblick in ihr sportliches Leben gibt, sondern auch ein Spiegel ihrer Seele ist.

    Für das zehnte Streakrunningjahr verbleibe ich mit den besten Wünschen.
    Mit herzlichem Gruss
    Richard

  39. Herzlichen Dank für Ihre Antwort, Richard!

    Eine andere Richtung, als es zu „leben“ – in der Natürlichkeit – kann ich mir nur schwer vorstellen. Auf diesen langen Zeitraum bezogen. Irgendwann würden alle Gründe, die nicht von Herzen kommen, den Stil enden lassen. Von der Gesundheitsthematik abgesehen, welche eine Hauptrolle einnimmt.

    Um Täglichlaufen langfristig zu praktizieren, sollte man lernen, Körper und Geist als Einheit zu betrachten.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!

  40. Na ich bin vieleicht einer, schauhe ständig auf deine Seite, und wenn es dann so weit ist dann verpenne ich das… 😦
    Kann ja wiedermal nur mir passieren.
    Dann will ich dir auch an dieser Stelle mal herzlichst zu dieser enormen Leistung und beispielhaften Disziplin gartulieren.
    Vor dem, was du machst habe ich einen riesen Respekt und bewundere es in vollem Umfang.
    Du bist ein wichtiger Mensch der ein großes Herz besitzt und das musst du dir bewahren, denn das macht dich zu etwas ganz Besonderem.
    Für die Zukunft wünsche ich dir alles Gute, und hoffe auch weiterhin solch tolle Sachen von dir lesen zu dürfen.
    Liebe Grüße, Marcel…

  41. Halb so wild, ich lasse den Artikel eh 9 Monate stehen. 😀 😉

    Vielen Dank! Ob es weiterhin derartige Sachen zu lesen geben wird, liegt nur zum Teil an meiner Person. Jene Faktoren, welche ich beeinflussen kann, werde ich entsprechend in meinem Sinn nutzen. Tja, und der Rest – das ist das Leben.

    Lassen wir uns überraschen!

  42. Lieber Marcus,

    es ist einfach eine große Freude, von deinen „geschafften“ neun Jahren zu lesen. Natürlich ist es auch sportlich eine Leistung, zu der ich dich beglückwünschen mag, aber letztlich ist es viel, viel mehr. Neun Jahre intensivstes Erleben mit – wie immer – Höhen und Tiefen. Möge der Weg dich weiter sicher gen oben führen 😉

  43. Besten Dank, lieber Hannes! Ich kann Dir nur beipflichten, es ist ein sehr intensives Gefühl. Mein Weg führte mich bisher immer in die Höhe, auf den Berg hinauf, ja. Hin und wieder stolperte ich, fiel hin, um dann doch noch weiter zu klettern. Aber wahrscheinlich hat der Berg gar kein Gipfel und früher oder später falle ich endgültig nach unten. Aber noch bin ich gut gesichert. 😉

  44. Lieber Marcus, jetzt endlich habe ich wieder ein bißchen Zeit gefunden und Deinen Beitrag gelesen. Wahnsinn! Du läufst nun schon seit 9 Jahren, eine für mich unvorstellbare (Lauf)Zeit. Keine Ahnung, ob ich das jemals schaffe. Soweit mag ich gar nicht nachdenken. Aber auch ich bin dankbar für die Zeit, die ich jeden Tag laufen darf und es mir immer noch Freude macht!

    Lieber Marcus, ich gratuliere Dir ganz herzlich und wünsche Dir, dass Dir weiter Freude am täglichen Laufen erhalten bleibt, dass Du gesund bleibst und weiter so gute Berichte schreibst!
    Ich bin froh, Dich kennengelernt zu haben!

    Liebe Grüße
    Ramona

    Ich bin froh, Dich kenne

  45. Irgendetwas ist hier beim Schreiben schiefgegangen. *gruebel*

  46. Besten Dank, liebe Ramona! Wer weiß, wohin uns unsere Wege führen werden. Es gab mal eine Zeit, da war fünf Minuten Laufen schon eine absurde Vorstellung für mich. So hat das Leben mich geändert, alles ist möglich. Du bist auch schon lange täglich unterwegs und die richtige Einstellung hast Du ebenfalls und sofern die Gesundheit mitläuft, wird Dir das gelingen.

    Ich bin froh, Dich kennengelernt zu haben!

    Das betrachte ich als Kompliment, welches ich Dir gerne zurückgebe! 🙂

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