Von applaudierenden Passanten, lachenden Kindern, einem Sturz und der aktuelle Temperaturvergleich

Applaudierende Passanten. Dienstag. Auf der Brücke stehen ca. zehn Personen, welche – als ich näher komme – sich gegenseitig zurufen, „Jeden Tag, jeden Tag!“. Unschwer zu erraten, wer gemeint ist. Immer die gleiche Reaktion. Bevor ich sie passiere, räumen sie den Radweg, stellen sich in einer Reihe auf und applaudieren, lachende Gesichter strahlen mich an, sie feuern mich an, jeder ruft mir etwas anderes zu. Als ich sie lächelnd auffordere, mich zu begleiten, lehnen sie lachend ab.

Lachende Kinder. Ich laufe an einer Kindertagesstätte vorbei, welche auf einem Eckgrundstück ihr Domizil hat. Zahllose Kinder spielen draußen im rückwärtigen Bereich. Ich nähere mich dem angrenzenden Garten und als sie mich erblicken, rufen sie: „Da rennt jemand, ein Renner!!!“ Ein großes, lautes Theater beginnt. Sekunden später verschwinde ich aus ihrem Sichtfeld, biege rechts ab und komme wieder zum Vorschein. Prompt höre ich, „Daaaa ist er wieder, daaa ist er wieder!“ – das frohe Gelächter stimmt wieder an.

Sturz. Nur wenige Minuten nach diesem freundlichen Zusammentreffen erobere ich einmal mehr die derzeitigen Glatteiswege. Vierzig Minuten zuvor konnte ich mich geradeso vor einem Sturz retten, erneut mit einer komischen Tanzeinlage, die jedes Ballett neidisch machen würde – oder auch nicht. Während ich mich auf die aktuelle Situation konzentrierte, war es schon zu spät. Ich stürzte und landete auf meiner rechten Seite im Schnee, gut abgefangen und weich gefallen. In einem Wimpernschlag der Zeit aus der Bewegung gerissen und in die Starre gefällt. So lag ich für einen Moment, starrte in den blauen Himmel, die Sonne kitzelte mich und nun fing auch ich an zu lachen. Winterfreuden.

Freundlicher Läufer. Zum Abschluß meiner täglichen Runde erspähe ich nach einer Biegung vor mir einen Läufer, den ich anschließend einhole und den letzten Kilometer mit ihm gemeinsam absolviere. Meine Einschätzung, daß es sich um einen Wettkampfläufer handelt, wurde sogleich bestätigt. Ich hingegen, enttarnte mich als Täglichläufer. Unter dem Glatteis leiden jedoch beide Einstellungen. Verbunden im Handeln und im Eis. –

Temperaturvergleich Januar 2005-2010. Für mich als Täglichläufer ist das Wetter irrelevant. Es tangiert meine Laufphilosophie des gelebten Täglichlaufens in der Ausführung per se nicht. Gleichwohl wirken sich die Witterungsverhältnisse im Winter durchaus auf meine Bekleidungswahl aus – trotz der Abhärtungskomponente und meiner Fokussierung auf kurze Laufbekleidung. Bei Minustemperaturen, die langsam in die Zweistelligkeit tendieren, passe ich meine Laufbekleidung entsprechend an. Auch nötigen mir Gewitter und Glatteis Respekt ab, freilich, dies versteht sich von selbst. Ansonsten sind jedwede Gedanken über das Wetter sinnlos, das Wetter IST – warum müßig darüber nachdenken? Es liegt nicht in meiner Macht, die Witterungsbegebenheiten in irgendeiner Form zu modifizieren. Ich habe die freie Entscheidung – entweder jammere ich herum – über Dinge, die ich nicht ändern kann – oder ich versuche die Schönheiten und den Genuß in den Widrigkeiten zu erkennen, die stets da sind und beginne damit, die Wetterwelt zu lieben. Nur was ich mit dem Herzen willkommen heiße, kann ich annehmen.

Nichtsdestotrotz interessieren mich die täglichen Gradzahlen, meine Affinität im Hinblick auf die Statistik zeichnet hierfür verantwortlich. Das Ergebnis kanalisiert sich im heutigen Temperaturvergleich des Monats Januar von 2005-2010. Diese kleine Analyse ist weder repräsentativ noch erhebt sie Anspruch auf korrekte Werte. Der Ausgangspunkt konzentriert sich auf meinen Laufzeitpunkt. Soll heißen, wenn ich früh bei -10 C° gelaufen bin und nachmittags steigt die Temperatur auf 03 C° an, so birgt nur der erste Wert eine Relevanz für mich. An Tagen, wo ich zwei Läufe absolvierte, zählt nur die Gradzahl des ersten Laufes.

Die gesammelten Daten enthüllen ein beständiges Wechselspiel. Wie jeder interpretieren kann, ist nichts so beständig wie die Unbeständigkeit. Mit der erlebten Temperaturspitze von -16 C° bleibt der Januar 2009 unerreicht, wenngleich der diesjährige sich durch seine unerbittliche Dauerfrostphase auszeichnete – von einer Ausnahme abgesehen. In einem ähnlichen Rahmen verlief die zweite Januarhälfte 2006, allerdings nicht ganz so extrem. Und der Januar 2007 brach in eine konträre Richtung auf – in wärmere Regionen. Abschließend betrachtet, lag der Höchstweit bei 12 C° und der Tiefstwert bei -16 C°.

Wenn der Winter uns in den vergangenen Jahren mit Höhen wie Tiefen liebkoste und mancher wärmer und der andere wieder kälter war, so ist eines sicher. In der kalten Jahreszeit ist die Saat des Frühlings versteckt. Doch nur den aufmerksamen Beobachtern wird es gelingen, dieses Geheimnis zu lüften.

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35 Antworten to “Von applaudierenden Passanten, lachenden Kindern, einem Sturz und der aktuelle Temperaturvergleich”

  1. Guten Morgen mein Renner *gg*. Das find ich ja lustig – der Renner hihihi. Die Lütten hatten sicher ihren Spaß mit dir. Stell dir vor, die hätten deine Tanzeinlage gesehen mit der eingesprungen Sitzpirouette *lach*.

    Du bist halt überall bekannt, darum kommen dann solche Aussagen. Die ja sehr nett waren.

    Die Temperaturen der vergangenen Winter sind schon sehr unterschiedlich. Diesen Winter kann man von globaler Erderwärmung nicht merken.

    Pass heute gut auf dich auf, wo es doch wieder schneit und glatt ist!

  2. Einen schönen guten Morgen, meine liebe Brigitte!

    😀 Diese Tanzeinlage war vorher. Das linke Bein nach oben gezogen und mit der rechten Hand fast den Boden berührt – ein Wunder, daß ich da schon nicht gefallen bin. Das Moskauer-Damenballett hätte sich gefreut.

    Wenn man täglich läuft, wird man zwangsLÄUFIG bekannt. Das geht gar nicht anders, aber gewöhnen kann ich mich daran nicht. Zumal immer die gleichen Aussagen kommen.

    Jetzt schneit es wie verrückt, der Winter hört wirklich nicht auf.

  3. Also wenn ich das live miterlebt hätte – uiuiui – ich hätte mich krumm und scheckig gelacht. Mir gehts wie dir, wenns mich mal langlegt, so muss ich richtig lachen.

    Hier schneit es nicht, aber es ist saukalt. Es nervt mittlerweile schon. Aber ändern kann ichs eh nicht. Ich spiel halt Couchpotato *lach*

  4. Ja, das war lustig. 😀 Zum Glück bin ich sehr weich gefallen. Und ich hatte doppeltes Glück, denn an der Stelle lagen keine Hundehinterlassenschaften – wäre ich da hinein geflogen, so hätte ich nicht gelacht.

    Ich bin auch ein Couch-Potato, respektive ein Wald-Potato. 😉 Das Eis ist wirklich nervig, doch heute sollte es einigermaßen gehen. Der Neuschnee unterstützt das Laufen. Schaun mer ma.

  5. P.S. Als „Renner“ wurde ich schon oft bezeichnet. Warum auch immer. 😉

  6. Naja, würde ich in so ein Häufchen fallen, so hätte ich auch kein Grinsen dafür über.

    Zwangsläufig wurde ich ja zum Couchpotato – wo sonst soll ich deine Bücher lesen 😀

  7. Dies ist wieder ein positiver Nebeneffekt des Glatteises. Der Kanalweg ist komplett vereist, entsprechend trauen sich die Hundehalter nicht mehr dort hin. Der Damm ist ähnlich, was jedoch eine Person nicht interessiert, leider.

    Bei dem Tempo, was Du vorlegst, hast Du die Reihe eh bald durch. Dazu etwas leckeres Tavabrot, gemütlich! 🙂

    Der Renner aus Brandenburg. 😀

  8. Guten Morgen, Marcus- und auch Guten Morgen, Brigitte- ohne Eure netten Zwiegespräche fängt hier kein Blogeintrag an- ein Ritual- eine eingeschworene Gemeinschaft- eben auch was tägliches- wie schön 🙂

    Ja- dieses Erkanntwerden ist mir bekannt- und ich mag es eigentlich- bis auf wenige Ausnahmen nicht so sehr. Aber auch mir ist aufgefallen, dass gerade Kinder grosses Interesse am Laufen zeigen- das widerum beweist mir- wären ihre Eltern Läufer, würden sie es als gegeben nehmen. Schade eigentlich!

    Gut, dass Du weich gefallen bist- dieses Jahr hatten wir mehr als genug glatte Wege! Ich hätte sicher nicht gelacht- sicher geschrien und ein herrliches Echo vom Wald her bekommen. Die Vögel wären aufgeflogen- Hasen wären weggerannt- Rehe hätten sich versteckt- da hätte keiner mehr gelacht- aber darüber kann widerum ich mich amüsieren- so würde ich vielleicht als die „Schreierin“, denn als Rennerin bekannt *g

    So sehe ich dich als Läuferdenkmal aus Brandenburg! Du setzt Maßstäbe- inspirierst sicher auch damit und weisst Du- ich finde es herrlich, dass die Menschen freundlich und lachend reagieren- das ist halt das wahre Leben. Da sind sie noch- die freundlichen Menschen- wie schön 🙂

    Schön, dass Du so ein Interesse an den Temperaturen hast. Ich schlüpfe täglich unterm Wetter durch. Nehme es nicht so intensiv wahr, wie Du. Wie Du schreibst- es ist, wie es ist… Mittlerweile hat der Winter uns auch abgestumpft.

    Hab einen guten Tag- Euch Beiden liebe Grüße von Ines… der wasauchimmer 😉 !

  9. Da hast Du Recht, Ines! Rituale sollte man nicht unterschätzen. Aber wir Täglichläufer wissen das besonders gut, gell? 🙂

    Kinder sind an der natürlichen Bewegung noch viel eher interessiert und viele von ihnen praktizieren sie täglich, obwohl sich das heutzutage auch sehr geändert hat.

    Gelacht habe ich erst, als ich lag. Heute bin ich erneut gefallen, allerdings auf dem Damm und heute fand ich das auch nicht mehr lustig. An zwei Tagen hintereinander zu fallen, ist wirklich unangenehm. Doch auch heute hatte ich Glück und trotz einer zweifachen Rolle – fast schon ein Stunt 😉 – ist mir nichts passiert.

    Schreierin ist gut. 😀

    So sehe ich dich als Läuferdenkmal aus Brandenburg! Du setzt Maßstäbe- inspirierst sicher auch damit und weisst Du- ich finde es herrlich, dass die Menschen freundlich und lachend reagieren- das ist halt das wahre Leben. Da sind sie noch- die freundlichen Menschen- wie schön

    Das wäre zu viel der Ehre, liebe Ines! Die Freundlichkeit kann ich nur bestätigen. Derlei erlebe ich sehr oft. Was mich immer überrascht, wenn positive Reaktionen von Menschen kommen, die ich gar nicht kenne, noch nie bewußt gesehen habe. Das ist mir dann peinlich.

    Ja, diese Auswertung ist schon recht interessant für mich. Allerdings mache ich das auch sehr selten, in dieser gebündelten Form.

    Ich hoffe, Du hast heute einen rutschfreien Lauf – anders als ich es erleben durfte. Der starke Schneefall war allerdings traumhaft. 🙂

  10. Hallo, du Täglich-„Renner“! 😉

    Das waren ja mal ein paar erfreuliche Begegnungen; von der mit dem Boden mal abgesehen.
    Aber da können Überzieh-Spikes vor schützen. Hatte ja mal drüber geschrieben. Für 10 Euro ist dein Hintern weitestgehend vor möglichen Blaufärbungen durch unfreiwilligen Bodenkontakt geschützt. 😉

    Unfallfreie Läufe wünscht

    Stefan

  11. Ja, wo rennen sie denn? 😉

    Also gestern hätte ich Deinen Tip – danke dafür – noch abgelehnt. Nachdem mir heute das gleiche passierte, sieht die Welt schon anders aus. Aber man lernt durch Erfahrungen, gell? Hoffentlich nimmt die Eisphase bald ein Ende.

  12. So nette Begegnungen die sind das was das Laufen zum Vergnügen macht. Es freut mich das ich hier bei Dir mal von so etwas schönem lesen kann. Zum Glück hatte Deine Begegnung mit dem Boden keine bösen Folgen gehabt.
    Ich wünsche Dir weiterhin schöne nette Begegnungen beim Laufen, aber keine Begegnungen mit dem Boden und erst recht keine unangenehmen Begegnungen mit Hunden. 🙂

  13. Danke Bernd! Ich sollte öfter die schönen Dinge thematisieren. Aber die sind sowieso in der Mehrheit, meistens sind meine Läufe eher unspektakulär – was gut so ist. Heute sah ich beispielsweise einen wunderbaren Fuchs im Schneesturm – das war herrlich. 🙂

  14. Hallo Marcus,
    schöne Begegnungen hast Du da beim Laufen.
    Konnte ich mir, dank Deiner Beschreibung, richtig bildlich vorstellen.
    Hier hat es auch wieder ganz dick geschneit.
    Ich finde trotzdem, dass es super aussieht.
    Habe auch gleich vom Balkon aus ein paar Bilder gemacht.
    Wünsche Dir „fallfreie Zeiten“, denn das kann durchaus böse Folgen haben. 😉
    Herzlichen Gruß
    Erika

  15. Ja, Erika, Du wohnst ja nicht sehr weit von mir entfernt. Die Winterwelt sieht traumhaft aus, der Nachteil ist jetzt, daß man das Glatteis nicht mehr erkennen kann; dank der neuen Schneeschicht.

    Bisher hatte ich meistens Glück, doch derzeit schnellt die Sturzstatistik leider nach oben. Sei ebenfalls vorsichtig!

  16. LOL… der Renner kommt… Geile Sache. So möchte ich bei uns auch mal willkommen geheißen werden. Auch die Sache mit den Passanten finde ich spitze. Endlich mal Leute die so was zu würdigen wissen und einen nicht auslachen oder so was. Der Winter ist nun halt mal da und sicherlich steht es nicht in unserer Macht das zu ändern. Jedoch macht er einem schon so manchen Lauf zur Qual statt zur Freude. Von meinen Knieproblemen mal ganz zu schweigen die mit Sicherheit nicht besser werden.
    Den Sturz hast du wieder Mal vortrefflich beschrieben und ich kann nur sagen, so habe ich lange nicht mehr gelacht. Hat mich irgendwie an einen meiner Eigenen erinnert.
    Liebe Grüße, Dein Marcel…

  17. Soll ich Dich auch zum Renner ernennen? 😀

    Daß mich Menschen auslachen, habe ich bisher nicht erlebt. Wenn, so war das immer positiv gemeint. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, wo ein sehr dicker Mensch auf seiner Yacht neben mir her schipperte und mir ungefragt Tips erteilte – nun ja. 😉 Ein Punkertyp rief einmal hinterher, „Speedy Gonzales, Speedy Gonzales“ – aber bisher sind meine Rückmeldungen durchweg positiv. Ist das bei Dir anders?

    Paß auf, wenn Du läufst, hier wird das von Tag zu Tag schlimmer!

  18. Hach ja, die lieben Begegnungen mit den anderen Zeitgenossen auf der Strecke. Sie machen einen zumeist froh – das zeigst du hier noch einmal schön. – Und auch deine Worte zum Wetter finde ich klasse: Versuchen, den Genuss darin zu finden, oder zu jammern – da sollte eigentlich klar sein, wofür man sich entscheidet.

    Und dein Temperaturvergleich, auch wenn er eigentlich nichtssagend ist, sagt er doch ziemlich viel aus. Es wird kälter, die Eiszeit kommt *grins*

  19. Wenn es auch manchmal nicht einfach ist, aber Jammern ist sinnlos. Was nutzt es? Nichts.

    Die Eiszeit ist schon da! Bereits seit Dezember, Hannes! 😉

  20. Applaudierende Menschen einfach so am Straßenrand finde ich toll. Wer weiß, wie gerne sie es Dir gleich täten?
    Lachende Kinder die sich für den „Renner“ begeistern können sind vielleicht die Läufer der nächsten Generation.
    Ich bin noch nie so spontan mit jemand anders zusammen gelaufen. Finde ich gut.
    Schön auch, dass Du Deinen Glatteissturz ausschließlich mit Humor nehmen konntest.
    Schön zu lesen, dass nach all den vielen negativen Vorkommnissen auch mal solche Tage dabei sind. Es ist nicht banal, es ist schön so.
    Ich wünsche Dir noch viele solch schöne Läufe.
    Nur die Eiszeit könnte doch allmählich ein Ende haben, oder?

    Liebe Grüße

    Kornelia

  21. In dieser Form habe ich das bis dato auch noch nicht erlebt. Da alle schon etwas älter waren, ist die Wahrscheinlichkeit nicht hoch, daß sie es mir nachmachen. Aber wer weiß, hier gibt es 80jährige, die nahezu täglich Walken. Große Vorbilder! 🙂

    Sofern die Laufrichtung identisch ist, ergibt sich das öfter mal.

    Heute habe ich nach meinem Sturz nicht mehr gelacht. Aber da es immer noch extrem glatt ist – und es so bleiben wird, kann ich nur hoffen, demnächst nicht mehr zu fallen. Wie sieht das bei Dir aus? Auch Glatteis oder ist es wieder wärmer bei Dir?

    Der Frühling kann kommen, ja!

  22. Burkhard Says:

    Ich schon wieder… 😉

    Wenn es auf den üblichen Laufwegen zu glatt wird, suche ich nach unbenutzten Ausweichstrecken, die meistens „nur“ Schnee bedeckt sind. Wenn nötig weiche ich auf das freie Feld aus. Das ist zwar wesentlich Kräfte zehrender, macht aber auch Spaß. Zumindest wird das Sturz-Risiko dabei erheblich reduziert.

    Wünsche weiterhin schöne, und vor allem Sturz freie Läufe!

  23. Felder sind hier relativ weit entfernt, da muß ich erst einmal hinkommen. Entlang der Straße laufen, ist nicht meine Welt. Ein Auto nach dem anderen, gräßlich.

    Da das Eis derzeit durch Neuschnee getarnt ist, erhöht sich die Herausforderung einmal mehr. Aber auch dies geht irgendwann vorbei, hoffentlich bald.

    Sturzfreie Läufe wünsche ich uns allen!

  24. Na ja keine Ahnung ob das groß anders ist bei mir. Manche Blicke kann und will ich lieber nicht deuten. und wenn mir bei Schneefall etliche Autofahrer sozusagen einen „Scheibenwischer“ zeigen so kann ich das durchaus nachvollziehen aber dennoch könnten sie es sich einfach schenken: 😦
    Zum Glück sind die Straßen ja momentan mal frei. ich hoffe das bleibt auch so denn dann kann ich wenigstes dort halbwegs sicher laufen. in unseren Wäldern kann man nicht laufen. da gibt es einfach zu wenig Leute die dort mal unterwegs sind. Das ist dann nur ein einzieges ständiges durch die Eisschichten brechen. Und das schenke ich mir lieber. Das geht ohnehin nicht bei meinen momentanen Umfängen. Aber auch die Straße wurde zum Ende meines heutigen Laufes (28km) wieder glatt da immer leichter Schneegriesel dabei war.
    Liebe Grüße, Marcel…

  25. Was die anderen denken oder sagen, interessiert doch nicht.

    Hier sind die Wege nicht frei. Am ehesten noch die Radwege, Fußwege nur partiell – allerdings alles mit einer leichten Schneeschicht bedeckt. Immerhin blieb mir heute ein Sturz erspart, so ist nun meine Sturzserie wieder beendet. 😉

  26. Letzte Woche hat der Regen allen Schnee verschwinden lassen. Am Wochenende hatten wir 8 – 9 Grad, fast schon frühlingshaft. Seit Wochenbeginn aber wieder Dauerfrost mit -3 – -6 Grad und Schneefall. Der Schnee ist aber nur wenig und stört noch nicht. Ich hoffe, es wird nicht schlimmer. Glatteis gibt es derzeit hier nicht.
    Gruß
    Kornelia

  27. Also neun Grad ist schon beachtlich. Wie in meiner Graphik zu sehen ist, hatten wir im Januar nur einen Tag außerhalb der Frostwelt und selbst der Tag war von neun Grad weit entfernt.

    Nächste Woche soll es angeblich wärmer werden.

  28. Die Geschichte des „Wandernden Lachens“ gefällt mir wirklich sehr gut, besonders das Du der letzte Lachende warst. Allerdings hätte der Grund dafür durchaus ein anderer sein können, Stürze sind nicht so toll. Ich hoffe Du hast keine Schäden davon getragen!

    Das Wetter, ja, was soll man dazu noch sagen? Du beschreibst es eigentlich sehr gut, entweder ich versinke in Tränen und jammere ständig herum oder ich versuche mich an diesen Gegebenheiten zu erfreuen und das Beste daraus zu machen.

    Was Deine Statistik angeht habe ich das ähnlich empfunden wie Du es dargestellt hast. Letztes Jahr war es zwar zeitweise kälter, dafür aber bei Leibe nicht so lange wie in diesem Jahr. Die Energieriesen freuen sich darüber.

    Ich hoffe der Sturz blieb für Dich ohne Folgen, so wünsche ich Dir weiter schöne Läufe und grandiose Erlebnisse,
    Steffen

  29. Wer zuletzt lacht… 😉

    Der Sturz war harmlos; auch der gestrige. Aber nun ist diese Serie beendet, also die Sturzserie.

    Das liebe Wetter. Dafür, daß es so irrelevant ist, beschäftigen wir uns doch immer wieder damit.

    Wie wahr, die Energiekonzerne können sich freuen. Obwohl, die kommen doch so oder so auf ihr Geld, gell? Wenn alle wie verrückt sparen, werden die Preise eben erhöht. Mein Eingangssatz trifft auf jene noch eher zu.

  30. Welch schöne Begegnungen und spontaner Beifall! Das finde ich einfach klasse und wunderschön. Du bist wirklich der Renner! 🙂 (das ist jetzt im eigentlichen und im übertragenen Wortsinn gemeint…:D)
    Pass auf dich auf – das Glatteis nervt schon ganz schön…
    Irgendwie bin ich jetzt in einer Phase, in der ich nur noch friere – und ich habe bereits zum zweiten Mal in diesdem Jahr eine Erkältung… Kalt duschen und viel Obst und Gemüse haben mich leider nicht davor bewahrt…
    Bleibt alle schön gesund! *daumendrück*
    Viele liebe Grüße
    Petra

  31. Ich fürchte, ich muß mich demnächst Täglichrenner nennen, gell?

    Wie Du weißt, bin ich ein Verfechter von Abhärtung, was auch Bestandteil meiner Laufphilosophie ist. Gestern lief ich wieder in kurzer Hose und Tshirt (Standardbekleidung). Ich dusche seit Jahren kalt. Und dennoch, wenn das Umfeld kontaminiert ist – irgendwann ist man trotzdem dran. Da kann man noch so trainieren oder sich abhärten. Aber so wird das Immunssystem trainiert, dies ist doch auch gut, oder? 😉

    Vor einiger Zeit hatte ich auch eine Erkältung. Der Grund war sicherlich die lange Bekleidung. 😀 Aber eine Grippe hatte ich noch nie.

    Gute Besserung, liebe Petra!

  32. Au man Spotzl, wer hätte gedacht, dass die Hölle die Screelings ausspuckt?

  33. Wenn der Schleier zerrissen ist, wen wundert es? 😉

  34. Ja, denn nichts ist jemals einfach 😉

  35. Ja, denn nichts ist jemals einfach 😉

    Wie wahr! Die größten Weisheiten bedürfen nicht vieler Worte.

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