Die vergangene Zukunft – Jahresrückblick 2009

Das Jahr ist noch neu, gleichwohl wird es mit eisernen Schritten wie alle anderen zuvor vergehen. Unausweichlich wird es in den Strudel der Zeit gesogen und am Ende werden wir uns erneut fragen, wo die schönen Momente des Jahres nur geblieben sind. Dann beginnt es von vorn, das Spiel des Lebens. Immer wieder. Nur die Spieler können sich einer beständigen Ablösung sicher sein.

Das waren meine Worte am 01.01.2009. Und nun ist es soweit. Der Strudel der Zeit fraß das Jahr höchst engagiert auf, schneller als selbst ich gedacht hätte. Wir wurden alle mitgerissen, ob wir wollten oder nicht. Doch in manchen Momenten konnte ich die Zeit scheinbar anhalten, jene Augenblicke werde ich nie vergessen. Mein wahrscheinlich letzter Beitrag in diesem Jahr; der obligatorische Jahresrückblick einer vergangenen Zukunft. Das bald endgültig sterbende Jahr war voller Höhen und Tiefen, durchzogen von Glück, Zufriedenheit, Melancholie, Trauer, Heiterkeit, Schmerzen, Genuß, Herausforderungen, Widrigkeiten, Hoffnung und Disziplin. Im groben Rahmen lasse ich exponierte Erlebnisse Revue passieren. Momente aus dem geliebten Reich der Erinnerungen, die mir so vorkommen, als ob sie eben erst passiert wären.

Januar

Der Januar begann gleichsam kalt wie glatt und ebenso vergeht der Schluß des Jahres 2009; es tritt in die Endlichkeit ein. Es endet wie es begann. Eine derart lang anhaltende Glatteisphase hatte ich bis dato nicht erlebt. Und der Kälterekord von -16 C° während meines Laufes sollte erst im Dezember eingestellt werden. Umso schöner war die weiße Winterwelt, Traumläufe par excellence, dem Schnee geschuldet – sollten den ersten Monat dominieren. Die Wortmeldungen der Passanten konzentrierten sich einmal mehr auf meine kurze Bekleidung. Ich nahm es lächelnd hin.

Februar

Im Februar absolvierte ich fast nur Kälteläufe, der Winter hatte diesen Monat eisern im Griff. Auf dem Damm zerstörten tumbe Narren zahllose Bäume, ja, zerfetzten sie regelrecht – eine Aktion ohne Sinn und Verstand. Wie so oft in meiner Heimatstadt. Ein weiterer negativer Höhepunkt manifestierte sich in einem Fastunfall, der so heikel wie nie zuvor war. Um ein Haar wäre meine Laufserie unter einem LKW zum Erliegen gekommen. Beide Monate zeichneten sich auch durch zahllose Tierbegegnungen aus, sie bilden für mich stets die herausragenden Erlebnisse.

März

Der Winter zog sich bereits Ende Februar zurück und der März war erschreckend warm, doch durchaus angenehm, wenngleich ich immer wehmütig der vergehenden Phase nachtrauere. Zum Monatsbeginn bot sich mir die Option, Umweltfrevler auf frischer Tat zu ertappen, leider schätzte ich die Situation konträr ein, so daß die Verbrecher ungeschoren davon kamen. Das bedeutendste Ereignis war selbstverständlich mein Täglichläuferjubiläum: Acht Jahre Täglichlaufen in Serie. Mit Stolz und ernster Freude nahm ich das Geschehen hin und akzeptierte die Gnade des einzigartigen Geschenkes. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, daß dieses Jahr diverse Herausforderungen für mich bereithalten wird. Nichts ist jemals einfach. Für ein Höchstmaß an Freude sorgte der Nachwuchs bei den Schafen; ein Babyschaf – nur zwei Tage alt – durfte ich auf dem Arm halten. Einfach nur herzig!

April

Im April expandierte der Frühling mit stolzer Inbrunst und ließ alle aufmerksamen Beobachter daran teilhaben. Entsprechend viele Tierbegegnungen zeichneten auch in diesem Monat für eine lebhafte Spannung verantwortlich. Ein leiser Monat der Ruhe ohne besondere Vorkommnisse.

Mai

In jenen Tagen durfte ich zum ersten Mal einen Schwarzspecht beobachten, ein prächtiges Tier und imposant groß. Nicht minder wunderbar, eine weiße Gans – die ich nie wieder sah. Ein interessanter Fund enttarnte sich in einer Brieftasche, die ein Grußfreund von mir verlor und der den Verlust nicht einmal bemerkte. Als er sie zurück erhielt, sollte die Irritation umso größer sein – ich hatte meinen Spaß ob seines Erstaunens.

Juni

Erneut ein kleines Jubiläum: 3000 Tage Täglichlaufen in Folge. Mit diesem Datum stellte ich jedoch das Zählen der – bedeutungslosen – Tage wieder ein. Ebenso zog ich mich nach nahezu drei Jahren aus dem Streakrunner-Forum zurück. Meine ernste Konzeption in Richtung einer Art Lebenseinstellung konvergierte nicht mehr mit den dort propagierten Ansichten und ließ nur diese eine Konsequenz für mich zu. Das süßeste Erlebnis offenbarte sich in der Beobachtung eines Babyfuchses, der zu goldig war. Nach mehr als drei Monaten ohne Regenlauf sollte es im Juni endlich wieder soweit sein, ein grandioser Regenlauf nur für mich! Weniger schön hingegen, daß ich fast die Treppe hinunter fiel, die ich zum Start meiner täglichen Runde passieren muß – in letzter Sekunde konnte ich mich festhalten. Licht und Schatten liegen wie immer dicht beieinander.

Juli

Im Juli ereignete sich DIE Katastrophe des Jahres. Ein weiteres Paradebeispiel für das stets unintelligente Agieren der Spezies Mensch. Am vorletzten Julitag sollte ein Ereignis seine Fortsetzung finden, das ich längst vorausgesagt hatte. Der zweite Großbrand in der Industrieanlage, welche auf einer fragwürdigen Legitimation basiert. Widerwärtig. Erwähnenswert die Tatsache, daß nach meinem Artikel das verantwortliche Unternehmen meine Seite besuchte. Im kommenden Jahr wird der nächste Großbrand folgen – davon bin ich zutiefst überzeugt. Meine „Zauberlehrling“-Adaption wird auch in der Zukunft Bestand haben.

Welch entsetzliche Katastrophe!
Bürger und Oberbürgermeisterin!
Hört mich rufen!
Ach, da kommen die Verantwortlichen!
Bürger, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

„In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister ruft
euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor das Unternehmen.“

Doch keine Angst!
Gifte, Dämpfe, und Gase –
atmet sie ruhig ein,
sie werden harmlos sein!
Natur und Tiere gehen ein,
wen kümmert es
in seinem finanziellen Sein?

Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
Die Not ist groß,
doch ein Großbrand stets famos!

August

Ich war geneigt anzunehmen, daß ich mein Laufareal en détail kenne, schließlich bewege ich mich seit Jahren tagtäglich dort. Doch ich sollte irren und entdeckte völlig überraschend einen geheimen Zugang zum Wasser, ein traumhaft schöner Ort, den ich seitdem oft frequentierte. Ich verweise auf die Bilder. Weiterhin sollte im August der heißeste Lauf des Jahres stattfinden, bei 34 C°. Der schönste Moment fand ebenfalls im August statt, jener Lauf war einzigartig. Ein Augenblick voller Gefühle, ja, der verkörperten Empfindung.

September

Gesundheitlich betrachtet, war 2009 von diversen Widrigkeiten gezeichnet. Die geschätzte Routine der vergangenen Jahre durchbrochen, fiel es in einem gesteigerten Rahmen auf. Als besonders herausgehoben in dieser Thematik sollte sich mein Zusammenbruch Anfang September herausstellen. Vier bedeutungslose Faktoren, die in der Summe zu einem logischen Systemausfall meines Körpers führen mußten; ich überschätzte mich und bekam die Rechnung serviert. Die gerufenen Rettungssanitäter erkannten mich sofort, „Der Läufer!“ – die Welt ist klein. Nichtsdestotrotz überwand ich auch diese Herausforderung und konnte meine Täglichlaufphilosophie weiterleben, die mich sogleich zum nächsten Jubiläum führte: Acht Jahre und sechs Monate. Seitdem weiß ich die Gnade des Täglichlaufens noch viel intensiver zu schätzen. Wie die Gesundheit und das Leben, ein fragiles Konstrukt.

Oktober

Das vierte und letzte Jubiläum in diesem bald vergessenen Jahr. Im Herbst 1999 verwandelte ich mich langsam aber sicher zum Täglichläufer. Und 10 Jahre später darf ich auf eine Dekade Täglichlaufen zurückblicken. An manchen Tagen denke ich, nein, das bin nicht ich – gerade in dem Kontext, daß ich in mir die Einstellung des Antisportlers „konserviert“ habe. Welch Glück, schützt mich dies doch vor Überheblichkeit. Gleichwohl ist es so – und das Leben hat Recht. Immer. Ausnahmslos. Im Oktober wurde mir bestätigt, daß mein langjähriger Hundefreund, der Rottweiler „Bow“ verstorben sei, ein trauriger Verlust im gewohnten Bild. Das Leben vergeht. Ebenso verging eine Baumdame, die sich langsam herabsenkte, um mich ein letztes Mal mit ihrem Hauch zärtlich zu berühren, bevor auch sie endgültig verschied.

November

Ein sehr stürmischer Monat, entsprechend sahen die Wege im Wald und auf meinem Damm aus – wie ein Schlachtfeld oder als ob ein Zug Panzergrenadiere durch den Wald marschierte. Am 22.11. erfolgte der dritte Sturz in diesem Jahr – ohne Glatteis am helllichten Tage. Die Arroganz der Routine. So sei es. Ansonsten verlief dieser Monat sehr angenehm, um nicht zu sagen unspektakulär, doch leise wie ich es liebe.

Dezember

Der Beginn sollte schmerzhaft sein. Neue Laufschuhe sind immer eine heikle Angelegenheit für mich. Nach einigem Zaudern erwarb ich neue Schuhe und mußte die Entscheidung sofort mit einer Blase bezahlen, die glücklicherweise schnell verheilte. Am 02.12. trug ich im aktuellen Winter das erste Mal Handschuhe. Nachdem temporären Wintereinbruch im November sollte er im Dezember komplett das Zepter der Macht an sich reißen und eiskalt regieren. Bald darauf gesellte sich der erste Schnee dazu und leider folgte das damit verbundene Glatteis allzu rasant, wovor ich großen Respekt habe; gleichwohl kann auch das mein Täglichlaufen nicht im Ansatz konterkarieren. Der unangenehmste Tag des Jahres fand am 21.12. statt; sicher erlebte ich sehr viele unschöne Begebenheiten im Laufe der letzten Monate, doch nur einen Angriff auf die Unversehrtheit meiner Person. Nach mehr als zweieinhalb Jahren der Ruhe vollzog das Schicksal einen neuerlichen Hundeangriff, den ich jedoch mit blanker Wut abwehrte. Das Gefühl der latenten Sicherheit hat sich nun verflüchtigt. Weiterhin fand im Dezember der kälteste Lauf des Jahres statt, bei -17 C°.

Folgendes Ereignis genießt einen besonderen Stellenwert. Im August vollzogen Soulrunner Marco und ich einen Pakt. Sollte sich meine aktuelle Serie auf zehn Jahre erheben, wird mich Marco an meinem Jubiläumstag begleiten.

Statistikauszug 2009 hier mehr:

19 Regenläufe
17 Glatteisläufe
08 Nebelläufe
79 Kälteläufe
23 Hitzeläufe
03 Stürze
01 Hundeangriff
07 Mal in Begleitung gelaufen
06 Mal Fastunfälle mit Autos
54 Mal Handschuhe getragen
10 Mal ein langes Oberteil getragen
10 Mal eine lange Hose getragen
an 05 Tagen zweimal gelaufen
kältester Lauf bei -17 C°
heißester Lauf bei 34 C°

Ich habe in diesem Jahr 4744 gelaufene Kilometer erreicht – ohne einen einzigen Marathon, dies versteht sich von selbst. Ein einsames Jahr mit Höhen und Tiefen, welches die Meßlatte für ein Ende meiner Konzeption einmal mehr erhöhte. Traditionell bedingt, werde ich Silvester zwei Läufe absolvieren und damit das Jahr verabschieden. So vergeht das Jahr, die Zeit, das Leben, das Dasein – unsere temporäre Existenz – alles schreitet beständig in die vergangene Zukunft, die doch noch nicht existiert und dereinst atemberaubend schnell vergehen wird. Das Jahr hat seinen endgültigen Eintritt in die Geschichte vollzogen. Was bleibt? Erlebnisse. Erinnerungen. Erfahrungen. Und, ein Lächeln. Ja, ich lächele. Das neue Jahr – 2010 – kann kommen. Wird kommen, muß kommen. Und wird genauso rasant im Nichts verglühen. Die Reise wird nie enden.

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46 Antworten to “Die vergangene Zukunft – Jahresrückblick 2009”

  1. Guten Morgen Spotzl!

    Es ist erschreckend wie lange Ereignisse schon zurück liegen, wenn man hier bei dir liest. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen, mit für mich einige Begebenheiten, die auch für mich nicht schön waren und ich mir große Sorgen um dich gemacht habe. Alles vorbei.

    Aber was bringt das nächste Jahr? Wir wissen es nicht und es ist auch gut so.

    Ich wünsche dir ein super Laufjahr für 2010. Aber nicht nur ein Laufjahr – das versteht sich von selbst 😉

  2. Ja, die Zeit rast und wir alle mit. In Wahrheit ist sie die große Täglichläuferin, niemand sonst. Tempus fugit.

    Aber Du weißt ja, die Höhen könnten ohne die Tiefen nicht existieren. Sie sind es, die den Wert meiner Serie definieren – neben den Höhen.

    Vielen Dank für Deine Wünsche, die gebe ich umgehend zurück! 🙂 Lassen wir uns überraschen!

  3. Mein Worte Spotzl 😉

    Das Winterbild kannte ich nocht nicht, das sieht schön aus (auch wenn ich den Winter nicht leiden mag). Aber immerhin schöner, als das grau-in-grau was eben wieder die Herrschaft übernommen hat.

  4. Das Bild hatte ich bisher nicht veröffentlicht. Die anderen Photos sind alt. Ich mag eigentlich jede Witterung, bis auf Glatteis. Aber das weißt Du ja.

  5. Nachtrag: Die Statistik im Rückblick passe ich jeweils an.

  6. Guten Morgen lieber Marcus,

    welch ein gigantisches Läuferjahr. Wenn ich mir Dein Erlebtes und die Statistik ansehe wird mir ganz schwindelig! Unglaublich, ich wundere mich immer wieder. Und was die Zeit vergeht…wahnsinn, noch 2 Tage und es ist bereits 2010.

    Marcus, ich wünsche Dir weiter so tolle Läufe, wie Du sie in der Mehrzahl in Deiner Vergangenheit erleben durftest,

    Steffen

  7. Ja, lieber Steffen, mir wird schwindelig, wenn ich sehe, wie schnell die Zeit vergangen ist. Irgendwie auch erschreckend.

    Ebenfalls wunderbare Läufe, genieße das Leben. 🙂

  8. Ein unglaublich Toller, persönlicher und interessanter Jahresrückblick. So in etwa werde ich meinen wohl auch gestalten.
    Deine Kilometerleistung ohne jeglichen Wettkampfhintergrund ist umso Beachtlicher.

    MAch weiter so und bleib auf jeden Fall wie du bist.
    Den das ist Gut so !!!!

    LG
    Marco

  9. Die Zeit der Rückblicke. Es hat begonnen. 😉 Aber ich mag das. Eine besinnliche Rückschau auf das vergangene Jahr.

    Mit Wettkampfambitionen wäre meine KM Leistung eine andere – weitaus weniger. Davon abgesehen, habe ich dieses Jahr nachgelassen. Es werden ca. 80 KM weniger.

  10. Ich fürchte, für einen Ultra wäre mein Damm zu lütt. Und jetzt bin ich schon gespannt, ich vermute, daß es wieder glatt ist – denkbar schlecht für längere Läufe. Na mal sehen.

  11. Guten Morgen mein Bester, Auch ich komme natürlich nicht drum herrum ein parr Zeilen zu deinem wieder einmal schön geschriebenen Jahrerückblick zu verfassen. Nun habe ich ja nicht all zu viel von deinem vergangenen Jahr mitbekommen und kann doch sagen dass das was ich mitbekahm durchaus sehr interessant und auch hifreich war. Und so möchte ich mich bei dir für deine Hilfe und mitgestalltung in meinem Blog bedanken und kann nur sagen das die Sache mit dem Täglichlaufen eine wundervolle Sache und Lebenseinstellung ist die meinen größten Respekt verdient. Leider ist es mir nicht möglich täglich zu laufen was ich zwischendrinn schon ab und an bedauere denn es gibt mir auch ne Menge. Leider habe ich zwischendrinn wie zum Beispiel nun in der Weihnachtszeit einige Tage dabei an denen ich 15 Stunden und länger arbeiten muss. Da fehlt mir dann nachts um 12 schlichtweg die Kraft noch was zu machen, aber das ist auch in Ordnung, da ich ja auch andere Ziele verfolge als du. Und in diesem Sinne wünsche ich auch dir ainen gelungenen und vor allem verletzungsfreien Start ins Jahr 2010
    Euer Marcel…

  12. Herzlichen Dank, lieber Marcel! In einem groben Rahmen bist Du nun informiert. Und falls Du mal viel Zeit hast; das Kaminfeuer flackert, draußen der Schnee knistert, ein wohliger Kaffeeduft durch das warme Heim zieht, kannst Du meine Beiträge detailliert nachlesen. 😉

    Täglichlaufen ist ein besonderer Stil, mit einigen Nachteilen und wunderbaren Höhepunkten. Mein großer Vorteil ist ganz simpel, ich habe keine Ziele. Wenn ich mir Ziele setzen würde, könnte ich das auch nicht leben. Ich will nur heute laufen. Ist der nächste Tag erreicht, sage ich, ich will heute laufen. Das ist für mich Natürlichkeit, kein Ziel.

    Ich wünsche Dir ebenfalls einen verletzungsfreien Start, aber ich melde mich vorher noch bei Dir.

  13. Hallo Marcus,
    ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. Vielen Dank für Deine persönliche Zusammenfassung. Bin in diesem Jahr auf Deine Seiten gestossen und weiß sie mittlerweile sehr zu schätzen!
    Wünsche Dir einen guten und vor allem unfallfreien Rutsch in 2010!

    Liebe Grüße

    Kornelia

  14. Vielen Dank, Kornelia, auch bei Dir melde ich mich vor dem großen Rutsch noch einmal. Ja, in diesem Jahr ist viel passiert oder auch wenig. Das interpretiert jeder anders. Auf jeden Fall ein Jahr mit Höhen und Tiefen – das ist das Leben.

  15. Wieder ist ein Jahr zu Ende. Es war ein ereignisreiches Jahr welches Du noch mal Revue passieren lassen hast. Mit Höhen und Tiefen. Es war zudem ein Jahr in dem Du sehr fleißig warst. Nicht nur 3000 Tage Täglichlaufen sondern auch 4700 Kilometer, mehr als ich mit dem Rad in diesem Jahr zurückgelegt habe. Ich habe vor so einer Leistung einen super Riesen Respekt!

    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in das neue Jahr, ein neues Jahr was auch so ereignisreich und bunt sein wird, mit 365 schönen Lauftagen. 🙂

  16. Danke Bernd! Lassen wir uns überraschen, was 2010 bringen wird. Die 3000 sahen schon gut aus, was es jetzt in Tagen sind, weiß ich nicht. Dieses „Tage zählen“, ist gleichsam müßig wie sinnfrei.

    Meine Rad-KM kommen sicher nicht über 200 KM hinaus. Zumal meine letzte Tour ins Wasser, respektive in die Luftlosigkeit fiel. 😉

    Ebenfalls einen wunderbaren Rutsch und ein spannendes, neues Jahr!

  17. Ein schöner und interessanter Rückblick! Er zeigt wieder mal sehr deutlich, wie rasant schnell doch die Zeit vegeht! Ich habe deine Artikel in diesem Jahr mit viel Interesse verfolgt und es ist schön, dies alles nochmal in einer „Kurzfassung“ Revue passieren zu lassen.

    Du hattest ein schönes, interessantes Jahr – mit Höhen und Tiefen, mit Freuden und Ärgernissen – vor allem aber mit wunderschönen Lauferlebnissen.
    Ich wünsche dir ein gutes, neues Jahr. Mögen sich all Deine Wünsche erfüllen – vor allem aber: Bleib gesund!

    Viele liebe Grüße
    Petra

  18. Nichts geht über die Gesundheit! Leider ist sie ein fragiles Konstrukt, wenngleich man einiges dafür tun kann – Täglichlaufen beispielsweise.

    Das Jahr war teilweise recht anspruchsvoll, aber missen möchte ich diese Erfahrungen nicht. Es gehört dazu. Letztendlich überwiegt die Schönheit.

    Alles Gute!

  19. Der März war erschreckend warm???
    Das Gegenteil ist richtig, der März war erschreckend kalt!! Hast du vergessen, wie Märze früher waren? Weißt schon, im Märzen der Bauer…

  20. Falsch. Wenn man von einer Periode von Minusgraden und um den Gefrierpunkt ausgeht (Februar) und anschließend springt die Temperatur auf 12 C° – ist das erschreckend warm. Selbst im April kann es noch frostig werden. Aber ich bin kein Bauer.

  21. Hehe Spotzl, was nicht ist, kann ja noch werden. Und danach spannen wir dann unsere hübschen Pferdchen vor den Wagen und pflügen die Felder. Aber Jürgen dürfte wohl der geborene Bauer sein oder? 😀

  22. Nur schade, daß die einstigen Ländereien meiner Familie im derzeitigen Polen liegen. Das wäre dort ideal. Das klingt jedenfalls sehr idyllisch! 🙂

  23. Klar klingt das idyllisch und da gibt es sicher auch tolle Laufstrecken für dich. Egal ob der März warm oder kalt ist *laaaaaaaaach*

  24. Die Gegend ist dort ein Traum! 🙂

    Mein Maßstab ist da ein anderer. Wenn ich sage, es ist warm, frieren die meisten, ich bin eben ein Abhärtungsverfechter und laufe im August nicht mit Pelzmantel durch die Gegend. Aber das Thema hatte ich schon.

  25. Die Zeit vergeht viel zu schnell und doch bin ich mir bei dir recht sicher, dass du jeden Tag versuchst zu genießen und dich genau an die Ereignisse erinnerst, lieber Marcus.

    Ganz besonders schön finde ich dabei immer wieder die Statistiken. Die Zahl der Läufe mit Handschuhen klingt für mich zunächst erschreckend hoch, doch ein Vergleich mit meinen Zahlen zeigt genau das Gegenteil: Ich war fast 100-mal mit Handschuhen unterwegs. Manchmal können die eigenen Eindrücke doch ziemlich täuschen.

    • Also ich laufe auch oft mit Handschuhen. Wenn meine Hände frieren oder kalt sind macht der ganze Lauf keinen Spass. Deshalb eher mit handschueh als mit langer Hose.
      Ich laufe auch bei -10 Grad noch mit kurzer Hose draußen rum.
      Ob das nun für einige Sinnfrei ist wegen angeblicher Verletzungsgefahr oder nicht ist mir egal.Ich fühle mich in langen Hosen nicht wohl und laufe daher zu 95% in kurz. Außer alles ist in der Wäsche und Frauchen meckert weil ich weider mal einen an der Klatsche ahbe.
      🙂

      Nun ja ein altes Stück Holz ändert man halt nicht mehr.

  26. Ein schönes Jahresresumee, das wieder einmal beweist, wie deutlich du deine Umwelt und die Verändungen wahrnimmst.
    Bewahr dir diese Eigenschaft wenn du das Jahr 2010 durchläufst!

    Alles Gute dafür!

  27. Hannes, auch wenn mir der Genuß nicht immer gelingt – nicht immer gelingen kann – bemühe ich mich. 🙂

    Die Läufe mit Handschuhen sind für mich ebenfalls erschreckend hoch. Zudem noch drei dazu kommen werden; das Wetter wird sich kaum ändern und ich absolviere noch drei Läufe in diesem Jahr.

    Stefan, die Gnade des täglichen Laufens. Es wäre schön, wenn mir das gelingt: 2010 durchlaufen. Ich lasse mich überraschen.

  28. Marco, beim Laufen mag ich weder lange Hosen – noch bin ich sie gewohnt. Ich muß mich regelrecht dazu zwingen, jedoch, die Einsicht in die Notwendigkeit ist manchmal doch allmächtig. Ich kenne meine Grenzen und bei -10 C° laufe ich nicht mehr in kurz. Das habe ich einmal gemacht, NIE wieder. Und Handschuhe ziehe ich in dem Bereich um 0 C° an. Wobei das auch von der Distanz abhängig ist. Wenn ich nur fünf Kilometer laufe – und ich weiß das vorher – geht es auch ohne Handschuhe. Meine Hände sind ein neuralgischer Punkt, die frieren zuerst.

    Heute im Wald traf ich einen Bekannten, der fing schallend an zu lachen – als er mich sah. „Du kommst hier an wie im Sommer!“ – und lachte sich kaputt. Den Status „Verrückter“ habe ich längst weg. Willkommen im Club, Marco! 😀

    • ja das höre ich auch immer wieder wenn mir die alt bekannten entgegenkommen. zieh doch dein shirt auch noch aus ist so warm hier usw.
      aber stolz macht es einen doch ein wenig. 🙂
      Alles weicheier 😉

  29. *lacht* Das sage ich auch immer, Marco! Dennoch findet man immer seinen Meister. Ich habe es schon mal geschrieben, ich sah in Potsdam mehrfach einen Mann, ich schätze weit über 70, der in einer Art „Badehose“ lief und mit freiem Oberkörper, bei -05/-06 C° wohlgemerkt. Und einmal zu Weihnachten auch in dem Outfit, plus einer Weihnachtsmütze und einem riesigen Grinsen. Selbst ich traue mir das nicht. 😀

  30. Ein beeindruckender Jahresrückblick. So wie ich ihn von Dir erwartet habe. 😉
    Ich wünsche Dir von Herzen noch viele weitere Jahre des Laufens und Geniessens. Vor allem wünsche ich Dir die Gesundheit dazu, die für dies unabdingbar ist.
    Alles Gute für 2010!
    Gerd

  31. Das Leben ist beeindruckend, lieber Gerd! Ich bin nur ein unbedeutender Gast.

    Für Dich auch nochmals alles Gute, vor allem Gesundheit! Bleib so wie Du bist! 🙂

  32. Nn ist es soweit, der letzte Tag des Jahres ist da und ich möchte mich auch hier von dir lieber Marcus und auch von Marco und allen anderen verabschieden. Leider muss ich heute wieder arbeiten und werde vom Jahreswechsel nicht so wahnsinnig viel mitbekommen. Was mich aber auch nicht weiter stört. Vielen Dank für eure Unterstützung, und so lesen und vieleicht auch sehen wir uns im neuen Jahr alle laufender Weise wieder.
    Euer Marcel… 🙂 🙂

  33. Herzlichen Dank, lieber Marcel! Obwohl Du Dich der Arbeit hingeben mußt, wünsche ich Dir ein wunderbaren Rutsch und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr! Alles Gute! 🙂

  34. Lieber Marcus,

    Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.

    Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:

    Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,

    und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

    Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,

    nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

    Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,

    sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

    Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.

    Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben

    als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,

    anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

    Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,

    und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.

    Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.

    Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

    Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,

    jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

    Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.

    Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

    Für das Jahr 2010 viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.
    Mögen ALLE Deine Wünsche in Erfüllung gehen.

    Grüße Melanie

  35. Liebe Melanie,

    vielen Dank für diese schönen Zeilen! Sie verdeutlichen wunderbar eines der wichtigsten Dinge im Leben: Zeit zu haben. Für sich und für seine Familie. Und letztendlich, Zeit zu leben, wirklich zu leben – nicht nur als „Unbeteiligter“ die Tage hinter sich bringen.

    Ich wünsche Dir ein herrliches neues Jahr, mögen Glück und Zufriedenheit stets dominieren, flankiert von immerwährender Gesundheit! 🙂

  36. Lieber Marcus,
    ich hoffe, du hattest heute zwei schöne Läufe! Ich glaube, ich muß dich wieder neidisch machen – ich hatte einen Regenlauf per exellence!

    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mögen 2010 alle deine Wünsche in Erfüllung gehen!

    Liebe Grüße
    Petra

  37. Liebe Petra,

    ich hatte in der Tat zwei Läufe und der zweite war zwar umso kürzer, doch grandios! Ich werde demnächst berichten. Regen? Hier liegt tonnenweise Schnee, ich weiß nicht mehr, wo ich das noch hinschippen soll. Ich könnte eine Großproduktion mit Schneefrauen/Männer starten. 😀

    Ein glückliches neues Jahr wünsche ich Dir!

  38. Lieber Marcus,

    wenn auch sehr spät, so will ich Dir doch auch auf diesem Wege die besten Wünsche für das Jahr 2010 senden.
    Eigentlich ist 2009 ja ein gutes Jahr gewesen, hatte ich doch die Ehre, Dich, wenn auch nur in der virtuellen Welt, kennenlernenn zu dürfen.

    Insofern sehe ich das scheidende Jahr etwas mit Wehmut gehen. Andererseits freue ich mich sehr auf 2010, wenn wir uns endlich in der wirklichen Welt kennelernen dürfen. Und darauf freue ich mich sehr.

    Es ist mir immer ein Vergnügen, Deine Berichte und Deine Kommentare zu lesen, soviel Wahres und Tiefes ist dort immer zulesen.

    Ich danke Dir auf dafür, wünsche Dir von ganzem Herzen ein tolles 2010, mit vielen Täglichläufen, hoffentlich mehr Regenläufen,l verletzungsfrei, mit viel Freude, Zufriedenheit und Gesundheit,
    Steffen

    P.S: Vielen vielen Dank für die Karte, hat uns sehr gefreut!

  39. Lieber Steffen,

    herzlichen Dank! Die Ehre ist ganz auf meiner Seite! Ich freue mich, Euch kennengelernt zu haben, bisher nur virtuell, doch dieses Jahr wird die Realität vollziehen. 🙂

    Euch nochmals ein glückliches Jahr voller Zufriedenheit und Frieden, Harmonie und Gesundheit mit grandiosen Läufen und daß Ihr Eure gesetzten Ziele erreicht!

    Alles Gute für Euch!

  40. Lieber Marcus,

    ich habe deinen Rückblick gelesen und musste immer wieder den Kopf schütteln, nicht weil ich die Dinge, die Du geschrieben hast so absonderlich fand, sondern weil ich das Gefühl hatte, so manches erst gestern aus Deiner Feder gelesen zu haben. Die Zeit eilt dahin…

    Ich möchte Dir nochmals danken, für Deine Sichtweise und Deine Einstellung. Wir waren und sind nicht immer einer Meinung, aber Du hast einen gewissen Anteil an meiner läuferischen Entwicklung im vergangenen Jahr gehabt. Ich denke Du weisst, was ich meine 😉

    Von einem der nie ein täglich Läufer werden will und wird

    Salut

  41. Hallo Marcus, ein wirklich interessanter Jahresrückblick auf tägliches Laufen. Dies inponiert mir ja immer wieder und ich teile eigentlich Deine Meinung das öfters laufen besser ist als lang laufen ;-)). Obwohl ich zugeben muss, dass es mich immer noch aus persönlichem Ehrgeiz reizen würde doch immer hoffe mal wieder nen Marathon bestreiten zu können, habe ich für mich festgestellt, dass es mir und meinem Körper doch besser bekommt, einfach locker so oft es geht nur „kurze“ Strecken also zwischen 7 und 15 km zu laufen.
    Interessant auch, dass du nur 7 mal in Begleitung gelaufen bist – auch dass kann ich teilen, ich laufe ungern mit anderen – außer mit meinem Mann, der eigentlich fast immer dabei sind, wir aber wie „EINS“ sind.
    Wenn ich immer das Gefühl habe, das Jahr ist schnell vergangen, versuche ich mich immer daran zu erinnern, was ich alles so unternommen habe – der Blog hilft dabei – dann erscheint das Jahr doch nicht so schnell vorbeigehuscht zu sein und kommt mir regelrecht lang und ausgefüllt vor. Deine Naturbeobachtungen- wenn man das so nennen kann sind immer wieder schön zu lesen – wünsche dir ein täglich laufendes, möglichst sturz und glatteisfeies, sowie gesundes neues Jahr ! Geli

  42. Vielen Dank für Deine Antwort, lieber Christian! Es ist wirklich erschreckend zu sehen, wie schnell die Zeit vergeht. Als Täglichläufer erfahre ich das tagtäglich, allein durch die tägliche Dokumentation. So rast mein Leben dahin.

    Daß wir nicht immer einer Meinung sind, bewerte ich höchst positiv! Erstens wäre das extrem langweilig und zweitens, ein Abend, bei dem sich alle einig sind, ist ein verlorener Abend. Ich glaube, das ist von Einstein. 😉

    Von einem der nie ein täglich Läufer werden will und wird Na ich weiß nicht. 😀 Der Satz impliziert für mich die beste Voraussetzung ein Täglichläufer zu werden. Ich konnte und wollte mir das auch nie vorstellen.

    Wie auch immer, alles Gute!

    Liebe Geli, herzlichen Dank! Auch Dir alles Gute und ein wunderbares, neues Jahr voller Glück! Wenn ich meine Blogeinträge nehme und dort zurückblicke, dann empfinde ich das vergangene Jahr noch viel schneller.

    Marathon und Täglichlaufen schließt sich für mich aus. Obwohl manche das vereinbaren, aber über so viel Kraft verfüge ich nicht. Ich kann mich nur auf eines konzentrieren. Hauptsache, man ist glücklich in dem, was man macht. 🙂

    Das letzte Jahr war sehr einsam, daher nur sieben gemeinsame Läufe, 2008 sah anders aus. Wer weiß, wie dieses wird.

    Ich wünsche Dir ein schönes Jahr!

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