Der Sinn des Lebens

Was ist der sagenumwobene Sinn des Lebens? Eine der elementarsten Fragen, wenn nicht gar DIE essentiellste Fragestellung überhaupt, welche sich die Menschen schon immer stellten. Fast jeder zerbrach sich darüber den Kopf; große Philosophen und Gelehrte, Dichter und Denker. Die Basis eines fundamentalen Disputes, der nie für alle befriedigend beantwortet werden kann. Dabei ist die Antwort simpel, die Erkenntnis einleuchtend – natürlich kanalisiert sich die Beantwortung in der persönlichen Weltsicht, eine individuelle Betrachtung der eigenen Existenz. Der Mensch wird geboren – einfach so – heutzutage in der Regel durch die Vereinigung zwei sich liebender Wesen. Er gibt anschließend ein temporäres Gastspiel auf diesem Planeten ab; in unserem unendlichen Universum der unaufhörlichen Weite. Der Ferne. Des Nichts.

Er lebt, kann selbst jedoch keinen Einfluß auf sein entstehendes Dasein nehmen und wird nach einem begrenzten Augenblick, an dem er am wundervollen Leben partizipiert – für immer in den vergänglichen, unwiderruflichen Sog des ewigen Nichts gezogen werden. Der Sinn des Lebens? Das Leben hat keinen Sinn. Irrelevant, was der menschliche Geist zu interpretieren vermag. Wobei unsere Gattung sehr kreativ im Ersinnen von Rechtfertigungen ist, um unsere triviale Existenz hochtrabend zu legitimieren; wir versuchen sehr engagiert unser beschränktes Agieren als sinnvoll erscheinen zu lassen. Das müssen wir auch, denn die nüchternde Wahrheit wäre zu deprimierend. In der Arterhaltung respektive Fortpflanzung offenbart sich der einzige Sinn allen Lebens. Vereinigung. Geburt. Leben. Tod. Ohne tieferen Sinn. Bedeutungslos. Ein natürlicher Kreislauf. Alles, was wir in diesem Zyklus konstruieren, als da wären – Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Kriege, Krisen – die gesamte Grundlage unserer Zivilisation – dient nur als ablenkende Alibifunktion, um eine scheinbar sinnvolle Tätigkeit zu kreieren und damit dem Leben den Anschein von Sinn zu verleihen.

Bei der Majorität der derzeit noch herrschenden Spezies ist das sogenannte „Kindchenschema“ psychologisch fest verankert. Hierbei handelt es sich um verschiedene Körpermerkmale, die einen Schlüsselreiz etablieren und den Pflegeinstinkt direkt ansprechen. Eine wunderbare Schutzfunktion der Evolution; unabdingbar, um die Grundlage einer langfristigen Aufzucht zu bilden und damit die Eltern an den Nachwuchs zu binden und das Überleben zu gewähren. Dieses Verhalten bewirkt, daß wir menschliche Babys, aber auch Arten übergreifend Jungtiere und Nachwuchs als niedlich deklarieren. So beispielsweise auch der folgende Hochlandrindernachwuchs, den sich Anett als heutiges Thema ausgesucht hat. Ich weiß, daß die explizite Auswahl eine Herausforderung für Dich war und Du Dich beinahe für den Regenlaufbericht entschieden hättest – dies kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Die kleinen Putzels sehen ein wenig wie Teddybären aus – während die älteren eine Karriere als Haarmodel anstreben.

Zu Beginn dieser Woche wunderte ich mich über massive Spuren in meinem Laufareal, vorrangig auf der Dammstrecke – Familie Schwarzkittel wollte ich die Abdrücke allerdings nicht zuschreiben. Bis ich dann diverse, ich formuliere es als „Hinterlassenschaften“ sah, wurde mir alles klar. Offensichtlich konspirierten die Hochlandrinder mit der verschollenen Schafherde, die ihrerseits großmeisterliche Experten der Flucht waren. Seit ein paar Tagen haben also die Rinderherde ihre Umzäunung durchbrochen und sie spazieren – wieder einmal – frei im Hochwasserschutzgebiet umher. Vor exakt einem Jahr lebten sie die allseits gelobte Freiheit und damals begegnete ich einem großen Bullen – direkt vor mir. Ich bin gespannt, ob erneut ein derart naher Kontakt zustande kommen wird. Wenn ich auch schon andere Geschichten hörte, so betrachte ich die gutmütigen Putzels als harmlos. Welch goldiger Anblick, wenn sie ihren Nachwuchs Wagenburgartig in die Mitte nehmen und beschützen. Ein wunderbares Beispiel für den wahren Sinn des Lebens. Schnörkellose biologische Reproduktion. Oder wie es Tolstoi stilvoller formulierte, „Der Sinn des Lebens ist die Vermehrung der Liebe auf Erden“.

55 Antworten to “Der Sinn des Lebens”

  1. Heute hast du mal wieder schwere Kost gepostet. Da zu antworten ist schwer, da bei uns die Meinungen ein klein wenig auseinander gehen. Schon aus dem Grund, weil ich kein Atheist bin. Aber im Großen und Ganzen stimmt es schon. Ich denke auch oft über den Sinn meines Lebens nach und finde oftmals keine Antwort. Gerade jetzt wieder.

    Gestern sah ich einen Bericht von einem Selbstmordanschlag in Pakistan (bin ich froh, dass ich keinen TV habe). Ist das der Sinn des Lebens? Oder hungernde Kinder in der 3. Welt – ist das der Sinn des Lebens? Ich könnte noch sooo viel aufzählen, aber einen Sinn darin sehe ich nicht.

    Aber nun Themenwechsel… die kleinen Kälber sind so süß, die möchte man drücken und knuddeln. Da lacht das Herz!
    Trotzdem pass auf, mit den Bullen ist sicher nicht zu spaßen, wenn sie auf den Nachwuchs aufpassen.

    *drückt dich*

  2. Eine Frage der persönlichen Weltsicht. Einen wirklicher Sinn existiert nicht. Wir können uns natürlich Rechtfertigungen ausdenken, dennoch ist das Leben per se ohne Sinn. Von der Fortpflanzung abgesehen.

    Die Selbstsmörder bekommen anschließend ja mehrere Hundert Jungfrauen im Himmel. Das ist genug Legitimation für die – aber so ist das, wenn das Gehirn nie benutzt wird. Vom aktuellen Bericht in bezug auf die Hungerthematik hörte ich auch – das ist einfach nur erschreckend. Zumal das ein Kinderspiel wäre, für alle Menschen zu sorgen – wenn wir denn wollten. Aber das will ja niemand. Und Krieg spielen, macht offensichtlich auch mehr Spaß – als Nahrungsmittel anzubauen.

    Die Kleinen sind extrem neugierig und auch ein wenig ängstlich. Mir passiert schon nichts, sie kennen mich. Und gestern sah ich sie nicht. Vielleicht sind sie schon wieder weg – ich weiß es nicht. Ich freue mich immer, wenn ich sie sehe. 🙂

    *knuddel*

  3. Na ich hoffe doch, dass sie nicht zum Futter wurden :(. Das Fleisch der Hochlandrinder ist sehr beliebt. Aber vielleicht sind sie einfach in ihren Stall gebracht worden, jetzt wo der Winter Einzug hält 🙂

  4. So schnell bestimmt nicht. Eventuell hat sie der Besitzer wieder „eingefangen“. Mal sehen, was mich heute erwartet.

    Bei dem Fell ist der Winter nicht so schlimm. Den Zottels macht das sicher nichts aus. 😉

  5. Hehe, stimmt, die tragen ja ihren warmen Pulli mit sich 😀

  6. Mehr die Winterjacke, im aktuellen Zottel-Stil. 😀 Relativ schreckhaft sind sie auch. Auf jeden Fall sehr herzig. Aber meine Schafis werden sie nicht ersetzen.

  7. Lieber Marcus,

    dem Leben einen Sinn geben sehe ich als Sinn des Lebens, entschuldige das Wortspiel. Wir dürfen es nicht immer von dem Standpunkt aus sehen, dass wir nur ein kleines Körnchen im Universum darstellen, sondern wir sind ein wichtiger Teil des Universums, jeder Einzelne und wenn nur die Hälfte versucht ihrem Leben einen Sinn zu geben, haben wir schon viel erreicht. Ob der Sinn nun gut oder schlecht sein mag…

    Die Rindviecher sind nun wirklich toll anzuschauen und eine kleine Entschädigung für die abgezogenen Schafe, v.a. wenn sie in die „Fussstapfen“ derselben treten 😎

    Salut

  8. Lieber Christian,

    Dein Wortspiel gefällt mir. Auf die einzelne Person bezogen, ist das durchaus sehr treffend. Wer danach lebt und das nur halbwegs realisieren kann, lebt zufrieden(er). Aber dies ist immer Ausdruck der individuellen Einstellung.

    Nach meinem Denken gibt es kein gut oder schlecht. Denn wer bewertet oder definiert das? Mit welchem Recht? Was heute geächtet ist, war früher normal – und umgekehrt. Richtig. Falsch. Das existiert nicht. Bezüglich der generellen Weltsicht, hier das „Körnchen im Universum“ vertrete ich einen konträren Standpunkt. Wir Menschen sind alles andere als wichtig.

    Heute traf ich keine Rinder, die sind sicher wieder eingefangen worden. Eigentlich schade, es ist schon ein Erlebnis, wenn die Putzels frei umher spazieren. Aber das hält nicht lange vor, ihr „Zaun“ ist kein Hindernis. Zumal sie die Schafis als Lehrmeister hatten. 😉

    • Lieber Marcus,

      ich gebe Dir eingeschränkt Recht, was „gut“ oder „schlecht“ angeht, denn geben tut es das schon, allerdings ist es nichts Absolutes und unsere Gesellschaft und deren Konvention bestimmt immer wieder aufs Neue, wie die Definitionen sind. Ob es deshalb richtig ist, kann ich nicht sagen.
      Das mit dem Körnchen im Universum ist schon richtig, aber deshalb sind wir nicht weniger wichtig, denn jedes Körnchen ist wichtig, sonst ist das Gefüge gestört. wichtig bedeutet ja nicht „wichtiger als“ die anderen Körnchen 😉

      Salut und einen angenehmen Wochenstart

      • Das liegt immer an der Betrachtungsweise. Der Einzelne ist natürlich wichtig und das, was er tut in seinem Leben – ist für ihn und oft auch für die Gesellschaft wichtig. „Wichtiger als…“ Ja, das ist gut gesagt, da stimme ich Dir so gesehen zu. Doch letztendlich ist in meinem Denken unsere Gattung nicht wichtig. Diese nüchternde Sicht ergibt sich aus den Ergebnissen unseres Handelns – vor allem auf die letzten 150 Jahre bezogen.

  9. Ich bin schon jetzt auf weitere Berichte deinerseits bezüglich der Rinder gepannt, da wird es bistimmt zu manch einer wunderbaren Begegnung kommen! Was den Sinn des Lebens betrifft, ich sehe es wie Christian, würden sich mehr Gedanken zu diesem Thema machen könnte man wirklich viel erreichen, denn wie Du es ja selbst z.B. bei den Rindern beschreibst, wäre ein Sinn des Lebens der Zusammenhalt, die Rücksichtnahme und die gegenseitige Hilfsbereitschaft, so wie die Rinder es mit ihrem Nachwuchs als Schutzfunktion halten. Wie hält es der Mensch, jeder ist sich nur noch selbst der nächste….das könnte man jetzt bis ins Unendliche vorschreiben!

    Ich denke auch, würden mehr darüber nachdenken wäre uns allen geholfen und wir hätten eine bessere Welt!

    LG
    Steffen

    Ob es „DEN“ Sinn wirklich gibt ist eine andere Frage.

  10. Wer weiß, Steffen. Jeder Tag bietet etwas Neues.

    Die Werte, die Du hier beschreibst, sollten eine Selbstverständlichkeit sein – sind sie leider nicht. Da wären wir wieder beim persönlichen, individuellen Sinn des Lebens. Ich betrachte die Menschheit gerne als Einheit, als eine Rasse – unabhängig von Glauben, Hautfarbe, Völker oder diese ganzen anderen absurden Unterscheidungen. Und wenn ich mir dann ansehe, was wir täglich erreichen und wie wir agieren, so fehlen mir schlichtweg die Worte. Eine traurige Welt, in der wir leben.

  11. Über den Sinn des Lebens nachzudenken, ergibt je nach Lage der Dinge oftmals unterschiedliche Antworten. Wenn ich z. B. im Büro sitze und bürokratische Aufgaben erledige, frage ich mich schon sehr häufig, was das Alles eigentlich soll. In meiner Freizeit versuche ich soviel Dinge wie möglich zu machen, an denen ich Freude habe. Ob das der Sinn des Lebens ist, weiß ich nicht. Vielleicht besteht wirklich nur ganz simpel darin, das Leben des Menschen auf diesem Planeten weiter zu führen. Dann machen wir aber grundsätzlich eine Menge falsch, z. B. durch Kriege, durch falsche Verteilung von Nahrung, durch Verseuchung von fruchtbarem Boden u.v.a. Vielleicht hat der Mensch in seiner eigentlichen Überlegung den Sinn des Lebens schon immer völlig falsch verstanden?

    Die Bilder mit den Rinder-Babys finde ich sehr schön. Wer weiß, vielleicht schließt Du schon bald eine ähnliche Freundschaft mit ihnen, wie zuvor mit den Schafen. Würde mich doch sehr freuen für Dich.
    Liebe Grüße
    Kornelia

  12. Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

    (Samuel Butler)

    Ich bin geneigt, dem in Teilen zuzustimmen. Überlegung des Lebens? Der einzelne Mensch überlegt und denkt vielleicht noch nach, die Spezies an sich nicht mehr. Das sieht man auch an den Problemen, die Du hier aufzählst. Hunger, Kriege etc. Im Prinzip sind dies alles keine Probleme, sondern Nichtigkeiten, die nicht sein müßten. Unsere Gattung sollte sich schämen, daß sie diese Probleme nicht löst, stattdessen bekriegen wir uns im Kleinklein. Absurd. Diese globale Uneinigkeit wird letztlich auch zum finalen Ende führen. Davon bin ich überzeugt.

    Eine Rinderfreundschaft wird sich nicht ergeben. Der Ort, wo sie sich in der Regel aufhalten, liegt nicht direkt auf meiner Standardroute. Und wenn es richtig kalt wird, ziehen sie um.

  13. „Das Leben hat keinen Sinn.“

    Danke! 🙂 Seit langen Jahren meine Rede. 🙂
    Und dennoch ist das, was tun oder auch unterlassen, keineswegs sinnlos.

  14. Ich unterscheide da. Die biologische Reproduktion der Arten ist der einzige Sinn. Was der Mensch hingegen aus seinem Leben macht, ist keineswegs sinnlos – korrekt, da stimme ich Dir zu, was ich aber bewußt außen vor ließ. Ohne das Leben mit – „sinnvollen“ (oder was wir dafür halten) – Inhalten zu füllen, könnten wir auch nicht existieren. Die Existenz an sich – legitimiert sich jedoch nur in der Arterhaltung.

  15. Hallo Marcus,
    ja was ist schon der Sinn des Lebens.
    Ich kann es dir nicht sagen aber ich kann dir viele Dinge aufzählen die im Leben keinen Sinn machen.
    Das würde aber hier den Blog sprengen vermute ich.
    Ich orientiere mich auch gerade um, meine Blogseite habe ich gelöscht und werde sie neu aufbauen. Ich bin vielleicht gerade auch in einer Sinnphase. Wer weiss das schon. Im übrigen gibt es demnächst auch eine Homepage zu den vier (mit Malcolm und Flo) sogar sechs Mitgliedern meiner (unserer) Familie.

    Würde mich freuen dich dort auch mal begrüßen zu können.

    LG
    Marco

  16. P.S. wenn du meine Blogseite eingibst mußt du vorher deinen Catch leeren sonst kommt da nichts.

  17. Ich habe mich bewußt auf den Lebenssinn der Arten konzentriert. Den Sinn im Leben des Einzelnen will ich gar nicht negieren. Auch würde das Thema den Blog sprengen, wie wahr.

    Du kannst mich mit Sicherheit auf Deiner neuen Seite begrüßen! Ich werde sogleich den Link modifizieren. Ich hoffe, daß nichts Gravierendes bei Dir vorgefallen ist, woraus sich Deine Sinnphase ableitet. Möge der Findungsprozeß positiv verlaufen!

  18. Ja da ist schon einiges im argen gewesen.
    Aber mehr dazu vielleicht am Telefon. Wie wäre es hast mal lust ein wenig zu plaudern?

  19. Blog steht übrigens wieder.
    Neues Layout und neuer Sinn.

    🙂

  20. Ich habe eben versucht, bei Dir zu kommentieren – das ging aber nicht.

    Hier der Kommentar:

    Grandioses Headerbild auf Deiner neuen Seite, Marco!

    Wie sieht es mit der Verlinkung aus? Bleibt die alte noch bestehen? Oder soll ich gleich auf die neue verlinken?

    Telefon? Das ist eine gute Idee! Die Nummern aber per Mail tauschen, nicht öffentlich! 😉

  21. Ja die Nummer natürlich per mail.
    Schick mir mal deine ich schick dir dann meine.
    Die Verlinkung bleibt bestehen nur müssen alle ihre Catch leeren weil sie eine andere zuordnung bekommen hat.
    Du mußt deine verlinkung neu einsetzen damit man dort draufkommt.

    http://www.bodhi-runs.com (Homepage / keine Kommentar möglich)
    http://www.bodhi-ultrarunner.de (Blog / kommentare möglich wenn catch geleert ist)

    LG
    Marco

  22. P.S. das Headerbild ist ein Wasserfall in Kanada (2004) keine Ahnung wie die Fälle hiessen. Kann ich gerne nachsehen wenn du willst.

  23. Schick mir Deine Nummer, ich rufe Dich dann an.

    Mein Cache war geleert, es kam eine Fehlermeldung, daß der Hash-Wert nicht korrekt wäre. Damals hast Du etwas in der Konfiguration geändert, das war schon einmal bei Dir. Die liebe Technik!

  24. ja mach ich… ich liebe technik auch sooo sher 😉

  25. Dann bis gleich am Telefon.

    Eigentlich heißt es ja: „Gold und Silber lieb ich sehr“. 😀

  26. Bin noch auf der Arbeit.
    Kann dir erst heute Abend meine Nummer schicken.

  27. Jetzt noch? Ich befehle hiermit Dienstschluß! Ausführung! Ohne Meldung, weeeeeg! 😀

    Okay, dann bis heute Abend – ich melde mich.

  28. Oh Marcus,
    mit Deinem letzten Satz triffst Du wirklich ins Schwarze, wenn man sich ansieht wie wir agieren fehlen einem wirklich die Worte, wahrlich eine traurige Welt!

  29. Zumal man sich machtlos fühlt. Aber wenn durch nachdenkliche Beiträge der eine oder andere zum Nachdenken animiert wird, ist das immerhin besser wie nichts. Finde ich zumindest. 🙂

  30. Hallo lieber Marcus,

    als ich den Satz las „Das Leben hat keinen Sinn“ dachte ich, das glaub ich jetzt nicht. Aber als ich dann weiterlas, wie dieser Satz gemeint ist, kann ich dir eigentlich nur recht geben.
    Das Wichtigste aller Spezies ist die Zeugung und die Aufzucht des Nachwuchses, einfach die Arterhaltung. Und wenn man unter diesem Gesichtspunkt darüber nachdenkt, wie das bei den Menschen ist, kann man wieder ganz deutlich sehen, wie weit sich die Menschen von ihren natürlichen Wurzeln wegbewegt haben. Oder wie erklären sich sonst die Pille, der Verzicht auf Kinder der Karriere wegen… Kinder spielen nicht mehr die Rolle, die ihnen m.E. von Natur aus zusteht : SIE SIND DER SINN DES LEBENS!
    Die Bilder sind wirklich süß, einfach niedlich die Kleinen!
    Bodhi . Deine Homepage und Dein neues Blog werden super. Das erste Bild ist schonmal der blanke Wahnsinn!
    Viele liebe Grüße euch allen
    Petra

  31. Liebe Petra,

    es kann vorkommen, daß manchmal „falsche“ Eindrücke entstehen, wenn ich etwas – meistens bewußt – weglasse. Oder aber etwas überhöhe, um Sachverhalte anschaulicher darzustellen. Beispielsweise „zoome“ ich gerne heraus und betrachte die Menschheit als Ganzes; nicht im Einzelnen. Unser Handeln wirkt sich schließlich auch global aus.

    Unsere natürlichen Wurzeln haben wir längst verlassen, was vielleicht gar nicht verwerflich ist, das Perfide offenbart sich darin, daß wir alles mit Füßen treten, wovon wir höchst abhängig sind – „unsere“ Erde und das Leben auf ihr.

    Bei allem, was wir tun oder eben nicht – vergessen wir stets unsere Kinder. Wir denken nicht an die nachfolgenden Generationen. Auch wenn die großspurigen Politiker das gerne der Bevölkerung suggerieren. Wie gesagt, traurig!

    Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und den Täglichläufern viel Freude bei der täglichen, körperlichen Wertschätzung! 😉

  32. @Petra: DAnke das freut mich 🙂

  33. Danke für das tolle Telefongespräch gestern. Es war gut mal wieder mit jemanden „Normalen“ zu quatschen.
    Da macht das Leben doch wieder SINN 😉

  34. Hehe Marco – so gehts mir auch immer.

  35. Na dann sind wir schon zwei…:-)

  36. Dito, lieber Marco, dito! Es ist doch etwas anderes, als die virtuelle Hardcorevariante wie sie hier in den Blogs praktiziert wird. 😉 Eben persönlicher.

    Thema Normalität. Ich klaue mal etwas aus meiner Wegweiser-Seite:

    „Und keine Angst vor der Verständnislosigkeit der Mitmenschen. Heilige verstehen Heilige. Ignoranten verstehen Ignoranten. Schwächlinge verstehen Schwächlinge. Täglichläufer verstehen Täglichläufer. Menschen gleicher Art verstehen immer einander.“ Wie Brigitte erst sagte, bleib so wie Du bist! 🙂

    Liebe Brigitte, nicht übertreiben! 😀 🙂 😉

  37. Ich übertreibe nicht, denn deine Stimme hat immer so was Beruhigendes!

  38. Dann betrachte ich das als Kompliment. Merci! *verneigt sich*

  39. Die Videos vom gestrigen Waldspaziergang mit Luke und Malcolm sind jetzt online.
    Einfach meinen Blog besuchen und unter „MEIN YOUTUBE“ klicken.

    Viel Spaß dabei, vielleicht kannst du mir sagen was wir da gestern für einen Käfer getroffen haben 🙂

  40. Ich bin leider kein Käferexperte und greife partiell bei Schmetterlingen schon auf das Internet zurück. 😉

    Ich war bereits auf Deiner Seite, leider konnte ich es nicht abspielen. Youtube spinnt derzeit bei mir. Ich hoffe, daß ich das Problem lösen kann. Bei Myspace bist Du nicht, oder?

  41. Doch bin ich 🙂
    Aber nur für Freunde zu sehen. Musst mir eine Anfrage mailen dann kommst druff 😉

    http://www.myspace.com/marcolosch

  42. Du bist ja super aufgestellt! 😉

    Danke, das teste ich gleich, denn da darf ich Videos gucken.

  43. Sind viele schöne Bilder drin, mußt dir mal alle in Ruhe ansehen wenn ich dich angenommen habe.

    Viel Spaß dabei!!!

  44. Ich bin gespannt. Nun bin ich registriert und habe Dich geaddet.

  45. so habe dich angenommen, mußt aber noch einiges an deinen layout basteln mein lieber. so ganz nackt sieht nicht schön aus. und bitte ein pofilbild rein 🙂

    ansonsten viel spaß in meinen Bilderalben 😉

  46. Ja danke, Marco. Ich muß erst das neue Terrain sondieren. Allerdings bin ich ziemlich eingeschränkt, beispielsweise kann ich auf die Nachrichten nicht antworten.

    Aber ich habe mich ja nur wegen Deines Videos angemeldet. 😉

  47. Ich drück mich die ganze Zeit um eine Antwort: Sinn des Lebens…mir fällt nix gescheites dazu ein.

    Eher zu deinem fast geschriebenem Regenlaufbericht….ICH MAG SOWAS NICHT HÖREN! 😀 ….. Nieselregen, feiner zarter Regen, hauchfeiner Nebel…ja…soetwas gefällt mir. Du kannst aber nie genug bekommen und willst richtigen Sturmregen.

    Die Kuhbabys sind klasse. Solche standen am Laacher See (wo wir in Urlaub waren) auch auf der Weise…incl. dem Bullen. Mit Bullen ist aber nicht zu spaßen. Drum pass da auf, wenn sie wiederkommen.

  48. Drücken ist irrelevant. Sofortiges Antworten ist hiermit befohlen. 😀 Anett, Du mußt ja nicht antworten. Alternativ nebenher etwas Nougat verputzen, da kommen die besten Ideen. *g*

    Och, bei Regen bin ich gar nicht sooo wählerisch. Nieselregen und Nebel ist auch schön. Aber wenn Du Sturmregen hast… *lacht*

    Die Bullen sind harmlos. Die gucken nur und mögen keine schreckhaften Bewegungen.

  49. Der Sinn des Lebens – immer eine schwierige Frage, über die man wohl am besten alleine nachdenkt. Die Frage ist dabei, denke ich, ob man die Nichtexistenz eines Sinns akzeptiert oder ob man für sich selbst einen eigenen Sinn definiert, was, wie schon gesagt wurde, weitaus sinnvoller ist. Nun liegt es an jedem selbst, sich diesen Sinn zu suchen.

  50. Den fehlenden Sinn nicht zu akzeptieren, gelingt wohl nur einer absoluten Minderheit, denn wie gesagt – das wäre zu deprimierend. Aber dem Leben einen Sinn zu verleihen – darin ist der Mensch groß. Sonst würde es uns wahrscheinlich auch gar nicht geben.

  51. […] lebendiger Moment von Bedeutsamkeit Über den scheinbaren Sinn des Lebens habe ich einst einen separaten Artikel veröffentlicht. Das Fazit nach Tolstoi ist evident und […]

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