Gefallene Liebe. Gefallenes Leben.

Sie war schon da. Noch bevor ich kam. Lange vor meiner Zeit. Zu Beginn nahm ich sie nicht bewußt wahr. Ich sah nur die Gesamtheit, nicht die einzelnen Teile. Seitdem lächelte sie mich an, doch ich lief immer vorbei. Vor einigen Monaten begann es. Sie bewegte sich und kam mir näher. Unmerklich, fast schon heimlich. Stück für Stück, unaufhörlich. Irgendwann fiel sie mir auf – ganz plötzlich. Ab diesem Zeitpunkt konzentrierte ich mich auf sie, ja, sie gefiel mir. Hoch gewachsen, eine stolze Haltung und sehr schön anzusehen. Von Tag zu Tag kamen wir uns näher. Ich freute mich sie jeden Tag zu sehen, wenngleich sie sich langsam veränderte. Die anfängliche Zurückhaltung wich einer latenten Zudringlichkeit, immer stärker. Vergangenen Mittwoch kamen wir uns so nah wie nie zuvor – unser Treffen hatte etwas Bedrohliches an sich. Am Donnerstag folgte ein weiteres Stelldichein. Bei unserer Begegnung streichelte sie liebevoll über meine Haare, nicht wissend, wie gefährlich sie wirklich ist. Ich vertraute ihr, ich ließ sie gewähren und sie ließ mich gehen. Dies war unser letztes Treffen in all ihrer Herrlichkeit. Am Freitag ist sie gefallen – gefallene Liebe. Für immer. Verloren.

Nun, man könnte sich jetzt fragen, wovon ich schreibe. Von einer schönen Frau? Natürlich. Meine Zuneigung galt einer Baumdame. Ein großer Baum, welcher auf der rechten Seite den Damm flankierte, einer von vielen. Es gab einmal eine Zeit, da stand sie aufrecht, hoch in den Himmel gewachsen – stolz und unnahbar. Irgendwann begann eine Entwicklung, die zu einer leichten Neigung führte. Selbst für mich, der täglich diesen Ort passiert, entzog sich die Veränderung zu Beginn. Doch eines Tages fiel mir die Neigung auf, ich konnte sie nicht mehr übersehen. Seitdem beobachtete ich den wunderbaren Baum konzentriert. Die Angst vor dem aufrechten Leben trieb die Baumdame in die Besessenheit sich auf die Seite zu legen. Unaufhaltsam. In ihren letzten Tagen erzeugte sie fast ein Dach, welches sich in drei Metern Höhe quer über meinen Damm ausbreitete. Das baldige Ende war jetzt nur eine Frage der Zeit.

Am Mittwoch hatte der Baum noch zwei Meter bis zum Boden zu überwinden. Ohne Probleme konnte ich durchlaufen. Innerhalb weniger Stunden senkte sie sich um weitere fünf Zentimeter, nun berührten die Blätter zärtlich meinen Kopf. Der Anblick war für mich leicht surreal, jedoch faszinierend – wenngleich die Bedrohung ein ungutes Gefühl in mir auslöste. Die Gefahr war nicht zu leugnen. Als ich am Freitag den Damm erreichte und die erste Biegung absolvierte, erspähten meine Augen das natürliche Hindernis. Wohlan, sie war gefallen. Nimmermehr wird sie erhaben die Welt unter sich betrachten können. Für einige Zeit wird der umgeknickte Baum den Weg blockieren, die Blätter verfärben sich und fallen ab. Zahllose Spaziergänger werden Äste abbrechen, um ein leichteres Vorbeikommen sicherzustellen. Bis irgendwann Personen erscheinen, die mit Sägen bewaffnet den Baum in seine Bestandteile auflösen werden und ihn entfernen; so als ob er nie existiert hätte.

Nicht viel anders unser menschliches Dasein. Wie dieser Baum werden wir klein geboren, wachsen neugierig in die Höhe und sind – hoffentlich – stark, um einen temporären Augenblick am Leben zu partizipieren. Bis dereinst der menschliche Körper zerfällt – ebenso der Geist – und wenn der finale Existenzpunkt erreicht ist, fallen wir ebenfalls danieder. Und lösen uns auf. Vergessen und nicht vermißt. Wie der Baum. Staub im Wind. Gefallene Liebe. Gefallenes Leben. Der Lauf der Endlichkeit.

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36 Antworten to “Gefallene Liebe. Gefallenes Leben.”

  1. Guten Morgen Spotzl!

    Ich musste ja gestern schon über deinen Beitrag grinsen und heute wo ich ihn in deinem Blog nochmal lese, wieder!

    Deine Art zu schreiben ist so genial!

    Das Sterben dieser schönen Baumdame zeigt uns wieder, wie vergänglich alles ist. Vor allem wir Menschen.

    Ein Glück, dass dich dieser Baum lediglich gestreichelt hat und nicht auf dich fiel – unvorstellbar! Bei der Kraft….

    Ich könnte ja fast unten durch laufen *lacht*!

  2. 😀 Danke! Die besten Einfälle kommen mir beim Laufen. Wie passend, gell? 😉

    Da kommst Du nicht durch, so ein Bild kann täuschen. Das war durchaus schon gefählich, ein komisches Gefühl hatte ich immer. Vor ein paar Jahren wäre ich fast erschlagen worden, doch bisher hatte ich immer Glück.

  3. Aus dem Statistikteil:

    23.02.2004 Absperrung ignoriert (Sägearbeiten in Baumkronen) – fast vom Ast erschlagen.

    Aktuell sind auch auf dem Damm einige große Äste „locker“.

  4. Das glaub ich dir, wenn du da so herumwetzt, dass dir so witzige Sachen einfallen. Das passt zu dir.

    Ebenso passt das Ignorieren der Absperrung zu dir! Schimpf!

    Ach ich würde da schon unten durch passen – I´m so lütt! hihihi

  5. Na, so lütt bist Du nun auch nicht! 😉

    Ja, ich bin ein täglich laufender Scherzkeks, auch wenn ich nicht so aussehe, gell? 😀

    Von Absperrungen halte ich nichts, zumindest nicht, wenn sie meine Laufstrecke einschränken.

  6. Lütter als lütt ;)!

    Klar bist du ein Scherzkeks, aber das wissen die Meisten gar nicht, darum sind sie von deinem Blog zum Teil auch so abgeschreckt und antworten nicht obwohl sie jedes Wort aufsaugen *rofl*.

    Jaja, der letzte Satzt passt sehr gut zu dir!

  7. A geh! Schmarrn! Schreibt man das so? Ich kenne mich mehr mit dem Schmäh aus – als mit einzelnen Termini. 😀

    Was aber auch gut so ist. Wenn nur jeder fünfte Leser antworten würde, käme ich nicht mehr hinterher. Das „Aufsaugen“ betrifft wohl mehr „feindliche“ Leser. Aber das ist das Leben. Und ehrt mich ja auch. 😉

  8. Hallo Marcus,
    ein wunderschöner Bericht, finde ich, auch die Bilder dazu finde ich sehr beeindruckend! Ich weiß nicht warum, aber ich mag Bäume, vor allem alte Bäume sehr gerne. Sie haben fast was majestätisches an sich. Wenn man dann beobachtet, wie ein Baum langsam das Zeitliche segnet, wird man unweigerlich daran erinnert, dass jedes Leben irgendwann endet. Umso wichtiger ist es, dass wir unseres, so lange wir es können, so gut geniessen wie es nur geht. Das tägliche Laufen und das Beobachten der Natur gehören da wohl zu.
    Wünsche Dir ein schönes Wochenende!

    Kornelia

  9. Das sehe ich ähnlich. Es gibt die unterschiedlichsten Formen, man sieht den eigenen Charakter eines jeden Baumes. Vielleicht sollte ich besonders kuriose hier vorstellen, der Anfang ist längst gemacht. Manche werden regelrecht vom Efeu „aufgefressen“ – da habe ich tolle Bilder vor Augen. Vermutlich kommt derlei bei Dir auch vor.

    Genießen wie es nur geht, ja – Täglichlaufen hebt die Lebensqualität auf eine angenehme Stufe des Genusses.

    Einen schönen Sonntag!

  10. Lieber Marcus, das hast du wieder einmal herrlich geschrieben. Ja, man glaubt zunächst, du schreibst von einer Frau, und doch ist man sich bei dir ganz sicher, du schreibst wieder von der geliebten Natur.

    Es ist der Lauf des Lebens und wir können nur interessiert zuschauen – aber das genügt, um sich über die schönen Bilder zu freuen und diesen Ereignissen ein wenig nachzutrauern.

  11. Manch einer sieht vielleicht nur einen umgefallenen Baum. Von der Feuchtigkeit und letztlich vom Sturm gefällt. Ich sehe noch ein wenig mehr darin. Die Beschreibung bot sich förmlich an.

    Und den Ereignissen nachtrauern. Schön gesagt. Mein nächster Artikel wird wahrscheinlich genau das zum Inhalt haben. Leider. Aber noch muß ich abwarten. Laufen wir mit – beim Lauf des Lebens!

  12. Sind „Feinde“ nicht übertrieben? Oder meinst du die, die am Schluss dafür verantwortlich waren, dass du eine gewisse Örtlichkeit verlassen hast?

    Das sind eben die Streakleser die dich nun verfolgen *lach*. Aus Neugierde, dass du etwas schreiben könntest… wie zb. über um den Tisch laufen? *nochmehrlach*.

    Ja, Schmarren schreibt man so, aber am liebsten ist mir Kaiserschmarren *mampf*. Und klar hast du den wiener Schmäh *kicha*

  13. Ja, Feind ist übertrieben, das stimmt schon. Ich wähle jetzt aber kein anderes Wort, weil das ohne Bedeutung ist. Und ja, jene meinte ich. Wieso diese Personen bei mir lesen, ist mir ein Rätsel, aber auch das ist ohne Bedeutung. Dieses „auf der Stelle laufen“, habe ich ausführlich in Läufer- wie auch in Nichtläufern Kreisen besprochen, von allen Seiten kam nur großes Gelächter. Wer das ernst nimmt, ist für mich kein Läufer, geschweige denn Täglichläufer. Selbige Personen sind hier auch unerwünscht.

    Bon Appetit, das klingt lecker! 😉 Wiener Schmäh klingt gut. 😀

  14. Das ist auch lecker und sollte ich mal wieder machen!

    Es ist auch in meinen Augen lächerlich! Aber was solls, das ist nicht unser Bier, das trinken wir lieber!

  15. Alles ist vergänglich, die umgestürzte Baumdame zeigt es. Es wird nicht mehr lange dauern dann erinnern sich auch die Menschen wieder an ihre Vergänglichkeit und nennen es Ewigkeitssonntag oder Totensonntag.

    Dieses Kommen und Gehen ist ständig da um beim Baum zu bleiben. Auch seine einzelnen Teile vergehen. Jedes Jahr gibt es neue Blätter im Frühjahr und zum Herbst hin fallen sie dann zum Vergehen.

    So ist nun mal das Leben und daher sollte man auch jeden Augenblick genießen und eben jeden Lauf.

  16. Brigitte, wenn Du mir die Wahl zugestehst – in vino veritas! 😀

    Jetzt, wo wir hier in die kulinarische Ecke abdriften, könnte ich glatt eine Rezeptkategorie eröffnen.

    Bernd, ich erachte es für mich als wichtig, die Vergänglichkeit nicht nur einmal pro Jahr an einem bestimmten Tag wahrzunehmen, sondern durchaus öfter – vielleicht sogar täglich. Dadurch wird das Wort „Genuß“ völlig neu definiert.

    Manche Vergänglichkeit ist der Jahreszeit geschuldet, andere wiederum einer Endlichkeit, die nie wieder aufblühen wird – wie der Baum.

  17. Also ich mußte jetzt auch ganz schön lachen – das war mir nach dem 3. Satz klar, daß da zum Schluß was ganz anderes rauskommt, als es am Anfang scheint… 😀
    Sehr schön geschrieben, wie immer! Vor allem der Vergleich zum menschlichen Dasein – er passt einfach gut.
    Trotzdem wäre es schön, wenn man nicht gleich vergessen wird und wenn es Menschen gibt, die einen vermissen.
    Liebe Grüße
    Petra

  18. Hm, ich bin wohl zu berechenbar. Offensichtlich sollte ich das nächste Mal genau das Gegenteil schreiben, was vielleicht erwartet wird. 😀 😉

    Wahrscheinlich werden die wenigsten sofort vergessen. Der Absatz war eher so gemeint, daß die Erinnerung an einen geliebten Menschen nur so lange weiter lebt, wie diese Menschen auch leben. Gehen auch sie irgendwann, verlischt die Erinnerung endgültig. So als hätten wir nie existiert – wie der Baum. Das ist das Leben.

  19. Moin Macus,
    bin wieder auf den Damm… Urlaub war schön aber anstrenged mit zwei Kindern und Hund. Meinen gestrigen Ultra(68 km) habe ich bis auf einen schönen Muskelkater gut überstanden. Bericht wird folgen.
    Dein Bericht über das dahinsichen eines Baumes ist schon erstaunlich zu lesen. Dieses Phänomen habe ich bei mir andauernt im Wal. ES ist komisch mit anzusehen wie die Umgebung sich in nur ein paar Tagen Urlaub verändert. Uns als täglich Läufer in der Natur fällt sowas natürlich sofort auf aber anderen leider nicht.
    Schade um diesen stattlichen Baum.
    Unser Damm wurde uach al wieder zertsört im Urlaub. Habe ein YouTube Video darüber gedreht. Schau es dir an wenn du lust und Zeit hast: http://www.youtube.com/watch?v=fsFC_JGJP5g
    Ansonsten bis die Tage.

    Gruß
    Marco

  20. Willkommen zurück, Marco!

    Laß mich raten, ein anstrengender, aber schöner Urlaub – der viel zu schnell vorbei war, gell? Und den Abschluß gleich mit einem Ultra gekrönt? Respekt!

    Die Natur verändert sich jeden Tag ein wenig, aber manche Dinge fallen erst auf, wenn die Veränderung schon ziemlich weit gediehen ist. Von wem wurde Euer Damm zerstört? Von Wildschweinen oder von Menschen?

    Dein Video sehe ich mir gerne an, aber das wird erst am Sonntag etwas. Hoffe ich zumindest.

    Läufst Du noch täglich?

  21. Natürlich wurde der Damm wieder von Menschen zerstört. Von wem auch sonst. Tiere haben an sowas kein interesse. Sie waren ganz froh über unseren kleinen See den wir angelegt hatten. Wirst im Video sehen.
    Das täglich laufen ist im Urlaub leider unterbrochen worden. Serie nach 14 Tagen ade… aber ich laufe ab heute bzw. seit gestern wieder… ein Ultra kann uns nix anhaben 🙂

    Gruß
    Marco

  22. Manchmal wühlen sich auch die lieben Schwarzkittel durch die Gegend. Aber ich dachte mir das schon. Typisch Menschen, sie lieben die Zerstörung – wie primitiv. 😦

    So ein Ultra ist schon mal ein guter Anfang! Dann auf zum ersten Jahr, viel Freude, Marco!

  23. Danke… und ich will ja einiges Vorweisen wenn ich an deinen 10 Jahrestag mit dir laufe 🙂

    Life is Running

  24. Du gehst dann auf das zweite Jahr zu – nicht schlecht!

    18.03.2001 – 18.03.2011 – Ja, das hat was. Das sieht schon gut aus. Aber ich denke lieber nicht daran, das ist zu weit weg. 🙂

  25. Ach Marcus,
    ein bischen träumen – so ab und zu mal – ist doch erlaubt, oder? 🙂
    Liebe Grüße
    Petra

  26. Ja, ich schulde meinen Träumen noch Leben.

    In diesem speziellen Fall träume ich nicht, denn dafür müßte ich das als Ziel vor Augen haben. Und Täglichlaufen war nie ein Ziel von mir – das unterscheidet mich von anderen. 🙂

  27. Hallo Marcus,

    wie wunderbar Du uns doch immer wieder auf das Neue an unsere Vergänglichkeit erinnerst. Man sollte dankbar für jeden Tag sein, den wir leben und laufen dürfen.

    LG
    Steffen

  28. Ein Thema, woran die wenigsten Menschen wirklich bewußt denken. Die meisten Menschen erkennen ihre eigene Endlichkeit oft erst bei einem Schicksalsschlag. Dann wissen sie das kostbare Leben zu schätzen. Doch vielleicht ist es dann schon zu spät?

  29. oh man der gestrige Lauf nach 68 km war ziemlich hart, aber ich glaube das ist gut sowas durchzustehen wenn es irgednwann mal darum geht auf den Sofa zu bleiben oder doch raus zu gehen und eine Runde zu laufen. Meine Serie wird halten bis wir uns sehen und darüber hinaus soweit es die Gesundheit will.

    Gruß
    Marco

  30. Daß der Lauf hart war, glaube ich Dir sofort. Aber lieber Marco, Du weißt ja, manchmal stellen fünf Kilometer eine größere Herausforderung als 30 Kilometer dar.

    Erlösung kommt von innen, nicht von außen,
    und wird erworben nur und nicht geschenkt.

    Sie ist die Kraft des Inneren, die von draußen
    rückstrahlend Deines Schicksals Ströme lenkt.

    Was fürchtest Du? Es kann Dir nur begegnen,
    was Dir gemäß und was Dir dienlich ist.

    Ich weiß den Tag, da Du Dein Leid wirst segnen,
    das Dich gelehrt, zu werden, was Du bist.

    Ephides

    Ich wünsche Dir interessante Erkenntnisse im Täglichlaufen, aber noch viel mehr eine stabile Gesundheit auf Deinem Weg!

  31. […] werden sie ihr gewohntes Zuhause wieder beziehen. Anfang Oktober blockierte ein umgestürzter Baum den Damm, temporär gelang es mir, Täglichlaufen mit Klettern zu verbinden. Das Hindernis wurde […]

  32. […] Sogar größere Bäume wurden zu ihrem Endspiel gezwungen und werden dereinst meiner damaligen Geliebten nachfolgen. Hier offenbart sich die geschätzte Weisheit, daß nicht Höhe und Kraft Überleben […]

  33. […] verstorben sei, ein trauriger Verlust im gewohnten Bild. Das Leben vergeht. Ebenso verging eine Baumdame, die sich langsam herabsenkte, um mich ein letztes Mal mit ihrem Hauch zärtlich zu berühren, bevor […]

  34. […] Orkane des Öfteren und nicht alle Begebenheiten verliefen harmlos wie in meinem Beispiel der Gefallenen Liebe. Mehrfach bekam ich die zweifelhafte Chance, von einem Ast erschlagen zu werden – doch das Glück […]

  35. […] Das Leben wiederholt sich. Freilich, ich war nicht geneigt anzunehmen, daß ich eine ähnliche oder gar identische Begebenheit respektive den Auftakt derselben erneut erleben würde. Doch ja, das Leben wiederholt sich; das gleiche alte Lied und demgemäß wiederhole ich selbst mich auch, so sei es: […]

  36. […] den Ästen in die Endlichkeit folgen zu lassen. Der behutsamen Verrottung respektlos preisgegeben. Gefallenes Leben. Wer mit stolzer Stärke verharrte, strebte verdrossen in das Totenland, die biegsamen und […]

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