Winterliche Sommergedanken

Der Winter naht, Zeit für ausgewählte Impressionen des diesjährigen Sommers. Der Winter? Übertrieben, oder? Ja. Nein. Natürlich dauert es seine Zeit, bis die kaltherzigen Kommandeure der eisigen Legionen zurückkehren und unsere Welt allmächtig in das weiße Winterkleid hüllen werden. Viele Tage müssen noch in das Land ziehen – so scheint es. Doch mit welchem Tempo hat sich die erste Hälfte des Jahres in die unendliche Weite unserer Erinnerungen verabschiedet? Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit, die an Engagement nicht zu übertreffen ist. Darum sollten wir die heißen Momente genießen.

Zugegeben, derzeit fällt mir das eminent schwer. Temperaturen um die 30 C° im Schatten, dazu die beißende Sonne, eine unwirkliche Witterungslage muß ich derzeit erleben, geschwängert von einer drückenden und schwülen Atmosphäre entlang der Wetterfront. Obwohl ich meine Umfänge leicht reduziert habe, ebenso die Intensität – bereitet mir mein Täglichlaufen aktuell keine Freude. Ich praktiziere es höchst widerwillig. Nach dem Start sehne mich danach endlich die Wälder zu betreten, da sie noch eine kühlende Wirkung erzielen. Bereits nach zwei/drei Kilometern läuft der Schweiß unaufhaltsam. Im Forst anhalten, ist gleichsam erfrischend wie töricht – zahllose Mücken und diverse andere Insekten leiten ihren Großangriff umbarmherzig ein. Wer schnell laufen kann, ist klar im Vorteil. Aber auch dies gilt nur temporär.

Der Damm selbst liegt in brütender Treibhausstimmung, Helios kennt keine Gnade und leuchtet unablässig mit seinem hitzigen Gemüt und schickt Strahl um Strahl auf die Erde und quält einen in schwarz gekleideten Täglichläufer. Dem sonnigen Primat muß ich mich beugen – Widerstand ist zwecklos. Nicht genug, daß ich der Witterung Tribut zollen muß, nein – auch hier warten zahlreiche Insekten auf mich. Unzählige, kleine Fliegen, partiell zu Kugeln formiert in der Luft wartend, heißen mich in einer ungebührenden Distanz willkommen. Und immer wieder größere Fliegen oder Bremsen, die mich begleiten und permanent um meinen Kopf schwirren. Selbst damit ist der Höhepunkt noch nicht erreicht. Obwohl erst vor einem Monat das Gras gemäht wurde, hat es den Verlust beinahe kompensiert und wieder alte Stärke erreicht. Die Gräser kitzeln meine Beine, auf einige scheine ich latent allergisch zu reagieren, in Kombination mit dem Schweiß etabliert sich ein Juckreiz. Vor meinem geistigen Auge erscheinen die Schneelandschaften vom vergangenen Januar, die frostklar, angenehm und ohne Insekten gedanklich an mir vorbei ziehen. Ja, man ist nie zufrieden. Glücklicherweise wurde ich bisher von Gewittern und Starkregen mit der Tendenz zur Überflutung verschont.

Nach nur fünf Kilometern sammelt sich eine trockene Leere in meinem Mund. Die Schneelandschaften lösen sich im fernen Nichts auf. Sie werden ersetzt durch sprudelndes Wasser und meine so geliebte kalte Dusche. Diese geistigen Wirrungen verbanne ich bewußt und hole stattdessen meine Intention des Abhärtens hervor, welche man auch im Sommer hervorragend praktizieren kann, ganz simpel, in dem man auch bei heißen Temperaturen während des Laufens nichts trinkt. Wobei sich diese Frage noch nie für mich gestellt hat. Meine Distanzen bewegen sich nicht in einem Rahmen, als daß eine Wasserversorgung vonnöten wäre. Dennoch kann man das durchaus trainieren und seinen Körper in gewissen Grenzen anpassen, wenngleich das nur für meine Person gilt und ich anderen Menschen davon abrate. Einer adäquaten Wasserversorgung sollte stets Rechnung getragen werden. Indes plädiere ich auch dafür in der größten Sommerhitze eine körperlich intensive Anstrengung wie das Laufen zu vermeiden oder in die Morgen, bzw. Abendstunden zu verlegen. Entsprechend trainierte Personen ausgenommen; gleichwohl wird auch für jene Menschen das Wetter zu einer Herausforderung.

Eine moderate Gewöhnung an den Wechsel der Jahreszeiten scheint mehr und mehr der Vergangenheit anzugehören. Vor wenigen Jahren existierten weiche Übergänge, die einer Gewöhnung dienlich waren. Heute dominiert beständig die Unbeständigkeit, Temperaturunterschiede von 20 C° innerhalb eines Tages sind keine Seltenheit; auf den Winter folgt der Sommer. Nichtsdestotrotz ist man als Täglichläufer der Veränderung besser angepaßt als Normalläufer. Letztlich ist jedwedes Sinnieren zwecklos, da man die Akzeptanz der Realität nicht leugnen kann. In diesem Sinne, genießen wir das Wetter – wie es werden wird – ist irrelevant.

Als krönenden Abschluß meines Artikels folgen nun Impressionen eines Sommers. Mutter Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und berief erneut den Geisterkünstler an seinen Platz am Firmament, um formvollendete, geschwungene Zeichnungen – Äquivalent den Wolken – am Himmel zu kreieren. Zusätzlich verdingte sich ein namenloser Dichter und gestaltete eine Komposition des natürlichen Glücks für all jene aufmerksamen Betrachter, die dem Hohelied der Natur wohlwollend zugeneigt sind.

2009_Juni_a_Himmel
2009_Juni_Echeveria
2009_Juni_Frosch
2009_Juni_Himmel
2009_Juni_Himmel_2

52 Antworten to “Winterliche Sommergedanken”

  1. Hehe Spotzl, du bist so herrlich verrückt – das liebe ich so an dir und dich natürlich auch 🙂

    Ich kann mir schon vorstellen, dass es saumässig anstrengend ist bei der Hitze zu laufen.

    Pass gut auf dich auf, nicht dass du mal umkippst bei der Hitze! Bissi Sorgen mache ich mir da schon. Aber du bist klug genug und hörst sicher auf deinen Körper gell?

    Die Bilder sind wie immer wunderschön, vorallem das Froschi – hoffentlich ist nicht gerade dieses Futter für die Schlange geworden 😦

  2. Was ist schon verrückt? 😉 Verrückt sind die, die auf der Couch liegen und Chips essen und dicker und dicker werden. Oder?

    Ich kenne meinen Körper schon sehr genau und weiß, wie ich weit ich gehen kann. Nochmals will ich nicht wegen Hitze und Wassermangel abkippen.

    Tja, der liebe Froschiekowskie – ich hoffe, er lebt noch. Wer weiß!

  3. Ich meinte doch nicht dein Laufen, sondern deinen Artikel, der so herrlich verrückt ist. Es hat 30 Grad und du schreibst vom Winter 🙂

  4. Da habe ich Dich falsch verstanden! 😀

    Gerade weil 30 C° sind, MUSS ich vom Winter schreiben. Allein die geistige Kühlung, die die Worte versprechen – herrlich! 🙂

  5. Lass den Winter noch aus dem Spiel – grusel 😉

  6. Jetzt hab ich mir deinen Text nochmal durchgelesen. Ich beneide dich um deinen Schreibstil und um deine Wortwahl. Nicht nur hier hast du es drauf, sondern auch sonst schreibst du sehr überlegt. Das ist schon eine besondere Gabe. Nicht viele haben das drauf.

    Freue dich nicht zu sehr über den Winter, denn der ist schneller da, als uns lieb ist. Die Zeit rast nur so an uns vorbei. Dass du dir bei den hohen Temperaturen die kühle Jahreszeit herbei sehnst, ist klar und klingt logisch. Aber im Winter sehst du dich dann wieder nach der warmen Jahreszeit.
    Ändern können wir es nicht, noch haben wir diese Gabe nicht und das ist gut so. 🙂

    Hier ist es auch sehr schwül und heiß, aber es regnet noch dazu dauernd. Mindestens einmal pro Tag geht ein Gewitter nieder. Da wärs für dich wohl besser zu laufen *g*.

  7. Dankeschön für Dein Lob! *verneigt sich*

    Im Winter sehne ich mich nach dem Frühling, ja. Ansonsten ist die Kälte wesentlich leichter für den Körper beim Laufen zu ertragen als die Hitze. Der heutige Lauf ging schon besser, langsam aber sicher scheine ich mich daran zu gewöhnen.

    Regen ist eben das beste Laufwetter überhaupt. Wobei ich Gewitter schon wieder ausklammern muß – da laufe ich nicht, wenn ich die Wahl habe. 😉

    Partiell steht uns die Gabe das Wetter zu verändern schon zur Verfügung. In Moskau beispielsweise wurde das schon gemacht. Zumindest in Ansätzen. Jahreszeiten natürlich nicht. 😉

  8. Lieber Marcus,

    Deine Ankündigung, dass der Winter nicht mehr fern ist, habe ich mir schon zu Herzen genommen und jetzt folgt noch die Erläuterung, vielen Dank. Da werde ich heute mit ganz anderen Gefühlen in die brütende Abendhitze starten und ein paar Kilometer laufen 😎
    Deine Wolken- bzw. Landschaftsbilder sind ausgesprochen schön anzusehen und fast schon romantisch, Danke dafür.

    Das mit dem Nichttrinken und das man das trainieren kann kann ich nur in Frage stellen. Ich denke, dass sich eher eine Gewöhnung einstellen kann, wenn ein Mangel besteht, jedoch ist der Flüssigkeitsbedarf individuell sehr unterschiedlich und es hängt auch sehr davon ab, was man trinkt. Wenn jemand sehr stark schwitzt verliert er/sie nicht nur freies Wasser sondern in erster Linie Elektrolyte bzw. Mineralien und ohne die macht jeder Organismus sehr schnell schlapp.
    Die Akzeptanz von Durst und Durstgefühl kann man sicher trainieren, jedoch ist es wie Du schon sagtest nicht ratsam, da es Gefahren birgt.

    Salut Marcus und ich warte mit Dir laufend auf den Wintereinbruch

    Christian

  9. Ihr Beide seid verrückt! 🙂

  10. Christian, das war absichtlich ein wenig übertrieben formuliert. Dennoch ist es schon so, die Zeit rast und wir haben bald wieder Weihnachten. 😉

    Was Du bezüglich Flüssigkeitsbedarf schreibst, ist korrekt. Aber meine Worte bezogen sich nur auf meine Person und während des Laufens, soll heißen – davor und danach trinke ich ausreichend, so daß es – bei gewissem Training – möglich ist während der Einheit darauf zu verzichten. Das ist natürlich individuell, ebenfalls in Abhängigkeit der Distanz. Früher mußte ich das zwangsläufig trainieren, was ich anschließend freiwillig weiter führte. Ich kenne meinen Körper diesbezüglich sehr genau.

    Ja, der Wintereinbruch. *wart* 😀

    Brigitte, wieso verrückt? 🙂

  11. Jetzt ist er endlich da – der von den meisten Menschen so innig erwartete Sommer, und du denkst an den Winter, auf diesen Gedanken käme ich derzeit überhaupt nicht, obgleich auch ich eher der nordische Typ bin und kühlere Temperaturen vorziehe, aber danach fragt uns ja leider keiner !

    Man müsste nach Island umziehen, dort sind die Temperaturen auch im Sommer eher angenehm für uns, außerdem ein Riesen-Terrain zum Laufen – nichts für Mallorca-Anhänger !! 😉

    Das Laufen macht dir überhaupt keinen Spaß, das wiederum kann ich von mir nicht behaupten, ich laufe immer gerne, auch jetzt, nur weiche ich dann auf den ganz frühen Morgen aus, um der Hitze aus dem Weg zu gehen. Stellt sich die Frage, warum du es dann höchst widerwillig tust, das kann ich nicht nachvollziehen und kenne ich so von mir überhaupt nicht.

    Wie auch immer – der Sommer hat für mich auch viele Vorteile, die ich in der Länge der Tage, des Nicht-zu-viel-Anziehens, Das- tägliche -Leben nach- draußen -Verlegen sehe, gönne es denen, die es mögen und freue mich auf wieder gemäßigte Temperaturen. 8)

  12. Ich weiß, dass du den Regenlauf über alles liebst ;)!

    Och, ihr seid halt a bissi verrückt, ist ja nix schlimmes *glaub* *g*

  13. Margitta, als Kältefreund habe ich den Sommer nie erwartet. Ich mache sowieso oft das Gegenteil von dem, was die meisten Menschen machen. 😉

    Ich würde eher Kanada favorisieren, da ist die Weite noch einmal größer und die Einsamkeit siegt…

    Wieso ich widerwillig laufe? Ganz einfach, weil es mir zu heiß ist und ich das nicht mag. Aber deswegen weiche ich nicht aus, sondern nehme das als Abhärtung für mich. Das stärkt mich nur. Als achtjähriger Täglichläufer kann ich auch nicht sagen, daß mir jeder Lauf Spaß bereiten würde. Oft ist das Gegenteil der Fall, aber genau das definiert ja den Wert. Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glatten, einfachen Wegen.

    Die heiße Periode neigt sich eh dem Ende entgegen. In einer Woche soll es merklich kühler werden – wenn es denn stimmt!

    Genieße den Sommer! 🙂

    Brigitte, exakt! Vermutlich ist nicht verrückt sein noch viel verrückter. 😉

  14. Ich nähe eh schon wie verrückt an den Quilts für Kanada, damit wir da in unserer Blockhütte nicht zu sehr frieren und die Wolle wird auch bald gesponnen 🙂

    Ich bin stolz auf dich, wie das machst, was DU machen willst und dir von niemanden was aufs Auge drücken lässt.

  15. Der wird sicher genauso wunderbar wie alle anderen Quilts, die ich von Dir kenne. Da benötigst Du aber viel Wolle – bei der Kälte. Oder doch lieber Grönland? 😀 😉

    Ich habe mich selten von anderen Menschen beeinflussen lassen. Das liegt in meiner Familie sowieso nicht drin….

  16. *knicksmacht*

    Weiß ich doch mein Sturköpferl 🙂

  17. Die heiße schwüle Jahreszeit ist nicht des Läufers Hoch-Zeit. Das Laufen fällt deutlich schwerer, als zu kälteren Zeiten. Doch kann man sich das leider nicht aussuchen, nur ob man sich das läuferisch antut oder nicht. Mir bereitet vor allem der Übergang von angenehm auf schwül-heiß etwas Probleme. Habe ich mich einmal dran gewöhnt, geht es.
    Laufe ich längere Strecken, geht es nicht ohne Trinken. Komme ich eindeutig besser mit zurecht als ohne. Aber das soll letztlich jeder so gestalten, wie er mag.
    Die derzeitige Witterung soll aber nicht mehr so lange andauern. Zum Wochenende soll es sich ändern. Vielleicht kommst Du dann wieder zu einem von Dir geliebten Regenlauf?
    Liebe Grüße
    Kornelia

  18. Die Freude auf den Winter. 😉
    Bei den aktuellen Wetterverhältnissen nachvollziehbar. Wobei der Sommer auch seine schönen Seiten hat. Wenn es eine trockene Hitze hat. Dann fällt das laufen auch nicht ganz so schwer.
    Wobei ich das Wetter im Augenblick ignoriere. Hauptsache ich darf wieder Laufen! 😆

  19. „Der Winter naht“, schön wäre das. Dann könnte ich endlich wieder richtig laufen. Da hoffe ich das ich nicht mehr so lange warten muss.

    Ich bewundere daher jeden der jetzt problemlos laufen kann, trotz Hitze und Schwüle, gerade auch jeden der jetzt läuft weil er jeden Tag laufen will und sich abhärten will und wünsche daher weiterhin viel Spaß beim laufenden Genuss des Sommers. 🙂

  20. Brigitte, nicht gleich übertreiben! 😀

    Kornelia, der Übergang bereitet vor allem deshalb Probleme, weil kein Übergang vorhanden ist. Bzw. kaum noch. Mit meinem heutigen Lauf scheine ich mich langsam anzupassen. Bezüglich der Hitze ging es heute weitaus besser.

    Längere Strecken? Da wäre jetzt die Frage, was ist länger? Jeder Mensch ist eben verschieden, das kristallisiert sich in allen Bereichen des Lebens heraus.

    Regenlauf? Das wäre zu schön, um wahr zu sein! 😉

    Gerd, bei Dir obsiegt die Freude am Laufen an sich – nach Deiner Zwangspause absolut verständlich. Wobei ich nochmals betonen muß, daß der Artikel aus Täglichläufersicht geschrieben wurde, soll heißen, daß ich die schönen Momente des Sommers durchaus zu schätzen weiß. 🙂

    Bernd, die kühle Phase kommt zumindest schneller als wir denken.

    Wenn ich an meine Anfänge zurück denke, da war ich nach fast 200 Metern bei 28 C° schon extrem fertig, ich war nicht daran gewöhnt. Zumal ich nicht täglich lief. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper wirklich daran.

    Ich wünsche Dir Kühle, damit Du Deine Läufe wieder genießen kannst! 🙂

  21. Du hast es wieder richtig gut ausgedrückt. Es ist vom Morgen an wie in einer Sauna. Selbst in den Häusern ist es feuchtwarm. Absolut ungemütlich. Jede Bewegung an der Luft verursacht Schweißausbrüche. Es ist alles irgendwie anstrengender. Trotzdem, irgendwie habe ich die Freude am Laufen noch nicht verloren, werde aber auch morgen gleich wieder sehr früh aufbrechen. Man sollte sich später lieber nicht mehr so lange in der Sonne aufhalten. Nur – was macht man, wenn man bei einem Laufwettbewerb gemeldet ist? Es ist eigentlich verrückt, bei dem Wetter gerade in der größten Hitzezeit (zwishcen 10 und 14 Uhr) 30 km laufen zu wollen.

  22. Irgendwie war der Laptop jetzt schneller als ich.
    Zum Text zurück. Ich zweifle, ob es eine gute Entscheidung ist, am Samstag in Schwerin zu laufen.
    Mit dem tropischen Wetter werden wir wohl noch ein paar Tage leben müssen.
    Liebe Grüße und möge die Freude bald wieder Dein Laufen bestimmen!
    Liebe Grüße
    Ramona

  23. > Aber deswegen weiche ich nicht aus, sondern nehme das als Abhärtung für mich. Das stärkt mich nur.

    Genau das habe ich beim Lesen des Artikels gedacht – dass du dem Lauf in dieser Hinsicht etwas Positives abgewinnst.

    Mal nebenbei gefragt:

    > einen in schwarz gekleideten Täglichläufer.

    Läufst du ausschliesslich in schwarz? (Ich meine, dich auch auf Bildern immer in schwarzen Sachen gesehen zu haben).
    Wenn ja: warum?

  24. Ramona, nach und nach gewöhne ich mich an die Hitze. Gestern kam die Freude so langsam wieder. Kurioserweise nach dem Artikel. Bis zu dem Punkt, wo aus dem Nichts Rückenschmerzen auftraten. Ein gräßlicher Lauf! Mal sehen, wie lange der Spaß anhält, vielleicht mache ich einen Artikel daraus.

    Ein Wettbewerb bei dem Wetter? Respekt, Ramona! Bei Deiner Erfahrung wirst Du schon die richtige Entscheidung treffen, bzw. die adäquate Intensität für Dich finden. Aber für mich kann ich sagen, daß 30 KM bei den Temperaturen 15 KM zu viel wären. 😉

    Ich bin auf Deinen Bericht gespannt, paß auf Dich auf!

    Stefan, Widrigkeiten in Positives zu verwandeln, gelingt mir meistens ganz gut. Ich mag die Hitze nicht, aber Meckern oder nur die Anstrengung zu sehen, bringt ja auch nichts.

    Meine Laufbekleidung ist grundsätzlich schwarz, ja. Warum? Das hat sich einst als Anfänger so ergeben, nicht bewußt. Irgendwann habe ich mich daran gewöhnt und das beibehalten, seitdem trage ich nur schwarz beim Laufen, mein „Markenzeichen“. Wobei ich für besondere Anlässe noch eine weiße Garnitur vorrätig habe. 😉

  25. Hallo Stefan!
    Wie ich so lese, bist du einer der ganz wenigen, der die Laufphilosophie von Marcus erkannt und verstanden hat. 🙂

    Marcus läuft eben einfach nur für sich selbst, für seinen Geist, für seinen Körper. Er läuft keinen Zeiten nach, er braucht keine Urkunden für die Jahre die er läuft und er braucht auch keine Hall of Fame. Er braucht einfach nur seine tägliche Laufdosis in seiner geliebten Natur – that´s it.

  26. @ Marcus:

    > Wobei ich für besondere Anlässe noch eine weiße Garnitur vorrätig habe.

    Willst du etwa beim Laufen heiraten?? 😉

    @ Brigitte:

    > Wie ich so lese, bist du einer der ganz wenigen, der die Laufphilosophie von Marcus erkannt und verstanden hat.

    Ich denke schon, dass es ein paar mehr sind, die Marcus‘ Philisophie verstanden haben. Auch wenn sie sicher für viele – auf sie selbst bezogen und mich eingeschlossen – nicht immer als nachahmenswert empfunden wird.
    Aber das muss ja auch nicht so sein.
    Jeder soll glücklich sein mit der Art und Weise wie er sein Laufen lebt.
    Und die Art des anderen respektieren.
    Dann ist alles in Ordnung.
    Und vielleicht macht auch gerade der Blick auf eine andere Art des Laufens dieses Blog so interessant.

  27. Hehe, ich denke Marcus läuft auch an seinem Tag der Hochzeit 🙂

    Ich denke da an gewisse Vorfälle vor kurzem. Es ging dann sogar beleidigend zu. Und genau da fehlt vielen leider der Respekt.

    Bei seinen Bloglesern sieht es zum Teil schon anders aus, da gebe ich dir recht.

    Ich habe es auch lange nicht verstanden, aber für mich ist es ganz normal, dass Marcus täglich seine Runde dreht. Es würde mir etwas fehlen, wenn ich nicht fragen könnte – wie war dein heutiger Lauf? 🙂

  28. Hi lieber Marcus,
    vielleicht solltest Du bei diesen Temperaturen mal die weiße Laufgarnitur rausholen und vorm Einstauben retten? 😀
    Das hilft zwar nicht gegen Mücken & Co und auch nicht gegen Brennesseln und andere Gräser – aber vielleicht läßt diese die heiße Sonne leichter ertragen….
    Ich finde es erstaunlich, wie hart Du gegen Dich bist und es nicht mal an solchen Tagen den Laufumfang wirklich reduzierst. Auch 10 oder 12km müssen da erst mal gelaufen sein.
    Wie es auch sei – wir laufen bei jedem Wetter!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Petra

  29. Brigitte, mein Denken wird insofern selten verstanden, weil sich unsere Leistungsgesellschaft auch auf den Sport auswirkt. Sich dem bewußt entziehen – wie ich es mache – ist ungewöhnlich. Aber ich benötige keine Auszeichnung als Motivation – ich mache das für mich und meinen Körper.

    Er braucht einfach nur seine tägliche Laufdosis in seiner geliebten Natur – that´s it. Und ich schreibe hier ellenlange Artikel und Du bringst es so passend auf den Punkt! Besten Dank, liebe Brigitte!

    Für Medaillen kann man nicht jahrelang Täglichlaufen, das würde nur eine Verbissenheit und falschen Ehrgeiz fördern.

    Stefan, beim Laufen heiraten? Das gäbe leichte Schwierigkeiten, da bei meinen langen Beinen kaum jemand hinterher kommt. 😀 Aber die Idee ist gut! 😉

    Nachahmenswert ist sie auf keinen Fall, da gebe ich Dir Recht. Ich würde meinen Weg nie weiter empfehlen – es ist mein Weg, den man sowieso nicht nachahmen kann.

    Jeder soll glücklich sein mit der Art und Weise wie er sein Laufen lebt.
    Und die Art des anderen respektieren.
    Das ist es! Genau, so denke ich auch. Das ist der Hauptgedanke, so wie ich Sport interpretiere.

    Brigitte & Stefan – danke für Eure Antworten!

    Brigitte, manchmal verstehe ich selbst nicht, was ich da eigentlich treibe. 😉 Darum sagte ich einst: „Denke nicht über das Täglichlaufen nach. Lebe es. Denn verstehen wirst Du es nie!“.

    Petra, bei diesen Temperaturen ist es egal, ob ich weiß oder schwarz trage. Dies habe ich alles schon ausprobiert. Heiß bleibt heiß. 😉

    Die Zeiten, wo ich an solchen Tagen auf fünf Kilometer reduziert habe, sind vorbei. Ich würde auch nicht unbedingt von Härte sprechen, sondern mehr von Gewohnheit.

    Wie es auch sei – wir laufen bei jedem Wetter! Deswegen sind wir Täglichläufer eine Besonderheit, gell? 😉

    Allen ein schönes Wochenende!

  30. Marco Says:

    Moinsen Marcus,

    schön geschrieben … wie immer halt.
    Ja das schwülwarme Wetter geht mir auch auf die E… ^^
    Ich mag ja mehr den Herbst und seine Lauftage.
    Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und ihren eigenen Geruch im Wald hinterlassen wenn es leicht nieselt und man die Tropfen von der Stirn wischen muss.

    Ach ist das herrlich… *träum weiter*

    Schönes WE

    LG
    Marco

  31. Genau so ist es, lieber Marcus – deshalb sind wir Täglichläufer eine Besonderheit!
    Ich wünsche Dir ein herrliches Wochenende!
    Liebe Grüße
    Petra

  32. Spatzl, was du da treibst, ist schon gut so. Solage es zu dir und in dein Leben passt, mach es!

    Ich weiß, dass du nur Anerkennung von deinem Körper und Geist brauchst. Du hast das lange vor deiner Mitgliedschaft im *hust* gemacht und machst es auch nach deinem Ausscheiden.

    Ich hab dich lieb!

  33. Zitiere:“Im Forst anhalten, ist gleichsam erfrischend wie töricht – zahllose Mücken und diverse andere Insekten leiten ihren Großangriff umbarmherzig ein. Wer schnell laufen kann, ist klar im Vorteil.“
    Zu köstlich Marcus,…*lach*

    Das kenne ich zu gut,…..solche „Plagen“(=Quälgeister) sind immer eine besondere Herausforderung*ggg*

    Und Deine Bilder sind wunderschön,……..sind die Wolken nicht „Himmlisch“ schön,……..DAnke Marcus, fürs teilen.

    Alles Liebe
    Dagmar

    Bei mir hat es vor einer halben Stunde ein heftiges Gewitter gegeben, mit mal wieder viiiiiiiiiiel Regen, anfänglich heftigsten Stürmen, Hagel,…….da ist mir gleich der Computer abgestürzt,…..
    Tja, so sieht die Welt bei jedem irgendwie anders aus,……und doch kennt jeder alles von dem;)

  34. Marco, da sind wir uns wieder einmal einig! 😉

    wenn es leicht nieselt und man die Tropfen von der Stirn wischen muss. – Der Wind sich dazu gesellt und mit uns im Laufschritt durch die Wälder fegt und uns antreibt…

    Ja, herrlich! Die Zeit rennt – das dauert nicht mehr lange. Ebenfalls ein tolles WE!

    Petra, dessen sollten wir uns immer bewußt sein! Exoten eben. 😉

    Brigitte, so ist es! Aber nichts währt ewig. Ich habe Dich auch lieb! *knuddel*

    Dagmar, es gibt ja Läufer, die Motivationsprobleme haben – vielleicht sollten jene im Wald laufen – freiwillig hält man dort nicht an. 😉

    Ich bin ein großer Wolkenfan – wie man an meinen bevorzugten Photos unschwer erkennen kann.

    Hoffentlich trägt Dein Rechner keine Folgenschäden davon. So ein Gewitter kann tückisch sein, vor allem dann, wenn es zu Überspannungsschäden kommt. Unschön!

    Genießt das WE!

  35. *Lach*,…ich nutze da erstmal meinen Hometrainer*gggg*

    Ja,..ich liebe den Himmel auch seeeeeeeeeeehr,…er hilft mir oft,……mich wieder auf das zu besinnen was wahr und immer „DA“ ist,…….;)
    Ich habe immer gerne Sonnenuntergänge gemalt,…..

    Bisher läuft mein Rechner wie geschmiert;)
    Bin wohl ein „Glückskind“:)

    Dir auch ein fröhliches Wochenende
    und Liebe Grüße

  36. Marco Says:

    Das Bild mit den kleinen brunnen und den frosch… sag mal ist das ein echter frosch????
    ich rätsel schon die ganze zeit.

  37. Dagmar, beim Hometrainer sollte das Mückenaufkommen sehr gering sein! 😉 Viel Spaß!

    Sonnenuntergänge zu malen, ist toll. Ich bin eher faul und bevorzuge eine Kamera… 😉 Möge Dein Rechner weiterhin wie geschmiert laufen!

    Marco, ja sicher! Ich stelle doch keine unechten hier ein! 😀

    Guck mal hier:

    • *lach*
      Ja, da ist außer vielleicht mal einer kleinen süßen Hausmücke, die sich in meinem Wohnraum verirrt hat nichts.
      Keine Plagegeister:)

      Ja,…bin ganz stolz auf meinen PC,…….was er den ganzen Tag so leistet?? Ganz ein Lieber mein PC *tätschel**ggg*

      Das Leben versorgt mich ganz liebevoll,…*yes*

      Einen schööööööööönen Abend,…bis wann immer;)

  38. Marco Says:

    tatsächlich der frosch ist echt. hat schon was das bild wie er den steinfrosch anschaut… echt klasse bild.

  39. Wenn Du willst, kann ich Dir noch eine Einstellung schicken, wo der Frosch – der Echte – von vorne zu sehen ist.

  40. Marco Says:

    schau mal hier:

    http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/550881

    da habe ich einige von meinen fotos drin.

    • Voll süüüüüüß, Deine Bilder,…
      war so neugierig,….wenns um Fotos geht,…immer.
      Ich hoffe Ihr habt nichts dagegen, dass ich da auch mal ganz kurz gelugt habe?;)
      *lächel*

    • Marco, ich war eben auf der Fotoseite. Mein absoluter Favorit ist – Der Sturm naht. Das Bild hat soviel Aussagekraft. Gefolgt von Vater und Sohn. Aber eigentlich sind alle schön!

  41. Marco, wie Brigitte schon sagt, da sind grandiose Bilder bei. Besonders gefallen mir die Tieraufnahmen.

    Dagmar, verwöhne Deinen PC nicht zu sehr; am Ende stellt er seine Arbeit ein – wenn Du mal die Streicheleinheiten vergißt. 😉

    Der Link war öffentlich, ergo kann jeder gucken. Was auch schon von mehreren Personen wahrgenommen wurde.

  42. ist ja skurril. „Black sensei-läufst du immer in Schwarz?“

    Lauflöwe, ymmd *Daumen hoch

    Liebe Grüße aus bremen, gregor

  43. Lieber Gregor!

    Kann es sein, dass im Forum *niemand deinen Tag mehr rettet*, weil du hier immer noch Antworten gibst, die eher unnötig sind?
    Ausserdem finde ich den Kommentar extrem kindisch.

  44. ganz meine meinung…
    extrem kindisch !!!

  45. Ist ja schön, dass ihr das so hübsch im Gleichklang seht.

    Es waren keine Antworten. Es war eine Feststellung.

    Ich wünsche Euch angenehmes Laufen und Leben, aber davon auszugehen, dass man selber total normal ist und alle Menschen so ticken wie man selbst es tut, könnte falsch sein. Bleibt ihr ach so Erwachsenen mit euren vielfältigen Persönlichkeiten ruhig unter euch. Ciao

  46. Ob Feststellungen oder Antworten – lächerlich wars alle mal 🙂

    Und nein, der Meinung bin ich nicht, dass alle so normal ticken wie ich 😉

    Schönen Tag noch *winke*

  47. Normal. Abnormal. Alles relativ. Wer definiert das? Mit welchem Recht? Für sich? Für andere? Alles fragwürdig. Antworten, die niemand geben kann.

    Andere Menschen ticken nicht wie ich – und das ist gut so. Aber davon ging ich noch nie aus.

  48. Marlene Says:

    Ich kann Dich so gut verstehen. Eigentlich liebe ich Wärme! Aber nicht zum Laufne udn schwimmen. Ich habe Samstag morgen 200 Schwimmbahnen damit verbacht zu versuchen an den Nord- und Südpol und Eisberge und Euswürfel zu denken und nicht an das traumhafte Freibad mit Schwimmerbahnen in Strasbourg. Die schaffen das hier nicht die Bäder in Normaltemperatur zu belasen und bei 30 C Wassertemperatur macht keine Bahn mehr Spass. Keine einzige. Von denen sich zur Abkühlung ins Wasser stellende und treibenlasenden und ungeduschten Mitmenschen mal abzusehen! Die Bäder sind so voll, dass es nicht zum Aushalten ist.
    Da macht mir wie Dir beim Laufen auch nichts mehr Spass.
    Warum macht man es dann trotzdem? Ich frage mich das wirklich, aber ich kann nur feststellen, ich will trotzdem schwimmen, von mir aus auch mal ein paar Kilometerchen weniger,aber nicht zuviel weniger! 🙂 Mehr als 2 Tage weniger schwimmen macht auch überhaupt keinen Spass, ich denke da geht es Dir ähnlich. Mein Köprer fühlt sich dann überhaupt nicht zufrieden an 🙂

    Das Laufen ist da allerdings mein Trost, morgens um 5 Uhr geht es gut, nur leider schaffe ich es nicht noch früher, so kann ich immer nur knapp 10 km Laufen…Genug gejammert, heute kann ich eh nach der Arbeit nur 1 Stunde Schwimmen.
    Liebe Grüsse und eine kühle Brise wünscht Dir Marlene!

  49. Eine so hohe Wassertemperatur ist unangenehm. Da verspricht das Wasser keine Abkühlung mehr. Wieso wird die nicht niedriger angesetzt? Ist die Kühlung zu teuer? Seltsam! Schließlich ist so ein Bad doch auf zufriedene Gäste angewiesen.

    Bei mir ist es meistens so, daß ich zwar jammere oder lustlos bin und es hin und wieder schwerer fällt, aber das bezieht sich immer nur auf das Davor. Also vor dem Laufen, vor den Übungen usw. Habe ich den Punkt einmal überwunden und bin dabei, kann ich nicht mehr klagen und alles läuft von selbst. Wenn ich also keine Lust zum Laufen habe, ist das Gefühl während des Laufens meistens vorbei. Und wenn nicht, laufe ich halt weniger.

    Der Körper ist an ein gewisses Pensum gewöhnt und reagiert eben unzufrieden, wenn er es nicht bekommt. Aber der Lauf oder die Schwimmeinheit danach kompensiert das mit einem wunderbaren Gefühl.

    Um 05 Uhr früh wären 10 KM für mich eine kleine Herausforderung. Das ist definitiv nicht meine Zeit für Sport. 😉

    Die kühle Brise wünsche ich Dir auch, hier ist sie noch nicht angekommen. Das dauert wohl eine Weile. 😉

Wortmeldung verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s