Tränen der Finsternis

Die Herrlichkeit der Welt ist stets adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Welch dunkler Tagesbeginn! Einer jenen Tage, an denen es nicht richtig hell werden wird. Die graue Wolkendominanz regiert unbarmherzig den Himmel. Flankiert von atemberaubenden Sturmböen und Regen. Mein Wetter. Wunderbares Laufwetter bei 05 C°. Ich begebe mich im Laufschritt in die Natur und atme die belebende, würzige Regenluft ein. Die unbändige Kraft der nassen Welt geht förmlich in mich über; ich atme tief durch und fühle mich einfach nur stark – während das kühle Naß unablässig auf mich einprasselt. Auf der Brücke darf ich die überschüssige Stärke sofort verbrauchen, in dem ich mich dem Sturm entgegen werfe. Der Wind treibt mir die Tränen in die Augen und die Regentropfen fühlen sich wie zahllose Akupunkturnadeln an. Auch heute scheinen mich die Mächte des Windes zu umarmen, doch nein, das ist ein Irrtum. Die Umarmung geht eher in ein Erdrücken über. Zeitlupenartig erobere ich die Brücke, um anschließend zu spüren wie die imaginäre Wand mit ihrem Widerstand sich in Nichts verflüchtigt.

Die Wälder sind vom menschlichen Leben leergefegt. Verlassen beugen sie sich mit ihren Kronen dem Sturm und schreien ihre Einsamkeit in die Luft hinaus. Mutige Vögel trällern davon unbeeindruckt ihr heiteres Frühlingslied. Die Wege quittieren bereits schmatzend jeden Schritt, aber dieses Geräusch verhallt fast unbemerkt, da die Böen ein omnipotentes Rauschen artikulieren. Ich genieße das Alleinsein und durchquere die Waldgebiete, während die Wassertropfen auf meinem Gesicht ein Rinnsal bilden. Die belebende Wirkung des Wassers – mit allen Sinnen kann ich sie fühlen. Ich könnte mir keine besseren Laufbedingungen vorstellen. Am Damm angekommen, fiel mir gleich die offene Schranke auf. Selbst an diesem Regentag sind also Arbeiter mit der Entsorgung von Baumresten beschäftigt. Es dauert seine Zeit, bis ihre Fahrzeuge vor mir auftauchen, doch wo sind die Menschen? Als ich ihre Gerätschaften passiere, sehe ich die Arbeiter in einem Auto sitzen, geschützt im Trockenen mit Mützen auf dem Kopf. Ihre Blicke zeugen von Unverständnis, ob meiner kurzen Bekleidung.

2009_regenlauf

Sie bemitleiden mich. Doch das beruht auf Gegenseitigkeit. Sie würden bei diesem Wetter niemals freiwillig das Haus verlassen – eine schwache Einstellung. Ich laufe weiter und beobachte unzählige Schwäne, die sehr beschäftigt auf Nahrungssuche sind. Ihre Köpfe untergetaucht, bilden sie einen putzigen Anblick. Die Finsternis des Himmels wirkt unmerklich modifiziert, eine kaum wahrnehmbare Änderung der Grauschattierungen. Angetrieben vom Sturm fegen die Wolken nur so dahin, ja sie galoppieren regelrecht in den Horizont, um Platz für nachrückende Wolken zu schaffen. Es wird heller, der Regen läßt nach – das Zeichen für den Rückweg ist somit gegeben. Der Niederschlag wird immer schwächer, um schließlich komplett zu versiegen, wenngleich es im dunklen Forst nach wie vor von den Ästen tropft. Aus der Ferne vernehme ich das laute Brummen des Schredders; offenkundig wird die Arbeit auf dem Damm nun fortgesetzt.

Ich trete endgültig den Rückweg an und verlasse die einsame Natur. Mein Lauf neigt sich dem Ende entgegen – ich nähere mich der Brücke, als plötzlich links neben mir ein 40-Tonnen-LkW fährt, der sich immer langsamer bewegt; für mich ist klar, daß er rechts abbiegen wird. Ich denke mir nichts weiter dabei, zumal ich gut sichtbar, nicht verdeckt und nicht im toten Winkel bin. Die Straße betretend, laufe ich unbekümmert Richtung Brücke – als sich jählings ein schwarzer Schatten aufbaut. Mein Blick wandert nach links und ich erkenne, daß der LKW ohne Rücksicht auf Verluste abbiegt. Ich bin nur noch zehn Zentimeter von einer Kollision entfernt – um einen Unfall zu vermeiden, erhöhe ich mein Tempo, sprinte los und weiche nach rechts aus – der 40-Tonner direkt neben mir. Mittlerweile bin ich auf der Grasnarbe angekommen; ich schließe wieder zum Führerhaus auf, erhebe meine Stimme und drohe dem Fahrer. Seine Reaktion überrascht mich, denn er vollführt beschwichtigende Gesten. Soll heißen, er ist sich seiner Tat bewußt, sonst hätte er keinen Grund zur Entschuldigung. Das war nun der vierte Fastunfall in diesem Jahr, gleichwohl war die heutige Situation ein Novum für mich. Ich hätte nie vermutet, daß man einen Menschen auf freier, gerader Strecke übersehen kann, wenn auch das entschuldigende Verhalten des Fahrers dagegen spricht.

Der heutige Lauf bildet ein schönes Beispiel für das Leben. Licht und Schatten liegen immer dicht beieinander, die Witterung und die Einsamkeit zeichneten für den Höhepunkt verantwortlich; während der knapp verpaßte Unfall den Tiefpunkt symbolisiert. Ich gebe zu, so heikel wie heute – war es noch nie. Mein Jubiläum ist in die Vergangenheit eingetreten, der fünfte Lauf danach führte fast zum Ende meiner Serie. Ein bedenklicher Tag.

35 Antworten to “Tränen der Finsternis”

  1. Lieber Marcus, tja, ich weiss nicht was ich sagen soll. Geschockt von dem LKW-Lenker wissend in Kauf genommenen Beinahe-Unfall vergisst man fast die zuvor von Dir wieder so treffend formulierten Gedanken und Erlebnisse zu einem beneidenswerten Lauf im Regen. Aber trotzdem danke ich Dir fürs Mitnehmen auf diesen kraftvollen und ausdruckstarken Regenlauf, denn auch ich freue mich auf den meinigen heute abend, sofern der Regen hier endlich ankommt 😉

    Ich kann Dir aber nur – wie jedem anderen Verkehrsteilnehmer auch – raten, nicht auf das eigene Recht zu beharren, sondern auch für die vermeindlich geistig armen in übermotorisierten Vehikeln mitzudenken und dies im Interesse der eigenen Gesundheit gelassen zu bedenken.

    Salut

    Christian

  2. Danke für Deinen Rat, Christan! Ich bin mir dessen schon bewußt, in der Regel kann ich das gut einkalkulieren. Doch so wie es heute passierte, erlebte ich das noch nie, zumal ich auch vom langsamen Tempo des LKWs beruhigt war. Ich hätte nie damit gerechnet, daß der abbiegt, bzw. zum gleichen Zeitpunkt; ich bin immer noch ziemlich überrascht, wie das vonstatten ging. Sehr kurios.

    Ich drücke Dir mal die Daumen, daß der Regen bald bei Dir ankommt! 🙂 Und freue mich auf Deinen Bericht, wenn Du einen formulierst!

  3. Zum Ersten: Puh…das hätte dumm werden können mit dem LKW. Zum Glück ist dir nix passiert.
    Zum Wetter: Ist der Regen endlich bei dir angekommen? Mein Bericht von heute wird das krasse Gegenteil zu deinem Bericht *gg*.

  4. Anett, dann paßt also unser Deal! Das freut mich zu hören! 😀 Hier gießt es nun weiter, aber mir reichen 15 KM. Nochmal habe ich keine Lust.

  5. Hallo Marcus, ich bin auch sehr erschrocken über das, was Dir passiert ist. Aber man kann sicher sein, der LKW – Fahrer vergisst das so schnell nicht und wird sicher in Zukunft besser aufpassen. Gott sei Dank ist Dir nichts geschehen. Nicht auszudenken, was hätte passieren können. 😦
    Mein Mann ist ja auch LKW-Fahrer. Er sagte mir mal, am meisten Probleme haben die „Trucker“ nach dem Wochenende, von der kurzen Ruhepause zum schnellen Stress. Das ist ein riesiges Problem. Sonntag/Montag passieren die meisten Unfälle oder gar Herz- oder Schlaganfälle (darauf folgend ein Unfall) in der Fahrerkabine. Ob das nun erwiesen ist, weiß ich nicht, aber vorstellen kann ich mir das. Weiß ich doch, dass auch Henry am Wochenende nicht so sehr viel Zeit zur Erholung hat.

    Zum Wetter. Auch bei uns Regen und Sturm. Ansich kein Problem, doch mit Husten/Halskratzen ist das dann doch nicht so angenehm.

    Ich wünsche Dir was und bleib gesund!

  6. Danke Ramona! Was Du schreibst, bzw. was Henry sagt, macht durchaus Sinn. Zumal er vom Fach ist. Vielleicht ist das auch eine Erklärung für mein Beispiel. Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Denn mich konnte man einfach nicht übersehen – auf freier Strecke!

    Regen und Sturm sind herrlich, ja – bei Halskratzen weniger. Hoffentlich kündigt sich da nichts Schlimmes bei Dir an! Vorab schon einmal gute Besserung!

  7. Also, da hats mich eben richtig geschickt, von dem was ich gelesen hab. Erlebt hab ich derlei Unachtsamkeit auch schon. Vor allem beim Abbiegen. Da wissen die Autofahrer oft nicht, dass auch die Fußgänger (bzw. Läufer) Vorfahrt – oder sagt man dann Vorlauf? – haben.
    Wenn man wie in Deinem Fall aber nicht damit rechnet übersehen zu werden, das ist wirklich gefährlich.
    Paß gut auf Dich auf, möge immer irgendjemand eine schützende Hand über Dich halten.

  8. Oh, mich hats natürlich nicht geschickt sondern geschockt. 😉

  9. Silke, die Örtlichkeit kenne ich im Traum. Ich habe da schon soooo viel erlebt, allerdings immer nur aus der anderen Richtung – da existiert ein Stopschild, was fast niemand deuten kann. Aber so wie heute – ich bin noch relativ sprachlos. Daß ich Vorlauf (gutes Wort ;)) hatte, kommt noch dazu – bloß gut, daß ich auch schnell laufen kann, wenn es darauf ankommt.

    Deine schützende Hand wünsche ich für uns alle! 🙂 Ich danke Dir!

  10. Marlene Says:

    Da musst ich erst schmunzeln, mich haben heute auch die Leute, die müde an den Bushaltestellen hingen bemitleidet, dass ich morgens schon laufen „muss“. Und mir taten sie leid, dass sie sich so schlapp dahinschleppten während ich nach 1 Stunde glücklich nach Hause lief (nur bedauernd, dass es schon 7 Uhr war und ich dringend zurück musste) und wusste, dass der Tag dank des Laufes schon mal „gerettet“ ist.

    Aber dann die LKW Geschichte. Gut, dass es noch so ausgegangen ist. Der wird Dich nicht gesehen haben oder erst sehr spät, so abwiegeln machen Autofahrer dann oft zumindestens nach meiner Erfahrung….Ich habe mir angewöhnt nur zu denken, dass ein Auto-Bus-LKWfahrer uns/mich gesehen hat wenn ich Blickkontakt hatte und er oder sie nicht am GSM hängt, sonst ergreife ich lieber provisorisch die Flucht und setze nichts voraus…

    Passe gut auf, es passiert so schnell etwas!
    Marlene

  11. Marlene, da sieht man wieder, alles liegt nur im Blickwinkel des Betrachters. Wie der erste Satz oben von Heine. Der Unterschied zwischen Stärke und Schwäche beginnt im Kopf. 😉

    Daß der mich nicht sah, kann ich mir nicht vorstellen. Oder aber er war abgelenkt, aber dann kann man auch nicht abbiegen, wenn man nicht guckt, wohin man fährt. Voraussetzen tue ich sowieso nichts. So habe ich wieder was gelernt. Schon kurios!

  12. Uaaaaaah! Immer wenn ich mal nicht da bin, passiert etwas unschönes! Willst du, dass ich einen Herzinfarkt bekomme? Mir ist jetzt richtig übel und ich hab Tränen in den Augen. Wäre ganz gut gewesen, wenn ich das nicht über den Blog erfahren hätte :(.

  13. So schnell bekommt man keinen Herzinfarkt! Und es ist ja nichts passiert. *tröst* Aber je länger es zurückliegt, umso surrealer kommt mir das vor. Gegen so ein Stahlmonster ist man halt doch machtlos…

  14. Hallo, lieber Marcus

    genau das gleiche regennasse Wetter 5 Grad und Sturm hatte ich heute auch, ohne Unterlass prasselte es von oben auf mich herunter, die wenigen Menschen, denen wir begegneten, schauten uns mitleidig nach, aber wir haben es ebenso genossen wie du !

    Unschön die Begegnung mit dem LKW, lieber Marcus, an anderer Stelle haben wir schon darüber gesprochen, pass immer gut auf dich auf, der LKW wird immer stärker sein als du, auch wenn du dich noch so über ihn ärgerst, gibt nach und tue das, was die Situation erfordert, nämlich früher ausweichen, nicht auf den letzten Drücker, ich muss jetzt mal mit der mit erhobenem Finger sprechen – siehst du ihn ? Gut so, ich hoffe, du beherzigst das, es könnte sehr schlecht aussehen, bitte !

    Ansonsten – ein schöner Lauf für uns, und für dich vor allem wieder mal so richtiges Regenwetter.

    Wenn einer as liest, der damit nichts anfangen kann, oh weh, der wird ganz schön mit den Ohren wackeln und uns alle für daneben erklären.

    Sind wir nicht alle ein wenig daneben ?

    Nochmals: Bitte gut auf dich aufpassen !

    Es gibt bestimmt noch einige dir sehr nahe stehende Menschen, die damit nicht einverstanden sind, gell ?

  15. Dieses Wetter bietet sich immer so schön an, um allein durch die Wälder zu streifen. Das kann man nur genießen! 🙂

    Ich weiche schon aus, wenn es die Situation erfordert, aber heute waren die Verhältnisse nicht so. Ich bin absolut unschuldig und habe auch nichts herausgefordert, zumal ich bereits auf der Straße war, als der LKW abbog.

    Ja, wer uns für daneben erklärt, ist auch daneben. Von unserer Warte aus, gell? 😉

    Ich schließe mich Deinen Worten an, Margitta – passen wir auf uns auf – wir alle!

  16. Spiels bitte ned so runter…

  17. Tue ich nicht. Es war knapp, ist aber nochmal gut gegangen. Davon abgesehen, war der Lauf dennoch sehr angenehm. Ein feiner Regenlauf eben!

  18. An deinem so schön beschriebenen Lauf, kann ich mich heute nicht erfreuen – sorry!

  19. Schade, denn das war er. Der Abschluß ist unschön, aber dafür kann ich nichts.

  20. Hi Marcus: Japp, der Deal hat gepasst…ganz wunderbar hast des hinbekommen. Danke*gg*…ich hoffe, der Regen war gut genug.

  21. Meine Güte. Ich hatte auch schon öfter heikle Begegnungen mit Autofahrern, zumeist allerdings wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs war. So knapp war es aber noch nie. Gut, dass du es gerade noch überstanden hast. Die Fahrer denken sich wohl manchmal „Der wird sich schon nicht trauen, ich bin doch ’stärker‘ – …“. Grausam.

    Dass du dennoch den restlichen Lauf in seiner Schönheit bei Regen genossen hast, verstehe ich gut. Treffend mal wieder, dein Mitleid für die anderen, die zu faul sind, sich dort zu bewegen.

  22. Manchmal liegt das Gefährliche ganz nah.
    Man muss immer auf der Hut sein.
    Dazu die Rücksichtslosigkeit der Menschen.
    Pass auf dich auf!

  23. Anett, sagen wir so, ich bin zufrieden. 😉

    Hannes, das wäre auch eine Alternative. Wie auch immer, ich kann nur spekulieren. Aber von Stunde zu Stunde erscheint mir die Begebenheit surrealer.

    Zum Glück passierte das zum Ende und nicht zu Beginn.

    Gerd, wie wahr. Nur schlimm, wenn man im unbedachten Moment erwischt wird. Entgegen aller Erfahrung.

  24. Hallo Marcus,

    puh, das ist ja gerade nochmal gut gegangen…man darf es sich gar nicht weiter ausdenken! Pass gut auf dich auf!!!!!!!!!!!

    Danke fürs Mitnehmen auf deinen schönen Regenlauf und bitte nie wieder so ein Ende!

    Liebe Grüße
    Eva

  25. Tja, kann man nur hoffen, daß sich das nicht wiederholt. Aber die Örtlichkeit ist schon sehr heikel, bzw. das Handeln der Fahrer. Mittlerweile bin ich es gewohnt, zumindest von einer Richtung aus.

  26. Mensch Marcus da hast ja richtig Glück gehabt und konntest dich auf deine Instinkte verlassen.
    Mir stockte das herz beim lesen deiner Zeilen.
    Einige Fahrer sind mit ihren Gedanken ganz woanders als auf der Straße. Er hat dich wohl gesehen aber nicht registriert.

    Weiterhin alles Gute
    LG
    Marco

  27. Instinkt ist treffend; ich weiß nicht, wieso ich letztlich doch nach links sah – wegen des Schattens wohl – denn damit gerechnet hatte ich nicht. So extrem wie dieser Fall war es wirklich noch nie. Na ja, Glück gehabt.

  28. Das sind ja keine schönen Sachen, die man da zu lesen bekommt. Aber Du zehrst offensichtlich noch von dem schönen Lauferlebnis. Das negative verdrängt man zum Glück sehr schnell.
    Pass gut auf Dich auf.
    Liebe Grüße von
    Laufmaus Elke

  29. Ja Elke, wahrscheinlich muß man das auch verdrängen. Außerdem rechne ich täglich mit einem Unfall, seit 2004 war es der 27. – in gewisser Weise „gewöhnt“ man sich daran. Eigentlich traurig, gell?

  30. Ja, das geht manchmal ganz schnell. Mir hat im Urlaub mein Fahrradhelm wahrscheinlich das Leben gerettet (ich war bis dahin ein Helmmuffel). Bin sehr schlimm gestürzt. Die Spuren sieht man noch heute. Der Helm ist auch geplatzt. Seit dem sehe ich das Leben anders und fahre auch nie wieder ohne Helm. Ich hatte wirklich einen Riesenschutzengel. Gut, das mich meine Lauffreunde an diesem Tag nicht ohne Helm mitgenommen haben.

  31. Da hast Du zum einen Glück gehabt und zum anderen hattest Du wunderbare Freunde! Nicht auszudenken, was hätte passieren können! Ich finde es wunderbar und mehr als richtig, daß Du einen Helm trägst. Dennoch muß ich gestehen, daß ich selbst darauf verzichte. Paß auf Dich auf, Elke!

  32. hallo marcus-

    erschreckend zu lesen! ich bin ja auch so ein sturer esel (lieb gemeint *g) , wenn es um autos geht, die auf meiner strecke fahren.
    aber: es kann auch mal schiefgehen.
    deshalb muß man da leider den eigenen gerechtigkeitssinn und das eingebaute vorfahrtrecht auf der laufstrecke leider hinten anstellen…
    und da geht es mir wie dir! am liebste möchte man sich davor stellen, damit sie wissen- hier nicht! und wenn: dann doch bitte vorsichtig.
    was sind schon rasende geländewägen an mir vorbei, als gäbe es kein morgen… böse springe ich dann in die feldränder, da ich ja nicht superwoman bin, um die blechmonster aufzuhalten!

    aber wenigstens wars ein schöner regenlauf für dich – klitzekleines trostpflasterle 😉

    gut, daß dir nix passiert ist!

    sei lieb gegrüßt!

  33. Da hast Du Recht, Athena! Derartige Ungerechtigkeiten kann ich absolut nicht vertragen und reagiere entsprechend „stur“. Ich weiß, daß es oft sinnlos ist – zudem gefährlich. Aber in dem Fall war die Lage ja gänzlich anders. Ich war bereits auf der Straße, als der LKW abbog und damit konnte ich nun wirklich nicht rechnen. Ausnahmsweise wollte ich in dem Fall nicht mein Recht durchsetzen. 😉

    Was in manchen Köpfen so vorgeht, will ich gar nicht wissen.

    Paß ebenfalls fein auf – bei Dir ist es wohl auch nicht viel besser. Leg es lieber nicht darauf an!

  34. […] Wie so oft in meiner Heimatstadt. Ein weiterer negativer Höhepunkt manifestierte sich in einem Fastunfall, der so heikel wie nie zuvor war. Um ein Haar wäre meine Laufserie unter einem LKW zum Erliegen […]

  35. […] in der Majorität glimpflich, wenngleich ein Ereignis meiner Laufkonzeption um Haaresbreite ein Ende setzte. Später mehr zur […]

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