Konstitution im Fokus

Krankheiten und Verletzungen habe ich mehrheitlich als Thema vermieden, zudem entspricht „Jammern“ nicht meinem Denken. Die letzten Täglichlaufjahre verliefen ohne gravierende Probleme. Doch nun ist es an der Zeit, daß ich diesen Gegenstand aufgreife. Zum Ende meines gestrigen Laufes spürte ich im linken Knie einen stechenden Schmerz. Nur bei Unebenheiten und wenn das Tempo zu hoch wurde. Normales Gehen anschließend sollte sich als unangenehm herausstellen, vom Treppensteigen gar nicht zu Reden. Besonders heikel sollte die vergangene Nacht werden. Ich konnte mich kaum hinlegen, das Gewicht vom Körper verschwunden, gelang es mir nur schwer mein Bein auszustrecken. Folgende Tatsache fand ich kurios. Um die Schmerzen nicht herauszufordern, wollte ich besonders schonend agieren und behandelte mein Bein sehr rücksichtsvoll, was den Schmerz aber nur förderte. Ein bewußtes Strecken und Auftreten, ohne auf die Schmerzen zu achten, blieb jedoch fast folgenlos.

Mit Bedenken startete ich heute früh meinen Lauf. Die ersten 150 Meter waren unsäglich und der Höhepunkt bildete die Treppe. Wie immer zwei Stufen auf einmal? Nicht möglich. Langsam eine Stufe nach der anderen; ich fühlte mich wie ein alter Mann. Auf der Brücke angekommen, spielte ich diverse Alternativrouten durch, von acht – immer weiter – auf zwei Kilometer reduzierend. Bereits mitten auf der Brücke fiel mein Blick auf den See und ich wurde förmlich von der Sonne erschlagen. Keine Wolken, nur die strahlende Sonne, die mich freundlich begrüßte. Zu diesem Zeitpunkt erschien mir eine kurze Runde absurd. Ich lief weiter und mit jeder weiteren Minute wurde es besser. Unterwegs traf ich mehrfach ein Walker-Ehepaar, die nett grüßten. Auf dem Damm fielen mir Autospuren auf, was mich leicht irritierte, da die Schranke geschlossen war. Später tauchte vor mir ein Fahrzeug auf, besetzt mit drei Arbeitern, die offensichtlich nichts zu tun hatten. Ihre Anwesenheit bedeutet sicherlich nichts Gutes für die Natur.

Ihr Auto blockierte den Weg – ich schlängelte mich vorbei, während eine Person den anderen Bescheid gab, hinter dem Wagen zu warten. Als ich die Örtlichkeit passierte, standen die drei in einer Reihe nebeneinander, alle relativ klein. Ich weiß nicht wieso, aber vor meinem geistigen Auge verglich ich sie mit den Schlümpfen – nur die Mützen fehlten. Sie mögen mir den Vergleich verzeihen. Die Natur war unbeschreiblich schön, voller Leben im Frühling, umrahmt von der grandiosen Sonne. Angesichts meiner Knieprobleme beschränkte ich mich auf 15 Kilometer, wenngleich es mir sehr schwer fiel. Aktuell sind die Schmerzen noch nicht verschwunden, dennoch fühle ich eine eminente Linderung. Meine aktuelle Serie basiert auf einer Verletzung und wenn sich die gesundheitlichen Probleme durch das Täglichlaufen eklatant reduziert haben, so kommen sie dennoch immer wieder mal vor. Natürlich ist das kein Grund nicht zu laufen; ich habe schon andere Erlebnisse hinter mir.

Die Herausforderungen im Täglichlaufen offenbaren sich erst dann, wenn nicht alles „planmäßig“ verläuft. Sie zu meistern, kann und muß belastend sein, vor allem auch mental. Gelingt es – freilich nur in einem gewissen Rahmen, den jeder für sich selbst definieren muß – so bilden diese Erfahrungen eine Basis, um sein Tun auch langfristig zu praktizieren. Auf meine Person bezogen, vollziehe ich die Gratwanderung nun seit bald 10 Jahren – und wenn es noch so schwer war, letztendlich hat es sich immer gelohnt. Ich möchte jene Herausforderungen auch nicht missen, denn sie sind es, die aus mir das gemacht haben, was ich heute bin.

55 Antworten zu “Konstitution im Fokus”

  1. Ich bin auch dankbar (so doof das jetzt klingen mag), dass Du diesen Schmerz im Knie hattest/hast.

    Denn ich finde diesen Text wunderbar motivierend. Es ist enorm wichtig, sich aufzuraffen und mutig Schritte vorwärts zu gehen, auch wenn sich alles scheinbar dagegen auflehnt…

    Den letzten Absatz nehme ich mit. Danke

  2. Willkommen auf meiner Seite, Andrea!

    Ich wäre froh, wenn ich den Schmerz nicht hätte. 😉 Aber das ist normal – alles hat zwei Seiten im Leben, schwache und starke Phasen wechseln sich ab…

    Sich aufraffen ist wichtig, ja, nicht alles hinnehmen und aktiv dagegen vorgehen.

  3. Ich hoffe es geht ganz schnell vorbei!
    Du beschreibst diese Herausforderung gut und kennst sie natürlich viel besser als die meisten hier von uns. Ich glaube auch, dass es OFT vorallem mental ist…neulich mit dem Fieber habe ich mich nicht getraut, körperlich wäre es schon gegangen und hätte mir gut getan….Schmerzen verlangen nicht immer Schonung wenn man sich gut kennt, da glaube ich auch nicht dran, aber was mir schon als beim Kraullernen usw. wehtat hätte schon für einige Arztbesuche gerreicht, nur habe ich gemerkt, das vieles wieder vergeht, durch Gewöhnung oder evtl. kleine Variationen des Trainings.
    Ein schönes Wochenende, hoffentlich (bald) schmerzfrei!
    Marlene

  4. Danke Marlene! Das wird schon wieder – rechts hatte ich vor kurzem auch Probleme, zwar nicht so stark, aber das ist auch schon wieder weg.

    Den eigenen Körper zu kennen, ist eminent wichtig. Und ja, mein Täglichlaufen hat mir dahingehend sehr viel aufgezeigt; ich habe viel gelernt und bin dankbar dafür. Vor allem muß man sich vertrauen. Und nicht auf andere Menschen. Ich finde das sehr wichtig. Mental ist ein gutes Stichwort. Da spielt sich viel im Kopf ab.

    Sich bei Fieber zu bewegen, würde ich anderen nur abraten. Für mich persönlich käme es auf die Gesamtsituation an. Aber Du sagst selbst, daß es gegangen wäre. Ich finde es dennoch gut, daß Du Dich nicht getraut hast. Immerhin ist die Gesundheit, unser Leben das kostbarste Gut, was wir besitzen. Nicht ist wichtiger.

    Ebenfalls ein angenehmes Wochenende! 🙂

  5. Hallo Marcus,
    wärst Du ein immobiler älterer Mensch, dann würde ich auf Kniearthrose tippen, die Anlaufschmerzen könnten allerdings auch auf einen entzündlichen Prozess hinweisen. Ich komm mir blöd vor, wenn ich Dir rate bei Beschwerdepersistenz einen Orthopäden aufzusuchen, der sich mit sowas auskennt und nicht gleich zu Steroiden greift 😉

    Aber dennoch zeigt Dein Bericht, dass auch der Sport, so wie er von uns betrieben wird und insbesondere von Dir, nicht vor einer möglichen Verletzung schützt.

    Ich wünsch Dir, dass es ganz schnell besser wird und Du wieder schmerzfrei laufen kannst 🙂

    Viele Grüße und hoffentlich ein schönes und schmerzfreies Wochenende

    Salut

  6. Besten Dank Christian, Du brauchst Dir nicht blöd vorzukommen. Im Gegenteil, ich weiß es zu schätzen. Aber mein Verhältnis zu Ärzten ist leicht „gespannt“ und ich habe schon ganz andere Dinge erlebt, wo ich auch nicht beim Arzt war – und Du mich wahrscheinlich als verrückt einstufen würdest. 😉 Ich bin mir dessen schon bewußt.

    Ich beziehe meinen Ärztesatz jetzt nicht auf Deine Person, gell? 🙂

    Ebenfalls ein wunderbares Wochenende!

  7. Lieber Marcus,
    jeder hat seine eigene Art mit Krankheit und Ärzten umzugehen, niemand weiss das besser als ich 😉 Mich muss man auch zum Arzt prügeln 😎
    In Deinem Blog lese ich sowieso als Privatperson mit, das mit dem blöd vorkommen meinte ich eher dahin gehend, dass Du selbst Deinen Körper so gut kennen müsstest, dass Dir klar sein sollte, wann Du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solltest. Wenn nicht Du, wer dann ?

    In diesem Sinne

  8. Man sagt ja, Ärzte sind die schlimmsten Patienten, gell? Irgendwie verständlich. 😉 Ich weiß, es gibt viele wunderbare Ärzte – dahingehend sage ich auch gar nichts. Mein Kontakt mit Ärzten fiel bisher sehr gering aus, aber die waren für mich alle negativ. Das prägt.

    Ansonsten hast Du Recht.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Gesundheit! Nur das zählt!

  9. hallo marcus-

    auch von mir gute besserung!!!

    nun- ich weiss, man kann vor allem beim laufen gut die schmerzen ausschalten. habe ich oft genug gemacht und wir zwei brauchen über das thema kaum zu reden 🙂 so werde ich auch mit meinen ratschlägen zurückhaltend sein… ich persönlich hätte eine schmerzsalbe draufgeschmiert und feddich… dass du dann doch nur 15 km gelaufen *tststststs 😉

    die 3 schlümpfe hättest du mir als bildervorlage fotografieren können *lach. ich bin ja immer auf der suche nach motiven 😉

    ich wünsche dir eine schmerzfreie nacht!

    liebe grüsse von athena!

  10. Lieber Marcus,

    äh, ich weiß eigentlich nicht, wie ich es dir sagen soll: zum einen finde ich es nicht gut, mit Schmerzen zu laufen, zum anderen würde ich dich sowieso niemals davon abbringen können, da du schon in ganz anderen Situationen offensichtlich gelaufen bist.

    Was soll ich nun sagen:

    Ja, das einzige, gute Besserung, gehe dieser Schmerz, so wie er gekommen ist und lasse er ab von dir, damit du wieder beschwerdefrei deine Runden drehen kannst.

    Und das – natürlich, was wir uns immer in solchen Situationen sagen –

    PASS AUF DICH AUF ! 8)

  11. Athena, danke! 🙂 Du als Täglichläuferin kennst Dich damit eh wunderbar aus.

    Ich hatte schon öfter Schmerzen, die nur beim Laufen verschwunden waren, sonst ziemlich eklatant waren. Eigentlich sollte die Runde kurz werden, aber das Wetter – ein Traum! Ich konnte nicht anders.

    Die Schlümpfe hätten Dir gefallen, der Anblick war lustig. 😀

    Margitta, im Prinzip hast Du Recht. Aber was meinst Du, wo die fast acht Jahre herkommen? Das verlief nicht immer ohne Probleme.

    Der Schmerz kam von allein und geht von allein.

    Ich danke Dir und wünsche Dir ein schönes Wochenende!

  12. Waah! Dich kann man echt nicht alleine lassen! Kaum bin ich einen Tag nicht da, muss ich sowas lesen. Dass es soviel schlimmer geworden ist, hast du mir gar nicht erzählt!

    Ich hoffe dir gehts jetzt besser und es verschwindet bald wieder. Du erinnerst mich gerade an mich – Probleme, aber bloss nicht zum Arzt (Christian weghören! 😉 ). Aktuell zwickt mich wieder mal die Galle.

    Bis nachher Spotzl! Hdssl!!

  13. Ich hatte ja auch die wenigsten körperlichen Probleme wenn ich täglich Laufe.
    Bei mir ist halt das Problem das unter der Woche noch mal zwei relativ strapaziöse Biketouren hinzukommen. Aber vielleicht bin ich ja irgendwann mal in der Lage beides mit Genuss zu absolvieren. Im Augenblick schaffe ich es leider noch nicht. Aber definitiv ist das tägliche Laufen bekömmlicher als die „normale“ Variante.
    Ich hoffe für dich das bei dir bald wieder alles beim alten ist!
    Gruß Gerd

  14. Brigitte, Die Knieprobleme verschwinden wohl bald, im Gegensatz zu Deiner Problematik. Da hilft nur der Arztbesuch, bzw. OP. *trööööst* Laß Dich umarmen und trösten!

    Du bist aber noch vernünftiger, immerhin gehst Du zum Arzt und läßt Dich untersuchen. Ich konsultiere nur einmal jährlich den Zahnarzt.

    Gerd, Deine Radtouren belasten zusätzlich. Beides zusammen zu vereinbaren, ist nicht einfach. Ich habe gestern meine „Laufgruppe“ per Rad begleitet, da machten sich die Knieprobleme wieder stärker bemerkbar – Radfahren ist also nicht gut in dem Fall. Wer weiß, vielleicht wirst Du wieder zum Täglichläufer.

  15. Ich war ja heute den ganzen Tag in Wien unterwegs und mir war noch nie so kalt wie heute. Ich habe so gefroren. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass du bei solchen Temperaturen fast nackisch durch die Gegend läufst. Wegen der blöden Kälte und dem eisigen Wind hab ich jetzt Kopfschmerzen. Dass dir sowas nichts ausmacht?!
    Dann war ich eine Bekannte besuchen und wie ich dann bissl schneller (weil kalt) zur Straßenbahn lief, gabs mir im rechten Wadel einen Stich und nun tuts mir weh *mecker*.
    Aber es ist bei weitem nicht so schlimm, wie bei dir. Ich drück dir die Daumen, dass es nichts schlimmes ist. *drücktdich*

  16. Als ich noch nicht trainiert war, kamen mir in der Kälte auch mal Kopfschmerzen und der Kiefer tat weh. Aber das ist lange her. Der Körper gewöhnt sich daran und verträgt viel, viel mehr als die meisten Menschen auch nur ahnen. Außerdem bewege ich mich, das verändert auch die Situation. Nur die Hände frieren sehr schnell ein, daher trage ich bei Minusgraden Handschuhe. Aber Du kennst ja meine Grenzen.

    Danke, das wird schon wieder! *drückt Dich* Ich wünsche Dir gute Besserung!

  17. Lieber Marcus,

    das klingt ja nicht so erfreulich und tut mir sehr leid für dich!

    Ich bin – von der Kürze meiner Laufzeit her – bestimmt die Letzte, die dir da Ratschläge geben sollte, daher nur so viel: ich wünsche dir, dass die Schmerzen bald wieder ganz verschwinden und du beschwerdefrei laufen kannst – gute Besserung!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für dich
    Eva

  18. Danke Eva – allgemeine Tips helfen in der Regel nicht, da das immer individuell ist, so auch mein Problem. Aber das vergeht wieder.

    Ebenfalls ein schönes Wochenende!

  19. Das ist korrekt, wenns ned anderes geht, geh ich auch zu meinem Lieblingsarzt – und NUR zu dem. Wenn ich da an die nette Ärztin denke, die aus ca. 2 m Entferung meinte, ich hatte einen Herzinfakrt, dann wird mir übel. Dann wars eine simple Gallenkollik. Wenn, dann Dr. Andy 😉
    Zu dem würdest so gar du gehen – als Nicht-Arzt-Geher!

    Gute Besserung Spotzl!

  20. p.s. so trainiert möchte ich gar nicht sein, dass ich nackisch bei Kälte durch die Gegend laufe *gg*. Und ja, ich kenne deine Grenzen!

  21. Merci liebe Brigitte! 🙂

    Ich habe nicht mal einen Hausarzt, bzw. wäre es wohl die, wo ich als Kind mal war? Keine Ahnung. Was ich von Deinem Dr. Andy höre, klingt gut, da gebe ich Dir Recht!

    Ich laufe nicht nackt durch die Gegend. Ich bin doch kein Streaker. 😀

  22. Warum? Im Forum steht doch immer, dass da einige streaken, bzw. Streaker sind – loooooooool. Die wissen wohl nicht, was das wirklich heisst. Also müssten da vieeeeeeele nackert durch die Gegend wetzen.

  23. Danke Brigitte und Marcus.

    Jetzt versteh ich endlich, wo „Streaker“ herkommt… Das sind die, die in „Sneaker“ dauernd rum laufen… 😀

  24. hehe – der war gut :))

  25. Darum laufe ich auch täglich, bin also ein Täglichläufer und kein Streaker. 😀 😉

    @Andrea, ein Streaker läuft nur in Sneakers, gell? 😀

  26. Der Ausdruck Täglichläufer gefällt mir eh viel besser.

    Aber das sind halt die Leute, die schon einige Silvester an der Unität stuckertieren. *lacht*

    Hauptsache ein Fremdwort verwenden und nicht verstehen ;).

  27. Ist es auch, denn für mich kommt das nicht aus den USA. Ich lief schon fünf Jahre täglich, als ich das erste Mal das Wort „Streakrunning“ hörte.

    Dein Satz ist übrigens genial. 😀 Da muß man erstmal drauf kommen. Ja, Fremdwörter kommen immer gut, gell? Verstehen muß man sie nicht. 😉

  28. Nein, natürlich muss man Fremdwörter nicht verstehen. Aber es hört sich halt so fein gebildet an ;).

    Ausserdem heisst das Snickers und nicht Sneakers *anmerk* *g*

  29. Da hast Du Recht – manche sprechen sogar ihre Nachnamen „anders“ aus – alles ist möglich. 😉

    Ein Streaker läuft in Sneakers und ißt Snickers. Schnickschnack! Na gut, ich höre schon auf. Ein wenig Spaß muß erlaubt sein. 😀

  30. Als das Tele klingelfonte,
    bin ich die Renne runtergetreppt.
    Und gegen die Bums getürt!

    Und das ist mein Fitness für heute…

    Äh, nein, ich geh gleich mal ’ne Runde laufen, wobei ich das als Anfänger mache… also nicht das ihr denkt, ich könne mithalten!

    (Aber die Sneakers habe ich bereits angezogen 😛 )

  31. (Und dazu noch mein Knickers an, da die Sonne so herrlich scheint!)

    ((Es würde alles viel zu weit treiben, wenn ich erwähnen sollte, ich spiele gern Snooker, oder… dachte ich mir… also erwähne ich es nicht.))

  32. Andrea, herzlichen Dank! 😀 Ich habe eben laut gelacht. Ich finde diese Kreationen nur genial! 😀

    Viel Spaß beim Laufen und die Snickers nicht vergessen. 😉

    Du spielst aber Snooker nicht in Knickers, oder doch? 😀

  33. Pruuuuust! Das ist ja köstlich!! Danke euch!

  34. Darf ich in der Annonymität deines Blogs beichten:

    Ich spiele Snooker nackt

    Ich spiele Streakersnooker.

  35. Na aber jetzt lache ich herzlich laut!

  36. *herzlich lacht* 😀

    Als Streakersnookerin bist Du hier herzlich Willkommen! Ich sollte diese Idee aufgreifen. 😉

  37. Oh, das kann ich aber nur wärmstens Empfehlen. Nackig hinter den kleinen Bälle her zu hetzen, nur damit sie alle in den richtigen Loch landen… 😯 … kann es was schöneres geben?

    (Es war wunderschön sonnig aber GLATT– gut für die Core Muskeln…)

  38. Wandelbegleiter Says:

    Lieber Black Sensei,

    ich wünsche gute Besserung und fühle mit Ihnen. Sie haben vollkommen Recht, alles hat zwei Seiten. Schmerz wird meist negativ bewertet. Und er soll möglichst schnell wieder verschwinden. Aus meiner Sicht ein fataler Irrtum, denn was wäre, wenn der Schmerz uns etwas „zu sagen“ hätte ?
    Was wäre, wenn sich ein verdrängtes Gefühl über den Körper bemerkbar macht ? Ich bin sicher, Sie werden es verstehen.
    Übrigens ist das kein Jammern, denn Sie zeigen uns, dass „Mann“ auch Gefühle zulassen kann, auch mal Schwäche zeigen darf.
    Auch bin ich der Meinung, dass die Anteilnahme Ihrer Leser schon etwas Linderung bringt.
    Was Ihre Vorgehensweise angeht, würde ich ebenso handeln.
    Den Schmerz annehmen, ihn zulassen, nicht gegen ihn anlaufen sondern mit ihm Laufen.

    Herzliche Grüße
    WB

  39. @Marcus – schlimm, wenn ich mal so richtig den Kopf schüttel und verständnislos gugge? 😉

  40. Andrea, wahrscheinlich wird dieser Stil eines Tages olympisch? Zumindest auf die Einschaltquoten bezogen, wäre das mehr als zuträglich. 😉

    Bei Glätte laufen, ist immer eine Herausforderung. Hoffentlich hast Du das ohne Sturz gemeistert. Mir reicht es für die nächsten Jahre an Glatteis.

    Wandelbegleiter, besten Dank! Schmerz sagt immer etwas aus. Nur neigen wir Menschen dazu, selbigen nicht wirklich zu interpretieren, sondern zu bekämpfen. Damit wird das Problem verdrängt, weil nicht an die Ursache gedacht wird.

    Ja, ich finde das sehr wichtig – gerade auch als Mann – Gefühle zuzulassen. Die alten Thesen, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ usw. sind nur bis zu einer gewissen Ebene sinnvoll, darüber hinaus ist diese Einstellung gefährlich.

    Brigitte, Du weißt doch – Dir ist alles gestattet. 😉

  41. *knicksmacht* danke schön 😉

  42. Förmliches Miteinander hat Stil. 🙂 *verneigt sich*

  43. Öhm, ich denke man kann es auch übertreiben. Meinst nicht? 😉

  44. Hallo lieber Marcus,

    Dein Artikel hat mir wieder viel gegeben. Ich laufe seit Wochen mit Schmerzen und will sie einfach nicht wahrhaben, versuche sie zu ignorieren. Fast täglich nehme ich mir vor, nur 2 km zu laufen – meist wird es dann doch mehr, weil es einfach zu schön ist. Trotzdem mache ich mir Sorgen, weil der Zustand schon so lange anhält. Ich habe gemerkt, daß ich anfange, mich unter Druck zu setzen – einem Druck, der mir nichts bringt und nichts bringen kann. Ich finde es beeindruckend, wie Du mit den Schmerzen im Knie umgegangen bist. Ich glaube, ich muß viel stärker an die Selbstheilungskräfte des Körpers gauben, fest daran glauben, daß der Körper damit fertig wird und das die Bewegung ihm hilft und nicht die Ruhe.
    Dank, lieber Marcus, für diese Erkenntnis. Ich wüsnche Dir alles Gute für Dein Knie – Du wirst bald wieder schmerzfrei laufen…

    viele liebe „streakende“ :))) oder auch sneakende Snickers -Grüße
    Petra *grins*

  45. Brigitte, natürlich. Ein maßvolles Gleichgewicht sollte in allen Dingen des Lebens angestrebt werden, bzw. kann. 🙂

    Petra, danke! Schön, daß Du Deinen Humor nicht verloren hast. 😉

    Meine Knieprobleme haben sich leicht verbessert, werden sich aber noch eine Weile hinziehen. Ich vertraue meinem Körper, er wird das schon in den Griff kriegen. Aber Deine Worte lesen sich nicht gut! Zumal Du von „Druck“ schreibst. Ich rate Dir nicht aufzuhören – das würde ich auch nicht – vielleicht wären ein paar Tage lang nur drei Kilometer eine Option? Und beobachte dann Deinen Körper, ob es sich verbessert oder nicht. Bis zu einer gewissen Ebene ist der Druck vertretbar, darüber hinaus wird die Serie reißen, bzw. nicht langfristig bestehen. Aber das wollen wir nicht hoffen!

    Denke positiv, betrachte es entspannter, reduziere Deine Umfänge und laß den Druck verschwinden! Ich wünsche Dir alles Gute!

  46. […] den Laufblogs liest man so über’s Wochenende:  Rückenschmerzen, Knieschmerzen, instabiler Sprunggelenk… man könne meinen, es liefen nur geplagte Jogger in Deutschland zur […]

  47. Hallo Marcus,

    eines meiner Lieblingsthemen 🙂 Also erstmal drücke ich Dir die Daumen, dass die Schmerzen nur temporär sind. Ich glaube auch nicht, dass es eine mentale Geschichte ist. Manchmal tut einfach etwas weh. Die Frage ist jetzt aus meiner Sicht immer, wo kommen die Schmerzen her und wie verhalten sie sich vor/beim und nach dem Laufen?

    Tendenziell laufe ich auch mit Schmerzen, solange sie beim Laufen nicht schlimmer werden… Und nur solange, wie sie nicht anfangen chronisch zu werden. Das heisst, nach einer absehbaren Zeit sollten sie sich wieder geben. Es gibt so einen uralten Läuferspruch: „Was durchs Laufen kommt, das durchs Laufen geht“. Keine Ahnung, ob das wirklich so ist, aber ich hab oftmals die Erfahrung gemacht, das es der Wahrheit recht nahe kommt.
    Ich persönlich nehme in solchen Situationen immer erstmal die Intensität raus und laufe locker weiter – nicht betont locker oder langsam, denn dann kommen genau diese Art Schmerzen, die du selber beschrieben hast und die man eigentlich vermeiden wollte durch Schonung.

    Wie auch immer, ich glaube Du hast genügend Erfahrung gesammelt, um die Situation meistern zu können!

    Also nochmals alles Gute!

    Jens

  48. Danke Jens! Beim Laufen merke ich derzeit fast nichts. Und danach ist der Schmerz komplett verschwunden, kommt dann aber wieder. Wie gesagt, es wird sich noch eine Weile hinziehen. Ich bin schon öfter mit Schmerzen gelaufen und habe mir schon ganze andere Geschichten geleistet, ist auch logisch, denn so lange täglich laufen – ohne Probleme – ist gar nicht möglich.

    Ich kenne den Spruch so: „Der Schmerz kommt von allein und geht von allein.“ 😉

    Erfahrung ist immer so eine Sache. Habe ich bezüglich Laufen genug Erfahrung? Nein. Auf Täglichlaufen und noch viel mehr auf meinen Körper habe ich durchaus Erfahrung. Aus diesem Kontext heraus, bewerte ich mein Knieproblem als nicht vorhanden – auch wenn es noch unangenehm ist. Alles eine Frage der Relation.

    Ich wünsche Dir eine angenehme Laufwoche!

  49. Lieber Marcus, vielen Dank für Deinen Beitrag, der Mut macht, nicht aufzugeben. Das ist im Moment für mich ziemlich wichtig.
    Ich wünsche Dir, dass die Schmerzen vergehen wie sie gekommen sind!

  50. Danke Ramona; bei mir ist das weit weniger gravierend. Hoffe ich zumindest. Ich wünsche Dir gute Besserung und Kraft! Du wirst nicht aufgeben, dazu bist Du viel zu stark! 🙂

  51. Schlussendlich entscheidest nur Du, Dein Körper ist Dein Diener, manchmal musst Du ihn ein wenig schonen, wie jetzt, so lange Du Dir nur positives denkst, macht Dein Körper genau das, was Du ihm befiehlt. Du musst Dich wieder mehr mit Deinem Unterbewussten auseinander setzen und ihm klar sagen, was abläuft. In Deinem Körper bist Du der Chef. Ich bin auch gerade dabei meinem Unterbewusstsein den Tarif zu erklären und das funktioniert ganz gut.
    Liebe Grüsse zentao

  52. Zentao, ich bevorzuge den Satz von Cato, „Tu si animo regeris, rex es, si corpore servus“. Aber auch nur partiell. Der Körper als Diener? Ja und nein. Ich bin eher für ein positives Miteinander als Gegeneinander.

  53. Ich hoffe, es ist inzwischen besser? Es gibt den komischen Spruch bei den 100MClern (also da hab ich ihn gehört), was vom Laufen kommt geht auch beim Laufen wieder weg. Nun ist das eigentlich wohl doch Quatsch, kann ja auch mal was ernstes sein. Anlass, sich zu sorgen sind Schmerzen ja immer. Kommen ja irgendwoher. Haben ja einen Grund. Ich drück Dir die Daumen, dass es nur ein vorübergehendes Zipperlein war.

  54. Danke der Nachfrage, Silke, aber leider nein. Allerdings auch nicht schlechter. Das wird schon wieder. Da ich heute, wenn auch aus einem anderen Grund, nur die Notrunde gelaufen bin, war das Knie irrelevant.

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