Ein infernalischer Lauf

Folgender Artikel bezieht sich auf vergangenen Freitag. Der Morgen begann mit einem hoffnungsvollen Wechselspiel zwischen Wolken und Sonne auf der windstillen Himmelsbühne. Die würzige Luft trug belebende Vorboten des Frühlings in sich. Ein wunderbares Gefühl selbige einzuatmen. Auch die Vögel schlossen sich meinen Empfindungen an, sie trällerten und wuselten geschäftig durch ihren erhabenen Lebensraum. Der Horizont bot ein unvergleichliches Panaroma aus dunklen Wolken, die über einem rotgoldenen Himmelsband schwebten. Ich freute mich, jenes wunderbare Schauspiel mit einem Lauf genießen zu dürfen. Doch ich sollte mich irren.

Bereits im ersten Wald spürte ich unbewußt, daß irgendetwas falsch ist. Noch konnte ich meine Intuition nicht einordnen, aber je weiter ich mein Laufareal eroberte, desto klarer die Erkenntnis. Die Luft war nicht mehr würzig, nicht mehr dem vermeintlichen Frühling geschuldet, nein, es roch nur widerwärtig. Eine Mischung aus metallisch-rauchig-chemischen Gerüchen drang durch die Wälder. Beim Verlassen des Waldgebietes erblickte ich eine Art Nebelfeld, welches das gesamte Naturschutzgebiet unter sich begrub.

Auf dem Damm angekommen, ließ sich der Urheber lokalisieren, eine Industrieanlage – auf der abgewandten Seite des Sees. Riesige Wolken stiegen zum Himmel empor und zogen in Richtung meines Laufgebietes. In meinem Mund breitete sich ein seltsamer Geschmack aus und einige Minuten später stellte sich innerlich ein ungutes Gefühl ein, mir wurde leicht unwohl. Nach sechs Kilometern trat ich den Rückweg an – ich konnte diesen Gestank nicht mehr ertragen. Der Lauf, bzw. die Umgebungsvariablen waren grausam. Sich dagegen nicht aktiv wehren zu können, ist einmal mehr eine bittere Erfahrung.

Der letzte Absatz dieses Laufberichtes sah in der ersten Version anders aus. Inmitten einer schönen Freude sollte man jedoch keine Versprechungen machen und während eines großen Ärgers keine Briefe schreiben. Ich erspare mir deshalb weiteren Zorn; dennoch – der zweite Lauf in knapp neun Monaten, der unter infernalischen Vorzeichen absolviert wurde, ärgert mich maßlos. Mögen die dort heimischen Tiere den unsäglich verrauchten Tag unbeschadet überstanden haben.

31 Antworten to “Ein infernalischer Lauf”

  1. Es ist einfach nur furchtbar wie mit der Natur umgegangen wird. Und NICHTS geschieht.

    Da es dir bei dem Lauf schlecht ging, muss der Rauch giftig gewesen sein. Was anderes kann ich mir nicht vorstellen. Schade, dass man da niemanden anklagen bzw. verklagen kann. Die sind dir leider über!

    Ich wünsche dir, dass du solche Läufe nicht mehr hast. *drückt*

  2. Hier ist das nichts Neues – die tun hier alles, um die Natur kaputt zu machen, Hauptsache, es bringt Geld. 😦

    Natürlich war der Rauch giftig. Selbstverständlich hätte eine Probe das Gegenteil ergeben – Du verstehst.

    Danke, aber ich glaube daran nicht. *knuddelt*

  3. Irgendwann wird auch dieses schöne Areal verschwunden sein. Ist hier nicht anders.

    Ich wünsch es dir trotzdem!

  4. Ja, darauf läuft es hinaus. Wie bescheuert muß man sein, um Industrie neben einem Naturschutzgebiet anzusiedeln? Bzw. wie korrupt?

  5. Nicht bescheuert – korrupt! Die Zeit des Jammers wird noch kommen, dann wenns zu spät ist.

  6. Da hast Du Recht. Geld kann man nicht essen. In spätestens 30 Jahren kapiert das auch die Wirtschaft – doch dann ist es zu spät – ist es jetzt schon.

  7. 10 NACH 12 sozusagen!

  8. einen schönen sonntag, marcus-

    es tut mir leid, dass du so ein unangenehmes erlebnis hattest. sollte doch laufen positiv sein.

    dieser rauch klingt bedrohlich und ich kann deine gedanken bezüglich der tiere gut verstehen. können sie sich doch nicht wehren- nach hause gehen- die tür zu machen und gut ist es…

    ich hoffe, du hast dich wieder erholt!

    dein ärger ist verständlich… hier ist auch an meinem weg so ein kleines industriegebiet. ab und an dampft es auch aus dieser einen fabrik- aber in ganz kleinem rahmen. da lagern so riesige tüten mit pulver- ich glaube, die stellen was mit gummi her. eklig.

    ich wünsche uns eine gute woche- mit guten erlebnissen!

    liebe grüsse von athena!

  9. Brigitte, das trifft es, ja! 😦

    Athena, mir geht es gut, danke! Aber der Ärger bleibt noch eine Weile, leider. Selbst wenn die Anlage abbrennt, zweimal im letzten Jahr erlebt – interessiert das niemanden. Das ist so richtig bitter.

    Ebenfalls eine schöne Woche, genieße sie!

  10. Das vermehrt sich in letzter Zeit in deinem Laufareal. Und dann noch Naturschutzgebiet. Da sieht man wieder deutlich wo in Wirklichkeit die Prioritäten in unserer Gesellschaft und bei der Politik gemacht werden.
    Beim Kapital!
    Ich hoffe Du und deine Umgebung habe keinerlei Schaden genommen!
    Gruß Gerd

  11. Absolut korrekt! Was da hinter den Kulissen so lief und läuft, kann ich hier gar nicht schreiben. Aber Dein Satz trifft es perfekt. Besonders schlimm für jene Tiere, die dort leben und nicht mal eben weglaufen können….

  12. Lieber Marcus,

    wie ich schon einmal hier sagt, der Mensch erhält seinen Verstand, um damit alles, was er aufgebaut hat, wieder zu zerstören.

    Ich rieche förmlich diesen Gestank und sehe, wie die Natur darunter leiden muss.

    Ich lebte lange in der Nähe der BASF (eine Riesen-Werk), von dort kamen täglich solche undefinierbaren und sicherlich auch nicht ganz ungefährlichen Gerüche.

    Ein Verbrechen der Menschheit an Mensch und Natur, und keiner kann etwas dagegen tun, keiner, erst wenn erste Krankheiten, die auf solche Verunreinigungen zurückzuführen sind, nach zu weisen wären, würde die Öffentlichkeit erreicht, dann kann man vielleicht mit Diskussionen, aber noch lange nicht mit der Lösung dieser Probleme rechnen.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass du solche Läufe nicht öfter erleben musst !

  13. Danke Margitta, aber das war sicher nicht der letzte Lauf dieser Art. Du warst allerdings schlimmer dran – täglich erlebe ich das, zum Glück nicht!

    Selbst wenn die Menschen krank würden, würde sich nichts ändern. Was ich hier an Hintergründen schon mitbekommen habe, unfaßbar!

    Sei froh, daß Dir das mittlerweile erspart bleibt und genieße die frische Seeluft! Sicherlich weißt Du sie dadurch mehr zu schätzen als andere Menschen in Deiner Umgebung, gell?

  14. Lieber Marcus,

    leider sind es nicht nur die vermeintlich „Großen“, die so gewinnorientiert und naturignorierend vorgehen, ich erlebe es immer wieder, dass manche Menschen auf ihren Gartengrundstücken Dinge verbrennen, die sicherlich nicht dafür vorgesehen sind, sondern eher auf den Sondermüll gehören. Entsprechende Handlungen meinerseits bzw. Öffentlichmachung bewirken rein gar nichts und bringen einen nur in eine nicht zu leistende Beweispflicht 😦
    Eigentlich schade, dass man dann sehr oft mit Resignation reagiert. Hoffentlich hast Du und auch das Dir so vertraute Stück Natur keinen dauerhaften Schaden genommen und nicht immer ist es falsch die erste Reaktion auf Erlebtes nicht durchzuziehen 😉

    Lass es Dir gut gehen

    Christian

  15. Da hast Du Recht, das erlebe ich auch oft, wenn beispielsweise Müllsäcke in der Natur entsorgt werden. Für mich ergibt sich auch das Problem, wenn ich auf meinem Grundstück etwas verbrenne, erhalte ich sehr schnell eine enorme Strafe, aber wenn die „Großen“ Ärger machen, passiert nichts. Da sind einige Systemfehler festzustellen.

    Sieh Dir diese Bilder an. Danach ist nichts passiert, keine Auflage, keine Strafe – nichts.

  16. Ha! Christian greift hier was auf! Mein vis-a-vis Nachbar hat komischerweise nieeee Plastikmüll (gelber Sack). Aber sehr oft qualmt es ekelerregend aus dem Schornstein. Die Luft ist verpestet und es legen sich dann immer so kleine Aschereste hier ab.

  17. Ja, Marcus,

    ich weiß sie sehr wohl zu schätzen, die beste Luft, die man haben kann: frische Seeluft in Verbindung mit dem Wald, der direkt dahinter liegt, was kann besser sein, man muss keine Angst haben, tief einzuatmen, im Gegenteil, man tut es, um genug davon zu erhaschen ! 8)

  18. Brigitte, eventuell entsorgt er den Müll woanders? Wenn er das verbrennt, müßtest Du das am Geruch erkennen, Plastik stinkt eklig.

    Margitta, um diese Luft beneide ich Dich. Wald & Meer, eine traumhafte Kombination – darum läufst Du auch so viel. 😉

  19. Hallo Marcus,

    das Schlimme ist ja, dass die Umwelt wahrscheinlich tagtäglich so verpestet wird dort. Nur wird die Windrichtung in der Regel für dich günstiger sein.
    Ja das ist schon alles traurig bis ärgerlich. Letztendlich bleibt uns nur, auf besseren Wind zu hoffen. Damit sich wirklich was ändert, da muss schon sowas passieren wir in dem Film mit Julia Roberts – Erin Brockowich glaub ich hiess er? Und auch dann wird das Problem nur von A nach B verlagert.

    Viele Grüße,
    Jens

  20. Ja Jens, so ist es. Meistens liegt die Windrichtung gut für mich. Der Filmtitel sagt mir etwas, aber ich habe den noch nicht gesehen. Ich nehme das als Tip. 😉

    Ich hoffe, daß Du derartige Sorgen nicht hast!

  21. Marcus – ich hab ja geschrieben es stinkt grässlich und es qualmt und es kommt dicke Asche runter – also er verbrennt!

  22. Hallo Marcus,

    du weißt, ich kann mit dir fühlen, da wir ja direkt an einem großen Industriegebiet leben – je nach Windrichtung treffen uns alle möglichen übelriechenden und bestimmt nicht gerade gesunden Substanden; wenn dann künftig noch (höchstwahrscheinlich 3 ) Kohlekraftwerke dazukommen…..; doch alles Unterschriftensammeln, alles demonstrieren hilft auch hier nichts!

    Marcus, genieße noch jeden Lauf, der gut ist – wahrscheinlich werden solche Läufe, wie du ihn gerade wieder erlebt hast, leider eher öfter vorkommen.

    Liebe Grüße
    Eva

  23. Brigitte, alles klar! Solange es niemand meldet, wird nichts passieren. Aber andererseits möchte man seinen Nachbar nicht „anschwärzen“, gell? Allerdings schwärzt er die gesamte Nachbarschaft an/zu… Kleines Wortspiel. 😉

    Eva, ich weiß, das Thema hatten wir einst. Dem Primat des Geldes kann man nur schwerlich entkommen. Dennoch, an diese Verhältnisse will ich mich nicht gewöhnen.

  24. Genau so ist es – man will sowas nicht machen. Wobei, er meldet bei der Polizei, wenn am 1.1. um 7 uhr morgens die Gehwege nicht frei von Schnee sind 😉

  25. Ach Marcus, das ist ein schlimmes Thema, aber leider sehr real. Ich habe zwar das Glück, in einer relativ sauberen Umgebung zu leben, aber man weiß ja nie, wohin der Wind die Schadstoffe weht. Und so weit weg von Deiner Heimat ist es ja auch nicht.:-(
    Es ist eine Schande, das man nichts dagegen tun kann.
    Dein Bericht hat so schön begonnen. Ich hatte am gleichen Abend einen Lauf, der so schön endete, wie Deiner begann. Es war so beeindruckend, das ich es im Bild festgehalten habe, und in meinem Blog verewigt. So verschieden ist das.
    Ich wünsche Dir, das die psitiven Lauferlebnisse überwiegen.
    Liebe Grüße von
    Laufmaus Elke

  26. Oh Marcus, da kann man sehr wohl verstehen, dass es dir nicht gut ging. Bei einigen Menschen scheint es nicht in den Kopf zu wollen. Ob es das Geld oder die eigene Faulheit ist – an die Natur wird leider meist zuletzt gedacht.

    Ich verstehe deinen Zorn vollends. Ich rege mich ja schon auf, wenn ich Leute aus dem Nachbarort mit dem Auto zur Schule fahren sehe, natürlich ohne jemanden mitzunehmen. Wobei diese Untaten von den giftigen Dämpfen solcher Industrieanlagen noch weit entfernt sind.

    Mir bleibt nur zu hoffen, dass das hiesige Kohlekraftwerk nicht wie von einigen Politikern gefordert ausgebaut wird. Und dir wünsche ich, dass du trotzdem noch schöne Strecken findest. Denn bezüglich der Industrieanlage auf Besserung zu hoffen scheint sinnlos.

  27. Brigitte, ein fieses Verhalten! Ergo wartet er sicher darauf, daß ihn endlich jemand meldet. Gleiches Recht für alle, gell?

    Elke, es wurde schon viel dagegen unternommen. Es gibt sogar eine Bürgerinitiative. Selbige Mitglieder kämpfen fair (zu ehrlich in meinen Augen (naiv)) innerhalb des Gesetzes. Die Gegenseite steht leider über dem Gesetz. Besonders fatal finde ich auch, wenn man eine schlechte Einstellung zur Politik hat – mag das okay sein – aber wenn Politiker das selbst noch bestätigen (persönlich erlebt) – DAS ist mehr als deprimierend. 😦

    Auf Dein Photo bin ich gespannt! Wenden wir uns den schönen Dingen zu. 🙂

    Eine angenehme Laufwoche!

    Hannes, es ist eine kurzsichtige Kombination aus Gier und Dummheit. Jene Menschen haben auch Kinder, aber denken die an sie? Das kann ich nicht nachvollziehen. Mit jedem weiteren Tag geht die Fahrt in den Abgrund immer schneller voran, das Thema hatte ich hier einst. Und die Verursacher denken nicht an ihre Nachkommen, die mit den Auswirkungen leben müssen, sondern nur an ihr Konto.

    Solche Beispiele wie Du sie nennst kenne ich auch. Zu meiner Schulzeit fuhren manche mit dem Auto, obwohl sie nur 400 Meter entfernt wohnten. Verrückt!

    Es gibt in der Nähe durchaus noch eine schöne Strecke, komplett im Wald um einen See. Doch dort lief ich noch nie, weil ich das als „Läuferautobahn“ betrachte. Da ist immens viel los. Ich mag es stiller…

    Bezüglich „Deines“ Kohlekraftwerkes drücke ich Dir die Daumen!

  28. Marlene Says:

    Schlimm ist das. Man kann nur hoffen, dass sich noch etwas ändert! Nicht nur bei uns, sondern auch in den ärmeren Ländern wo die giftige Industriezweige noch ungestörter Natur und Mensch vergiften dürfen und ganze Landstriche zerstört werden.

    Warum selbst kleinste Strecken mit dem Auto zurrückgelegt werden müssen war mir schon immer ein Rätsel. Und jetzt gibt es noch extra Geld in D. vom Staat wenn man sich ein Auto zulegt. (Nichts dagegen, dass Menschen Autos haben, aber immer mehr Autos brauchen wir nun auch nicht…). Dienstwagen, Anfahrt zur Arbeit usw. ist auch in vielen Ländern steuerlich absetzbar. In Brüssel gab es wenigstens eine Premie und Jahreskarten für die Rückgabe eines Autos. Aber unsere Räder, Radreperaturen usw. darf ich selbst bezahlen, nur wenn der Arbeitgeber mag gibt es einen minimalen finanziellen Anreiz dafür….da sist doch irgendwie verkehrte Welt….

    Wobei Marcus ich nochmal aufs Thema Essen kommen will – wenn ich darf! – , die ganze Chemie, die aufs Essen (z.B. Apfelsinen, Weintrauben, Bananen) gespüht werden sind nicht nur für denjenigen ungesund, der es isst (und der wählt ob er es wissen mag oder nicht und essen mag oder nicht) , aber eben auch für die Tiere und andere Pflanzen, die früher zwischen Obstbäumen, in den Feldern usw. leben konnten und zB in den Bananenplantagen auch für die dort arbeitenden Menschen (die wohl kaum eine freie Wahl des Arbeitsplatzes haben)….Für mich gehört das alles zusammen…

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall heute und diese Woche viele geruchsfreie Läufe!
    Marlene

  29. Daran glaube ich nicht, daß sich etwas ändert. In den ärmeren Ländern ist es weitaus gravierender, die Gewinne sind um ein vielfaches höher.

    Die Autoindustrie ist natürlich ein wirtschaftliches Schwergewicht. Und unser gesamtes Wirtschaftssystem ist im Prinzip längst aus dem Ruder gelaufen. Die Verantwortlichen in Deutschland tun alles, um das System zu erhalten und ihre sicheren Posten. Eine natürliche Reaktion. Wenn mittelständische Unternehmen Pleite gehen, ist das gut so. Wen interessiert das. Aber die Großen, die kann man nicht hängen lassen. Daher auch der Blödsinn mit der „Abwrackprämie“.

    Ja, das ist ein steter Kreislauf bezüglich der Lebensmittelindustrie. Die Schädlingsbekämpfungsstoffe als Beispiel werden auf die Plantagen gesprüht und die Arbeiter stehen daneben und ernten die Früchte ohne Mundschutz. Da gibt es so viele Beispiele. Dafür ist es in Europa schön billig zu haben. Langsam traue ich es mir nicht mehr zu sagen, aber es geht immer nur überall ums Geld.

    Du bist übrigens herzlich eingeladen, wann immer Du möchtest zu allen Themen zu antworten! Gerne auch abschweifend usw. Wie Du möchtest, Marlene! 🙂

    Ebenfalls eine schöne Woche, viel Spaß beim Schwimmen!

  30. Danke Marcus! Du sprichts oft Themen an, zu denen es schwer fällt nur kurz zu antworten (wenn mpan erstmal beginnt)

    Ja, genau das meine ich mit der Autoindustrie, Du bringst es nur besser auf den Punkt. Ich mag nicht immer denken, dass es nur ums Geld geht, aber so ist es sicherlich.
    Aber ein bisschen kann man auch tun, ich mag keine Früchte essen von
    deren Besprühen andere Menschen krank werden. Auch ganz egoistisch hört sich das auch weder lecker noch gesund an, wenn empfohlen wird sich nach dem Pellen einer Apfelsine die Hände zu waschen….

    Ich probiere seit gut 10 Tagen (ganz langsam) eine neue Balance zwischen Schwimmen und Laufen zu finden, das ist noch so im Fluss, mal sehen. Schwimmen macht erst ab 3-4 km Spass und ich kann nicht jeden Tag 5-6-7 km schwimmen (Kinder/Öffnungszeiten/volle nervige Bahnen), so laufe ich langsam etwas mehr, mal sehen wie es sich entwickelt bisher macht mir dadurch beides mehr Spass (und 2 Std Laufen sind eben nur 2 Stunden, die man flexibel einplanen kann)

    Ebenfalls eine schöne Woche!

  31. Ja, Marlene – ich mag das auch nicht denken. Und ehrlich gesagt, kann ich meine eigenen Antworten schon selber nicht mehr lesen, die sich zum Thema Geld äußern. Aber leider ist es nun mal so. Theoretisch hat der Verbraucher viel Macht, wenn viele nachdenken und entsprechend handeln. Andererseits können sich viele Menschen teurere Produkte auch gar nicht leisten, weil ihre Arbeitskraft nicht adäquat vergütet wird. Auch fehlt der Zusammenhalt – ein Endlosthema.

    Ich habe es Dir schon mal gesagt, aber ich beneide Dich um Dein Schwimmen. Sieben Kilometer Schwimmen ist für mich unglaublich. Ich war Jahre nicht schwimmen. Laß Dich überraschen, wohin Dich Dein sportlicher Weg führen wird, aber denke nicht zu viel darüber nach. 😉

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