Die Gnade der elementaren Mächte

Wetter. Aus Läufersicht irrelevant. Regen bedeutet Romantik. Schnee steht für Harmonie. Stürme bilden eine umarmende Zärtlichkeit. Die Sonne wärmt das Herz. Stille und Zufriedenheit findet man nur in unserem Innern. Gefühlvolle Stärke im Äußeren. Mit dieser Einstellung kann man jede Witterung mit einem Lächeln akzeptieren, ja, genießen. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Glatteis. Eisregen und damit einhergehende spiegelglatte Straßen und Waldwege nötigen mir großen Respekt ab.

Die verschneiten Pfade des Waldes wurden von unzähligen Personen festgetreten. Aus Schnee wurde Eis. Entsprechend bildete jeder Lauf eine Herausforderung. Zu schnelles Laufen bewirkte ein langsameres Vorankommen, mit der Option zum Ausrutschen und Fallen. Als ebenso unklug stellte sich eine zu behutsame Geschwindigkeit heraus. Ein mäßiges Tempo offenbarte sich als einzige Möglichkeit. Die Augen konzentriert zu Boden blickend – jeder Beobachtungsschwenk des Kopfes wurde mit einem Faststurz quittiert. Eine dauerhafte Glätte wie sie hier vom 15.01. – 18.01.2009 zu finden war, erlebte ich noch nie. Der Damm war komplett vereist.

Allen akrobatischen Verrenkungen zum Trotz gelang es mir in den ersten beiden Tagen meine Läufe unbeschadet zu überstehen. Doch sobald die Routine einzieht, man sich seiner Sache zu sicher ist, die Gefahr unterschätzt – wird die vermeintliche Sicherheit als Illusion enttarnt. Bevor mein Gehirn alle Informationen verarbeiten und die Situation realisieren konnte, lag ich bereits am Boden. Mein achter Sturz in 12 Laufjahren. Meine Achtung vor Glatteis wurde einmal mehr bestätigt.

Besonders mental kostet die eisige Welt viel Kraft. Nicht entspannend und hochkonzentriert die Wege erobernd. Die Beine möchten voller Energie ausholen und dürfen nicht. Aber wie alles im Leben geht auch diese Phase vorüber. Die Temperaturen sind leicht angestiegen und die Straßen in der zivilisierten Welt längst vom Glatteis befreit. Sämtliche Wälder indes, widersetzen sich auch weiterhin. Dort dominieren immer noch die Mächte des Eises, wenngleich der Rückzug eingeläutet ist und partiell wieder grüne Flächen zu erkennen sind.

Meine heutige Runde verlängerte ich um drei zusätzliche Kilometer – direkt am Kanal entlang, der Weg ist bereits vom Eis entbunden. Welch Gnade dort zu laufen! Mit kräftigen Schritten weit ausholend, festen Halt unter den Füßen – phantastisch! Erst wenn man bestimmte – selbstverständliche – Dinge nicht mehr besitzt, weiß man sie richtig zu schätzen. Das trifft durchaus auch auf Personen zu. Ich bin geneigt, den heutigen Sonnentag mit seinen lebhaften Piepmätzen dem Frühling zuzuschreiben. Mir ist bewußt, daß der Winter nur eine kurze Atempause einlegt, um in ein paar Tagen mit unerbittlicher Härte zurückzukehren. Bevor er endgültig sein Zepter an den Frühling übergibt. Möge die Zeit des Glatteises hinter uns liegen.

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34 Antworten to “Die Gnade der elementaren Mächte”

  1. Ich verstehe nicht, warum du mir alles nachmachen musst?! Nur paar Stunden liegen ja zwischen unseren Stürzen. Sogar die gleiche Seite schmerzt uns. Pass bitte auf dich auf!! *drückt*

    Gut, dass das Eis mal weg ist!

  2. Was Du kannst, kann ich schon lange. 😀 😉 *knuddelt*

    Ja, Eis ist eben unschön. Mittlerweile geht es einigermaßen. Einzelne Stellen widersetzen sich noch…

  3. Sieht so aus, aber ich hatte sicher bessere Haltungsnoten. *lach*

  4. Du auf jeden Fall. Selbst das können Frauen eleganter. 😉

  5. Wobei ich mir gar nicht vorstellen kann, dass das so gut aussah, so halb unterm Auto, halb auf dem Gehweg. Eher sah ich aus wie eine hilflose Schildkröte. 😉

  6. Klingt fast lustig, ist es aber nicht. Bloß gut, daß Dir nichts weiter passiert ist. Solch Alltagsunfälle können schnell anders ausgehen. Ich kenne ein Fall vom Erzählen, dort starb jemand, weil er einen 30 cm Absatz herunter fiel. Genickbruch. Traurig.

  7. Es war auch irgendwie lustig, ich musste über mich selbst lachen. Nun gut, dass ich ned tot bin 😉

  8. Na das wäre ja fatal! Ist ja noch einmal gut gegangen! 🙂

  9. “ Die Sonne wärmt das Herz. Stille und Zufriedenheit findet man nur in unserem Innern. Gefühlvolle Stärke im Äußeren. Mit dieser Einstellung kann man jede Witterung mit einem Lächeln akzeptieren, ja, genießen. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Glatteis. Eisregen und damit einhergehende spiegelglatte Straßen und Waldwege nötigen mir großen Respekt ab.“

    Marcus, woher nimmst du die Fähigkeit zu diesen Worten ?

    Eigentlich, ja eigentlich müsste ich gar nichts mehr zu deinen Beiträgen sagen, nur jeweils ein große “ JAAAAAAAAAAAAAA “ hinzufügen.

    Glatteis ist gefährlich, Gewitter auch, und darum vermeide ich beide, Glatteis-Gefahr habe ich nun mit den Schuhen verbannt, aber Blitz und Donner gehe ich geflissentlich aus dem Wege.

    Da wäre noch der Sturm, der uns eventuell beim Laufen in Orkan-Stärke bei Laufen auch gefährlich werden könnte.

    Was den Sturz angeht, kann ich mir bildlich gut vorstellen, wie ging er aus – ich meine so blaue Flecken und Schmerzens mäßig ? Das Schlimmste ist ein Sturz auf den Kopf, und dann alleine auf weiter Flur – einfach zu gefährlich !! Pass gut auf dich auf, Marcus !

    Danke – wie immer für diesen Beitrag –

  10. Das lag mir schon immer. Und hier kann mich ein wenig „entfalten“. 😉

    Stimmt, Gewitter und Laufen paßt auch nicht so ganz zusammen. Sturm mag ich, solange mir keine Äste auf den Kopf fallen, das habe ich auch schon hinter mir.

    Der Sturz war nicht wirklich schlimm. Zum Glück hatte ich Handschuhe an, sonst hätte ich lädierte Hände. So nur ein wenig das Knie. Problematisch war die Armbewegung vorher, um das Gleichgewicht zu halten, was mir nicht gelang. Ich dachte, der wäre ausgekugelt – mein rechter Arm. Die Seite tat ganz schön weh – ist aber schon besser.

    Schön, wenn Dir der Beitrag gefallen hat! Und paß schön auf beim Laufen, gell?

  11. Ja, entfalte dich, du hast eine große Leserschaft, die gerne bei dir einkehrt !

    Und gute Besserung – auch du solltest guuuuuuuuuuut auf dich aufpassen !

  12. Groß in bezug auf die Leser ja, auf die Schreiber eher nicht. Aber es ist schon gut so. 😉

    Merci, ich gelobe Besserung!

  13. hi, marcus-

    kann man dich nicht alleine lassen 😉

    gut, dass nichts schlimmeres passiert ist! „heile, heile gänschen“… das wird wieder!!!

    das hast du schön gesagt- kaum entbehrt man etwas und hat es wieder, wird es wieder wie zu einem schatz- gelle? ging mir heute auch so. laufen ohne angst hinzufallen- es war toll!!!!!!

    pass auf dich auf!!!

    liebe grüsse von athena!

  14. Heile, heile Gänschen? 😀 Da kann es nur besser werden, bzw. ist ja schon. 🙂

    Von mir aus kann die Glatteiszeit in diesem Jahr beendet sein. Aber so schlimm wird es bestimmt nicht mehr werden. Hüten wir den Schatz! 😉

  15. Nabend Marcus,
    hör mir bloss auf mit vereisten Wegen. Bei uns ist hier alles im Wald und um der Talsperre vereist. Der einzige Weg der nicht vereist ist, ist der Graben rechts und links vom WEg. Der ist jetzt aber voll mit Laub und mindestens 10 – 15 zentimeter hoch mit Eiswasser. Mir aber egal ich bin halt einfach durch. Komplett um die Talsperre rum (4,5 km) im grabigen Eiswasser. Die Spaziergänger die sich raustrauten mit Hund und Kind haben mich nur Kopfschüttelnt zur Kenntnis genommen. Hat Spass gemacht, bin jetzt sogar wieder unten kurz unterwegs. Beine und Oberschenkel Knallrot bis etwas blau und von oben bis unten nass. Ich habe gestern und heute ein tolles bild abgegeben. Meine Zehen waren zu Hause richtig taub. Ich brauchte zehn minuten in der Badewanne bis das Gefühl wieder richtig da war. Sport ist Mord.
    Aber es macht Spass.

    Schöne Woche
    LG
    Marco

  16. „Möge die Zeit des Glatteises hinter uns liegen“
    Da stimme ich mit dir ein. Aber das glatte Wetter hatte auch Vorteile. Wenn ich jetzt laufe merke ich das es viel kraftvoller und energischer läuft. Das akrobatische und langsame laufen hat in dieser Hinsicht viel bewirkt.
    Seien wir froh das es uns nicht gebeutelt hat und alles noch gesund ist.
    Viele Grüße von einem schwungvollen Wochenanfang.
    Den wünsche ich Dir auch!

  17. Marco, wahrscheinlich sehen die Wälder genau so aus – wie mein Laufareal hier. Jetzt wirst Du noch zum Grabenläufer. 😉 Echt unangenehm nicht richtig laufen zu können. Ob ich Dir das nachgemacht hätte, weiß ich nicht. Na ja, wohl schon. Am Sonntag habe ich mich auch verschätzt. Ich wollte mir den vereisten Rückweg nicht antun und habe beschlossen, auf einen Radweg auszuweichen. Den Wald verließ ich an einer mir unbekannten Stelle und was war? Dort war noch gar kein Radweg. Umdrehen kommt nicht in Frage, ergo quer durch den Wald über umgestürzte Bäume usw. – ein reiner Abenteuerlauf.

    Sport ist Mord? Manchmal schon. 😀 Aber wir dürfen das sagen! 😉

    Gerd, ebenfalls! Bei mir hat das nichts bewirkt. Ich freue mich nur, daß ich endlich wieder normal laufen kann, mit festen Halt; ohne Sturzgefahr!

  18. Hallo Marcus,
    „ein wenig entfalten“ – so eine Untertreibung ist mir noch selten untergekommen!! 🙂
    Danke für den wundervollen Beitrag!
    Aber wie alle vor mir kann ich nur sagen: pass auf dich auf! Du und dein Körper sind zu wertvoll, dass ihnen etwas passieren soll!
    Schöne, ungefährliche Läufe diese Woche! LG Eva

  19. Eva, ich meine das ernst. Ihr habt ja schon öfter gesagt, daß die Texte recht interessant sind, aber ich sehe das gar nicht so. Ich berichte nur von meinen Erlebnissen. 🙂

    Mittlerweile ist das Eis verschwunden, endlich! Ebenfalls ein sicheres Laufen!

  20. Recht hast Du mit Deinen Worten 🙂 Am Sonntag Vormittag, als ich im Sonnenschein vor die Tür trat, zwitscherten auch schon die Vögel. Sofort kamen Frühlingsgefühle auf. Ich hätte bis ans Ende der Welt laufen können. 🙂 Aber der Eis-Marathon vom Vortag steckte noch in den Beinen. Und das Laufen war eh nur auf den gut gestreuten Rad- und Fußwegen möglich. Ich freue mich schon auf die ersten Morgenläufe im Frühling. Wenn der Tag erwacht, macht mir das Laufen am meisten Spaß.
    LG Laufmaus Elke

  21. Ja Elke, heute ist die Sonne zwar verschwunden, dennoch ist der Frühling da. Scheint zumindest so. Die Vögel zwitschern und es sind ca. 05 C°, recht warm also. Da macht das Laufen richtig Freude und egal, wie lange man unterwegs ist, es ist immer zu kurz.

    Eismarathon? Ich habe das ja von Sepp schon ein wenig gelesen. Mein Respekt! Eine grandiose Leistung auf Eis 42 KM zu laufen. Ihr seid schon hart! 🙂

  22. Marlene Says:

    Ich wünsche Euch beiden, Marcus und Brigitte schnelle Erholung, wobei du Marcus ja wohl noch mehr Glück hattest….

    Da scheint es uns allen ähnlich zu gehen, denn auch ich habe noch nie braune schlammige Fusswege mit so grosser Begeisterung betrachtet wie letzte Woche, als Schnee und Eis über Nacht verschwunden waren.
    So schön dieses braun-grau 🙂 unser wirklich nicht besonders ansehnlichen Fusswege wiederzuhaben!

    Allen einen schönen Tag! Marlene

  23. Danke Marlene! Mein Sturz war nicht weiter wild; der von Brigitte hätte schlimmer ausgehen können – sie hat Glück gehabt.

    Normalerweise würden mir die Schlammwege nicht gefallen. Doch jetzt weiß ich sie zu schätzen, zumindest temporär. Wozu Glatteis doch gut ist. 😉

    Ebenfalls einen angenehmen Tag und viel Spaß beim Schwimmen!

  24. Sehr schön beschrieben der erste Absatz!

    Glatteis ist nicht schön, aber meist findet man eine freie Strecke. Was mir absolut als einziger Untergrund (weit vor Glatteis) nicht behagt, ist der Schneematsch.

    Am nervigsten aber bei dieser Art Laufuntergrund ist, dass das eigentlich Lauferlebenis gestört wird. Man kann nicht vor sich hin laufen, mit der Umwelt verschmelzen, die Gedanken und Augen kreisen lassen, sondern muss immer auf den Untergrund starren, jeden Schritt beäugen und ja nicht daneben treten…

    Ich mag Winter, aber was ich nicht mag, ist dieses tauen-gefrieren-tauen-gefrieren :-/

    Viele Grüsse aus dem gut abgetautem Zürich,
    Jens

  25. Ich suche mir immer die vereisten Strecken aus. 😉 Gucke Dir die Hundebilder weiter unten an; alles voller Schnee, festgetreten und später Regen darüber – die Läufe waren mehr als hart dort.

    Was Du hier beschreibst, dahingehend denken wir völlig gleich. In dem Stil habe ich das schon sehr oft formuliert. Laufen ist dann nur ein probates Mittel, um diesen Zustand des Genusses zu erreichen. Konzentration auf die Natur usw. – das Laufen „läuft“ automatisch nebenher, sozusagen als Katalysator. Ich bin immer wieder erstaunt, daß noch mehr Menschen so denken, wenn auch wenige. 🙂

    Matschfreies Laufen, Jens!

  26. Günther Says:

    Lieber Marcus,

    zufällig bin ich auf deine wundervolle Website gelangt – deine Poesie begeistert mich und ich denke und fühle in vielem ähnlich wie du!
    Ich laufe seit etwa 20 Jahren, nicht täglich wie du, aber meistens mindestens drei- bis viermal in der Woche jeweils 5 bis 35 Kilometer. Und natürlich bei jedem Wetter! Früher habe ich sehr gerne an den großen Stadtmarathons teilgenommen, seit einigen Jahren nehme ich nur noch an schönen, familiären Landschaftsläufen teil. Am liebsten jedoch laufe ich ganz allein meine Runde. Immer grüße ich meine Freunde, wenn ich sie unterwegs treffe: Hasen, Wildgänse, Rehe, Bussarde und viele andere. Auch die Bäume natürlich.
    Am letzten Sonntag war auch meine Laufstrecke noch vereist. Es war ganz schön schwer – entweder Glatteis oder matschige Wege. Dennoch bin ich 20 Kilometer gelaufen und wie so oft zufrieden und entspannt nach Hause gekommen. Es ist ja schon wieder milder, es bleibt schon länger hell abends, und bald ist der Winter herum!
    Ich danke dir für deine wunderschönen Laufberichte und wünsche dir alles Gute!
    Mit herzlichen Grüßen
    Günther
    P.S. Gerne schreibe ich dir wieder – wenn du magst!

  27. Willkommen auf meiner Seite, Günther! 🙂 Und herzlichen Dank für Deinen Kommentar, ich freue mich immer über Antworten!

    Besonders freut mich aber, daß Du als Naturläufer den Weg zu meiner Seite gefunden hast. Ich bin zwar ein Täglichläufer, aber in Wirklichkeit bin ich in erster Linie ein Naturläufer. Deine Freunde sind auch die meinen. Bussarde und Rehe begegne ich fast täglich. Erst gestern traf ich drei Rehe, die vor mir verschwanden – ich sah nur noch das weiße Hinterteil auf und ab blitzen. Meine besondere Vorliebe gilt den Bussarden – ich unterbreche meine Läufe eigentlich nicht gern – aber wenn so ein edler Bussard im Baum thront, kann ich kaum vorbei laufen. Dann halte ich schon mal an und beobachte gebannt die stolzen Tiere.

    Die Zeit des Glatteises ist eigentlich vorbei, in den Wäldern gibt es aber immer noch gefährliche Teilstrecken, die das Laufen komplizieren.

    Ich lade Dich herzlich dazu ein auch in Zukunft hier zu schreiben. 🙂 Ich finde es wunderbar zu erfahren, daß noch mehr Menschen in ihrem Laufen die Natur so sehen und lieben.

    Ebenfalls alles Gute und hoffentlich eisfreies und sicheres Laufen!

    Liebe Grüße

    Marcus

  28. Mal davon abgesehen, dass ich mir auch am liebsten das Herz (und den Rest 😉 wärmen lasse – bei Regen laufen, das mag ich auch. Wenn es denn nich zu kalt ist. Dann ist Regen, egal wie stark, etws wundervolles. Ich kann mich an eine Situation erinnern: ich lief meinen langen Lauf mal im Herbst und es setzte ein Unwetter ein. Hagel, starker Regen, Wind. Es war aber eigentlich noch erträglich. Dennoch fühlte sich eine Autofahrerin verpflichtet, neben mir anzuhalten und mich mit mitleidigem Blick zu frage, ob sie mich mitnehmen könne. Ich war über diese Frage zunächst sehr verwundert, fand sie aber dann schon sehr freundlich. Habe aber abgelehnt. Hat sie kopfschüttelnd zu Kenntnis genommen.

    Ich hoffe für uns alle, dass wenigstens die eisigen Wege nicht so bald wiederkommen und wir irgendwo eine Strcke finden, die uns sicheren Halt bietet. Dann bin ich bereit, den Winter noch eine Weile zu ertragen. Aber ich vermute, der schert sich gar nicht um meine Wünsche.

  29. Was mich bei Regen stört, wenn es zum Beispiel 40 Minuten gießt und dann aufhört. Entweder regnet es während des ganzen Laufes oder gar nicht. Aber wie Du schon schreibst, Silke, wir sind nicht bei „Wünsch Dir was“. Schade eigentlich. 😉

    Deine Geschichte mit der Autofahrerin finde ich lustig – und auch sehr nett von ihr. Das habe ich noch nie erlebt. Ihr Kopfschütteln signalisiert, daß sie wohl keine Läuferin ist. Da haben wir wieder das Unverständnis gegen Gruppen, denen man selbst nicht angehört. So ist das nun mal. 😉

    Bei Dir sind die Wege wohl schon alle frei? Hier widersetzen sich immer noch bestimmte Abschnitte.

  30. Alle noch nicht. Auch hier in Berlin nicht, wo ich ja in der Woche meist laufe. Man kommt bis ans Kanzleramt und dann beginnt das Eis. Aber ich fand gestern einen Weg, der daran vorbeiführte. Waren ein paar Stufen dabei, macht auch Spaß. Ich laufe dann immer Runden um den Tiergarten. Durch den Tiergarten kann man nämlich auch noch nicht wieder.

  31. Solange die Stufen nicht vereist sind, geht es. Aber am Kanzleramt müßte doch gestreut sein!? Vielleicht will Angie ja auch mal laufen… 😉

  32. Ich geh jetzt mal wieder auf die Runde. Vielleicht treff ich sie ja. 😉

  33. 😀 Mich deucht, wenn sie erst einmal anfängt zu reden, hast Du keine Chance mehr… 😉

    Liebe Silke, ich wünsche Dir viel Freude!

  34. […] Jahres 2009; es tritt in die Endlichkeit ein. Es endet wie es begann. Eine derart lang anhaltende Glatteisphase hatte ich bis dato nicht erlebt. Und der Kälterekord von -16 C° während meines Laufes sollte […]

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