Elementare Liebe

Erneut ein Plädoyer. Mein Hohelied auf die Naturgewalten. Die erlebten Eindrücke, die ich hier formuliere, sind selbstredend während meiner Läufe entstanden; die Photos stammen aus meinem Laufareal. Folgender Artikel soll die Erkenntnis offenbaren, daß auch in der vermeintlichen „Ungemütlichkeit“ stets Schönes zu finden ist, wenn man sich denn die Mühe macht sich damit auseinanderzusetzen. Dafür muß man nicht Laufen; Spaziergänge sind ebenfalls adäquat. Manche Häßlichkeit dient nur dazu, die wahre Pracht dahinter vor oberflächlichen Menschen zu tarnen. Schließlich bereitet die Offensichtlichkeit selten Freude.

November. Kälte. Dunkelheit. Nässe, Stürmische Tage ohne Licht, doch voller Hoffnung. Unbehaglicher Nebel im Herbst. Deprimierend? Nein. Wir haben die Wahl zwischen Liebe und Haß. Jeder Weg mag auf seine Weise richtig sein. Denn das Leben hat Recht und ist grundsätzlich frei von Wertung. So oder so. Wer sich jedoch bewußt für die Liebe entscheidet, wird lernen auch die düsteren Tage des Jahres zu akzeptieren, ja, sie zu lieben! Schließlich sind sie ein essentieller Bestandteil auf dem Pfad in den Frühling. Die Unbarmherzigkeit der finsteren Jahreszeit existiert nur scheinbar. Hinter dieser Maske verbirgt sich eine ungeahnte gefühlvolle Präsenz. Die alles durchdringende Intensität der natürlichen Witterung im November – letztendlich in allen Monaten – kann man nur durch aufmerksames, intensives Betrachten und sinnliches Beobachten wahrnehmen. Nichts für oberflächliche Menschen ohne sensibles Gespür.

Überwältigende Wolken in den erstaunlichsten Schattierungen am Himmel, von der Macht des Sturmes mit aller Kraft über die Erde getrieben. Ungeduldig umarmt der Wind jeden Läufer, der sich dem widersetzt. Er streichelt uns von allen Seiten, umgarnt uns zärtlich sanft oder zieht uns mit brutaler Autorität fort. In steter Verbundenheit mit den liebenswürdigen Elementen der Witterung. Niederschlag als Geschenk des Himmels, welcher schwach und stark jeden Mutigen begrüßt. Gepeitscht vom unendlichen Odem des Sturmes mit seiner durchnässenden Wirkung. Jeder Laufschritt bedeutet tiefe Erfüllung, man muß sich nur vertrauen und diese Liebe zulassen. Nicht zweifeln, nicht hinterfragen, nicht überlegen – ob es gut oder richtig wäre. Nicht denken; besinnlich genießen.

2008_november_naturschutzgebiet_3

Sonne. Versteckt am Firmament. Im ununterbrochenen Kampf mit der Wolkendecke, um temporär zu siegen und mit ihren Strahlen den aufschäumenden See zu erleuchten. Widerspiegelnde Glanzpunkte im Wasser. Reflektierende Wellen, die in steten Wogen an das Ufer preschen und in der Brandung ihre weiße Gischt artikulieren. Natürliche Anblicke des Lebens, die einen verzaubern. Mit dem unfaßbaren Hauch der Ebenmäßigkeit rauben sie mir für einen Moment den Atem. Konzentrierend auf diesen einen Augenblick, ohne zu Denken, meinen Geist einfühlsam auf die Natur gerichtet. Die Zeit steht still – ein ruhiger und nachdenklicher Moment im Fluß des Lebens – Stille. Gelassenheit. Erquickung. Laufen wie in Zeitlupe. Schritt für Schritt. Pure Harmonie. Wie aus dem Nichts umfaßt mich plötzlich die Stimme des Windes und holt mich wieder zurück in die Realität. Die Wiederkehr des Daseins in allen Facetten fühlen. Eine kompositorische Situation der Natur in Vollendung. Unsere schönsten Erlebnisse manifestieren sich nur in den stillsten Minuten.

2008_november_see

Schnee. Weiße Wälder mit gedämpften Wegen, die beim Beschreiten dankbar knirschen. Ast um Ast mit weißer Pracht ausstaffiert. Leise rieselnder Schneefall. Kleine und große Flocken, die behutsam zur Erde nieder schweben. Nur gestört vom Atem, der sich sichtbar in der Luft kristallisiert und einzelne Flocken in ihrer Aura reduziert. Sanftes Laufen in einer verhaltenen Traumwelt, den Fokus auf die Winde im Schnee gelenkt. Immer stärker der winterliche Niederschlag, ergreifende Spiele des kristallinen Wassers. Eingefrorene Augenblicke voller Sanftmut geschrieben in der Sprache der Natur, die das Herz berührt und den Alltag vergessen macht.

Diese großartigen Momente kann man in der angeblich ungemütlichen Jahreszeit erleben. Die meisten Menschen verstecken sich in ihren Häusern, gefangen in der Vorstellung, daß man draußen nichts zu suchen hat. Gefangene ihres eigenen Geistes. Ich kenne derer viele. Sie bemitleiden mich, wenn ich im Regen und Sturm laufe. Sie mißverstehen mein Lächeln, weil sie die wahre Bedeutung nicht ermessen wollen. Ich bemitleide sie, weil sie die Herrlichkeit der Natur nicht zu erkennen vermögen. Unwissend, wozu ihr Körper fähig wäre, keine Vorstellung von der Liebe zu der Natur, gerade wenn sie sich von ihrer unwirklichen Seite zeigt, kombiniert mit der Angst vor dem Wetter. Sie definieren es als „Unwetter“. Doch ich lächele sie weiter an – und sie schicken mir weiterhin traurige Blicke hinterher. Schon Heinrich Heine formulierte sehr treffend, daß die Herrlichkeit der Welt immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes ist, der sie betrachtet. An uns liegt es. Lieben oder hassen wir die Witterung. Wir haben die Wahl, doch ändern wird sich das Wetter dadurch nicht. Im Gegensatz zu unserer Einstellung.

2008_november_naturschutzgebiet_2

An uns liegt es. Werden wir stark oder bleiben wir schwach? Diese Erkenntnis werden wir nur erlangen, wenn wir sie nicht suchen. Doch erwarten wir sie mit offenen Armen.

Einige Irrwege

Wer sich abwendet von der Schönheit,
der begeht Verrat an der Schönheit des Lebens
und an der Schönheit der Welt.

Wer sich abwendet von der Häßlichkeit,
der begeht Verrat an den Leiden des Lebens
und kämpft nicht mehr gegen Unrecht.

Wer nur noch die Schönheit sieht,
der geht in die Irre.
Wer nur noch die Häßlichkeit sieht,
der geht in die Irre.
Wer nur noch den Kampf gegen Unrecht sieht,
der geht in die Irre.

Wer glaubt nie zweifeln zu dürfen,
an der Schönheit,
an der Häßlichkeit oder sogar
am Kampf gegen Unrecht,
der ist so arm geworden wie der der zweifelt
und glaubt nie mehr glauben zu dürfen.

(Erich Fried)

26 Antworten zu “Elementare Liebe”

  1. Genau …Genau …genau….
    so dachte ich als ich das las.

    Und die letzten paar Zeilen fassen es trefflich zusammen: Wir haben die Wahl, unsere Einstellung zu ändern.

    Und das gilt fürwahr nicht nur für das Laufen.

    Hier ist das Laufen der Lehrmeister und Augenöffner.
    Vielen Dank!!!!

    Heike

  2. Laufen als eine Art Katalysator, gell? So sehe ich das jedenfalls.

  3. Lieber Marcus, was sind das für schöne Bilder. So tolle Farben. Natur ist schon ein Wunderwerk.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
    Silke

  4. Liebe Silke,

    herzlich Willkommen auf meiner Seite! 🙂 Ja, ich liebe diese Bilder – sie sind am Sonntag entstanden. Das Problem ist nur, daß weitere 92 existieren – das macht die Auswahl schwer. 😉

    Nichts geht über die Natur.

    Ebenfalls einen angenehmen Tag!

  5. Hi Spotzl!

    Also ich gehöre zu den Menschen, die sich im Herbst am Liebsten verkriechen. Doch ich bemitleide dich nicht, sondern ich finde es klasse wie du mit der düsteren Jahreszeit umgehst.

    Dein Text is so schön geschrieben, man erlebt es direkt mit. And dir geht ein Poet verloren – mach was 😉

    *hdl*

  6. Nicht verkriechen, Laufschuhe an und raus, umso besser auch das Wohlbefinden. Was soll ich denn machen? *drückt Dich*

  7. Ja, wenn die Aua-Hand wieder gut ist!

    Ein Buch schreiben?

  8. Du hast wieder den Nagel auf den Kopf getroffen! Wenn mehr Menschen das erkennen würden, gäbe es auch viel mehr Lächeln auf der Welt und viel weniger Streit, Hass, Missgunst und Neid.

    Brigitte, ein Buch schreiben ist eine sehr gute Idee!
    Schreibst Du schon Kolumnen in Tageszeitungen, Marcus? Wenn nicht, dann tu’s! Bitte!

  9. Brigitte, gute Genesung! *tröst* Aber das wird wieder. Wie ich neulich schon schrieb, wer sollte das lesen, wenn ich meine Läufe in einem Buch verarbeite? Das ist letztendlich immer das gleiche.

    Ramona, Deine Idee ist schön gedacht. Ich gebe Dir Recht – die angesprochenen Punkte wären wohl wirklich weniger ausgeprägt.

    Nein, ich schreibe keine Kolumnen.

  10. Du musst ja nicht Laufberichte schreiben. Wer so schön schreibt, kann sicher auch Anderes!

  11. Ganz wunderbare Bilder und ein schöner Text!
    Das bleibt eben immer (bisher), diese Schönheit der Natur und ich finde es so richtig und wichtig und unendlich wohltuend sich daran zu erfreuen, danke!
    Du schreibst sicher zu gut für viele Zeitungen 🙂

    Ich habe gerade letzten Sonntag mit meinen Töchtern festgestellt, dass wir diesen November sehr schön finden und die Bäume auch ohne Blätter ganz faszinierend und betrachtenswert aussehen. Aber ich hatte noch nie viel gegen den November, nun bin ich gespannt ob mir Januar und Februar (das sind meine -in der Stadt – doch etwas weniger gemochten Monate) dieses Jahr auch beser gefallen werden!
    Marlene
    PS Ein Kompliment von neulich kann ich nicht annehmen, so richtg laufe ich nicht nachts durch den Park, nur so am äusseren Rand – da halten sich im Dunkeln zuviele schlecht gelaunte Alkoholiker und zu gut gelaunte Füchse auf, die sich teilweise merkwürdig benehmen auf. Und beide haben eindeutig die Auffassung im Dunkeln gehöre der Park ihnen….

  12. Lieber Marcus,

    eigentlich,
    eigentlich

    müsste ich gar nichts mehr dazu sagen, weil du dich wiederholst, du schreibst immer wieder von schönen Dingen, die einen Läufer, der mit allen Sinnen unterwegs ist, bei allen seinen Wegen begleiten, davon kann man nicht genug erleben.

    Danke dir für diese

    – wie immer schönen Worte –

    die mir

    – wie immer –

    aus der Seele sprechen.

    Schön dass es Menschen wie dich gibt, deren Augen und Sinnen nichts entgeht, was uns schön erscheinen kann.

    Wie leicht es doch sein kann, Glück in der Natur zu finden, und wer es nciht sehen kann, wird es auch niemals verstehen !

    Danke – auch für die prachtvollen Fotos ! 8)

  13. …………und natürlich auch für Erich Fried !

  14. Brigitte, dazu kann ich nichts sagen. Damit habe ich mich noch nicht mit beschäftigt.

    Marlene, merci! Für mich liegen die interessanten Dinge wirklich im Unscheinbaren. Alle Monate haben ihre Reize, aber auf Glatteis kann ich gerne verzichten, womit wir beim Januar und Februar wären – da ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch. Wer weiß, vielleicht gibt es dieses Jahr erneut keinen richtigen Winter. Ich sollte mal meine Temperaturstatistik zur Rate ziehen. 😉

    Das Kompliment kannst Du ruhig annehmen. Paß auf Dich auf, wenn Du im Dunkeln unterwegs bist – es gibt leider zu viele üble Zeitgenossen.

    Margitta, Du hast Recht. Ich sollte mir langsam etwas Neues einfallen lassen, gell? Aber keine Wettkämpfe. 😀

  15. Nein, nein, nein, so war es natüüüüüüürlich nicht gemeint, aber das weißt du doch , gell 😕

    Muss ja kein Wettkampf , kann auch ein Lauf mit Versorgung sein ! ❓

  16. Ich weiß! 😉

    Ne ne, meine Läufe sind zu kurz, um mich zu versorgen. 😉

  17. Versorgung hat noch niemandem geschadet,

    so ein Becherchen Wasser

    oder ein Becherchen Cola,

    ein Stückerl Banana,

    Schoko,

    Keks,

    Salzstange…………………………………. ❓

  18. Hihi, ein Becherchen Wasser – ok
    Ein Becherchen Cola – niemals
    Ein Stückerl Banane – nö nö nö
    Schoko – jahaaaaaaaa
    Keks – weiss ich jetzt gar nicht
    Salzstange – YEAH!

  19. Das hast Du wunderschön gesagt. Da gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
    Der einzige Wermutstropfen ist die Kürze der Tage! Da bleibt mir auf Grund der Dunkelheit nur das Wochenende um deine geliebten Stimmungen zu genießen.
    Ich kann zwar in der Dunkelheit nicht alles sehen, aber ich spüre es!

  20. Danke für deine wahren und schönen Worte! – Ich denke beim Laufen inzwischen immer öfter an dich und das, was du so schreibst und versuche die Umgebung und die Natur bewusster zu sehen….du bringst mich immer mehr dahin – DANKE!

  21. Margitta, sich während eines Laufes zu versorgen, setzt eine entsprechende Distanz voraus. Diese Dimensionen laufe ich nicht. Ich wurde einst angehalten, bis ca. 40 KM nichts zu konsumieren. Allerdings handelte es sich damals um einen „Marsch“.

    Brigitte, erwischt! 😀 Kekse sind okay. 😉

    Gerd, nicht mehr lange und es geht wieder aufwärts. Die Tage werden länger… Tempus fugit. Im Dunkeln ist es auch herrlich, denk an meinen Beitrag: „Dunkle Hingabe“.

    Eva, das freut mich! 🙂 Die Natur bewußt wahrzunehmen, lohnt sich immer. Finde ich zumindest.

  22. hi, marcus-

    darf ich es mal sehr unpoetisch ausdrücken (widderlich halt *g)- ich hab heut gefroren wie ein schneider – aber es war toll- ich bin grad glücklich von einem längeren (im hellen *jubel) läufle heimgekommen und eigentlich ist es der 1. winter seit langem, an dem ich nicht trübsal über die dunkelheit blase… wie du schreibst -man hat die wahl!

    yupp- laufen ist uns gegeben und das wetter soll uns egal sein…der moment zählt. heute: der erste schnee- ein paar weisse popos von rehen, die an mir vorbeigehuscht sind, ein paar nette mädels, die mich bedauerten, weil ich so dünne höschen anhätte und die ich bedauerte, weil sie nicht fühlen, was ich fühle- die strasse, die wieder zum haus führt, in dem meine lieben auf mich warten…

    alles dinge, die man sehen- fühlen, erleben- bemerken muss…

    ich schliesse mich an- beim lesen dachte ich: du hast deine schreibweise enorm vertieft und biiiiitte- mach einen dicken wälzer draus!

    ich knuddel mal unser brigittsche mit- gute besserung, armes hascherl!!!

    liebe grüsse von athena 🙂

  23. Willkommen zurück und danke für Deine Antwort, Athena! 🙂

    Mit Deiner Einstellung kannst Du gar nicht Trübsal blasen. Dazu ist die Welt doch viel zu schön, selbst im Winter. Lebe Deine Läufe, hoffentlich bei ausreichend Tageslicht. Obwohl, wenn Schnee liegt, ist die Nacht doppelt so schön, findest Du nicht? Hier ist es ziemlich weiß und ich werde gleich in die Natur verschwinden.

    Einen dicken Wälzer? 😀 Nee, nee!

  24. […] ich beschreibe alle. hallo lutz,schau dir das mal an es ist […]

  25. Eine wunderschöne Beschreibung. Da empfindet jemand ganz genauso wie ich. Ich liebe die Herausforderungen der Natur, ob allein an der Nordseeküste bei Sturm und Flut , im Novembernebel durch den mystischen Wald, oder bei Schnee und Eis in die wunderschöne Winterlandschaft, obwohl einem der Allerwerteste und alles drumherum droht abzufrieren – das Laufen in der Natur ist eine Lebensbereicherung und wie Du richtig sagst, eine Liebe, die nicht jeder versteht. Eindrücke, die man mit der Kamera nicht festhalten kann, jeder Augenblick ein ganz persönliches Lebensgeschenk. Ein intensiveres Lebensgefühl gibt es nicht. Vielleicht sind dies die Augenblicke, die mir im Rückblick am meisten erhalten bleiben und als am Bedeutensten in Erinnerung bleiben werden. Wer weiss….

    Danke Dir für Deine schöne Zeilen. Ich werde öfter vorbeischauen.

    Laufende Grüße

    Ellen

  26. Vielen Dank für Deine schöne und verstehende Antwort, Ellen. Es gibt zahllose Läufer, die aus den unterschiedlichsten Gründen laufen, aber nach meiner Erfahrung sind jene Läufer, die sich mit Hingabe den Elementen entgegen werfen und sie wahrhaft schätzen und lieben oder mit anderen Worten formuliert, das Laufen lieben und leben – eine rare Minderheit.

    Meine gewichtigsten Momente im Laufen hätte ich nie mit einer Kamera festhalten können, das waren tiefgründige Empfindungen fern der „realen“ Welt. Ja, Du hast Recht – intensiveres Fühlen und Empfinden gibt es nicht. Aber auch jene exponierten Eindrücke sind einer relativen Seltenheit geschuldet, was schlußendlich ein Glück ist.

    Genieße das Laufen und alles Gute,

    Marcus

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