Täglichlaufen. Wegweiser.
Folgende Worte stellen keine Anleitung dar. Ich maße mir nicht an Tips zu erteilen. Denn das ist nicht möglich. Vielleicht möchte sich der eine oder andere Leser näher mit dem Täglichlaufen beschäftigen. Basierend auf meiner Erfahrung bilden diese wenigen Zeilen eine Art Wegweiser in jene Richtung des täglichen Laufens. Letztendlich ist besagter Stil so individuell wie jeder Mensch, ergo muß jeder Täglichläufer eigene Erfahrungen sammeln.
Grundsätzlich halte ich diesen Stil für nicht planbar. Wer dennoch das Täglichlaufen praktizieren möchte, sollte es ernst nehmen – ohne sich darin zu verlieren. Rituale helfen. Sich damit großartig auseinander setzen zu wollen, ist ein Fehler – es ist keine Wissenschaft, sondern Natürlichkeit. Wenn man es unbedingt verstehen will, wird man es nicht verstehen. Denke nicht darüber nach, tue es. Versuche es nicht, tue es. Lebe es. Konzentration auf sich selbst – nicht auf unbedeutende Tage.
Menschen machen etwas und
betreten den Ozean des Leidens.
Nur ohne Denken kannst Du zu Deinem
wahren Selbst zurückkehren.
Der hohe Berg ist immer blau.
Weiße Wolken kommen, gehen.
(Seung Sahn)
Und keine Angst vor der Verständnislosigkeit der Mitmenschen. Furchtsame verstehen Furchtsame. Ignoranten verstehen Ignoranten. Schwächlinge verstehen Schwächlinge. Täglichläufer verstehen Täglichläufer. Menschen gleicher Art verstehen immer einander.
Selbstdisziplin ist eine Frage des Willens.
Nur der eigene Wille entscheidet.
(Marcus)
Tiefergehende Informationen:
Ein Jahrzehnt. Mein Weg als Täglichläufer.
Täglichlaufen. Ein Trendsport?