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	<title>Gelebtes Täglichlaufen</title>
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	<description>Das leben, was man liebt und lieben, was man lebt.</description>
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		<title>Ein Hauch von tanzender Lieblichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Laufberichte.]]></category>

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		<description><![CDATA[Zarte Schneeflocken gleiten sanft hernieder. Vereinigen sich behutsam mit Millionen ihresgleichen, verbundene kristalline Formen in reinster Vollkommenheit. Mehr und mehr manifestieren sich aus dem grauen Nichts, fallen aus dem endlosen Horizont der Unendlichkeit am Firmament. Rasende Sturmreiter und leise Windböen entfalten ihren kühlen Hauch der fühlbaren Macht und generieren Wirbel um Wirbel in den weißen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3547&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Zarte Schneeflocken gleiten sanft hernieder. Vereinigen sich behutsam mit Millionen ihresgleichen, verbundene kristalline Formen in reinster Vollkommenheit. Mehr und mehr manifestieren sich aus dem grauen Nichts, fallen aus dem endlosen Horizont der Unendlichkeit am Firmament. Rasende Sturmreiter und leise Windböen entfalten ihren kühlen Hauch der fühlbaren Macht und generieren Wirbel um Wirbel in den weißen Dendriten. Sie reißen sie erbarmungslos mit sich, hoch empor und schwungvoll schweben sie hernach zu Boden. Die Welt trägt nun ein leuchtendes, weithin hell strahlendes Gewand in edler Eleganz. Ein eigentümliches Knirschen entsteht unter meinen Laufschuhen. Die weiße Schicht wächst und wächst. Einzelne melancholische Flocken berühren zärtlich meine Augen, lösen sich flüchtend auf – Wasser rinnt mein Antlitz herab. Tränengleich.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ohne Unterlaß tanzen die anmutigen Schneekristalle zu ihrer ureigenen und stillen Melodie, die doch nur sie allein vernehmen können. Der wirbelgleiche Takt variiert in kongenialer Eintracht im Zeichen einer unsichtbaren Liebe, die nur dem sensiblen Betrachter offenbar wird. Greifbare Einsamkeit umarmt mich, verleitet mich, immer tiefer wie bewußter in den Hain des prosperierenden Lebens einzutreten. Einstmals kahle Äste reizen mit weißer Tracht; hier und dort schweben vereinzelt Schneewolken auf die Erde, von Sturmböen oder Schwarzspechten malerisch initiiert. Oh du liebliche Schneewelt der Romantik, wie wunderschön bist du doch! So kunstvoll gestaltet, so vollkommen – allein mir fehlen die Worte. Wie lange mußte ich auf dich warten! Wie lange! Ich laufe und laufe und will nie mehr aufhören, ein Schneelauf in die Unendlichkeit – der nie enden wird und doch enden muß. Nichts währt ewig in diesem meinem Leben, temporäre Existenz im flüchtigen Dasein der gelebten Fragilität. Meine Gedanken ziehen indes von dannen, überholen mich – verlieren sich ebenfalls im weiten Nichts. Später begegne ich Spaziergängern, sie starren mich ungläubig an, stören den friedvollen Einklang. Wahrscheinlich erregt meine kurze Bekleidung ihr Aufsehen; ein Schauer durchfährt sichtbar ihre Körper.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ich blende sie bewußt aus, mein Geist gebiert von selbst mein Lieblingszitat von Herrn Heine, „Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet“. So war es immer, wird es immer sein. Innerhalb einer Sekunde sind jene Personen verschwunden, mental verdrängt – körperlich von der famosen Schneewelt absorbiert. Die Schneeode stimmt eine neuerliche Strophe der gehaltvollen Intensität an, komponiert und getragen von purem Genuß. Und ich, ich kleines, unbedeutendes Wesen darf an diesem Frieden in selten gekannter Harmonie partizipieren. Welch Glück! Welch ein Tag, welch ein Lauf. An dieser Stelle schließe ich; wozu bedarf es noch weiterer törichter Wörter? Der Genuß, der Genuß bleibt. Für immer und immer. </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2012/01/2012_schneewelt_1.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2012/01/2012_schneewelt_1.jpg?w=450&#038;h=288" alt="" title="2012_Schneewelt_1" width="450" height="288" class="aligncenter size-full wp-image-3549" /></a></p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2012/01/2012_schneewelt_2.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2012/01/2012_schneewelt_2.jpg?w=450&#038;h=288" alt="" title="2012_Schneewelt_2" width="450" height="288" class="aligncenter size-full wp-image-3550" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3547/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3547/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3547/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3547/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3547/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3547/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3547/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3547/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3547/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3547/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3547/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3547/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3547/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3547/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3547&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Den Weg gehen – X. 2012. Zehn Jahre, zehn Monate. Dunkelnasser Auftakt.</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Rückschau.]]></category>

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		<description><![CDATA[Täglichlaufen. Zehn Jahre, zehn Monate. Tiefer, weiter, empfindsamer, intensiver – und demütiger, demütiger beschreite ich den unbekannten Pfad des fragilen Täglichlaufens von der gelebten wie flüchtigen Zukunft in die unendliche Vergangenheit; nun sind es nur noch zwei Monate bis zu meinem elfjährigen Jubiläum, so ich es denn erreichen werde. Dies wird die Zukunft offenbaren. Jedwedes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3528&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Täglichlaufen. Zehn Jahre, zehn Monate. Tiefer, weiter, empfindsamer, intensiver – und demütiger, demütiger beschreite ich den unbekannten Pfad des fragilen Täglichlaufens von der gelebten wie flüchtigen Zukunft in die unendliche Vergangenheit; nun sind es nur noch zwei Monate bis zu meinem elfjährigen Jubiläum, so ich es denn erreichen werde. Dies wird die Zukunft offenbaren. Jedwedes Sinnieren ist irrelevant. Das seltsame Jahr 2011 ist für immer und immer von uns geschieden. Aber auch 2012 hat ungewohnt begonnen, zumindest im Kontext der alternierenden Witterungsbedingungen. Der Winter mit seiner lieblichen Schneewelt bleibt auch weiterhin verlustig; welch ein Jammer, Enttäuschung. Umso angenehmer erwies sich der nasse Jahresauftakt, der in dieser beharrlichen Konsequenz ein glückliches Novum für mich darstellte. Den letzten Tag des vergangenen Jahres krönte ich traditionell mit einem zweiten Lauf in der alles verzehrenden Finsternis und schloß das verstorbene Laufjahr 2011 mit exakt 5100 Jahreskilometern ab. Aber welcher leidenschaftliche Naturläufer interessiert sich für törichte Kilometerangaben? Die traurigen Ereignisse, fröhlichen Erlebnisse und grandiosen Begebenheiten dahinter, die ihresgleichen suchen, sind von elementarer Bedeutung im Zeichen der von mir so präferierten Zufriedenheit.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Das junge wie hoffnungsvolle Jahr startete auch gleich mit einem Höhepunkt – der gemeinsame Lauf mit Marcel <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2012/01/06/grenzenlose-finsternis/">in der tiefschwarzen Dunkelheit.</a> Nur wenige Tage später beobachtete ich drei Wildschweine im schönsten Sonnenschein am Vormittag, die sich von dem schwarzen Täglichläufer nicht im Ansatz stören ließen. Auge in der Auge mit der Leitbache, freilich auf Distanz. Vielleicht nahmen sie mich als verwandtes Schwarzkittel wahr; von der perzeptiven Optik her betrachtet – darf man das durchaus in dieser Form interpretieren, wenngleich meine grabenden Fähigkeiten respektive Ambitionen nicht sonderlich ausgeprägt sind. Ein Jahr mußte ich auf dieses seltene Erlebnis warten und ja, das war eine wundervolle Beobachtung. Ich wollte das wühlende Maulwurf-Schwarzwild-Trio nicht aus ihrer Heimstatt vertreiben und korrigierte entsprechend meinen Weg. Ein wenig b e w u ß t e Rücksicht für andere Lebewesen hat noch nie geschadet, im Gegenteil.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Als eminent herausragend erwies sich ein Frühlingslauf in der prosperierenden Natur Anfang Januar. Der weite Horizont bot ein Himmelsspektakel mit hunderten Graugänsen feil, die lärmend, nein, lautmalerisch musizierend über ihre heimatliche Wiese kreisten; derweil flogen im Hintergrund zwei weiße anmutige Höckerschwäne, die indessen von der golden leuchtenden Sonne angestrahlt wurden – ich unterbrach meinen Lauf und konnte dieses Schauspiel nur genießen. Erhaben blendendes, reines Weiß. Oh wir Menschen, wie klein sind wir doch in Relation zu der nahezu vollkommenen Natur! Wie klein, klein! Auch meine geliebten Schafe kamen bald zu ihrem standesgemäßen Recht; dementsprechend legte ich viele, viele Streichelpausen für meine wolligen Schafdamen in diesem Monat ein und als besonderes Bonbon verteilte ich generös Mohrrüben – die „schrabsende“ Freude war überwältigend. So setzt es sich fort, mein Lied vom gelebten Täglichlaufen – das Jahr hat begonnen wie es endete – mit genußvollem Täglichlaufen im Zeichen der inneren Zufriedenheit. Zehn Jahre, zehn Monate. Was für ein Geschenk. Ich weiß es zu schätzen. – – Blauer Himmel, Sonnenschein. Ein riesiger Baum wird von Mutter Sol gleich leuchtenden Diamanten angestrahlt. Ich richte mein Blick empor, in die hohen Baumkronen. Schweigende Einsamkeit umschließt mich&#8230; </p>
<table border="1">
<tr>
<td> 19.12.2011</td>
<td> 14 KM – Hochwasser steigt an  </td>
</tr>
<tr>
<td> 20.12.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreund</td>
</tr>
<tr>
<td> 21.12.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreund</td>
</tr>
<tr>
<td> 22.12.2011</td>
<td> 16 KM – interessante Begegnung</td>
</tr>
<tr>
<td> 23.12.2011</td>
<td> 16 KM – Nebellauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 24.12.2011</td>
<td> 15 KM – Regenlauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 25.12.2011</td>
<td> 15 KM – Kälte-, Regen- und Salamilauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 26.12.2011</td>
<td> 16 KM – Lauf wie im Frühling</td>
</tr>
<tr>
<td> 27.12.2011</td>
<td> 16 KM – erneuter Frühlingslauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 28.12.2011</td>
<td> 14 KM – Frühlingslauf, Radfahrerin überholt (ungehalten) </td>
</tr>
<tr>
<td> 29.12.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreundin, Schafe gestreichelt</td>
</tr>
<tr>
<td> 30.12.2011</td>
<td> 14 KM – Kälte- und Regenlauf, Erlebnis Reh</td>
</tr>
<tr>
<td> 31.12.2011</td>
<td> 14 KM – Schafe gestreichelt</td>
</tr>
<tr>
<td> 31.12.2011</td>
<td> 08 KM – traditioneller Silvester-Zweitlauf im Dunkeln</td>
</tr>
<tr>
<td> 31.12.2011</td>
<td> Jahresabschluß: 5100 Jahreskilometer</td>
</tr>
<tr>
<td> 01.01.2012</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreundin, Regenlauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 02.01.2012</td>
<td> 14 KM – Regenlauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 03.01.2012</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 04.01.2012</td>
<td> 14 KM – großer Baum umgefallen, Schafe gestreichelt </td>
</tr>
<tr>
<td> 05.01.2012</td>
<td> 14 KM – Sturmlauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 05.01.2012</td>
<td> 13 KM – Lauf mit Marcel im Dunkeln </td>
</tr>
<tr>
<td> 06.01.2012</td>
<td> 14 KM – zwei Schranken geschlossen </td>
</tr>
<tr>
<td> 07.01.2012</td>
<td> 14 KM – Regenlauf, vier Rehe beobachtet  </td>
</tr>
<tr>
<td> 08.01.2012</td>
<td> 14 KM – Kälte- und Regenlauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 09.01.2012</td>
<td> 14 KM – Regenauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 10.01.2012</td>
<td> 14 KM – mehrere Gespräche geführt, Wildgansspektakel </td>
</tr>
<tr>
<td> 11.01.2012</td>
<td> 14 KM – Regenlauf, Gespräch, Schafe gestreichelt </td>
</tr>
<tr>
<td> 12.01.2012</td>
<td> 14 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 13.01.2012</td>
<td> 14 KM – Schafe gestreichelt, Schranke geschlossen</td>
</tr>
<tr>
<td> 14.01.2012</td>
<td> 14 KM – Wildschweinkontakt, Schafe gestreichelt  </td>
</tr>
<tr>
<td> 15.01.2012</td>
<td> 14 KM – Wintersonnenlauf, Gespräch Grußfreundin </td>
</tr>
<tr>
<td> 16.01.2012</td>
<td> 12 KM – Schafe gestreichelt  </td>
</tr>
<tr>
<td> 17.01.2012</td>
<td> 14 KM – Fuchs beobachtet, viele Silberreiher </td>
</tr>
<tr>
<td> 18.01.2012</td>
<td> 14 KM – 10 Jahre und 10 Monate Täglichlaufen </td>
</tr>
<tr>
<td> Jahres-KM</td>
<td> bis 18.01.2012: 263 KM </td>
</tr>
</tr>
</table>
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		<title>Grenzenlose Finsternis</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2012/01/06/grenzenlose-finsternis/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination Nachtlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenkünfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles verzehrende Dunkelheit in der tiefen Finsternis des elementaren Seins, jedwede Lichtquelle wird von dem schwarzen Nichts der flüchtigen Unendlichkeit erbarmungslos absorbiert. Mächtige Sturmböen peitschen die massiven Wolkenfronten am Firmament mit orkanartiger Hingabe vor sich her. Verhaltener Nieselregen stimmt harmonisch in das liebliche Dunkelkonzert der Natur ein, indessen sie ihre allgewaltige Macht forciert. Die melancholische [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3503&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Alles verzehrende Dunkelheit in der tiefen Finsternis des elementaren Seins, jedwede Lichtquelle wird von dem schwarzen Nichts der flüchtigen Unendlichkeit erbarmungslos absorbiert. Mächtige Sturmböen peitschen die massiven Wolkenfronten am Firmament mit orkanartiger Hingabe vor sich her. Verhaltener Nieselregen stimmt harmonisch in das liebliche Dunkelkonzert der Natur ein, indessen sie ihre allgewaltige Macht forciert. Die melancholische Einsamkeit in den Wäldern erscheint greifbar, sie durchdringt den empfindsamen Betrachter förmlich. Nicht weit vor dem schlafenden Forst findet eine exponierte Begegnung des Lebens statt. Zwei Läufer treffen sich in der Dunkelheit, jene Zusammenkunft wird der erste Höhepunkt in diesem meinem Täglichläuferjahr werden. Der grenzenlose Läufer <a href="http://runningmarcel.blog.de/">Marcel</a> und meine täglichlaufende Wenigkeit haben beschlossen, einen gemeinsamen Lauf in mein von belebender Finsternis geprägtes Laufareal zu realisieren.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Und so eroberten wir gemeinsam, die nicht wirklich verlassene Einsamkeit in dem schwarzen Areal meiner täglich praktizierten Laufliebe. Über aufgeweichte Pfade im Zeichen von Matsch und vielen Pfützen, hinweg über abgebrochene und in den Tod gefallene Zweige, die allenthalben den Weg besetzten. Hinein in die weite Dunkelheit des rauschenden Waldes, untermalt von knarzenden Ästen und seufzenden Baumgebilden in der Unsichtbarkeit. Ja, hierbei handelte es sich um einen Lauf, der durch seine Einzigartigkeit von sich Reden macht. Zudem war es der erste Tag in diesem Jahr, an dem ich zweimal gelaufen bin und nicht zu vergessen, der erste gemeinsame Lauf überhaupt – auf das neue Jahr bezogen. Allein die unzähligen Graugänse goutierten unser läuferisches Agieren nur mit Unwillen – ebenso ein Greifvogel, der auch nicht sonderlich begeistert war. Divergierende Wahrnehmungen. Lieber Marcel, herzlichen Dank für Dein Erscheinen, es war mir eine große Ehre und ich habe mich sehr gefreut. Unseren Lauf in der grenzenlosen Finsternis habe ich genossen und ja, ich freue mich auf die baldige Fortsetzung. </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2012/01/2012_januar_lauf_mit_marcel.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2012/01/2012_januar_lauf_mit_marcel.jpg?w=450&#038;h=343" alt="" title="2012_Januar_Lauf_mit_Marcel" width="450" height="343" class="aligncenter size-full wp-image-3504" /></a></p>
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		<title>Die vergangene Zukunft – Jahresrückblick 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 10:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahresrückblicke]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr ist noch neu, gleichwohl wird es mit eisernen Schritten wie alle anderen zuvor vergehen. Unausweichlich wird es in den Strudel der Zeit gesogen und am Ende werden wir uns erneut fragen, wo die schönen Momente des Jahres nur geblieben sind. Dann beginnt es von vorn, das Spiel des Lebens. Immer wieder. Nur die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3480&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY"> <I>Das Jahr ist noch neu, gleichwohl wird es mit eisernen Schritten wie alle anderen zuvor vergehen. Unausweichlich wird es in den Strudel der Zeit gesogen und am Ende werden wir uns erneut fragen, wo die schönen Momente des Jahres nur geblieben sind. Dann beginnt es von vorn, das Spiel des Lebens. Immer wieder. Nur die Spieler können sich einer beständigen Ablösung sicher sein. </I></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Nun ist es soweit. Es ist vorbei. Die temporäre Existenzberechtigung des Jahres 2011 wurde aufgehoben und die omnipotente Herrscherin aus dem Reich der Erinnerungen hat sich seiner mit Hingabe bemächtigt. Vor uns liegt die Zukunft, eine hoffnungsvolle Zeit, die sich uns nach und nach enthüllen wird – bevor die Königin des Vergessens auch hier ihr Veto einlegen wird. Wir sollten das Morgen genießen, so genußvoll als möglich, denn der Kreuzzug der vergangenen Zukunft hat längst begonnen, dieses neue Jahr unbarmherzig zu verschlingen. Die Reise wird nie enden, sie führt uns in die Unendlichkeit, wenngleich wir als stille Beobachter nur einen Moment im Nichts daran partizipieren werden. Gelebte Endlichkeit. Umso essentieller das Auskosten des Seins, des Lebens. Mein wahrscheinlich letzter Beitrag in diesem Jahr; der obligatorische Jahresrückblick einer vergangenen Zukunft. Das bald endgültig sterbende Jahr war voller Höhen und Tiefen, durchzogen von Glück, Zufriedenheit, Melancholie, Trauer, Heiterkeit, Schmerzen, Genuß, Herausforderungen, Widrigkeiten, Hoffnung und Frieden. Im groben Rahmen lasse ich exponierte Erlebnisse Revue passieren. Momente aus dem geliebten Reich der Erinnerungen, die mir so vorkommen, als ob sie eben erst passiert wären. Wohlan. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Das Fazit kann ich vorweg nehmen, das Jahr 2011 war mehr als ein zufriedenes Jahr für mich. Es sollte von wiederholten persönlichen „Rekorden“ geprägt sein, die ich mir einst nicht im Traum hätte vorstellen können. Mein Täglichlaufen ist auch in diesem Jahr ein Garant für die Zufriedenheit gewesen. Höhepunkte gab es viele, aber nur ein Tag war von elementarer Bedeutung für mich. Der e i n e Tag. DIE Zäsur in meinem Leben. Doch all das basiert nur auf der Natur, in ihrer Mannigfaltigkeit. Ohne meine geliebten Tiere und der kongenialen Pflanzenwelt gäbe es mein Täglichlaufen nicht. </p>
<p><b><font color="#ffcc11">Januar</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Der unausweichliche Auftakt des Jahres begann mit extremen Glatteis und einer reizvollen Flut. Soll heißen, mein Laufareal war allenthalben überflutet – entsprechend standen meine Läufe im <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/01/24/land-unter-ii-im-zeichen-der-flut/">Zeichen der Flut.</a> Freilich ließ ich mich von diesem seltenen Schauspiel nicht beirren und nutzte das Eis für Schlitterpartien und auch für die sagenhaften Flutläufe, die nicht immer ohne Folgen blieben. Beim <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/02/10/durch-die-fluten/">Durchschreiten</a> der Eiswelt brach ich ein und im Anschluß bescherten mir die eleganten Hiebe der Eisschwerter partiell aufgeschnittene Beine. Der einzige Wildschweinkontakt des Jahres fand im Januar statt. Zum <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/01/31/i-momentaufnahme-ii-haltlose-perspektive/">Monatsabschluß</a> stürzte ich ordnungsgemäß, jedoch war dies nicht weiter gravierend – ich habe es mit Humor getragen, derweil ich auf dem Rücken lag und den Himmel lächelnd beobachtete.</p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/01/2011_januar_damm.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/01/2011_januar_damm.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2011_Januar_Damm" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-2575" /></a></p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/01/2011_januar_4_wiese.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/01/2011_januar_4_wiese.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2011_Januar_4_Wiese" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-2655" /></a></p>
<p><b><font color="#ffcc11">Februar</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Im Februar ergötzte ich mich an dem Anblick, den ein Mann an den Tag legte, mich neugierig beobachtete, indessen ich bis zu den Knien im Wasser stand und selbiges durchwatete. Als besonders spektakulär sollte sich eine Tierbeobachtung erweisen, zwei <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/02/18/den-weg-gehen-–-xi-2011-schonungslos/">Schwärme</a> von Spatzen, die später von ca. 30 Grünhänflingen begleitet wurden, waren mehr als beeindruckend. Sehr unschön hingegen erwies sich die mißglückte Schafrettung; allerdings informierte ich den Besitzer, so daß auch diese Geschichte ein gutes Ende fand. Spätestens im Februar rückte mein baldiges Jubiläum immer mehr in den nahen Fokus. Nur noch wenige Tage bis zu diesem surrealen dekadenten Tag. </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/02/2011_februar_flutlauf_1.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/02/2011_februar_flutlauf_1.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2011_Februar_Flutlauf_1" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-2702" /></a></p>
<p><b><font color="#ffcc11">März</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Mein Monat! Der März sollte DER Monat des Jahres für mich werden. Allein, wen wundert es? Vorweg sei meine Begegnung mit dem Nerz erwähnt und natürlich der herzige Nachwuchs bei den Schafen. Sehr traurig hingegen sollte mein Treffen mit einem Reh werden. Das einmalige <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/03/30/den-weg-gehen-–-xii-2011-eine-dekade-taglichlaufen/">Wildgansspektakel </a> sucht ebenfalls seinesgleichen. Und nicht zu vergessen, wenige Tage vor meinem Jubiläumslauf vollzog ich eine ungeplante Flugstunde im Wald, mit ungefähr 15 Kilometern pro Stunde – jener Sturz war in der Tat sehr hart, Schwindel und Unwohlsein behinderten den unmittelbaren Weiterlauf, erst nach einigen Minuten verfiel ich erneut in den Laufschritt. Selbst Tage später tat mein Hals weh. Sodann kam er, der E I N E Tag, der zu einer Zäsur in meinem Leben werden sollte. Der 18.03.2011. <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/03/19/gelebtes-taglichlaufen-%e2%80%93-zehn-jahre-%e2%80%93-eine-dekade/">Zehn Jahre Täglichlaufen in Serie.</a> Eine Dekade im Stil des „Gelebten Täglichlaufens“ – zehn Jahre Tag für Tag. Ausnahmslos. Was für ein unbeschreiblicher Moment. Schlußendlich habe ich damit nur meine tiefe Liebe zum Täglichlaufen zum Ausdruck gebracht. Nicht mehr, nicht weniger. Ein natürlicher Weg. Gleichwohl mußten noch einige Tage in das Land ziehen, bis ich dieses Ereignis wirklich realisierte, um es wahrhaftig annehmen zu können und – mich darüber zu freuen. Ja, ich bin unsagbar stolz auf mich.</p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2007/11/18-03-2011_pakt.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2007/11/18-03-2011_pakt.jpg?w=450" alt="" title="18.03.2011_Pakt"   class="alignnone size-full wp-image-2883" /></a></div>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/03/18-03-_start.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/03/18-03-_start.jpg?w=450&#038;h=375" alt="" title="18.03._Start" width="450" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-2830" /></a></p>
<p><b><font color="#ffcc11">April</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Auch im April sollte es einen besonderen Höhepunkt für mich geben; das große Ereignis kanalisierte sich in der Geburt eines <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/04/26/das-schwarze-schaf/">schwarzen Schafes,</a> was für mich eine immense Überraschung wie Freude war. Mittlerweile ist die Dame ausgewachsen, aber immer noch schwarz und ja, auch recht zurückhaltend. Auch der erste Graugansnachwuchs stellte sich in diesem Monat ein; ebenso vernahm in diesen Tagen den Kuckuck – als Frühlingsboten. Der April verlief – von Ausnahmen abgesehen – in läuferischer Hinsicht ähnlich wie das Jahr selbst – mehr oder weniger unspektakulär und von einer latenten Routine geprägt. </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/04/2011_april_damm_2.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/04/2011_april_damm_2.jpg?w=450" alt="" title="2011_April_Damm_2" class="aligncenter size-full wp-image-2966" /></a></p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/04/april_2011_schwarzes_schaf_3.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/04/april_2011_schwarzes_schaf_3.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="April_2011_Schwarzes_Schaf_3" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-2987" /></a></p>
<p><b><font color="#ffcc11">Mai</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Im Mai fand eine der seltenen und dafür besonders gehaltvollen Begegnungen statt. Ich traf mich mit dem grenzenlosen Läufer, <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/05/11/grenzenloslaufen-taglichlaufer-unsere-begegnung/">Marcel,</a> in meinem Laufareal. Wie immer bei derartigen Treffen verging die Zeit viel zu schnell. Zum ersten Mal überhaupt durfte ich Störche in dem Hochwasserschutzgebiet beobachten und an zahlreichen Tagen bescherten mir die Graugansfamilien mit ihrem Nachwuchs amüsante Szenen. Ebenso zählte ich im Mai 12 Fischreiher und einen Silberreiher auf einer Wiese – dies war ein neuer Rekord. Das Wetter war im gesamten Jahr 2011 „seltsam“, so wunderte ich mich auch nicht mehr, als  Anfang Mai noch Schneeregen auftrat.</p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/05/2011_mai_treffen_marcel.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/05/2011_mai_treffen_marcel.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2011_Mai_Treffen_Marcel" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-3018" /></a></p>
<p><b><font color="#ffcc11">Juni</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Der Juni sollte sich als ein Abschnitt der ruhigen Routine erweisen, unschöne Fastunfälle freilich ausgenommen. Ein langjähriger Grußfreund sorgte für eine witzige Einlage während meines Täglichlaufens. Die wunderbare Tierwelt zeichnete für immer neue herrliche Beobachtungen verantwortlich. Gleichwohl die Menschenwelt das Gegenteil verhieß. Hierbei denke ich noch heute mit Unwillen an die Jugendgruppen zurück, die ich nach wie vor als <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/06/27/uber-das-versagen/">Marodeure</a> betrachte. Was jene Personen im Wald suchten, bleibt mir ein Rätsel – ein Schrottplatz wäre adäquater gewesen. Nur wenige Tage später traf ich erneut <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/07/08/vielleicht-anders-doch-umso-tiefer-verbunden/">junge Menschen,</a> die jedoch das Gegenteil darstellten. Auf den ersten Blick erschienen sie „behindert“ – welch unschöne Bezeichnung – doch für mich waren die sogenannten „normalen“ Jugendlichen die wahren Behinderten. Das Leben ist widersprüchlich. </p>
<p><b><font color="#ffcc11">Juli</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Nun sollte die sommerliche Hitze behutsam expandieren, allein – welcher Sommer? So wenig Hitzeläufe wie in diesem Jahr absolvierte ich nie, ein weiterer Rekord 2011. Umso wunderbarer mein Regenlauf bei 12 °C Anfang Juli – sogar der Atem war sichtbar. <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/07/04/finstertranen-im-sommerglanz/">Finstertränen im Sommerglanz,</a> was für ein Lauf! Wie so oft habe ich mich gefragt, warum dieser grandiose Genuß nur enden mußte? Warum? Doch alles vergeht im Sein, alles. Zum Ende des Monats stach mich eine Biene in den linken Fuß – die Arme. Weiterhin wurden neue Schilder in meinem Laufareal aufgestellt; willkommen in <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/07/30/hoffnung-treibt-das-schiff-der-narren-%E2%80%93-akt-ii/">Absurdistan.</a> </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/07/wolkenfront_1.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/07/wolkenfront_1.jpg?w=450&#038;h=299" alt="" title="Wolkenfront_1" width="450" height="299" class="aligncenter size-full wp-image-3176" /></a></p>
<p><b><font color="#ffcc11">August</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Erst Monate nach meinem Ausnahmejubiläum realisierte ich selbiges wahrhaftig. Es bedurfte der verstehenden Zeit, diese absolvierte Dekade im Täglichlaufen zu realisieren und anzunehmen. Derlei wird mir in diesem meinem Leben nie wieder gelingen. Aus dem Kontext heraus vollzog sich der Weg des Verstehens über einen langen Zeitraum, eben die Überwindung eines Widerstandes, der <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/08/11/zehn-jahre-taglichlaufen-der-widerstand-der-erkenntnis/">Widerstand der Erkenntnis.</a> Im August durfte ich wieder mal einen Nerz beobachten, ein goldiger Geselle, der sich durch eine unbändige Neugierde auszeichnete. An einem Tag im August brach während des Laufens ein großer Ast direkt vor mir ab, welch <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/08/25/gefallene-liebe-gefallenes-leben-akt-ii/">beeindruckendes Erlebnis.</a> Für einen kurzen Moment verwandelte ich mich in meine <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/08/31/perspektivenhafte-metamorphose/">tierischen Freunde </a> und beobachtete das Leben aus der anderen Perspektive, beispielsweise aus der eusozialen, wenn auch nur im Geiste. </p>
<p><b><font color="#ffcc11">September</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Der liebliche Herbst naht verhalten. Nun sind weitere sechs Monate Täglichlaufen vergangen, das gewohnte Halbjahresjubiläum steht an. <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/09/18/taglichlaufen-zehn-jahre-sechs-monate-mein-halbjahresjubilaum-die-ballade-vom-taglichlaufen/">Täglichlaufen. Zehn Jahre. Sechs Monate.</a> Bemerkenswert. Noch immer lebe ich diesen Stil. Wer hätte das gedacht? Ich nicht. Nie. Das ist das Leben. Und es geht weiter und weiter. Wie lange noch? Das wird das Leben zeigen. Doch kein Gipfel ohne tiefe Täler. Der Tiefpunkt des Monats war die Nachricht, daß der mächtige <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/09/14/ich-werde-dich-vermissen/">Schafbock</a> durch ein Unfall verstorben sei. Ein trauriger Lauf. Mach es gut, mein Lieber! Zum Monatsabschluß kanalisierte sich der <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/09/24/der-reiz-der-begegnungen/">Reiz der Begegnungen</a> in dem Treffen mit der Täglichläuferin Kornelia. Auch hier gilt, ein Jammer, wie schnell die Zeit vergeht. Täglichläufer unter sich. Ein spannender Tag. </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/groc39f_bockie.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/groc39f_bockie.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="groß_bockie" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-3273" /></a></p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/2011_september_kornelia_berlin.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/2011_september_kornelia_berlin.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2011_September_Kornelia_Berlin" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-3290" /></a></p>
<p> <b><font color="#ffcc11">Oktober</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Schrieb ich soeben von zehn Jahren und sechs Monaten Täglichlaufen? Halt, ich überbiete dies sofort mit 12 Jahren Täglichlaufen. Seit nunmehr  <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/10/23/taglichlaufer-seit-12-jahren/">12 Jahren darf ich mich als Täglichläufer bezeichnen</a> – die Serie selbst währt nur etwas über eine Dekade, doch den Stil praktiziere ich nun seit 12 Jahren. Oh Leben, was hast du mit mir gemacht? Vor 15 Jahren hätte ich das nicht geglaubt und mich darüber köstlich amüsiert. Sodann kehrten im Oktober endlich meine geliebten Schafe zurück – nach Monaten verwaist ihre Weide nicht mehr und mein täglicher Lauf startet mit seinem wolligen Höhepunkt. Geliebte Wollfreunde! </p>
<p><b><font color="#ffcc11">November</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Nebel. Was für ein Genuß implizierendes Wort. In diesem Herbst absolvierte ich derart viele Nebelläufe wie noch nie zuvor in meinem Leben. Auch hier wurde 2011 zum Rekordjahr. Leider war diese einzige Stimmung an mehreren Tagen sehr <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/08/taktischer-ruckzug-geboren-in-der-unertraglichkeit/">getrübt.</a> Um weiterhin im Tal der Tränen zu bleiben, erinnere ich mich an dieser Stelle kurz an die <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/22/feindbilder-ii/">entsorgten Fernseher.</a> Ohne Worte. Über die grundsätzlichen Seiten des Täglichlaufens sinnierte ich in dem  <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/21/taglichlaufen-ein-gastbeitrag-bei-wellbo/">Gastartikel</a> bei <a href="http://www.wellbo.de/sport/laufen/taeglichlaufen.html">wellbo.</a> Natürlich stand auch jener Abschnitt im Zeichen der herrlichen Tierbegegnungen, von Rehen und Seeadler über Eichhörnchen bis hin zu meinen Schafdamen, die ich oft streichelte, was sie nach wie vor sehr schätzen. Allein, welch fühlendes Wesen mag keine Streicheleinheiten? </p>
<p><b><font color="#ffcc11">Dezember</font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Oh ehemals zehnter Monat des Jahres, an jener Stelle wärst du würdig wie korrekt platziert in diesem Jahr – der zärtliche Winter macht sich rar. Liebliche Schneewelt, wo weilst du nur? Im Dezember wurde das Gerücht vom <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/02/der-goldene-drache/">goldenen Drachen</a> in die Realität materialisiert. Ein Traumlauf. Bereits Anfang Dezember zeichnete sich ab, daß die Grenze von <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/07/5000-jahreskilometer-ignorierter-wert-von-latenter-bedeutung/">5000 Jahreskilometern</a> mehr und mehr in Erscheinung treten würde. Dementsprechend wagte ich davon in einem Artikel zu sprechen und ja, bald durchbrach ich jene Grenze tatsächlich. <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/25/5000-jahreskilometer-und-wie-die-salami-laufen-lernte-akt-ii/">Was ein Antisportler so vermag!</a> Gekrönt wurde das Ereignis von einer geschenkten Salami, die meinem Lauf eine köstliche Note verlieh. Mein zweiter Salamilauf in über 14 Jahren als Läufer. Ich könnte mich daran gewöhnen. Der stürmische Dezember, gemalt von dem Hauch des Frühlings verging wie das Jahr selbst – mit rasanter Vehemenz. Und damit endet es, mein Täglichlaufen im Jahr 2011. Ob ich im nächsten Jahr diesen Stil weiter praktizieren und ob ich diese Seite pflegen werde, wird die Zeit offenbaren. </p>
<div style="text-align:center;"> <H3> <b><font color="#ffcc11">–</font> </b> </H3> </div>
<div style="text-align:center;"> <b><font color="#ffcc11">Statistikauszug 2011</font> </b><a href="http://blacksensei.wordpress.com/statistik/">hier mehr:</a> </div>
<p>29 (2010: 042) Regenläufe<br />
10 (2010: 027) Glatteisläufe<br />
00 (2010: 001) Gewitterläufe<br />
14 (2010: 009) Nebelläufe<br />
90 (2010: 105) Kälteläufe<br />
05 (2010: 024) Hitzeläufe<br />
06 (2010: 000) Flutläufe<br />
02 (2010: 003) Stürze<br />
00 (2010: 002) Hundeangriffe<br />
01 (2010: 002) Mal Wildschweinkontakt<br />
09 (2010: 019) Mal in Begleitung gelaufen<br />
04 (2010: 004) Mal Fastunfälle mit Autos<br />
80 (2010: 094) Mal Handschuhe getragen<br />
10 (2010: 035) Mal ein langes Oberteil getragen<br />
06 (2010: 027) Mal eine lange Hose getragen<br />
04 (2010: 019) Mal zweimal gelaufen<br />
kältester Lauf bei -10 °C (2010: -15 °C)<br />
heißester Lauf bei 30 °C (2010: 37 °C)</p>
<div style="text-align:center;"> <b><font color="#ffcc11">Die Laufberichte des Jahres 2011</font> </b> </div>
<p>05.01.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/01/05/eistanz-im-diamantenmeer/">Eistanz im Diamantenmeer</a><br />
09.01.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/01/09/die-versunkene-welt/">Die versunkene Welt</a><br />
14.01.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/01/14/im-schattenreich-von-einem-vampir-und-einem-fliegenden-hasen/">Im Schattenreich. Vampir. Fliegender Hase.</a><br />
05.02.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/02/05/sturmtranen/">Sturmtränen</a><br />
10.02.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/02/10/durch-die-fluten/">Durch die Fluten</a><br />
23.02.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/02/23/das-lied-des-eises/">Das Lied des Eises</a><br />
03.04.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/04/03/die-melodie-der-erweckung/">Die Melodie der Erweckung</a><br />
30.04.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/04/30/sturmreiter-der-macht/">Sturmreiter der Macht</a><br />
14.05.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/05/14/die-harmonie-im-frieden/">Die Harmonie im Frieden</a><br />
30.06.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/06/30/gefuhlte-angst/">Gefühlte Angst</a><br />
04.07.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/07/04/finstertranen-im-sommerglanz/">Finstertränen im Sommerglanz</a><br />
23.07.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/07/23/friedvoller-einklang-%e2%80%93-das-lied-des-regens/">Friedvoller Einklang &#8211; Das Lied des Regens</a><br />
05.08.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/08/05/oh-leben-was-bist-du-fur-ein-leben/">Oh Leben, was bist du für ein Leben!</a><br />
25.08.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/08/25/gefallene-liebe-gefallenes-leben-akt-ii/">Gefallene Liebe. Gefallenes Leben. Akt II.</a><br />
08.10.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/10/08/tanzende-sturmreiter-der-genusvollen-entfaltung/">Tanzende Sturmreiter der genußvollen Entfaltung</a><br />
02.12.2011 <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/02/der-goldene-drache/">Der goldene Drache</a></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY"> Ich habe in <strong> diesem Jahr 5100 gelaufene Kilometer </strong> erreicht – ohne einen einzigen Marathon, dies versteht sich von selbst. Ein einsames Jahr mit Höhen und Tiefen, welches die Meßlatte für ein Ende meiner Konzeption mehr denn je erhöhte. Waren die Jahre vorher im Stil des Gelebten Täglichaufens schon nicht reproduzierbar für mich, so gilt das nach der erreichten Dekade in diesem Jahr erst recht. Entsprechend betrachte ich dieses Geschenk mit Demut. Traditionell bedingt, werde ich Silvester zwei Läufe absolvieren und damit das Jahr verabschieden. So vergeht das Jahr, die Zeit, das Leben, das Dasein – unsere temporäre Existenz – alles schreitet beständig in die vergangene Zukunft, die doch noch nicht existiert und dereinst atemberaubend schnell vergehen wird. Das Jahr hat seinen endgültigen Eintritt in die Geschichte vollzogen. Was bleibt? Erlebnisse. Erinnerungen. Erfahrungen. Und, ein Lächeln. Ja, ich lächele. Das neue Jahr – 2012 – kann kommen. Wird kommen, muß kommen. Und wird genauso rasant im Nichts verglühen. Die Reise wird nie enden. Aber ich, ich steige irgendwann aus. <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/08/05/oh-leben-was-bist-du-fur-ein-leben/">Oh Leben, was bist du für ein Leben! </a> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3480/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3480/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3480/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3480&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>5000 Jahreskilometer. Und wie die Salami laufen lernte – Akt II.</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 09:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[5000 Jahreskilometer]]></category>
		<category><![CDATA[Besondere Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[Täglichlaufen. Status.]]></category>

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		<description><![CDATA[Also sprach ich am 07.12., „&#8230;wenn es mir gelingen sollte, 5000 Kilometer zu erreichen, werde ich sagen: „Was ein Antisportler so vermag.“ – – Wohlan, heute darf ich dies tatsächlich verkünden. Was ein Antisportler so vermag! Mit dem heutigen Lauf habe ich die faszinierende Grenze von 5000 Jahreskilometern durchbrochen. Insgesamt habe ich in diesem Jahr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3467&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Also sprach ich am 07.12., <I>„&#8230;wenn es mir gelingen sollte, 5000 Kilometer zu erreichen, werde ich sagen: „Was ein Antisportler so vermag.“ </I> – – Wohlan, heute darf ich dies tatsächlich verkünden. Was ein Antisportler so vermag! Mit dem heutigen Lauf habe ich die faszinierende Grenze von 5000 Jahreskilometern durchbrochen. Insgesamt habe ich in diesem Jahr bisher 5004 Kilometer absolviert. Je nach Interpretation, Horizont und persönlicher Konstitution mag das viel oder wenig erscheinen, ich ziehe es jedoch vor – mich nicht mit anderen zu vergleichen. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Diese 5000 Kilometer sind nebenbei entstanden, als unbedeutendes Nebenprodukt des Pfades, den ich mehrheitlich genußvoll beschreite, den Weg der Zufriedenheit – eben als eine liebliche Strophe in meinem Lied vom Täglichlaufen. Jene Kilometer sind ohne Training entstanden, ohne Läufe, die manch einer als „Marathon“ tituliert, ohne Zwang, ohne Verbissenheit – ohne mich darauf bewußt zu konzentrieren oder das gar als Ziel zu definieren. Nein, all dies ist obsolet. Diese gelaufenen Kilometer sind ein unbewußtes wie unbedeutendes Nebenprodukt einer wahrhaft intensiven Liebe, meiner Liebe zum Täglichlaufen. Ich betrachte das als Geschenk und verneige mich in Demut vor dem Leben, welches es mir und meinem Körper ermöglichte, diesen Wert im Laufschritt zu erreichen. Ich möchte nicht einen Meter davon missen. Wer weiß, wohin für mich die Reise im Täglichlaufen gehen wird. Aber so lange es mir möglich ist, werde ich den Weg des Täglichlaufens mit einem zufriedenen Lächeln beschreiten – auch wenn es hart wird, ja, dann erst recht. Die Härten und Widrigkeiten verleihen dem Täglichlaufen den wahren Wert. Doch das Gros dieser 5000 Kilometer sind in Zufriedenheit und Harmonie entstanden. Ja, ich freue mich durchaus über diese überschrittene Grenze – dies stellt einen Höhepunkt für mich dar.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Während ich heute früh den oben genannten Kilometerakt vollzog, gab ich mich dem strömenden Regen in der Kälte hin. Ich befand mich auf dem Rückweg, als ich von einem edlen Spender erneut eine Salami geschenkt bekam. Meinen verbindlichsten Dank an dieser Stelle. Sofort erinnerte ich mich an meinen ersten <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2010/02/22/ein-ausergewohnlicher-lauf-oder-wie-die-salami-laufen-lernte/">Salamilauf</a> im vergangenen Jahr. Heute sollte sich die damalige Begebenheit fortsetzen. Ich sehe mich als Genußmensch, entsprechend interpretiere ich auch mein Täglichlaufen – doch mit einer köstlich duftenden Salami in der Hand zu laufen, ja, dies besitzt einen ureigenen Charakter, der seinesgleichen sucht. Welch Wohlgeruch kitzelte meine empfindsame Nase und die Geschmackssinne. Glücklicherweise befand ich mich auf dem Heimweg, denn lange hätte ich diese unbeschreibliche Disziplin nicht mehr aufbringen können – mich zurückzuhalten und nur platonisch schmachtende Blicke auf die Köstlichkeit zu werfen. Was ist das für ein Tag heute! Passend zu meinen 5000 Jahreskilometern genoß ich mein Täglichlaufen im wahrsten Sinne des Wortes. Täglichlaufen. Genußlaufen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3467/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3467&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Weihnachten. Einklang &amp; Harmonie.</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/22/weihnachten-einklang-harmonie/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 14:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Behaglichkeit. Wärme. Stille. Harmonie. Draußen vor der Tür, dort steht es; wartet ungeduldig – das diesjährige Weihnachtsfest. In Zufriedenheit vereint begehen wir die feierlichen Tage im Kreis der geliebten Familie und genießen die Feierlichkeiten bei Kerzenschein und dem prasselnden Kaminfeuer. An die Wand geworfene sich bewegende Schatten. Wohlduftende Gerüche, die die Sinne beleben und an [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3452&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Behaglichkeit. Wärme. Stille. Harmonie. Draußen vor der Tür, dort steht es; wartet ungeduldig – das diesjährige Weihnachtsfest. In Zufriedenheit vereint begehen wir die feierlichen Tage im Kreis der geliebten Familie und genießen die Feierlichkeiten bei Kerzenschein und dem prasselnden Kaminfeuer. An die Wand geworfene sich bewegende Schatten. Wohlduftende Gerüche, die die Sinne beleben und an die schöne wie schnell vergangene Kindheit erinnern. Geborgenheit. Das Fest der Liebe, der Besinnung und der Sanftheit. Oder auch Momente voller Streß, Hektik und Streit. Alles ist möglich und in den meisten Fällen liegt es nur an uns, wie wir damit umgehen. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Für viele Menschen ist Weihnachten der absolute Höhepunkt im Jahr – können es kaum erwarten – während andere wiederum Angst vor dieser Zeit haben. Für Alleinstehende oder Einsame wirkt das Familienfest vielleicht traurig. Auch im jenem Kontext, daß die heutigen Lebensformen nicht mehr den vorhergehenden Generationen entsprechen. Althergebrachte Traditionen verblassen mehr und mehr. Sozialer Zusammenhalt verflüchtigt sich. Die Feiertage stellen eine Besonderheit dar, dennoch, auch sie werden von Höhen und Tiefen bestimmt – äquivalent unser Dasein und das Leben an sich. In jedem Fall wird die monetäre Konsumschlacht des Handels nun ihren absoluten Sieg erringen und engagiert mit allumfassender Vehemenz verteidigen. Welch närrischer Irrtum. Wahre Geschenke sind nicht käuflich, sie kommen von Herzen. Kommerz, Kommerz über alles; Geld über alles in der Welt, schnöder Mammon uns stets brüderlich zusammenhält! – alle Jahre wieder das getreue Motto unserer törichten Gesellschaft. Doch so, wie wir es wollen und auch verdienen. So sei es. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Meinen sehr geschätzten K o m m e n t a t o r e n wünsche ich ein gehaltvolles Weihnachtsfest innerhalb der Familie, welches von Liebe, Frieden und Harmonie dominiert sein möge. Ein ruhiges Weihnachtsfest mit vertrauten, geliebten Menschen, getragen von einer atemberaubenden Stille der Behaglichkeit in einer friedlichen Atmosphäre. In Einklang und Harmonie. Und bitte nicht vergessen, zum Thema Weihnachtsschmaus, wer viel läuft, darf viel essen. Wer täglich läuft, darf noch mehr essen. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p><I>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Einst kamen Suchende zu einem Zenmeister. &#8222;Herr&#8220;, fragten sie &#8222;was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du.&#8220; Der Alte antwortete mit einem Lächeln: &#8222;Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.&#8220; </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: &#8222;Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?&#8220; </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Es kam die gleiche Antwort: &#8222;Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.&#8220; </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend, fügte der Meister nach einer Weile hinzu: &#8222;Sicher liegt auch ihr und ihr geht auch und ihr eßt. Aber während ihr liegt, denkt ihr schon an das Aufstehen. Während ihr aufsteht, überlegt ihr wohin ihr geht und während ihr geht, fragt ihr euch, was ihr essen werdet. So sind eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das wahre Leben statt. Laßt euch auf diesen nicht meßbaren Augenblick ganz ein und ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.&#8220; </p>
<div style="text-align:center;"> (ZEN-Anekdote) </div>
<p> </I></p>
<div style="text-align:center;"> <b><font color="#ffcc11">Arme Leute</div>
<p> </font> </b></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit auf das weit entfernte Land, um ihm zu zeigen, wie unsäglich arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf der Farm einer sehr armen Familie. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: <I> &#8222;Wie war nun dieser Ausflug?&#8220; &#8222;Sehr interessant!&#8220; </I> sprach der Sohn. <I>Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?&#8220; &#8222;Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.&#8220; </I> </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY"> <I>&#8222;Was hast du also gelernt?&#8220; </I>fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: <I>&#8222;Ich habe gesehen, daß wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Laternen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.&#8220; </I> </p>
<p>Der Vater war sprachlos. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Und der Sohn fügte noch hinzu: <I> &#8222;Danke Vater, daß du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.&#8220; </I> </p>
<div style="text-align:center;"> (Philip E. Humbert)  </div>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Den Weg gehen – IX. 2011. Zehn Jahre, neun Monate. Tränen.</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/18/den-weg-gehen-ix-2011-zehn-jahre-neun-monate-tranen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Rückschau.]]></category>

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		<description><![CDATA[Düstere Wolkenformationen verflüchtigen sich ungerührt am finsteren Firmament in die bedeutungsschwere Unendlichkeit. Sie werden von machtvollen Sturmreitern in vollkommener Harmonie begleitet – die mich, das Leben und mein Täglichlaufen entführen. Täglichlaufen. Zehn Jahre, neun Monate. Unsichtbare wie kalte Böen liebkosen mich zärtlich, gleichwohl sorgen sie für Tränen ohne Unterlaß. Jene stürmischen Umarmungen sind derart intensiv, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3439&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Düstere Wolkenformationen verflüchtigen sich ungerührt am finsteren Firmament in die bedeutungsschwere Unendlichkeit. Sie werden von machtvollen Sturmreitern in vollkommener Harmonie begleitet – die mich, das Leben und mein Täglichlaufen entführen. Täglichlaufen. Zehn Jahre, neun Monate. Unsichtbare wie kalte Böen liebkosen mich zärtlich, gleichwohl sorgen sie für Tränen ohne Unterlaß. Jene stürmischen Umarmungen sind derart intensiv, daß meine Augen weinen. Später wird sich dies fortsetzen, mögen die Gründe auch anderer Natur sein. Einmal mehr stirbt ein lebendiger Monat Täglichlaufen in meinem gewohnten Rückblick, der gleichzeitig der letzte Monatsrückblick in diesem Jahr sein wird. Sodann vergeht das Jahr selbst und tritt für immer in das Reich der Erinnerungen ein. Zeit, oh Zeit – wo gehst du nur hin? Wo bist du nur geblieben? Doch ich folge, ich folge. Früher. Oder später.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Die Höchsttemperatur im vergangenen Abschnitt lag bei warmen 10 Grad, während die Tiefsttemperatur bei angenehmen -02 Grad lag. Von einem Winter kann bisher keine Rede sein. Einige Kälteläufe und drei Regenläufe wurden mir zuteil. Und leider kein Schneelauf. Enttäuschte Hoffnung. So sei es. Was war das für ein humoristischer Anblick, als ich im lieblich strömenden Regen eine Radfahrerin überholte – ihr Blick, als sie mich in kurzer Bekleidung und Handschuhen registrierte – ich konnte mein Lächeln nicht verbergen. Der absolute Tiefpunkt in diesem Monat war der Fund von mehreren im Wald <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/22/feindbilder-ii/">entsorgten Fernsehern</a>, in der Heimstatt von unzähligen Tieren. Ohne Worte. Allein der Wunsch, jene erbärmlichen Kreaturen auf frischer Tat zu ertappen, ist allmächtig in mir. Die zahlreichen Nebelläufe sorgten indessen für wunderbare Stunden der gehaltvollen Ruhe in der getarnten Einsamkeit. Herausragend war freilich mein Erlebnis mit dem <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/02/der-goldene-drache/">goldenen Drachen.</a> Man munkelt, daß seine Schatzhöhle bisher nicht entdeckt wurde. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Im Kontext Täglichlaufen verweise ich an dieser Stelle auf den <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/21/taglichlaufen-ein-gastbeitrag-bei-wellbo/">Gastartikel</a> bei <a href="http://www.wellbo.de/sport/laufen/taeglichlaufen.html">wellbo.</a> Zurück zu den Tränen. Vor einigen Tagen hat mich eine Pseudoerkältung heimgesucht, die während meiner Läufe in Kombination mit der Sturmgewalt fortwährend für Tränen sorgte. Glücklicherweise handelte es sich um keine ausgeprägte, so daß ich meine geliebten Läufe nicht eklatant in der Distanz reduzieren mußte. Natürlich, in der Geschwindigkeit legte ich mir eine Art Korsett an und das, ja das fiel mir sehr, sehr schwer – da ich kaum gesundheitliche Einschränkungen verspürte. Und langsames Laufen ist wahrlich nicht meine Welt. Als ich diesen selbst auferlegten Zwang nach einigen Tagen von mir warf und die mächtige wie kraftvolle Entfaltung fühlte – ja, das war eine wahrhaftige Befreiung. So wird der spekulative Artikel von den <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/07/5000-jahreskilometer-ignorierter-wert-von-latenter-bedeutung/">5000 Jahreskilometern</a> vielleicht doch zur Realität. Allein, das ist bedeutungslos. Wie schlußendlich alles. Das Leben. Täglichlaufen. Ich. Staub im Wind. Ohne Bedeutung. Doch das Lied vom Täglichlaufen komponiere ich weiter. Welch fragile Komposition zufriedener Harmonie. </p>
<table border="1">
<tr>
<td> 19.11.2011</td>
<td> 14 KM – Schafe gestreichelt, Pirol beobachtet  </td>
</tr>
<tr>
<td> 20.11.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 21.11.2011</td>
<td> 14 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 22.11.2011</td>
<td> 14 KM – Nebellauf, Fernseher im Wald entdeckt</td>
</tr>
<tr>
<td> 23.11.2011</td>
<td> 14 KM – Nebellauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 24.11.2011</td>
<td> 14 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 25.11.2011</td>
<td> 14 KM – witzige Eichhörnchen-Beobachtung</td>
</tr>
<tr>
<td> 26.11.2011</td>
<td> 14 KM – Tag der Silberreiher, Bläßhühner, Wildgänse </td>
</tr>
<tr>
<td> 27.11.2011</td>
<td> 14 KM – Sturmlauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 28.11.2011</td>
<td> 14 KM – Schafe gestreichelt, Gespräch mit Grußfreund</td>
</tr>
<tr>
<td> 29.10.2011</td>
<td> 14 KM – nette Begegnung</td>
</tr>
<tr>
<td> 30.11.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreund</td>
</tr>
<tr>
<td> 01.12.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreundin und Freunden</td>
</tr>
<tr>
<td> 02.12.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreundin </td>
</tr>
<tr>
<td> 03.12.2011</td>
<td> 14 KM &#8211; Sturmlauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 04.12.2011</td>
<td> 17 KM – herrlicher Lauf, Gespräch mit Bekannten </td>
</tr>
<tr>
<td> 05.12.2011</td>
<td> 14 KM – Sturmlauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 06.12.2011</td>
<td> 14 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 07.12.2011</td>
<td> 14 KM   </td>
</tr>
<tr>
<td> 08.12.2011</td>
<td> 14 KM – Sturmlauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 09.12.2011</td>
<td> 14 KM – Sturmlauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 10.12.2011</td>
<td> 13 KM – Schafe gestreichelt </td>
</tr>
<tr>
<td> 11.12.2011</td>
<td> 13 KM – Pseudoerkältung, Bunt- und Schwarzspecht </td>
</tr>
<tr>
<td> 12.12.2011</td>
<td> 13 KM – Regenlauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 13.12.2011</td>
<td> 13 KM – Regenlauf, neuer Schafbock</td>
</tr>
<tr>
<td> 14.12.2011</td>
<td> 14 KM   </td>
</tr>
<tr>
<td> 15.12.2011</td>
<td> 14 KM – Schädel gefunden; Pseudoerkältung beendet  </td>
</tr>
<tr>
<td> 16.12.2011</td>
<td> 14 KM – Kälte- und Regenlauf; Radfahrerin überholt </td>
</tr>
<tr>
<td> 17.12.2011</td>
<td> 05 KM – keine Zeit</td>
</tr>
<tr>
<td> 18.12.2011</td>
<td> 14 KM – 10 Jahre und 09 Monate Täglichlaufen </td>
</tr>
<tr>
<td> Jahres-KM</td>
<td> bis 18.12.2011: 4900 KM </td>
</tr>
</tr>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3439/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3439&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>5000 Jahreskilometer? Ignorierter Wert von latenter Bedeutung.</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/07/5000-jahreskilometer-ignorierter-wert-von-latenter-bedeutung/</link>
		<comments>http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/07/5000-jahreskilometer-ignorierter-wert-von-latenter-bedeutung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 11:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Status.]]></category>

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		<description><![CDATA[Täglichlaufen macht mich zu einem zufriedenen Menschen. Dieser Satz bringt mein Denken wie Handeln par excellence auf den entscheidenden Punkt. Weniger zufrieden hingegen macht mich die törichte Kilometerzählerei, die damit gewollt wie ungewollt einhergeht. Was interessieren mich die albernen Zahlen der gelaufenen Kilometer? Sie sind vollkommen bedeutungslos. Ja, sie sind irrelevant und taugen nicht einmal [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3424&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Täglichlaufen macht mich zu einem zufriedenen Menschen. Dieser Satz bringt mein Denken wie Handeln par excellence auf den entscheidenden Punkt. Weniger zufrieden hingegen macht mich die törichte Kilometerzählerei, die damit gewollt wie ungewollt einhergeht. Was interessieren mich die albernen Zahlen der gelaufenen Kilometer? Sie sind vollkommen bedeutungslos. Ja, sie sind irrelevant und taugen nicht einmal als interpretierbarer Indikator der täglichlaufenden Zufriedenheit. Und doch, und doch! Ich komme nicht umhin zu gestehen, daß die absolvierten Jahreskilometer eine Art von Reiz auf mich ausüben, um schlußendlich demungeachtet meine Konzentration zu binden. Ein Dilemma! Ein Widerspruch. Aber so ist mein Täglichlaufen nun einmal – ein einziger Widerspruch im Sein, wie das Leben selbst. Aber das Leben hat Recht. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Jene Zahl am Ende des Jahres übt also einen gewissen, latenten Reiz auf mich aus. Freilich nicht in einem vergleichenden Kontext; ich messe oder vergleiche mich per se nicht mit anderen Menschen – das wäre der Auftakt vom Ende jedweder Zufriedenheit. Nein, ich registriere diese Zahl nur für meine eigene Person. Ohne sie bewußt zu bewerten. Aber sie zeigt mir, welches Geschenk ich meinem Körper wie Geist erwiesen habe. Dies ist zu einer liebgewonnenen Tradition geworden. So auch in diesem Jahr, welches dem baldigen Untergang geweiht ist und sich ein wenig von den vergangenen unterscheidet. Aktuell wandele ich auf jenem Pfad, der mich zu einem unscheinbaren Tor führen wird, welches das im Wind wehende Schild trägt: „5000 Jahreskilometer“. Und das ist für mich in der Tat bemerkenswert; von der grundsätzlichen Tendenz auf diesen Wert in den letzten Jahren abgesehen (Beispiel, 2010: 4922 Kilometer). Freilich, das gilt nur, wenn ich meine geliebten Läufe in der praktizierten Intensität fortsetze und ich morgen nicht von einem Ast erschlagen oder von einem Auto angefahren werde. Wer weiß schon, was das Leben am nächsten Tag für mich parat hält!? Dies stelle ich gar nicht in Abrede, doch eine zukünftig positive Entwicklung vorausgesetzt, so könnte ich mir selbst eine merkliche Reduktion erlauben – und ich würde diese surreale Grenze der gelaufenen Ignoranz dennoch durchbrechen.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Allein, ich werde das mitnichten als Ziel deklarieren. Wozu auch. Eine schnöde Zahl als Ziel, das wäre absurd. In meinem Täglichlaufen gab es einst nur ein einzig wahrhaft <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/03/19/gelebtes-taglichlaufen-%E2%80%93-zehn-jahre-%E2%80%93-eine-dekade/">gewichtiges Ziel</a> und das habe ich realisiert. Die Vollendung des ersten Täglichlaufjahres bleibt an dieser Stelle unbeachtet. Doch wenn es mir gelingen sollte, 5000 Kilometer zu absolvieren, werde ich sagen: „Was ein Antisportler so vermag.“ Diese Zahl mag vielleicht für einige Menschen gering erscheinen – für mich ist sie es bei aller Bedeutungslosigkeit nicht. Schließlich kann ich mich gut an die Zeiten erinnern, in denen ich es für unmöglich hielt, überhaupt zu laufen. Wie dem auch sei, eine interessante-uninteressante Grenze leuchtet plötzlich in der unmittelbaren Ferne vor mir auf. Am Jahresende wird es sich zeigen, ob dieser spekulative Artikel zur Wahrheit werden oder sich im allgewaltigen Nichts verflüchtigen wird. So oder so, ich schließe mit dem Eingangssatz: Täglichlaufen macht mich zu einem zufriedenen Menschen. Und das, ja, das weiß ich sehr zu schätzen. </p>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Der goldene Drache</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/12/02/der-goldene-drache/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 07:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Laufberichte.]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurück zu den Wurzeln. Ich habe diese Seite einst erstellt, um meine Lauferlebnisse für mich festzuhalten – die ich sonst nie in dieser Form formuliert hätte. Die Jahre zogen in das weite Land der Vergänglichkeit, die Läufe mit ihren Begebenheiten folgten; heute veröffentliche meinen 100. Laufbericht. Bemerkenswert. Ja, es ist erstaunlich, daß diese Seite immer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3415&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Zurück zu den Wurzeln. Ich habe diese Seite einst erstellt, um meine Lauferlebnisse für mich festzuhalten – die ich sonst nie in dieser Form formuliert hätte. Die Jahre zogen in das weite Land der Vergänglichkeit, die Läufe mit ihren Begebenheiten folgten; heute veröffentliche meinen 100. Laufbericht. Bemerkenswert. Ja, es ist erstaunlich, daß diese Seite immer noch existiert, denn einst handelte es sich nur um ein temporäres Experiment, was es freilich immer noch ist. Genug der einleitenden Worte, auf zum Laufbericht Nummer 100 – „Der goldene Drache“. So sei es.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Das Jahr 2011 wird als das Nebeljahr schlechthin in meine Annalen eingehen. Derart viele Läufe im Nebel absolvierte ich bis dato nie. So auch in den vergangenen Tagen. Eine graudunkle Nebelmelange expandiert am frühen Morgen, breitet sich in selten registrierter Intensität aus, mehr und mehr. In der Ferne vereinigt sich das wabernde Nichts harmonisch mit dem finsteren Himmel und verschwimmt für immer im nicht wahrnehmbaren Leben. Die filigranen Nebelstrukturen umgeben mich allenthalben, ich kann ihnen nicht entkommen, nein, das will ich auch gar nicht. Ich lasse mich treiben, in dieser gedämpften Atmosphäre der lebendigen Einzigartigkeit – die zarten Nebelreiter entführen mich in ihre ureigene Welt, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Geräusche verhallen dumpf in der verschwommenen Unsichtbarkeit. Die Luftfeuchtigkeit sucht ihresgleichen; auf meinen Armen haben sich unscheinbare Tröpfchen gebildet, sie werden größer, wachsen. Meine Haare sind naß und von den Bäumen im kahlen Forst gleiten schimmernde Wasserdiamanten unaufhörlich hernieder. Und vergehen im Staub der Erde.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Die Zivilisation habe ich längst verlassen, ich laufe unter einer Nebelglocke greifbarer Einsamkeit in der unendlichen Abgeschiedenheit. Streife ich demungeachtet menschliches Leben, so verschluckt mich die kostbare Nebelwelt sofort wieder. In der Nähe der Weiher intensiviert sich die atmosphärische Dichte immer mehr, die Sichtweite sinkt auf vielleicht fünf Meter. Als ich den Damm erreiche, erspähe ich nichts außer Nebel. Kein Pfad, kein Wasser und kein Schilf – nichts. Verborgen für immer und immer im Odem der Nebelhaine. Doch ich kann das lautmalerische Wasser hören, ein leises Plätschern vernehme ich – fast wie ein zärtliches Flüstern, verursacht von den zahlreichen Bläßhühnern. Irgendwo dringt eine Art Flügelschlag in meine Ohren und dort, gen Horizont! – ein sonores Brummen? Was mag das sein? All meine Sinne sind geschärft und nur das gefühlvolle Empfinden ist noch von Bedeutung. Konzentrierte Sinnlichkeit. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ich laufe unbeirrt weiter und gebe mich der abgeschiedenen Illusion hin. Wer getraut sich auch bei diesen Verhältnissen in die tiefen Wälder durch den verlassenen Nebel? Nicht viel später wird das Brummen eindrücklicher und lauter und urplötzlich erkenne ich direkt vor mir ein Schemen in der grauen Nebelwand; eine unscheinbare Kontur materialisiert sich zurückhaltend, die sich langsam aber sicher hervor schält. Mein Verstand arbeitet, um diese Signale der Perzeption zu interpretieren, findet jedoch keine Parallelen in der Vergangenheit. Starr leuchtende Augen fixieren mich längst – als ich realisiere, um was es sich wirklich handelt. Zu spät! Ein goldener Drache! Unmittelbar vor mir. Er ist riesig, speit Feuer, schlägt wild mit den Flügeln und mit seinem mächtigen Schwanz, um mich zu&#8230; – ich ziehe mein eigentümlich klirrendes Langschwert und – halt! Stop! Diese phantasiereiche Deutung des Endes ist der alternativen Geschichte im Paralleluniversum vorbehalten; hier handelt es sich um ein weit banaleres Erlebnis. Freilich erspähte ich keinen Drachen; einen goldenen gleich gar nicht. Nun, das mysteriöse Objekt, welches den schützenden Nebel verließ, war in der Tat leuchtend und von gelboranger Farbe, allein, es attackierte mich kein mythisches Fabelwesen, sondern ganz schlicht – ein unspektakulärer Bagger.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ein Bagger? Ja, ich war sehr verwundert, als mir dieses fahrende Ungetüm bei jenen Witterungsverhältnissen entgegen kam. In all den Jahren als Läufer habe ich nichts Vergleichbares erlebt. Ich wich indessen aus – in der Hoffnung mich wieder unbeschadet im Nebel auflösen zu können, was mir auch gelang. Ob mich der Fahrer wahrnahm, entzieht sich meiner Kenntnis und darf bezweifelt werden. Während mich die neuerlichen Nebelbänke verschlangen, sinnierte ich darüber, welcher Grund diese Anwesenheit des Baugerätes an jener Örtlichkeit legitimieren könnte. Das Rätsel konnte ich bis heute nicht eindeutig erklärend lösen. Den „goldenen Drachen“ reihe ich mittlerweile in meiner Erinnerung ein, zu all den kuriosen Erlebnissen, die einem dichten Nebel geschuldet waren. Wie damals meine Begegnung mit Charon oder all jene armen Menschen, denen ich als schwarzer Täglichläufer leider mehr oder weniger schreckhaft erschien.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Unvergessene Ereignisse. Ja, die malerischen Nebelläufe in der lieblichen Natur – ich könnte fortfahren und schreiben und schreiben, doch für heute belasse ich es mit der Anekdote vom goldenen Drachen. Die allumfassende Nebelwelt wird auch in der Zukunft ihre spannenden Mysterien bereithalten. Ich lasse mich überraschen. Alles verzehrender Nebel in der düsteren Einsamkeit, untermalt von einem knarzendem Baum, dessen morscher Ast geräuschvoll in der streichelnden Woge des Windes hin und her wiegt. Falkenschreie erklingen am Horizont, der Nebel umschließt alles und jeden – und ich? Ich laufe und laufe. Dunkelheit breitet sich aus&#8230; </p>
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	</item>
		<item>
		<title>Das Verlangsamen der Zeit</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/23/das-verlangsamen-der-zeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elementares]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit. Eine zentrale wie elemenare Thematik innerhalb meines Täglichlaufens. Ich habe mich mehrfach damit auseinandergesetzt, so daß ich diesen Kontext nun getrost ignorieren darf. Zeit. Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft. Doch was bedeutet das? „Zeit“ ist ein Konstrukt. Ein willkürlich geschaffenes Konstrukt aus unserem beschränkten Geist. Wir leben im Jahr 2011? Mitnichten. Genauso gut könnte ich 3000 [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3403&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Zeit. Eine zentrale wie elemenare Thematik innerhalb meines Täglichlaufens. Ich habe mich mehrfach damit auseinandergesetzt, so daß ich diesen Kontext nun getrost ignorieren darf. Zeit. Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft. Doch was bedeutet das? „Zeit“ ist ein Konstrukt. Ein willkürlich geschaffenes Konstrukt aus unserem beschränkten Geist. Wir leben im Jahr 2011? Mitnichten. Genauso gut könnte ich 3000 oder 45452 schreiben. Nichts davon entspricht der Wahrheit, die es auch gar nicht geben kann. Sehr anschaulich läßt sich diese Willkürlichkeit belegen, wenn man auf das Jahr 1582 zurückblickt. Damals wurde der julianische Kalender durch den gregorianischen Kalender ersetzt. Und da dies nicht ohne Widrigkeiten vollzogen werden konnte, so wurden – mal eben so – 10 Tage gestrichen. Eine neckische Kalenderbastelei, die offenbart, daß man dieses mehr oder weniger komplexe Gefüge nicht allzu ernst nehmen sollte.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Wie dem auch sei, welches Jahr oder welches System wir schlußendlich etablieren, um uns daran zu orientieren, was per se freilich unumgänglich ist, ist irrelevant. Denn es ist ein Fakt, daß unsere Zeit und Welt derart rasant und schnellebig geworden ist – wie noch nie zuvor in der menschlichen Existenz. Und ja, ich persönlich betrachte das nicht als sinnvoll. Wir hetzen von Termin zu Termin, rasen durch den Tag ohne einmal innezuhalten, ohne Besinnung; lassen den Streß hochleben und sind bei all dem Agieren nur auf das Kommende fixiert. Wer denkt noch an den Moment im JETZT? Wer hat noch die Zeit oder nimmt sich die Zeit, sich bewußt auf das Verlangsamen der Zeit zu konzentrieren? Auf das Unscheinbare zu achten? Den flüchtigen Augenblick festzuhalten und wertzuschätzen? Wir hetzen durch den Tag, durch die Wochen und durch die Jahre und am Ende ist unser wertvolles Leben vergangen – ohne, daß wir uns dessen überhaupt bewußt sind und ohne dieses unseres Leben mit wirklich, sinnvollen Inhalten zu füllen. Wir vergessen, daß es sich um Lebenszeit handelt. Denn die Jagd nach dem schnöden Mammon, also bunt bedrucktem Papier ist ein törichtes Handeln ohne Sinn und Verstand. Natürlich, ohne dem geht es auch nicht, denn leider ist das die Basis des menschlichen Zusammenlebens.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Dennoch, wenn unsere Lebenszeit einmal abgelaufen ist – so ist dies endgültig. Für immer und immer. Wir bekommen nicht einen Tag, nicht eine Minute zurück. Und manch einer fragt sich dann, ob er seine kostbare Zeit nicht anders hätte verwenden können. Mit wirklich wichtigen Dingen, die vielleicht sogar Zufriedenheit hätten generieren können. Doch irgendwann ist es zu spät für diese gewichtige Erkenntnis. Dann darf man sich nur noch fragen, war es das wert? Wirklich wert? Diese ganze Hetze im Leben? Geboren im ungesunden Streß? Wozu? Wozu all dies? – – Um zum Schluß ungeachtet meiner obigen Worte einen unscheinbaren Bogen zum Täglichlaufen zu spannen, konstatiere ich, daß mir das Verlangsamen der Zeit im Rahmen meines Täglichlaufens durchaus gelingt. Letztendlich stellt dies auch eine Art von Flucht dar; eine Flucht aus dem Alltag. Stattdessen tauche ich in eine Welt von Frieden, Stille und Harmonie ein. Und beobachte die einsame Blume am Rand des wilden Pfades, die unter behutsamen Windböen hin und her wiegt, indessen im Unterholz des tiefen Forstes ein junges Reh gemächlich seines Weges zieht. Während dieser meinen Beobachtung scheint die Zeit einzufrieren und ist nicht genau dieser eine Moment von wahrer Bedeutung im temporären Dasein? Ein wirklich wichtiger, erhabener Augenblick. Tempus fugit. Die Zeit verflüchtigt sich – und irgendwann wir selbst auch. Ob wir unsere kostbare Zeit einst sinnvoll gestaltet haben oder nicht – das spielt dann keine Rolle mehr.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Feindbilder II</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/22/feindbilder-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sprachlos. Ja, mir fehlen die Worte. In unbeschreiblich schöner Nebelatmosphäre absolvierte ich heute früh meinen gewohnten Lauf, als ich plötzlich eine Entdeckung machte, die nur Sprachlosigkeit generiert. In der Tiefe des Waldes sah ich jeweils links und rechts des Weges mehrere Fernseher liegen, die dort entsorgt worden. Fernsehgeräte! Partiell zerstört. Im lieblichen Forst! Ich muß [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3395&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Sprachlos. Ja, mir fehlen die Worte. In unbeschreiblich schöner Nebelatmosphäre absolvierte ich heute früh meinen gewohnten Lauf, als ich plötzlich eine Entdeckung machte, die nur Sprachlosigkeit generiert. In der Tiefe des Waldes sah ich jeweils links und rechts des Weges mehrere Fernseher liegen, die dort entsorgt worden. Fernsehgeräte! Partiell zerstört. Im lieblichen Forst! Ich muß an dieser Stelle anmerken, daß man in meiner Stadt elektronische Geräte kostenlos entsorgen kann. Ich wiederhole, K O S T E N L O S. Aber nein, da macht sich jemand die „Mühe“ und bringt sie in den Wald. In den Wald! In die Heimat, in das Heim von vielen Tieren. Ganz ehrlich, mir fehlen die Worte, ob dieser Erbärmlichkeit.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ich frage mich, was in dem Kopf dieser jämmerlichen Verbrecherkreatur vorgeht? Von einem Menschen spreche ich bewußt nicht; jenes unsägliche Wesen zählt zum niedrigsten, primitivsten Bodensatz der menschlichen Gesellschaft überhaupt, ohne jedwede Anzeichen von Restintelligenz, Bewußtsein oder Verantwortung. Noch niedriger kann man nicht sinken. Ja, das sind wahre Feindbilder für mich. Und das fatale ist, derlei kommt immer wieder mal vor. Wie sagte einst Albert Einstein? Die menschliche Dummheit ist unendlich!? Ein Irrtum, die Wahrheit ist noch viel, viel trauriger. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3395/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3395&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Täglichlaufen – Ein Gastbeitrag bei wellbo</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/21/taglichlaufen-ein-gastbeitrag-bei-wellbo/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenige Jahre sind ungerührt in das ewige Meer der Vergangenheit eingetreten, seit mein letzter Artikel, der nicht nur hier – auf dieser Seite – sondern auch an einer anderen Örtlichkeit im weiten Internet der Veröffentlichung anheim gefallen ist. Nun ist die Zeit für eine Fortsetzung reif. Doch wird mein aktueller Beitrag dieses Mal nicht im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3390&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Wenige Jahre sind ungerührt in das ewige Meer der Vergangenheit eingetreten, seit mein letzter Artikel, der nicht nur hier – auf dieser Seite – sondern auch an einer anderen Örtlichkeit im weiten Internet der Veröffentlichung anheim gefallen ist. Nun ist die Zeit für eine Fortsetzung reif. Doch wird mein aktueller Beitrag dieses Mal nicht im gewohnten Rahmen erscheinen, was freilich ein Novum ist. Ich wurde von der Fitneßcommunity <a href="http://www.wellbo.de/">“wellbo“</a> gebeten, einen Gastbeitrag zu formulieren. Dementsprechend folgt hier nur die Einleitung. An dieser Stelle spreche ich dem Team von „wellbo“ meinen Dank aus – es war mir eine Ehre. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">&#8222;Täglichlaufen. Die natürlichste Sache der Welt. Der Körper erfährt nur das, wofür er konstruiert wurde: Bewegung. Auf Grund unserer Erziehung, unseres Lebensstils und unserer gesellschaftlichen Entwicklung betrachten wir das heutzutage als suspekt und unnatürlich. Selbst ich betrachte Täglichlaufen an manchen Tagen kritisch. Wer ich bin?&#8220; <a href="http://www.wellbo.de/sport/laufen/taeglichlaufen.html"> – … für die Fortsetzung hier klicken.</a> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3390/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3390&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Den Weg gehen – VIII. 2011. Zehn Jahre, acht Monate. Widerspruch.</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/18/den-weg-gehen-viii-2011-zehn-jahre-acht-monate-widerspruch/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Rückschau.]]></category>

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		<description><![CDATA[Täglichlaufen. Zehn Jahre, acht Monate. Erneut hat ein unbedeutender Monat des Lebens seinen einzigartigen Odem ausgehaucht, für immer und immer. Jener Abschnitt vollzog seinen unausweichlichen Eintritt in die Vergangenheit unter sehr widersprüchlichen Vorzeichen. Im Zeichen der endlichen Auseinandersetzung zwischen der Natur und der Spezies Mensch. Die Natur bot – wie könnte es anders sein? – [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3378&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Täglichlaufen. Zehn Jahre, acht Monate. Erneut hat ein unbedeutender Monat des Lebens seinen einzigartigen Odem ausgehaucht, für immer und immer. Jener Abschnitt vollzog seinen unausweichlichen Eintritt in die Vergangenheit unter sehr widersprüchlichen Vorzeichen. Im Zeichen der endlichen Auseinandersetzung zwischen der Natur und der Spezies Mensch. Die Natur bot – wie könnte es anders sein? – Idealbedingungen par excellence während meiner Läufe. Von Kälte über Nebel bis hin zu herrlichem Sonnenschein im goldenen Herbst lud die geliebte Natur zu traumhaft schönen Läufen ein. Leider konnte von Genuß an manchen Tagen keine Rede sein. Wie hier bereits <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/11/08/taktischer-ruckzug-geboren-in-der-unertraglichkeit/">beschrieben,</a> litt ich entsprechend unter dem widerwärtigen Metallgestank. Die Natur und der Mensch. Ein wahrhaftiger Widerspruch im Sein. Wer gegen die Natur kämpft, bekämpft in der Konsequenz nur sich selbst. Allein wir bemühen uns mit Hingabe das evolutionäre Debakel unserer irrtümlichen Existenz zu korrigieren. Damit sei an dieser Stelle alles gesagt.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Die gewohnte Monatsstatistik sieht mehr oder weniger unspektakulär aus. Die Kälteläufe (10) dominieren, hingegen die geliebten Regenläufe (1) ihren Wert erhöhen, indem sie in das Land der Seltenheit aufbrachen; indessen die unsichtbar wabernde Nebelkönigin wiederholt grandiose Audienzen gab, was mich freilich sehr freute. Mittlerweile absolvierte ich in diesem Jahr bereits elf Nebelläufe, damit führt das Jahr 2011 die <a href="http://blacksensei.wordpress.com/statistik/">Nebelstatistik</a> an. Das ist bemerkenswert. Schlußendlich alternierten die Temperaturen zwischen 10 °C und -02 °C. Heute im Morgengrauen näherte ich mich lautlos zwei Rehen auf nur vier Meter, sie strahlten eine gewisse Ruhe aus und beobachteten mich neugierig, flüchteten nicht – was für eine herrliche Begegnung im grauen Nebel, der sich am Horizont zu einem Vorhang der Dunkelheit vereinigte. Der Winter wird mir demnächst in malerischen Schneegewändern seine Aufwartung erweisen, ja, ich harre in ungestümer Ungeduld aus. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Der Laufhöhepunkt war unangefochten mein Pseudojubiläum; – <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/10/23/taglichlaufer-seit-12-jahren/">seit 12 Jahren darf ich mich als Täglichläufer bezeichnen</a> – es ist unbeschreiblich, was für Empfindungen damit einhergehen. Unfaßbar. Nun sind bereits acht Monate nach meinem zehnjährigen Jubiläum vergangen. Und ich laufe immer noch täglich. Dies hätte ich nicht für möglich gehalten. In nur vier Monaten jährt sich der Serienbeginn erneut. Tempus fugit. Oh Zeit, wo bist du nur geblieben? Ob ich jenen fernen Tag in diesem Stil erreichen werde oder nicht wird der Fluß des Lebens offenbaren. Von wahrer Bedeutung ist nur, daß ich heute gelaufen bin und ja, ich werde morgen wieder laufen. Das Lied vom Täglichlaufen. Ein romantisch, melancholisches Lied der Liebe. – – </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Zarte Novemberkälte. Erhabene Tristesse. Kahle Baumkronen im düsteren Hain. Finsternis beherrscht die leere Weite, dehnt sich aus. Mehr und mehr. Strebt empor. Konzentrierte Einsamkeit. Auch sie expandiert allenthalben. Sie wandert hernieder, wandelt sich in Erfüllung. Grazil gefrorene Weiher, mit fein ziselierten Strukturen lebendiger Fragilität an der filigranen Oberfläche. Magische Momente während meines Täglichlaufens. Friedvolle Augenblicke in der Stille. Leise, behutsame Windböen. Ich nehme etwas wahr, ich kann es fühlen, empfinden – doch nicht sehen&#8230; </p>
<table border="1">
<tr>
<td> 19.10.2011</td>
<td> 14 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 20.10.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 21.10.2011</td>
<td> 14 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 22.10.2011</td>
<td> 15 KM – herrlich kalter Sonnenlauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 23.10.2011</td>
<td> 14 KM – 12 Jahre Täglichläufer, Lauf mit Rehen </td>
</tr>
<tr>
<td> 24.10.2011</td>
<td> 14 KM – kleines Schaf gestreichelt, Läuferin überholt</td>
</tr>
<tr>
<td> 25.10.2011</td>
<td> 14 KM – Sturmlauf, extremer Metallgestank</td>
</tr>
<tr>
<td> 26.10.2011</td>
<td> 14 KM – Schafe gestreichelt </td>
</tr>
<tr>
<td> 27.10.2011</td>
<td> 14 KM – herrlicher Nebellauf mit Überraschung</td>
</tr>
<tr>
<td> 28.10.2011</td>
<td> 14 KM – Läuferin- &amp; Radler überholt und erschreckt</td>
</tr>
<tr>
<td> 29.10.2011</td>
<td> 14 KM – Nebellauf im Metallgestank </td>
</tr>
<tr>
<td> 30.10.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreundin</td>
</tr>
<tr>
<td> 31.10.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreundin</td>
</tr>
<tr>
<td> 01.11.2011</td>
<td> 14 KM – goldener Herbstlauf; Schafe &gt; Finger beißen</td>
</tr>
<tr>
<td> 02.11.2011</td>
<td> 14 KM – Nebeltraumlauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 03.11.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 04.11.2011</td>
<td> 14 KM – Metallgestank, widerwärtig </td>
</tr>
<tr>
<td> 05.11.2011</td>
<td> 16 KM – Gespräch mit Grußfreundin </td>
</tr>
<tr>
<td> 06.11.2011</td>
<td> 14 KM – Nebellauf, später Sonne – grandios </td>
</tr>
<tr>
<td> 07.11.2011</td>
<td> 11 KM   </td>
</tr>
<tr>
<td> 08.11.2011</td>
<td> 14 KM – Auto- und Hundevorfall, Metallgestank </td>
</tr>
<tr>
<td> 09.11.2011</td>
<td> 14 KM – Nebellauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 10.11.2011</td>
<td> 14 KM – Nebellauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 11.11.2011</td>
<td> 14 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 12.11.2011</td>
<td> 14 KM – zwei Gespräche geführt, (Täglichlaufen) </td>
</tr>
<tr>
<td> 13.11.2011</td>
<td> 15 KM – mehrere Rehe aufgeschreckt</td>
</tr>
<tr>
<td> 14.11.2011</td>
<td> 14 KM – Kältelauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 15.11.2011</td>
<td> 14 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 16.11.2011</td>
<td> 13 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 17.11.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 18.11.2011</td>
<td> 14 KM – 10 Jahre und 08 Monate Täglichlaufen </td>
</tr>
<tr>
<td> Jahres-KM</td>
<td> bis 18.11.2011: 4490 KM </td>
</tr>
</tr>
</table>
<p> <a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/11/2011_november.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/11/2011_november.jpg?w=450&#038;h=290" alt="" title="2011_November" width="450" height="290" class="aligncenter size-full wp-image-3379" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3378/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3378&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">2011_November</media:title>
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		<title>Taktischer Rückzug. Geboren in der Unerträglichkeit.</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 16:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Laufalltag.]]></category>

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		<description><![CDATA[Der unbändige, temporäre Fluß des Lebens strebt stets nach Ausgewogenheit. In der Vergangenheit waren meine Beiträge mehrheitlich positiv oder partiell heiter angesiedelt, nun ist die Zeit reif für einen Bericht, der von einer sehr negativen Wahrnehmung geprägt ist. Ja, ich weiß, inmitten einer großen Freude sollte man kein Versprechen abgeben und ist der Geist in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3361&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Der unbändige, temporäre Fluß des Lebens strebt stets nach Ausgewogenheit. In der Vergangenheit waren meine Beiträge mehrheitlich positiv oder partiell heiter angesiedelt, nun ist die Zeit reif für einen Bericht, der von einer sehr negativen Wahrnehmung geprägt ist. Ja, ich weiß, inmitten einer großen Freude sollte man kein Versprechen abgeben und ist der Geist in einer ungehaltenen Verfassung, so sollte man keinen Brief schreiben – so besagt ein altes chinesisches Sprichwort. Derzeit bin ich durchaus ungehalten, diesen Beitrag verfasse ich demungeachtet; wenngleich ich immerhin die Kommentarfunktion deaktiviere. Warum also bin ich ungehalten?</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Vorweg muß ich mein Denken kurz skizzieren. Wenn sich mir etwas oder jemand, beispielsweise beim Täglichlaufen in den Weg stellt, so werde ich erst recht diesen meinen Weg beschreiten; ich weiche in keiner Form oder nur sehr schwer von meinem Willen ab – dies entspricht meinem Naturell. Bis dato dachte ich, dieser Gedanke wäre mehr oder weniger absolut; aber ich unterlag einem Irrtum. Als zweiten Punkt konstatiere ich, daß das Wetter im Kontext Täglichlaufen per se irrelevant ist; freilich von persönlichen Vorlieben abgesehen. Nur Gewitter und extremes Glatteis können dies konterkarieren, wenn auch relativ beschränkt. Auch hier sollte ich mich irren.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">In den vergangenen Tagen lag mein Laufareal in seltener Vollkommenheit zu meinen Füßen. Beherrscht von einer greifbaren Einsamkeit der melancholischen Ruhe im golden strahlenden Herbstsonnenschein. Eine unbeschreibliche Schönheit durfte ich im leise hernieder gleitenden Blätterwald Tag für Tag erleben und ja, sogar grandiose Nebelläufe wurden mir als Geschenk offeriert. Und doch, und doch! Trotz dieser Idealbedingungen änderte ich meine gewohnte Strecke und vermied das gewohnte Terrain. Warum nur? Der geliebte Wind – ich verweise auf den zweiten obigen Punkt – hat mir seine Feindschaft erklärt. Seit Tagen dominiert ein unschöner Ostwind das Geschehen. An sich wäre dies bedeutungslos – ich liebe den Wind, von dem unbeherrschten Sturm ganz zu schweigen.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Das Kernproblem manifestiert sich in der unsäglichen Industrieanlage, die in unmittelbarer Nähe des Hochwasserschutzgebietes errichtet wurde. Die fragwürdige Existenz ignoriere ich an dieser Stelle, ebenso der <a href="http://blacksensei.wordpress.com/category/grosbrande/">jährlich traditionell bedingte Großbrand </a> – vor wenigen Wochen war es wieder soweit. Nein, ich konzentriere mich nur auf den widerwärtigen omnipräsenten Metallgestank, der durch den Ostwind explizit in mein Laufgebiet getrieben wird. Das wunderschöne Habitat liegt dann unter einer regelrechten Glocke, die das Sonnenlicht selbst für das menschliche Auge wahrnehmbar trübt. Und der Gestank erst! Metall. Metall. Und wieder Metallgeruch wabert in der Luft. Teilweise derart konzentriert, als ob man gegen eine unsichtbare Wand läuft. Das ist unerträglich. Entsprechend mußte ich in den letzten Wochen wiederholt meine Strecke korrigieren, schlichtweg weil ich dies nicht mehr ertragen kann. Trotz idealer Laufbedingungen brach ich meinen Lauf ab – und flüchtete. Das war noch nie dagewesen. Ja, ich flüchtete. Vor einer getarnten Gefahr. Ich will gar nicht darüber sinnieren, welche gesundheitlichen Risiken damit einhergehen – was von den Verantwortlichen selbstverständlich negiert wird.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Logisch. Für 9,3 Arbeitsplätze und dem schnöden Mammon wird und muß sich in dieser Gesellschaft, die auf Geld basiert alles unterwerfen. Gesundheit? Irrelevant. Natur? Die vernichten wir ohnehin. Und so weiter. Und so fort. Bisher habe ich mich von nichts und niemanden in meinem geliebten Laufareal vertreiben lassen. Doch irgendwann ist immer das erste Mal – das hielt ich nicht für möglich. Ich mußte mich belehren lassen. Und trete an manchen Tagen den taktischen Rückzug an. Ich kann diesen widerwärtigen Gestank einfach nicht mehr ertragen. Wo soll dies noch enden? </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3361/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3361&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Lauf der Laufschuhe</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 07:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war geneigt, eine zwölfjährige Webblog-Pause einzulegen; um mein zwölfjähriges Täglichläufer-Nichtjubiläum würdig zu begehen, jedoch – wie man sieht&#8230; – – – Laufschuhkauf. Ein furchteinflößendes Wort. Und erst die grauenerregenden Vorstellungen, welche diese wenigen Buchstaben suggerieren. Welch ein Alptraum; ein wiederkehrender. Wieder und wieder. Von der Realität ganz zu schweigen. Und doch, die bewußte Konfrontation [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3352&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ich war geneigt, eine zwölfjährige Webblog-Pause einzulegen; um mein zwölfjähriges Täglichläufer-Nichtjubiläum würdig zu begehen, jedoch – wie man sieht&#8230; – – – </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Laufschuhkauf. Ein furchteinflößendes Wort. Und erst die grauenerregenden Vorstellungen, welche diese wenigen Buchstaben suggerieren. Welch ein Alptraum; ein wiederkehrender. Wieder und wieder. Von der Realität ganz zu schweigen. Und doch, die bewußte Konfrontation mit dieser Thematik ist unausweichlich – als Täglichläufer kann ich ihr leider nicht entgehen. Wie könnte ich auch? Freilich, an einer mehr oder weniger adäquaten Auswahl mangelt es mit Sicherheit nicht, allein zeichnen sich die meisten Exemplare durch ihre Winzigkeit aus und scheinen somit für Zwergenfüße konzipiert zu sein. Wer nicht der zugegeben – höchst fragwürdigen – Norm entspricht, steht vor Problemen. Doch welch ein Glück, wie langweilig wäre es, einer „Norm“ der törichten Allgemeinheit zu entsprechen? Hierbei sei wiederholt erwähnt, daß die sogenannte „Qualität“ mehr als sekundär für mich ist, da ich jeden Schuh im Kontext meines Täglichlaufens mit Vehemenz ruiniere. Eine „Qualität“ existiert schlichtweg nicht.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Wie dem auch sei, vor kurzem ward mir das Glück hold und ein standesgemäßes Paar Laufschuhe lachte mich an – selbstverständlich in schwarz. Und ja, ich lächelte zurück und just diese Schuhe füllen nun meinen Bestand auf. Spätestens zu jenem Zeitpunkt beschloß ich, auf ein uraltes wie betagtes Exemplar zu verzichten, welches seit langer Zeit für genußvolle Regenläufe vorbehalten war – im Rahmen der <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/08/14/auf-tauchstation/">hochexklusiven Edel-Uboot-Kollektion.</a> Ihr Zenit war nicht nur erreicht, sondern weit überschritten – das nahende Ende nur logisch. Zudem trug ich sie mehr als selten, was noch übertrieben ist. Indessen entwickelten jene Schuhe ein bis dato nicht gekanntes Eigenleben und vollzogen ihre gleichsam angsterfüllte und rasante Flucht. Durch jahrelanges, extrem hartes Täglichläufertraining waren sie fast nicht mehr einzuholen. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ich setzte mein grünes Barett auf und eine gnadenlose Hetzjagd durch die finsteren Wälder begann; was für ein Aufruhr in der beschaulich, stillen Einsamkeit! Eine Sondereinheit der Polizei und eine Kompanie Panzergrenadiere beteiligten sich engagiert und brachten prompt ihre SPZ in Stellung. Sozusagen grüne Findlinge. Durch tiefste Täler und höchste preußische Berge entspann sich die unbarmherzige Jagd. Halt, an dieser Stelle sei die Flucht als Märchen enttarnt, denn der Wissende weiß, daß in meinem Laufareal weder Erhöhungen noch Berge zu finden sind. Demungeachtet gelang mir das Unmögliche und ich erlegte selbige – was durchaus wörtlich interpretierbar ist, wie nachfolgendes Photo beweist.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Einmal mehr vergehen damit bewährte Schuhe für immer in die endliche Haltbarkeit ein. Der Lauf der Laufschuhe. Neue kommen, alte gehen. Und wenn mein Bestand an Laufschuhen derzeit akzeptabel aufmunitioniert ist, so konstatiere ich, nach dem Laufschuhkauf ist vor dem Laufschuhkauf – das Grauen wird sich fortsetzen. </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/11/2011_november_laufschuhende_1.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/11/2011_november_laufschuhende_1.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2011_November_Laufschuhende_1" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-3353" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3352/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3352&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Täglichläufer. Seit 12 Jahren.</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 06:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen im Fokus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Jahren habe ich an dieser Stelle meinen zehnjährigen Weg als Täglichläufer veröffentlicht. Ein Jahr darauf postulierte ich meine elfjährige Anhängerschaft im Täglichlaufen. Dunkle Wolken im Sonnenschein kommen und gehen, ziehen umgestüm in das weite Land. Nun sind es 12 Jahre. Was ein Antisportler so vermag. Seit zwölf Jahren bin ich ein Täglichläufer. Oh [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3341&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Vor zwei Jahren habe ich an dieser Stelle meinen <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2009/10/28/ein-jahrzehnt-mein-weg-als-taglichlaufer/">zehnjährigen Weg als Täglichläufer</a> veröffentlicht. Ein Jahr darauf postulierte ich meine <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2010/10/28/taglichlaufer-seit-11-jahren/">elfjährige Anhängerschaft im Täglichlaufen.</a> Dunkle Wolken im Sonnenschein kommen und gehen, ziehen umgestüm in das weite Land. Nun sind es 12 Jahre. Was ein Antisportler so vermag. Seit zwölf Jahren bin ich ein Täglichläufer. Oh Leben, wo sind die Jahre nur geblieben? Wie in den vorherigen Artikeln in diesem Kontext beschrieben, existiert kein explizites Datum, welches mich zum Täglichläufer definiert. Dies war einst ein schleichender, unbewußter Prozeß, den ich erst dann konzentriert, bewußt wahrnahm, als ich diesen Weg längst beschritt. Seit zehn Jahren und mehr als sieben Monaten laufe ich ausnahmslos täglich, die sogenannte „Serie“. Ein sehr unschönes Wort, die den Kern meines Denkens nicht im Ansatz trifft, gleichwohl habe ich bisher keine adäquaten Termini eruieren können. Auch in den Monaten zuvor lief ich bereits täglich, wenngleich ich wiederholt Pausen einlegte, welche Ursachen auch immer das scheinbar legitimierten. Ein Blick in meine Laufaufzeichnungen und Abschweifen in die beileibe nicht vergessenen Anfängerzeiten sind höchst spannend für mich. Das Gros dieser Gründe würde ich heutzutage nicht mehr für mich akzeptieren, maximal würde ich das lächelnd negieren. Menschen ändern sich, zuweilen.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Diesen Beitrag respektive das Ereignis, was im Hintergrund dafür kausal verantwortlich zeichnet, werte ich nicht mehr als Jubiläum; vielleicht ist es das latent, demungeachtet interpretiere ich das nur als Feststellung für mich. Das Leben lebt, die Jahre fließen im Fluß der Zeit ungerührt von dannen, alles verändert sich – der Winter alterniert mit dem Frühling, wieder und wieder und ich selbst blicke nun auf 12 Jahre Täglichlaufen zurück. Was für eine lange, bewegende Zeit! In den vergangenen Jahren habe ich in diesem Stil sehr, sehr viel erlebt; unfaßlich viel erlebt. Von Schönheiten über Widrigkeiten bis hin zu Erstaunlichem. Aber wenn ich diese Zahl betrachte, „12“ Jahre als Täglichläufer, ja, ich gestehe, ich kann das kaum glauben. Erschreckend, wie rasant und vehement die Zeit vergeht, dieses mein Leben. Zuerst entdeckte ich das unregelmäßige Laufen für mich und gewann die Erkenntnis, daß dies mein Weg der inneren Zufriedenheit ist – freilich immer in Kombination mit der Natur. Im Zentrum meines Täglichlaufens steht an zentraler Örtlichkeit die Natur und ja, dafür lebe ich. Ohne sie wäre ich nichts. Ohne sie würde ich nicht laufen. Und täglich gleich gar nicht.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Der Sonderweg des Täglichlaufens war schlußendlich nur die logische Folge. Jener Pfad war für mich gemacht und gerade weil der Gedanke in meinen damaligen Denken schlichtweg absurd gewesen wäre und ich diesen Weg somit nicht bewußt beschritten habe, wurde es von meinem körperlichen wie mentalen Ich par excellence vereinnahmt. Und ja, selbst heute erscheint mir das in manchen Stunden immer noch absurd, jeden Tag zu laufen. Auch nach einer <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/03/19/gelebtes-taglichlaufen-%E2%80%93-zehn-jahre-%E2%80%93-eine-dekade/">Dekade</a> in Serie. Doch das Leben hat mich dazu bestimmt und das Leben hat immer Recht. Ich betrachte dies mit Demut. Hätte ich nur früher über das Wissen verfügt, was mir heute zuteil ist, über die Veränderungen meines Körpers und über meinen geistigen Wandel, so hätte ich das Täglichlaufen – wie ich es heute lebe – noch Monate oder gar Jahre früher in diesem Sinn forciert.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Doch nein, das hätte sich als törichten Irrweg erwiesen; schließlich setzt dies wiederum ein Bewußtsein voraus, das bewußte Agieren und Leben dieser Philosophie. Und den Weg meines Täglichlaufens hätte ich damals nie willentlich beschreiten können; natürlich hätte ich das, aber mit welchem Ergebnis? Wahrscheinlich wäre das in eine Art Zwang konvertiert worden; mit nur einem logischen Fazit – dem vorzeitigen Ende. Vielleicht existieren Menschen, die für sich festlegen, „ab heute laufe ich täglich“ und halten das fünf oder zehn Jahre durch. Ich selbst wäre hierbei gescheitert. Meine Entwicklung basiert auf dem Nichtwollen und der Nichterkenntnis. Ich bin einst hinein „gestolpert“ und das lebe ich bis heute. Das ist der Pfad, der mit meinem Körper wie Geist harmoniert und die zehn Jahre und sieben Monate in Serie bestätigen mir das selbstredend.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ich will keine Lobeshymne auf mein Täglichlaufen verfassen. Wozu auch. Ich will andere Menschen mitnichten zum Täglichlaufen anhalten. Warum auch. Denn wo ist die Besonderheit dabei? Es gibt keine. Es handelt sich um simples Laufen. Der Körper wie Geist erfährt das, wofür er konstruiert ist – tägliche Bewegung. Das ist pure Natürlichkeit. Allenfalls die rigorose Konsequenz ist vielleicht bemerkenswert, aber nein, ich interpretiere das für mich nicht in der Form. Ich laufe täglich – mein Körper und Geist danken es auf ihre Weise. Weniger natürlich sind freilich die Reaktionen, die ich ob meines Täglichlaufens in persönlichen Gesprächen immer noch erfahre. Ja, das ist erschreckend, was für Märchen in den Menschenköpfen kursieren. Nach manchen Aussagen müßte ich lange tot sein oder aber ruinierte Beine, Füße und Gelenke haben – usw. usf. Von meiner Abhärtungskonzeption ganz zu schweigen. Ach je, die lieben Menschen. Sie propagieren die groteskesten Märchen und das, ohne sich damit je aktiv auseinandergesetzt zu haben. Wer kann und darf über mich urteilen? </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Wer zehn Jahre und mehr täglich gelaufen ist, darf mich kritisieren. Wobei dessen Schlußfolgerungen auf individuelle Erfahrungen basieren, die lange nicht auf mich zutreffen müssen. Aber so sind wir Menschen, von nichts eine Ahnung haben und trotzdem immer und überall mit gewichtigen Urteilen präsent sein. Ich selbst nehme mich gar nicht aus. Erst vor wenigen Wochen erlebte ich ein Gespräch in diesem Rahmen, doch halt, ich schweife ab. Nun habe ich erneut viel zu viel über eine Thematik sinniert, dessen Betrachtung gänzlich obsolet ist. Ich laufe. Täglich. Ende. Wie lange noch? So lange ich kann, darf und will. Und ich will! Und wie ich will!!! Dies mag nun wieder einmal pathetisch anmuten, wie das so mein Stil ist – doch je länger ich täglich laufe, umso mehr liebe und wertschätze ich diesen meinen Weg intensiver. Von Tag zu Tag mehr, mehr. Und bei all der banalen Natürlichkeit, ein wenig handelt es sich hierbei doch um eine Besonderheit. Für m i c h. Jene gründet sich auf der geschätzten Gesundheit, die von absoluter Fragilität beherrscht wird.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Irrelevant, wohin meine Reise im Täglichlaufen zukünftig gehen wird, weiß ich doch eines, ich bin und bleibe ein Täglichläufer. Nach 12 Jahren „Gelebtes Täglichlaufen“ ist mein Inneres mit dem Täglichlaufen tief verwoben und wenn ich eines Tages nicht mehr laufen werde – der Tag wird kommen – so lebt diese Philosophie in meinem Geist weiter fort. Die geliebte Natur und mein geliebtes Täglichlaufen. Sie bilden eine sich bedingende Einheit, einen <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/05/14/die-harmonie-im-frieden/">harmonischen Einklang im Frieden,</a> der mich von Grund auf verändert hat und mich heute zu dem macht, was ich bin. Die gefühlte Dankbarkeit für dieses fragile Geschenk kann ich nicht in Worten formulieren. Doch wenn ich laufe, in der melancholischen Weite der endlichen Einsamkeit, geprägt von Emotionen, mich den natürlichen Elementen hingebe – die Natur in mich aufnehme und dort lebe, ja lebe! &#8211; dann bin ich meinem Element der Liebe. Täglichlaufen. Ich liebe und lebe es. &#8211; Vor einem Jahr sah ich mein praktiziertes Täglichlaufen anders als ich es heute tue; aber die Schlußworte besitzen nach wie vor ihre Gültigkeit: „&#8230;und konzentriere mich weiterhin nur auf den nächsten Tag, den kommenden Lauf. Täglichlaufen – seit 12 Jahren. Alles, was beginnt, endet auch. Ein jeder Anfang findet sein Ende. – – – Aber nicht heute. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3341/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3341/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3341/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3341&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Den Weg gehen – VII. 2011. Zehn Jahre, sieben Monate. Kaltheiß zarter Hauch.</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/10/19/den-weg-gehen-%e2%80%93-vii-2011-zehn-jahre-sieben-monate-kaltheis-zarter-hauch/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Rückschau.]]></category>

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		<description><![CDATA[Täglichlaufen. Zehn Jahre, sieben Monate. Einmal mehr hat die vergängliche Großmeisterin der temporär lebendigen Zeit einen neuerlichen Monat Täglichlaufen in das finstere, tiefe Nichts gesogen und für immer kalt lächelnd absorbiert. Über das Täglichlaufen werde ich an dieser Stelle nicht sinnieren, allein – es i s t. Oder aber, es ist bedeutungslos wie bedeutungsvoll. – [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3334&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Täglichlaufen. Zehn Jahre, sieben Monate. Einmal mehr hat die vergängliche Großmeisterin der temporär lebendigen Zeit einen neuerlichen Monat Täglichlaufen in das finstere, tiefe Nichts gesogen und für immer kalt lächelnd absorbiert. Über das Täglichlaufen werde ich an dieser Stelle nicht sinnieren, allein – es i s t. Oder aber, es ist bedeutungslos wie bedeutungsvoll. – In meinem sturmreitenden wie entfaltenden <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/10/08/tanzende-sturmreiter-der-genusvollen-entfaltung/">Vorgängerartikel</a> prophezeite ich die baldige Rückkehr des frostigen Winterregenten, mit einhergehender Abberufung des herbstlichen Truchsess. Doch die unmittelbare Rasanz überraschte indessen selbst mich. Mitte Oktober vollzog ich die ersten drei Kälteläufe – und das in Folge. Mittlerweile lud der Frostkönig die Sonnenherrscherin zu einer feierlichen Übereinkunft, was sich selbstredend kausal auf das Wetter niederschlug; der goldene Herbst thront in den lieblichen Hainen – und die Kälte? Sie ruht verborgen im Schatten und harrt auf ihren Auftritt – auf den endgültigen Wandel. Kaltheiß zarter Hauch im schimmernden Forst.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Im vergangenen Abschnitt wurde mir die Gnade von zwei Regenläufen gewährt, weiterhin erlebte ich drei Kälteläufe; während die Temperaturen zwischen 25 °C und 02 °C alternierten. Der Eintritt in die Frostwelt kam freilich überraschend, gleichwohl war eine behutsame Kälteanpassung im Rahmen meiner Abhärtungskonzeption obsolet. Ich gestehe, an eine derart unspektakuläre und angenehme Gewöhnung „von hier auf jetzt“ kann ich mich nicht erinnern. So sei es. Die erneute Baumzerstörung übergehe ich in dieser meiner Rückbetrachtung. Das menschliche Narrentum ist nun einmal omnipräsent wie unendlich. Für eine positive Kompensation zeichnete natürlich die Rückkehr „meiner“ Schafe verantwortlich, wenn auch leider ohne das große Leitschaf. Ein wenig befremdlich mutet allerdings die Tatsache an, daß sie mich latent ignorieren. Durchaus handelt es sich hierbei um ein unerhörtes Verhalten – was ich demungeachtet im Kontext des gewaltigen Nahrungsangebotes verstehend toleriere. Täglichläufer oder leckere Köstlichkeiten, DAS ist hier die Frage! Wäre ich ein Schaf, die Antwort läge evident auf der Hand. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Sodann scheint sich die sichtbare Präsenz der tierischen Gesellen in den letzten Tagen mehr und mehr aus der Unsichtbarkeit zu enttarnen. Es vergeht kein Tag ohne besondere atemberaubende wie stimmungsvolle Erlebnisse. Eines sei hier exponiert erwähnt. Vor einigen Tagen flog im schönsten Sonnenschein ein edler, weißer Schwan gen Horizont, hoch empor in den weiten Himmel hinein. Im Verlauf von fünf Minuten kehrte er zurück, jedoch nicht allein, sondern mit fünf Getreuen, die das eigentümlich schön klirrende Sirren erzeugten und gemeinschaftlich intensivierten. Weiße Lichtpunkte der Reflexion am Firmament. Angesichts dieser Tatsache unterbrach ich sofort meinen Lauf und beobachtete das traumhafte Schauspiel dieser grazil stolzen Wesen der Lüfte. Allein für diesen Moment haben sich jedwede Widrigkeiten im Täglichlaufen ausgezahlt; schließlich hat mich dieser Stil zu diesem Augenblick im Sein geführt, um daran genußvoll zu partizipieren. Harmonisches Empfinden im Frieden. – Und so habe ich eine weitere Ebene Täglichlaufen erklommen; der ungewisse Wipfel ist nach wie vor nicht in Sicht. Das Lied vom Täglichlaufen, es spielt weiter.  </p>
<table border="1">
<tr>
<td> 19.09.2011</td>
<td> 13 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 20.09.2011</td>
<td> 05 KM – weder Zeit noch Lust</td>
</tr>
<tr>
<td> 21.09.2011</td>
<td> 14 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 22.09.2011</td>
<td> 15 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 23.09.2011</td>
<td> 14 KM – witziger Radfahrer- (überholt) Kommentar </td>
</tr>
<tr>
<td> 24.09.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreund &amp; 2 Eichhörnchen</td>
</tr>
<tr>
<td> 25.09.2011</td>
<td> 14 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 26.09.2011</td>
<td> 13 KM – „Lauf der Spinnen(netze)“ </td>
</tr>
<tr>
<td> 27.09.2011</td>
<td> 13 KM – Gespräch mit Grußfreund</td>
</tr>
<tr>
<td> 28.09.2011</td>
<td> 14 KM – Wald- und Baumzerstörung</td>
</tr>
<tr>
<td> 29.09.2011</td>
<td> 14 KM – Radfahrer überholt, Gespräche geführt</td>
</tr>
<tr>
<td> 30.09.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 01.10.2011</td>
<td> 15 KM – Gespräch mit Nachbar, Dampfsäule gespielt </td>
</tr>
<tr>
<td> 02.10.2011</td>
<td> 15 KM – grandiose Bussardbeobachtung </td>
</tr>
<tr>
<td> 03.10.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 04.10.2011</td>
<td> 14 KM – Dammschranke geschlossen </td>
</tr>
<tr>
<td> 05.10.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 06.10.2011</td>
<td> 14 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 07.10.2011</td>
<td> 14 KM   </td>
</tr>
<tr>
<td> 08.10.2011</td>
<td> 14 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 09.10.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreundin</td>
</tr>
<tr>
<td> 10.10.2011</td>
<td> 14 KM – Regenlauf, Gespräch mit Grußfreund </td>
</tr>
<tr>
<td> 11.10.2011</td>
<td> 14 KM – Regenlauf, Gespräch mit Nachbarin </td>
</tr>
<tr>
<td> 12.10.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 13.10.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 14.10.2011</td>
<td> 14 KM – erster Kältelauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 15.10.2011</td>
<td> 14 KM – wunderbare Tierbeobachtungen </td>
</tr>
<tr>
<td> 16.10.2011</td>
<td> 14 KM – Rückkehr der Schafe</td>
</tr>
<tr>
<td> 17.10.2011</td>
<td> 10 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 18.10.2011</td>
<td> 14 KM – 10 Jahre und 07 Monate Täglichlaufen </td>
</tr>
<tr>
<td> Jahres-KM</td>
<td> bis 18.10.2011: 4056 KM </td>
</tr>
</tr>
</table>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Tanzende Sturmreiter der genußvollen Entfaltung</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/10/08/tanzende-sturmreiter-der-genusvollen-entfaltung/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 10:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte & Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Täglichlaufen. Laufalltag.]]></category>
		<category><![CDATA[Täglichlaufen. Laufberichte.]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bereits von mir erwähnten herbstlichen Sendboten wurden allesamt zurückbeordert, stattdessen zog der würdige Tross des omnipotenten Witterungsregenten in die liebreizenden Haine ein und der Truchsess persönlich bestieg einstweilen den Thron der allumfassenden Wettergewalt – bis dereinst der frostige Winter höchstselbst das kostbare Zepter der Witterung übernehmen wird. In der logischen Folge erlebte ich einen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3317&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Die bereits von mir erwähnten herbstlichen Sendboten wurden allesamt zurückbeordert, stattdessen zog der würdige Tross des omnipotenten Witterungsregenten in die liebreizenden Haine ein und der Truchsess persönlich bestieg einstweilen den Thron der allumfassenden Wettergewalt – bis dereinst der frostige Winter höchstselbst das kostbare Zepter der Witterung übernehmen wird. In der logischen Folge erlebte ich einen Temperatursturz, so daß ich innerhalb weniger Tage eine Reduktion von 25 °C auf 07 °C akzeptieren mußte. Nach einem Lauf führte ich vor kurzem mit einem Nachbarn ein Gespräch, währenddessen ich eine lebende Dampfsäule spielte. Welch Wandel! Der Wandel der Jahreszeiten, den ich stets ein wenig wehmütig begehe und doch, ich freue mich und harre der neuen Jahresebene, die sich nun reiz- wie genußvoll entfalten wird. So sei es. Weiterhin hat jetzt die Phase begonnen, in der ich von den Passanten nicht mehr ob meiner täglichen Präsenz wahrgenommen werde, sondern auf Grund meiner Bekleidung.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY"> <I>„Der läuft ja in kurzen Sachen!“. </I>Unerhört! Wie kann ich nur bei sieben Grad in kurzer Bekleidung laufen? Doch halt, wie sehen jene aus, die das sagten? Wie sind sie gekleidet? Ohne Worte. Und dort! Eine Laufgruppe – ein schweifender Blick genügt mir und ich weiß sofort, daß ich es mit Sportlern aus dem sibirischen Austauschprogramm zu tun habe: Mütze, Jacke, lange Hose und Handschuhe. Was sagte das Thermometer? Sieben Grad. Der Kalender? Oktober. Ohne Worte. Ich gestehe, ich freue mich jetzt schon auf die Blicke, wenn ich bei -03 °C in kurzer Hose und T-Shirt laufe. Lieber Heinrich Heine, du hast so Recht: „Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet&#8230;“.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ein rauschender Wind peitscht beharrlich durch das Leben, etabliert Blätterstürme, reißt sie mit sich, hoch hinaus tragend – um sie dann gelassen hernieder gleiten zu lassen. Eine Choreographie der fragilen Lieblichkeit. Die prächtigen Wälder bieten indes eine farbenfrohe Melange allenthalben, derweil sie gleichzeitig jedwede Pfade knisternd mit Blättern ausstaffieren, die längst dem Tod anheim gefallen sind. Hier und dort hat ein riesiger Baum sein Leben ausgehaucht, wieder einmal. Ich genieße die kraftvolle Intensität des Herbstes und übertrage sie bedingungslos auf meinen Lauf und lebe auf. Während meine Augen schweifen und ich die Mannigfaltigkeit der Natur aufsauge und tief fühlend interpretiere, frage ich mich, wie viel Bäume ich in den letzten Jahren habe sterben sehen. Leben, um zu sterben. Plötzlich zieht ein Gedicht in meinem Geist vorbei, die Bäume dienten als Herleitung und als preußischer Täglichläufer kann ich nur noch schmunzeln. </p>
<p><b><font color="#ffcc11">
<div style="text-align:center;">Das Examen</p>
<p>Als Preußen erworben die Pollackei,<br />
da war sie nur Heide und Wüstenei,<br />
und Oberförster fehlten so sehr;<br />
da nahm der Fritz Offiziere her,<br />
Altgedient, Invaliden auch,<br />
die mußten lernen des Amtes Brauch;<br />
dann hat er selber sie inspiziert,<br />
und wer bestand, war examiniert,<br />
der ward als Oberförster bestallt<br />
und hatte sein Leben im grünen Wald.<br />
Vor dem Examen hat manchem gegraut,<br />
der ruhig dem Tode ins Auge geschaut!</p>
<p>Ein Kürassier, ein Zorndorfer Held,<br />
ward auch, auf Probe, so angestellt!<br />
Wohl schöner ein Sturm auf die Batterien,<br />
als Holzverkaufen und Föhren ziehn!<br />
Doch hat er ein Weib und der Buben drei,<br />
nur schmales Gehalt, das reicht kaum für zwei.<br />
Nun harrt er des Königs, sein Herz ist schwer;<br />
Da rasselt von ferne die Kutsche einher.<br />
Herr Pfund, der Kutscher im Tressenrock,<br />
sitzt würdevoll und ernst auf dem Bock.</p>
<p>Der König sieht lange ihn forschend an,<br />
durch und durch, wie der Fritz es nur kann.<br />
&#8222;Wieviel Bäume hat Er in seinem Revier?&#8220;<br />
&#8222;Zwei Millionen sechshundert und vier!&#8220;<br />
&#8222;Stimmt&#8217;s auch?&#8220; &#8211; Der Fritz eine Prise nimmt.<br />
&#8222;Majestät lasse zählen, gewiß, es stimmt!&#8220;<br />
&#8222;Herr Oberförster! Er weiß Bescheid!<br />
Pfund, fahr&#8217; Er zu, ich hab&#8217; keine Zeit!&#8220;</p>
<p>(Georg Joseph von Kries) </p></div>
<p> </font> </b></p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/10/2008_oktober_1.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/10/2008_oktober_1.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2008_Oktober_1" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-3318" /></a></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ja, ich laufe lachend zu, gleichwohl ich die Idee im Kontext einer etwaigen Feststellung der Anzahl der Bäume verwerfe. In der Ferne ziehen die graudunklen Wolken am Horizont in die Vergänglichkeit. Blaue Fenster entstehen im Nichts, zollen den Sturmreitern ihren Tribut und verbergen sich scheu vor der strahlenden Sonne. Und Mutter Sol? Sie konzentriert sich vollends auf einen edlen, stolzen Bussard, der hoch oben in der Baumkrone thront – sein weißer Bauch leuchtet erhaben weit in die Welt hinein. Ich selbst bin von diesem wunderbaren Wesen entzückt wie fasziniert. Mittlerweile intensivieren sich die ungestümen Sturmböen mehr und mehr, wenngleich der Regen leider ausbleibt. Mit überragender Stärke scheinen sie mich am Weiterlaufen hindern zu wollen, doch gelingt ihnen das freilich nicht. Jeweils für einige Meter schließe ich meine Augen und lasse mich treiben, vernehme nur noch das allgewaltige Rauschen der Böen. Und fühle. Was für ein Lauf! Was für ein Tag! Genuß par excellence. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Die verlassenen Wälder laden ein zum Tanz der greifbaren melancholischen Einsamkeit und diesem Tanz gebe ich mich nur zu gerne hin. In der Abgeschiedenheit mein Täglichlaufen zu praktizieren, ist eine besondere Gnade. Wobei das Laufen nur von sekundärer Natur ist, Genießen mit allen Sinnen und mit dem Herzen fühlen, steht im Vordergrund. An zahlreichen Örtlichkeiten im tiefen, partiell unzugänglichen Forst erkenne ich die Aktivitäten einer gut befreundeten Familie. Wir sind im Geiste verbunden, schließlich agieren wir mit gelebter Hingabe – ich mit meinem Täglichlaufen und Familie Schwarzkittel mit kompetenten Tunnelbau. Für einen unbedeutenden Moment wird meine geliebte Einsamkeit doch noch konterkariert. Zwei Nordic-Walkerinnen manifestieren sich aus dem Nichts heraus; unverzüglich weichen die Damen nach links wie rechts aus, ich laufe zwischen beiden hindurch, grüße und wünsche lächelnd viel Spaß, welches die Sportlerinnen sehr freundlich erwidern.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Ich passiere den Auftakt meines Dammes, der im goldenen Sonnenlicht den windigen Kräften trotzt. Unmittelbar im Fokus des konzentrierten Lichtes wirkt die Natur wie im schönsten Sommer, aber je weiter die Strahlen in den Hain dringen, desto mehr verlieren sie an Deutlichkeit; entsprechend das farbintensive Grün, welches in diversen Schattierungen dunkler und finsterer wird. Ein Symbol für den Wandel des Lebens, Sommer und Winter in einem temporären Augenblick der Existenz vereint. Bevor sich dieses fragile Konstrukt endgültig auflösen wird, verlasse ich den Wald mit großen Laufschritten; ich lasse mich von den rauschenden Böen mitreißen. Der heutige Lauf war ein wahrer Traumlauf, allein belebender Regen hätte dieses Geschenk krönen können. Mein lieber Herbst, ich heiße dich von Herzen willkommen. Täglichläufer! Lauf Er zu! </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/10/2008_oktober_2.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/10/2008_oktober_2.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2008_Oktober_2" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-3319" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3317/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3317/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3317&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
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			<media:title type="html">2008_Oktober_1</media:title>
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		<title>Den Weg gehen – VI. 2011. Zehn Jahre, sechs Monate. Neue Ebene.</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 09:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täglichlaufen. Rückschau.]]></category>

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		<description><![CDATA[Täglichlaufen. Zehn Jahre, sechs Monate. Mein Halbjahresjubiläum hat den gewohnten Rückblick absichtlich in den Hintergrund verbannt, doch nun hat er den nicht vergessenen Pfad der verspäteten Aktualität beschritten und thront seinem Stand angemessen temporär auf dieser Seite. So sei es. Die Realisierung von zehn Jahren und sechs Monaten im geliebten „Gelebten Täglichlaufen“ war ein Tag [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3305&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Täglichlaufen. Zehn Jahre, sechs Monate. Mein <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/09/18/taglichlaufen-zehn-jahre-sechs-monate-mein-halbjahresjubilaum-die-ballade-vom-taglichlaufen/">Halbjahresjubiläum</a> hat den gewohnten Rückblick absichtlich in den Hintergrund verbannt, doch nun hat er den nicht vergessenen Pfad der verspäteten Aktualität beschritten und thront seinem Stand angemessen temporär auf dieser Seite. So sei es. Die Realisierung von zehn Jahren und sechs Monaten im geliebten „Gelebten Täglichlaufen“ war ein Tag von tragender Bedeutung für mich und ja, ich habe das Ereignis würdig begangen und sogar gefeiert. Wenngleich in Wahrheit der Lauf wie Tag nicht wirklich eine Besonderheit darstellte. Ich habe es registriert und weiter geht die Reise. Denn was bedeuten schon sechs Monate Täglichlaufen? Nach den vergangenen zehn Jahren? Freilich, im Kontext des fragilen Konstruktes – basierend auf der allumfassenden Gesundheit sind bereits sechs Monate gewichtig. Wie dem auch sei, schlußendlich bleibt Täglichlaufen für mich immer ein einziger Widerspruch. Wie das Leben selbst. Und ja, vielleicht liebe ich es deswegen in diesem besonderen Rahmen.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Zum Rückblick. Die omnipräsenten Witterungsverhältnisse boten wiederholt ein aufregendes Potpourri; entsprechend alternierten die Temperaturen zwischen 12 °C und 30 °C. Ich durfte einen Hitzelauf und zwei Regenläufe absolvieren. Nun ist es amtlich, hinsichtlich der Hitzelaufthematik stellt das Jahr 2011 einen Rekord dar; solange ich laufe – immerhin seit 1997 – habe ich noch nie derart wenige Hitzeläufe erlebt. Nur fünf <a href="http://blacksensei.wordpress.com/statistik/">(&gt;Statistik)</a> in einem Jahr – ein Novum. Jener vergangene Abschnitt vollzog sich in der Majorität unspektakulär, von wunderbaren Tierbegegnungen abgesehen; jeder zutrauliche Moment hätte hier einen eigenen Artikel verdient, allein die Zeit torpediert dies rücksichtslos. Ein Ereignis sei jedoch auch in meinem Rückblick nochmals erwähnt, der wohl <a href="http://blacksensei.wordpress.com/2011/09/14/ich-werde-dich-vermissen/">traurigste Lauf</a> in diesem Jahr. Ohne Worte. </p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">So vergeht die Zeit, das Leben und wir selbst. Alles ist im Fluß und dem unendlichen Wandel unterworfen, bedingungslos. Der goldene Herbst ist in verborgener Demut in die einstmals grünen Haine der Natur eingezogen und schwingt – noch – das Zepter der lieblich sonnigen Milde. Goldgelbene Lichtstrahlen durchbrechen die Baumkronen und streicheln behutsam die Erde. Die Blätterkleider leben ihre ausgewogene Unschlüssigkeit, bieten dem aufmerksamen Beobachter malerisch rote, gelbe und grüne Gewänder an, die auf der herbstlichen Bühne ein seltenes Farbenspiel tanzend aufführen. In den frühen Morgenstunden glitzern die Tautropfen in den kunstvoll gewebten Spinnennetzen wie Tausende und Abertausende edel funkelnde Diamanten. Die reizvolle Lieblichkeit des prachtvollen Herbstes sucht ihresgleichen und ich bin hautnah dabei. Täglich. Mein Geschenk an mich selbst. </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/10/2011_september_tagpfauenauge.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/10/2011_september_tagpfauenauge.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2011_September_Tagpfauenauge" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-3314" /></a></p>
<table border="1">
<tr>
<td> 19.08.2011</td>
<td> 13 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 20.08.2011</td>
<td> 14 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 21.08.2011</td>
<td> 14 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 22.08.2011</td>
<td> 14 KM</td>
</tr>
<tr>
<td> 23.08.2011</td>
<td> 14 KM – Bussardkontakt, Ast brach direkt vor mir ab</td>
</tr>
<tr>
<td> 24.08.2011</td>
<td> 14 KM – Lauf der zutraulichen Tiere</td>
</tr>
<tr>
<td> 25.08.2011</td>
<td> 14 KM – Stimme erhoben (Stopschild)</td>
</tr>
<tr>
<td> 26.08.2011</td>
<td> 14 KM – Hitzelauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 27.08.2011</td>
<td> 14 KM – Gespräch mit Grußfreundin</td>
</tr>
<tr>
<td> 28.08.2011</td>
<td> 10 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 29.08.2011</td>
<td> 15 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 30.08.2011</td>
<td> 15 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 31.08.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 01.09.2011</td>
<td> 14 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 02.09.2011</td>
<td> 14 KM – Dammschranke geschlossen; Wasserstand: normal</td>
</tr>
<tr>
<td> 03.09.2011</td>
<td> 14 KM – Grußfreund salutierte schneidig</td>
</tr>
<tr>
<td> 04.09.2011</td>
<td> 15 KM – Gespräch, Thema Sponsoring, abgelehnt </td>
</tr>
<tr>
<td> 05.09.2011</td>
<td> 14 KM – Regenlauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 06.09.2011</td>
<td> 14 KM – Grußfreund salutierte schneidig </td>
</tr>
<tr>
<td> 07.09.2011</td>
<td> 14 KM   </td>
</tr>
<tr>
<td> 08.09.2011</td>
<td> 15 KM  </td>
</tr>
<tr>
<td> 09.09.2011</td>
<td> 15 KM – Regenlauf</td>
</tr>
<tr>
<td> 10.09.2011</td>
<td> 15 KM – extrem hohe Luftfeuchtigkeit </td>
</tr>
<tr>
<td> 11.09.2011</td>
<td> 12 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 12.09.2011</td>
<td> 14 KM – neue Laufschuhe geprüft</td>
</tr>
<tr>
<td> 13.09.2011</td>
<td> 14 KM </td>
</tr>
<tr>
<td> 14.09.2011</td>
<td> 14 KM – sehr, sehr trauriger Lauf </td>
</tr>
<tr>
<td> 15.09.2011</td>
<td> 14 KM – Dammschranke geschlossen; x Wildschweinspuren </td>
</tr>
<tr>
<td> 16.09.2011</td>
<td> 14 KM – Radfahrer überholt</td>
</tr>
<tr>
<td> 17.09.2011</td>
<td> 14 KM – Lektion in Verkehrserziehung erteilt</td>
</tr>
<tr>
<td> 18.09.2011</td>
<td> 14 KM – 10 Jahre und 06 Monate Täglichlaufen </td>
</tr>
<tr>
<td> Jahres-KM</td>
<td> bis 18.09.2011: 3649 KM </td>
</tr>
</tr>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3305/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3305/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3305/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3305&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/10/2011_september_tagpfauenauge.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">2011_September_Tagpfauenauge</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Der Reiz der Begegnungen</title>
		<link>http://blacksensei.wordpress.com/2011/09/24/der-reiz-der-begegnungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 06:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Täglichläufer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenkünfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen fand in Berlin ein bedeutendes Ereignis statt. Nein, ich spreche natürlich nicht von diesem fragwürdigen klerikalen Theater, sondern von der seltenen Begegnung zwischen zwei Täglichläufern. Schließlich ist der wildlebende Täglichläufer ein sehr scheuer Geselle. Hierbei handelte es sich um die Täglichläuferin Kornelia und freilich – um meine Wenigkeit. Da ich Wettkampfveranstaltungen grundsätzlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3289&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P ALIGN="JUSTIFY">Vor wenigen Tagen fand in Berlin ein bedeutendes Ereignis statt. Nein, ich spreche natürlich nicht von diesem fragwürdigen klerikalen Theater, sondern von der seltenen Begegnung zwischen zwei Täglichläufern. Schließlich ist der wildlebende Täglichläufer ein sehr scheuer Geselle. Hierbei handelte es sich um die Täglichläuferin <a href="http://joggerin.over-blog.de/">Kornelia</a> und freilich – um meine Wenigkeit. Da ich Wettkampfveranstaltungen grundsätzlich ablehne, entziehe ich mir durchaus auch ein wenig die Basis für etwaiger Treffen. Dementsprechend der seltene Charakter besagter Begegnungen. Nichtsdestoweniger fand erneut ein denkwürdiger Moment statt, einmal mehr in der Hauptstadt. Der bis dato virtuell gepflegt sympathisch herzliche Kontakt wurde beim Annektieren selbiger Virtualität mit anschließendem Aufleben der Realität par excellence bestätigt.</p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Unser interessantes Gespräch ließ die Zeit viel zu rasant vergehen und genau das definiere ich wiederholt zum elementaren Kritikpunkt. Soeben erst getroffen, tief eingetaucht in den spannenden Dialog des Lebens wurde nahezu ohne Besinnen jener Augenblick von der allgewaltigen Vergangenheit absorbiert. Liebe Kornelia, es war schön Dich kennenzulernen – ich habe mich sehr gefreut. <a href="http://blacksensei.wordpress.com/galerie-der-begegnungen/">Meine Galerie der Begegnungen habe ich entsprechend aktualisiert.</a> </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/2011_september_kornelia_berlin.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/2011_september_kornelia_berlin.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" title="2011_September_Kornelia_Berlin" width="450" height="337" class="aligncenter size-full wp-image-3290" /></a></p>
<p><P ALIGN="JUSTIFY">Zuvor erlebte ich eine historisch tragende Begegnung. Und zwar lernte ich Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen kennen, seit 1871 allenthalben bekannt als Fürst von Bismarck – wie folgendes Photo explizit verdeutlicht. Unsere Diskussion fand in einem weltgeschichtlichen Kontext statt, selbstredend auf den Norddeutschen Bund bezogen und das Deutsche Reich betreffend. Leider wurde auch die aktuelle höchst inkompetente Politik der heutigen Zeit tangiert, ob dieser Thematik brach der gute Bismarck schluchzend in Tränen aus. Der würdige Galaempfang mit obligat militärischen Ehren fand in einem preußischen <a href="http://www.bismarck-terrassen.de/f_home.htm">Traditionsrestaurant</a> statt, welches ich als preußischer Täglichläufer nur zu gern empfehle. Die dargebotene Originalität bleibt unerreicht. Und ja, eine Frage bleibt selbstverständlich offen. Selbige stellte ich dem edlen Bismarck bei der Verabschiedung: „Laufe ER denn auch täglich???“. Seine Antwort? Demnächst hier zu erfahren. Vielleicht. </p>
<p><a href="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/2011_september_bismarck.jpg"><img src="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/2011_september_bismarck.jpg?w=450&#038;h=691" alt="" title="2011_September_Bismarck" width="450" height="691" class="aligncenter size-full wp-image-3291" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blacksensei.wordpress.com/3289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blacksensei.wordpress.com/3289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blacksensei.wordpress.com/3289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blacksensei.wordpress.com/3289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/blacksensei.wordpress.com/3289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/blacksensei.wordpress.com/3289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/blacksensei.wordpress.com/3289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/blacksensei.wordpress.com/3289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blacksensei.wordpress.com/3289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blacksensei.wordpress.com/3289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blacksensei.wordpress.com/3289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blacksensei.wordpress.com/3289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blacksensei.wordpress.com/3289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blacksensei.wordpress.com/3289/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blacksensei.wordpress.com&amp;blog=1395169&amp;post=3289&amp;subd=blacksensei&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Täglichläufer</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/2011_september_kornelia_berlin.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">2011_September_Kornelia_Berlin</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://blacksensei.files.wordpress.com/2011/09/2011_september_bismarck.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">2011_September_Bismarck</media:title>
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