Einmal mehr verlasse ich den Mikrokosmos des Laufens und dringe in die Welt der fliegenden Lebewesen ein. Auf den zwei folgenden Photos kann man herzige Plüschbienen – auch bekannt als Hummeln – erkennen. Meinen Dank an Brigitte für diese goldige Bezeichnung. Dieser Terminus ist perfekt gewählt, wenn man sie streichelt, wird man schnell feststellen, daß sie sich wirklich samtartig anfühlen. Besonders schön das Gefühl, wenn ich eine Hummel beispielsweise aus einem Regenfaß rette und sie anschließend auf meiner Hand krabbelt. Ja, ich liebe Hummeln.
Selten ist es etwas Materielles,
vielmehr sind es die Eindrücke,
die wir der Empfänglichkeit
unserer Sinnesorgane verdanken,
der Fähigkeit,
uns zu verlieben und hinzugeben,
dem Erlebnis des Einklangs
der Innen- mit der Außenwelt.
An der Freude des Menschen am Schönen
haben stets Geist und Sinne
in gleichem Maße teil,
und solange Menschen fähig sind,
sich mitten in den Drangsalen
und Gefährdungen ihres Lebens
solcher Dinge zu freuen.
Eines Farbenspieles in der Natur
oder im gemalten Bilde,
eines Anrufes in den Stimmen der Stürme
und des Meeres oder einer
von Menschen gemachten Musik.
Solange wird der Mensch seiner Fragwürdigkeit
immer wieder Herr werden
und seinem Dasein immer wieder
Sinn zuschreiben können.
(Hermann Hesse)










