Über mich
Wie der Titel meiner Seite „Gelebtes Täglichlaufen“ bereits impliziert, wird hier primär der Laufsport thematisiert. Explizit die exotische Unterart „Täglichlaufen“, ebenfalls bekannt als „Streakrunning“. Als leidenschaftlicher Anhänger dieser Laufkonzeption lebe ich selbige seit nunmehr einem Jahrzehnt. Der Hauptgrund meiner Blogaktivität liegt im Ausformulieren meiner Lauferlebnisse oder sonstigen Themen, die mich beschäftigen. Somit bilden meine Artikel eine erfrischende Ergänzung zu den reinen Laufdaten. Mein Laufareal liegt in der wunderschönen und wasserreichen Stadt Brandenburg an der Havel.
Zu meiner Person: In der Schule habe ich Sport stets gehaßt. Dennoch versuchte ich mich in meiner Jugendzeit in verschiedenen Vereinen, als da wären: Schwimmen, Schießen und Judo. Später, 1997, entdeckte ich das Laufen, welches ich einige Jahre im normalen Umfang durchführte und sich mit der Zeit in ein tägliches Laufen wandelte. Seit Ende 1999 bin ich ein Täglichläufer. Meine aktuelle Serie begann am 18.03.2001 und hält bisher an. Eine Entwicklung, die ich nie bewußt geplant habe, zumal ich mich immer noch als Antisportler sehe. Dazu kommen diverse Übungen aus anderen Stilen, wobei das Laufen den weitaus größten Part bildet. Ein mittlerweile ritualisierter Mix, den ich ausnahmslos JEDEN Tag praktiziere. Eine verinnerlichte Konzeption, die latent zu einer Art Lebenseinstellung gewachsen ist. Aus diesem Kontext heraus betrachte ich den „inneren Schweinehund“ als schwächliche Ausrede, als Illusion. Sich zum Täglichlaufen zu motivieren, ist irrelevant. Weiterhin stellt Täglichlaufen mitnichten eine gesundheitliche Gefahr dar, der Stil ist keineswegs schädlich – auch dies ist nur ein Ammenmärchen.
Ich verfolge keine Ziele. Wettkämpfe, Bestzeiten und Rekorde interessieren mich nicht. Ich laufe für Nichts. Meine Konzeption betrachte ich als natürliche Selbstdisziplin – praktiziert in der Natur – mit der eine automatische Gesunderhaltung des Körpers und des Geistes einhergeht. Daraus folgt, daß ich nicht an Marathon-Veranstaltungen oder dergleichen teilnehme. Ich muß mich weder mit anderen messen noch mir selbst irgendwelche Heldentaten beweisen. Und ob ich bei einem Marathon auf dem 20440. Platz oder auf dem 20453. Platz landen würde, wäre eine sinnfreie Erkenntnis für mich. Diese verbissene „Schneller-Höher-Weiter“ (bis zum Umfallen) Mentalität reizt mich nicht im Mindesten. Erst Marathon, dann Ultraläufe, später Megaultraläufe – oder 10 Kilometer in 30 Minuten – immer mehr und besser sein wollen – als eine Form der Gier nach Anerkennung. Langweilig. Ich betrachte all dies als ungesund; der Beginn in die Unzufriedenheit. Wenn ich täglich 05, 10 oder 15 Kilometer laufe – manchmal mehr, manchmal weniger – so macht mich das zu einem zufriedenen Menschen.
Ich bin ein Naturläufer und genieße mit meinen Läufen die Natur täglich neu. Wenn ich an Enten oder an einem Bussard vorbeilaufe und sie nicht mehr flüchten, weil sie mich „kennen“ – ist das ein schöneres Gefühl, als jede gewonnene Medaille. Erinnerungen von Substanz, die langfristig Freude auslösen. Nach meiner Definition ein sehr natürlicher Weg. Ich habe, die für mich, beste Form konzipiert und mein Körper dankt es mir. Täglichlaufen. Ein schönes Gefühl.
sobald man aufhört, treibt man zurück.
(Marcus)
19. November 2007 um 15:57
Danke für Deinen Kommentar !
Die Anregung für den Selbstversuch täglich laufen habe ich auch von Dir
Danke & Gruß
Alex
19. November 2007 um 18:05
Freut mich! Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt. Sicher wirst Du darüber berichten.
21. November 2007 um 07:36
hallo-
schön, hier mehr über dich zu erfahren
irgendwann werde mich sicher noch in latein üben, damit ich dich noch besser verstehe- bzw. was du schreibst *lach.
es hat mich ruhiger gemacht, dass es da noch jemanden gibt, der KEINE wettkämpfe läuft, so kommt man sich nicht so alleine vor zwischen all den tollen berichten von zeiten und wettkampferlebnissen.
anfangs hatte ich das noch vor- aber meine beiden halbmarathons waren eine erfahrung und ich dürste nicht nach mehr…
laufen ist für mich mehr geworden- es ist kein mittel mehr, mir etwas zu beweisen- es ist wie du schon sagst- wie atmen und zähneputzen. es ist ein teil der „körperpflege“ für mich. so ein ganzes programm mit zusatzübungen hatte ich schon anfang des jahres- aber da bin ich leider von abgekommen und hoffe, ich schaffe es- das wieder in den griff zu bekommen. da bist du immer wieder ein positives beispiel von disziplin!!!
liebe grüsse von athena:-)
21. November 2007 um 18:15
Das lateinische Zitat bedeutet: Wenn Du Dich vom Geist regieren läßt, bist Du ein König, wenn Du Dich vom Körper regieren läßt, ein Sklave. Es stammt von Cato. Ich versuche einigermaßen danach zu handeln.
Wie schon geschrieben, Wettkämpfe reizen mich nicht, das bringt mir nichts. Körperpflege ist übrigens eine wunderschöne Beschreibung!
Diese Zusatzübungen sind manchmal sehr schwer durchzustehen. Viel schwerer als Laufen. Mein Programm mußte ich auch immer wieder anpassen. Zum Beispiel habe ich eine sehr lange Zeit folgende Übung praktiziert: Liegestütze, dabei in die Hände klatschen und gleichzeitig mit den Füßen hinten hochspringen, soll heißen, für den Bruchteil einer Sekunde war ich völlig in der Luft. Irgendwann mußte ich damit aufhören, weil es extrem auf die Fußgelenke ging. Aber ich kann es noch.
21. November 2007 um 21:34
merci für die übersetzung- ein wundervolles zitat!!!
meine zusatzübungen waren von pilates- ich finde sie ausgleichend und sehr erfrischend- aber wie du sagst- es ist schwer, das durchzustehen!!!
aber ich denke, der körper dankt es einem mit jedem weiteren jahr…
ich sah heute eine frau, die viel älter war, als ich- aber sie ging- obwohl sicherlich um einiges schlanker als ich- sehr steif und unbeweglich- da danke ich mir jede minute sport…
22. November 2007 um 12:48
Zu Pilates kann ich nichts sagen, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Ich werde mir das angucken, sicher sehr interessant. Eventuell kann ich meinem Programm Neues hinzufügen. Seit zwei Jahren habe ich es kaum verändert.
Tja, schlank sein, ist nicht alles. Diese Fixierung auf Mager-Fast-Koma-Models finde ich sowieso mehr als falsch. Lieber ein paar Kilogramm mehr und man/frau fühlt sich wohl dabei.
28. Februar 2008 um 19:18
cool. ich bin ziemlich beeindruckt von der art wie du den laufsport betreibst.
29. Februar 2008 um 09:15
Ich laufe einfach.
Nicht an Marathons teilzunehmen, ist schon ungewöhnlich.
4. März 2008 um 20:10
Hi Marcus,
offensichtlich gibt’s da jemanden, der gerne so wäre wie Du!
Auf http://www.blogscene.de/Sport-Blogs/ findest Du in der Liste der Blogs einen Eintrag mit dem Titel „Black Sensei – Täglichläufer“, der auf das Blog verweist.
Was dann angezeigt wird hat mir Dir aber augenscheinlich wenig zu tun…
Gruß
Torsten
5. März 2008 um 09:12
Hi Torsten,
vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich frage mich, wieso Dein Kommentar nicht sofort durchging und erst eine Moderation erwartete. Seltsam!
Links: Ich hatte mich eine Zeitlang in einigen „Katalogen“ listen lassen, was ich vor kurzem entfernte. Black Sensei auf Myblog.de existiert nicht – „Blog not found“. Das war mein alter Weblog, den ich Ende letzten Jahres löschte.
Machs gut,
Marcus
15. März 2008 um 17:12
Bin durch http://www.rnnr.de auf Dein Blog gekommen. Anja und ich laufen auch täglich. Meistens Power-Nordic-Walking im bergigen Gelände, mal Joggen und je nach Gefühl.
Aber eben TÄGLICH !
Es ist einfach geil und wir machen das seit 4/2005 allerdings anfangs aus anderem Grund. Wir waren damals fett und das Fett musste weg.
Geschafft und beim laufen hängen geblieben
Viele Grüße
Lutz Balschuweit
15. März 2008 um 18:27
Hallo Lutz,
danke für Deinen Kommentar. Abnehmen ist für viele Menschen der Hauptgrund, um mit Laufen oder Walken zu beginnen. Ihr habt Euer Ziel erreicht und seid dabei geblieben – das freut mich.
18. März 2008 um 12:53
Hallo Spotzl!
Herzlichen Glückwunsch zu 7 Jahren täglich laufen! Ich bin wahnsinnig stolz auf dich. Es ist unglaublich, dass schon soviele Jahre vergangen sind.
Oft habe ich gehofft, dass du nicht läufst, wenn es mal nicht so gut lief, oder es dir nicht gut ging. Aber du warst stur und hast dein Ding durchgezogen. Mein Sturköpferl *tätschel*! Deine Disziplin dir gegenüber ist für mich einzigartig und vorbildhaft.
Ich hab dich ganz doll lieb!
Deine
Brigitte
18. März 2008 um 14:23
Herzlichen Dank Brigitte!
Wie schnell die Zeit vergangen ist, wundert mich selber.
Ohne Sturheit kannst Du das auch nicht durchhalten. Und oft genug hatte ich selber keine Lust dazu…
Besten Dank nochmal, laß Dich umarmen!
5. April 2008 um 20:20
Deine Grundprinzipien find ich toll. Leider bin ich noch nicht so weit. Ich arbeite noch dran.
Gruß Gerd
6. April 2008 um 08:03
Danke, Gerd! Unterschiedliche Menschen, verschiedene Laufkonzeptionen… Aber die Freude am Laufen, dürfte uns letztendlich alle verbinden.
12. April 2008 um 09:22
Deine Einstellungen find sich gut. Schön, daß es Menschen wie dich gibt.
12. April 2008 um 09:23
sich= ich.
evtl kannste dies ändern und diesen Post löschen?
12. April 2008 um 11:08
Hi Skeeve,
erst einmal danke für Deine Kommentare. Ich könnte Deinen löschen und müßte ihn erneut eingeben. Ist doch nicht so schlimm, wenn ich das stehen lasse, oder?
28. Juni 2008 um 10:53
Deine neuen Fotos gefallen mir ausgezeichnet, wieder sehr ausdrucksstark.
Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – vermisse ich die andere Version von Dir. Kannst Du sie nicht irgendwie mit einbauen?
28. Juni 2008 um 16:02
Danke, die sind aber schon lange drin. Welche andere Version meinst Du?
28. Juni 2008 um 17:41
Ich weiß, ich hab nur noch nichts dazu gesagt.

Ich meine das coole dunkle schweigend Superaggrogante.
Also das vor diesem, denke ich mal.
28. Juni 2008 um 18:11
Ich betrachte das als Kompliment.
So ganz weiß ich nicht, welches Du meinst, da ich damals einige kurzzeitig nutzte, die durchaus Deinem Satz entsprechen, zumindest dunkel.
Aber da mir die selber längerfristig nicht gefallen, – Abwechslung ist alles – herrscht hier eh eine gewisse Fluktuation.
29. Juni 2008 um 08:49
„Aber da mir die selber längerfristig nicht gefallen, “
Wohl weil Du selbst drauf bist, sie eine zeitweise Gefühls- und Gedankenphase widerspiegeln, die sich geändert hat und mit dem Heute nicht mehr völlig übereinstimmt. Und es spricht dafür, dass Du den Augenblick lebst.
Dann lass es also schön weiter fluktuieren, und bleib im Fluss! – Schreibend, laufend und denkend.
29. Juni 2008 um 13:20
Wie das so ist im Leben: Alles ist stets im Wandel begriffen, was auch gut so ist. Nur den Stillstand muß man fürchten.
Manchmal ist es gar nicht so leicht, im „Fluß“ zu bleiben. Gell?
29. Juni 2008 um 17:35
Stimmt, schwarzer Sensei, ich gerate hin und wieder aus dem Takt.


Bei Dir habe ich inzwischen einiges nachgelesen, so dass ich zumindest hier jetzt weitgehend auf dem Laufenden bzw. im Fluss bin.
Dass mit dem „Wandel“ halte ich allerdings im Großen und Ganzen für eine Binsenweisheit, weil zu oft widerlegbar.
So, ich habe hier wieder einiges mitgenommen, so dass ich zufrieden wieder für eine Weile in Schweigen verfallen kann.
Alles Gute!
30. Juni 2008 um 08:05
Aus dem Takt geraten wir alle mal, solange wir nur wieder hinein finden.
Die Zeit
mit ihrem stetigen Schweigen
lehrt uns mehr
als die Menschen
mit ihrem stetigen Reden.
(Johann Michael Sailer)
Ebenfalls alles Gute und das Schweigen nicht zu wörtlich nehmen.
9. August 2008 um 11:25
Lieber Blacksensei, Markus,
wenn man zufällig auf eine sehr interessante Seite trifft – wie ich in diesem Fall auf deinen sehr interessanten Blog über Täglichlaufen und andere Themen -, möchte man gerne etwas über den Herausgeber erfahren.
Für gewöhnlich schreibt man in den Seiten „über mich“ den Geburtsort und -datum, Ausbildung, Beruf u. d. g. Bei dir sind diese Informationen nirgendswo auf deiner Seite zu finden: man erfährt wenig bis gar nichts „über dich“
Der Sicherheit halber – sollte das für dich ein Argument für die Unterlassung der Informationen sein – glaube ich, dass es nicht sehr viel preisgegeben ist wenn man diese Daten zur Verfügung stellt und dass die Wahrscheinlichkeit des Missbrauchs durch skrupellose und verbrecherische Benutzer verschwindend gering ist…
Leuchtet’s dir ein?
Liebe Grüße
Alexander
9. August 2008 um 13:17
Hallo Alexander,
vielen Dank für Dein Interesse. Ich würde es nicht unbedingt als „einleuchten“ definieren, allerdings kann ich Deine Argumentation sehr gut nachvollziehen. Eine logische und natürliche Frage.
Sicherlich sind hier wenige direkte persönliche Informationen zu finden. Ich achte explizit darauf meine Realidentität von der Webidentität zu trennen. Das empfiehlt auch jede Polizeidienststelle und auch jeder Datenschützer. Die Wahrscheinlichkeit für einen Mißbrauch ist in der Tat sehr hoch – das Internet ist krimineller als viele Menschen sich vorstellen können. Bei einer Bewerbung ist das erste, was der Personalchef tut, ausgiebig Google befragen. Weiterhin hatte ich schon mit „Internetmobbing“ zu tun – meine wahre Identität, also Details hätten das nur forciert.
Mein Blog ist aus reiner Freude an der Sache entstanden. Ein ausformulierter Laufbericht hat ein ganz anderes Gewicht als meine normalen Einträge in meiner Laufdatei. Ich betreibe das als reinen Spaß und da ich im legalen Rahmen agiere – beispielsweise sind alle Photos nachweislich von mir persönlich – tut ein Name nichts zur Sache.
Es ist ein Hobby von einem Läufer, der nicht im öffentlichen Interesse steht und damit kein Geld verdient. Ich werde auch in Zukunft keine persönlichen Angaben im Internet veröffentlichen.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!
9. August 2008 um 18:43
Danke lieber Markus für die prompte Antwort! Sie leuchte mir ein ( !
).
Du hast ja Recht im Sinne deiner Argumentation und ich sehe und verstehe es jetzt auch so. Dennoch, übertriebene Anonymität und die quasi paranoische Angst vor dem Mißbrauch eigener Daten u. d. g. macht eine so interessante Seite wie diese weniger interessant, seriös und wertvoll (im schlimmsten Fall wird der Leser [Benutzer] wegen mangelnder Seriösität und übertriebener Anonymität mißtrauisch. Die Folge: er läuft davon und kehr nie wieder Zurück
). Denn es gibt unzählige und unterschiedlichste Methoden die eigenen Daten vor Mißbrauch zu schützen. Allerdings einen hunderprozentigen Schutz wird offensichtlich nie geben – immerhin ist 98-99% Schutz sehr hoch.
Auch hier für diese Seite nicht, denn mit geeigneten Mitteln und Know-How kann man alles, was man will über jemand, der eine Webseite betreibt, heraus finden – siehe Hacker…
Ich bedaure sehr, dass du schon mal Opfer eines Internetmobbings wurdest. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass es sehr unangenehm für dich war und alles andere als leicht, sich wieder von diesem Unfug los zu bekommen. Wer im Internet verkehrt – also wir alle -, wird immer dem Ausgesetzt sein… Meinerseits habe ich leider auch unangenehme Erfahrungen im Netz durchgemacht, dessen Erwähnung den Rahmen dieser kurzen Antwort sprengen würde.
Also Danke nochmals für deine nette und prompte Antwort. Ich werde weiter die Beiträge regelmäßig lesen.
Ich wünsche dir viel Erfolg in deinen Unternehmungen und ein sehr schönes Wochenende!
Weiter so!
Alles Liebe und Gute!
Alexander
10. August 2008 um 10:35
Hallo Alexander,
herzlichen Dank für Deine erneute Antwort!
Ich habe keine paranoische Angst. Allerdings bin ich ein sehr mißtrauischer Mensch, der sich den Vorzügen und Gefahren des Internets bewußt ist und danach handelt. Deinen Worten kann ich nur zustimmen, ich sehe es ähnlich. Bezüglich Seriosität denke ich sogar das gleiche.
Wie bereits erwähnt, mein Blog ist ein „Spaß-Projekt“. Ich bin auf keine Leser angewiesen. Das klingt jetzt arrogant, aber so ist es nicht gemeint. Ich schätze die Kommunikation mit anderen Menschen und freue mich natürlich über Antworten, aber die Texte, die ich hier veröffentliche, sind in erster Linie für mich. Ich blogge jetzt über ein Jahr und wer weiß, vielleicht lösche ich den Blog morgen oder übermorgen oder auch sofort. Ich bin an niemanden gebunden und wenn mir hier die Freude fehlt, höre ich damit auf. Freilich nicht mit dem Täglichlaufen.
Meine „Internetmobbing-Attacke“ beruhte übrigens genau auf der Tatsache, daß ich hier meinen wahren Namen nicht angebe. Was mich letztendlich jedoch nicht weiter berührt hat. Ich hoffe, Deine unangenehmen Erfahrungen waren nicht zu gravierend und daß Du Dich davon nicht unterkriegen läßt.
Ich wünsche Dir einen angenehmen Sonntag und hoffentlich bis bald!
Liebe Grüße
Marcus
P.S. Im realen Leben sind mir Höflichkeitsregeln und das entsprechende Verhalten, beispielsweise das Vorstellen mit Namen durchaus vertraut.
P.P.S. Bist Du auch ein Läufer?
10. Januar 2009 um 21:12
Hllo Marcus, ich habe mich heute nun endlich auch mal etwas intensiver mit Deinem Blog beschäftigt. Es gibt ja immer so sehr viel zu lesen. Da muß man sich einfach Zeit nehmen. Ich als ambitionierte Freizeitläuferin finde Deine Lebens- und Laufeinstellung hervorragend. Deinen Hang zu Naturläufen sowie Deine Tierliebe teile ich ohne Abstriche. Auch unsere Naturbilder ähneln sich sehr
Offensichtlich geniesst Du die Läufe Durch die schöne Natur genau so wie ich.
Herzliche Läufergrüße sendet Dir diefröhliche Laufmaus, die auch gerne ambitioniert läuft, und die Natur trotzdem liebt und geniesst.
11. Januar 2009 um 09:12
Willkommen auf meiner Seite, Elke!
Daß Du eine Affinität zur Natur hast, freut mich natürlich. Deine Verbindung mit Wettkampfambitionen zeigt einmal mehr, wie unterschiedlich wir Läufer doch sind. Hauptsache, wir finden Freude in unserem Tun.
Für mich steht die Natur an erster Stelle, im Prinzip genieße ich jeden Lauf. Wenngleich auch mal Ausnahmen existieren.
Die liebe Zeit, ja, man müßte viel mehr haben, um in der Blogwelt aktiver zu werden.
Ich wünsche Dir hier viel Spaß – Lesestoff gibt es genug.
11. Januar 2009 um 21:25
Ich bin tatsächlich eine Genussläuferin. Deshlb gibt es bei mir auch keine Trainingspläne. Beim Lauftreff bin ich immer bei den Schwatzenden Langsamläufern zu finden. Schnelle Trainingsläufe liegen mir nicht. Trotzdem habe ich bei Wettkämpfen oft das Glück, auf dem Treppchen zu landen. Das macht mir auch Spaß. Zumal es ganz ohne ambitioniertes Training geschieht. Ich war in jungen Jahren Leistungssportler. Hab auch die KJS besucht. Deshlb hab ich keine Lust mehr, mich zu verausgaben. Die Natur hat so viel schönes zu bieten. Das möchte ich mit allen Sinnen geniessen, genau wie Du.
Liebe Grüße von
Laufmaus Elke
12. Januar 2009 um 09:05
Trainingspläne finde ich nicht gut. Ein Plan kann nie wissen, was für den Körper gut ist. Man macht sich nur zum Sklaven des Plans. Für Wettkampfmenschen mit Zielen mag es freilich von Vorteil sein. Jeder wie er mag. Für mich zählt nur die Natur. Die positiven Aspekte des Laufens ist eben der Nutzen, der automatisch damit einhergeht.
Beispielsweise war ich gestern auf dem Rückweg – auf dem verschneiten Damm – und oben auf einem Baum saß „mein“ Bussard. Er oder sie ließ sich von der Sonne wärmen und glänzte erhaben in der Sonne. Ich konnte kaum vorbei laufen, so schön war der Anblick. Allein dieses Erlebnis war grandios und für mich könnten das 1000 Medaillen nicht im Ansatz aufwiegen. Vielleicht verstehst Du jetzt ein wenig, was ich mit Naturläufer meine.
Viel Freude beim Genießen wünsche ich Dir!
19. Januar 2009 um 12:55
Toll! Irgendwie beneidenswert, aber wie Du selbst schriebst, es gibt eben auch Leute, die sich mit anderen messen wollen. Wenn man diesen Sport leistungsorientiert betreiben will (leistungsorientiert im Hinblick auf die zur Verfügung stehende Zeit, Familie, Beruf….), dann „passt“ das tägliche Laufen nicht immer. Dennoch: schöner Blog und weiter so!!!
19. Januar 2009 um 15:11
Danke – und meine volle Zustimmung! Wie gesagt, es gibt die unterschiedlichsten Ansätze und die meisten Menschen wollen im Laufen viel erreichen; Wettkämpfe usw. Da sind Pläne schon angemessen. Aber Ausnahmen gibt es auch.
Hauptsache, jeder entwickelt genug Freude bei seinem Tun.
10. März 2009 um 23:49
Hallo Marcus,
ich hab mich grad mal in deine Einstellung zum Laufen und deine Motivation eingelesen und sowohl Parallelen als auch vermeintliche Gegensätze festgestellt.
„Erst Marathon, dann Ultraläufe, später Megaultraläufe (…) immer mehr und besser sein wollen. Langweilig.“ schreibst du. OK – Einstellungssache
Die Steigerung der Distanzen, das Ausloten und Überschreiten der eigenen Grenzen hat auch seinen Reiz. Man muss es ja nicht gleich als „Wettkampf“ gegen Andere machen, sondern kann es für sich selbst tun; so wie ich in der Regel.
Ich dagegen fände täglich laufen eher „langweilig“ und würde mich selbst damit zu sehr unter Stress setzen, um bloss die Serie nicht reissen zu lassen, weil ich nämlich definitiv nicht jeden Tag Zeit (und Lust) zum Laufen habe. Aber so wird jeder nach seiner Fasson glücklich – und das ist gut so.
Und für deinen Streak von über 8 Jahren zolle ich dir Respekt. Nicht wegen der sicherlich reichlich zusammengekommenen Laufkilometer, sondern in erster Linie wegen der mentalen Leistung. Hut ab!
Unsere Gemeinsamkeiten liegen sicher bei den bevorzugten Läufen in der Natur – und natürlich darin, dass wir beide über’s Laufen bloggen
Wer weiß – vielleicht laufen wir ja irgendwann mal ein paar Meter zusammen.
Würd’ mich freuen.
Stefan
11. März 2009 um 09:18
Willkommen auf meiner Seite und danke für Deine Antwort, Stefan!
Den Satz, den Du zitierst, ist auf mich bezogen. Bei anderen Menschen lasse ich gerne anderes gelten, was ich auch bewundere. Und auch der Gedanke des Wettkampfes ist mir nicht wirklich fremd, ich habe früher viele bestritten, allerdings nicht im Laufen. Meine eigene Philosophie zum Laufen hat sich in den letzten Jahren sehr verändert – durch das Täglichlaufen.
Du betrachtest das als langweilig, ich sehe das nicht so. Jeder Lauf ist neu und spannend. Es ist zu einer Art Lebenseinstellung geworden. Lust habe ich auch nicht jeden Tag – im Gegenteil!
Daher betrachte ich das als Selbstdisziplin – sich aufzuraffen, wenn alles gegen einen Lauf spricht. Da habe ich schon viel gelernt und es macht mich auch stärker, vor allem mental. Aber Streß ist es nicht, auch kein Zwang. Es ist eine Liebe und Liebe ist manchmal herausfordernd.
Ich freue mich zu lesen, daß Du auch ein Naturfreund bist. Deine Seite werde ich heute noch besuchen. Und vielleicht ergibt sich in der Tat mal ein gemeinsamer Lauf.
Weiterhin viel Freude beim Laufen und Bloggen!
11. März 2009 um 15:07
Hallo Marcus,
„langweilig“ war vielleicht selbst in Anführungszeichen noch der falsche Ausdruck – und es war ja auch nur im Vergleich zu der von mir bevorzugten Art des Laufens gemeint. Natürlich sind die Läufe an sich meist nicht langweilig, auch wenn sie täglich erfolgen. Streich es einfach
Wie gesagt – deine Selbstdisziplin in dieser Hinsicht bewundere ich. Selbst wenn ich die Zeit HÄTTE täglich zu laufen und die Idee für mich persönlich gut finden würde, würde mich sicher der Schweinehund vom täglichen Laufen abhalten.
Keep on running…
11. März 2009 um 15:22
Ist schon okay, Stefan! Ich habe schon anderes vernommen als langweilig. Im Laufe der Zeit zählt man doch ein wenig als Verrückter.
Täglichlaufen und vor allem, so wie ich es betrachte, wirkt seltsam. Andererseits ist es mir so möglich, es weiterhin zu praktizieren.
Motivation und der Schweinehund zähle ich für mich als Illusion. Natürlich habe ich oft genug schwache Momente, dann frage ich mich auch, wozu ich das eigentlich mache – und anschließend laufe ich. Obwohl der Lauf an sich selten „schwer“ ist – sondern mehr mein Vorprogramm.
16. März 2009 um 14:16
Hallo Marcus,
in einer Zeit, wo alles nach schneller, weiter, besser schreit und strebt, finde ich solche Zeilen wie diese sehr angenehm und wohltuend.
Laufen ohne Wettkampfambition einfach nur zur Entspannung für sich ist etwas sehr Schönes für mich. Mal sehen, ob ich das nach meinem Urlaub Anfang April auch täglich hin bekomme?
LG
Kornelia
16. März 2009 um 15:21
Willkommen auf meiner Seite, Kornelia!
Ich freue mich, wenn Dir meine Worte zusagen – mir ist schon bewußt, daß ich mit meinem Denken als Exot gelte, aber ich muß mich weder messen noch vergleichen. Das sind alles nur Wege, die aus der Zufriedenheit führen. Nicht meine Welt. Erst heute sah ich einen riesigen Seeadler, allein dieser Anblick läßt sich nicht mit Gold aufwiegen – für mich.
Warum solltest Du es nicht hinbekommen täglich zu laufen? Versuche es einfach mal, aber nicht gleich zu intensiv starten. Ein entspanntes Läufchen am Tag kann sehr wohltuend wirken.
Ich wünsche Dir weiterhin angenehme Läufe!
16. März 2009 um 17:17
Hallo Marcus,
vielen Dank für die rasche Antwort und den Gegenbesuch. Ich glaube Dir gerne, dass jemand wie Du als Exot gilt. Doch in solchen Fällen sage ich dagegen, dass normal sein eh langweilig ist oder? Nicht normal zu sein oder gar als Exot zu gelten würde ich grundsätzlich als Kompliment auffassen.
Um Deine Naturerlebnisse mit Bussarden, Adlern und Seeadlern beneide ich Dich sehr. So etwas würde mir auch gefallen.
Immerhin gibt es hier am See Wildgänse, die allerdings vielen Menschen ein Dorn im Auge sind, weil sie viel Kot hinterlassen. Es sollen deshalb sogar einige Tiere abgeschossen werden. So etwas macht mich sehr traurig.
Ich wünsche Dir weiterhin sehr viel Spaß beim Täglichlaufen und besuche Deine Seiten gerne weiterhin mit Spannung.
LG
Kornelia
16. März 2009 um 18:26
Ebenfalls vielen Dank, Kornelia! Ich sage immer, lieber ein eckiges Etwas, als ein rundes Nichts.
Ich hoffe doch sehr, daß die Wildgänse nicht abgeschossen werden! Bloß, weil sie etwas Unrat hinterlassen – echt traurig! Hier sehen die Wege derzeit auch so aus, solange noch kein Nachwuchs da ist, sitzen sie immer auf den Wegen und meckern, sobald ein gewisser Täglichläufer erscheint. Einige flüchten jedoch nicht, es ist wie bei den Menschen; manche sind zutraulicher, andere nicht. Die sind so herzig.
Du bist hier herzlich willkommen und ich freue mich über jede Antwort!
17. April 2009 um 14:56
deine einstellung gefällt mir!
grüße daniel
17. April 2009 um 15:32
Hallo Daniel,
besten Dank! Ich wünsche einen angenehmen Tag!
3. Juni 2009 um 16:36
Hallo Marcus!
Ich las den Laufzeitartikel über dich, seitdem habe ich das Streaken schon zweimal versucht. Jetzt fast schon 4 Wochen, ich hatte vor mich im Streakerforum anzumelden. Jetzt seh ich, dass du aufgehört hast, schade. Ich las länger mit und finde du bist das Forum. Für eine Teilnahme fehlt mir jetzt das Vorbild.
Glückwunsch zum 3000. Tag! Irre! Weiter so! Schaffe ich das auch? ^^
Gruss aus Innsbruck! Norman
3. Juni 2009 um 18:05
Hallo Norman,
Deine Einschätzung ehrt mich, dennoch lehne ich sie ab. Wenn Du im Forum mitgelesen hast, kennst Du meine Signatur. Ich bin nur Staub im Wind. Nicht mehr, nicht weniger.
Und ob Du 3000 Tage mit Täglichlaufen absolvieren kannst? Ja, Du wirst 5000 erreichen. Nein, es werden nur 100 Tage. Ich hoffe, Du verstehst. Es spielen derart viele Konstanten und Faktoren mit – niemand wird das je wissen oder planen können. Laufe. Heute.
Viel Freude dabei!
3. Juni 2009 um 20:55
Sorry, lieber Marcus, daß ich diesen Artikel zu einem Kommentar mißbrauche, der eigentlich woanders hingehört und von Dir wohl auch nicht gewollt ist.
Aber ich muß das einfach loswerden:
Ich bin betroffen und traurig und ich werde Dich und deine fundierten Beiträge im Forum vermissen. Du wirst immer mein Vorbild sein! Ich werde eine ganz treue Leserin Deines Blogs bleiben.
Ganz liebe Grüße
Petra
4. Juni 2009 um 08:19
Hallo, liebe Marcus,
ich stimme Petra voll und ganz zu. Auch ich bin erschrocken, betroffen und traurig, dass Du Dich aus dem Forum verabschiedet hast. Für mich bist Du ein besonderer Mensch, dessen Beiträge ich sehr schätze. Ich werde aber dennoch gerne diese Seiten weiterhin besuchen.
Liebe Grüße
Kornelia
4. Juni 2009 um 08:37
Danke für deine Antwort! Du hast recht, man kann es nicht planen.
Liebe Grüsse Norman
4. Juni 2009 um 09:10
Herzlichen Dank für Deine Worte, liebe Petra! So ein Thema habe ich mir nicht wirklich gewünscht, doch es war notwendig. Aber derartige Situationen zeigen auch immer, wer zu einem steht und wer wirklich wichtig ist. Mit diesen lieben Menschen wird der Kontakt auch in Zukunft nicht abreißen. Danke, daß Du dazu gehörst!
Auch Dir herzlichen Dank, liebe Kornelia! Wie gesagt, das mußte leider sein. Danke, daß Du mich auch weiterhin besuchen wirst. Umgekehrt gilt das gleiche, schließlich bin an Deiner Serie ebenso interessiert!
Norman, gerne. Auf eine lange Serie, bleib gesund!
12. Juni 2009 um 23:44
„Wenn ein Mensch vor Dir steht,
gib ihm die Chance, ein Freund zu werden.“
Warum hast du deine Chance nicht genutzt im Streakerforum ?
Grüsse
mushin
13. Juni 2009 um 07:48
Ich kann mich gar nicht erinnern, dass er in einem Nackläuferforum war *ggg*.
13. Juni 2009 um 09:03
Meine Chance? Warum haben sie die ihre nicht genutzt?
5. Juli 2009 um 10:15
Dein teilweise neues About gefällt mir
5. Juli 2009 um 15:21
Merci! Von Zeit zu Zeit erfordert es Modifikationen. Bestimmte alte Artikel müßte ich theoretisch auch anpassen, da sie heute nicht mehr meinem Denken entsprechen, bzw. minimale Änderungen vonnöten wären.
18. August 2009 um 15:53
Sehr schöne Seite und erhellende Beiträge zum Laufen. Endlich einmal etwas jenseits des Lauf-Mainstreams! Was den Begriff der „Körperpflege“ betrifft (s. oben), so habe ich just eine Aufzeichnung einer Artesendung über einen Tao-Meister gesehen. Dieser hatte diesen Ausdruck im selben Sinne verwendet.
Viele Grüße
Tilman
18. August 2009 um 17:20
Willkommen auf meiner Seite und danke für Deinen Kommentar, Tilman!
Lauf-Mainstream kann ich wirklich nicht bieten. Täglichlaufen ist relativ exotisch, ebenso diesen Stil über mehrere Jahre durchzuhalten. Dessen bin ich mir bewußt. Aber wer einmal die Natürlichkeit darin erkannt hat, sieht das mit anderen Augen.
Ein weiser Tao-Meister! Körperpflege bringt es perfekt auf den Punkt – besser kann man es nicht formulieren.
21. August 2009 um 11:33
Hallo!
Auch wenn ich Wettkämpfe liebe, finde ich Deine Seite und Deine Sichtweise sehr interessant. Manchmal tut es auch mir gut, einfach nur zu laufen, ohne dabei auf die Uhr zu schauen. Aber dann reizt es mich auch wieder, meine Grenzen zu erweitern.
Ich hoffe, es ist ok, wenn ich Deine Seite in meine Blogroll aufgenommen habe. Ich finde sie nämlich absolut lesenswert.
Schöne Grüße
Christian
21. August 2009 um 15:05
Willkommen auf meiner Seite, Christian!
So verschieden die Menschen, so verschieden ihr Denken, ihre Sichtweisen. Aber letztendlich dürfte uns trotz aller Differenzen die Liebe zum Laufen einen – so sollte es zumindest sein. Es gab mal eine Zeit, wo ich selbst an vielen Wettkämpfen teilnahm – wenn auch nicht im Laufen. Von daher verstehe ich das nur zu gut.
Danke für Deine Verlinkung! Und sofern Du nichts dagegen hast, nehme ich Dich ebenfalls bei mir auf!
Ein schönes Wochenende!
29. August 2009 um 09:23
[...] ist und mich zum Nachdenken anregt ist das Lauftagebuch “Gelebtes Täglichlaufen” von Marcus. Bei ihm dreht sich eigentlich alles “nur” ums laufen, doch durch seine Kunst seine [...]
25. November 2009 um 22:24
Ich finde den Ansatz gut. Bezüglich der Gesundheit von Läufen mit dem Ziel von Bestzeiten habe ich die Erfahrung gemacht das sich Beschwerden von Lauf zu Lauf in Nichts auflösen können. Ein im langsamen Trainigslauf mitgeschleppte Fußverspannung war nach einem Langstreckenlauf plötzlich verschwunden. Richtig ist aber das die Gedanken bei einem Wettkampf eher taktische sind. Ein interesantes Persönlichkeitstraining. Die gedankliche Durchdringung und das Gefühl für jede Zelle des Körpers kann man sicher durch Meditation erreichen. Aber auch durch maximale Leistung. Aber immer unter dem absoluten Limit. Am Limit.
Kein Zweifel, tägliches Laufen ermöglicht 10 km Zeiten um die 30 min. Sicher stellt sich diese Zeit bei Minus 5 Grad Celsius automatisch ein um eine ausreichende Körpertemperatur zu erreichen.
Soweit. Und beste Wünsche.
26. November 2009 um 08:39
Wenn mich auch Bestzeiten nicht interessieren, kann ich Deine Erfahrung bestätigen. Schmerzen kommen. Schmerzen gehen. Täglichlaufen stellt ein probates Mittel dar, um 10 Kilometer in 30 Minuten zu erreichen. Allerdings muß dann das Training – was es in dem Fall wäre – wesentlich anders aussehen, im Gegensatz zu dem, was ich praktiziere. Ich kann zwar relativ schnell laufen, aber von 30 Minuten auf dieser Distanz bin ich doch weit entfernt. In der Regel liegt meine Zeit bei 50 Minuten für 10 Kilometer. Und ja, der Geist ist absolut entscheidend, die mentale Einstellung zählt extrem. Man muß seinen Körper gut kennen, um unter dem Limit im Rahmen einer adäquaten Intensität zu laufen. Bei Minusgraden erhöht sich die erforderliche Anstrengung eklatant – in Abhängigkeit, wie man bekleidet ist.
Viele Grüße
Marcus