Gelebtes Täglichlaufen – ZEHN JAHRE – Eine Dekade
Gelebtes Täglichlaufen. Dieser Artikel ist für mich; er ist an meine Person adressiert. Wer eine Lobeshymne auf das Täglichlaufen erwartet – es mag sich partiell so lesen – den muß ich enttäuschen. Ich betrachte diese meine Liebe nicht dogmatisch, ich will niemanden vom Täglichlaufen überzeugen – das kann und will ich nicht. Wozu auch? Dieser Artikel bildet eine Art Rückblick im Hinblick auf meinen Weg als ernsthafter Täglichläufer und soll mir meinen zurückgelegten Weg begreiflich machen.
Der gestrige Tag war ein unvergleichlicher Abschnitt in meinem Leben. Eine fundamentale Zäsur, wie ich sie nie wieder erleben und fühlen werde. Wer will, darf sich Täglichlaufen wie das Erklimmen einer Pyramide vorstellen. Eine unendlich mächtige Pyramide, deren Ende man nie erreichen wird, schlichtweg weil keines existiert. Man steigt empor; an diversen Stellen nimmt der Wind reißerisch zu, ja, kräftige Sturmböen scheinen dafür zu sorgen, daß man wieder hinab fällt, sofern man sich nicht kräftig genug – mental – festhält. Wenn man jedoch die Macht über den Moment gewinnt und lernt, die Widrigkeiten zu beherrschen – so ist der Ausblick in die weite Ferne umso grandioser, gigantischer Art. Man klettert weiter und höher. Und je weiter man kommt, der Gipfel wird nie näher kommen. Was für die Zufriedenheit und den Stolz nicht gilt, sie wachsen beständig. Ebenso das intensive Empfinden. Der innere Frieden. Gleichwohl wird eines Tages der Punkt kommen, an dem die Stufen verschwinden werden – alle zugleich – und nur die glatte Schräge existiert kalt lächelnd. Für eine Sekunde verdichtet sich die Zeit, hält an und dann geht es hernieder. Aber jenen Punkt habe ich nicht erreicht. Am Horizont erspähte ich das unscheinbare Leuchten, ein stiller Kerzenschimmer im Dunkeln, der mir den Weg in die Zukunft und Richtung des zehnten Täglichlaufjahres gewiesen hat. Das Licht ist nicht verloschen. Nein, die Flamme des Gleichgewichtes brennt heller denn je. Wenn ein Traum Wirklichkeit wird. Nun, es ist kein Traum, nein, das war es nie. Allein, wie könnte ich von etwas träumen, was ich weder bewußt wollte noch je gesucht habe?
Um es gleich vorweg zu nehmen, mir ist es wahrhaftig gelungen. Ja, ich habe den Jubiläumslauf vollzogen und mit 1082 Jahreskilometern mein – noch nicht lang deklariertes – Ziel erreicht und -ZEHN JAHRE TÄGLICHLAUFEN IN SERIE- praktiziert. Ohne Pause. Ohne Ruhetage. Jeden einzelnen Tag der vergangenen zehn Jahre, dieser Dekade im Zeitenrad des Lebens habe ich mit einem Lauf gewürdigt. Ja, ich habe diese für mich unvorstellbare „Leistung“ realisieren können. Wohlan, der einstige Antisportler hat sich selbst bezwungen. Welch ein Triumph über meine eigene Unzulänglickeit! Explizit mit der gleichen Strecke und Zeit, wie ich den Auftakt vor einem Jahrzehnt begonnen habe – nur in entgegengesetzter Richtung. Dieses – äquivalent der Gesundheit – fragile Konstrukt, was absolut nicht greifbar ist, erscheint selbst für mich unvorstellbar, wie muß es dann dem externen Beobachter ergehen? Mir ist bewußt, daß ich diese Leistung in meinem Leben nie wieder erreichen werden, sie ist einzigartig für mich und das wird sie für immer und immer bleiben. Was fühle ich jetzt, ob „Zehn Jahre Täglichlaufen“? Gewaltige, bewegende Emotionen beherrschen den Augenblick und meine wahren Empfindungen lassen sich in keiner Weise auch nur im Ansatz beschreiben. Nicht denken, fühlen. Innehalten.
Ich gestehe, ich will es auch nicht; zudem ist es mir zu müßig, dies zu tun. Wer wissen will, was es bedeutet, eine Dekade Täglichlaufen gelebt zu haben und meine Empfindungen erfahren will, dem rate ich dazu, sich selbst zehn Jahre dem Täglichlaufen mit aller Liebe und zärtlicher Leidenschaft hinzugeben. Mit purer Hingabe, Unvernunft und wenn es obligat ist, mit jedweder Härte und Rücksichtslosigkeit zu seinem eigenen Körper. Mit gebührender Konsequenz. Dann, erst dann wird man mich verstehen. Oder auch nicht. In zehn Jahren können wir sodann über diese Thematik diskutieren. Ungeachtet dessen werden die Erfahrungen nicht identisch sein – das liegt in der Natur der Sache und versteht sich von selbst. Dementsprechend war meine Empfehlung nicht ernst gemeint; viele Wege und Welten wandeln im unergründlichen Leben und jede einzelne hat ihre Berechtigung.
Seit 1999 darf ich mich als Täglichläufer titulieren, damals lernte ich diese exponierte Art des Laufens schätzen, freilich ohne mich groß damit auseinanderzusetzen, ja, es hat sich aus dem Nichts heraus entwickelt und die Liebe zum Täglichlaufen keimte sehr verhalten in mir auf. Verletzungen und körperliche Wehwehchen konterkarierten mein Agieren wieder und wieder, setzten mich außer Gefecht und ich unwissender Narr schonte mich entsprechend. Als ich irgendwann einigermaßen ohne extreme Schmerzen laufen konnte, kehrte ich gemächlich in die Laufwelt zurück. Die Sehnsucht zum Laufen war bereits unerträglich geworden, mein Geist wie Körper haben die erholsamen Laufmomente der besinnlichen Ruhe vermißt. Mein letzter Ruhetag sollte der 17.03.2001 sein. Mit etwas mehr Engagement hätte meine „Serie“ auch früher beginnen können. An dieser Stelle betone ich wiederholt, daß ich nicht auf Grund einer „Serie“ laufe, das wäre blanker Unsinn. Derlei kann man 50 Tage ausüben, nicht aber Jahre und derer zehn gleich gar nicht.
Und dann kam der Tag, der 18.03.2001. Ab sofort laufe ich täglich! Nun, das tat ich vorher auch. Der Unterschied manifestierte sich in der Tatsache, daß ich das mit voller Absicht tat und ab sofort rigoros ohne Unterbrechungen. Natürlich ohne mich auf eine etwaige Serie zu fokussieren und der Tragweite dessen in all ihren Facetten vollauf bewußt zu sein. Ich wollte es meinem schwachen Körper richtig zeigen. Ihm meinen Willen aufzwingen. Den Geist in den Vordergrund stellen. Ab heute laufe ich täglich! So lange wie irgend möglich. Der Spaß geht sowieso nicht auf die Dauer gut; die nächsten Probleme kommen bald, dachte ich. Schmerzen hier, Knieprobleme dort. Welch eine verrückte Idee täglich zu laufen. Das ist doch ungesund! Ruhetage sind essentiell! Mir waren diese Mythen allesamt bekannt und ich wäre unehrlich, wenn ich sagen würde, ich hätte damals nicht daran geglaubt. Natürlich tat ich das. Ich wußte es ja nicht besser. Das Leben ist seltsam, das sollte die Zeit später zeigen. Meine persönliche Wandlung entwickelte sich in eine Richtung, mit der ich nie gerechnet hätte. Wie ich erfahren mußte, sollten sich meine damaligen Einschätzungen als Irrtum erweisen. Wie so vieles mehr.
Ich hätte nie damit gerechnet, daß ich das mehr als zehn Tage durchhalten würde und dann Jahre? Gar zehn Jahre? Absurd. Vollkommen absurd. Geboren aus Trotz und Sturheit als Revanche an meinen unzulänglichen Körper, aber in Wahrheit habe ich wahrscheinlich schon damals – 2001 und viel früher – die Erkenntnis gewonnen, was es bedeutet täglich zu laufen. Was es für ein Genuß ist, das Geschenk Täglichlaufen praktizieren zu dürfen. Als eine Quelle der Glückseligkeit für Körper und Geist; als Ursprung meiner selbst. Unbewußt habe ich die Erkenntnis erlangt, daß mein schwacher Körper der täglichen Bewegung bedarf, um stärker zu werden und in der Majorität Gesundheit, Zufriedenheit, Kraft und Wohlbefinden zu generieren, permanent zu pflegen und entsprechend wertzuschätzen. Täglichlaufen ist wie Atmen, pure Natürlichkeit – ein Eintreten in eine divergierende Welt fern des albernen Alltages. Ich habe es lieben gelernt. Doch setzt dieses Wissen eine langjährige Entwicklung als Selbstverständlichkeit voraus. Wie oft habe ich hier mein Denken im Hinblick auf mein Täglichlaufen ausführlich erläutert und dennoch bin ich der Beschreibung meiner wahren Gefühle immer schuldig geblieben. Auch in Zukunft wird die Schuld bestehen bleiben. Ich werde sie nicht einlösen.
Rückblickend betrachtet, ist mein wichtigster Kernpfeiler in meiner Konzeption des gelebten Täglichlaufens die Tatsache, daß ich das nie bewußt wollte. Ich habe diesen Weg nicht gesucht, aber doch gefunden. Von Plänen ganz zu schweigen. Derlei zu planen, bildet keine Option, da dies per se nicht praktikabel ist. Das „Nichtwollen“ generiert eine gewisse elementare Entspannung, die sich nicht leugnen läßt. Auf Grund der Schmerzen begann der Einstieg in die Welt des Täglichlaufens zudem in einem sehr geminderten Maße. Ich lief nicht täglich 14, 15 oder 16 Kilometer so wie heute, nein, vier oder fünf Kilometer waren an der Tagesordnung. Auch danach steigerte sich das erst moderat mit den Jahren. Langsam aber sicher gewöhnte sich mein Körper an diese tägliche und bis dato unbekannte neue Konsequenz – selbstverständlich alternieren diese Werte bis heute sehr differenziert. Nichts ist so beständig wie der Wandel. Erstaunlich, wie sich die diversen Wehwehchen, die ich als unregelmäßiger Läufer pflegte und mich viel zu oft heimsuchten – reduzierten. Das hätte ich nicht für möglich gehalten und doch war es so. Natürlich trug meine an den Tag gelegte Wettkampffeindlichkeit das ihre dazu bei. Wirklicher Ehrgeiz war mir schon damals fremd, abgesehen davon, daß ich das erste Jahr in diesem Stil vollenden wollte. Als mir das auch gelang, zählte ich die absolvierten Monate und lief immer weiter in die Zukunft. Weiter und weiter. Tag für Tag. Wohin führt mich dieser Nebelpfad? Die Frage habe ich mir nie gestellt. Das Leben wird es offenbaren. Ich dachte stets nur an den heutigen Lauf.
Schließlich habe ich weder eine Philosophie daraus gemacht oder interpretiert noch habe ich das als etwas Besonderes betrachtet. Im Gegenteil, ich fand das zu Beginn ziemlich verrückt. Ich konnte nicht im Ansatz ahnen, wohin die Reise gehen würde. In welche Richtung. Auf welche mysteriösen Pfade. Auf hohe Gipfel und in tiefe Täler bin ich gelangt. Ich bin zusammengebrochen und konnte temporär nichts mehr sehen und hören; erlebte unglaubliche Glücksmomente und Jahre später fiel ich in Ohnmacht und mußte die von mir nicht eingeladenen Rettungssanitäter akzeptieren. Erst am 08.03.2011 stürzte ich sehr schwer im Wald. Doch unabhängig der gesundheitlichen Eskapaden bin ich gelaufen. Ungeachtet all dieser Widrigkeiten und Herausforderungen. Jeden einzelnen Tag. Für nichts. Die „Philosophie“ kam später. Das klingt jetzt hochtrabender und pathetischer als es ist. Täglichlaufen ist die natürlichste Geschichte der Welt – wie das oben angesprochene Atmen. In Wahrheit existiert keine Philosophie; Täglichlaufen und Naturliebe. Ganz banal.
Ob der gesundheitlichen Hindernisse könnte ich jammern und damit hadern, aber letzten Endes waren sie es, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Wie könnte ich das Täglichlaufen wertschätzen, wenn es stets routiniert ablaufen würde? Und würde es etwas ändern? Gerade die Herausforderungen sind es, die den Wert definieren. Sie zu überwinden, macht zufrieden und stolz. Glücklicherweise bestanden die vergangenen Jahre nur zu einem Bruchteil aus gefährlichen Widrigkeiten. Das Gros lief entspannt ab, oft mit witzigen Erlebnissen und schönen Begebenheiten. Wie alles im Leben besteht auch Täglichlaufen aus zwei Seiten, die den Spiegel der Ausgewogenheit bilden. Allen Ausschlägen zum Trotz, in welche Richtungen auch immer, blieb er schlußendlich doch im gelobten Gleichgewicht. Zusätzlich war mir das Glück in einem gewissen Maße fortwährend hold, so daß ich alle Bedrohungen bisher bestehen konnte.
Der Auftakt entstand damals aus Trotz, Sehnsucht und Sturheit. Später verstand ich mein Handeln als Disziplin wie Selbstdisziplin, um sich anschließend in ein Ritual zu verwandeln. Die vergangenen Jahre haben mich mehr und mehr verändert, einen anderen Menschen aus mir gemacht. Im Denken, im Agieren – körperlich wie geistig. Irgendwann habe ich das verinnerlicht und diese Konsequenz mündete in einer Art Lebenseinstellung. Nur zu einer „Art“ wohlgemerkt. Den finalen Schritt gehen und es zu einer Lebenseinstellung zu definieren, habe ich nie gewagt und werde ich nie wagen. Denn dann würde es in Richtung einer törichten „Religion“ tendieren und die Leidenschaft würde sich verabschieden und der Fanatismus ließe grüßen. Druck und Zwang würden entstehen und genau das würde das Finale einläuten. Zehn Jahre aus Zwang täglich laufen, ist freilich hanebüchen. Für mich wäre dies ein Irrweg, welcher auch gar nicht möglich ist. Ich liebe mein Täglichlaufen, aber es ist lange nicht alles im Leben.
Heute ist all dies überflüssig. Es bedarf keiner Gedanken mehr, des Nachdenkens oder exponiertes Beschäftigen mit dieser Thematik – Täglichlaufen ist ein Teil meiner Selbst geworden. Wahrscheinlich ist das neben der oft dominierenden Routine der eklatanteste Nachteil des Stils. Umso intensiver diese Symbiose voranschreitet, ja, wie sie bereits vorangeschritten ist, der Status, den ich damit vollzogen habe, ist keineswegs nur positiv. Diese Kritik muß ich mir gefallen lassen. Schließlich währt nichts ewig im Leben. Alles vergeht. Die Blumen verblühen und auch der stärkste Baum fällt dereinst in den Tod – und so wird es mir auch mit meiner Konzeption ergehen. Sie wird nicht ewig andauern; alles was beginnt, muß auch enden. Einmal mehr gestehe ich mir ein, daß ich jenen Tag durchaus ein wenig fürchte, wenngleich ich dann mit einem Lächeln auf mein Erreichtes zurückblicken werde, was ich durchaus bereits jetzt so handhabe. Der Grund dafür muß von eminenter Wirkung sein; auch wäre das Aussetzen sicher nur temporärer Natur. Wobei das heute reine Spekulation ist. Wie dem auch sei, möge der Tag fern sein.
Ich bin zwar ein leidenschaftlicher Täglichläufer, aber das ist nur die äußere Maske – dahinter verbirgt sich der Naturläufer. Wahrscheinlich das größte „Geheimnis“ meiner vollzogenen Permanenz. Das natürliche Leben verbunden mit Flora und Fauna ist ein weiterer grundsätzlicher Fakt in meinem Denken. Gäbe es nicht mein wunderbares Laufareal und alle jene herrlichen Momente, an denen ich an der Natur partizipieren durfte, so gäbe es auch mein Täglichlaufen nicht. Was wäre ich ohne meine tierischen Freunde, meine liebsten Begleiter? Sie zeichnen kausal in der Majorität für die schönsten Erlebnisse überhaupt verantwortlich. Seien es meine Schafe – zuletzt brachten sie am 05.03.2011 süßen Nachwuchs auf die Welt – die Hochlandrinder, Fasane, die edlen, stolzen Bussarde und Seeadler und andere erhabene Raubvögel oder niedliche Stockenten, schimpfende Fischreiher und Graugänse. Eichhörnchen, Rehe, Fischotter und Schwarzspechte dürfen in dieser Aufzählung selbstredend nicht fehlen. Oder die neuesten Werke von Familie Biber begutachten. Ja, in ihrem Lebensraum fühle ich mich wie zu Hause, als ob ich dazu gehören würde. Dieser Illusion gebe ich mich nur zu gerne hin. Allein die zahllosen täglichen Beobachtungen und Begegnungen mit ihnen, heben mein Laufen auf eine wunderbare Ebene der Freude. Sie im Wechsel der alternierenden Jahreszeiten zu beobachten und die Heimstatt, in der sie leben – erzeugt ein unfaßliches Gefühl. Und genau das ist Täglichlaufen. Es ist ein Gefühl. Nicht mehr, nicht weniger. Das, genau das treibt mich mehrheitlich an.
Nachfolgend vier Beispiele für meine unbedeutende Interpretation des Täglichlaufens. Im finsteren Forst laufen. Dunkle Wolken ziehen am Horizont entlang. Plötzlich öffnet sich der graue Himmel, ähnlich zweier Schiebetüren, die sanft zurückgezogen werden; goldene Strahlen brechen mutig hervor und erobern von oben engagiert die Baumkronen. Sie leuchten durch die Bäume, einzelne Strahlen erreichen den Boden, abgefallenes Laub in allen Farben und Tautropfen reflektieren das grandiose Lichtspiel. Die Augen geschlossen und tief die würzige Luft einatmend, konzentrierte ich mich auf die einzigartige Aura, die in dieser exponierten Form nur während der weinenden Natur herrscht. Es war ein Gefühl, als ob sich diverse Energieteilchen des Lebens, unbedeutende Partikel nur – in mir sammelten und eine Art Strom bildeten, ihre Kraft an mich transmittierten, die sich mit meinem Geist, meiner selbst verbanden und Verborgenes mobilisierten. Scheinbar an der elementaren Substanz des Lebens selbst partizipieren. Ein Gefühl, was sich nicht beschreiben läßt. Wer nicht meine Erfahrungen, Empfindungen, Erlebnisse und Naturliebe im gleichen Maße absolviert und erfahren hat, kann und wird nicht nachvollziehen können, was ich unter Täglichlaufen verstehe. –
Ein behutsamer Wind peitschte unaufhörlich Wasser in zahlreichen Wellen an das Land. Der graudunkle Horizont intensivierte die vorherrschende Einsamkeit und vereinte sich in der Ferne mit dem wütenden Seewasser und verschmolz zu einer einzigen kaltherzigen Wand, doch voller berauschender Anmut. Ich schritt zum Ende des Strandes, gerade noch außer Reichweite der Wellenbewegungen und schloß meine Augen. Somit konzentrierte ich mich nur auf die verschiedenen lautmalerischen Töne. Das feuchte Naß beherrschte eindeutig die Szenerie, von den Bäumen tropfte es ohne Unterlaß, kleine Regenperlen kullerten aus meinen Haaren und liefen in Rinnsälen mein Antlitz hinab, die tosenden Wogen klatschten an das Ufer; ich fühlte die brausenden Sturmböen, welche ihrer Leidenschaft nachgingen und versuchten mein Hemd aufzublähen, was auf Grund der Nässe nicht mehr gelang. Das Schilf bog sich im Seewind, eine fragile Verbeugung, wenngleich es seine Stärke nicht verbergen konnte. So stand ich da – wie versteinert – die Welt und das Leben genießend, fühlend. Die unbarmherzige Zeit verharrte gleichsam ruhig in ihrer pulsierenden Macht – Minuten vergingen regungslos bis ich meine Augen wieder öffnete.
Das Bild hatte sich nicht wesentlich verändert, der weitläufige See schien nur noch wütender geworden zu sein. Aus meinem linken Gesichtskreis schwammen zwei Schwäne sehr erhaben, ja, regelrecht majestätisch und doch in einer surrealen Beschaulichkeit durch das nicht stillstehende Gemälde. Bevor sie das Zentrum erreichten, schossen von rechts zwei Wildgänse schimpfend durch die Luft, augenscheinlich aus einer anderen Dimension. Die Tiere verschwanden so schnell wie sie gekommen waren und am Horizont leuchteten zwei weiße Yachten als kaum erkennbare Punkte in der Unendlichkeit. Ich wechselte die Position und betrachtete meine Fußabdrücke, die nun von den stärker werdenden Wellen erbarmungslos überrannt wurden, wieder und wieder. Interessant zu sehen, wie die Abdrücke egalisiert wurden, bis sie nicht mehr vorhanden waren. Verflüchtigt. Für immer.
Sinnbildlich wie das Leben. Man wird geboren, für einen kurzen Zeitraum hinterläßt man seine Spuren – bis sie dereinst von der gelebten Zeit absorbiert werden und leise verblassen. Sie werden zu Reminiszenzen – bis auch diese verloren gehen. Andere Menschen kommen und preisen die Natur erneut – ein sich wiederholendes Wechselspiel. Lebewesen kommen und gehen. Die Vergangenheit existiert nicht mehr, die Zukunft wartet noch auf ihr Engagement – aber hier und jetzt – das ist das Leben. Die Fußabdrücke hinterlassen einen bleibenden Eindruck in meinem Kopf, selbst als sie schon verwischt waren, bestanden sie noch vor meinem geistigen Auge und ich sah jenen gegangenen Weg, der hinter mir liegt – um jetzt an diesem Ort angekommen zu sein. Ein weiter Weg.
Melancholische Erinnerungen materialisieren sich aus den Tiefen meines Gehirns in das höhere Bewußtsein, sie konvergieren nahtlos in die herrschende Witterung. Die Welt scheint nicht existent, das Leben unbedeutend – nur der Augenblick ist von Bedeutung. Sehen, aber nicht mit den Augen. Hören, aber nicht mit den Ohren. Die Luft einatmen, aber nicht mit der Nase. Höchste Konzentration auf sein Inneres, auf das wahre Selbst – die Herrschaft der Sinne an das Herz übergeben und nicht mehr Denken. Allein und einsam. Im strömenden Regen. Von der Welt verlassen. Aufgepeitschte Gischt, von einem liebevollen Sturm mit Inbrunst an das Ufer gezwungen. Ein ganz besonderer Moment, den man weder suchen noch finden kann. Aber man kann ihn mit offenen Armen willkommen heißen. Das ist die gefühlvolle Verkörperung von Zufriedenheit, Vertrauen und Harmonie. Empfindungen. Meine Empfindungen. –
Ein reflektierendes Schimmern, welches sich in allen Richtungen ausdehnt. Millionen Elfen gleiten scheu spielend auf die Erde und werden doch wieder vom Wind empor gehoben, während gleichzeitig die Luft von einem Funkeln ohnegleichen erfüllt ist. Allenthalben erspähe ich Kristalle, die ihre Lichtblitze in das weite Nichts senden. Ich unterbreche meinen Lauf und beobachte fasziniert das seltene Schauspiel, welches nur wenige Minuten andauert. Das ist ein rarer Augenblick, der zum Träumen verleitet. Erneut verblaßt das menschliche Leben, die Zeit hält an, verdichtet sich und gibt Raum für gefühlvolles Nichtdenken. Sodann reisen weitere Wolkenfelder am Firmament der Unendlichkeit entgegen und das gleißende Leuchten stirbt und verstummt für alle Zeiten in dieser Konstellation. Trunken vor Genuß und Glück gelingt es mir nur schwer, jenen Ort zu verlassen, um meinen Lauf fortzusetzen. –
Ich unterbreche meine natürliche Bewegung. Hocke mich am Strand hin, schließe die Augen und verharre. Meine Gedanken treiben dahin, wie das Wasser eines Flusses, der in das Meer fließt. Versinken. Dem Sinn der Augen beraubt, die Schärfe der Ohren intensiviert – das Dasein strebt nach Ausgewogenheit – konzentriere ich mich auf die Geräusche der Umgebung. Ein Rauschen überwältigt mich, das unbändige Tosen des Sees dominiert und übertönt mit Macht alle anderen Laute. Mir scheint, als ob ich die in der Ferne vorbei ziehenden Wolken hören könnte, was werden sie während ihres Fluges alles sehen? Eine frische Brise schlägt mir in mein Antlitz, vertreibt für eine Sekunde die melancholische Einsamkeit und verbindet sich mit den fühlbaren Augenblicken der Sinnlichkeit, ja, eine frühlingshafte Empfindung wird in meine Perzeption suggeriert. Ich kann den warmen Jahresauftakt nicht sehen, aber ich fühle ihn; der Tatsache ungeachtet, das es sich hierbei um eine Illusion handelt. Streichelnder Wind.
Obwohl meine Augen geschlossen sind, ist es mir, als ob ich mehr denn je erspähe. Wahres Sehen. Nicht auf das Sinnesorgan Auge bezogen, nein; in einer geistigen Form, eine andere Dimension. Ich verlasse jene Erkenntnisebene, sehe mich selbst auf dem Damm hocken, schwarz; den Kopf auf beide Hände gestützt, fliege über mein Laufareal hinweg und überblicke es in seiner prächtigen Herrlichkeit und natürlichen Vollendung. Höher und höher. Wie klein und belanglos wir doch sind! Demut keimt auf. Es fällt mir schwer, mich von diesen lähmenden Gefühlen zu lösen, die Zeit konserviert mich an diesem Ort, in der fliehenden Gegenwart der tiefen Empfindungen. Berührt von der Unendlichkeit, getroffen. Sehen, aber nicht mit den Augen. Hören, jedoch nicht mit den Ohren. Nur fühlen und empfinden, mit dem Herzen. Tief im Innern. Verborgen im Selbst. Ich öffne die Augen.
Mein Geist kehrt zurück; in meinen unzulänglichen Körper. Es kostet Kraft, die bewegenden Impressionen endgültig in das Nebelreich zu verbannen, aufzustehen und wieder in den Laufschritt zu verfallen. Leiser Regen setzt ein, begleitet mich. Rinnt mein Angesicht herab. Gleich Tränen, die behutsam die Erde berühren und sich für immer verflüchtigen. Ich gebe mich erneut der Bewegung hin, überwinde den Eigensinn. So setzt er sich fort, mein täglicher Lauf. Oder sogar der Lauf des Lebens? –
Anschließend eine sehr bescheidene Reminiszenz an die vergangenen zehn Jahre mit ausgewählten Momenten. Unzählige Erlebnisse, Ereignisse und Begebenheiten traten in mein Leben und bei vielen erinnere ich mich, als ob es erst gestern war, indessen andere komplett vergessen sind und nur noch schwach schimmernd lose im Gedächtnis dahintreiben. Eine Frage bleibt und wird mich immer beschäftigen, wo sind die Jahre nur geblieben?
2001
Im August 2001 erlebte ich den extremsten Regenlauf überhaupt – in 14 Jahren Laufen. Die Sichtweite war derartig eingeschränkt, daß das mehr ein Blindlauf war – Sturzbäche ergossen sich aus dem wütenden Himmel. Derlei kam seit jenem Tage nicht wieder vor. Zum Ende des Jahres erfuhr ich den ersten Sturz als Läufer. Nicht zu vergessen, die ersten beiden Hundeangriffe – von insgesamt 20 Konflikten, die in zehn Jahren über mich hereinbrachen.
2002
Im November geriet ich in das Visier der Exekutive, die mich sogleich ermahnten, weil ich auf der Straße (damals unbedeutende Nebenstraße) statt auf dem Fußweg lief.
2003
Ein Jahr später folgte erneut ein Kontakt mit Beamten, dieses Mal mit der geschätzten Zollfahndung, die damals Recherchen bezüglich maritimen Zigarettenschmuggels anstellten. Leider konnte ich nicht wirklich helfen, da ich weder rauche noch mich dem Schmuggeln hingebe.
2004
Im Februar 2004 wäre mein Täglichlaufen fast zum Erliegen gekommen; eine Folge meiner an den Tag gelegten Ignoranz. Ich wäre fast von einem Ast erschlagen worden, um Haaresbreite wäre es passiert. Allerdings kann ich selbst heute noch nichts mit Absperrungen anfangen. Desweiteren diskutierte ich mit der Polizei die Stopschildproblematik, was freilich sinnlos war. Immerhin gab der Verkehrspolizist zu, daß ihre Maßnahmen nur dem finanziellen Charakter unterliegen. Diese Ehrlichkeit rechne ich ihm hoch an. Drei Konfrontationen sollten in diesem Jahr ebenfalls folgen, eine davon bedrohlicher Natur.
2005
Im August konnte ich einen Streit beilegen, der lange schwelte und partiell bedrohliche Ausmaße annahm. Im Nachhinein betrachtet, war ich nicht ganz schuldlos; leider werde ich manchmal ungehalten, wenn etwas oder jemand mein Täglichlaufen konterkarieren will.
2006
Ende März absolvierte ich den schönsten Lauf in meiner gesamten Laufzeit. Der Lauf war derart grandios, jedes weitere Wort wäre jetzt überflüssig. Was für ein Traumlauf! Ebenfalls wunderschön war eine Begegnung mit einem Entenpaar, die nicht vor mir flüchteten – was auch für eine Wespe gilt, die mich sogleich aus tiefer Zuneigung heraus stechen mußte.
2007
Erneut ein extremer Regenguß im Mai; die Straßen standen unter Wasser und die Kanalisation konnte selbiges nicht mehr aufnehmen. Für den humoristischen Höhepunkt des Jahres zeichneten die Ordnungshüter verantwortlich. Zuerst verfolgte mich ein Hubschrauber auf dem Damm und anschließend trieb ich einen Mannschaftswagen der Polizei im Wald vor mir her.
2008
In jenem Jahr brachen viele Ereignisse aus der Zukunft in die temporäre Gegenwart. Sehr beeindruckend war das Wildschweinskelett, welches ich auf dem Damm fand. Ebenso die direkten Nahbegegnungen mit Schwänen, Bussarden, Rehen und einem Hochlandrinderbullen. Und ja, der Großbrand der Industrieanlage zeichnete für den Tiefpunkt schlechthin verantwortlich. Nicht minder unschön war die quer über den Weg gespannte Angelschnur, in der ich mit dem Hals hängen blieb. Wäre es nicht so heiß gewesen, so wäre meine Geschwindigkeit weitaus höher gewesen – nicht auszudenken!
2009
Als sehr spektakulär erwiesen sich ca. 60 Vögel, wahrscheinlich Stare, die einen Schwarmball in der Luft bildeten und diverse abrupte Richtungswechsel per Piepton angekündigt vollzogen. Ein einziger Organismus, so schien es. An meinem Jubiläumslauf beobachtete ich Meister Bockert – zum ersten Mal in meinem Leben. Nur wenige Tage später erlebte ich einen Fastunfall mit einem 40-Tonnen-LKW, der so heikel wie nie zuvor war. Um ein Haar wäre alles vorbei gewesen. Besonders schön war ein Schwarzspecht anzusehen, der ca. 30 cm groß mit rotem Häubchen im Wald lustwandelte. Natürlich war die weiße Wildgans nicht weniger herrlich. Im Juli sollte es erneut zu einem Großbrand in der Industrieanlage kommen. Dies ist nicht mehr nachvollziehbar. Das Jahr bot noch vielmehr, allein, ich beschränke ich mich nun.
2010
Meine Geduld hinsichtlich freilaufender Hunde ist am Ende angekommen. Einen Mangel an Langmut kann man mir wahrlich nicht vorwerfen. Dementsprechend kontaktierte ich die zuständige Behörde, was freilich nichts brachte. Das bestätigt einmal mehr mein Denken, daß nur Selbstjustiz in diesem Land etwas bringt. Alles andere ist sinnlos, präventiv Agieren? Unmöglich. Selbst die Polizei gab dies später verständnisvoll wie machtlos zu. Am 21.02.2010 fand er statt, mein Salamilauf – der komischste Lauf aller Zeiten – 13 Kilometer mit einer Wildschweinsalami in der Hand – verfolgt von 250 Hunden. Selbst heute muß ich noch lachen, sobald ich daran zurückdenke. Acht große Wildschweine hingegen, lassen mich auch rückblickend noch erstaunen – so viele sah ich noch nie. Der traurigste Lauf in meiner gesamten Laufzeit fand Ende Dezember statt – ohne Worte. So gleicht sich alles aus.
2011
Das neue Jahr stand im Zeichen des Hochwassers. In Dimensionen, wie ich sie zum ersten Mal erlebte. Was letzten Endes für mich persönlich aber nur Spaß bedeutete, mit einem Hauch von Abenteuer. Im März erlebte ich den zweit schwersten Sturz in meinem Täglichläuferleben. Das Jahr ist noch jung und wahrscheinlich wird noch viel passieren. Was im Detail wird die Zukunft offenbaren, wenngleich der 18.03. DAS Datum des Jahres war. –
Der 18.03.2011 war ein ganz ergreifender Tag für mich. In einem sehr besonderen Maße aus dem Hauptgrund, weil ich ihn nicht alleine begangen habe, sondern von den wunderbaren Runningfreaks Melanie & Steffen und dem wunderbaren Soulrunner Marco begleitet wurde. Ja, wir haben unseren Pakt tatsächlich vollzogen. Jener Pakt, der aus einem Spaß heraus entstanden ist und bei dem ich selbst nicht im Traum daran gedacht hätte, daß er je wahr werden würde. Wie so oft habe ich mich geirrt; der Pakt, dieser Tag wurde tatsächlich wahr. Gestern. Und ganz ehrlich, ich kann es kaum begreifen. Zehn Jahre Täglichlaufen wie es gestern wahr wurde, war ein Ereignis, wie ich es nie wieder erleben werde und IHR ward dabei. Ihr habt die wohl bedeutendsten Stunden in meinem Leben mit mir gemeinsam verbracht, mit mir geteilt. Ich kann Euch gar nicht genug dafür danken, daß Ihr mir die große Ehre erwiesen habt, mich zu begleiten. Das bedeutet mir sehr viel.
Verzeiht mir, daß ich unsere Zusammenkunft nicht detailliert beschreibe, unsere Stunden waren für mich sehr kostbar, emotional sehr bewegend. Stattdessen lasse ich wenige Bilder sprechen. Ein Jammer, wie vergänglich doch die rare Zeit sich in das nebulöse Nichts aufmachte. Ihr seid wunderbare Menschen, absolut einzigartig – es ist mir eine Ehre Euch kennen zu dürfen. Ich verneige mich. Vielen Dank.
Wiederholt bedanke ich mich von Herzen bei meinen Eltern und bei Brigitte. Es sei Euch versichert, daß ich Eure Anteilnahme stets zu würdigen wußte, zu würdigen weiß und immer würdigen werde. Verzeiht mir meine Sturheit und Unvernunft, die ich nicht selten an den Tag lege, aber Ihr kennt mich und wißt, daß das Außergewöhnliche nicht auf glatten Wegen geschehen kann, was auch gar keinen Spaß machen würde! Und wenn ich erst einmal einen Pfad betreten habe, gehe ich ihn bis zum Ende – manchmal ohne Rücksicht auf andere Menschen, was durchaus eine Bedingung desselben ist. Ihr werdet mein Täglichlaufen nie verstehen, tröstet Euch – ich auch nicht. Herzlichen Dank für Eure Nachsicht und Euer Verständnis und wenn ich Euch in den kommenden Tagen, Monaten und vielleicht auch Jahren mit meinem Täglichlaufen nerven werde – und mich selbst auch, so weiß ich doch Eure Milde zu schätzen. Manchmal frage ich mich, ob ich ebenfalls diese Geduld bezüglich einer derart sturen Person aufbringen könnte, wie Ihr sie mir zuteil werden läßt. Die Antwort liegt evident auf der Hand, nein! In Zukunft werde ich mich nach Kräften bemühen, meine „stürzende Fallsucht“ in den Griff zu bekommen, um einmal weniger von Wanderwurzeln gefällt zu werden.
Weiterhin bedanke ich mich herzlich bei Melanie & Steffen und Marco, die mich während des Vollzuges der Dekade Täglichlaufen bei dem zweiten Lauf begleitet haben. Jenen emotionalen Moment zu teilen, hebt das Ereignis auf eine gänzlich andere Dimension; was mich durchaus sprachlos macht, wovon man von diesem Artikel sonst nicht unbedingt sprechen kann. Eines sei Euch versichert, den gestrigen Tag werde ich nie vergessen. Ich bin zutiefst gerührt. Meinen Dank an Petra und Ramona, die mich während meines Jubiläumlaufes zeitgleich virtuell begleiteten. Ja, endlich bin ich zweistellig. Meinen Dank an Christian, der ebenfalls an mich glaubte und gedanklich mit mir lief, allein, der Regen fehlte. Was gestern jedoch angemessen war. Meinen Dank an Otto, Marcel und Eddy die bereits gratulierten, bevor ich mich hier äußerte. Vielen Dank für Euer Vertrauen.
Erneut habe ich einen großen Artikel für die natürlichste Geschichte der Welt verfaßt. Ja, ich weiß, das ist völlig überflüssig. Mein Körper und Geist bekommen das, wofür sie konstruiert sind, tägliche Bewegung. Wo ist die Besonderheit? Es gibt keine. Pure Natürlichkeit. Wenngleich ich dies nicht immer in dieser Weise für mich reflektierte. Dennoch bin ich stolz auf mich, was dieser einstmals schwache Körper vollbracht hat. Ja, ich bin extrem stolz auf mich. Wer kann schon von sich behaupten, er ist ZEHN JAHRE lang TÄGLICH GELAUFEN? Ich bin es. Ich habe es genossen und werde es weiterhin genießen. Mein Körper ist nicht mehr der, der er einmal war, doch wird auch der „Antisportler“ weiterhin seinen festen Platz in meinem Gehirn einnehmen. Auch bemühe ich mich von Herzen mit jedweder Hingabe, meine Intention auch in der Zukunft zu leben. Natürlich, wie könnte es anders sein? Ich laufe weiter. Täglich. Wie könnte ich auch nicht?
So vergehen die Tage, die Zeit, die Läufe und das Leben. Ich laufe in die Zukunft und was bleibt? Die Erinnerung an die Vergangenheit; manche Ereignisse ragen leuchtend in diesem grauen Nebelreich auf und strahlen unablässig weiter, während andere mehr und mehr verblassen. Irgendwann wird mein Stil enden, muß enden – dann war es das, mit dem „Gelebten Täglichlaufen“ – die Vergänglichkeit wird dereinst obsiegen. Ich selbst werde irgendwann folgen, ebenso im nebulösen Nichts verblassen – wie Staub im Wind. Für immer und immer. Temporäre Existenz. Andere kommen und geben sich vielleicht einer ähnlichen Naturliebe hin. Aber bis es soweit ist, werde ich so viele Läufe und Tage wie möglich genießen, wenn auch nicht jeden einzelnen. Ich möchte nicht einen Tag aus der vergangenen Dekade missen. Selbst die unangenehmsten nicht, auch sie sind Bestandteil des Erlebten, meines Lebens und machen mich zu dem, was ich bin. Ich würde jeden einzelnen Schritt wieder so gehen. Und das ist es, worauf es meiner Betrachtung nach wirklich ankommt. Zu dem stehen, was passiert und nicht mehr zu ändern ist und das Schöne und Unangenehme annehmen und nicht negieren.
– Gelebtes Täglichlaufen – mit dem Herzen – ZEHN JAHRE – Eine Dekade 18.03.2001-18.03.2011. Mein Weg in die Zufriedenheit. –
Das elfte Serienjahr kann kommen. Ich bin bereit und verharre mit einem Lächeln, irrelevant, was mich erwarten wird. Es beginnt. Jetzt. Gelebtes Täglichlaufen.









19. März 2011 um 09:37
Lieber Marcus,
voller Faszination habe ich deinen Artikel gelesen. Mir erscheint jeder Kommentar jetzt eigentlich zu profan, um ihn zu formulieren.
Auch an dieser Stelle möchte ich dir noch einmal ganz herzlich gratulieren, zu dem, was du erreicht hast und zu dem, was du geworden bist.
Deine Entwicklung nachzuvollziehen ist für mich zutiefst beeindruckend und weckt in mir Vorfreude auf die Zukunft.
Was auch immer du in den letzten Jahren erlebt hast, es hat dich verändert, du hast dich zu einem Menschen entwickelt, der zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist: Laufen und Natur.
Nach diesem grandiosen Rückblick möchte ich dir für die Zukunft noch viele schöne Täglich-Lauf Jahre wünschen.
Alles Gute, lieber Marcus und vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel.
Viele liebe Grüße
Petra
19. März 2011 um 09:38
Herzlichen Dank, liebe Petra – besonders auch für Deine Unterstützung und natürlich für den gemeinsamen virtuellen Lauf. Das war ein schönes Gefühl!
Für mich waren die letzten Jahre sehr bemerkenswert, verändernd und mein heutiges Ich ist ein ganz anderes als vor zehn Jahren. Zwei gänzlich verschiedene Personen und dennoch mit vielen Gemeinsamkeiten.
Gebe Dich der Vorfreude hin und laß die Zeit vorbei fließen, Du fließt mit und am Ende wird auch eine gänzlich andere Petra zurückblicken. Das garantiere ich Dir.
Zurück zu den Wurzeln. Ja. Wunderbar formuliert. Ein natürlicher Weg, gell?
Wer weiß, wohin die Reise gehen wird. Zehn Jahre, ein Tag.
19. März 2011 um 09:41
Noch einmal Glückwunsch. Der gestrige Tag war einzigartig und es gibt nichts was wir gestern dazu nicht gesagt hätten. Einzigartig in seiner ganzen Vollkommenheit. Danke für den unvergesslichen Tag gestern. Ab ins elft Jahr und ab ins erste Jahr für mich
Möge es beginnen!
19. März 2011 um 09:42
Herzlichen Dank, lieber Marco. Du hast Recht, es gibt nichts mehr zu sagen – der Tag war wahrhaftig vollkommen. Abgesehen von der Natur, die nicht so ganz meinem Geschmack entsprach. Ausnahmsweise. Und heute? Die Bedingungen, die heute herrschen, hätte ich mir für gestern gewünscht. Unglaublich.
Möge Dein Weg genußvoll andauern. 20-10 – Du weißt, gell?
19. März 2011 um 09:48
Puh war ganz schön lange der Artikel
Jede Zeile war ein Genuss
19. März 2011 um 09:49
Er ist ein wenig ausufernd geworden, aber diesem Tag angemessen.
19. März 2011 um 10:01
Da möchte ich Dir einfach auch ganz herzlich gratulieren zu den 10 Jahren täglichem Laufen, ich finde es ist eine einzigartige Leistung. Nun wünsche ich Dir im 11. Jahr ebenfalls viel Spaß und nicht nur im 11. Jahr sondern noch viel länger. Auf die nächsten 10 Jahre tägliches Laufen.
19. März 2011 um 10:03
Vielen Dank, Bernd. Spaß und Freude sind angenehm, dazu weiterhin ein Quentchen Glück und Gesundheit – so bin ich zufrieden.
19. März 2011 um 10:07
Lieber Marcus,
es freut mich sehr zu lesen, dass Du Dein Ziel tatsächlich erreicht hast. Meinen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH dazu!
Ich habe, wie viele andere auch, in den letzten Tagen häufig an Dich gedacht. Jeder, der auf seine vergangenen 10 Jahre zurückblickt, wird vermutlich viel erlebt haben, sowohl Gutes als auch weniger Gutes. In all dieser langen Zeit wirklich die Kraft und den Willen aufzubringen, jeden Tag zu laufen ist schon etwas ganz Besonderes. Dafür muss man es lieben und es als Natürlichkeit empfinden.
Ich wünsche Dir auch weiterhin alles Gute bei Deinen täglichen Läufen! Wer weiß, vielleicht werden aus den vollendeten 10 Jahre noch 11, 12, 15, 20 …?
Alles Gute!
Kornelia
19. März 2011 um 10:08
Herzlichen Dank, liebe Kornelia. So geht es dahin, mein großes Ziel…
Ich war oft voller Zweifel und habe nicht wirklich damit gerechnet, allein das Leben hat mich dennoch durch diese seltsame Portal des Täglichlaufens geführt. Und ja, ohne es leidenschaftlich zu lieben, wäre mir das nie gelungen.
Wie lange noch? Diese Frage stelle ich mir in diesen Tagen besonders oft; zumindest so lange, bis die Routine – die momentan nicht gegeben ist – wieder einzieht. Beispielsweise sind derzeit 12 oder gar 20 Jahre für mich absolut unvorstellbar. Allerdings, wer mir das vor mehr als zehn Jahren gesagt hätte, ich würde einst zehn Jahre absolvieren; den hätte ich einweisen lassen.
Das ist das Leben.
19. März 2011 um 11:13
Lieber Marcus,
wie sehr habe ich mich auf diesen Tag gefreut und nun darf ich diesen großartigen Bericht lesen, der so tief blicken lässt und so viel über Dich und Dein Gefühlsleben verrät. Eine Rechtfertigung für das Laufen, insbesondere das Täglichlaufen, braucht es nach dem gestrigen Tag nicht mehr und wenn mich zukünftig jemand nach dem Laufen fragt, werde ich auf Deinen Blog verweisen. Denn hier steht alles, was einem Laufbegeisterung, so wie wir es betreiben, nahe bringt. Es braucht keine Distanzen und auch keine Ziele, sondern es bedarf nur zu laufen. Wenn ein “Antisportler” so etwas schaffen kann, wäre es doch ein Leichtes jeden Menschen von ein wenig Ausdauersport zu überzeugen. In der Natur und mit ihr verbunden, ich könnte stundenlang Deinen Ausführungen lauschen bzw. sie lesen, Danke dafür.
Ich muss Dir danken für die fortwährende Inspiration und die grandiose prosaische Leistung, die Du immer wieder aufs Neue hier versprühst. Ich freue mich auf die nächsten zehn Jahre und vielleicht irgendwann auf einen gemeinsamen Lauf
Mit einer tiefen Verneigung
Salut
Christian
19. März 2011 um 11:14
Herzlichen Dank, lieber Christian. Wie habe ich mich auf dieses Datum gefreut und wie schnell ist die Zeit vergangen!? Das werde ich nie wirklich verstehen oder akzeptieren; leider hilft auch hier kein Jammern. Es ist wie es ist.
Jeder sieht sein Laufen halt anders, interpretiert und nimmt es verschieden wahr und jede(r) Stil, Art oder Konzeption hat ihre Berechtigung. Ich bin mit meiner kleinen Laufwelt zufrieden und nur das zählt für mich.
Ja, Du hast Recht, es wäre ein Leichtes für andere Menschen sich dem Ausdauersport hinzugeben, allein, es muß von ihnen selbst kommen.
Ein gemeinsamer Lauf wäre in der Tat sehr reizvoll; das wäre doch gelacht, wenn wir das eines Tages nicht hinbekommen sollten.
Daß meine Texte ein wenig inspirierend wirken, erstaunt mich und freut mich gleichermaßen. Vielen Dank für Dein Lob – womit ich mich allerdings immer schwer tue. Genieße das Wochenende, vielleicht im Regen oder in der Sonnenwelt.
19. März 2011 um 13:44
Lieber Marcus,
vorab: ein wundervoller emotionsgeladener Rückblick. Deine Worte offenbaren in der Tat die oft von Dir angeführte tiefe Liebe zum Täglichlaufen.
10 Jahre Tag für Tag zu laufen setzen Dich selbst in Erstaunen. Wie das denn der externe Beobachter empfinden mag, fragst Du. Ich betrachte es ebenfalls mit großem Erstaunen und vermag es ehrlich gesagt auch nicht zu begreifen, wie so etwas gehen kann. Du hast es aber für Dich aufgezeigt, dass es geht. Es ist ein einmaliger und sehr individueller Weg und vielleicht ist das auch das ein Teil des Geheimnisses für Deinen Erfolg. Nicht nur, dass 10 Jahre schon für sich eine unfassbar lange Zeit sind. Hinzukommt noch die Art und Weise wie Du das Täglichlaufen praktiziert hast und ja weiterhin praktizierst. “Schonungslos“ hast Du nach meiner Erinnerung einmal einen Deiner Beiträge überschrieben. Allein die Laufumfänge, die für Dich nebensächlich sein mögen, untermauern die Ernsthaftigkeit des von Dir beschrittenen Weges.
Meinen tiefen Respekt vor Deinem Weg und Deiner Leistung und weiterhin alles Gute.
Liebe Grüße Dietmar
19. März 2011 um 13:45
Herzlichen Dank, lieber Dietmar. Wie oben im Artikel schon geschrieben, selbst für mich ist das nicht selten unbegreiflich. Und immer wieder reduziert sich das auf zwei Punkte, Zeit (das Vergehen selbiger) und Gesundheit. Allein das zu realisieren, fällt mir ungemein schwer.
Eine gewisse Prise Schonungslosigkeit gehört hin und wieder einfach dazu. Ohne dem geht es nicht. Wenn diese Rücksichtslosigkeit zu mir selbst oder meinem Umfeld auch durchaus schmerzen kann, ist sie dennoch nötig. Glücklicherweise ist das jedoch nicht die Regel.
Wie Du schon schreibst, für mich ist dieser Weg einmalig und das Recht ihn zu beschreiten, ihn beschreiten zu dürfen, ist ebenso einmalig – das wird mir nie wieder möglich sein. Entsprechend versuche ich, mich meistens vom Abgrund fernzuhalten.
19. März 2011 um 15:18
Lieber Marcus,
es war schön, dich gestern wenigstens virtuell zu begleiten! Deine Einstellung finde ich bewundernswert, aber das weißt du ja!
“Täglichlaufen und Naturliebe” – ja, das ist es!
Du kannst stolz auf dich sein!
Liebe Grüße
Ramona
19. März 2011 um 15:26
Herzlichen Dank, liebe Ramona.
Ja, ich bin stolz auf mich – und wie!
Täglichlaufen und Naturliebe – eine grandiose Symbiose, gell?
19. März 2011 um 16:29
Hey Marcus, irre irre irre! Congratulations zu 10 Jahre streaken! Der reine Wahnsinn!
Thx für das emotionale Ultrapost, muss ich mir ausdrucken, fast ein Roman. Ein Bestseller! Glaubs mir.
Für die nächsten 10 und mehr Jahre wünsch ich dir Gesundheit
Keep on Streakrunning
MfG
19. März 2011 um 16:31
Besten Dank, Otto. Ausdrucken muß doch nicht sein, ich will nicht Deinen Papierverbrauch in die Höhe treiben.
Gesundheit für die nächsten zehn – Tage gefällt mir; danke.
19. März 2011 um 16:32
Ich sollte 10 mal gratulieren!
Go on!
19. März 2011 um 17:41
Gerne. Aber im A4 Format, gell?
20. März 2011 um 11:32
lol A3! Aber erst musst du das Buch schreiben.
20. März 2011 um 15:27
Irgendwann. Schaun mer ma, dann sehn ma scho. Wie wir Preußen zu sagen pflegen.
19. März 2011 um 18:02
Lieber Marcus,
ich reihe mich demütig und respektvoll in die Reihe der Gratulanten ein. Für mich ist es eine Freude Dir zu diesem tollen Ereignis gratulieren zu dürfen.
Einen kleinen Teil deiner Erlebnisse durfte ich dankenswerte auf deinem Blog miterleben. Dafür nochmal herzlichen Dank.
Dir selbst wünsche ich nicht mehr und nicht weniger als einen großen Sack voller Gesundheit. Er soll Dich weiterhin begleiten auf deinem Weg, der hoffentlich noch lange so weiter geht!
Alles Liebe zu deinem tollen Jubiläum!
Gerd
19. März 2011 um 18:03
Herzlichen Dank, lieber Gerd. Wie wahr, Gesundheit ist das Einzige, was wirklich zählt. Alles andere ist zweitrangig.
Allzu „lange“ habe ich diesen Blog ja noch nicht. Na gut, das Experiment währt nun auch schon wieder vier Jahre.
Manchmal wünsche ich mir, ich hätte früher in dieser Form damit begonnen, meine Lauferlebnisse festzuhalten. Ein Großteil der Anfangszeit verschwindet doch leider ein wenig in einem Nebelfeld. Aber so ist das nun einmal.
Nochmals vielen Dank.
19. März 2011 um 18:06
Guten Abend!
Spät, aber doch kommt meine Gratulation zu deinem Jubiläum.
Wie schnell diese 10 Jahre doch vergangen sind und ganz viele davon hab ich dich mit deinem täglichen Lauf begleitet. Ich kann es immer noch nicht ganz fassen.
Wie du, so liebe auch ich die Natur mit all ihrer Herrlichkeit und natürlich die Tiere! Bloß mit dem Laufen haperts ein bisschen *schäm*.
Leider konnte ich dich gestern nur im Gedanken begleiten, nicht mal ein Läufchen dir zu Ehren konnte ich wagen. Widrige Umstände mal wieder! Wie war das doch noch mal? Nichts ist jemals einfach. Jetzt in einer Launenfichte verkriechen wär das Beste!
Dein Artikel ist so wunderschön, gibt er doch soviel von deinen Gedanken und Gefühlen wieder. Viele schöne und einige wenige unschöne Erlebnisse. Groß antworten darauf kann man nicht, man muss es einfach auf sich wirken lassen.
Ein dreifaches Hoch! *miteinerTasseKaffeeanstoss* *lach*
19. März 2011 um 18:23
Herzlichen Dank, meine liebe Brigitte. Da stoße ich gerne mit an, doch gestatte mir bitte, einen Weißwein zu wählen. Denn in vino veritas, gell?
Du darfst Dich auf keinen Fall schämen, nur weil Du nicht läufst. Außerdem bist Du einst täglich gelaufen und beim ersten Mal gleich 23 Tage ohne Ruhetage. Nicht einmal ich habe das geschafft. Laufen ist nicht alles im Leben. Im Gegensatz zu der schönen Natur, ohne die wir nicht leben können.
Ja, wie wahr, nichts ist jemals einfach. So ist das und jene Widrigkeiten lassen sich leider nicht ändern. Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute. Nach einem Tal kommt auch wieder ein Gipfel. So hoffe ich.
Launenfichte. *lacht* Das habe ich lange nicht gelesen oder gehört, dieses schöne Wort.
Der Artikel ist auch mehr für mich gedacht, um mir den Weg begreiflich zu machen. Allein, es gelingt mir selbst damit nicht.
Nochmals herzlichen Dank für die Anteilnahme in den vergangenen Jahren. Ich verneige mich.
19. März 2011 um 18:40
Ausnahmsweise darfst du mit Wein anstoßen *graus* *gg*.
Ach, die paar Tage in einem durch zählen so gut wie gar nicht. Das Laufen hat mir schon sehr gut getan, muss ich gestehen. Aber so recht kann ich mich nicht überwinden.
Dann lies die Bücher nochmal, da kannst feine Geschichten über die Launenfichten finden.
Anteilnahme hört sich komisch an, das ist ja nichts trauriges gewesen dich zu begleiten.
19. März 2011 um 18:43
De gustibus non est disputandum.
Natürlich zählen die. Ich fand das grandios. Vielleicht findest Du irgendwann zurück und trittst dann gemächlich wieder in die Laufwelt ein – wer weiß.
Ich las erst eines, aber diese Fichten kamen nicht vor.
Falches Wort. Ersetze es mit Mitempfinden/fiebern/leiden/freuen…
19. März 2011 um 18:45
Stolz warst auf mich gell? *lach*
Da war es eher ein Großstadtdschungel oder? Bei mir wirds noch dauern, bis ich mich da durchgewurstelt habe.
Ja, die Wörter hören sich schon besser an.
19. März 2011 um 18:47
War? Das bin ich immer noch. Ich kenne eher wenig Menschen, die 23 Tage täglich liefen.
Jein. Mehr in ländlichen Gegenden und am Ende in der Natur.
19. März 2011 um 19:17
Das hier ist der längste Blog-Beitrag, den ich bisher gelesen habe. Und es ist der ergreifendste Beitrag, den ich je gelesen habe! Mann, was für eine packende Story! Und sie ist deshalb so spannend, weil sie wahr ist. So real wie Du und ich.
Ich glaube, keiner von uns Lesern würde sich zutrauen, dass zu erreichen, was Du geschafft hast. Aber die Art und Weise, wie Du das Täglichlaufen reflektierst, macht Lust darauf! Immer wieder aufs Neue…
Noch bin ich einer von den “Narren”, die wegen einer Erkältung nicht laufen gehen, sondern auf der Couch liegen und sich schonen. Aber wer weiß, wie sehr Du und Deine Berichte mich noch verändern:
Ich bin Dir dankbar dafür, dass Du Deine Gedanken mit uns teilst. Und ich bin dankbar dafür, dass wir auch in Zukunft mehr vom Täglichläufer lesen dürfen!!!
Viele Grüße aus Bremen
Eddy
19. März 2011 um 19:18
Das kann ich bestätigen, lieber Eddy, das ist mein längster Beitrag überhaupt. Aber sehr passend zu diesem Datum.
Ach, Täglichlaufen kann jeder. Mit ein wenig Glück ist alles möglich.
Der Narr war auf mich bezogen. Mit einer Erkältung zu laufen oder mit sonstigen Krankheiten würde ich generell nicht empfehlen. Das kann sich sehr schnell in das Gegenteil verkehren und komplett nach hinten losgehen. Behalte Dein Denken bei – ich bin kein Vorbild für solche Dinge.
Vielen Dank für Deine Antwort. Ja, ich werde auch in Zukunft hier schreiben.
20. März 2011 um 11:22
Quatsch du bist DAS Vorbild fürs Streakrunning schlechthin! Du hörst das nicht gern, muss aber gesagt werden! Wer sich mit dem streaken beschäftigt kommt an dir nicht vorbei.
MfG
20. März 2011 um 15:26
Das ist nun zuviel des Lobes, lieber Otto. Außerdem streake ich ja nicht.
19. März 2011 um 19:19
Eigentlich ist es eine riesige Schande. Da zeigst du Bilder von deinen süßen Schafen und ich sag gar nix dazu. Dein Springlämmchen ist der Hammer schlechthin. Wie gerne würde ich es knuddeln.
Auf den anderen Bildern sieht man richtig welchen Spaß ihr gehabt habt.
20. März 2011 um 11:23
Die Fotos sind cool! Ich denke da wären noch mehr Leute gern dabei gewesen.
Ich auch.
20. März 2011 um 15:25
Wer weiß, möglich ist alles.
19. März 2011 um 19:20
Halb so wild. Ich würde das Putzel auch gerne knuddeln, aber näher als 20 cm hat es sich noch nicht heran gewagt. Määh! Määäh! Das kann es schon gut.
Ja, das war ein riesiger Spaß und absolut einzigartig. Das wäre ein Moment gewesen, wo ich die Zeit gerne angehalten hätte.
19. März 2011 um 20:17
Ob ja Brigitte wie hatten eine Menge Spaß.
20. März 2011 um 08:25
Und wie. Welch ein Tag!
20. März 2011 um 10:19
Lieber Marcus,
ein grandioser Bericht, der tief blicken lässt und so viel sagt, großartig! Zu deinen 10 Jahren Täglichlaufen haben wir bereits gratuliert und ich denke es ist ist bereits alles gesagt. Sowieso ist es so, dass keine Worte der Welt eine solche Leistung beschreiben könnten, nicht mal im Ansatz!
Aber ein paar Dinge möchte ich hier noch einmal ganz deutlich zum Ausdruck bringen. Zum einen sind wir sehr glücklich darüber, dich kennengelernt zu haben, einen Menschen, der einzigartig ist, einen Täglichläufer! Zum anderen können wir es noch immer nicht beschreiben, wie stolz wir darauf sind, diesen großen, einmaligen Tag deines Jubiläums gemeinsam mit dir und Marco verbracht haben zu dürfen.
Und ich möchte es nicht versäumen, mich auch bei Sigrid und Norbert aufrichtig zu bedanken, die diesen wunderbaren Tag mit ihrer wunderbar offen, herzlichen und gastfreundschaftlichen Art erst zu diesem unvergesslichen Ereignis haben werden lassen!
Marcus, ihr habt uns sehr reich beschenkt, beschenkt mit Dingen, die man sich für kein Geld der Welt auch nur im Ansatz erkaufen könnte.
Wir danken dir/ euch herzlich für diesen Tag.
Sag den Purzeln auf deinen Runden schöne Grüße, umarme Sigrid und Norbert von uns, die wir bereits jetzt vermissen, und bleibe wer du bist – Marcus, der Täglichlaufer – ein wunderbarer Mensch!
Deine Runningfreaks,
Melanie und Steffen
20. März 2011 um 10:38
Sehr schön geschrieben Bruder.
Das unterschreibe ich dann mal zu 100% !!!
Auch von mir liebe Grüße an Sigrid und Norbert.
Bis zum Grillen im Sommer… dann mit Kinder
20. März 2011 um 15:24
Vielen Dank, Marco.
Das verstehe ich jetzt nicht als Spaß, sondern ernsthaft. Den Gedanken sollten wir festhalten (aber nicht nur ein Tag, gell?).
20. März 2011 um 10:20
Liebe Melanie,
Lieber Steffen,
ich habe mich lange auf diesen Tag gefreut – zehn Jahre Täglichlaufen zu erreichen und in die Zweistelligkeit aufbrechen. Das war mein Ziel. Der Tag kam. Und ging. Ihr ward dabei.
Für mich ist dieses Jubiläum jedoch in den Hintergrund gerückt, ja es ist fast sekundär. Auch wenn ich mich mittlerweile wiederhole, das Unvergleichliche wie Unvergeßliche an jenem Freitag war die Tatsache, daß Ihr diesen Tag mit mir geteilt habt. Wunderbare Stunden mit wunderbaren Menschen, mit Freunden zu verbringen, hat diesen Tag wirklich zu einer extrem seltenen Besonderheit gemacht. Nicht die zehn Jahre, nein, IHR ward es.
Ein Ereignis nur einmal im Leben und Ihr habt den Moment mit mir gemeinsam verbracht. Was das bedeutet, läßt sich wahrhaftig nicht in Worte kleiden.
Wie gesagt, es ist mir eine große Ehre; ich bin sehr gerührt und verneige mich schweigsam.
An dieser Stelle herzlichen Dank für Eure Grüße; ich habe sie weitergeleitet und die Antwort diesbezüglich wird in Mailform erfolgen.
Die Schafe haben Euch schon gestern vermißt und auch ein wenig Euer köstliches Geschenk.
21. März 2011 um 07:21
Lieber Marcus, nun hat es tatsächlich Drei!! Anläufe gebraucht bis ich endlich geschafft habe diesen langen Artikel zu Ende zu lesen. Viele Worte muss man dazu tatsächlich nicht verlieren, zu schön und detaliert ist er ge und beschrieben. In Gedanken war ich die ganze Zeit bei euch und bedaure zu tiefst nicht bei euch gewesen zu sein. Aber der Tag des “kennenlernens” rückt mit jedem einzelnen Tag näher und ist alles andere als fern.
Du blickst auf eine wundervolle Zeit des täglichen Laufens zurück und bist in Beständigkeit ein großes Vorbild für mich. Eine schöne Woche und viel Spass bei jedem einzelnen Lauf wünsche ich dir.
Liebe Grüße
Marcel
21. März 2011 um 07:22
Die vergangenen zehn Jahre im Täglichlaufen, eine Dekade war in der Tat eine wundervolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Jeder einzelne Tag hat sich mehr als gelohnt und wenn ich gewußt hätte, wie der Jubiläumstag ablaufen würde, bzw. daß es je einen in der Form und mit dieser wunderbaren Begleitung geben würde, so hätte ich noch viel früher damit begonnen.
Ja, wir werden uns demnächst ebenfalls kennenlernen, wenngleich ich dann nicht mit einem Jubiläum aufwarten kann.
21. März 2011 um 12:10
Dann eben mit einem Premierenlauf… ist doch auch was Feines
21. März 2011 um 13:25
Da hast Du Recht.
Das nächste Jubiläum ist noch zu weit entfernt.
21. März 2011 um 07:40
Wie gewohnt melde ich mich verspätet und gratuliere dafür um so herzlicher. Sie haben ihren Jahrestag tatsächlich erreicht, was mich mit tiefem Respekt erfüllt. 10 Jahre sind eine unglaublich lange Zeit. Tatsächlich ermessen kann ich ihre Wahnsinns-Leistung nicht. Dafür ist meine Bewunderung immens.
Streakrunning. Täglich-Laufen. Marcus. Sie verkörpern das in einer Art und Weise, die so nicht wieder vorkommt. Bleiben sie sich treu. Ich danke für den bewegenden Artikel. Im wahrsten Sinne des Wortes.
In tiefer Verehrung.
Herzlichst
Richard
21. März 2011 um 08:42
Vielen Dank, Richard. Ich hätte nie im Traum daran zu denken gewagt, daß ich eines Tages wirklich das zehnjährige Jubiläum vollziehen würde. Das Leben ist nun einmal seltsam.
Solange es mir möglich ist und ich weiterhin die Zufriedenheit darin erkennen kann, werde ich es auch zukünftig praktizieren.
22. März 2011 um 11:41
Nachträglich noch die besten gesundheitlichen Wünsche von mir. Eine stabile Konstitution ist vermutlich am Wichtigsten in ihrem Täglich-Laufen.
Laufen sie weiter täglich, auch für uns Leser, immerhin werden wir mit ihren Beiträgen belohnt. Ich bin stolz, als Leser an ihrem Wirken teilnehmen zu dürfen.
Herzlichst
Richard
22. März 2011 um 13:13
Vielen Dank. Ohne Gesundheit ist alles nichts. Sofern man Täglichlaufen in einem ausgewogenen Rahmen betreibt, bedingt sich das durchaus positiv. Nur darf man es nicht übertreiben.
So lange ich darf und kann…
21. März 2011 um 09:41
Hallo Marcus,

ein bedeutender Tag ist vergangen.
Herzlichen Glückwunsch nachträglich.
Das ist eine große Leistung, die man nur mit einem starken Willen und großer Liebe zur Natur und zum Laufen vollbringen kann.
Meine Hochachtung.
Leider habe ich nicht die körperliche Stabilität, aber die Liebe zum Laufen, ja zum täglich Laufen kann ich verstehen und sie hat mich auch erfasst.
Ich wünsche Dir weiterhin gute körperliche Verfassung, die Dir das Laufen ermöglicht.
Es ist ein großes Geschenk! Geniesse jeden Tag und Lauf.
Herzliche Grüße
Erika
21. März 2011 um 09:42
Herzlichen Dank, liebe Erika. Der Tag war derart bedeutend für mich, daß ich mein Empfinden so gut wie nicht beschreiben kann.
Und ja, meine Liebe zur Natur ist das, was mich mehrheitlich antreibt. Jeder Moment in der natürlichen Welt ist einfach einzigartig.
Das ist wahrhaftig ein großes Geschenk, ich kann nur zustimmen. Besonders im Gesundheitskontext. Möge es sich noch einige Zeit fortsetzen. Dir wünsche ich ebenfalls alles Gute und viel Gesundheit.
21. März 2011 um 09:47
Noch nicht sehr lange verfolge ich deinen Weg zur Spitze der Piramide. Sehr beeindruckt gratuliere ich dir zu diesem grossen Jubiläum.
Behalte deine Ausdauer und vorallem die notwendige Gesundheit!
Martin
21. März 2011 um 11:49
Willkommen auf meiner Seite und vielen Dank, Martin.
Ich bemühe mich nach Kräften, diesen Weg auch zukünftig leben zu dürfen. Doch meine Einflußmöglichkeiten sind leider nur begrenzt, das letzte Wort hat das Leben.
22. März 2011 um 15:55
Hallo Marcus, hier mal meine neue Seite.
Da der frühling eingekehrt ist habe ich mal eben alles alte rausgeschmissen und alles Neu gemacht.
Liebe Grüße
Marcel
22. März 2011 um 15:56
Du bist ein wenig zu früh dran; heißt es nicht, alles neu macht der Mai?
Ich werde Deinen Link anpassen.
Schönen Abend,
Marcus
22. März 2011 um 17:17
Hallo,
wenn auch verspätet, so doch auch von mir herzliche Glückwünsche. Obwohl, wo es für uns Aussenstehenden als schiere Wahnsinnsleistung erscheint, sollte es für dich ja eigentlich nur ein Tag von vielen sein. Ein Tag im Fluß des Lebens.
Nein, ich finde auch, du kannst echt stolz auf dich sein. Deine Diziplin und dein Durchhaltevermögen lassen ja jeden verblassen. Könntest du nicht etwas von deiner Veranlagung in Flaschen abfüllen und mir senden
Jetzt war also der Tag der 10 Jahre. Jetzt beginnen neue Tage und ich werde wieder stumm fast (sorry) täglich hier reinschauen um dich (ob es dir nun gefällt oder nicht) ein wenig zu bewundern.
Skeeve
22. März 2011 um 18:26
Herzlichen Dank, Skeeve. Und schön, wieder einmal von Dir zu lesen.
Läuferisch respektive auf das Täglichlaufen bezogen, war es letztendlich ein normaler Tag von vielen, da stimme ich Dir zu. Wenn auch der Anlaß der eigentliche Grund war, schlußendlich haben erst die wunderbaren Gäste den Tag zu einem sehr außergewöhnlichen gemacht. Ja, einfach unvergeßlich. Ich bin extrem stolz auf mich. Nur schade, daß dieses Ereignis mein ehemaliger Sportlehrer nicht mehr erleben durfte. Heute würde er mir wohl keine schlechten Noten mehr geben.
Die entsprechende Disziplin und das Durchhaltevermögen hast Du auch in Dir. Das kannst Du mir glauben. Vielleicht nur ein wenig verborgen, wer weiß. Aber ich fülle Dir was ab, gerne.
Ja, zehn Jahre und vier Tage. Fortsetzung folgt. Du kannst Dich ruhig öfter zu Wort melden – ich beiße eher selten.
24. März 2011 um 10:18
Fit im Alltag gratuliert auch herzlich zu diesem tollen Lebenswandel! Hilfreiche Tipps zur “perfekten” Lauftechnik und tolle Laufevents 2011 in Deutschland haben wir gerade online auf dem Blog. Ein schönes Laufjahr an alle hier!
24. März 2011 um 10:19
Besten Dank und ebenfalls stets genußvolles (Täglich)Laufen.
24. März 2011 um 12:42
Hey Marcus, ich wollts noch nicht verraten aber du hast mich total angefixt. Ich streake jetzt auch. Rate seit wann!
Ich glaube, dass das Streakrunning für den Körper am besten ist. Sehen wir ja an dir. Sagst du selbst auch. Soviel zum Thema Vorbild!
Bis die Tage! Ich melde mich!
Keep on STREAKrunning
MfG
24. März 2011 um 18:59
Für meinen Körper ist es perfekt, ja – aber für andere? Wer weiß, ich würde das nie empfehlen. Das muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, daß ich diesen Weg für mich gefunden habe, freilich ohne ihn je zu suchen.
Seit dem 18.03.2011?
Viel Freude und Erfolg in diesem Stil.
30. März 2011 um 14:16
[...] Gelebtes Täglichlaufen Das leben, was man liebt und lieben, was man lebt. « Gelebtes Täglichlaufen – ZEHN JAHRE – Eine Dekade [...]
9. April 2011 um 13:34
[...] Richtung ein kleines Männlein, welches es von Herzen liebte, täglich zu laufen. Sogar eine stolze Dekade in diesem natürlichen Stil sollte es vollenden. Die anderen Bewohner in jenem preußischen Tal, [...]
18. April 2011 um 11:46
[...] elementaren Tag, dieser denkwürdigen Zäsur in meinem Leben. Freilich, das steht außer Frage – den Grad zehn Jahre Täglichlaufen erlangt zu haben, ist eine Erfahrung, die auch zukünftig mit aller Macht auf mich einwirkt, ja, einwirken muß. [...]
27. April 2011 um 11:31
[...] Täglichlaufen, EINE Dekade – Ziel erreicht [...]
19. Mai 2011 um 06:58
[...] sein nebulöses Reich der Erinnerungen endgültig entführt hat. Die im März von mir realisierte Dekade Täglichlaufen wirkt freilich nach wie vor intensiv auf mich und meine Gedanken ein, was in der Natur der Sache [...]
26. Mai 2011 um 11:28
[...] Natur – so schloß sich auch der Kreis in meinem Täglichlaufen hinsichtlich meiner vollendeten Dekade. Was ich einst im März 2001 begonnen habe – aus welchen Gründen auch immer – hat im März 2011 [...]
23. Juli 2011 um 13:20
[...] Regenläufe mit ihren ganz eigenen Momenten genießen. Plötzlich erinnere ich mich an mein zehnjähriges Täglichläuferjubiläum, der Gedanke kam unbewußt – wie das Täglichlaufen selbst. Ein unbedeutendes wie bedeutendes [...]
11. August 2011 um 14:04
[...] 18.03.2011 war D E R Tag in meinem Leben als Täglichläufer. Ich habe einen detaillierten Artikel verfaßt, der sich mit diesem meinem Jubiläum beschäftigte. Gleichwohl habe ich diese Leistung [...]
6. September 2011 um 11:34
[...] die nächst höhere Strophe und ja, ich singe es immer noch mit Hingabe. Nach d e r elementaren Zäsur von zehn Jahren Täglichlaufen in Serie in diesem Jahr naht nun mein Halbjahresjubiläum – Zehn Jahre & Sechs Monate Täglichlaufen. [...]
18. September 2011 um 09:39
[...] hier veröffentlicht werden. Soll heißen, in ausufernden Dimensionen. Doch nach meinem exponierten Ausnahmejubiläum wie Ausnahmeartikel im März ist jedwedes detailliertes Sinnieren über diese Thematik obsolet, gänzlich [...]
23. Oktober 2011 um 07:19
[...] heute erscheint mir das in manchen Stunden immer noch absurd, jeden Tag zu laufen. Auch nach einer Dekade in Serie. Doch das Leben hat mich dazu bestimmt und das Leben hat immer Recht. Ich betrachte dies [...]
7. Dezember 2011 um 12:34
[...] Zahl als Ziel, das wäre auch absurd. In meinem Täglichlaufen gab es einst nur ein einzig wahrhaft gewichtiges Ziel und das habe ich realisiert. Die Vollendung des ersten Täglichlaufsjahres bleibt an dieser Stelle [...]
29. Dezember 2011 um 11:07
[...] Sodann kam er, der E I N E Tag, der zu einer Zäsur in meinem Leben werden sollte. Der 18.03.2011. Zehn Jahre Täglichlaufen in Serie. Eine Dekade im Stil des „Gelebten Täglichlaufens“ – zehn Jahre Tag für Tag. Ausnahmslos. [...]