Im Schattenreich. Von einem Vampir und einem fliegenden Hasen.

Der Souverän der schwarzen Nacht unterzeichnete mit der dunklen Königin – ehrenvolle Herrscherin über die Witterungsbedingungen – ein gültiges Übereinkommen. Ein prunkvolles Siegel bestätigte die geheime Übereinkunft. Die allumfassende Dunkelheit soll den heutigen Tag unbarmherzig dominieren; entsprechend düster begann der Morgen und die Welt hüllte sich tief in den nebelhaften Mantel der Finsternis. Eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit gesellte sich hinzu, allenthalben tropfte, taute und plätscherte es. Das Eis schmolz. Als ich zu meinem täglichen Lauf aufbrach, zog pünktlich die geliebte Regenmacht auf der Bühne des Lebens ein. Ich konnte mein Glück nicht fassen, allein – ich wäre auch ohne Regen sofort naß gewesen.

Das faszinierende Flutreich expandiert nach wie vor mit engagierter Vehemenz. Meinen Widerstand habe ich aufgegeben; ich habe mich den Wassermassen gebeugt und eine Streckenkorrektur vornehmen müssen, die mich leider 2,5 Kilometer einer vielbefahrenen Hauptstraße entlang führt. Wie weit doch ein Kilometer sein kann! Ich kann den Gestank und das „wuuuusch“, „wuuuuusch“, „wuuuuusch“ der primitiven und längst veralteten Fahrzeugtechnologie nur schwer ertragen. So muß sich ein Vampir fühlen, der in das für ihn tödliche Sonnenlicht gelangt und sich nur durch eine rasante Flucht seinem vermeintlichen Schicksal entziehen kann. Für einen Augenblick halte ich mich für einen märchenhaften Vampir und laufe schneller. Immer schneller. Nur die Sonne fehlt. Endlich, endlich erreiche ich den Abzweig und trete in den düsteren Nebelforst ein. Gerettet! Von einer Sekunde auf die andere betrete ich eine divergierende Welt voller Hoffnungen und Sehnsüchte. Nebelschwaden wabern zwischen den Bäumen, eine leise gedämpfte Atmosphäre der Stille umarmt mich und schließt die rostige Pforte der dekadenten Zivilisation.

Der Nebel regiert nicht uneingeschränkt, er interagiert mit der Umwelt, tritt partiell auf, beinahe willkürlich in allen erdenklichen Formen. Von einer mysteriösen Inselbildung, über ausgedehnte Nebelbänke bis hin zu Hochnebel, der sich in der verlorenen Weite der Finsternis mit dem graudunklen Horizont zärtlich vereint. Plötzlich vernehme ich ein Geräusch, einen seltsam sonoren Ton in der Ferne. Absolute Stille. Nur das liebliche Niedersinken der Regentropfen dringt an mein Ohr. Stetes plätschern. Vielleicht habe ich mich geirrt. Ich setze meinen Weg in das Schattenreich des Nebels fort. Die eingeschränkte Sicht offenbart die seltsamsten Impressionen und intensiviert sich stärker und mächtiger. Ein Hauch von Mystik, surreale Einblicke in das natürliche Gemälde des Lebens, welches so nie ein Künstler erschaffen könnte. Noch ist der Damm selbst passabel erkennbar. Ohne Vorwarnung schrecke ich einen Hasen auf, der eiligst von dannen springt, seine weiße Blume leuchtet weithin, bewegt sich auf und ab. Ein witziger Anblick, bei dem ich lachen muß.

Doch urplötzlich verläßt der scheinbare Hase die Erde, hebt ab und steigt nahezu senkrecht nach oben auf und läßt sich auf einem Ast in den hohen Baumkronen nieder. Die irritierende Nebelwelt hat mir einen Streich gespielt; vor mir flüchtet kein Hase, nein, ein Eichelhäher flog nah über den Boden, um sich dann in die Lüfte zu erheben. Mein Blick wandert in die verbannte Ferne – ein riesiges Nebelgebirge wächst empor, reckt sich gen Himmel; in den Gipfeln erspähe ich düstere Baumkronen, kahl und jedweden Liebreizes entblößt. Indessen der nebelhafte Mantel der Finsternis sich endgültig geschlossen hat – ich bin gefangen in dieser grandiosen Welt, für immer und immer. Direkt vor mir schält sich aus dem Nichts eine Bewegung, löst sich aus dem Schatten und fliegt davon – ein stolzer Bussard. Ich rufe ihn sofort an, er scheint temporär zu erstarren und ändert seine Flugrichtung, nicht mehr von mir weg – er dreht bei, landet auf einem Ast und beobachtet mich. Es ist keine Einbildung, er kennt mich. Schließlich begegnen wir uns täglich. Unmittelbar nach meinem Wendepunkt halte ich an, um die eigentümlich gedämpfte Stille zu genießen. Ich schließe meine Augen, nur für einen Moment und öffne meine innere Augen und sehe…

…den Frühling! Eine grün leuchtende Welt, nur durchdrungen von goldenen Sonnenstrahlen, blühenden Pflanzen, sich im leisen Wind biegendes Schilf und an das Ufer geworfene Wellen, die die Sonne lächelnd reflektieren. Zahlreiche Vogelstimmen trällern ihren wunderbaren Gesang in eine warme Welt voller Liebe und Zuneigung. Welch liebliches Bild zieht vor meinem geistigen Auge vorbei! Die Bienen summen unter einem blauen Himmel von Blüte zu Blüte, baden in ihrem floralen Nektar, indes ein Tagpfauenauge mit einem Hummelschwärmer um die Wette tanzt. Das charakteristische Schreien eines Falken, der in der endlosen Weite am Firmament – – – abrupt bricht mein mentales Gebilde in sich zusammen, meine Augen öffnen sich sofort – als in meiner allernächsten Nähe das laute Geräusch einer Kettensäge brutal wie reißerisch ertönt. Nur der Falke und der Vogelgesang gelangten mit in die real erlebte Situation. Nun habe ich jenen sonoren Ton vom Anfang identifiziert; ich irrte mich nicht. Sekunden später vernehme ich das todtraurige Bersten eines Baumes. Wenn ich auch die Quelle nicht mit meinen Augen wahrnehmen kann, ist mir der Standort jenes Trauerspieles nur zu bewußt. Ich nehme den Laufschritt wieder auf und verlasse das Schlachtfeld des Forstes, der doch keine Chance hat. Verloren. Für alle Zeiten.

Zu meiner linken träumen die überfluteten und immer noch gefrorenen Wiesen von ihrer totalen Einsamkeit. Einzigartige Nebelgewänder ziehen hernieder, umhüllen mich, nehmen mich gefangen und geben mich schlußendlich wieder frei. Widerwillig. Ich laufe und laufe und wünsche mir, daß dieser Lauf niemals endet. Als ich den Ort des fliegenden Hasen, seines Zeichens geborener Eichelhäher mit einer Ausbildung im Tarnen und Täuschen passiere, muß ich laut lachen. Jedoch ist meine Präsenz nicht weithin zu hören, sie wird regelrecht verschluckt. Der formidable Regen manifestiert sich in einer mächtigen Aufwartung, wenngleich mein endgültiger Sättigungsgrad an Nässe seit langem erreicht ist. Mehr geht nicht. Demungeachtet scheint der Tag dunkler und dunkler zu werden. Selbst die Straßenlaternen wurden wieder aktiviert.

Die Fühler des Nebelreichs dringen nun auch in die sogenannte Zivilisation vor. Sodann nähere ich mich nach 14 Kilometern meinem heutigen Ende. Was für ein Nebel- und Regenlauf! Als ich den Lauf abschließe, kann ich für einen Augenblick nicht realisieren, daß er bereits wieder vorbei sein soll. Ich lief doch soeben erst los! In meiner Erinnerung laufe ich weiter. Wenn sich das Jahr in dem Stil fortsetzt, wie es begonnen hat – dann wird 2011 ein Laufjahr, wie es im Buche steht. Und der vorläufige Höhepunkt für mich, wird in knapp zwei Monaten stattfinden. Möge die Bühne des Lebens mir dann einen ähnlichen Gipfel wie heute offerieren.

29 Antworten zu “Im Schattenreich. Von einem Vampir und einem fliegenden Hasen.”

  1. RunningOtto Sagt:

    Hallo Herr Vampir! :mrgreen: Thx für dein spitzen Post! Das ist wieder ein Laufbericht nach mein Geschmack. Marcus, du hast dich wieder selbst übertroffen. Neulich hast du geschrieben, dass alles im Gleichgewicht ist oder dahin läuft, du bestätigst das jetzt. Neulich das tiefgründige Post, was jetzt durch das heitere ergänzt wird. Damit erfüllst du das Gleichgewicht.

    Ich warte auf mehr Laufberichte. Weiter so!

    Keep on STREAKrunning

    MfG

  2. Gerne doch. Aber noch viel mehr nach meinem Geschmack. ;) Ja, alles strebt nach Ausgewogenheit. Bewußt wie unbewußt. Und alles, was man übertreibt, wandelt sich in Traurigkeit. Wenn ich täglich 30 Kilometer laufe, wird mir das irgendwann zu viel. Ebenso, wenn ich täglich nur fünf Kilometer laufe. Ausgewogenheit – das große Geheimnis, welches keines ist.

  3. RunningOtto Sagt:

    PS Super WE!

    Ohne Zwiebeln. :mrgreen:

  4. Merci. Wieso ohne Zwiebeln? Die sind doch köstlich. Auch habe ich mich entsprechend immunisiert – als Vampir ist das obligat. :D

  5. Sag mal, lieber Marcus,
    du schließt die Augen und siehst den Frühling? Hm, und das als Vampir???
    Spaß bei Seite, mir scheint, als hättest du etwas Sehnsucht nach dem satten Grün, den überall sprießenden frischen Trieben der Pflanzenwelt und den Gesängen des Federviehs? Und das trotz solch grandioser Bedingungen, wie du sie heute vorgefunden hast?

    Toller Bericht, toller Lauf – das kann so weiter gehen, gell? Wer weiß, aber egal wie es werden wird, der Tag kommt, der besagte im März, er kommt…

    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir,
    Steffen

  6. Lieber Steffen,

    ich bin geneigt anzunehmen, daß meine latente Schwäche im Hinblick auf den Frühling im Kontext einer partiellen Blutleere entstand. Und das ist als Vampir fatal. ;)

    Das musikalische Federvieh musiziert längst mit Inbrunst; selbst Dutzende Graugänse gaben sich heute die Ehre. Faktisch herrscht hier schon Frühling, wenn auch noch nicht wirklich mit den Augen sichtbar.

    Wenn das nur halb so gut weiter geht, wie es begonnen hat, so wird das mein Jahr! Der Tag kommt ja, und Du und Marco auch. :)

  7. Meinen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Lauferlebnis. Im Nebel zu laufen ist schon was einzigartiges, dazu dann noch der Regen. Das war sicherlich ein Freudentanz für Deine Sinne. Du hast ihn genießen können, naja bis auf die blöden Kettensägen.
    Bei uns sind heute 13 Grad, kein Nebel, nur so ab und an ein bißchen Nieselregen.
    Wünsche ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße
    Kornelia

  8. Merci. Der Lauf war wirklich grandios. Der Regen und die wabernden Nebelschwaden untermalten einen wahrhaftigen Genußlauf par excellence. – Bis auf die Säge, ja. Da haben wir wieder die Ausgewogenheit.

    Auf 13 °C kam ich nicht; ich kann nur 07 °C anbieten. Für mich ist das schon sommerlich. ;)

  9. Habe beim Lesen Deines Laufberichts fast soviel Spaß gehabt wie bei dem Lauf, von dem ich gerade zurückkehre. Fast hatte ich das Gefühl, ich wäre bei Deinem Lauf dabei gewesen. Und herzhaft gelacht habe ich auch. Über den “fliegenden Hasen”, natürlich. Aber auch, bitte lieber Marcus, sehe es mir nach, über die “primitiv und längst veraltete Fahrzeugtechnologie”. Nicht, dass ich Dein Mißvergnügen nicht nachvollziehen könnte. Aber das war so bildhaft, dass ich mir die Situation plastisch vorgestellt habe. Da ich von meiner üblichen Laufstrecke nicht ganz so verwöhnt bin wie Du, kenne ich das. Auch bin froh, wenn ich die Straße verlassen kann. Aber ich kenne es nicht besser und die meisten Kilometer geht es zur Entschädigung durch die Natur.
    Danke für diesen anschaulichen Laufbericht.

  10. Vielen Dank für Deine Antwort, lieber Dietmar. Über den fliegenden Hasen muß ich immer noch schmunzeln. Ich war fest überzeugt, daß es ein Hase ist und dann hebt er ab. So können die Sinne getrübt werden; auch erstaunlich, wie lange der Eichelhäher knapp über der Erde flog.

    Verwöhnt. *lacht* Doch ich gestehe, das ist wirklich so. In der Regel verlasse ich die Menschenwelt viel früher und die 2,5 Kilometer derzeit – sind wirklich unangenehm. Der Gestank, der Lärm – gräßlich! Momentan bleibt mir aber nichts anderes möglich. Selbst in meinem Laufareal, wo es sehr viele Wege und Möglichkeiten für verschiedenen Strecken gibt, nun reduziert sich alles auf eine Option. Dennoch ist das faszinierend.

    Ich wünsche Dir ein angenehmes Wochenende, mit schnellen Kilometern entlang der Straße und genußvollen Kilometern in der herrlichen Natur!

  11. Mein lieber Marcus,
    ich habe Deinen Beitrag heute Morgen zum dritten mal gelesen und bin immer noch fasziniert von dieser Lebendigkeit. Der Schrecken und der Misston der Zivilisation überraschen mich auch beim dritten mal und lassen mich jäh das Gesicht verziehen. Ich kann mir diese Schändung dieser grandiosen Stimmung kaum vorstellen, allerdings musste ich es auch schon oft erleben. Die wabernden und dahin fliegenden Nebelfetzen, die das Auge und das Ohr täuschen sind etwas wunderbares und dazu noch ein Regenguss, was willst Du mehr?
    Die Wassermassen werden weichen und Du hast wieder die bekannte und gewohnte Laufstrecke zur Verfügung, ich werde heute neue Wege erkunden auf dem Nachhauseweg aus der Praxis, mal sehen was ich erleben darf ;-) Laut Wetterbericht auf jeden Fall keinen Regen, schade :-(

    Salut
    Christian

  12. Vielen Dank für Deine Antwort, lieber Christian. Auch für Deine investierte Zeit, denn mein Bericht ist doch wieder recht lang ausgefallen. Und dann gleich dreimal gelesen? Demnächst versuche ich mich kürzer zu fassen. ;)

    Ja, der Schrecken der Zivilisation. Die Kettensäge kam ähnlich überraschend wie der Hase, nur in einem negativen Ausmaß. Dieser gräßlich laute Ton klingt jetzt noch in meinem Ohr. In jener Sekunde wurde wirklich ein besonderer Moment zerstört. Glücklicherweise blieb mir die Trauer visuell verborgen. Die Nebelwelt hingegen war grandios. Ich kann mich nicht erinnern, eine derart seltsame Nebelbildung je gesehen zu haben. Eine Kombination aus Sanftmut und einer alles umschließenden „Härte“. Aber herrlich!

    Bis die Flut versiegt, wird noch viel Wasser dahin fließen müssen. Noch steigen die Pegel… Erkundungen. Ein gutes Stichwort, die sollte ich auch wieder einmal durchführen, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt. Du schreibst vermutlich einen Bericht über Deine Erlebnisse – ich freue mich jetzt schon. Vielleicht auch wieder mit Klettertouren durch Brombeerbüsche ? ;) Paß auf Dich auf!

    Viel Spaß dabei und eventuell gießt es ja doch – ich drücke Dir die Daumen!

  13. Dass mit dir was nicht stimmt, wusste ich.. aber ein Vampir? *lach*

    Was für ein witziger Laufbericht. Was musste ich über den Hasen, der keiner war, lachen!

    Aber ich lese so ein klein bisschen raus, dass du dich nun doch schon ein wenig auf den Frühling mit all seiner Schönheit freust. Natürlich mit Regen, ist doch klar ;) !

    Ich hoffe für dich, dass das viele Wasser sich bald wieder zurück zieht und du wieder deine gewohnten Strecken ablaufen kannst. Ohne Strassenlärm und Autos!

  14. Nur eine kleine Nebentätigkeit und auch nur, wenn keine Sonne scheint. :D

    Der getarnte Eichelhäher war wirklich witzig; so werden die Sinne getrübt. Du weißt ja, ich liebe alle Jahreszeiten. Und bei jedem Wechsel blicke ich wehmütig auf die vergangene Jahreszeit zurück. Regen ist immer grandios. :)

    Der Höchststand ist noch nicht erreicht, es wird immer mehr. Allerdings kann die Grenze nicht mehr weit sein.

  15. Du hast aber auch Nebentätigkeiten – alle Achtung :D .

    Ich weiß, dass du alle Jahreszeiten magst; und doch sehnst du dich schon nach der schöneren und wärmeren, gell? :P

    Grad eben lese ich, dass sich das Hochwasser in Deutschland wieder entspannt – ich hoffe es!

  16. Solange alles steuerlich korrekt gemeldet ist – kein Problem. ;)

    Ein klares Jein! Demnächst wird der kalte Witterungsregent zurückkehren; vielleicht sogar mit etwas Schnee. Der gefühlte Frühling ist längst da, die Piepmätze bestätigen das ebenfalls.

    Ich auch. Wobei das örtlich differenzieren kann.

  17. Na dann ist doch allles in bester Ordnung.

    Für nächste Woche wurde auch hier wieder Schneefall angesagt *graus*. Na schauen wir mal, ob sie recht behalten. Noch ist es recht warm, stürmisch, nebelig und ungemütlich. Vogelgezwitscher konnte ich auch schon vernehmen, ein Traum.

  18. Für mich schon. ;)

    Dubito, ergo sum! Maximal ist es vielleicht möglich, Tendenzen zu prognostizieren. Nicht mehr, nicht weniger. Schlußendlich bleibt es bei der Kaffeesatzleserei.

    In der Tierwelt scheint der Frühling bereits angekommen zu sein. Selbst die hiesigen Hasen lernen fliegen. Und der heutige Sonnenlauf bestätigt das einmal mehr.

  19. Also nicht nur Vampir, sondern auch Kaffeegrundleser? wow, das wird ja immer besser *g*.

    Gestern sah ich schon blühende Palmkätzchen! Und das im Jänner.

  20. Gerne möchte ich dies bestätigen, muß aber jene Vielseitigkeit von mir weisen. Ich meinte die Meteorologen als ausgebildete Kaffeesatzleser, zumindest dann, wenn die Anwendungsgebiete der Meteorologie sich mit der WettervorherSAGE und der Klimatologie beschäftigen.

    Ich hoffe, sie erfrieren nicht. Der Winter hat sehr kalt begonnen und nun herrschen 10 °C im Januar – bemerkenswert!

  21. Den Vergleich mit einem Vampir finde ich Klasse.
    Und für mich soooo nachvollziehbar. Ich musste ja auf Grund des aktuellen Wetters lange genug meine Route durch den Wald verändern und die Strassenvariante wählen. Da hilft bei mir nur die Variante Kopfhörer und Musik um den Verkehr einigermaßen auszublenden.
    Aber es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Den Regen hatte ich übrigens auch genossen, obwohlmes schon ziemlich viel Wasser war. ;-)

  22. Ich würde beim Laufen nie Musik hören, aber in dem Fall hast Du Recht. Das stellt in dieser Situation ein probates Mittel dar, um die Widrigkeiten zu verdrängen. Allerdings sollte man vier Kopfhörer dabei haben, zwei zusätzliche für die Nase. ;)

  23. Vampir also !!!
    Na ja dann hoffe ich mal das du mich in Ruhe lässt wenn ich im März auftauche. Ok ich könnte mir auch eine heftige Knoblauchfarne anfuttern. :-)

    Also mal wieder sehr schön geschrieben bzw. beschrieben dein lauf.
    Immer wieder ein genuss hier deine Eindrücke der Welt zu lesen.
    Ich war wieder voll dabei und mitten drin.

    Wenn ich an der Strasse laufen muß dann habe ich immer wie Gerd meine Kopfhörer dabei um Muisk zu hören. Wäre auch mal eine Idde die Sounds of Nature aufzunehmen und dann an er Strasse zu laufen. :-)

    Liebe Grüße
    Marco

  24. Ich beiße nur liebreizende Damen, lieber Marco! Da hilft Dir auch Dein Knoblauch nicht. Du kannst also beruhigt sein. ;)

    Wäre auch mal eine Idde die Sounds of Nature aufzunehmen und dann an der Strasse zu laufen.

    Das ist eine gute Idee und würde die Schrecken halbwegs erträglich machen. Vom Gestank abgesehen…

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