Eistanz im Diamantenmeer

Der Auftakt. Leise hat es begonnen. Ruhig und noch schüchtern, es ziert sich – das neue Jahr. Aber es wird stärker, immer mächtiger. Tag für Tag. Immer ungehaltener stürmt es von der Zukunft in die Vergangenheit und wird dereinst lächelnd verglühen. Alles wie gehabt. Heute früh strahlte Mutter Sol ungewöhnlich hell. Was für ein rarer leuchtender Anblick nach der finsteren Zeit in den letzten Wochen. Demungeachtet regierte der kalte Witterungsregent unangefochten mit seinem Frostzepter, die Temperatur sank entsprechend auf -09 °C. Widerwillig ignoriere ich meine präferierte Winterbekleidung und wähle eine lange Hose und ein langärmeliges Oberteil. Immerhin erspart mir dies heute kreischende Beobachter. Zusätzlich bewaffne ich mich mit Mohrrüben, die ich später meinen herzigen Schafen zukommen lassen will. Meine gelobte Auszeichnung als Ehrenschaf verpflichtet schließlich auch.

Der Lauf. Vereiste Wege so weit mein Auge reicht. Auf der großen Brücke taste ich mich langsam vorwärts. Ein Blick auf den Kanal mit seinem erhöhten Wasserstand, der in den See mündet, ist mir fast unmöglich, die Konzentration bannt mich und hält meine Aufmerksamkeit eisern gefangen. Plötzlich taucht vor mir ein Hindernis auf, es nähert sich – langsam, aber bestimmt. Es handelt sich um einen orangen Gesellen, ein fahrendes Vehikel und zwar wird er zu der extrem seltenen Subgattung „Räumfahrzeug“ definiert, jene Spezies, die in meiner Stadt fast der Ausrottung anheim gefallen ist. Ich laufe auf dem Radweg, rechts die Straße und zu meiner linken der Fußweg, mit seinen Schneemassen. Fluchtmöglichkeiten? Nicht vorhanden. Jetzt ist das vom Aussterben bedrohte Exemplar nur noch drei Meter von mir entfernt – mir bleibt nur der Sprung in den Schnee, um den Artenschutz zu unterstützen. Ein großer Satz, ich fliege nach links, lande im Tiefschnee – bewege mich vorwärts. Stake wie ein Storch im Salat, passiere den Räumdienst – erneut ein großer Sprung und ich lande wieder wohlbehalten auf dem vereisten Radweg und setze meinen Lauf fort. Die Karotten sicher in der Hand verwahrt.

Die Pelzkugeln. Noch vor dem ersten Wald parkt ein Auto; das Nummernschild verrät mir den Besitzer mit seinem Beagle, den ich jedoch erst in vier Kilometern treffen werde. Die goldenen Sonnenstrahlen durchbrechen die Baumkronen mit einer lange vermißten Intensität und implizieren zugleich eine Wärme, die doch nicht existiert. Als ich den Forst verlasse, scheint mich die ungekannte Helligkeit zu erschlagen, mannigfaltig durch weißleuchtende Schneemassen flankiert. Welch stilles Diamantenmeer liegt hernieder zu meinen Füßen! Es glitzert, strahlt, blitzt und leuchtet allenthalben. In allen erdenklichen Farbtönen erschlägt mich der lächelnde Glanz nahezu. Ein prächtiges Schauspiel der kristallinen Edelsteine, trunken von edler Poesie – allein nur für den sensiblen Betrachter gedacht. Jenen Anblick wahrhaftig genießend, erreiche ich meine lieben Schafe. Mit gieriger Kennermiene wird sofort mein kleines Geschenk sehnsüchtig begutachtet, was ich auch bald aufteile und den süßen Rackern überreiche. Nachdem die kleine Gabe in Sekunden verputzt ist, wird mir (mäh)chtig gedankt. Sodann erobere ich nach diesem kleinen Intermezzo den Damm.

Der Tenor. Plötzlich steht der Beagle vor mir, der sich vor wenigen Kilometern bereits ankündigte und beginnt seinen heulenden Singsang. Ohrenbetäubend. Im nahen Wald setzt der Specht ein und hämmert dazu einen adäquaten Bass. Eine musikalische Begabung kann ich bei ihm nicht eruieren; er klingt mehr wie ein rostiges Gartentor, welches nie benutzt wird. Mein Beaglefreund Bruno ist in dieser Hinsicht weitaus versierter, ja ein regelrechter Maestro Wolf. Offensichtlich will der Hund mich begleiten, was ich bei diesen Eisverhältnissen nicht toleriere. Zwar läuft es sich recht passabel, beinahe mit meiner üblichen Geschwindigkeit, gleichwohl rutsche ich relativ oft aus – tanzend gleich – so daß durchaus die Möglichkeit bestünde, ihn mit meinen Füßen zu treten oder gar zu verletzen. Ich erhebe nur meinen Arm und der Beagle bleibt auf Distanz, verfolgt mich jedoch. Einige Meter weiter passiere ich den Halter, scheinbar sieht er mich auf der Flucht vor seinem kleinen Vierbeiner und ruft mir ein beruhigendes, „Der tut nix!“ zu. Ob dieser witzigen Warnung aus dem ersten Kapitel der Hundehalterfibel bin ich derart amüsiert, daß ich laut lachen muß und nur ein „ich weiß“ antworten kann. Aber besser solche Erlebnisse, als wirklich gefährliche, die ich leider schon wiederholt erfahren mußte.

Meister Reineke. Der Damm selbst liegt in seiner goldenen Präsenz einsam und verlassen vor mir. Weite Abgeschiedenheit, nur ganz mir allein gehörend – so, wie ich es liebe. In ungefähr 50 Metern Entfernung trottet auf der Wiese Meister Reineke, wir bewegen uns auf gleicher Höhe und keiner stört den anderen. So setzt sich mein Weg fort, ebenso der seine. Als ich meinen Wendepunkt erreiche, bleibe ich stehen und beobachte den wunderschönen Fuchs, der nun ebenfalls anhält und in meine Richtung sieht. Bewegungslos stehen wir uns gegenüber. Irgendwann verfalle ich wieder in meinen Laufschritt, drehe mich nochmals um und auch der Rotfuchs zieht entspannt von dannen. Am Ufer unterbreche ich erneut meinen Lauf und begebe mich auf das zugefrorene Wasser. Helios leistet ganze Arbeit und erstrahlt weiterhin in den schönsten glänzenden Farben, welche vom Eis grandios reflektiert werden und scheinbar allzu würdige Beachtung erheischen wollen, um malerisch auf einem Gemälde verewigt zu werden.

Der Ausklang. Intensiv leuchtende Kristalldiamanten auf dem Eissee nehmen meinen Blick gefangen, sie sind dort viel größer und kräftiger als in der restlichen Schneewelt. Ein Moment, eine Atmosphäre, die mir ob ihrer Schönheit den Atem raubt. Es fällt mir schwer, diese einzigartige Welt zu verlassen, um langsam den Heimweg anzutreten. Ich besuche noch den tiefen Wald, der seine Finsternis trotz der wunderbaren Sonnenstrahlen auch künftig dunkel behauptet; nur an exponierten Örtlichkeiten dringt das Leuchten bis zum verschneiten Boden vor, um sich mit den flüchtigen Diamanten der Eiswelt zu vereinigen. Mittlerweile treten vermehrt Spaziergänger auf, ein untrügliches Zeichen für mich, für heute den Abschluß einzuläuten. So endet einmal mehr ein Lauf, der nachhaltige Empfindungen generierte – in einer Welt, die nur mit dem Herzen wahrhaftig verstanden werden kann und sich entgegen meines unzulänglichen Versuches nicht im Ansatz beschreiben läßt. In meiner Erinnerung laufe ich erneut, wieder und wieder und bin zutiefst dankbar, daß ich jene beruhigende und zufriedene Welt täglich besuchen darf. Fortsetzung folgt. Morgen. Gelebtes Täglichlaufen. Das leben, was man liebt und lieben, was man lebt.

38 Antworten zu “Eistanz im Diamantenmeer”

  1. Running Otto Sagt:

    Cooler Laufbericht zum Jahresanfang, Marcus. Gefällt mir wie immer! Bist du vollzählig mit den Karotten angekommen oder hast du welche vorher geklaut? ^^ :mrgreen: Die Schafe haben dich danach begleitet, denke ich. ;)

    ^Der macht nix^ ^Der will nur spielen^ Das sagen immer alle. Aber da hast du mehr Ahnung als ich. Sei froh, dass das lustig war und nicht ernst.

    Thx für das perfekt ausformulierte Post/Laufbericht. Wieder sehr poetisch. Macht Lust auf mehr.

    Keep on STREAKrunning!

    MfG

  2. Weniger „cool“, mehr frisch. Ich zog mit neun Mohrrüben los und kam mit einer an. Nein, als Ehrenschaf übe ich eine gewisse Verantwortung aus. ;)

    Laufen und Hunde. Das ist ein Thema für sich. Aber heute war es wirklich höchst amüsant. Demnächst folgen vielleicht weitere Berichte. Wer weiß!

  3. Running Otto Sagt:

    Hey, ich bin heute der erste! Dass ich das noch erlebe! (Abovorteil) :mrgreen:

  4. Damit hast Du den Hauptgewinn gezogen. Ich schenke Dir ein Jahr Täglichlaufen. Heute geht es los, lieber Otto. :D

  5. Danke, mein lieber Marcus, dass Su den Lauf mit seinen Erlebnissen, Eindrücken und Emotionen mit uns geteilt hast. Es ist das Privileg der Läufer bei diesen arktischen Bedingungen die Faszination der winterlichen verschneiten und vereisten Natur zu erkunden und aufzunehmen, auch wenn wir sie mit den “Der-Tut-Nix-Führern” teilen müssen, leben und leben lassen ;-)
    Am besten gefiel mir jedoch die Begegnung mit dem orangenen Gesellen, bist Du Dir sicher, dass er ausgestorben ist, denn ich habe ihn noch nie in dieser Form erblickt und v.a. mit dieser Penetranz agieren gesehen, so dass mich dünkt (!) es könnte eine neue Gattung sein, eine Mutation, Darwin hat zugeschlagen ;-) Vielleicht solltest Du die Universität verständigen *wink*

    Ich wünsche Dir Regen, denn der wird kommen und dann hoffentlich ein schöner Lauf

    Salut
    Christian

  6. Gerne, lieber Christian. Das war ein wirklich gelungener Lauf heute, der so richtig vom Spaß beherrscht wurde. In diese Eiswelt im Laufschritt einzutauchen und sich darin zu verlieren, bedeutet einfach nur Zufriedenheit. Wir verstehen uns. :)

    Die Tut-Nix-Führer sind momentan relativ selten geworden. Das scharfkantige Eis ist wohl auch nicht gerade gut für Hunde. Ihr Pech, mein Glück.

    Deine Vermutung kann ich bei meinem derzeitigen Kenntnisstand weder bestätigen noch widerlegen. Zumindest formulierst Du hier einen Ansatz, der einer wissenschaftlichen Untersuchung bedarf. Um die etwaige neue Mutation oder gar Gattung zu bestätigen, müßte ich erst ein Exemplar einfangen und untersuchen lassen – dies wird schwer. Komplett ausgestorben, ist es wohl noch nicht – aber doch sehr scheu und stur, beharrt es doch auf seinen Weg und weicht nicht einen Millimeter. Die Universität kontaktiere ich demnächst. :D

    Sofern Dein Regenwunsch Realität wird, werde ich das hier wohl mitteilen. Ich wünsche Dir ebenfalls Regen! :)

    • Ich hatte heute Regen und Wind und alle möglichen Untergründe zu bewältigen, es war einfach toll, aber auch anstrengend ;-)
      Hoffe Du kommst auch bald in den Genuss von Regen

      Salut
      Christian

      • Beneidenswert, lieber Christian! Anstrengend im Sinn einer genußvollen Anstrengung – Du bist mir wieder voraus, von Regen ist hier keine Spur zu erkennen. Aber ich gönne es Dir! :)

        Die VorherSAGEr haben für morgen 10 °C vermeldet; ich bin gespannt. Heute muß ich noch mit der Eiswelt kämpfen. Weiterhin viel Freude, ich schicke Dir noch mehr Regen! ;)

  7. Hehe, ein schöner und lustiger Laufbericht. Würde das ganze ev. noch dazu im Sommer statt finden, wäre ich überglücklich. Nun gut, ich muss bei den Temperaturen ja ned halb nackt herum laufen :D

    Richtig tolle Erlebnisse hast du. Auch ich finde, das die orange Gattung ausgestorben ist. Hier existieren sie nicht mehr ;)

    Ja und dann noch die lieben Schafe. Die Fotos sind so genial. Ich freu mich schon so sehr, wenn *meine* wieder auf die Weide dürfen und können. Im Februar darf ich dann ein neu geborenes Putzel adoptieren! Ich hoffe, dass es überleben darf und kein Wolf einen Festtagsschmaus zu sich nimmt. Ein Fuchs macht das wohl eher nicht? Hoffe ich jedenfalls.

    Ich wünsche dir noch paar schöne Schneeläufe – ich freu mich auf den Frühling *gg*

  8. Der Sommer kommt schneller als Du denkst. Er ist schon fast da. Darum sollten wir die kalte Schneewelt jetzt besonders genießen, sie verflüchtigt sich immer mehr.

    Offensichtlich lebt hier das letzte Exemplar seiner Art? Umso schwerer es einzufangen und zu untersuchen. Einen Namen habe ich jedoch schon, “Räumi”, bzw. “Räumy” – an den Yeti angelehnt. Oder Nessie. :D

    Die Schafe sind immer herzallerliebst. Ich kann Deine Vorfreude nur zu gut verstehen. Tröste Dich, bald ist es soweit. Für einen Fuchs sind die vermutlich zu groß oder er müßte ein Nachwuchsputzel erwischen. Unwahrscheinlich. Hast Du Dir schon Namen überlegt?

    Merci – wenn ich laufe, ist es Frühling. :D

  9. Hihi, du kannst den Winter geniessen soviel zu willst – ich werde es nicht! Fast schon da? Du bist ein Scherzkeks.

    Die Namen klingen gut, da kann ich nur beipflichten :D

    Aber einen Namen für das Babyschaf hab ich mir noch nicht überlegt. Da muss ich mal grübeln – vermutlich Marcusserl? :D

  10. Ach, was man so vehement ablehnt, muß man innerlich lieben. Du weißt, hin und wieder beliebe ich zu scherzen. ;)

    Wenn denn Marcusius. :D Die weibliche Form können wir noch diskutieren.

  11. Na da muss ich dich leider enttäuschen, das gilt bei mir nun mal nicht :P .

    Bissi Zeit haben wir ja noch, da wird uns schon noch ein passender Name einfallen :D . Ich freu mich wirklich drauf. Einen Anruf bekomme ich dann, wenn es soweit ist.

  12. Ein lieblicher Winter erwärmt das Gemüt und die Herzen der Menschen und im Innern erwächst eine leise Pflanze – der Frühling blüht auf.

    Garantiert. Ich freue mich auch schon auf meine Schafbabys. Das werden sicher wieder einige… :)

  13. Lieber Marcus,

    dein heutiger Laufbericht ist für mich einer der Schönsten, die du je geschrieben hast. Ich habe jede Zeile genossen – und das nicht nur einmal. Und geschmunzelt habe ich auch – auch nicht nur einmal. Um Deine Begegnung mit dem Fuchs habe ich dich ein wenig beneidet. Für die Schafe habe ich mich gefreut – über die geretteten und heil angekommenen Mohhrüben des Ehrenschafes. Einfach köstlich und wunderschön.
    Am Wochenende soll Regen kommen – hoffentlich kriegst du auch einen schönen Regenlauf ab!
    Viele liebe Grüße
    Petra

  14. Ja, das war dieses Mal ein etwas heiterer Bericht. Um die melancholische Ausgewogenheit zu komplettieren. Das real zu erleben, war schon interessant, von dem seltenen Exemplar abgesehen. ;)

    Füchsen begegne ich hier durchaus öfter, oft auch näher. Aber die absoluten Höhepunkte sind für mich die Schafe. Diese gierigen und herzigen Gesellen zu füttern oder zu streicheln und zu beobachten, ist wirklich herrlich.

    Der Regen ist nun angekommen und schon herrscht blankes Glatteis. Das wird hart heute.

  15. Sieht mir ein bisschen nach Eis aus! Pass bitte auf!

  16. Lieber Marcus,

    herzlichen Dank für diesen wunderbaren Lauf, den du erneut in grandiose Worte gefasst hast!
    Das, was du da beschreibst, verstehen und empfinden wohl nur die wenigsten unserer Spezies, wie auch?
    Ihnen fehlt nicht nur die Bewegung, sondern auch der Blick für wahren Wunder unserer Welt, ihre Prioritäten lieben bei den neusten LED-TVs, die immer realistischere Bilder auf den Bildschirm zaubern, seit neustem sogar in 3D. Allerdings haben sie alle ein Problem – woher wollen sie wissen wie realistisch die Bilder sind, wenn sie die echte Welt gar nicht kenne?

    Lustig, gelle?

    Solche Probleme haben wir nicht, wir wissen um die Schönheit und sind bei jedem unserer Läufe dankbar dafür!

    Danke für´s Mitnehmen,
    Steffen

  17. Nicht übertreiben, lieber Steffen! Ich bin nie wirklich zufrieden mit den Berichten, da sie immer unvollkommen sind. Die Natur zeichnet Gemälde in die Landschaft, in das Leben, die ich nur im Ansatz in Worte kleiden kann. Wie auch immer, der Lauf selbst war herrlich.

    Die wahre Welt hinter der oberflächlichen Welt verbirgt sich stets für die oberflächlichen Charaktere. Fernseher, 3D und was weiß ich alles – sind nicht in der Lage, Gefühle, Empfindungen und Zufriedenheit zu generieren. Aber jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich kann und will ohne die Natur nicht leben, verbunden mit meinem Täglichlaufen. :)

    Genießen wir es!

    • Jetzt mal nicht untertreiben Marcus! Ich hatte es ja schon einmal erwähnt das dein Schreiben eigentlich nicht mehr zu toppen ist aber ich glaube du wirst von Bericht zu Bericht besser. Ich finde es beeindruckend welche Worte du findest um so einen wunderbaren Lauf zu beschreiben!
      Schönes Wochenende
      Frank

      • Vielen Dank für Dein Lob, Frank! Ich selbst sehe das immer sehr kritisch. Und bin damit nie wirklich zufrieden. Wobei sich meine Artikel immer auf Erlebnisse begründen. Doch ich bemühe mich, ein Hauch der wahren Schönheit der Natur einzufangen. Der Lauf hingegen, der war wirklich wunderbar.

        Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir!

  18. Lieber Marcus,

    einen schönen Lauf hattest Du da. Das freut mich für Dich.

    Liebe Grüße

    Kornelia

  19. Das war er in der Tat. Dir gute Besserung!

  20. Kein „unzulänglicher Versuch“, vielmehr ein sehr schöner Bericht, Marcus. Für meinen Teil würde ich es ganz unromantisch als „sauglatt“ beschreiben. Aber das mag auch was mit meinen Unzulänglichkeiten als Eistänzer zu tun haben und der Tatsache, dass ich in der Woche meistens im Dunkeln laufen muss (darf). Auch wenn mittlerweile Tauwetter eingesetzt hat, dürfte sich der Eispanzer an einigen Stellen nicht in „null Komma nichts“ verflüchtigen. Aber das schöne Äußere ist sicher bald dahin. Das Jahr beginnt uns schon zu überrollen. Weiterhin ein sturzfreis Laufen!

  21. Für mich schon, aber danke, lieber Dietmar! Sauglatt trifft es perfekt – heute mehr denn je. Im Dunkeln ist die Eiswelt noch einmal mehr herausfordernder. Hier taut es nun auch, allerdings wird sich dieser Prozeß noch eine Weile hinziehen. Vor allem in den dunklen Waldgebieten. Doch der zarte, weiße und saubere Schneehauch ist bereits vergangen – schade. Auch Dir weiterhin sicheres Laufen und viel Erfolg bei Deinem Projekt!

  22. RunningOtto Sagt:

    Schön aufpassen! Bei uns wars auch sauglatt. Gut, dass ich kein Streaker bin. Da bleibe ich lieber daheim.

    MfG

  23. Aufpassen ist nicht wirklich so einfach. Hier herrscht immer noch die Glätte, zumindest auf den Nebenstraßen. Das wird wieder heikel heute.

    Streaker sind übrigens Nacktflitzer – das bin ich auch nicht. :D

    P.S. Schönes Photo von Dir! ;)

  24. *lacht* Danke für das witzige Bild. Diese “sportliche Randgruppe der Streaker” hat durchaus ihre Anhänger. ;)

  25. Solch einen Bericht bzw. solch eine Geschichte am samstag Morgen zu lesen macht doch richtig Spass und auch die mal schöne freundliche Begegnun mit dem Hundi stimmt doch zuversichtlich für das laufende Jahr. Auch die Bilder gefallen mir wiedermal sehr, und ich bin gespannt was uns erwartet wenn du in den nächsten Tagen bei ordenrlichem Tau und schlammwetter deine Kammera zückst und deine Umgebung für uns fest hätst. In sofern erwarte ich gespannt den nächsten Bericht.
    Liebe Grüße
    Marcel

  26. Mittlerweile hat richtiges Tauwetter eingesetzt, was aber nach wie vor nicht vor der Glätte schützt. Bestimmte Wege behaupten weiterhin ihr Eis. Und wo die Glätte verschwunden ist, hat sich anstelle des Eises die Flut ausgebreitet. Momentan sind meine Läufe etwas herausfordernd.

    Aber genau das macht ja auch mein Täglichlaufen aus. Berichte könnte ich mehr als genug schreiben, aber die Zeit…

  27. Man könnte ewig weiterlesen. Wundervoll das ganze. Danke das du mich auf deinen Lauf virtuell mitgenommen hast.

  28. Ewig weiterlaufen! Doch leider endet auch irgendwann der schönste Lauf.

  29. [...] Eistanz im Diamantenmeer 09.01.2011 Die versunkene Welt 14.01.2011 Im Schattenreich. Vampir. Fliegender Hase. 05.02.2011 [...]

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