Den Weg gehen – VII. Alte Stärke.
Der Auftakt des vergangenen Monats begann zwar noch im Zeichen der unzulänglichen Schwäche, doch ich konnte bereits den genesenden Aufwind spüren. Ein heikles Stadium der körperlichen Gesundheit stellt diese Übergangsphase dar. Subjektiv betrachtet – nahezu wiederhergestellt – der Körper will in bewährte Muster zurückkehren, darf respektive sollte nicht. Sich in Zurückhaltung üben und die Intensität beschränken, ist der weisere Weg. Und so nahm ich mein Standardprogramm nicht sofort wieder auf, sondern näherte mich langsam den einst etablierten Rahmen an. Obwohl die Widrigkeiten sich augenscheinlich in Luft auflösten, benötigte mein Körper mehrere Tage, um die reguläre Form aufzubauen. Nun heiße ich die gewohnte und geschätzte Konstitution erneut in alter Stärke willkommen.
Was bot der siebte Monat in diesem Jahr? In den letzten Wochen wurde der herbstliche Jahreswechsel mit voller Inbrunst vollzogen. Die Temperaturen fielen während meiner Läufe von 18 C° auf 04 C°. In den ruhigen Wäldern verabschieden sich nach und nach die grünen Kleider und die Farben des Herbstes dominieren uneingeschränkt – ein buntes Potpourri im dramatischen Wandel der grünen, roten und gelben Welt in der von mir geliebten Natur. Welch formidabler Anblick! Demungeachtet erreichten mich die ersten kalten wie liebevollen Ausläufer der winterlichen Legionen, die uns immer näher kommen. Vor nicht langer Zeit trauerte ich wehmütig dem Sommer hinterher, doch jetzt freue ich mich auf die kalten Tage. Die kühle, belebende Luft ist ein einziger Genuß; einmal eingeatmet, führt der prosperierende Odem der Wintermacht zu einer Stärke, die sich unverzüglich auf das Laufen auswirkt. Der aufgenommene Sauerstoff verteilt sich im Blut und setzt eine lange vermißte Macht frei. Meine geliebte Kälte – Du bist zurück! Die innere Kraft scheint übermächtig, sie manifestiert sich in großen Schritten, die Geschwindigkeit erhöht sich – greifbare konzentrierte Energie, fühlbar. Ein überhöhtes Empfinden mächtiger Dynamik und immenser Willenskraft, nichts und niemand kann mich während meiner Läufe in natürlicher Freiheit aufhalten. Ungebrochenes, knisterndes Temperament.
Der in die Vergangenheit aufgebrochene Monat offerierte eine gehaltvolle Alternation. Ein langjähriger Hundefreund von mir, der Rottweiler Bow – einst fester Bestandteil meiner täglichen Laufeinheit wird mich nicht mehr begleiten – er verstarb leider. Das gewohnte Bild hat sich einmal mehr verändert, ja, es ist ärmer geworden. Auch meine Schafherde verschwand urplötzlich. Glücklicherweise ist mir nun ihr aktueller Aufenthaltsort bekannt; demnächst werden sie ihr gewohntes Zuhause wieder beziehen. Anfang Oktober blockierte ein umgestürzter Baum den Damm, temporär gelang es mir, Täglichlaufen mit Klettern zu verbinden. Das Hindernis wurde jedoch schneller beseitigt als ich es mir in meinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte. Für einen weiteren Höhepunkt des Monates zeichneten die Hochlandrinder verantwortlich, die sich selbst in den Stand der Freiheit erhoben, um ungehindert ihre Welt zu erkunden.
In dieser Woche stand auf der Wiese in Dammnähe ein Reh und beobachte mich neugierig. Ich blieb stehen und wir guckten uns an, selbst als ich es ansprach, flüchtete es nicht. Wenige Minuten später lief ich an einem edlen Bussard vorbei, der erhaben auf einem Pfahl thronte – die Entfernung betrug drei Meter. Ein wahres Prachtexemplar! Diese beiden Momente verkörpern für mich mein Täglichlaufen par excellence. Den Blick auf die natürliche Welt gerichtet, nicht auf die menschliche. Im Geist während des Laufens völlig versunken, in das innere Reich der Harmonie – was jüngst dazu führte, daß ich spazierende Freunde gänzlich ignorierte. Erst als ich sie längst passiert hatte, wurde mir mein Fauxpas bewußt. Ich kehrte um und korrigierte lächelnd meine Taktlosigkeit, die mir auch sofort verziehen wurde. Das sind meine liebsten Läufe. Wenn sich der Geist scheinbar vom Körper trennt und sich auf eine andere Ebene erhebt – durch die Welt fliegend – im Einklang mit sich selbst.
| 19.09.2009 | 06 KM – bei den Schafen angehalten |
| 20.09.2009 | 09 KM – Erkältung beendet |
| 21.09.2009 | 10 KM |
| 22.09.2009 | 10 KM – langes Gespräch mit einer Bekannten |
| 23.09.2009 | 11 KM – Gespräch mit Grußfreund |
| 24.09.2009 | 12 KM | 25.09.2009 | 12 KM |
| 26.09.2009 | 09 KM |
| 27.09.2009 | 12 KM – Jagdspiel zwischen Bussard und Möwe |
| 28.09.2009 | 13 KM – Radfahrerin überholt |
| 29.09.2009 | 13 KM |
| 30.09.2009 | 13 KM – Gespräch mit Hundehalterin, Hund aggressiv |
| 01.10.2009 | 11 KM – wunderbarer Regenlauf |
| 02.10.2009 | 13 KM – Radfahrerin überholt, Baum umgestürzt |
| 03.10.2009 | 13 KM |
| 04.10.2009 | 13 KM – Schranke geschlossen; Gespräch Grußfreund |
| 05.10.2009 | 15 KM – Melancholischer Lauf |
| 06.10.2009 | 13 KM |
| 07.10.2009 | 15 KM |
| 08.10.2009 | 12 KM |
| 09.10.2009 | 13 KM – Gespräch mit Grußfreundin |
| 10.10.2009 | 08 KM |
| 11.10.2009 | 13 KM – drei Fasane aufgeschreckt |
| 12.10.2009 | 13 KM |
| 13.10.2009 | 13 KM – Gespräch mit Grußfreund, Hochlandrinder frei |
| 14.10.2009 | 13 KM |
| 15.10.2009 | 14 KM |
| 16.10.2009 | 14 KM |
| 17.10.2009 | 14 KM |
| 18.10.2009 | 14 KM – Täglichlaufen: 08 Jahre und 07 Monate |

21. Oktober 2009 um 09:21
„Das sind meine liebsten Läufe. Wenn sich der Geist scheinbar vom Körper trennt und sich auf eine andere Ebene erhebt – durch die Welt fliegend – im Einklang mit sich selbst.“
Wie war doch diese Sätze von Dir sind.
Es hat wieder mal eine Menge Spaß gemacht diesen Artikeln von dir zu lesen.
Gruß
Marco
21. Oktober 2009 um 09:23
Das freut mich, Marco! Aber ich bin davon überzeugt, daß nur die Menschen mich verstehen werden, die das selbst schon erlebt haben – für Nichtwissende wirkt das vielleicht seltsam.
21. Oktober 2009 um 09:24
Ein weiterer schöner Monat. Besonders freue ich mich dabei über deine Begegnungen mit den Vögeln … drei Fasane aufgescheucht, das passiert einem auf Langeoog täglich, diese dämlichen Viecher
Und das Jagdspiel von Bussard und Möwe, so etwas schaut man sich immer gerne an!
21. Oktober 2009 um 09:26
„Diese dämlichen Viecher“! *lacht* Die dicken Kerlchen sind wirklich lustig. Die ersten beiden sind losgestürmt, aber der dritte damals – der war relativ „cool“. Jeder hat seinen eigenen Charakter.
21. Oktober 2009 um 09:38
Lieber Marcus,
wieder ist ein Monat vorbei und wieder sind es die scheinbaren Kleinigkeiten bei den Läufen, die einen beeindrucken und Spuren im Gedächtnis hinterlassen. Das ist das Bemerkenswerteste überhaupt, es sind keine grossartigen Leistungen oder Begebenheiten nötig um Zufriedenheit, Entspannung und Ausgeglichenheit zu erreichen. Für mich ein kleines Mysterium, dass ich jedoch immer gerne lese und auch selber schon so oft erlebt habe.
Es freut mich, dass der Verbleib der Schafe klar ist und die Rückkehr möglich erscheint, so können wir Leser uns auf weitere Bilder und Geschichten bezüglich der Wollieferanten freuen
Auf in den nächsten Monat
Salut
21. Oktober 2009 um 10:19
Lieber Christian,
es ist erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht. Das Spiel des Lebens dreht sich und wir drehen uns alle mit.
Für mich kann ich sagen, daß mich nicht die scheinbar großen Leistungen beeindrucken, sondern stets die kleinen Dinge des Lebens. Doch Großartiges fängt auch sehr klein an. Zufriedenheit und Einklang ist ein Ergebnis meines Weges, ich bin zutiefst dankbar, daß ich diesen Pfad einst – wenn auch unbewußt – einschlug.
Den wolligen Rackern geht es hervorragend. Ich vermute, daß sie im November ihr gewohntes Heim beziehen.
21. Oktober 2009 um 10:57
Lieber Marcus!
Wieder hat sich ein Monat mit Höhen und Tiefen verabschiedet. Dass die Schafe bald wieder dort hin kommtn, wo sie auch hin gehörten, freut mit total! Schon deshalb weil ich weiß, wie sehr du diese Tiere vermisst hast, die du seit Jahren täglich *besuchst*.
Dass deine Erkältung schon wieder ein Monat her ist, zeigt mir/uns, wie die Zeit nur so davon rennt.
Wahrscheinlich bist du grade eben von deinem heutigen Lauf zurück gekommen und wirst mir gleich erzählen wie er war. Denn auch nach sovielen Jahren frage ich dich jeden Tag danach.
*hdl*
21. Oktober 2009 um 11:00
Ja, meine liebe Brigitte, ich war sehr erstaunt, als ich über ihren Verbleib informiert wurde. Zumal sie vom jetzigen Standort nicht weit weg sind, keine 400 Meter – nur halt nicht einsehbar. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie sie ihre neuen Fluchtpläne umsetzen werden.
Die Zeit des Lebens ist für mich das größte Geheimnis. Faszinierend und erschreckend gleichermaßen.
Mein heutiger Lauf war nicht sonderlich berauschend. Im Dammgebiet herrschte ein metallischer Geruch – dank der elenden Industrieanlage. Widerwärtig!
*drückt Dich*
21. Oktober 2009 um 11:21
Das freut mich, dass die Schafe zurück kommen.
Und selbstverständlich freut mich auch, dass die alte Form, die alte Stärke, zurückgekehrt ist.
Ich wünsche dir einen schönen 8. Laufmonat mit vielen tierischen Begegnungen der angenehmen Art!
21. Oktober 2009 um 12:22
Danke Stefan, Du weißt ja, „Unkraut vergeht nicht“.
Die tierischen Begegnungen sind bereits garantiert. Heute kann ich aber nur einen Wuschelminihund anbieten.
21. Oktober 2009 um 12:26
Also darf ich weiter auf Schafwolle hoffen? Hehehe! Es ist schön, dass es diesen Putzels gut geht, den knuffigen Rasenmähern
21. Oktober 2009 um 12:29
Sicher! Das ist goldig, wenn er sie schert. Die die schon fertig sind, dürfen auf den Weg – alle anderen bleiben auf der Weide.
Rasenmäher? *Lacht*
21. Oktober 2009 um 12:32
Bei der nächsten Schur, schnappst dir einfach ein Fell.. *gg* Ich hätte gerne so Rasenmäher in mein Garten, bist jetzt gibts hier ja nur Tunnelbauer *lacht*.
Vor lauter Freude über die Schafe…. es ist schade um den Hund Bow. Sowas macht mich immer ganz traurig. Wieder etwas was auf deiner täglichen Laufrunde fehlen wird.
Ich mag an sowas gar nicht denken…
21. Oktober 2009 um 12:37
Ach, das gibt er mir auch so. Die Frage ist nur, ob das mit den Fluchtplänen konvergiert – die Racker sind schon eigen. Tunnelbauer sind auch schön – die würden sich prima ergänzen. Oder auch nicht.
Ich hatte nie eine nähere „Bindung“ zu Bow. Bis auf ein Erlebnis, wo er mich umarmte. Da waren wir auf der gleichen Höhe, 190 cm und guckten uns an – dann fing er an zu schubsen und ich drückte ihn zurück – beide fest umarmt. Aber das war harmlos. Doch es ist schon so, wenn man über Jahre Bow nahezu täglich sieht und von hier auf jetzt ist er weg – das ist echt traurig. So ist das Leben, er war ja um die 13 Jahre alt.
21. Oktober 2009 um 12:42
Die kämen hier nicht raus, keine Chance zur Flucht. Die Tunnelbauer schaffen es seit Jahren nicht *g*.
Ich weiß, aber er gehörte einfach dazu. Ich finde sowas immer traurig.
21. Oktober 2009 um 12:44
Laß sie nur mit den Schafis konspirieren und sie sind weg.
Dieses Jahr ist sowieso seltsam. Aber da folgt demnächst ein spezieller Artikel bezüglich dieser Thematik.
21. Oktober 2009 um 13:03
„Sich in Zurückhaltung üben und die Intensität beschränken, ist der weisere Weg!“
… und so verdammt schwer ihn zu gehen.
Jeder der sich unserem Sport mit Freude anvertraut hat, kennt diese Problematik. Und Verzicht fällt immer schwer.
21. Oktober 2009 um 15:33
Vor allem, wenn im Prinzip alles gut läuft, scheinbar – sich dann zu beschränken, kostet schon Kraft.
21. Oktober 2009 um 17:31
Hallo Marcus,
sich in Zurückhaltung üben und die Intensität zu beschränken ist wahrlich nicht einfach. Mir fällt es sehr schwer. Eigentlich möchte man viel mehr, man sieht, der Körper hat auch die Kraft dazu, der Geist die Lust und doch ist es besser, sich in Zurückhaltung zu üben, wenn ein Teil des Körpers sich beschwert. Aber auch das gehört wohl oder übel zum Täglichlaufen wie mir scheint. Es ist wie eine große Hürde, die man zu nehmen hat, bevor man wieder weiter kann. Ich glaube, ich beherrsche diese Weisheit nicht wirklich. Daher meinen Respekt vor Dir und Deiner Konsequenz.
Schön, dass Deine Freunde bald wieder da, bzw. gar nicht so weit weg von Dir sind.
Wünsche Dir sehr, dass Du noch viele Tage immer wieder Deine Freude daran hast und sie Dir lange auf Deinem Wege treu bleiben.
Liebe Grüße
Kornelia
21. Oktober 2009 um 17:35
Es gehört dazu und muß auch dazu gehören. Auch Täglichlaufen hat seine Höhen wie Tiefen – wie alles im Leben. Im Laufe der Jahre lernt man die Weisheit zu beherrschen, anders geht es auch nicht. Sonst endet der Weg. Warte die kommenden Jahre ab, Deine Sicht wird sich noch gravierend verändern.
Daß die Putzels so nah sind, hätte ich mir nicht gedacht. Umso größer meine Freude, zumal ich weiß, daß es ihnen hervorragend geht. Sie haben es jetzt ebenfalls so gut wie vorher. Und ich habe sie bald wieder.
21. Oktober 2009 um 17:39
Hallo Marcus,
ich habe mich heute erstmal für unbestimmte Zeit aus der virtuellen Welt befreit und verabschiedet.
Ich werde weiterhin hier lesen und ggf. posten.
Wenn du nichts dagegen hast können wir gerne weiterhin per Email und Telefon in KOntakt bleiben.
LG
Marco
21. Oktober 2009 um 18:01
Ich hoffe, daß Deine Auszeit nicht lange anhalten wird! Du bist hier stets sehr geschätzt und immer herzlich willkommen!
Telefon und eMail? Sehr gerne – das ist Ehrensache! Ich habe Dir vorhin bereits eine Mail geschickt. Du weißt ja, ich liebe Statistiken und das Netz ist nicht wirklich anonym.
Noch ein paar weise Worte zum Mittwoch:
Fordere viel von dir selbst
und erwarte wenig von anderen.
So bleibt dir so mancher Ärger erspart.
(Konfuzius)
Alles Gute und bis bald!
21. Oktober 2009 um 18:22
Danke für die schönen Worte.
Bis später
21. Oktober 2009 um 20:21
Das sind meine liebsten Läufe. Wenn sich der Geist scheinbar vom Körper trennt und sich auf eine andere Ebene erhebt – durch die Welt fliegend – im Einklang mit sich selbst.
Wow, lieber Marcus – wie schön hast du das gesagt, wie treffend formuliert. Genau das sind die schönsten Läufe!
Viele liebe Grüße
Petra
22. Oktober 2009 um 08:23
Marco, gerne. Machs gut!
Petra, das ist Täglichlaufen. Ein wunderbares Gefühl!
22. Oktober 2009 um 16:01
Lieber Marco, ich schreibe hier, da du ja keinen Blog mehr hast.
Ich finde es schade, dass man dich in die Knie gewzungen hat, dass du dich verabschiedest aus dem Internet. Hoffentlich kommst du bald wieder. Denn es ist nicht richtig, dass die Guten abgestraft werden.
Anscheinend gilt überall… Es gibt kein Opferschutz, sondern nur noch Täterschutz. Es macht mich total sprachlos.
Bis bald hoffentlich
Brigitte
22. Oktober 2009 um 16:25
Ja, da stimme ich Dir zu, liebe Brigitte! Ein Jammer. Es ist nicht meine Angelegenheit, aber da es gegen einen Freund geht, antworte ich noch einmal zum Thema. Anschließend ist die Diskussion beendet, auch wenn sie sicherlich noch lange nachwirken wird. Dies liegt in der Natur der Sache.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal den Begriff „Sportler“ erwähnen. Für mich bedeutet das in erster Linie eine geistige Einstellung. Ehrlichkeit zu sich selbst und anderen gegenüber, Fairneß und Ehrgefühl. Auf dieses spezielle Beispiel hier bezogen, handelt es sich definitiv nicht um einen Sportler – vielleicht tröstet Dich das.
Ich hoffe ernsthaft, daß Du bald wieder zurück bist. Du fehlst in der virtuellen Welt, Marco! Laß Dich von unwichtigen Neidern nicht unterkriegen.
Noch ein Wort zu meinen eigenen Neidern, die es durchaus auch gibt und seit meinem Austritt aus dem Forum mich täglich hier besuchen, allen voran Frau Chr. P. Ich möchte Euch von Herzen bitten, meine Seite nicht mehr zu frequentieren. Ich werde mit Sicherheit keine negativen Artikel über Euch schreiben, warum sollte ich auch? Ihr entzieht Euch meiner Wahrnehmung, denn mein Täglichlaufen so wie ich es für MICH praktiziere, ist eine völlig andere Welt als die Eure, gänzlich konträr. Hier findet Ihr keine Gier nach Anerkennung und Zeitenhatz, sondern nur meine persönliche Zufriedenheit. Duo cum faciunt idem, non est idem.
P.S. Noch eine Anmerkung. Das Internet stellt mitnichten einen rechtsfreien Raum dar. Ich würde mir schon überlegen, ob man nicht einen auf Internetrecht spezialisierten Anwalt hinzuziehen sollte. Man darf sich nicht alles bieten lassen.
22. Oktober 2009 um 17:26
@Marcus! Seit deinem Austritt kommen gewisse *Leute* auch auf meinen Blog. Nur DA können sie wirklicht nichts für sie Interessantes finden. Aber es ist lustig zu beobachten… kaum ist was los im Forum, sind sie auch bei mir
. Dabei jage ich keinen Zeiten hinter her, sondern den schönen Dingen des Lebens
.
@Marco – So ist es gut! Nur nicht unterkriegen lassen. Es wird immer solche armen Würstchen geben, die Spaß an so Aktionen haben. Die können einem wirklich nur leid tun.
Ich freu mich schon, wenn ich auf einem Blog von dir lesen kann! Am Besten du machst das anonym – ohne deinem vollen und richtigen Namen. Bzw. machst du das ganze mit Passwort!
LG
Brigitte
22. Oktober 2009 um 17:32
@Brigitte: ja so hatte ich mir das gedacht.
Danke nochmal.
Lg
Marco
22. Oktober 2009 um 16:45
Danke für die Unterstützung.
Ich werde mich nicht runterziehen lassen sondern mich nur neu ordnen. und dann mit gestärkter Power und Seelenfrieden zurückkommen.
Ich starte gerade meine eigene Soul Running Serie und fühle mich gut dabei.
Der virtuelen Welt sei gesagt das ein gewissen Pseudonym Namens „50M…s“ dafür im Forum verantwortlich war.
Es wurde zeifelsfrei überführt und erst nach Druck (Androhung löschung des Accounts) der Admins hat sich das etwas dazu durchgerungen eine Fadenscheinige Selbsterklärung abzugeben die wieder voller Lücken war. Wie erwartet wude es nicht getadelt sondern von der Gemeinde in Wohlwollen aufgenommen. „Täterschutz“ ist allen ein Begriff der hier wieder voll gefasst hat. Es ist wie mit den Netten Onkel von Nebenan der als Pedo geoutet wird und keiner redet schlecht darüber weil er doch immer so lieb und Nett war. Verkehrte und Absurde Welt in der wir leben kann ich da nur sagen. Ich werde weiterhin so bleiben wie ich bin und mich nicht verbiegen lassen von Menschen die es nicht wert sind. Eigentlich empfinden ich nur Mitleid mit diesen Menschen, sie leben am Leben vorbei nur um Anerkennung zu finden in ihresgleichen. Sie leben um ihre Zeiten willen… wo soll das hinführen? Genau dahin wo es endete. Andersdenkende werden verunglimpft und denunziert um sie schlecht dastehen zu lassen. Wie krank ist das Bitte? Man prügelt auf sie ein weil sie der deuschen Sprache nicht zu 100% mächtig sind ohne den wahren Hintergrund des Menschen zu kennen oder zu erfragen. Reden wird zwar Überbewertet aber Verständnis nicht.
Ich ziehe meine eigenen Schlüsse und Lehren daraus. Bin aber froh zu erkennen das es einige wenige gibt die die gleiche Denkweise an den Tag legen.
Ich werde zu gegebener Zeit den Personen die mir im Web und außerhalb wichtig geworden sind meine Neue Seite per Mail zukommen lassen. Bitte nehmt sie dann nicht in Euren Blogrolls auf den ich will mich der Wahrnehmung dieser Subjekte entziehe. Sie sind es dann nicht wert meine Denkweisen zu betrachten die sie immer mit Füßen getreten haben.
Bleibt ihr wie ihr seit und lasst mich wie ICH bin.
LG an Alle anderen
Ihr seit Meine „Krieger des Licht“
Marco
22. Oktober 2009 um 18:05
Ich habe nichts anderes von Dir erwartet, Marco! Zur Sache werde ich mich hier nicht mehr äußern, je mehr man darüber nachdenkt, umso grotesker wirkt die Posse. Täterschutz ist generell ein Riesenproblem in diesem Land. Die Opfer sind per se aller Rechte beraubt und die Täter gefeiert. Warum sollte das in Deinem Beispiel anders sein? Wie dem auch sei.
Auf Dein neues Projekt bin ich sehr gespannt und freue mich darauf!
Krieger des Lichts? Schön gesagt, das gefällt mir! Da paßt wieder der Spruch, „Dran! Drauf! Drüber!“. Passender geht es nicht.
Brigitte, die Menschen sind so berechenbar, gell? Wie langweilig. Aber so ist das Leben. Und ja, man darf sich nicht verbiegen lassen. Das tötet die Zufriedenheit und führt auf einen leidvollen Weg.
Der weise Spruch zum Donnerstag:
Was keiner wagt, das sollt Ihr wagen,
was keiner sagt, das sagt heraus,
was keiner denkt, das wagt zu denken,
was keiner anfängt, das führt aus.
Wenn keiner ja sagt, sollt Ihr’s sagen,
wenn keiner nein sagt, sagt doch nein,
wenn alle zweifeln, wagt zu glauben,
wenn alle mittun, steht allein.
Wo alle loben, habt Bedenken,
wo alle spotten, spottet nicht,
wo alle geizen, wagt zu schenken,
wo alles dunkel ist, macht Licht.
(Unbekannt)
22. Oktober 2009 um 21:16
Hallo Marcus,
wie sich doch die Gedanken in diesen Tagen von so manchem Läufer ähneln, vorgestern schrieb Margitta über die Natur und auch ich war so von ihr ergriffen Margittas Bericht las ich nach meinem Lauf), dass ich jede Menge Bilder und daraus einen Kurzfilm gemacht habe. Ist doch wirklich sehr interessant, oder?
Und auch Du schreibst in Deiner Dir fantastischen Art darüber und es war wie immer der reinste Genuss es zu lesen.
Schön wenn man sich beim Lesen eines Berichtes eines Anderen so in dessen Situation hineinversetzen, ja ihn regelrecht mit erleben kann. Irgendwie sind wir wohl alle auf einer sehr ähnlichen, sehr intensiven emotionalen Ebene in Bezug auf Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber unserer Umwelt, und auch unsere Gedanken während unserer Läufe scheinen sich sehr zu ähneln.
Ich finde das sehr schön!
Weiterhin schöne Läufe,
Steffen
23. Oktober 2009 um 08:20
Danke für Deine Antwort, Steffen! Das ist der Kommentar eines leidenschaftlichen Läufers!
Du hast absolut Recht, unsere Gedanken ähneln sich und unsere Wahrnehmung bezüglich der Umwelt ist schon speziell und wird von Dankbarkeit dominiert, auf das Geschenk (Täglich)„Laufen“ bezogen.
Ein jeder von uns sieht sein Laufen anders, denkt darüber anders, nennt es anders und lebt es für sich, aber letztendlich praktizieren wir das gleiche. Ich finde es schön, wie doch die virtuelle Welt verbinden kann, gell?
Einen angenehmen Tag und wunderbaren Lauf! Mit etwas Glück darf ich heute im Regen laufen.
23. Oktober 2009 um 09:20
Ja Marcus, dies ist wirklich sehr schön!
Dann drücke ich Dir einmal die Daumen, das Du reichlich von Oben gesegnet wirst!
Einen wunderschönen Lauf wünsche ich Dir (hab meinen bereits absolviert, war wie immer Genuss pur),
Steffen
23. Oktober 2009 um 12:17
Besten Dank, Steffen! Leider hat es nicht geregnet, wenngleich es immer noch extrem dunkel ist.
Was für ein düsterer Tag. Dennoch war der Lauf sehr angenehm.
Nochmals ein schönes Wochenende!
24. Oktober 2009 um 11:24
@Marcus: Sei herzlich bedankt für deinen Besuch bei mir.
Bei dir finde ich die Poesie des Laufens… Wundervoll! Früher habe ich mich so sehr gerne und viel bewegt – Schwimmen, Radfahren, Wandern. Leider bin ich nun im fortgeschrittenen Alter etwas träge geworden, darf zu meiner Ehrenrettung allerdings auch erwähnen, daß dies mit einem Hüft- und Rückenleiden zusammen hängt…
Liebe Grüße, wünsche dir ein gutes und schönes Wochenende!
24. Oktober 2009 um 11:41
Ebenfalls herzlichen Dank und willkommen auf meiner Seite!
Ja, ursprünglich war Täglichlaufen mein Hauptthema, welches auch immer noch dominiert, wenngleich die Naturliebe immer mehr an Bedeutung gewann, ebenso etwas nachdenklichere Texte. Eine bunte Mischung aus dem Leben.
Hüft- und Rückenleiden liest sich sehr schlimm, ich wünsche Dir diesbezüglich alles Gute!
Liebe Grüße und ein wunderbares Wochenende!
25. Oktober 2009 um 21:57
Marco, ich finde es ehrlich gesagt zum kotzen das du Dinge die im Interna eines Forums behandet wurden in der Öffentlichkeit breit tritts. Ich hatte dir bei unserem letzten Telefonat gesagt das Du deine Aktionen besser überdenken solltest. Aber Nachtreten scheint Dir ja wichtiger zu sein.
25. Oktober 2009 um 22:24
Die Diskussion ist auf meiner Seite hiermit endgültig beendet – wie ich oben bereits schrieb. Weitere Antworten sind inadäquat.
25. Oktober 2009 um 22:36
Ich finde diese ganze Entwicklung etwas befremdlich. Jetzt wirst auch du noch unter Druck gesetzt…
25. Oktober 2009 um 22:37
Mich kann niemand unter Druck setzen. Da sind schon andere dran gescheitert.
Weitere Kommentare zu diesem Thema werde ich nun löschen.
25. Oktober 2009 um 23:24
Das war die Reaktion des Streakrunner Forums auf meinen Bericht hier:
Zitat:
„Du wurdest aus folgendem Grund gesperrt:
Nachtreten ist hier nicht erwünscht!
Ende der Sperre: Nie“
Nun ja hat sich das für den Rest des Lebens erledigt und glaub mir Marcus… es tut mir nicht Leid!!!
Schönen Abend
Marco
25. Oktober 2009 um 23:29
Sorry Marcus wenn ich dir deshalb indirekt Ärger bereitet habe.
26. Oktober 2009 um 08:32
Mit der Begründung müßte man die Mehrheit löschen.
*lacht* Aber nun gut.
Und keine Sorge, ich bekomme keinen Ärger. Definitiv nicht.
Laß Dich nicht unterkriegen! Alles Gute!