Natürliche Sommerimpressionen

Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet – so sprach einst Heinrich Heine. Welch bestechende Weisheit in diesen schlichten Worten! Der Sommer zu heiß, der Winter zu kalt, der Frühling zu feucht und der Herbst zu stürmisch. Ist das wirklich so? Oder sind wir nur unzufrieden, weil wir die Witterung nicht akzeptieren wollen? Doch was nützt das? Das Wetter zu verdammen, ist ein absurder Weg. Denn es IST. Die allumfassende Wahrheit des Wetters ist absolut. Ausnahmslos. Jedwedes bewerten, negieren oder verfluchen – offenbart sich als sinnlose Erkenntnis. Ergo existiert nur ein Pfad, der uns die Zufriedenheit zurückgeben kann. Der Weg der gelassenen Akzeptanz oder gar der Liebe.

Manche Wetterlagen liegen mir weniger, andere mehr. Nach kurzem Wehklagen mit entsprechenden Phasen der Gewöhnung nehme ich die formvollendete Totalität an und bemühe mich, die getarnten Feinheiten des Schönen und Angenehmen darin zu entdecken. In jedem Moment des Lebens versteckt sich eine erfreuliche Herrlichkeit. Man muß sich nur bemühen, die Welt hinter der Welt zu erkennen. Täglich in die Natur gehen und laufen. Durch die grünen Wälder streifen, Flüsse und Gewässer beobachten, die lebendige Aktivität im Hain auf sich wirken lassen, unzählige Tiere im Auge behalten – den Windhauch eines leisen Sturmes im Nacken fühlen, mit großen Sprüngen tote Baumsperren überwinden. Romantische Wassertröpfchen, welche behutsam die Wolken verlassen und still zur Erde gleiten – sie im Gesicht spüren; um anschließend die trockene Hitze im aufgewärmten Körper erleben. Oder das lautmalerische Knirschen des Schnees mit allen Sinnen genießen, welches sich so eigentümlich unter den Laufschuhen bemerkbar macht.

Ja, all dies gehört zu meiner Welt. Entspanntes Täglichlaufen zu jeder Jahreszeit – stets ein bewegendes Gefühl von unbändiger Freiheit. Schöne Momente kommen. Schöne Momente gehen. Sie mit offenen Armen und einem Lächeln zu empfangen, sie mit dem Herz sehen und nicht nach Erfüllung streben – mein Weg der Verkörperung. Nachfolgend sommerliche Impressionen von Rittersporn über Fröschen bis zu einem Tagpfauenauge. Die Welt ist allezeit schön – wenn man denn will. „Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte genießt schon hier seine Hölle.“

33 Antworten zu “Natürliche Sommerimpressionen”

  1. Das sind ja wunderschöne Bilder, einfach nur traumhaft schön. Die Froschis kenn ich schon – sooooo süss!

    Der Mensch kann wohl nicht anders, als über alles mögliche zu meckern. Da zähle ich mit dazu. Ich liebe den Sommer und mag den Winter nur bedingt. Nur ändern kann man das nicht und das ist auch gut so.

    Ich geniesse die kurze Zeit des Sommers und freue mich im Winter auf den nächsten Sommer :) . Das ist doch auch schön oder?

    Schöne Bilder und ein schöner Artikel – wie immer.

  2. Ja, das ist die Natur – UNBESCHREIBLICH SCHÖN! :)

    Der Mensch ist stets unzufrieden, zumindest die meisten. Ich habe meinen Weg gefunden, um die Ruhe zu finden. Und das Täglichlaufen strahlt auch auf den Alltag aus, also die gewonnene Ruhe.

    Sicher, mir liegt so manches nicht, dennoch – letztlich mag ich jedes Wetter. Sogar jetzt die Hitze, weil ich mich daran gewöhnt habe.

    Die Welt ist allezeit schön! :)

  3. Und schön ist auch die Plüschbiene *gg*.

    Bleib weiterhin auf deinem Weg, denn der ist richtig. Ich weiss das, du bist in den Jahren immer ruhiger und zufriedener geworden.

  4. *lacht* Ja, die Plüschbienen mag ich besonders, sooo herzig sind die! :) Danke für den Begriff! :D

    Ja, ich habe nicht vor ihn zu verlassen. Noch nicht. Irgendwann muß ich aber… Doch meine Naturliebe wird bleiben.

  5. Ich liebe j den Herbst über alles.
    Die Plüschbiene ist doch eine Hummel oder?
    Ja die Bilder sind vom feinsten Marcus. Die Froschis sind der Hit.

  6. Ja, Plüschbienen sind Hummeln, eben wie Bienen nur aus Plüsch! :D

  7. Ähem….zu den Wettermeckerern gehör ich auch. Aber einfach aus dem Grund, ich fühle mich bei bestimmten Wetterlagen einfach nicht wohl. Kann sein, das da auch andere Umstände mitspielen…Stress, Schlaflosigkeit (wir schlafen unterm Dach, ist bei Hitze besonders angenehm) u.ä….aber hey, lass uns doch wenigstens übers Wetter maulen *gg*.

    Deine Bilder sind wieder wunderschön…und weiste was? So ein Schmetterlingsbild wie das letzte, so eines habe ich auch, sogar fast die gleichen Blumen.
    Schmetterlinge kommen als nächstes in meinen Fotoblog.

  8. Nee, Meckern ist ab sofort untersagt und wird strengstens mit Regen bestraft! :D ;)

    Auf mein Wohlbefinden wirkt sich Wetter nie aus – ich bin nicht wetterfühlig oder so. Nur halt beim Laufen – mag ich manches mehr und anderes weniger. Aber aktuell macht mir die Hitze auch nichts mehr aus. Wobei ich es natürlich lieber frischer mag.

    Die Schmetterlinge sind gar nicht so leicht zu erwischen – ständig fliegen sie davon, gerade wenn man auf den Auslöser drückt.

  9. Marcus….wir hatten im Urlaub und haben hier ein Schmetterlingshaus. Wunderschöne große Falter und bezaubernde Farben. Da lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

  10. Damit kann ich nicht konkurrieren – ich wetze den Rackern in freier Wildbahn hinterher.

    Auf die Bilder bin ich gespannt! Dann kannst Du gleich mal gucken, wie der Schmetterling auf Bild 6 heißt – ich weiß das nicht.

  11. Auf Bild 6 sieht man nur die Unterseite, der Schmetterling hat die Flügel zusammen gefaltet. Und *gestehen muss* an den Namen hapert es bei mir. Ich kenn grad noch Pfauenaugen und dann gabs noch welche mit Fuchs im Namen.

  12. Eine wenige kenne ich mit Namen, das hat mir mein Opi einst gezeigt. Aber dieser auf Bild Nr. 6 ist mir unbekannt. Selbst im Netz fand ich nichts.

  13. Marlene Sagt:

    Genau so habe ich ich nach meinem kurzem Jammern über das 30°C Wasser auch gedacht (nur nicht so passend formuliert)….Es ist doch der Vorteil an etwas täglich oder sehr oft machen: man findet schnell einen Weg sich auch mit veränderten Temperaturen und Gegebenheiten zu arrangieren- genau wie Du sagst, einmal kurz jammern und dann sehen wir weiter. Ich fand das warme Waser unangenehm vom Körpergefühl und habe beschlossen dann eben endlich mal schneller zu schwimmen (dann sind 5km auch schneller vorbei und anstrengend ist es bei 30C so oder so) und es war anstrengend aber hat Riesenspass gemacht und nun ist das Becken wieder im Normalzustand. und viel Laufen ging auch noch dazu, da habe ich mir auch gesagt, nun schwitzt Du eben mal so wie andere sowieso meistens und es ist wirklich „Kopfsache“, sobald ich den richtigen mentalen Zugang habe macht es wieder richtig Spass.
    DANKE für diesen Beitrag! Marlene (die sich aber auch wieder auf den kühlen Winternachtwind auf den Armen und im Gesicht freut)

  14. Ja, das stimmt Marlene! Wir gewöhnen uns weitaus schneller an gewisse Dinge, eben weil wir es täglich praktizieren. Obwohl ich nochmals anmerken muß, daß vor einigen Jahren noch richtige Übergänge in den Jahreszeiten vorhanden waren – damals konnte man sich einfach besser einstimmen. Heute wechselt es von hier auf jetzt – ein wenig übertrieben, aber es ist schon so.

    Exakt, der mentale Zugang. Das sollte man nicht unterschätzen, sehr viel spielt sich mental ab; wenn ich mir ständig einrede, wie böse die Hitze ist, ist sie es auch. Aber wenn ich nicht denke, sondern einfach laufe oder schwimme – verschwinden die Hürden.

    Auf den kühlen Winterwind freue ich mich auch! Aber das dauert noch ein paar Tage. ;)

  15. Marcus *aufgeregt ruf* Ich hab ihn gefunden….schau mal: http://butterflywebsite.com/images/buttrfly/Maier/Hyper.jpg
    Das ist ein Brauner Waldvogel.

  16. Wow, Anett – wie hast Du das geschafft? Ich habe gestern dutzende Schmetterlinge gefunden, aber den nicht.

    *immer noch erstaunt zurück ruft: Herzlichen Dank!!!* :) :)

  17. Marcus, das war eigentlich ganz einfach. Ich habe bei Tante Goggel nur eingegeben: Schmetterling + Unterseite und mir nur Bilder anzeigen lassen. Und da war er direkt auf der ersten Seite.

    Und Bitte….gern geschehen *gg*.

  18. Hallo Marcus,
    Dein Artikel und vor allem die schönen Bilder gefallen mir gut. Die schönen bunten Sommerblumen mag ich sehr. Meine Lieblingsblume ist die Sonnenblume, weil sie einen immerzu anlacht. Da lächel ich gerne instinktiv zurück. Auch Schmetterlinge und Frösche gehören zu den schönen Dingen des Sommers. Ich weiß allerdings, wie schwer es ist, Schmetterlinge zu fotografieren. Hast Du richtig gut getroffen!!
    Wenn man sich auf so schöne Dinge des Sommers konzentriert, sich an ihnen erfreut, kann man auch mit wärmeren und etwas schwüleren Witterungen klar kommen, oder? Ich habe jedenfalls derzeit keinerlei Probleme damit.
    Sonnige Grüße
    Kornelia

  19. Anett, danke für Deine Aufklärung! Ich muß gestehen, daß ich es in der Form nicht versucht habe, ich ging anders an die Thematik heran. Wieder dazu gelernt! :)

    Falls es mal wieder einen Schmetterling zu bestimmen gilt, werde ich mich vertrauensvoll an Dich wenden! ;)

    Kornelia, das ist der Sommer! Sonnenblumen mag ich auch sehr. Hier ein besonders gelungenes Photo: http://quiltworld.blogspot.com/2009/07/sonnenblumen.html

    Daß Du keine Probleme hast, freut mich. Viele Läufer haben derzeit Schwierigkeiten mit dem Wetter, aber die laufen auch nicht täglich. Der Gewöhnungsgrad ist einfach ein anderer…

    Viel Spaß beim Sonnenlaufen, aber nicht übertreiben!

    • Oh, dank Marcus!! Ein wirklich tolles Bild. Da möchte man sich glatt hinbeamen, um es mal in natura zu sehen. Wirklich sehr gelungen.

      Liebe Grüße und ebenso viel Spaß beim Sonnenlaufen oder vielleicht bald schon wieder ein Regenlauf

      Kornelia

  20. Die gleichen Gedanken gingen mir heute beim Laufen durch den Kopf. In vielen Blogs geht es entweder um das unpassende Wetter, ständige Verletzungen, fehlende Trainingserfolge. Klagen über Klagen, ich kann es manchmal nicht mehr lesen.

    Sorry, wenn das jetzt ein wenig hart rüberkommt. Ich passe meinen Lauf immer den Gegebenheiten an und versuche nichts zu erzwingen.

    PS: Tolle Fotos

    Gruß
    Holger

  21. Hallo lieber Marcus,

    ob du es jetzt glaubst oder nicht – genau die gleichen bzw. ähnliche Gedanken gingen mir bei meinem heutigen Lauf durch den Kopf… Ich habe überlegt, warum ich mich so oft so glücklich fühle – nicht nur beim Laufen und bin zu der Erkenntnis gekommen, daß es daran liegt, daß ich mir nur Machbares wünsche… und das Wetter ist nunmal nicht „machbar“ – das nehme und akzeptiere ich so, wie es ist. Es ist doch auch wurscht, wie es ist. Außer Gewitter würde mich eh nichts abhalten vom Laufen in der Natur.
    Aber mit den Wünschen ist es auch außerhalb des Laufens so eine Sache. Die einen Jammern, weil sie es sich nicht leisten können, einen Mercedes zu fahren und die anderen freuen sich über einen neuen klitzekleinen Kleinwagen… Wenn man seine persönlichen Wünsche ein wenig der Realität angleicht, ist man nicht ständig unzufrieden und meckert nur rum. Das Leben kann so schön sein – wenn man es zuläßt! Notorische Pssimisten lassen es nicht zu. Vielleicht macht es sie zufrieden, wenn sie meckern können?
    Vielen Dank für deine wieder so schöne Bilder!

    Lieber Holger,
    diese Verbissenheit ist wirklich sehr verbreitet. Da frage ich mich immer, ob diese Läufer überhaupt noch Freude am Laufen haben? Eigentlich kaum vorstellbar….

    Liebe Grüße
    Petra

  22. Das klingt nicht hart, Holger. Ständig über Dinge zu klagen, die wir sowieso nicht ändern können, ist reine Energieverschwendung. Daher auch mein Artikel.

    Trainingserfolge kann ich generell nicht bieten. Ich sehe für mich gesund zu bleiben als größten Erfolg an.

    Nichts erzwingen – das trifft es. Wohldosiert den äußeren Begebenheiten anpassen – da stimme ich Dir zu.

    Hier noch einen kleinen Text, der das gut verdeutlicht:


    Ein Wanderer: „Wie wird das Wetter heute?“

    Der Schäfer: „So, wie ich es gerne habe.“

    „Woher wißt Ihr, daß das Wetter so sein wird, wie Ihr es liebt?“

    „Ich kann nicht immer das bekommen, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich ganz sicher: Das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.“

    Was immer geschieht, an uns liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen.

    (Anthony De Mello)

    Petra, sich das Unmögliche zu wünschen, kann zwar vielleicht motivieren, aber es ist nicht realistisch. Sich auf das Machbare zu konzentrieren ist allemal sinnvoller. Unzufriedenheit hat viele Väter, aber letztlich entscheiden nur wir selbst darüber, wie wir etwas betrachten. Denn wie oben steht, es liegt nur an uns Glück oder Unglück darin zu sehen. Wenngleich diese Betrachtung in manchen Situationen sehr schwer fallen dürfte.

    Noch ein Zitat:

    Die wahren Optimisten sind nicht davon überzeugt,
    daß alles gut gehen wird, aber sie sind überzeugt,
    daß nicht alles schief gehen wird.

    (Unbekannt)

    Diese Verbissenheit beim Laufen verstehe ich auch nicht. Vielleicht in Teilen, da ich einst ähnlich war – in einer anderen Sportart, das schrieb ich schon mal. Aber das hat dann auch dazu geführt, daß ich ausgestiegen bin. Und heute ist mir das fremd. Als Täglichläufer hat man auch nicht immer jeden Tag die gleiche Lust zum Laufen, das schwankt immer – aber derzeit kann ich es kaum erwarten hinaus in meine Wälder zu gelangen. :)

  23. Ein Plädoyer für die Jahreszeiten, es hilft kein Jammern, kein Klagen, aber es gehört zum Leben und damit auch zum Alltag des Läufers, das wie Natur, persönliches Wohlbefinden in dem Paket mit eingeschlossen und durchaus erwähnenswert ist, wenn es nicht in permanentes Jammern ausartet.

    Frühling, Sommer Herbst und Winter – jede Jahreszeit für sich immer wieder erwähnens- und lebenswert ! 8)

  24. Jammern hilft eben nichts, ergo sinnlose Energieverschwendung. Eben zog ein schönes Gewitter hier durch, feinster Regen – aber bei Gewitter laufe ich nicht, wenn ich nicht schon unterwegs bin. Außerdem war ich schon.

  25. Ich mußte heute auch auf einen Rgenlauf verzichten, weil es dazu mächtig gewitterte. Als das Gewitter vorbei war, war auch der Regen vorbei….

    einer meiner früheren Lehrer hat immer gesagt:

    „Auf jedem Mist wächst was – nur nicht auf dem Pessimist!“ Diesen Spruch fand ich cool – recht hatte er! Irgendwie ist er ein wenig mein Leitspruch geworden und ich versuche, so ziemlich alles positiv zu sehen. Das gelingt nicht immer – aber meistens.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße
    Petra

  26. Kornelia, das Photo ist Brigitte perfekt gelungen! Beneidenswert das real zu sehen. An der Entwicklung der Beamtechnologie arbeite ich noch. ;)

    In den Genuß eines Regenlaufes werde ich wohl nicht kommen, meine Liebe dahingehend wird ein Tick zu selten erwidert.

    Petra, ja der Spruch ist gut. Wobei auch der Pessimismus seine Berechtigung hat. Wenn man alles immer nur positiv sieht, kann das auch nach hinten losgehen. Wie mit allem, das gesunde Mittelmaß ist die richtige Wahl.

    Auch dazu ein Zitat:

    Ein Pessimist
    ist ein Optimist,
    der nachgedacht hat.

    (Charles Laughton)

    Allen ein schönes Wochenende! :)

  27. alivenkickn Sagt:

    Die allumfassende Wahrheit des Wetters ist absolut. Ausnahmslos. Jedwedes bewerten, negieren oder verfluchen – offenbart sich als sinnlose Erkenntnis. Ergo existiert nur ein Pfad, der uns die Zufriedenheit zurückgeben kann. Der Weg der gelassenen Akzeptanz.

    Spätestens wenn 1000 Stechmücken sich an meinem Blut ergötzen ist Ende Gelände mit meiner gelassenen Akzeptanz und meinem Beobachter Standpunkt. ;)

  28. Ja, verständlich! ;) Im Wald anhalten, ist fast unmöglich. Wer schnell laufen kann, ist klar im Vorteil…

  29. Zum Thema Mücken ist mir was eingefallen. Ja, wir haben hier viele Mücken, aber was mir in den Everglades passiert ist, das gibts hier nicht. Nichts ahnend latschte ich in so einen Pinienwald und nach gut 150 m kamen von überalle Tausende von Mücken. Mir blieb nur noch zu laufen, aber blöderweise nicht zurück, sondern nach vor – die ganze Waldrunde. Ich bin fast schon um mein Leben gelaufen. Als ich vom Wald draussen war, war ich über und über mit Pusteln bedeckt, das Blut lief mir runter. Die Viecher haben sogar durch die Kleidung gestochen. Da hat das ganze Laufen nix genützt…

  30. Das möchte ich nicht einmal im Traum erleben! Dagegen ist das in den heimischen Wäldern gar nichts. Wahrscheinlich sind die dort noch aggressiver, oder? Du hättest noch schneller laufen müssen…. ;)

    *tröst*

  31. Die bekommen eventuell nicht so oft Blut. Die Viecher lassen dich erstmal fein in den Wald latschen und wenn du mal drin bist, blasen sie zur Attacke. Ich denke schon, dass die aggressiver sind. Ich brauch das nicht mehr. Frag mich nicht, wie das gejuckt hat…

  32. Ich kann es mir denken!

    Ja, diese Putzels sind nicht blöd und warten erst einmal ab, um dann zuzuschlagen. Clever! So könnte man Läufer zum Laufen motivieren – falls der sogenannte Schweinehund (gibt es eh nicht) doch einmal zu groß wird. :D

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