Einklang und Frieden
Mehrheitlich konzentrieren sich meine Laufberichte auf spannende Witterungsumgebungen und sind nicht selten den Naturgewalten geschuldet. Ein Hohelied auf die natürlichen Elemente unserer planetaren Welt. Heute breche ich mit der nicht vorhandenen Tradition und beschreibe meinen Lauf während Gevatter Helios seine strahlende Aura auf charmante Eroberungen aussandte. Sonntag. Start: 09:52 Uhr. Temperatur: 22 C° im Schatten. Blauer Himmel, wabenartig mit Miniaturwolkenschiffen durchzogen. Eine noch leicht verschlafene Welt, gemessen an der Inaktivität derselben.
Auf der Brücke neigt sich mein Kopf automatisch nach links und blickt auf den See. Zum einen bietet sich mir der wunderbare Anblick des ruhigen Wassers auf dem sich zahllose Yachten und Segelboote tummeln, zum anderen erspare ich mir die stinkenden Blechvehikel; auch als Autos bekannt. Als es neben mir hupt, werde ich brutal aus meinen stillen Gedanken gerissen. Ein Bekannter winkt mir zu und biegt in der Ferne augenscheinlich in den gleichen Weg ein, der auch meine Richtung sein wird. Nur wenig später sehe ich den schwarzen Chrysler auf dem Parkplatz stehen – die Insassen steigen gemächlich aus, im Gegensatz zu ihrem Hund „Emma“, der voller Bewegungsdrang wahrhaftig hinaus schießt. Ich frage den Hundebesitzer mit einem lang gedehnten: „Naaa, heute endlich Laufen?“ – „Nein, wir gehen nur!“, erwidert er lachend. Ich verabschiede mich und gehe im nahen Wald verloren. Unbekümmertes Laufen.
Mutter Sol hinter mir lassend empfängt mich der grüne Hain mit seiner herzlichen Kühle unter seinem atmosphärischen Blätterdach. Wie erfrischend und belebend! Allein schon ein Fest für die Sinne, aber damit nicht genug – das würzige Parfum des Waldes steigt essenzartig in meine Nase; tief durchatmend durchquere ich den Forst im schützenden Schatten. Zu meiner linken Hand schält sich aus dem Nichts ein großes Gebäude, die Zentrale eines Wassersportvereines – mitten im Wald gelegen – welches im rückwärtigen Teil durch ein Schienensystem mit dem Wasser verbunden ist. Eines der Mitglieder grüßend passiere ich den surrealen Bootsverein, eingebettet zwischen Bäumen und setze meinen Weg in die Einsamkeit fort. Riesige Schatten breiten sich aus, fluktuierend mit Halbschatten feinster Nuancen – dazwischen blitzen immer wieder helle Lichtpunkte auf, die durch die Baumkronen brechend ihren angestammten Platz auf dem Erdboden behaupten. Das optische Schauspiel wird durch ein unaufhörliches Vogelkonzert musikalisch begleitet. Welch mühelos inszenierte Symphonie – Ode an die Natur!
Endlich auf dem Damm angekommen, kitzeln mich die viel zu hoch gewachsenen Gräser an den Beinen. Ich suche den Horizont ab und entdecke vier offenbar spazierende Personen. Ich bin stets daran interessiert zu wissen, wer sich in meinem näheren Gesichtskreis aufhält, zudem versichere ich mich, daß mich niemand von hinten überrascht. Ansonsten dominiert die übliche Abgeschiedenheit. Nach wenigen Minuten will ich erneut jene Menschen beobachten, doch sie sind verschwunden. Dafür gibt es nur eine Möglichkeit, sie kennen den gut versteckten Badestrand – der Zugang flankiert von Bäumen und gesäumt von Schilf. Mittlerweile setzt ein liebevoller Wind ein, dessen leiser Hauch mich gefühlvoll willkommen heißt. Die Intensität variiert und mit kraftvoller Macht werden die emporragenden Gräser auf der Mittelwiese zu Boden gedrückt und neigen sich taktvoll in der Brise. Wie ein Meer und doch aus Pflanzen bestehend vollführt es seine eigentümliche Wellenbewegung. Das Seewasser indes, zeigt sich von einer beruhigenden Seite – gefesselte Kraft eines pulsierenden Herzschlages. Ich nähere mich der Örtlichkeit, wo der geheime Pfad nach links zum Wasser führt – als plötzlich ein nackter Mann vor mir auftaucht; für einen Moment guckt er mich groß an, sodann dreht er sich um und beginnt Holz zu sammeln.
Weit entfernt sehe ich einen Hund, gejagt von einem Radfahrer. Huskydame Käthie wird mir sogleich ihre Aufwartung machen; ich grüße den Halter, welcher später ebenfalls ein Bad nehmen wird. Während meines Rückweges stelle ich mit Unbehagen fest, daß die Holzsammelaktion des Nackten leider von Erfolg gekrönt war: Rauchschwaden steigen auf und verpesten die Luft. Unangenehm. Ich erhöhe meine Geschwindigkeit und durchbreche den Rauch. Eine unbewußte Wahrnehmung verleitet mich nach rechts auszuweichen, just in der Sekunde erkenne ich eine Ringelnatter, ca. ein Meter lang, die mit gerecktem Kopf erhaben über die Erde gleitet. Sehr grazil.
Nach der nächsten Kurve hält eine mir unbekannte Läuferin auf mich zu, ihr Vorauskommando besteht aus einem mittelgroßen, braunen Hund – dessen Wesen ich nicht gleich einschätzen kann. Ich schwanke, wie ich auf ihn reagieren soll. Etwas unschlüssig beschließe ich, daß er harmlos ist; dennoch erhöhe ich mein Tempo und halte direkt auf ihn zu. Er weicht sofort aus und bestätigt meine Annahme seiner Harmlosigkeit. Sein Frauchen wirkt gequält, aber bei ihrer zu warmen Bekleidung wundert mich das nicht. Natürlich sind meine Maßstäbe diesbezüglich sehr speziell.
Anschließend absolviere ich eine kleine Waldrunde und trete den Rückzug an. Vorbei an den Schafen, wo einige von ihnen träge im Schatten liegen und andere wiederum ihre Rücken emsig an Bäumen schubbern, passiere ich erst den einen Wald; kurz danach einen weiteren und laufe zum Ausgangspunkt meiner täglichen Runde zurück. Es war nicht mein bevorzugtes Wetter und dennoch war der Lauf durchaus angenehm. Viel zu ruhig für einen Sonntag, worüber ich nicht traurig bin. Der Lauf war weder besonders langweilig noch von einer dramatischen Theatralik durchzogen. Ein Lauf im Einklang und Frieden mit mir selbst und der Umwelt. Den unbedeutenden Moment genießen, der dadurch die Unendlichkeit durchbrach und doch einer exponierten Bedeutung gewahr wurde – eben im Genuß des Unscheinbaren und Alltäglichen. Im Hier und Jetzt.
13. Juli 2009 um 09:16
Guten Morgen Marcus….du bist der Zweite bei dem ich gleich nach dem Urlaub reinschau. Viel Zeit habe ich nicht….habe ich doch viele Fotos (auch etwas für dein Auge dabei) mitgebracht, muss erst mal den Wohnwagen wieder flott machen, Wäsche waschen usw….Berichte schreiben, Fotos sortieren und dann misch ich wieder mit.
Eine wunderschöne Woche wünsch ich dir!
13. Juli 2009 um 09:17
Guten Morgen, Anett, welch Ehre! *verneigt sich*
Schnell vergangen Dein Urlaub! Zu schnell, gell? Ich hoffe, er war schön für Euch! Für mein Auge? Ui, da bin ich ja sehr gespannt!
Ebenfalls eine tolle Woche!
13. Juli 2009 um 09:18
Guten Morgen Spotzl!
Ein wunderschöner Laufbericht, da war ich doch gestern direkt mit dabei
Warte nur wenn ich wieder aufs Land übersiedel, dann hab ichs auch so schön, bloss die Seen fehlen.
Die Begegnungen mit den Tieren finde ich immer schön, so wie du es beschreibst, aber auf die Schlange und sonstiges Gewürm kann ich mehr als verzichten.
Die fremden nackten Männer würden mir auch nicht gefallen, sowas mag ich nicht. Mir würde nie einfallen irgendwo in der Öffentlichkeit nackt herumzulaufen.
Dann hoffe ich noch für dich, dass es auch heute ein schöner Lauf wird.
*drücktdich*
13. Juli 2009 um 09:20
Achja, ich finde den Titel auch wunderschön!
13. Juli 2009 um 09:25
Schlangen sind auch wunderbare Tiere! Ich mag nur nicht unbedingt drauf treten und sie verletzen – das wäre traurig.
Die baden halt da und gucken ab und zu, wer so vorbei kommt. Oder sammeln Holz. Ich könnte mir auch schönere Anblicke vorstellen. *lacht* Letztlich ist es aber doch abgelegen da…
Dann mußt Du die Seen selbst anlegen!
*knuddel*
Merci, ich finde den Titel auch schön – passend eben!
13. Juli 2009 um 09:27
Ich bin ja einmal auf eine drauf getreten und das hat sich in mein Hirn eingebrannt. Das war furchtbar, das möchte ich nicht mehr erleben.
Naja, einen schönen Teich hätten wir mitten im Ort, aber da rumlaufen ist ned grad so das Wahre *g*
13. Juli 2009 um 09:30
Neue Teiche anlegen! Grooooße!
Oje, die arme Schlange! Was für eine war es? Sie hat doch hoffentlich nicht gebissen? *trööööst*
13. Juli 2009 um 09:34
Lol, du Scherzkeks!
Das ist schon lange her, vermutlich war es eine Blindschleiche, also nix gefährliches oder giftiges. Ich bin drauf getreten und die ist dann am Bein von meiner Schwester hoch. Die hat gebrüllt, ich hab gebrüllt und bin davon gelaufen und Papa musste sie *retten*. Heute müssen wir darüber lachen, damals wars eher ein Schock. Da gab schon viele schöne Erlebnisse, aber so ist das wenn man mitten im Wald wohnt. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich da sofort wieder wohnen wollen!
13. Juli 2009 um 12:28
Wenn ich mir das so bildlich vorstelle, muß ich lachen.
Natürlich war damals der Schreck groß, das ist klar. Aber es ist ja nichts passiert!
Im Wald zu wohnen, muß ein Traum sein, da stimme ich Dir zu.
13. Juli 2009 um 12:31
Klar ist es jetzt lustig
Als Kind fand ich es teilweise ätzend, so abgelegen zu wohnen. Jetzt würde ich es sofort machen, würde es gehen.
13. Juli 2009 um 12:34
Im Nachhinein sieht man immer alles anders. Ist ja auch gut so!
Das bezieht sich auch auf das Haus im Wald – ich fände das heute nur traumhaft, einsam und abgelegen. Als Kind vielleicht langweilig oder fad, wie Du sagen würdest.
13. Juli 2009 um 12:53
Moin Marcus,
da bin ich dann auch mal wieder.
Hatte eine Woche Urlaub in der ich natürlich mit Mandelentzündung usw. falch lag.
Wie immer halt.
Ich könnte kotzen, immer wenn ich wieder das training anziehen will kommt sowas dazwischen.
Na ja es kommen auch wieder bessere Tage… HOFFE ich !
Dein Text ist mal wieder sehr schön beschrieben. Wenn man ihn liest läuft man in Gedanken mit.
Toller Titel übrigens.
Schlangen mag ich auch sehr sie strahlen obgleich ihrer Größe immer eine starke Persönlichkeit aus.
LG
Marco
13. Juli 2009 um 13:00
Danke Marco! “Schöner” Urlaub, wenn man krank ist! Ich hoffe, Du hast es überstanden! Natürlich kommen bessere Tage, schneller als Du denkst.
Da hast Du Recht, Schlangen sind stolze Persönlichkeiten – ich mag sie.
Gute Besserung wünsche ich Dir!
13. Juli 2009 um 13:02
Danke, es geht schon wieder besser. Nur überlege ich ob ich heute schon wieder anfange zu laufen (nur langsam und ohne Berge) oder erst ende der Woche.
13. Juli 2009 um 13:03
Da hast du ja wieder allerhand “tierische” Begegnungen gehabt, Marcus.
Sogar ein Nacktfrosch war dabei.
Am Samstag habe ich übrigens auch eine Schlange sehen.
Am Fleischspießstand beim Düsseldorfer Frankreichfest…
Alberne Grüße
Stefan
13. Juli 2009 um 13:08
Marco, wenn Du Dich gut fühlst, was spricht gegen einen Lauf? In Abhängigkeit wie schwer Du außer Gefecht warst und wie es Dir jetzt geht natürlich. Aber übertreibe es nicht; langsame fünf Kilometer reichen zum Anfang, oder? Paß auf Dich auf!
Stefan, Nacktfrosch ist gut!
Ich bin jedenfalls schnell davon gehüpft…
Ich hoffe, Deine Schlange war nicht so lang wie meine!
13. Juli 2009 um 13:29
Hallo, Marcus, danke fürs Mitnehmen an deinem sommerlichen Wald-, Wiesen- , Seenlauf, kann immer wieder Parallelen zu meinen Läufen und auch Gedanken feststellen: aufmerksames Sich-in-der-Natur-Bewegen, alles zu beobachten, zu fühlen, zu beschreiben.
Nackte haben wir hier zwar auch, aber meist in Massen, wenn mir so ein einzelner Nacktfrosch im Wald bzw. am See begegnen würde, wäre ich nicht besonders erbaut.
” Ein Lauf im Einklang und Frieden mit mir selbst und der Umwelt “,
was kann schöner sein ?
13. Juli 2009 um 13:55
Hallo Marcus,
was du mit Worten auszudrücken vermagst, kann ich gut mit meinen wachen Augen erkennen und fotografisch einfangen. Ich glaube, wir hatten beide gestern einen schönen Lauf.
Gruß
Holger
13. Juli 2009 um 15:34
Margitta, für mich ist das Fühlen am wichtigsten. In erster Linie ist Täglichlaufen ein Gefühl, meistens ein schönes!
Nackte kommen hier wieder mal vor, die Abgeschiedenheit bietet sich ja an. Ich vermute, daß die anderen drei Spaziergänger auch zu Nacktfröschen mutiert sind. Wahrscheinlich saßen sie alle um das Feuer… – wer weiß!
Holger, während meiner Läufe habe ich nie eine Kamera dabei. Ich war schon öfter unterwegs, um beispielsweise den Schwarzspecht zu photographieren, aber diese Versuche sind alle gescheitert. Da bräuchte ich wohl Ausrüstung, bzw. Objektive aus dem Semi-Profi Bereich und viel, viel Geduld.
13. Juli 2009 um 17:27
Ein schöner Titel und ein schöner Laufbericht. So macht das Laufen sehr viel Spaß und das Lesen Deines Artikels auch. “Einklang und Frieden” findet man beim Laufen des Öfteren, jedenfalls geht es mir so. Davon kann man eigentlich nie genug bekommen oder?
Schönen Gruß
Kornelia
13. Juli 2009 um 17:53
Täglichlaufen ist ein guter Weg, den Einklang und den Frieden auch in die Welt des Alltags zu transportieren. Dadurch gewinnt man eine innere Ruhe, die auch über das Laufen hinaus wirkt – so empfinde ich das.
13. Juli 2009 um 21:19
Lieber Marcus,
Du hast nicht nur tiefgründige Gedanken sondern auch eine wunderbare Beobachtungsgabe und vor allen Dingen bringst Du es so authentisch und lebendig zu Papier bzw. in das Blog. Ich konnte Dich fast begleiten beim lesen und die jeweilige Stimmung aufnehmen und auch Deine Gesichtsausdrücke konnte ich erahnen, vor allen Dingen als Du auf den fremden Hund zugelaufen bist, schön.
Mir fehlt gerade leider die Zeit über mein etwas vermindertes Laufprogramm zu schreiben, aber ich werde am Wochenende in der Schweiz sein und drei Tage bergwandern, das sollte wieder neue Kräfte wecken…
Machs gut und Salut
Christian
14. Juli 2009 um 09:02
Lieber Christian,
danke für Deine Zustimmung!
Fremde freilaufende Hunde sind immer heikel; obgleich ich ihr Wesen nicht einschätzen muß, macht man es dennoch automatisch. Im Laufe der Zeit hat sich diese Fähigkeit relativ gut entwickelt. Vor einigen Jahren wäre ich aggressiver aufgetreten. Zum Glück war das nicht nötig.
Die Tage in der Schweiz werden Deine Energievorräte bestimmt wieder aufladen. Allein schon die Aussichten, die sich Dir bieten werden – pure Freude!
Ich wünsche Dir dabei viel Spaß und fülle Deine Energiequelle auf!
15. Juli 2009 um 13:15
Hallo und liebe Grüße Marcus,
eine Ringelnatter habe ich neulich auf meinem Waldläufchen auch gesehen. Sie lag mitten auf dem Weg und reckte sich ebenfalls gerade in die Höhe. Aber ich hab mich im ersten Moment leider sehr erschrocken und so glitt sie auch schnell weg.
Ich war an diesem Tag eine neue Strecke gelaufen in einem Waldstück was ich noch nicht kannte. Ich freue mich immer wieder, wenn ich so meine Umgebung immer weiter kennenlerne und damit wohl auch Wege, die viele die dort wohnen gar nicht kennen. Eine der faszinierenden Begleiterscheinungen des Laufens.
Könnte mal wieder regnen, nicht wahr?
Silke
15. Juli 2009 um 15:54
Oh ja, Regen wäre mehr als angebracht. Nicht unbedingt für mich, sondern mehr für die Natur, aber ich gestehe, gegen ein Regenläufchen oder zwei oder drei… hätte ich nichts einzuwenden!
Die Ringelnattern sind harmlos, aber doch bekommt man einen Schreck – und sie ebenso.
Ich werde wahrscheinlich im Winter neue Strecken erkunden, derzeit ist mir das Gras, bzw. die Gräser dafür zu hoch. Zeckengefahr.
Genieße Deine Erkundungen, Silke! Ich hoffe, mit Deiner Serie paßt alles!
16. Juli 2009 um 09:06
Zeckengefahr… Weichei
Aber früher beim Bund durch jedes gehölz gekrochen…
16. Juli 2009 um 09:16
16. Juli 2009 um 10:07
Waren wir nicht für die anderen die zecken….
Scharfschützen waren nicht gern gesehen auf Manöverübungen.
16. Juli 2009 um 12:03
Du weißt ja, ich bevorzuge mehr den grünen Stein. Und gern gesehen? Wen interessiert das schon?
16. Juli 2009 um 13:23
Lieber Marcus, meine Serie hält und macht nach wie vor Freude. Hatte am WE wiedermal einen 24h-Lauf (165 km) und am Montag danach war es eine echte Herausforderung die Serie mit 3 km zu halten. Ist aber gelungen und seit heute denk ich schon kaum noch dran. Denn langsam lockert sich alles wieder. Wenn man will, geht so viel.
Liebe Grüße von Silke
16. Juli 2009 um 13:46
Respekt Silke 165 beim 24h Lauf sind schon Hammer.
Musst ja mindestens 18 Std. gelaufen sein.
Coole Sache.
Weiterhin viel Glück bei deiner Serie.
Streak nenn ich es nichtmehr. Wir sind hier in Deutschland also weiterhin Viel Glück bei deiner Laufserie.
LG
Marco
16. Juli 2009 um 15:29
Schön zu lesen, daß Deine Serie hält, Silke! Aber wenn Du es nach 165 KM durchziehst, gibt es relativ wenig, was Dich zum Pausieren bringen könnte. Den Willen hast Du – möge Dich eine stabile Gesundheit sehr lange begleiten – dann währt auch Deine Serie lange!
Genieße es!
Marco, ich nutze auch die deutschen Begriffe. Streaker sind ja die Nacktläufer. Einer von ihnen kam ja in meinem Laufbericht vor!
16. Juli 2009 um 16:58
ja ich habe es gelesen.. oder sie kommen auch in diversen Foren vor
Gell
16. Juli 2009 um 17:41
Korrekt, Marco! Das Schtrieken ist weit verbreitet.