Wolkenschiffe

Der Tag begann mit einer tragischen Diskussion in formvollendeter Theatralik. Sturm, Wolken und Sonne debattierten voller Zorn, wer heute den Himmelsthron besteigen darf, um die Welt zu regieren. Doch in ihrer Unentschlossenheit blieb selbiger unbesetzt. Die Leidtragende sollte die Temperatur sein, welche traurig auf 10 C° sank. Ich selbst sah meinem Lauf lustlos entgegen, was sich immerhin nicht auf die Situps auswirkte, die wie immer schnell und ohne Anstrengung vonstatten gingen. Andere Übungen, als da wären Liegestütze mit Berühren der Hände gestalteten sich weitaus widerwärtiger. Als ich die Straße betrat und die frische Luft einatmete, vollzog sich eine Metamorphose. Der Sauerstoff, der sich in meinem Körper verteilte, löste eine Art Initialzündung aus. Pure Energie durchströmte mich, die Muskeln spannten sich an und ich stürmte mit großer Kraft in mein Laufareal. Wie belebend!

Dort sah ich sie. Sie waren zurückgekehrt – die Wolkenschiffe. Der Geisterkünstler malte erneut geschwungene Wolken in den differenziertesten Farbnuancen in die Weite des Horizonts. Und wieder lagen die Wolkenschiffe vor Anker und berührten mit ihren Himmelsleitern den Boden. Scheinbar. Schiff an Schiff – nebeneinander. Von kleinen Booten bis zu großen Mutterschiffen, die allmächtig und erhaben in der Unendlichkeit zu schweben schienen. Die imaginären Offiziere und Mannschaften salutierten und hießen mich willkommen. Als ich auf dem Damm lief und die Gerade vor mir lag, überwältigte mich der Himmel einmal mehr. Inmitten der undurchdringbaren Wolkenfront enttarnte sich ein blaues Tor, welches jedoch nicht statisch blieb, sondern sich ständig modifizierte.

2009_Mai_See

Plötzlich gab die Illusion des Kapitäns ein Signal an seinen Steuermann und dieser bediente den Suchscheinwerfer – äquivalent der Sonne. Ein solarer Lichtkegel schimmerte zwischen den Wolkenschiffen hindurch, erreichte die Erde und kam auf mich zu. Ein Streifen im Hochwasserschutzgebiet erhellte sich – erobernd nach vorne gleitend – während die Flanken melancholisch im Dunkeln verharrten. Als der Partikelstrahl mich berührt, spüre ich eine angenehme Wärme auf meiner schwarzen Bekleidung. Im Bruchteil einer Sekunde verschwindet er wieder im Nichts. Nach diesem Schauspiel, welches sich mehrfach wiederholen wird, vernehme ich durch Wind gedämpfte Stimmen. Sie werden über das Wasser zu mir getragen.

Ich erspähe ein rotes Boot mit mehreren Insassen, die sich rudernd den Sturmböen entgegen werfen. Déjà vu. Sind es die gleichen Frauen aus dem vergangenen Jahr? Erinnerungen aus dem letzten Juni tauchen vor meinem geistigen Auge auf. Ihre unbändige Lebensfreude erzeugt noch heute ein Lächeln in meinem Antlitz. Auf Grund der Entfernung kann ich die Personen jedoch nicht erkennen. Mittlerweile befinde ich mich auf dem Rückweg, mein Blick sucht den Horizont ab und die Wolkendecke hat nichts von ihrer Faszination eingebüßt. In der Ferne berühren sich der See und die Wolken, aufgepeitscht von den Wellen, die wild hin und her wiegen. Die Formation gleicht einem Gebirge mit großen Bergen, schneebedeckt. Sofort muß ich an Brigitte denken, die sich sicher über meinen Vergleich mit den Bergen amüsiert. Schließlich ist hier der größte „Berg“ nur ungefähr 70 Meter hoch. Laut lachend setze ich meinen Weg fort.

Links von mir fühlt sich ein Fischreiher durch meine Anwesenheit belästigt und fliegt mürrisch davon. Durch den Wind höre ich ihn nicht, aber ich weiß, daß er laut schimpft. Nach der Drehung meines Kopfes höre ich ihn tatsächlich lauthals meckern. Auf einmal rudert direkt neben mir das rote Boot vorbei – besetzt mit Kindern, die mit Helmen geschützt sind. Zwischen zwei Bäumen blicke ich für heute zum letzten Mal in die Weitläufigkeit meines Laufgebietes. Die Wolkenschiffe haben ihre Anker eingezogen – die real nicht vorhandenen Besatzungen winken und verabschieden sich, während sie gemächlich von dannen ziehen. Mich dagegen zieht es in die Tiefe des Waldes.

2009_Mai_Wald

Dort werde ich mehrere Waldpolizisten – auch bekannt als Eichelhäher – aufschrecken. Für einen kurzen Moment begleiten mich besonders große Libellen, deren expliziter Name mir leider nicht bekannt ist. Auffällig ist ihre eklatante Größe, der Rumpf ist fast ein Zentimeter breit. In den Baumkronen versteckt sich ein nicht minder großer Raubvogel. Die Krönung manifestiert sich im Besuch eines Hummelschwärmers, der seit Jahren versucht in das Internet zu gelangen. Heute nun ist es soweit. Rückblickend betrachtet, war der heutige Lauf unbeschreiblich schön. Wenn ich es auch versucht habe, die Realität bleibt unerreicht.

2009_Mai_Riesenlibelle
2009_Mai_Hummelschwärmer

47 Antworten zu “Wolkenschiffe”

  1. Ja, das ist mein Spotzl! So kenne ich ihn :) Dein Bericht ist wieder so schön!

    Außerdem hast du mich wieder zum lachen gebracht – tja, Berge – Berge sind recht hoch. Mein Hausberg zb. ist über 2000 m hoch. Schon ein Unterschied gell? :D

    Bei der Libelle bin ich auch überfragt, die ist wirklich verdammt groß. Der Hummelschwärmer ist wunderschön. Viel schöner als deine geliebten Spinnen *bäh*

    Wo bleibt das Buch? JETZT müsstest du doch vieeeel mehr Zeit dafür haben.

    *knutscha*

  2. Falsch, ich war ja längst inaktiv, ergo habe ich auch nicht mehr Zeit. Ja ja, das Buch. *lacht*

    Hausberg ist gut! Mein Hausberg ist halt der Marienberg, der so hoch ist, daß ich ihn von hier aus nicht einmal sehe. :D

    Die Libellen sind wirklich seltsam. Wer weiß, um welche Unterart es sich handelt. Leider fängt das Bild die Größe nicht ganz ein. Der Schmetterling ist wirklich süß, wie eine Hummel halt. :)

  3. Das heisst nicht Hummel, das heißt Plüschbiene. Also ist das ein Plüschbienenschwärmer.

    Erzähl keine Märchen, ein Buch muss her :)

    MarienBERG ahahahha herrlich :D

  4. *herzlichlacht* Der ist wirklich gut! Plüschbienenschwärmer. :D Ich hätte nach seinem Namen fragen sollen. ;)

    Es wird nie ein Buch geben.

    Ja ja, veralbere mich nur. Dennoch ist es ein Berg. Es kommt eben auf die Einstellung an. ;)

  5. Wieder ein schöner Ausflug in die Natur mit offenen Augen, offenen Sinnen, vielen Gedanken und Wohlempfinden.

    Leider sind die Fotos etwas klein und nicht anklickbar zum Vergrößern, das ging früher bei WP – jetzt nicht mehr !

    Egal, es ist kühl, aber kein Grund zum Verzweifeln, ich liebe dieses Wetter mehr als Hitze, besonders hier an der See, und dass es ebenso schön sein kann an einem See, das liest man ja bei dir.

    Sehr schön, hattest du dieses Mal die Kamera dabei oder vorher bzw. nachher mit dem Fahrrad fotografiert ?

    Bis bald, Marcus ! 8)

  6. Ich finde das „kühle“ Wetter einfach nur wunderbar. Da läuft es sich gleich viel angenehmer als bei drückenden 25 C°. Ich bin sowieso ein Kältefreund.

    Die Photos kann man schon noch zum Anklicken vorbereiten. Das geht nach wie vor, nur hatte ich heute keine Lust dazu. Auch jetzt kann man sie in groß angucken, man muß nur am Ende ein wenig die Linkzeile kürzen.

    WP zickt zwar manchmal, aber dennoch ist alles möglich. ;)

  7. Nach dem Namen des Plüschbienenschwärmers? ;)

    DICH veralbere ich garantiert nicht, ich finds halt nur lustig, wenn du Berg zu einem Hügel sagst.

    Spotzl, ich hab dich lieb :)

  8. Ja sicher, vielleicht heißt er ja ganz anders! Ja, ich habe Dich auch lieb! *knuddel* :)

    Der Berg heißt nun mal Marienberg und nicht Marienhügel. :D

  9. Ein Buch????? Ich bestell schon mal vor…aber bitte mit persönlicher Widmung *feix*. Dein Bericht ist wieder wunderbar geschrieben. Vor allem freut mich, das es auch mal vorkommt, das du unlustig losziehst. Geht mir oft ähnlich, ich muss mich wahnsinnig überwinden, bin aber dann einmal draußen, ist es wunderbar. Ähem…über deinen Berg muss ich auch etwas schmunzeln…unser höchster Berg ist etwas über 700m hoch…das reicht aber zum rauflaufen.
    Ich muss gestehen, mir sagt das derzeitige Wetter nicht so zu. Es macht mich müde und träge. Ich brauche einfach Wärme und Sonne. Wir haben morgens nur noch 6 Grag und im Laufe des Tages 10-12. Ist definitiv zu kalt für mich.

  10. Hehe Anett! Mein Reden, es ist im Moment viel zu kalt. Ab 25 Grad fange ich erst an mich wohl zu fühlen und das ist definitiv im Moment nicht der Fall.

    *zuflüster* Wegen dem Buch müssen wir Marcus halt ständig in den Ohren liegen, dann wirds vielleicht mal was. *zuflüsterende* ;)

  11. *flüster* Genau Brigitte…wenn wir Mädels lange genug rumnerven, geben die Jungs irgendwann nach *grins*. 25 Grad klingt gut….der Schweiß rinnt und es wird mal richtig warm. Das sind auch Temperaturen, da laufe ich zur Höchstform auf.

  12. Anett, das kommt schon öfter vor. Ich springe nicht jeden Tag singend in meine Laufschuhe. Im Gegenteil, oft genug habe ich keine Lust und ich frage mich, was ich da eigentlich mache!? Aber bin ich einmal unterwegs, kommt die Freude meistens dazu.

    Na so was, jetzt schmunzelst Du auch über meinen Berg! Immerhin fehlt bei meinem nur eine Null! Hinauflaufen kann ich nicht, der ist mir zu hoch. :)

    Wieso macht Dich das Wetter müde und träge? Jetzt, wo es so frisch ist, müßte die Energie bei Dir doch auch nur sprudeln!? Gerade bei der Hitze ist es anstrengend.

    Buch? Falls ich mal eines schreibe, signiere ich es für Dich – ist ja klar. Aber ich schreibe kein Buch. ;)

    Brigitte, der Sommer ist doch fast da! Das dauert nicht mehr lange, dann herrschen Temperaturen über 30 C°. *ächz*

    Jetzt habt Ihr Euch gegen mich verschworen, gell? :D

  13. Hallo Marcus,
    manchmal ist das Wetter nicht so einladend, dass es einen so nach draußen zieht. Trotzdem überwindet man sich. Oftmals sind das die Tage, wo einen alles da draußen mehr überrascht als an anderen Tagen. Geht mir auch manchmal so. Deine Beschreibung, wie Du alles empfunden hast, wie Du Dich am Wolkenspiel erfreuen konntest, gefällt mir gut. Situps, Liegestützte und noch einige andere kleinere Übungen mache ich übrigens auch jeden Tag.
    Bezüglich der Berge kann ich nur sagen, hier am Niederrhein sind die „Berge“ auch nicht wirklich hoch. Da wo ich laufe, sind die höchsten Erhebungen meistens Eisenbahnbrücken oder Rheinbrücken usw. Dabei gibt es hier einen Stadtteil der Bergheim heißt, ist die höchste Erhebung in Rheinhausen. Doch Menschen, die wirkliche Berge kennen, würden das nie verstehen.
    Liebe Grüße
    Kornelia

  14. Kornelia, es ist wichtig nicht nur die Ausdauer zu trainieren. Obwohl, das Wort gefällt mir nicht (trainieren). Kraftübungen sind durchaus angemessen. Gute Bauchmuskeln wirken sich auch auf das Laufen aus und sind dem Rücken auch mehr als zuträglich. Damit beginne ich mein tägliches Programm.

    Es gibt eben Tage, wo es einem schwerer fällt oder eben leichter. Das Wetter ist zwar grundsätzlich irrelevant, wirkt aber dennoch partiell auf mich ein. Hitze mag ich halt nicht. Da müssen wir durch.

    Wie hoch sind denn Deine Berge? Sicherlich höher als mein Berg.

  15. Lieber Marcus,

    Deine Worte sind besser als jedes Bild, ich kann mir die Wolken beflügelt durch Deine Phantasie sehr genau vorstellen und finde äquivalent dazu Bilder in meiner Erinnerung. Ich sagte es schon einmal, Deine Kunst Worte einzusetzen und Deine Leser zu entführen ist absolut erstklassig. Mal wieder kann ich mich nur bedanken.

    Die „Mädels“ kann ich nur unterstützen in ihrem Begehren und würde mich auch schon Mal auf die Vorbestellerliste eintragen wollen, jedoch nur mit Signatur, versteht sich von selbst 8-)

    Salut

    Christian

  16. *flüster* So machen wir das :)

    Ich werde auch erst so richtig wach, wenns warm wird. Aber wenn so ein Wetter wie eben ist, sitz ich viel zu viel vor dem PC. Da mag ich gar nichts machen.

  17. *knicksmacht* Danke Christian! Irgendwie kriegen wir das schon hin ;)

  18. Christian, danke für Deine Antwort! Ich freue mich, wenn es Dir gefallen hat. :) Und schön, daß Du nicht geflüstert hast, bei dem Wind heute hätte ich es nicht verstanden. ;)

    Jetzt existiert schon eine Vorbestellerliste! Nicht mehr lange und ich kann mich nicht mehr herausreden. ;)

    *flüster* Hast Du Dich auch mit verschworen? *flüstern aus*

    Brigitte: *beobacht* :D

    Anett, nee, Ihr seid nicht zu alt! Definitiv nicht!

  19. Na hoffentlich herrschen bald wieder Temps über 30, denn dann lebe ich so richtig auf :)

    Niemand hat sich gegen dich verschworen *lüch* heheh.

    Also das Mädels in ** muß uns Christian noch erklären! :P

  20. De gustibus non est disputandum!

    Ja ja, *skeptisch beobacht*

    Damen muß man galant bevorzugt behandeln, sicher wollte Christian das zum Ausdruck bringen, gell? :) Wir sind ja schließlich alle Gentlemen.

  21. Ja, Marcus, Du hast recht. Ich kann mich doch nicht erdreisten zwei Damen, die mir persönlich nicht bekannt sind einfach so Mädels zu nennen, das würde absolut nicht meiner Erziehung und meinem Benimm entsprechen 8-)

    *flüster*Verschwörung ? Ich weiss nix von einer Verschwörung ;-) *flüsteraus*

    Schönen Abend noch

    Salut

  22. @Brigitte

    Danke für das Kompliment *g* Ich meine das „junger Mann“ :-)

  23. Na wusch – noch ein gut- und wohlerzogener junger Mann! Das ist ja fast schon eine Seltenheit :)

    *flüster* *flüster* *flüster* ;)

  24. Also das ist ja komisch. Das hatte ich auch noch nie. Ich vermute, dass die Uhrzeit die gleiche ist und B vor C kommt.

    Jedenfalls gerne geschehen :)

  25. Ich bin immer der Zeit voraus – äh stimmt ned, ich bin hinten nach oder so :D

    Aber lustig ist es

  26. Mal sehen, ob Marcus das wieder richten kann, sonst sieht das ja arg abgesprochen aus 8-)

  27. Stimmt, das sieht wirklich bissl eigen aus. Was sollen denn sonst die anderen von uns denken ;)

  28. *flüstermodus an* Gut, daß hier keine Verschwörung stattfindet, Christian! Aber die zeitliche Abfolge spricht eine andere Sprache oder irre ich? ;)
    *flüstermodus aus*

    Christian, Du erstaunst mich! Nicht nur, daß Du Regentänze formidabel beherrschst, Du kannst auch das Raum-Zeit-Kontinuum manipulieren. Ich könnte es schon richten, obwohl ich überlege, Physiker zu kontaktieren, die das untersuchen könnten. ;)

    Erstaunlich! Jetzt habe ich etwas zum Grübeln während meines Laufes.

    *flüstern* Soll ich das nun ändern? *flüstern aus*

    Allen ein wunderbares Wochenende!

  29. *flüstern* nein, lass so, ist doch witzig, was Christian so kann. *flüstern aus* *g*

  30. Ich denke, das lag nicht in meiner Macht, scheint eher ein Bug von WP zu sein, beherrscht einfach nicht das gute alte Ladies-first

    Salut

  31. Na gut, dann lasse ich das so. ;)

    Nee nee Christian, sei nicht so bescheiden! Du kannst das Raum-Zeit-Kontinuum manipulieren. Anders kann ich mir das nicht erklären. ;) Ich hoffe, Du hattest einen feinen Regenlauf!

  32. Die Biene Sagt:

    Schöne Eindrücke die du weitergegeben hast Marcus :)
    ….. aber der Name Plüschbienenschwärmer setzt dem ganzen die Krone auf , das passt !

    Solltest du “ in deinem Buch“ ( habe ich doch richtig verstanden, gell?) *räusper* auch so benennen, ist doch witzig wenn sämtiche Leute erstmal das Lexicon rausholen müssen um Plüschbienenschwärmer nachzuschlagen *lach*

    Schönes Wochenende
    Biene

  33. Geiles Wort gell? :D

  34. Die Biene Sagt:

    Solltest du unbedingt Patentieren lassen :)

  35. Wieder so ein schöner poetischer Artikel, lieber Marcus!
    Es ist fantastisch, mit welch offenen Augen Du die Welt siehst und ebenso fantastisch ist es, wie Du Deine Beobachtungen in Worte kleidest, wie Du die Schönheit der deutschen Sprache nutzt, um uns Deine Beobachtungen nahe zu bringen. Glaub mir, daß können nur sehr wenige.
    Deine Artikel schreien geradezu danach, als Buch veröffentlicht zu werden. Ich werde hiermit auch schon mal 1 signiertes Exemplar vorbestellen! :)
    Wohltuend, lustig und amüsant ist auch die entspannte Diskussion hier.
    Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende euch allen
    Petra

  36. [...] kann ja auch ich den Regen lieben lernen, wie zum Beispiel der DocRunner oder Marcus, der Täglichläufer. Keinen Hund würde man bei diesem Wetter vor die Tür jagen – aber dem Schweinehund, dem [...]

  37. Hallo Marcus, da hast Du wieder einen sehr schönen Bericht geschrieben. Man kann Dich in Gedanken gut begleiten.
    Danke dafür.
    Liebe Grüße von
    Laufmaus Elke

  38. Danke Biene! Ich verstehe auch immer Buch… ;)

    Plüschbienenschwärmer ist wirklich genial. Eventuell bietet sich das als Titel an. „Der Plüschbienenschwärmer. Eine Biographie.“ :D

    Brigitte, und hast Du Dein Patent schon angemeldet? ;)

    Petra, herzlichen Dank für Dein Kompliment – ich verneige mich! Wie ich immer sage, ich versuche nur zu beschreiben, was ich sehe. Ja, so ein entspanntes und humoriges Wortgefecht macht Freude. :)

    Mich deucht, mein Buch befindet sich derzeit in der Kapitänskajüte auf einem der Wolkenschiffe… ;)

    Elke, danke für Deine Zustimmung!

  39. Hallo Marcus,
    erst einmal vielen Dank für die Aufnahme meines Artikels auf Deinen Seiten, fühle mich echt geehrt.
    Bezüglich der „Berge“ in Rheinhausen haben meine Recherchen bislang leider zu keinem Ergebnis geführt. Es werden in allen Artikeln einfach keine „Berge“ erwähnt. Rheinhausen liegt ca. 50 m über den Meeresspiegel, hilft aber auch nicht weiter bei der Frage, wie hoch die „Berge“ hier sind. Vielleicht weil es sie nicht wirklich gibt?
    Ach übrigens, ein handsigniertes Buch von Dir würde ich auch nicht verachten.
    Liebe Grüße
    Kornelia

  40. Gerne Kornelia! Dein Text ist auch wunderbar wie ich finde. Die Seite ist noch im Aufbau.

    Vielleicht sind die Berge nicht offiziell, sondern halt nur bei den Bürgern so genannt.

    Ich setze Dich ebenfalls auf die Liste. ;)

  41. ooops…
    Ich schreibe in meinem letzten Kommentar über die Schönheit der deutschen Sprache und schreibe „das“ statt mit „s“ mit „ß“…
    Bin ich doof?
    Sorry, lieber Marcus, ich ärgere mich gerade selbst…
    Also wenn Du jemand suchst, der Dein Buch Korrektur liest, nimm lieber nicht mich! :D
    Liebe Grüße
    Petra

  42. Nein, Du bist nicht doof! So ein Schreibfehler passiert schnell. Das geht uns allen so, also nicht ärgern, Petra! Halb so wild! :)

  43. Ein sehr schöner Bericht, den du geschrieben hast. Ich hatte gleich das Gefühl mit dir zusammen gelaufen zu sein, so lebendig sind deine beschreibungen. Aber erstmal einen großen Respekt, dass du trotz der zunächst unklaren Wettersituation deine Tour durchgezogen hast. Ich glaube, mein innerer Schweinehund wäre da ziehmlich groß geworden..;-) Aber du hast schon recht, bei kühleren Temperaturen, so um die 16 Grad lässt es sich viel angenehmer joggen als bei schwülen Temperaturen. Vor allem ist man danach doch immer gut drauf. Dies sollte man, oder besser ich, sich öfters ins Gedächnis rufen, wenn einem mal wieder der letzte Antrieb zum Sport fehlt….;-)

  44. Vielen Dank für Deine Antwort!

    Die Wettersituation hat in der Regel keinen Einfluß auf mein Laufverhalten, da ich täglich laufe. Egal, wie das Wetter ist. Zumal ich ein passionierter Regenläufer bin. :) Die einzige Ausnahme ist Gewitter. Wenn ich die Wahl habe, warte ich ab oder verschiebe den Lauf.

    Gegen Antriebslosigkeit gibt es viele Mittel. Vielleicht zu zweit laufen (sich gegenseitig motivieren) oder in der Gruppe? Andere, interessantere Strecken? Oder auch seine absolvierten Läufe notieren, um etwaige Verbesserungen festzustellen und um die Motivation zu erhalten. Aber all dies ist auch eine Frage, was man erreichen möchte und ob man Ziele verfolgt. Bei mir sind die Antriebslosigkeit und der „Schweinehund“ Hand in Hand gemeinsam ausgewandert… ;)

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